Sandra Melli Stern der Göttin

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Inhaltsangabe zu „Stern der Göttin“ von Sandra Melli

Nachdem das junge Katzenmädchen Laisa eines Tages im Wald einer wunderschönen goldäugigen Frau begegnet ist, findet sie sich auf einmal in einer anderen Welt wieder. Anders als in ihrer Heimat herrschen hier sechs Götter, die das Land fest unter sich aufgeteilt haben und jeweils von einer ihnen zugeordneten Farbe repräsentiert werden. Verwirrt von dieser Andersartigkeit, macht Laisa sich auf, die eigenartige Gegend zu erkunden. Doch dann erfährt sie, dass sie dazu auserwählt wurde, den 'Stern der Göttin', ein einzigartiges Juwel von unendlicher Kraft, vor einem schwarzen Magier zu retten. Laisa nimmt die Aufgabe an und stürzt sich unversehens in das größte Abenteuer ihres Lebens …

nicht ganz so spannend, wie angenommen

— annlu

Gefiel mir sehr gut!

— booklover_sunsmiling

Eine schöne Fantasygeschichte, die für die Folgebände eine Menge verspricht.

— Buchgespenst

also ich muss auch zustimmen: das cover ist echt genial! aber wie der inhalt ist, kann ich noch gar nicht sagen...

— Moonwishes

Mag es lesen >.<

— psychomaeh

Das Cover erinnert mich fatal an die Dragon-Reihe von G. A. Aiken...

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Wunderschönes Cover, aber leider reizt mich der Inhalt überhaupt nicht ):

— Ines_Mueller

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sehr mystisch, aber man schätzt den Wald wieder mehr

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  • ein Katzenmädchen soll die Welt retten

    Stern der Göttin

    annlu

    18. August 2017 um 08:50

    „Was du brauchst ist eine findige Diebin, die gleichzeitig großes Geschick im Kampf besitzt und normalen Menschen in vielen Dingen überlegen ist.“ Sechs Farben, sechs Götter – in einer Allianz zwischen jeweils drei der Völker stehen sich die Bewohner der Dämmerlande gegenüber. Jeder geführt von seinem Glauben und seinem Hass gegen die gegnerische Farbe. In dieser Kostellation wird Kathon, der Evari – der höchste Gottesanhänger – des weißen Gottes aufgefordert seinen Pflichten nachzugehen. Dazu gehört auch ein Artefakt zu finden, das den Anhängern des Schwarzen nicht in die Hände fallen darf. Dabei soll er die Hilfe einer Kämpferin bekommen. Weder er noch sie selbst ahnen, dass es sich bei dieser Hilfe um das junge Katzenmädchen Laisa handelt, das sich plötzlich in einer ihr unbekannten Welt wiederfindet. Die Geschichte erzählt abwechselnd die Ereignisse um Kathon und Laisa. Kathon arbeitet zu Beginn als Lehrer, sodass sein Kapitel dazu genutzt wird, die Hintergründe der Welt zu erklären. Diese sind sehr komplex, bestehen nicht nur aus der Geografie – die durch die Karte auf der Innenseite der Klappen verständlich wird -, sondern besonders aus den unterschiedlichen Göttern und ihren Anhängern. Zu den sechs bekannten kommt noch eine fast in Vergessenheit geratene Urgöttin mit ihren weiblichen Adepten, die ihre Finger mit im Spiel haben. So gestaltete sich der Einstieg ins Buch als etwas schwer, da ich mir viele Namen und Gegebenheiten merken musste. Dafür waren die Kapitel um Laisa von einer ganz anderen Art. Sie ist sehr geradlinig, kommt von einer anderen Welt und kennt sich in den Dämmerlanden – aber auch mit der herrschenden Magie – nicht aus. Diese Unwissenheit spiegelt sich in ihren Kapiteln wieder, sodass ich dabei das Gefühl hatte, einen fantastischen, abenteuerlichen Jugendroman vor mir zu haben. Im Laufe der Geschichte haben mir die Kapitel um den Magier Kathon besser gefallen. Fazit: Eine fantasy Geschichte mit komplexer Götterwelt und fantastischen Kreaturen. Einiges hat mich an einen Jugendroman erinnert. Alles in allem hat mir die Spannung etwas gefehlt.

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  • Sehr komplexe und detailreiche High Fantasy, guter Auftakt

