Sandra Paretti

 4 Sterne bei 82 Bewertungen
Autorin von Der Wunschbaum, Der Winter, der ein Sommer war und weiteren Büchern.

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Der Wunschbaum

Der Wunschbaum

 (16)
Erschienen am 29.09.2015
Der Winter, der ein Sommer war

Der Winter, der ein Sommer war

 (11)
Erschienen am 01.01.2009
Tara Calese : Roman

Tara Calese : Roman

 (8)
Erschienen am 01.01.2009
Maria Canossa ; Der Wunschbaum

Maria Canossa ; Der Wunschbaum

 (5)
Erschienen am 01.01.1984
Rose und Schwert

Rose und Schwert

 (2)
Erschienen am 01.01.1999

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ioreths avatar

Rezension zu "Der Wunschbaum" von Sandra Paretti

Buddenbrooks in Seife
iorethvor 3 Jahren

Das Buch spielt zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Camilla ist die jüngste Tochter des Seifenfabrikanten Hofmann. Dieser steht kurz vor  der Pleite und versucht sie im letzten Moment durch eine günstige Heirat Camillas abzuwenden, doch es ist nichts mehr zu retten. Die Familie verliert die Fabrik und auch das von Camilla und ihrem Vater geliebte Haus in dessen Garten der titelgebende Baum steht. Auch die bereits lange kriselnde Ehe der Eltern endet dadurch endgültig. Camilla und ihr Vater ziehen zu einer Tante an die See wo eines Tages ein Fremder auftaucht. Es stellt sich heraus dass er ein Vertreter des Vaters war, und zwar ein guter, und er hat geschäftliche Pläne. Gemeinsam bauen er und Camilla wieder ein gut gehendes Seifengeschäft auf, doch gerade als alles in Ordnung zu sein scheint bricht der erste Weltkrieg aus und bringt jedermanns Leben aus dem Takt. Camilla schafft es alles zu managen, Familie und Geschäft, doch ihre unschuldige Lebensfreude leidet unter dem Zwang sich um alles kümmern zu müssen, nichts jemand anderem überlassen zu können.
Dankenswerterweise endet das Buch trotz allem auf einer hoffnungsvollen Note.
Der Stil der Erzählung ist locker und leicht zu lesen und man hat den Eindruck die Autorin hat ausreichende Kentniss der Gesellschaft die sie hier beschreibt. Es wirkt durchaus glaubwürdig wie sich die Mutter und die vermögenderen, bereits verheirateten Schwestern von Vater und Tochter abwenden um nicht mit in den Ruin gezogen zu werden und auch wie sie den Kontakt meiden bis wieder Geld da ist, dann aber wieder mitbedacht sein wollen. Über einige Details wird mir zu flüchtig hinweggegangen aber das ist kaum zu vermeiden wenn die Geschichte der Familie doch über Jahre und Jahrzehnte hinweg erzählt wird und das auf weniger als dreihundert Seiten. Die Autorin löst dieses Problem indem Sie immer wieder Jahre überspringt und es dem Leser überlässt anhand der Schlüsselszenen die Geschichte dazwischen selbst zu ergänzen.
Das Buch hat mir recht gut gefallen obgleich ich mir nicht sicher bin ob die Rolle Camillas nicht zu einfach beschrieben ist, als Frau kann sie in der Zeit kaum so leicht als Geschäftsführerin wahrgenommen werden...

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Sun1985s avatar

Rezension zu "Der rote Vogel" von Sandra Paretti

Der rote Vogel
Sun1985vor 5 Jahren

Klappentext:

"Die 19-jährige Sarah ist froh, dass sie das Abitur in der Tasche hat und nicht mehr aufs Mädcheninternat gehen muss. Endlich fühlt sie sich frei wie ein Vogel. Und heimlich verliebt ist Sarah auch noch, in den smarten Erik Wylander, den deutsch-schwedischen Besitzer einer internationalen Hotelkette.
Doch die neu gewonnene Lebensfreude wird getrübt, als die Ehe der Eltern zu scheitern droht:
Sarahs Mutter hat einen Liebhaber. Noch ahnt Sarah nicht, dass ihre Mutter in denselben Mann verliebt ist wie sie…"

