Sandra Niermeyer

 4,7 Sterne bei 33 Bewertungen
Autorin von Stolz wie Paule, Neun Tage mit Okapi und weiteren Büchern.
Autorenbild von Sandra Niermeyer (©Rita Vollmuth)

Lebenslauf von Sandra Niermeyer

Sandra Niermeyer, geboren 1972 in Melle/Niedersachsen, lebt nach vielen Jahren in Bielefeld nun mit ihrer Familie in der Nähe von Würzburg. Sie schreibt Kurzgeschichten, Erzählungen und Kolumnen für Anthologien, Zeitungen und Zeitschriften. Sie erhielt mehrere Literaturpreise, zum Beispiel den Würth-Literaturpreis der Tübinger Poetikdozentur (2002), den  Förderpreis Literatur der Gesellschaft zur Förderung der Westfälischen Kulturarbeit (2002), den  Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen für junge Künstlerinnen und Künstler in der Sparte Dichtung und Schriftstellerei (2003), den  Marlen-Haushofer-Literaturpreis der Stadt Steyr (2007). Zweimal war sie für den Friedrich-Glauser-Kurzkrimi-Preis nominiert (2004 und 2006).  Seit 2019 schreibt sie auch für Kinder, wie das Bilderbuch "Stolz wie Paule" und den Kinderroman "Neun Tage mit Okapi".

Botschaft an meine Leser

Ihr Lieben, ich freue mich, euch meinen neuen illustrierten Kinderroman „Neun Tage mit Okapi“ vorstellen zu können – und hoffe, dass ihr „Käppie“ genauso ins Herz schließt wie ich. Ich konnte mich nach dem Schreiben kaum von ihm trennen. Besonders freue ich mich, dass Käppie durch die wunderschönen Illustrationen von Caroline Opheys auch bildlich zum Leben erweckt wurde! Besser hätte er nicht aussehen können.  Nun wünsche ich euch beim Lesen genauso viel Spaß, wie ich beim Schreiben hatte!

Alle Bücher von Sandra Niermeyer

Cover des Buches Stolz wie Paule (ISBN: 9783734820434)

Stolz wie Paule

 (15)
Erschienen am 16.01.2019
Cover des Buches Neun Tage mit Okapi (ISBN: 9783734841507)

Neun Tage mit Okapi

 (11)
Erschienen am 21.01.2020
Cover des Buches Die Kuh im Pool (ISBN: 9783734841514)

Die Kuh im Pool

 (3)
Erschienen am 19.01.2021
Cover des Buches Vorübergehend nicht erreichbar (ISBN: 9783943292251)

Vorübergehend nicht erreichbar

 (0)
Erschienen am 03.03.2015
Cover des Buches Am Erker Nr. 47 (ISBN: 9783925084485)

Am Erker Nr. 47

 (0)
Erschienen am 01.06.2004
Cover des Buches Der kleine Fehlerkobold (ISBN: 9783865591098)

Der kleine Fehlerkobold

 (0)
Erschienen am 09.08.2019

Neue Rezensionen zu Sandra Niermeyer

Cover des Buches Die Kuh im Pool (ISBN: 9783734841514)Leopards avatar

Rezension zu "Die Kuh im Pool" von Sandra Niermeyer

Eine Kuh im Urlaub
Leopardvor 8 Tagen

Inhalt: In dem Buch geht es um Rike, Valli und Jannis, deren Eltern fast nie Zeit für sie haben, da sie immer arbeiten. Eines Tages ist eine Kuh in ihrem Pool. Wo kommt sie her? Dürfen die Kinder die Kuh behalten und was sagen die Nachbarn dazu?


Meinung: Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Das Cover ist sehr einladend und sieht sehr schön aus. Mir hat Valli sehr gut gefallen, da sie für ihre Geschwister sorgt, wenn ihre Eltern nicht da sind, und trotzdem alles unter Kontrolle hat. Ich finde es gut gemacht, dass man auch die Gedanken der Kuh lesen kann. Der Schreibstil ist auch sehr gut. Das Buch hat auch meinem 10-Jährigen Bruder super gefallen.


Fazit: Ich gebe dem Buch 5 Sterne.