    Stern der Göttin

    Sandra1978

    16. July 2016 um 19:18

    Es handelt sich hierbei um den ersten Teil der bislang 6-teiligen High-Fantasy-Reihe „Dämmerlande“  von Sandra Melli (Band 6 erscheint diesen Herbst). Der Hintergrund Die Welt der Dämmerlande wird von 6 magischen Farben beherrscht: Gelb, weiß, grün, und die „Gegenfarben“ blau, schwarz und violett. Zu jeder der Farben gehören verschiedene Herrscher, Länder und Magier. Die Länder haben sich  mit Hilfe von Göttern und götterähnlichen Wesen über Jahrzehnte bekriegt. Zum Zeitpunkt der Geschehnisse des ersten Bandes sind die Götterkriege Geschichte, und die Götter haben sich zurückgezogen. Dennoch herrschen Feindschaft und Intrigen zwischen den gegnerischen Farben, und nur wenige mutige Kämpfer wollen wieder Frieden stiften. In der Welt der Dämmerlande ist alles möglich – und es gibt nicht nur Menschen, sondern außer den Magiern auch noch viele andere fantastische Kreaturen und Wesen – abgesehen von den Katzenmenschen und Magiern zum Beispiel auch noch Bärenmenschen, Nixen und Einiges mehr.   Inhalt Vor diesem Hintergrund wird die junge Katzenfrau Laisa durch ihre Neugier von ihrem Stamm getrennt und in eine ihr völlig fremde und unheimliche Welt versetzt: Die Dämmerlande. Hier soll sie den Weißmagier Kathon bei der wichtigen Mission unterstützen, ein mächtiges magisches Artefakt zu bergen. Doch Laisa weiß davon nichts, nur ihre magischen Instinkte leiten sie auf Umwegen in Kathons Richtung. Auf diesem Weg besteht Laisa viele Abenteuer, sie verhilft einem Prinzen zu seinem Thron und rettet von Gaunern gefangene magische Wesen vor der Versklavung. Dadurch schließt Laisa sehr ungewöhnliche Freundschaften und reist bald mit einer ganzen Gesellschaft von Abenteuer zu Abenteuer. Als sie schließlich auf Kathon trifft, ist das Abenteuer aber noch lange nicht zu Ende.   Beurteilung: Insgesamt hat mir der erste Band sehr gut gefallen. Die Hauptfigur ist die Katzenfrau Laisa. Sie ist wundervoll charakterisiert und man hat sie schon nach den ersten Zeilen, die man über sie gelesen hat, gern und will wissen, wie ihr Abenteuer ausgeht. Die Autorin hat hier eine wundervolle, große, fantastische Welt erschaffen, die unglaublich viel Potential bildet und die Fantasie unendlich anregt. Dem Leser wird hier viel Freiraum gelassen, sich die Welt gedanklich auszumalen. Sehr detailliert (aber ohne zu langatmige Beschreibungen) und spürbar mit Herzblut hat Sandra Melli die Dämmerlande und alle darin vorkommenden Figuren erschaffen und mit Leben gefüllt. Dafür erstmal „Chapeau“ – eine so große Welt muss man erst einmal erfolgreich erschaffen können! Die ganze Geschichte der Dämmerlande ist jedoch extrem vielschichtig, so dass ich auch nun, da ich schon die Hälfte von Band zwei beendet habe, immer noch nicht richtig durchblicke zwischen den ganzen Feindschaften, Freundschaften und Intrigen der Länder, der Farben und der Magier. Es werden sehr viele Rückblicke in die geschichtliche Vergangenheit und Entstehung der Dämmerlande genommen, die verschiedenen Götter, Herrscher und Verbandelungen kann man am Anfang schwer nachvollziehen und so hat es auch einige Dutzend Seiten gedauert, bis ich zu einem richtigen Lesefluss gekommen bin. Man muss sich beim Lesen schon sehr konzentrieren, vor allem weil stellenweise bei Kapitelwechsel zwischen mehreren Handlungssträngen hin und hergeschaltet wird, so dass man nach einem längeren Kapitel an Schauplatz 1 schon den Faden für Schauplatz 2 verloren hat und sich erst wieder reinlesen muss. Positiv: Am Ende des Buches befindet sich ein Glossar, das die Personen, Völker und Länder nochmals beschreibt.  Negativ: Es fehlt eindeutig eine Landkarte, wie man sie in vielen Fantasybüchern findet, sowie eine Tafel, auf der die Beziehungen zwischen den verschiedenen Ländern angezeigt werden. Die Dämmerlande bilden ein sehr komplexes Konstrukt, so dass man sich als Leser sicherlich sehr viel leichter tun würde, wenn man zwischendurch den Faden verliert und mal nachschauen könnte.   Mein Fazit: Ich bin gerade bei Teil 2 und will unbedingt weiterlesen, da mich die Dämmerlande faszinieren und ich mir sicher bin, dass Sandra Melli noch einige Überraschungen hat. Laisa hat mich sowieso schon gefesselt und auch andere Protagonisten habe ich schon ins Herz geschlossen. Wer gerne große High-Fantasy-Zyklen liest, sollte die Dämmerlande nicht auslassen, sich aber auch dessen bewusst sein, dass es sich um eine vielschichtige und komplexe Geschichte handelt, bei der man viel verliert, wenn man sie „auf die Schnelle“ oder nebenher liest. Nehmt Euch also die Zeit und lest diese Geschichte etwas langsamer, um in den Genuss der liebevoll gestalteten Details dieser Reihe zu kommen!

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  • Auf der Suche nach Abenteuern

    Stern der Göttin

    Buchgespenst

    06. September 2014 um 19:34

    Dass Laisa überhaupt als Karawanenwächterin berufen wird, obwohl sie dafür noch zu jung ist, hält sie für einen willkommenen Zufall. Sie will nichts lieber als das langweilige Dorf der Katzenmenschen verlassen und Abenteuer erleben. Und die bekommt sie. Bei einem kleinen Erkundungsgang trifft sie auf eine Frau mit goldenen Augen, die ihr den Auftrag erteilt, den Stern der Göttin zu holen, ein Artefakt aus einem längst vergangen Krieg. Im nächsten Moment findet sich Laisa in einer ihr unbekannten Gegend wieder. Bei ihrer Suche trifft sie auf Sklavenhändler und größenwahnsinnige Magier, aber auch auf Freunde. Ihr Abenteuer hat begonnen. Der Fantasyroman baut eine völlig neue Welt auf, die ein Völkersystem aufweist, das auf Farben basiert. Gewisse Farben sind völlig verfeindet, andere können es ertragen miteinander in Kontakt zu sein. Die Geschichte weist viele neue Elemente auf und man merkt, wie akribisch die Autorin sie aufgebaut hat. Trotz der Arbeit, die man hinter dem Entwurf merkt, verliert sich die Geschichte nicht in ermüdenden Details. Im Gegenteil. So unerfahren wie Laisa die neue Welt betritt wird auch der Leser mit ihr konfrontiert und lernt, wie die Heldin, immer mehr dazu. In fast episodenhaften Abenteuern, hier merkt man die Herkunft der Autorin aus der Kurzgeschichtenszene, kann man den Fortgang der Geschichte kaum erwarten. Dass die Episoden alle in einem größeren Zusammenhang stehen, wird nach und nach immer offensichtlicher. Ein Roman mit einer sympathischen Heldin, einem sehr interessanten Weltenentwurf und viel Potential für Folgebände. Kommt einem die episodenhafte Erzählweise anfangs noch etwas seltsam vor, gewöhnt man sich doch rasch an den Stil und am Ende ahnt man, dass das nur der Anfang war und auf einige Ereignisse ganz sicher wieder zurückgegriffen wird. Eine rundum gelungene Geschichte, die man so schnell nicht mehr aus der Hand legen kann.

