Der gute Riese

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Mimi1206s avatar

Ein absolut magisches und gelungenes Kinderbuch für alle Kids ab 4 Jahren.

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Eine wundervolle, magische Geschichte zum Thema Anderssein, Toleranz, Vorurteile, Freundschaft und der Kraft der Fantasie

Alle 5 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Der gute Riese"

Schon immer erzählt Billys Großvater von einem Riesen. Er soll mitten unter ihnen im Städtchen Ziegelhausen wohnen, über alle wachen und heimlich gute Taten vollbringen. Aber Billy glaubt davon kein Wort. Ein Riese, mit Händen so groß wie Tischplatten und Füßen so groß wie Ruderboote, der kann doch gar nicht unbemerkt bleiben! Oder hat Billy nur nicht genau hingeschaut?

Eine magische Bilderbuchgeschichte über die Kraft der Fantasie und der Gemeinschaft.
Die Geschichte zeigt den Kindern auf einfühlsame Weise, wozu unsere Fantasie fähig ist und dass man einen guten Freund braucht, der einen beschützt und da ist, wenn die Traurigkeit riesig erscheint. Eine liebevoll illustrierte Bilderbuchgeschichte für Kinder ab 4 Jahren.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783785589632
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:40 Seiten
Verlag:Loewe
Erscheinungsdatum:11.06.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Damariss avatar
    Damarisvor 3 Monaten
    Vermittelt Wertschätzung und zeigt, was gelebte Freundschaft bedeutet

    Der Titel des Bilderbuches "Der gute Riese" klingt wie im Märchen der Brüder Grimm. Genau das war es auch, was das Buch für uns so anziehend machte. Das, und die beeindruckenden Zeichnungen, die auf den ersten Blick für eine ganz besondere Stimmung bei Vorlesern und Betrachtern sorgen. Denn wir lieben Märchen!

    Ein Riese ist alleine durch seine Größe beeindruckend. Das kann in vielen Situationen zwar hilfreich sein, führt aber auch dazu, dass sich viele Menschen oder Kinder vor einem Riesen fürchten - weil er anders ist. Genau das erzählt Opa seinem Enkel Billy. Im Städtchen der beiden wird die Stadtmauer angemalt, aber keiner kommt bis oben hin. Doch Opa kennt jemanden, der helfen könnte. Ganz nebenbei erzählt er von den guten Taten, die der Riese bereits vollbracht hat. Billy ist zwar interessiert und kann sich an vieles erinnern, aber so ganz glaubt er die Geschichten seines Opas nicht. Bis er eines Tages vor dem Riesen steht. Er ist gigantisch groß und er ist anders. Billy läuft davon. Wird es ihm gelingen, dem Riesen zu zeigen, dass er ihn mag und ihm für seine Hilfe dankbar ist, obwohl er nicht der Norm entspricht?

    Das Bilderbuch hat eine schöne Grundaussage, die allerbestens veranschaulicht wird. Jeder redet heutzutage von Toleranz und Akzeptanz. Doch in der Praxis sieht es oft anders aus. Wie gerne nehmen wir die normalen Dinge und angenehme Situationen des Lebens als gegeben hin, doch sobald jemand anders ist, fällt es uns schwer tatsächlich tolerant zu sein und Akzeptanz zu leben. Billy zeigt, dass es auch anders geht.
    Dazu sind die Illustrationen so bewundernswert, dass man sich lange damit beschäftigen kann. Manchmal wirken sie wie ein seitenfüllendes Suchbild, dann zeigen wieder einzelne Szenen und sind dabei sehr niedlich und humorvoll, aber auch einfühlsam. Die phantastische Wirkung passt sehr gut zur Geschichte.

    Fazit ...
    "Der gute Riese" ist ein Bilderbuch, das Wertschätzung vermittelt und zeigt, was gelebte Freundschaft bedeutet - auch, oder gerade, wenn jemand anders ist als man selbst. Die Geschichte wurde mit eindrücklichen Bildern unterlegt, mit denen die Stimmung phantastische Stimmung im Bilderbuch ganz zauberhaft eingefangen wird. Ein schönes (Vor)-Leseerlebnis für Groß und Klein.