So dann will ich hier mal meine die erste Rezension hier verfassen:
Als ich den Klappentext gelesen habe, dachte ich mich erwartet ein seichtes Buch um eine Liebesgeschichte, die sich nicht so einfach gestaltet. Erwartet hat mich aber doch eine viel komplexere Handlung, die man nach dem Klappentext nicht erwartet.
Die Handlung beginnt in Deutschland am Ammersee, wechselt aber immer wieder recht schnell auch zwischen Hamburg, Venedig, und Stockholm. Also gleich mehrere Großstädte die dort auftauchen.
Der Schreibstil ist sehr leicht und ist fliessend lesbar. Jedoch hat es mich einige Tage gekostet das Buch zu ende zu führen, weil doch viel Handlung in kürzester Zeit passiert.

Man erfährt in diesen Buch nicht nur das Mutter und Tochter in den selben Mann verliebt sind, sondern auch das die Mutter Inge Mainstedt an Depressionen leidet, Mordversuche, Krankheiten usw. Mir scheint es das dies alles in der Handlung innerhalb von zwei Wochen geschieht, was mir persönlich viel zu schnell lebig war. Einen Spannungsaufbau gibt es an sich keinen, weil grad wenn einer entstehen könnte direkt aufgedeckt wird.

Mir fällt es schwer zu erklären, welches Genere bzw. welche Richtung einen beim lesen des Buches erwartet. Jedoch kann ich sagen das es sich um eine tragische Familiengeschichte handelt, verbunden mit der ersten großen Liebe der Tochter, Depressionen der Mutter, der Trennung der Eltern und leider auch mit unrealistischen Handlungen.

Jedoch gebe ich hier 3 Sterne, weil mich die Autorin doch überrascht hat, was den Stil betrifft. Und ich war gegen Ende doch interessiert daran zu erfahren wie es zu Ende geht.
Sehr schön finde ich den Cover des Buches, der bei mir anders ist als oben zu sehen ist. Bei mir sieht man die Schattenumrisse eines jungen Paares auf einer Brücke, scheinbar in Venedig und am Himmel einen Umriss eines Vogels. Im Hintergrund geht gerade die Sonne unter und oben über den Titel sind hübsche Blumen abgebildet. Finde ich dazu passt sehr gut ein Zitat aus dem Buch: "Mein Herz? Mein Herz ist ein roter Vogel, der die Flügel spreizt und fliegen will!"


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funnes avatar

Rezension zu "Maria Canossa ; Der Wunschbaum" von Sandra Paretti

Rezension zu "Maria Canossa ; Der Wunschbaum" von Sandra Paretti
funnevor 6 Jahren

Camilla erlebt die glücklichste Zeit ihres Lebens – in dem großen Haus, das ihr Vater gebaut hatte, und das sie mehr liebt als alles andere. Doch da stürzt alles in sich zusammen: Der Vater geht pleite, das Haus muss versteigert werden. Jahre vergehen, in denen Cmilla nach ihrem alten Zuhause sehnt. Wird sie je wieder dort wohnen und den alten Wunschbaum im Garten sehen können?

Meine Meinung:
Wieder einmal war ich überrascht vom unterhaltsamen Schreibstil der Autorin. Doch leider hat mich auch dieses Buch enttäuscht, nachdem ich mir nach dem Anfang etwas Hoffnungen gemacht habe. Denn wie „Maria Canossa“ hat dieses Buch keinen Sinn gehabt, das heißt, am Ende war die Situation so ziemlich genau dieselbe wie am Anfang. Vor allem das Ende des Buches fand ich blöd, denn es kam ziemlich plötzlich und, wie gesagt, es beinhaltete keine Lösung für all die offenen Probleme. Außerdem gibt es hier einige Zeitsprünge, die man meistens erst spät wirklich versteht, oder überhaupt nicht.
Allgemein fand ich es ebenso gut/schlecht wie Maria Canossa, und diese zwei Bücher sind für mich nicht wirklich ein Ansporn, weitere Bücher von Sandra Paretti zu lesen. Wenn ihr ein Buch von ihr kennt, das ihr wirklich gut findet – ich würde mich über einen Kommentar freuen!

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Zusätzliche Informationen

Sandra Paretti wurde am 05. Februar 1935 in Regensburg (Deutschland) geboren.

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