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  • Enttäuschend

    Stern der Göttin

    thebookpassion

    06. June 2014 um 18:14

    In den Dämmerlanden herrschen schreckliche Zeiten, denn Gewalt und Hass bestimmt das Leben der Menschen. Doch die Menschen halten an ihrem Glauben fest, auch wenn diese die Menschen schon längst verlassen haben. Die Anhänger der blauen Götter kämpfen gegen die Anhänger der grünen, die schwarzen gegen die weißen und die violetten gegen die gelben. Der jungen Katzenfrau ist dieser Hass fremd und so gelingt es ihr auch nicht, die Gewalt der Menschen zu verstehen und sie wird in die Pläne eines großen Magiers mit einbezogen, um die Dämmerlande vor ihrem Untergang zu bewahren. Die Grundidee der Handlung ist originell und sehr kreativ, denn jedem Gott wird eine Farbe zugeordnet und die Auren der Menschen, die dem Gott folgen, leuchten in der Farbe des jeweiligen Gottes. Leider konnte mich die Umsetzung jedoch nicht überzeugen. Die Geschichte wird von aggressiven und gewalttätigen Szenen dominiert, denn jeder hast jeden. Die vielen gleich klingenden und fremdartigen Wörter unterbrechen den Lesefluss, da man die Menschen und Länder kaum auseinander halten kann. Die Beschreibung von Laisa sind zusätzlich verwirren und es ist mir schwer gefallen, mir das faszinierende Wesen vorzustellen. Sieht man jedoch von den verwirrenden Namen ab, ist der Schreibstil wunderbar flüssig und leicht zu lesen. Die Autorin möchte dem Leser viele Informationen und Details liefern, Stellenweise zu viele auf einmal und plötzlich folgen die Ereignisse Schlag auf Schlag, fast zu rasant. Dem Roman hätten einige Seiten mehr wirklich gut getan. Die Charaktere wirken insgesamt zu brutal und Hasserfüllt, was zu den düsteren Zeiten des Dämmerlandes sicherlich passt. Viele Charaktere wollen sich jedoch ständig und wegen nichtigen Gründen an die Kehle gehen. Laisa ist dagegen perfekt getroffen, ihre einfache Sprache und ihr intuitives (katzengleiches) Verhalten lassen sie authentisch wirken. Alles in allem hat ,,Stern der Göttin“ eine tolle Grundidee, der Rest konnte mich jedoch nicht überzeugen: zu viel sinnlose Gewalt, schwer vorstellbare Beschreibungen und verwirrende Namen. (c) Thebookpassion- thebookpassion.blogspot.de

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  • Willkommen in den Dämmerlanden

    Stern der Göttin

    Violet Baudelaire

    21. September 2013 um 14:12

    Katzenmädchen Laisa fühlte sich in ihrer Ziehfamilie immer etwas seltsam, da sie anders ist als andere Katzenmenschen. Sie begibt sich auf ihre erste Reise als Karawanenführerin und wird promt von einer weißen Frau in eine andere Welt versetzt. Ein seltsamer Ort, findet Laisa. Hier haben mal sechs Götter gegeneinander gekämpft, dann einen entgültigen Frieden geschlossen und die Dämmerlande verlassen. Doch die Menschen halten sich noch immer an die Farben ihrer Götter und kämpfen unerbittlich gegeneinander. Hier nun soll Laisa einen Auftrag für einen großen weißen Magier erfüllen: sie soll den Stern der Göttin im Schwarzland finden und zurück in die heimschen weißen Gefilde bringen. Doch warum sind die Menschen, Jahre nach dem Friedensschluss, noch immer so unversöhnlich? Und warum soll ausgerechnet Laisa den Stern finden?

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  • Stern der Göttin- Mehr als ein Stern aber auch nicht