Kommentare: 3
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Cover des Buches Die Kuh im Pool (ISBN: 9783734841514)Fernweh_nach_Zamoniens avatar

Rezension zu "Die Kuh im Pool" von Sandra Niermeyer

Kuh oder Mammut?
Fernweh_nach_Zamonienvor 3 Monaten

Inhalt:

Die Geschwister Valli, Rike und Jannis staunen nicht schlecht, als plötzlich eine Kuh in ihrem Garten auftaucht.

Und weil sie das Hochlandrind schwimmend im Pool entdeckt haben, nennen sie es einfach Poola. 

Doch wie versteckt man ein riesiges Rind vor den Eltern und vor neugierigen Nachbarn?

Der Beginn vollkommen verrückter Sommerferien und außergewöhnlicher Freundschaften.


Illustrationen:

Zauberhafte und farbenfrohe Illustrationen ergänzen und unterstreichen die Handlung sehr gut und lassen das Gelesene lebendig werden. Alle paar Doppelseiten findet sich eine kleinere bis halbseitige Zeichnung passend zur Handlung.

Der Zeichenstil gefällt sehr und die Charaktere wirken dynamisch und sympathisch. Ihre Mimik ist ganz wunderbar gelungen und in Poola ist man dank ihres golden wallenden Fells und ihrem Wimper-Klimper-Blick sofort verschossen.


Altersempfehlung: 

ab 6 Jahre (zum Vorlesen)

oder zum Selberlesen für geübte Leser etwa ab 8 Jahre (normale Schriftgröße, Blocksatz)


Mein Eindruck:

Nachdem wir von der wundervollen und lehrreichen Geschichte "9 Tage mit Okapi" über Mobbing, Selbstvertrauen und Überwindung so begeistert waren, stand schnell fest, dass wir auch das Kuh-Abenteuer miterleben möchten.

Beide Bücher sind voneinander völlig losgelöst und selbstständig. Jedoch ähneln sie sich in der Weise, dass mit viel Humor und auf etwas schräge Art und Weise wichtige Werte und Botschaften vermittelt werden und es auch für (Vor-)Leser ein großes Vergnügen ist.

Dank des lockeren und witzigen Erzählstils in der Ich-Perspektive aus Rikes Sicht liest sich das Abenteuer unterhaltsam und regt zum Nachdenken an.

Die Charaktere sind sympathisch und die Geschwister wachsen einem sofort ans Herz:

Rike ist das mittlere Kind, neun Jahre alt und noch nicht sicher, was eigentlich ihre Stärke ist. Als Sandwichkind fühlt sie sich oft übersehen. 

Der sechsjährige Jannis ist zuckersüß und sorgt mit fantasievollen und witzigen Aktionen und kreativen Ideen für Lacher. 

Valli ist ein wissbegieriger Bücherwurm und ein wandelndes Lexikon. Auf alles weiß sie eine Antwort. Mit ihren 13 1/4 Jahren fungiert sie zudem bereits als Ersatzmutter und Haushaltsmanagerin.

Denn die drei Kinder sind tagsüber oft alleine, ihre Eltern arbeiten viel und sind Bilderbuch-Workaholics. Sie werden sehr überzogen dargestellt und leben völlig in ihrer eigenen (Arbeits-)Welt. Getreu dem Motto "viel arbeiten - viel Geld verdienen - viel kaufen" verlieren sie das Wesentliche aus den Augen und nehmen ihre Kinder kaum noch wahr. Zu müde, um gemeinsam als Familie in den Ferien etwas zu unternehmen, zu viele Termine, ständig am Handy und Mutter jettet mal eben für ein Meeting ans andere Ende der Welt. Das kann auf Dauer nicht gut gehen.

Poola meldet sich (in regelmäßigen Abständen am Kapitelende) ebenfalls zu Wort. Durch eine kleine Illustration und farbige Schrift werden diese Passagen auch optisch vom Rest der Geschichte getrennt.

Das kluge Rind weiß schnell, was in der Familie schiefläuft. Die Kinder wirken auf den ersten Blick erstaunlich erwachsen für ihr Alter, sind selbstständig und schmeißen den Haushalt beinahe alleine. Doch - wie Poola bald merkt - auch etwas verwahrlost und einsam. 

Man erfährt während des Abenteuers viel Wissenswertes und auch Neues über Kühe. 

