Sandra Neumann Einsatzort Vergangenheit: Ein Zeitreiseroman: 1

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Inhaltsangabe zu „Einsatzort Vergangenheit: Ein Zeitreiseroman: 1“ von Sandra Neumann

Perfekt!

— Lieblingsleseplatz
Lieblingsleseplatz

Als Leser bleibt man "nüchtern" im Mikrokosmos der Lehrerin.

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Eine gute Story, stimmige Charaktere und interessante Geschehnisse. Ein bisschen zu wenig Details, aber sonst toll!

— Hikari
Hikari

Interessanter Abstecher in das London von 1584, trockener humor der Protagonistin

— mabuerele
mabuerele
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  • Floskeln und Phrasen als Stilmittel

    Einsatzort Vergangenheit: Ein Zeitreiseroman: 1
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. May 2014 um 15:46

    Die Leseprobe umfasst in der Handlung das kleinstädtische Leben einer angepassten Lehrerin und ihrer Zeitreise ins 16. Jh. Die Protagonistin startet verklemmt und mit wenig Selbstbewusstsein ihren Alltag in der Schule nach den Ferien. Als Leser erhält man schnell ein Bild von der Frau und sicher findet jeder Leser ein Beispiel dazu aus der eigenen Schulvergangenheit. Weitere Figuren wurden von der Autorin klar in ihren Charakterzügen abgegrenzt und mit bekannten Klischees bedacht. Der Roman ist in der Ich-Form geschrieben. Ganz Lehrerin, wie die Protagonistin ist, nutzt die Autorin damit die Möglichkeit, Unzulänglichkeiten der anderen literarischen Figuren zu maßregeln. Die Struktur folgt einem Konzept, dass klar erkennbar ist. Die nummerierten Kapitel wecken keine Erwartungen beim Leser. Viele Floskeln und Phrasen, so dass man davon ausgehen könnte, dass dies hier als Stilmittel benutzt wurde.

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  • Rezension: Einsatzort Vergangenheit (Band 1)

    Einsatzort Vergangenheit: Ein Zeitreiseroman: 1
    Hikari

    Hikari

    02. July 2013 um 08:30

    3,5 Sterne. Einsatzort Vergangenheit ist ein Zeitreiseroman mit dem Schwerpunkt einer Liebesgeschichte. Somit ist es natürlich auch ein halber historischer Roman und genau hier schwächelt er etwas. Aber der Reihe nach. Das Buch liest sich größtenteils flüssig und gut. Am Anfang muss man sich etwas einlesen, aber es wird definitiv besser und spannender. Nach und nach erfährt man einige Dinge zu den Zeitreisen, wobei die in den folgenden Bänden wohl noch genauer erklärt werden sollen. Die Begründung der Autorin, nicht zu viele Details einbauen zu wollen, um den Leser nicht zu überfordern, finde ich etwas Schade. Denn wenn ich ehrlich bin, erwarte ich etwas mehr Informationen gerade bei solchen Themen wie Zeitreise oder historischen Ereignissen. Die Atmosphäre der Zeit fand ich zwar sehr stimmig und ich konnte mich gut darauf einlassen, dennoch fehlte an einigen Stellen ein wenig Tiefgang und mehr zum Leben der elisabethanischen Zeit als nur Andeutungen von Gesprächen und mal ein Tanz. Aber dennoch hat der Roman viel Spaß gemacht und war sehr stimmig zu lesen. Partiell erinnert es an die Edelstein-Trilogie nur für Erwachsene (v.a. das Charakterlayout für die Protagonisten). Aber auch das macht nichts, denn es ist ja dennoch eine ganz eigene Geschichte mit anderen Aspekten. Band 2 würde ich auf jeden Fall auch noch lesen, denn mir gefällt die Art zu schreiben und auch die beiden Sturköpfe von Protagonisten habe ich in mein Herz geschlossen.