    Stern der Göttin

    Joseyra

    20. August 2013 um 17:34

    Werwölfe, Vampire, Dämonen und Engel. Dies ist der Anblick, der sich einem hauptsächlich bietet, wenn man die Fantasyabteilung in einer Buchhandlung betritt. Das Genre ist zunehmend mit diesen Fabelwesen überfüllt, weil zahlreiche Autoren auf den Zug von „Twilight“ und Co. aufspringen und sich so einen ähnlichen Erfolg erhoffen. Alternativen und innovative Ideen gibt es da wenige. Nur selten findet man etwas, was nicht völlig abgekupfert, beziehungsweise mehr oder minder schlecht umgesetzt ist. Sandra Melli wagt es jedoch mit ihrem Roman „Stern der Göttin“ ihre eigene Welt zu erschaffen. Ob es ihrem Werk auch gelingt, mit seinen Ideen und deren Ausführungen zu überzeugen, ist jedoch fraglich. Die Katzenfrau Laisa wächst als Findelkind unter etwas kürzer geratenen Ausgaben ihrer selbst auf. Schon immer träumt sie davon, außerhalb ihres Heimatdorfes als Wächterin einer Handelskarawane die Welt zu sehen und dabei ihre Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Durch eine geheimnisvolle Fremde wird ihr überraschenderweise das Glück zu Teil, ihren Traum in Erfüllung gehen zu lassen. Als sie jedoch kurz nach der Abreise auf einer unvorschriftsmäßigen Tour durch die Wälder ein sternförmiges Artefakt berührt, findet sie sich plötzlich in einer völlig neuen Welt wieder. Eine Welt voller Farben, magischen Wesen und Vorurteilen unter unterschiedlichsten Völkern offenbart ihr ein Abenteuer, das sie sich wohl nie erträumt hätte. Denn sie hat eine Bestimmung zu erfüllen...Bereits beim Schmökern der ersten zwei Kapitel wird der Leser in einen Sumpf von Namen und Bezeichnungen geworfen, die ihm keinen schnellen Einstieg in das Geschehen ermöglichen. Schön und gut, dass sich das Autorenpaar, welches sich hinter dem Pseudonym „Sandra Melli“ versteckt, neue Namen und Begriffe, eben eine ganz neue Welt, ausdenken wollte, aber teilweise scheinen die Buchstaben schlichtweg in einen Topf geworfen worden zu sein. Schütteln. Auskippen. Fertig. Aber das ist nicht das einzige Manko an diesem Buch, um nicht zu sagen lediglich ein kleiner. Schließlich sieht man daran, da es so viele neue Namen und Wesen gibt, dass die Autoren sich Gedanken gemacht haben. Nur leider an der falschen Stelle. Denn neben einer wortwörtlich farbprächtigen, fulminanten Welt, bleiben die Charaktere völlig auf der Strecke. Der Grund dafür ist das Fehlen von Schilderungen der Gefühle, was den Aufbau von Sympathien beinahe gänzlich unmöglich macht. Besonders die Protagonistin, Laisa, wirkt unlebendig und aufgesetzt. Nicht nur, dass sie schon zu Anfang durchweg als besser, größer, schneller, begabter und überhaupt gegenüber ihren Mitkatzen als überlegen dargestellt wird. Auch im weiteren Verlauf des Buches trifft man immer wieder auf Passagen, bei denen man sich fragt, ob die Autoren die Liste mit den Sachen, die sie nicht kann, beim Schreiben irgendwo untergekramt hatten. Es erschließt sich einem nun einmal nicht, wenn von einer „Kampfbestie“ die Rede ist, die es angeblich gegen ein dutzend ausgebildete Krieger aufnehmen kann, diese aber mal eben so von Laisa beinahe im Alleingang getötet wird. Ganz ehrlich, dem Vieh die Augen auszukratzen und dann auf den Bauch loszugehen, der schlechter gepanzert ist, wäre selbst ein Normalsterblicher gekommen. Und da will mir Frau Melli allen Ernstes weismachen, dass ein dutzend Krieger nicht auf eine solche Idee gekommen sind? Oder dass Laisa dabei noch nicht einmal eine Schramme davonträgt? Da kann man doch nur noch den Kopf schütteln. Das Schlimme daran ist, dass sich solche Stellen durch das komplette Buch ziehen. Immer wieder wird dem Mensch eine Super-Laisa vorgesetzt, die augenscheinlich sogar gegen jahrhundertealte, ausgebildete und sehr erfahrene Magier bestehen kann. Aber nicht nur was Laisa betrifft, habe ich an manchen Stellen gestockt. Als Beispiel das Problem mit dem Thronerben Punji. Der will nach dem Tod seines Vaters natürlich den Thron besteigen, General Waihe will das jedoch verhindern und sich an seiner Stelle zum König krönen lassen. Bemerkt sei hierbei, dass der Thronerbe noch ein kleiner Bengel ist und Waihe erfolgreich in der Kriegsführung zu sein scheint. Was in Anbetracht der Tatsache des ständig andauernden Zwistes zwischen den Farbenvölkern, in meinen Augen einen bedeutungsvollen Aspekt darstellt. Jedenfalls wird Punji von Waihes Männern verfolgt und Laisa kommt diesem dann zur Hilfe. Was sich mir hierbei nicht erschließt, ist die Tatsache, dass es doch unbeschreiblich intelligenter wäre, diesen Waihe an die Macht zu lassen, als diesen kleinen Burschen. Was nützt es dem Volk, einen Jungen auf dem Thron sitzen zu haben, der zwar erblich bedingt im Recht ist, jedoch kaum einen Schimmer von Regierung und Kriegsführung hat? Warum, um Himmels Willen, ziehen selbst die Priester diesen dem General vor, obwohl sie doch aufgrund ihres Alters wenigstens ein bisschen Erfahrung und Weisheit mitbringen dürften? Solche Dinge stören mich. Nur weil es dies in Vergangenheit gegeben hat, muss das nicht noch unzählige weitere Male wiederholt werden. Hier wäre mal eine neue Denkweise angebracht. Als nächsten Punkt wäre da noch die allgemeine Gestaltung der Charaktere. Ich hätte mir mehr Vielschichtigkeit gewünscht, oftmals scheinen sie noch nicht einmal wirklich glaubwürdig. Das beginnt schon damit, dass Laisa in die neue Welt kommt. Das erste Mal in ihrem Leben völlig allein denkt sie einmal kurz an ihre Zieheltern und kommt sofort zu der Ansicht, dass es eben so sei und wie aufregend ihr neues Abenteuer doch jetzt werde. Sicherlich. Jemand wie sie, der sich zwar nie hundertprozentig zu einer Gemeinschaft zugehörig gefühlt hat, sollte doch trotzdem so etwas wie Trennungsschmerz spüren. Das Herz krampft sich zusammen, man spürt ein Ziehen in der Brust, weil man seine (Zieh-) Familie vermisst, gegebenenfalls verdrückt man auch mal eine Träne. Zugegebenermaßen, Letzteres traut man Laisa, die sowieso manchmal etwas stumpf anmutet, nicht zu, aber trotzdem verschwendet man doch garantiert mehr als zwei Gedanken an seine Familie! Wo bleiben da die Gefühle? Wie soll der Leser sich in die Protagonisten hineinversetzen, wenn sie nichts von emotionaler Bewegung zeigen? Auf diese Weise machen die Autoren es einem praktisch unmöglich, eine gute Beziehung zu den Figuren aufzubauen. Das stellt in meinen Augen den größten Makel dar. Denn eine Idee kann noch so originell und bahnbrechend sein, ein Plot noch so genial, es wird niemals wirklich gut sein, wenn man mit den Handlungsträgern nicht mitfühlen kann. Was dagegen jedoch wirklich löblich an dem Buch zu bemerken sei, ist das ausführliche Glossar am Anhang, dass leider auch bitter nötig ist, da man durch bereits genannte Aspekte schnell den Überblick verliert. Allerdings finde ich die Größenangaben bei den Beschreibungen der Farbenvölker etwas lächerlich. Es ist wohl kaum möglich, dass alle Angehörigen eines ganzen Volkes dieselbe Größe haben. Ausnahmslos schön gestaltet ist allerdings die Karte im vorderen Teil des Buches, was man meiner Meinung nach nicht ebenso wohlwollend auf das Cover übertragen kann. Das Bild scheint zum Einen sehr verpixelt, außerdem erweckt es doch zunächst eine völlig falsche Vorstellung von den Katzenmenschen. Denn entgegen der Darstellung sind diese am ganzen Körper behaart und haben auch eher einen kätzischen Kopf, sowie Stummelfinger, über denen ausfahrbare Krallen liegen. Alles in allem sind meine Erwartungen an das Autorenpaar enttäuscht worden, denn ich hatte mir aufgrund einer Vorahnung, was deren Identität angeht, deutlich mehr von dem Buch versprochen. Sprachlich und was die Gestaltung des Fantasywelts angeht, kann dieses zwar überzeugen, aber die Protagonisten bleiben zu unscheinbar und emotionslos, während Handlung sowie Plot doch sehr konstruiert und vorhersehbar wirken. Der Roman vermag es nicht zu fesseln und den Leser mitzureißen, es gibt auch keine sonderliche Persönlichkeitsentwicklung bei den Charakteren. Somit kann man entweder bei der Fortsetzung auf eine Steigerung hoffen oder lässt lieber die Finger davon, denn diesen Roman kann ich bedauerlicherweise nicht als empfehlenswert einstufen.