Bei ihren Recherchen stoßen die Kinder beispielsweise auf Themen wie Massentierhaltung oder die Trennung von Muttertier und Kalb und hinterfragen dadurch ihr eigenes Verhalten. Rike wird Vegetarierin, Jannis möchte keine Milch mehr trinken, sondern sie den Kälbern zurückbringen. Dabei wird es einem ganz warm ums Herz.

Der wunderbare Wortwitz macht natürlich auch vor Kuh-Sprichwörtern nicht Halt: von "die Kuh vom Eis holen" bis "das geht auf keine Kuhhaut".

Trotz ernster Themen bleibt aber der Humor nie auf der Strecke.

Spätestens beim Happy End (welches in einem Kinderbuch natürlich nicht fehlen darf) stellt auch der Leser fest:

"Kühe sind wirklich ganz faszinierende Geschöpfe." (vgl. S. 216)

Für dieses außergewöhnliche und humorvolle Abenteuer geben wir von Herzen gerne volle fünf Sternchen und eine (Vor-)Leseempfehlung für Jung und Alt, Jungen wie Mädchen.


Fazit:

Ein lustiges und fantasievolles Abenteuer, welches zudem lehrreich ist und zum Nachdenken anregt. Einfühlsam, humorvoll und kindgerecht werden auch ernste Themen wie Massentierhaltung, Viehzucht und Tierschutz aufgegriffen.

Die sympathischen Geschwister wachsen schnell ans Herz und werden dank zahlreicher Illustrationen lebendig.

Ein herrlich schräges Lesevergnügen für Groß und Klein, für Mädchen und Jungen!

... 

Rezensiertes Buch: "Die Kuh im Pool" aus dem Jahr 2021

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Cover des Buches Die Kuh im Pool (ISBN: 9783734841514)RitaKoenigs avatar

Rezension zu "Die Kuh im Pool" von Sandra Niermeyer

Witzig, spannend und bunt
RitaKoenigvor 5 Monaten

Für die Schriftstellerin Sandra Niermeyer ist „Die Kuh im Pool“ ihr drittes Kinderbuch. Schon für das Manuskript hat sie einen Literaturpreis erhalten.

Vor allem dafür, wie gut sie es schafft, für Kinder ab acht Jahren ein ganz besonderes Buch über Tierliebe zu schreiben und über sehr spezielle Eltern, für die der Beruf das wichtigste im Leben zu sein scheint. Sie glauben, sie würden alles prima vereinbaren können und fragen nie nach, wie es den Kindern damit geht, Dutzende Plüschfiguren und ein Smartphone zu besitzen, aber niemanden, mit dem sie reden können. Oder schmusen.

Um es vorweg zu nehmen: die drei Kinder sind die besten Geschwister, die man sich vorstellen kann, obwohl oder gerade weil sie sehr unterschiedlich sind. Das geht schon auf der ersten Seite los, wenn der Kleinste, Jannis, seine Schwester damit nervt, dass ein Mammut im Pool schwimmt.

„In unserem Swimmingpool schwimmt ein Mammut!“, Jannis hüpfte vor mir auf und ab wie ein Flummi. „Klar“, antwortete ich und wandte mich wieder meinem Buch zu. Jannis war verrückt nach Mammuts. Nach Dinosauriern auch. Eigentlich nach allem, was es nicht mehr gibt. Säbelzahntiger und so. Einen Swimmingpool gab es bei uns genaugenommen auch nicht, genauso wenig wie ausgestorbene Urtiere. (...) „Jetzt echt!“, schrie Jannis. „Wirklich! Ich lüge nicht! Da schwimmt in echt ein Mammut! Es ist ganz zottelig und die Haare hängen ihm in die Augen und es paddelt ganz schnell.“

Jannis ist der Jüngste, aber in seinem sechs Jahre alten Kopf stecken hunderte Ideen, Rike ist neun und Valli dreizehn. Valli kümmert sich als Älteste nicht nur ums Einkaufen und Kochen (Dosengemüse oder Nudeln aus der Büchse), sie ist vor allem ein wandelndes Lexikon, und was sie nicht weiß, schaut sie nach. In ihrem Smartphone. Rike erzählt die Geschichte.