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  • Reise in die Vergangenheit

    Einsatzort Vergangenheit: Ein Zeitreiseroman: 1
    mabuerele

    mabuerele

    10. May 2013 um 19:02

    Es ist der erste Schultag nach den Ferien. Laura ist spät dran, und dann ist auch noch ihr Parkplatz besetzt. Als sie wenige Minuten zu spät zur Lehrerkonferenz erscheint, sitzt ein neuer Kollege auf ihren Platz. Obwohl sie sauer ist, denn der neue Kollege dürfte auch sein Auto auf ihrem Parkplatz abgestellt haben, registriert sie, dass Phil ein Bild von einem Mann ist. Der Direktor weist an, dass Laura mit Phil an einem Projekt zu arbeiten habe. Sie ist alles andere als begeistert. Doch die Projektwoche wird ein voller Erfolg. Nach der Präsentation trifft Phil Laura auf dem Parkplatz. Da kommt es zu einem Unfall. Laura greift nach Phils Handy, um die Polizei zu benachrichtigen. Doch sie findet sich im London des Jahres 1597 wieder. Die Autorin hat einen abwechslungsreichen Zeitreiseroman geschrieben. Die Zeitmaschine wird über eine Handy-App gesteuert. Die Idee gefällt mir. Die Protagonisten wurden gut charakterisiert. Laura, Geschichtslehrerin und Single, verfügt über einen trockenen Humor. Nur angesichts eines gut aussehenden Mannes verschlägt es ihr die Sprache. Phil lerne ich ebenfalls als Geschichtslehrer kennen, der über ausgezeichnete Referenzen verfügt. Die Frauen himmeln ihn an. Anfangs beruht der Reiz der Geschichte darauf, wie Phil und Laura sich kabbeln. Sie schenken sich gegenseitig nichts. Auch während der Zeitreise bleiben die Gespräche der beiden amüsant, zumal sich Phil nun als Beschützer aufspielen möchte. Da gerät er bei Laura an die Falsche. Sie reagiert mehr oder weniger zickig. Die Zeitreisen werden sehr genau beschrieben. Ich fühlte mich mitgenommen in das London der Vergangenheit und konnte mir die Orte bildlich vorstellen. Den Gestank der mittelalterlichen Stadt musste ich aber – glücklicherweise – nicht nachempfinden. Der Roman ist exakt recherchiert. Sehr gut hat mir gefallen, dass die Unterschiede des damaligen Londons von dem heutigen deutlich herausgearbeitet wurden. Mode, Theater, Feiertage – all das, was die beiden in London erleben, wird im historischen Kontext dargestellt. Auf diese weise habe ich eine ganze Menge Neues gelernt. Selbst die Charakteristik von Shakespeare wurde treffend in die Handlung übernommen. Der Roman ist spannend geschrieben und fast in jedem Kapitel für eine Überraschung gut. In der Vergangenheit werden die Protagonisten mehrmals mit Mord und Totschlag konfrontiert. Nicht nur die Motive dafür, auch die Hintermänner und ihre Verbindung zur Gegenwart bleiben fast bis zum Ende im Dunkeln. Der Grund für die Zeitreisen war für mich neu und überraschend. Er wurde aber konsequent logisch begründet. Einzig die Tatsache, dass die Autorin mir Aufbau und Wirkungsweise der Zeitmaschine vorenthalten hat, war ein kleiner Wermutstropfen. Ich kann mir aber durchaus vorstellen, dass technisch weniger interessierte Leser darauf gern verzichten. Das Buch hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Ein weiterer Grund dafür, neben den bisher schon dargelegten, war der relativ lockere Stil der Autorin, der in diesem Genre eher selten ist. An vielen Stellen hat mich das Buch zum Lächeln gebracht. Das Buch hat mich ausgezeichnet unterhalten. Außerdem durfte ich eine ganze Menge über das historische London und die Beziehungen bei Hofe dazulernen. Das mag ich an Büchern. Das Cover, dass altes und neues London übereinander zeigt, passt zum Roman. Das ungewöhnliche Format hat mich nicht gestört.

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