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  • Leserunde zu "Savinama - Der Wächter" von C. S. Steinberg

    Savinama - Der Wächter

    sonjastevens

    Hier findet die Leserunde zu "Savinama - Der Wächter" C.S. Steinberg statt. Die Bücher sind bereits verlost worden. Die Autorin freut sich besonders über Beiträge, die nicht nur eine Inhaltsangabe sind, sondern wirkliche Leseeinddrücke, die Eure Meinung und Gedanken zu dem Buch widerspiegeln. Es wäre auch toll, wenn Ihr Eure Rezension auf weitern Plattformen wie amazon, buecher.de oder Euren Blogs verteilen könntet. Wir freuen uns auf eine 'fantastische' Leserunde! Die Leserunde beginnt am Dienstag, den 4.12.2012

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  • Rezension zu "Stern der Göttin" von Sandra Melli

    Stern der Göttin

    buchleserin

    09. December 2012 um 14:27

    Das Buch ist sehr langatmig geschrieben. Viele verwirrende Namen und spätabends hatte ich da doch meine Mühe damit.
    Von Spannung keine Spur. Ich musste mich überwinden weiterzulesen, habe das Buch dann aber doch nicht zu Ende gelesen.

    Das Cover gefällt mir jedoch sehr gut .
    Doch leider war die Verpackung besser als der Inhalt.


    Sorry, aber leider keine Empfehlung von mir.

  • Rezension zu "Stern der Göttin" von Sandra Melli

    Stern der Göttin

    Moonwishes

    21. October 2012 um 12:10

    Laisa ist ein junges Katzenmädchen und begegnet eines Tages einer seltsamen Frau mit goldenen Augen. Als sie deren Anhänger berührt, findet sie sich plötzlich in einer ganz anderen Welt wieder. Hier kämpfen die Farben gegeneinander. Laisa versucht nun, sich in dieser Welt zurecht zu finden und zu erfahren warum sie dort gelandet ist. Dabei erlebt sie viele Abenteuer. Die Idee finde ich richtig gut und ich habe mich so wahnsinnig darauf gefreut, das Buch zu lesen. Aber die Umsetzung ist einfach katatstrophal. Der Schreibstil ist nicht so gut und ist nicht gerade talentiert verfasst. Ich muss ehrlich sagen, es wirkt als hätte das kein Autor geschrieben. Sandra Melli hatte(n) eine super Idee, setzte(n) diese aber echt nicht gut ab. Sehr viel "plötzlich", ohne Spannung aufzubauen und Laisa scheit zwar ein ganz netter Charakter zu sein, wirkt aber arrogant und nicht gerade immer freundlich. An vielen Stellen habe ich mich gefragt, warum ihre Freunde ihr eigentlich folgen... Den nächsten Teil werde ich wahrscheinlich nicht lesen. Das Cover ist wirklich toll! Die Farben, die Figur darauf. WOW! Wenn das Buch auf dem Tisch liegt, fühlte man sich immer schuldig, weil das Cover so toll aussah und "LIES MICH!" zu schreien schien. Das Cover ist mehr als gelungen und das Buch an sich fühlt sich auch richtig gut in der Hand an. Hat mir sehr gut gefallen! Tut mir leid Sandra Meli. Das Buch war nicht gerade gut.