Es ist natürlich kein Mammut, das da in einem Planschbecken hinterm Haus steht, sondern ein Hochlandrind. Ein sanftes Tier, das bleiben soll. Wenigstens für eine Weile. Ohne, dass die Eltern davon erfahren, ohne, dass einer der beiden Nachbarn das mitbekommen soll. Die drei wollen zuerst einmal herausfinden, weshalb das Tier bei ihnen ist. Ob es vor einem Schlächter davongelaufen oder schlecht behandelt worden ist. Das geht natürlich nicht an einem Tag und vor allem nicht ohne lautes Muhen des Gastes.

Das Buch ist sehr lustig. Ein Hochlandrind ist kein dressierter Hund, es bleibt nicht dort, wohin man es stellt, es hat riesigen Hunger und lässt dauernd etwas fallen.
Ein Abenteuer beginnt. Der Einfallsreichtum der drei Kinder scheint keine Grenzen zu kennen. Angefangen von Boxhandschuhen, die sie über die Hörnerenden stülpen, damit der Riss in der Couch der einzige bleibt, bis zu Vallis Satz an die Mutter per Telefon:

„„Wir haben ein Hochlandrind hier.“ „Ja, Schatz“, sagte Mama zerstreut, „das ist eine gute Idee. (…) Ich hab euch lieb! Bis später!““

Später bemerkten die Eltern gar nichts, während der Nachbar auf der einen Seite misstrauisch wird und die Nachbarin des anderen Grundstücks über den Zaun guckt.
Ganz nebenbei wird viel über Kühe und Tierhaltung und sogar veganes Eis erzählt. Ab und zu kommt sogar Poola zu Wort...

In dem Kinderbuch „Die Kuh im Pool“ von Sandra Niermeyer kann man alle Personen mit ihren besonderen Eigenheiten erleben. Die Erwachsenen dürfen gute und weniger gute Eigenschaften haben und die Kinder raufen sich zusammen und werden ein unschlagbares Team. Man kann verwundert oder entrüstet den Kopf schütteln über die megawichtigen Dienstreisen der Mutter zwischen Rom und Sydney oder über die Kochkunst des Vaters, man kann lachen und staunen. Verstehen, was die drei Kinder an ihren Eltern am meisten vermissen und sich mit Rike darüber freuen, dass sie endlich stolz auf sich ist.

Das Buch ist wunderbar illustriert worden von Caroline Opheys, die auch schon „9 Tage mit Okapi“ von Sandra Niermeyer treffend ausstattete.

Ein sehr humorvoll geschriebenes Buch, dem man wünscht, noch viele Preise zu bekommen. Und noch mehr begeisterte Kinder, die es lesen und weiterempfehlen.

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Gespräche aus der Community

Hier könnt ihr noch bis zum 16. Februar eines von 10 Exemplaren des Kinderbuchs Neun Tage mit Okapi von Sandra Niermeyer gewinnen und an der Leserunde mit der Autorin teilnehmen!

Mama stand unschlüssig mit dem Kleid in der Hand vor dem Okapi und sagte dann: Ich fürchte, in ihrer Größe gibt es keine Strumpfhosen, Sie müssen sich möglicherweise eine nähen lassen.

Das Okapi sah Mama erschrocken an. 

„Es gibt keine?“, fragte es leise. 

Mama zuckte entschuldigend mit den Schultern. 

Man ist hier nicht auf Okapis eingestellt. Aber das macht nichts. Wir können morgen zu einer Schneiderin gehen und bei Ihnen Maß nehmen lassen.“

Die Miene des Okapis hellte sich auf. Meinen Sie wirklich“, fragte es hoffnungsvoll. 

„Ganz bestimmt“, sagte Mama. aber nun müssen wir wirklich los.“

Wenn das Okapi Hände gehabt hätte, hätte Mama es bei der Hand genommen. Sie hatte es soeben offenbar adoptiert. Das Okapi trottete brav hinter ihr her, als sie zur Kasse ging und das Kleid bezahlte. Ich klappte den Mund wieder zu. Jahrelang hatte ich mir ein Haustier gewünscht. Erst ein Pferd, dann einen Hund, dann eine Katze, dann einen Hamster und zum Schluss einen Goldfisch. Nie hatte ich eins bekommen. Und nun war es plötzlich ganz einfach.

