Sandra Limoncini

 4.5 Sterne bei 12 Bewertungen

Alle Bücher von Sandra Limoncini

Sandra LimonciniBambini sind Balsamico für die Seele
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Bambini sind Balsamico für die Seele
Bambini sind Balsamico für die Seele
 (8)
Erschienen am 17.09.2013
Sandra LimonciniBambini sind Balsamico für die Seele: Geheimnisse italienischer Kindererziehung
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Bambini sind Balsamico für die Seele: Geheimnisse italienischer Kindererziehung
Sandra LimonciniMein Hase Henri
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Mein Hase Henri
Mein Hase Henri
 (0)
Erschienen am 01.03.2011

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Sookie70s avatar

Rezension zu "Bambini sind Balsamico für die Seele" von Sandra Limoncini

Zwischen den Welten...
Sookie70vor 2 Jahren

Die Autorin Sandra Limoncini ist mit einem italienischen Vater und einer deutschen Mutter gesegnet. In ihrem Buch erzählt sie aus ihrem schwungvollen Alltag "zwischen den Welten" und nimmt dabei sowohl italienische Stereotype als auch deutsche Klischees gekonnt aufs Korn.

Von der in Italien üblichen "Wurfprämie" (!!!) über frühkindliche Förderung und das innige Verhältnis italienischer Männer zu ihren Müttern bis hin zur Bedeutung von Schultüten oder einer ganz bestimmte deutschen Designer-Halogenlampe aus gedrechselter Eiche in ihrem Elternhaus führt die Autorin den Leser mit viel Sprachwitz und der nötigen Portion Selbstironie ihn ihre Welt ein.

Für mich als Österreicherin war dieses Buch, quasi aus der Distanz heraus, ein besonders kurzweiliges, bezauberndes Lesevergnügen!

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Rezension zu "Bambini sind Balsamico für die Seele" von Sandra Limoncini

Sandra Limoncini - "Bambini sind Balsamico für die Seele"
Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren

Dieses Buch hatte ich mir von der Schwester meines Freundes ausgeliehen.
Ich fand den Klappentext nicht so wirklich anziehend - in einem Buchladen hätte ich es mir wahrscheinlich nicht direkt gekauft.
Als ich dann anfing mit Lesen, war sehr schnell klar: Dieses Buch bekommt einen eigenen Post! xD
Ich habe von der ersten Seite an gelacht und mich in den Unterschieden zwischen italienischen und deutschen Menschen wiedergefunden.
Man muss dazu wissen, dass ich im April diesen Jahres nach Italien gezogen bin - zu meinem Freund (und somit auch zu seiner Familie). Ich bin also der deutsche, mein Freund der italienische Part - einfach himmlisch diese Zusammenstellung. xD
Ich kann einiges also absolut nachvollziehen, bin auf manches noch gespannt (wir haben bisher keine Kinder) und "fürchte" mich schon ein wenig vor der Zukunft. ^^'

Nachdem ich beim Buch etwas über die Hälfte gelesen hatte, beschloss ich, Post-it's zu benutzen, denn ich konnte mir beim besten Willen nicht alles merken, was ich so las und was für Gedanken ich dazu hatte. Das Buch sah hinterher ziemlich bespickt aus, aber ich kann nun zu allem, was nach den ersten 125 Seiten kam, was schreiben. xD

Direkt das Vorwort von Jan Weiler spricht mir aus der Seele und ist gespickt mit sehr viel Humor - anders lässt sich eine italienische Familie einfach nicht "aushalten". :P

Durch dieses Buch habe ich natürlich schnell nochmal nebenbei ein paar neue italienische Wörter gelernt - sehr praktisch! :D (und dieses Mal nicht die "schlimmen" ;))

Auch wurden hier die Unterschiede in den Kulturen sehr deutlich heraus gestellt. Manches habe ich natürlich am eigenen Leib schon erfahren, anderes wird die Zukunft zeigen - ich bin jedenfalls bestens gerüstet.

Einige Gedanken, die ich während des Lesens hatte / bekam:

» Dass man immer mehr bekommt, als man möchte und ein "Nein" grundsätzlich überhört wird, die Erfahrung habe ich sehr schnell gemacht.
» Das "typische" deutsche Abendbrot mit Brot und Butter und Wurst gibt es hier gar nicht. Dabei bin ich doch voll der Bemme-Typ. ^^
» Ich war schon oft erschrocken, als ich unsere Gartentür quietschen hörte und dann den Vater meines Freundes sah. Keiner sagte vorher, dass er vorbei kommen wird und manchmal saß ich noch im Schlafanzug am Tisch. ^^
» Ich finde es sehr schade, dass es hier in Italien keine Zuckertüten gibt - noch nicht mal sowas wie ein Einschulungsfest, wenn ich das richtig von meinem Freund verstanden habe. Ö.Ö Ich hoffe, falls es irgendwann dazu kommen sollte, dass ich dann die deutsche Kultur ein bisschen einfließen lassen kann. Schließlich haben wir uns doch alle auf unsere Zuckertüte gefreut. :D
» Ich habe auch gerne meinen Tag geplant, kann aber dann auch meist ganz spontan umschwenken. Mein Freund ist immer wieder erstaunt, dass ich meist genau sagen kann, wann ich was machen möchte. Er wünscht sich von mit mehr Spontanität. Versteh ich ja, aber ich kann mich nur schwer von meinen Listen (im Kopf) trennen. -.-'
» Meine letzten Urlaube bestanden auch meist aus Faulenzen - schließlich habe ich die meiste Zeit des restlichen Jahres gearbeitet und ich wollte einfach Erholung. Dahingehend ist mein Freund also nicht "typisch italienisch" - er kann nicht lange still sitzen und braucht ständig Bewegung.

Sandra Limoncini zeigt zwar alle (möglichen) Unterschiede auf, aber sie äußert sich niemals negativ über Deutsche oder Italiener - sie nimmt alles mit Humor und für sich das Beste raus. ;)

Ich freue mich jedenfalls auf mein Kind, das ich verwöhnen darf, weil es hier gern gesehen ist, aber auch zur Selbstständigkeit erziehe, weil es meine deutschen Wurzeln so wollen.
Ich freue mich auf eine Hochzeit, bei der es viel zu essen gibt, weil ich gerne esse, aber auf Reden und Spiele verzichten kann, weil ich sowas sowieso peinlich finde.

Das größte Fazit, was ich für mich aus diesem Buch ziehe ist:
Werde etwas gelassener, nicht so verplant und freu dich auf das Leben, was vor dir liegt - es kann nur toll werden mit diesen beiden Kulturen! :)

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peedees avatar

Rezension zu "Bambini sind Balsamico für die Seele" von Sandra Limoncini

Humorvolle Lesestunden sind garantiert – bravo!
peedeevor 3 Jahren

Gibt es Unterschiede in deutscher oder italienischer Kindererziehung? Und ob! Sandra Limoncini hat eine deutsche Mutter sowie einen italienischen Vater und kennt somit die Unterschiede von deutschen und italienischen Familien bestens.

Erster Eindruck: Ein super Titel, der mich zum Buch greifen liess; das Cover gefällt mir persönlich nicht sehr gut. Das Vorwort ist von Jan Weiler, dem Ehemann der Autorin, der u.a. „Maria, ihm schmeckt’s nicht!“ geschrieben hat. Ich fand dieses Buch einfach grossartig, es entstanden viele innere Bilder und ich musste oft lachen. Somit war ich sehr gespannt auf das Buch von Sandra Limoncini (toller Name, oder?).

Ich muss hier gleich verraten, dass das Buch mir absolut super gefallen hat: Es ist gespickt mit humorvollen Szenen, die mich oft laut auflachen liessen. Hier ein paar Beispiele:

Als Sandra noch ein Kind war, musste sie einmal niesen, da es sie in der Nase kitzelte. Der Vater: „Bella? Gette dir nicht gut? Bist du krank?“ Sandra verneinte, aber der Vater war alarmiert: „Das Kinte iste krank“, „Ich rufe die Kinderarzte an“ bis zu „Sie konnte Diphtherie haben, eine schwere Infecione oder Meningite…“. Sandras Mutter konnte den Besuch beim Kinderarzt gerade noch verhindern...

„Italiener wollen auf keinen Fall frieren. Eher an einem Hitzschlag sterben, aber nicht frieren!“ Das stimmt, ich habe einen Kollegen, in dessen Büro jeweils Saunatemperaturen herrschen und ich den Besuch dort immer aufs Minimum beschränke, damit ich nicht einem Hitzschlag erliege!

Lustige Geschichten, als Sandra die Geburt ihres ersten Kindes verkündete. Im Nu war halb Italien darüber informiert (na gut, das habe ich jetzt ein bisschen übertrieben).

Essen ist ein grosses Thema für die Italiener: „Italienische Kinder bekommen erst Muttermilch, und sobald sie feste Nahrung zu sich nehmen können, sofort Nudeln.“ Oder auch: „Das legendäre Sugo-Rezept meiner Nonna kennen alle Frauen in der Familie und hüten es, als sei es die Coca-Cola-Formel.“

Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen und die Liebe von Sandra zu ihrer deutschen und italienischen Familie ist sehr gut spürbar. Wer auch gerne mal über sich selbst lacht, wird Freude an diesem Buch haben.

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