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  • Rezension zu "Stern der Göttin" von Sandra Melli

    Stern der Göttin

    buchverliebt

    Ich habe dieses Buch abgebrochen. Ganz einfach und ich war auch absolut froh mir dieses Druck genommen zu haben es lesen zu "müssen". Alleine für 50 Seiten habe ich doppelt so lange gebraucht wie sonst und das ganze gleich einfach nur einer Quälerei. Mit der Protagonistin Laisa, ein Katzenmensch, mit einem unstetigem Gemüt und absolut kindischem Verhalten trotz ihres jugendlichen - fast erwachsenen Alters - wurde ich von Anfang an nicht warm. Obwohl der Beginn der Geschichte noch der angenehmere Teil war. Nach und nach habe ich dann bemerkt, dass ich mich nicht mit dieser Person indentivizieren konnte und habe auch keinen anderen Zugang gefunden und somit eher emotionslos und gelangweilt Satz für Satz gelesen. Auch schaffte die Handlung es nicht mich mitzureißen. So wartete ich immer gespannt auf einen Höhepunkt des Geschehens und ehe ich mich versah war es auch schon wieder vorbei. Der Spannungsaufbau ging also oftmals "in die Hose". Wirklich schade. Ebenso konnten Laisas Freunde, die nach und nach dazukommen, mich keinesfalls überzeugen. Auch diese Charaktere waren bestenfalls oberflächlich beschrieben und auch hier fehlte mir jeglicher Zugang zu den Emotionen. Einzig die Textstellen aus sich des Erzmagiers Kathon waren interessanter gestaltet. Er war mir direkt von Anfang an sympatisch und ich wollte mehr über ihn erfahren. Diese Stellen zu lesen machte wieder Spaß und gar Hoffnung auf weiteres Geschehen, allerdings sind diese Momente spährlich. Die Dämmerlande, in denen diese Geschichte spielt, ist eine vollends fiktive Welt. All dies klang so interessant in der Theorie - zu Anfang. In der Praxis erweist sich gerade dies als ein weiterer riesiger Minuspunkt des Romans. Nicht nur, dass der Leser permanent mich Namen von Ländern und Namen von Magiern und Verfeindungen konfrontiert wird, die er nicht kennt, nein, es sind Namen, Länder, Verfeindungen, die meistens nicht einmal ausgesprochen werden können. Sie klingen wie wahrlos zusammengewürfelte Buchstaben und dies macht es noch schieriger sich irgendetwas davon zu merken. Das eine Legende dazu im hinteren Teil des Buches zu finden ist, ist gut und schön, es gestaltet sich nur mehr als schwierig jedes Mal wieder umzublättern und nochmals nachzusehen was oder wer nun gemeint ist. Dazu kommt, dass manche Beschreibungen dort lang sind und ebenfalls etwas unverständlich klingen. Ein großes Wirrwar und wenig Lesespaß!

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  • Rezension zu "Stern der Göttin" von Sandra Melli

    Stern der Göttin

    Normal-ist-langweilig

    20. May 2012 um 09:12

    Ich habe das Buch nach der Hälfte abgebrochen, weil ich mich gelangweilt habe und mir das Buch insgesamt zu anstrengend war. Laisa als Katzenfrau ist ein faszinierendes Wesen, das ist es aber auch schon. Ich fand es sehr anstrengend, immer wieder überlegen zu müssen, wer mit wem verfeindet ist, wer wo wohnt, usw. Außerdem plätschert die Handlung nur vor sich hin, ich weiß bis heute nicht, worauf das Buch abzielt und was das Ende sein sol - für mich fehlt der rote Faden, an dem sich der Leser entlanghangelt. Die Charaktere sind so nicht schlecht ausgearbeitet, nur leider ist das Drumherum so langweilig (sie ziehen weiter, stellen sich Feinden, oder lernen neue Freunde kennen, dann ziehen sie wieder weiter...), so dass ich mir überlegt habe, lieber ein neues Buch anzufangen, als mich weiterhin durchzuquälen. Schade, das Cover hat mich sehr gereizt!