Lale staunt nicht schlecht, als ihr in der Umkleidekabine im Kaufhaus plötzlich ein sprechendes Okapi gegenübersteht, das nach einer Strumpfhose sucht. Kurzerhand wird das Okapi von Lales Familie adoptiert. Doch warum hat es überhaupt den weiten Weg vom Kongo auf sich genommen? Und findet Lale durch den neuen Freund endlich den Mut, sich mit Klassenaußenseiterin Nora anzufreunden?

Eine besondere Freundschaftsgeschichte über den Mut, den es manchmal braucht, vor anderen füreinander einzustehen.

Sandra Niermeyer lebt zusammen mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern auf einem Bauernhof in einem kleinen Dorf zwischen Würzburg und Schweinfurt. Sie schreibt Kurzgeschichten und Erzählungen für Anthologien und Zeitschriften und hat schon zahlreiche Literaturpreise gewonnen.

Caroline Opheys machte ihren Abschluss in Kommunikationsdesign und arbeitete anschließend für verschiedene Werbeagenturen, bis sie die Illustration für sich entdeckte. Am liebsten zeichnet sie bei guter Musik oder einem Podcast und geht zur Inspiration hinaus in die Natur oder ins Café. Sie lebt in Düsseldorf.

Ihr wollt wissen, wie es mit Lale und dem Okapi weitergeht? Hier könnt ihr 10 Exemplare des Kinderbuchs Neun Tage mit Okapi (ab 8 Jahren) gewinnen. Beantwortet dazu bis zum 16. Februar folgende Frage:

Welches Tier habt oder wünscht ihr euch als Haustier?


Wir wünschen euch viel Spaß beim Mitmachen. 


Euer Magellan-Team

175 BeiträgeVerlosung beendet
Die Schilder am Tor gefielen Paule gar nicht. „Warnung vor dem Hunde“, stand dort, und: „Hier wache ich“. Damit war er gemeint. Er, Paule mit dem weichen Fell, den treuen Augen, den plüschigen Pfoten und der Schnauze, die immer zu lachen schien. Er war nicht bissig. Vor ihm musste niemand gewarnt werden. Und er wusste gar nicht, wie das geht: Wachen.

Paule lief mit hängendem Kopf über den Hof.

„Das wird schon“, munterte ihn die Gans Antonia auf.

„Du schaffst das“, sagte die Katze Merle.

„Außerdem wächst du noch“, sagte der Ziegenbock Konrad.

Die drei waren seine besten Freunde.

„Warnung vor dem Hunde“ – dieses Schild gefällt Paule überhaupt nicht. Der kleine Hund ist nämlich alles andere als furchteinflößend und knurren kann er auch nicht. Zum Glück hat Paule gute Freunde. Gans Antonia, Ziegenbock Konrad und Katze Merle tun alles, damit aus Paule doch noch ein guter Wachhund wird. Als ersten Test soll er den Briefträger verjagen. Ob er das schafft?

Sandra Niermeyer lebt zusammen mit ihrem Mann und ihren zwei Kindern auf einem Bauernhof in einem kleinen Dorf zwischen Würzburg und Schweinfurt. Sie schreibt Kurzgeschichten und Erzählungen für Anthologien und Zeitschriften und hat schon zahlreiche Literaturpreise gewonnen. Stolz wie Paule ist ihr erstes Bilderbuch.

Dominik Rupp, geboren 1989 in Ulm, studierte Design mit dem Schwerpunkt Illustration an der Fachhochschule Münster. Bereits während des Studiums begann er, für zahlreiche renommierte Verlage zu zeichnen. Heute lebt und arbeitet er in Aachen.

Hier könnt ihr 10 Exemplare von Stolz wie Paule gewinnen. Um in den Lostopf zu hüpfen, beantwortet uns einfach bis 11. April folgende Frage:

Es ist nicht immer einfach etwas ganz Neues zu lernen. Man braucht dafür Mut, muss sich einen Ruck geben und es klappt nicht immer auf Anhieb. Welche Fähigkeit habt ihr mit der Hilfe von Freunden oder eurer Familie lernen können?

Wir wünschen Euch viel Spaß beim Mitmachen!

Euer Magellan-Team

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