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    Kinderbuchkistes avatar
    Kinderbuchkistevor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Eine wundervolle, magische Geschichte zum Thema Anderssein, Toleranz, Vorurteile, Freundschaft und der Kraft der Fantasie
    Eine wundervolle, magische Geschichte zum Thema Anderssein, Toleranz, Vorurteile, Freundschaft

    Eine wundervolle, magische Geschichte
    zum Thema
    Anderssein, Toleranz, Vorurteile, Freundschaft
    und der Kraft der Fantasie
    für Kinder ab 4 Jahren


    Schon das Cover wirkt irgendwie magisch. Wunderbar fängt David Litchfield die Stimmung der Welt  in der Nacht ein. Bunte Dächer im Schein des Mondes. Dieser Anblick zieht uns förmlich in das Buch hinein. Schlagen wir es auf sehen wir einen Ort in nächtlicher Ruhe. In einigen Häusern brennt noch Licht. Auf den Straßen ist es leer. Nur wenn man ganz genau hinschaut entdeckt man zwischen zwei Häuserdächern einen bärtigen Mann, den Riesen.
    Was der wohl mitten in der Nacht draußen macht?
    Wir werden es erfahren.
    Das Titelblatt wartet mit einem Bild auf, dass man sich sehr genau anschauen sollte, denn was im ersten Augenblick aussieht wie eine Insel auf der ein Opa und sein Enkel beim Angeln zu sehen sind ist in Wirklichkeit..... ich verrate es nicht. Unsere Lesekinder haben es zumindest nicht alle gleich gesehen und als es einer entdeckte sagten einige." Quatsch!"
    Und nun beginnt die fantastische Geschichte von Billy, seinem Opa und dem Riesen, den keiner kennt außer Opa.
    Billy und seine Freunde  möchten ihre Stadtmauer verschönern. Eine triste Mauer ist nicht einladend und so versammeln sich viele Ziegelhausener an der Mauer um sie mit einem lebendigen Panorama  ihres Ortes zu verschönern. Da sehen wir Häuser, die so bunt sind wie die der Bewohner, Bäume, das Meer und ein Schiff, doch der obere Teil der Mauer ist braun wie die Steine, denn dort hin kommt niemand. Selbst mit der Leiter ist keiner so groß um dort zu malen. Schade denkt sich Billy und Billys Opa weiß Rat, denn er kennt jemanden "der Hände hat so breit wie Tischplatten..... und Beine so lang wie Baumstämme ....". Billy kennt Opas Geschichten schon. Die Rede ist von dem Riesen, den noch nie jemand gesehen hat außer Opa und deshalb gibt es ihn auch nur in Opas Fantasie, denkt Billy . Egal was Opa auch an Beispielen aufzählt, was und wo der Riese schon geholfen hat, seinen Enkel kann der alte Herr damit nicht überzeugen. Wir jedoch sehen in den fantastischen , fantasievollen, magischen Bildern genau diese Situationen. Da wacht der Riese über sie beim Zelten im Wald, er repariert die Uhr der Kirche, er rettet sie in einem Sturm auf dem Wasser und in vielen weiteren Situationen. Alle Bilder sind farblich so wundervoll auf die jeweiligen Situationen abgestimmt, dass es einfach Spaß macht sie auf sich wirken zu lassen. Sie sind so unglaublich ausdrucksstark, dass man das Gefühl hat selbst  dabei zu sein und nicht als Außenstehender ein Bild zu betrachten.
    Wenn der Riese so viel Gutes für die Menschen in der Stadt tut wieso lässt er sich dann nicht sehen möchte Billy wissen.
    Sein Opa erklärt ihm, dass die Menschen Angst vor Riesen haben und der Riese möchte nicht, dass sich die Leute erschrecken und schreiend vor ihm weg laufen. Die Reaktion der Menschen macht ihn traurig.
    Billy würde sich nicht vor einem Riesen fürchten. Das ist doch dumm. Vor Riesen muss man sich doch nicht fürchten.
    Und so kommt es, dass Billy am nächsten Morgen ganz früh,  es ist fast noch in der Nacht , aufsteht und zur Mauer geht. Die Straßen sind wie ausgestorben. So ganz geheuer ist es Billy nicht doch er will Opa und allen beweisen, das es keine Riesen gibt.
    Oder vielleicht doch?
    Eigentlich müsste ich jetzt aufhören von der Geschichte zu erzählen um nicht zu viel zu verraten, doch das was an Botschaft in der Geschichte steckt, das erfahren wir erst nach dieser Nacht.
    Wer sich überraschen lassen möchte liest bitte bis zum Sternchen nicht weiter!