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  • Rezension zu "Stern der Göttin" von Sandra Melli

    Stern der Göttin

    Wir-Lesen

    09. May 2012 um 17:59

    Die junge Kätzin Laisa darf zum ersten Mal eine Karawane begleiten, obwohl sie bisher ganz und gar ungewöhnlich ist. Sie ist nur ein Adoptivkind und größer, stärker und mutiger als ihre Ziehfamilie. Gerade deswegen möchte sie ihrem Ziehvater bei der neuen Aufgabe nur Lob einbringen. Doch schon am ersten Tag der Reise zieht eine seltsame Magie die Kätzin in den Wald, wo sie von einer seltsamen Frau in eine ganz andere Welt versetzt wird. Dort lässt sich Laisa gleich einfangen... Gleichzeitig bekommt der mächtige weiße Magier Khaton hohen Besuch: Er hat zu viel Zeit in der stinknormalen Stadt verbracht, und soll endlich wieder seinen Pflichten als Magier nachgehen. Wiederwillig macht sich Khaton auf den Weg, denn er soll jemanden finden, der ihm hilft. Doch auch Magier sind nicht gefeit gegen Widersacher... Das Land der Götter, unterteilt in seine Farben, ist in großer Gefahr. Können Laisa und Khaton die Dunkelheit aufhalten? Mein erster Gedanke war "was für ein Schinken". Denn obwohl es "nur" 500 Seiten sind, ist das Buch etwas länglicher, und hat dadurch mehr Inhalt. "Der Stern der Göttin" ist auch keine leichte Lektüre. Nein, pures Fantasy und eine ganz andere Welt erwarten den Leser. Man lernt in drei Kapiteln drei unterschiedliche Settings kennen: Die verstrickten Machtgeflechte der schwarzen Magier, die Heimatwelt der Kätzin Laisa und anschließend noch den weißen Magier Khaton und seine Stadt. Wie alle zusammenhängen ist überhaupt nicht klar. Das Land ist im Mittelalter stehen geblieben. Die Menschen leben in Burgen und Städten ohne fließendes Wasser, gehen jagen, benutzen Schwerter sowie Pfeil und Bogen und reiten Pferde. Nach und nach erfährt man mehr über die Figuren und ihren Weg. Dass Laisa und Khaton aufeinandertreffen sollen war ziemlich schnell klar - dennoch wird das ziemlich in die Länge gezogen. Pluspunkte macht das Buch bei mir mit der Idee. Ich fand es sehr gelungen, eine neue Welt zu entdecken, die in Farben unterteilt wird. Auch punktet das Cover, das nicht nur anspricht sondern echt toll gestaltet ist. Ich mag so ineinander gehende Farben etc. Weil mir die Handlung und die Namen sehr unübersichtlich und schwer vorkamen war ich auch sehr sehr dankbar über das Register am Ende. Dort werden Farben, Länder und Personen nocheinmal erklärt. Jedoch störte mich sehr die Sprache und die Oberflächlichkeit. Einfach Sätze wie "Sie trank. Er schaute ihr dabei zu." kamen häufig und behinderten den Lesefluss. So sehr ich manchmal verschachtelte Sätze verfluche, hätte ich mir hier welche gewünscht. Gut, über die Komplexität lässt sich streiten. Das Land ist halt etwas ganz eigenes. Mir war es jedoch zwischenzeitlich etwas zu viel, und ich konnte mich einfach mit den seltsamen Namen nicht anfreunden. Für viel Fantasy mit einigen Ecken und Kanten vergebe ich 3 Sterne. Ich wünsche dem Autorenduo, dass hinter dem Namen steckt, weiterhin viel Fantasie: vielleicht im Folgeband etwas weniger kompliziert. Readandbeyourself aus dem Team von Wir Lesen

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  • Rezension zu "Stern der Göttin" von Sandra Melli

    Stern der Göttin

    LightningAres

    15. April 2012 um 11:07

    Laisa ist ein Katzenmensch und wird durch eine mysteriöse Frau in eine ihr unbekannte Welt gebracht. Doch hier herrschen merkwürdige Regeln: Jedes Wesen hat eine magische Farbe und verabscheut prinzipiell jeweils eine andere. Laisa kann diese Regeln nicht nachvollziehen und versteht diese Welt nicht, sodass es gut ist dass sie dort schon bald Freunde findet. Diese können ihr nun helfen sich ihrer eigentlichen Aufgabe zu stellen: den Stern der Göttin Irisea zu finden. Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen und ist abwechslungsreich geschrieben. Zunächst dachte ich, dass ich mit den vielen exotischen Namen Probleme haben würde, aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran und für alle die ganz durcheinander kommen gibt es auch noch die Möglichkeit hinten nachzuschlagen, was ich allerdings nicht notwendig finde. Zudem finde ich, dass die andere Welt durch all die Namen noch viel fantasievoller und besser vorstellbar wird. Die Charaktere sind alle sehr unterschiedlich, wodurch das Buch sehr abwechslungsreich bleibt. Außerdem gehören Laisas Freunde unterschiedlichen Farben an, wodurch sich manchmal Konflikte entwickeln, die zum einen die Geschichte auflockern und zum anderen die Figuren sehr authentisch wirken lassen. Besonders gut gefällt mir, dass Laisa ihre Probleme nicht immer nur durch Gewalt zu lösen versucht, sondern auch taktisch vorgeht oder mit anderen Wesen verhandelt. Man wird sehr gut in die Welt eingeführt, da Laisa selbst noch nie dort war und auch die Farbregeln werden dem Leser sehr geschickt vermittelt. Dadurch hat man eigentlich keinerlei Probleme mit dem Verständnis. Dadurch, dass die Gruppe auch zwischendurch kleinere Aufgaben löst, wird es Zwischendurch schon ziemlich spannend, wobei diese Spannung zum Ende hin immer mehr zunimmt. Das einzige Negative ist, dass es ab und zu langatmige Stellen gibt, wenn sie von einem Ort zum anderen Reisen, da sie dies sehr oft auf eine ähnliche Art und Weise tun. Insgesamt finde ich das Buch sehr gelungen, besonders weil es mal eine ganz andere Fantasiewelt bietet und mit der Katzenfrau Laisa eine eher seltene Protagonistin beinhaltet. Für alle, die gerne Fantasy lesen, sollte es sich lohnen.