    Als Billy die Stadtmauer erreicht ist diese wundervoll bemalt. Kein Stück  graue Mauer ist mehr zu sehen. Und wer steht vor der Mauer?
    Ja, richtig, der Riese.
    Billy dreht sich sofort um und rennt erschrocken und schreiend davon. Genau das jedoch wollte er doch eigentlich nicht, weil er den Riesen, wenn es ihn denn gäbe nicht traurig machen wollte. Einige Gedanken weiter beschließt er zurück zu gehen, doch da ist der Riese schon weg.
    Billy ist traurig , er wollte den Riesen doch nicht kränken . Betrübt wendet er sich an seinen Opa. Ob der einen Rat hat, wie Billy sein Verhalten wieder gut machen kann?
    Immer wenn jemand Hilfe brauchte war der Riese zur Stelle. Ein Gedanke aus dem ein fantastischer Plan erwächst.
    Was für ein Plan?
    Ob es gelingen wird sich beim Riesen zu entschuldigen?
    Wir dürfen gespannt sein. Denn mehr verrate ich nun aber doch nicht.
    *
    Ein richtig tolles Buch, das mit seiner Geschichte viel vermittelt was wir heute im Alltag erleben. Angst vor anderen, die sich durch ihr Aussehen oder Verhalten von anderen unterscheiden. Vorurteile erwachsen aus Missverständnissen und Angst vor dem der anders ist. Würden wir tolerant sein, den Vorurteilen nicht nachhängen sondern versuchen uns, wie Billy ,selbst ein Urteil zu bilden wäre die Welt bestimmt freundlicher.
    Eindrucksvoll erleben wir wie sich Billy mit seinem eigenen Verhalten auseinander setzt und erkennt, dass er genau so reagiert hat, wie die anderen. Vor allem aber dass er so reagiert hat, wie er eigentlich nicht reagieren wollte.
    Zum anderen hat er den Riesen für eine Erfindung seines Opas gehalten. Was man nicht für möglich hält, dass gibt es auch nicht. Anstelle zu vertrauen stellt er die Erzählungen in Frage, überlegt dann aber zumindest und kommt stellt sich mutig dem was er nicht für möglich hält. 
    Am Ende hat er, so viel sei verraten einen Freund mehr. 
    Einen besonderen Freund.
    *
    Durch die wundervollen Illustrationen wird diese Botschaft noch anschaulicher transportiert. Die Farben und damit vermittelten visuellen Eindrücke verzaubern einen.
    Selten habe ich unsere Lesekinder so staunen gesehen. 
    "Wie schön, das glitzert, wie verzaubert. Eine Zauberwelt!" sagt Laura 5 Jahre
     und Martin 4 Jahre sagte: " So eine tolle bunte Stadt, in der würde ich auch gerne leben."

    Ja, in Ziegelhausen, wo die Dächer und Mauern bunt sind und ein Riese über einen wacht, da würden wohl viele gerne wohnen.
    Ich auch!
    *





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    Mimi1206s avatar
    Mimi1206vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein absolut magisches und gelungenes Kinderbuch für alle Kids ab 4 Jahren.
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    liberiariums avatar
    liberiariumvor 3 Monaten
    Namines avatar
    Naminevor 4 Monaten

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