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  • Rezension zu "Stern der Göttin" von Sandra Melli

    Stern der Göttin

    mithrandir

    01. April 2012 um 17:32

    Das Cover ist sehr ansprechend, vermittelt jedoch keinen echten Eindruck des eigentlichen Inhalts. Die Beschreibung der Katzenmenschen und auch von Laisa stimmt nicht mit dem Bild überein und könnte eventuell einen falschen Eindruck über den Buchinhalt vermitteln. Bevor ich angefangen habe zu lesen, sah ich mich zunächst gezwungen hinter das Geheimnis des Autorenpaares zu kommen. Der Name Sandra Melli sagte mir überhaupt nichts und die Beschreibung des Autorenehepaars, das dahinterstecken sollte, machte mich neugierig. Wenn ich mich bei meinen Recherchen nicht vertan habe, dann verbergen sich dahinter Iny Klocke und Elmar Wohlrath, die unter dem Pseudonym "Iny Lorentz" wohl am bekanntesten sind. Wahrscheinlich bin ich eine der wenigen, die bisher von den beiden noch nichts gelesen hatte. Das hat sich nun geändert! Die Geschichte beginnt mit einer Sequenz um den Erzmagier Wassarghan, der durch eine Intrige zum Kommandanten der Schwarzen Festung am Rande der Dämmerlande ernannt wird. Dies hat er angestrebt, da er sich erhofft somit in den Besitz eines lang gesuchten und sehr machtvollen Artefakts zu gelangen. Im zweiten Kapitel wird von einer anderen Welt erzählt, in der neben Menschen auch Katzenmenschen leben. Diese werden von den Menschen als niederrangig betrachtet, obwohl sie den Menschen körperlich überlegen sind und aus diesem Grunde oft zu deren Schutz beschäftigt werden. Hier lernt man Laisa kennen, die den Katzenmenschen ähnelt, jedoch schneller, geschickter und scheinbar auch klüger als diese ist. Sie wurde als Findelkind vom Anführer und seiner Schwester aufgezogen, und gilt seit jeher als Heißsporn. Auch Laisa möchte wie die anderen Katzenmenschen auch gern ein Karawanenwächter sein und die Menschen und deren Besitz beschützen, damit sie mehr sehen kann von der Welt. Obwohl ihre Wahl hierzu eher unwahrscheinlich ist, wird sie auf Geheiß einer verschleierten Frau, die eben jenes Artefakt aus dem ersten Kapitel trägt und Laisa magisch anzieht, mitgenommen. Laisa kommt jedoch bei der erstbesten Gelegenheit vom Weg ab, da sie dem Duft jener Frau hinterherläuft und anstelle dieser auf einer Lichtung das Artefakt findet. Als sie dieses an sich nimmt, scheint sie zwischen den Welten zu reisen und findet sich in unbekannter Umgebung allein wieder. Der Schreibstil ist flüssig und die Autoren schaffen es, aufgrund ständiger Hinweise auf das Artefakt und der damit verbundenen Geheimnisse, konstant Spannung aufzubauen und auch beizubehalten. Sehr zu empfehlen.

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  • Rezension zu "Stern der Göttin" von Sandra Melli

    Stern der Göttin

    Buchfan276

    06. March 2012 um 15:56

    Zum Inhalt: Das Buch "Stern der Göttin" von Sandra Melli handelt vom Streit der verschiedenen Nationen des Schattenreiches und einer jungen Kätzin, die die "Welt" retten soll. Da es aber so viele verschiedene Handlungsstränge gibt, wäre es unklug, an dieser Stelle alle zu erläutern, denn dann hätte man das halbe Buch schon beschrieben. Zum Cover/Klappentext/Gliederung: Das Buchcover hat mir sehr gut gefallen. Es ist etwas mystisch und macht auf sich aufmerksam. Die düstere Gestaltung und der eher knapp gehaltene Klappentext machen neugierig auf den Inhalt, wo doch die Kombination Katze - dunkle Magier etwas ungewöhnlich ist. Die Gliederung ist passend, wenige lange Kapitel sind in kleinere kürzere Abschnitte unterteilt - ideal für den Gelegenheitsleser. Zum Schreibstil/Charaktere: Der Schreibstil wirkte an sich flüssig und verständlich, es fiel mir aber zunächst schwer, mich bei den ganzen Schattenreichen, Posten und Namen zurechtzufinden. Irgendwann platzt jedoch der Knoten und man kommt problemlos mit. Außerdem hilft ein kleines Stichwortlexikon hinten im Buch, wenn man gar nicht zurechtkommt. Die Protagonistin Laisa kommt mir passend charakterisiert (Katze!) vor, ist mir aber für eine Heldin dann doch etwas zu naiv. Überhaupt spart die Autorin mit Beschreibungen, wodurch die Handlung manchmal etwas verschwommen ist. Die Ausgestaltung der spannenden Stellen ist Melli aber sehr gut gelungen, passagenweise kann man das Buch einfach nicht aus der Hand legen. Gut gelungen ist... ... die Fiktion der Dämmerlande, welche ein gutes Bild der Parallelwelt vermittelt und gut durchdacht scheint. Man hätte ... besser machen können: ... die Ausgestaltung der Charaktere ist mir eindeutig zu kurz gekommen, man kann sich nur durch genaues Hinlesen ein deutliches Bild von den Protagonisten machen. Zielgruppe/Fazit: Bücher mit Katzen werden momentan sehr modern, es hat aber meiner Meinung nach etwas Eigenes und man muss sich schon mit dem Inhalt anfreunden können. Insgesamt passable drei Sterne für einen mittelmäßigen, mit Tendenz zum guten Fantasyroman.

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