Sandra Plaar

 4.9 Sterne bei 17 Bewertungen

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Ich bin.: Wenn das Leben unter die Haut geht

Ich bin.: Wenn das Leben unter die Haut geht

 (17)
Erschienen am 15.01.2015
L(i)ebe dich selbst

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Erschienen am 30.08.2017

Neue Rezensionen zu Sandra Plaar

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HarryFlughunds avatar

Rezension zu "Ich bin.: Wenn das Leben unter die Haut geht" von Sandra Plaar

Unglaublich
HarryFlughundvor 3 Jahren

Die Asienreise der Autorin endet nach der Einnahme der Malariaprohylaxe mit der Diagnose: Lyell-Syndrom. Noch weiss die Autorin nicht, wie sich diese Krankheit auswirken wird, was sich sehr bald ändert. Die Krankheit zeigt sich von ihrer schrecklichsten Seite......... 
Was die Autorin erlebt hat, wünscht man nicht einmal seinem ärgsten Feind. Tapfer hat sie all die Schmerzen ertragen. Für mich als "gesunden" Menschen ist es kaum vorstellbar, wie sie ihre postive Einstellung behalten konnte, wie hart sie gekämpft hat. Absolut bewunderswert. Neben dem Krankheitsverlauf erzählt die Autorin, wie sich ihr Leben beruflich und privat verändert hat. Ab und zu konnte ich laut herauslachen, ab und zu rann mir eine Träne über die Wange, ab und zu konnte ich nur noch den Kopf schütteln. Auch die Erfahrung mit dem Internet-Dating ist lesenswert. Männer!
Die Autorin hat das Buch auf ergreifende, spannende und doch humorvolle Art geschrieben. Ich war gefesselt von der ersten bis zur letzten Seite und kann es jedermann weiterempfehlen.

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Babschas avatar

Rezension zu "Ich bin." von Sandra Plaar

Wenn das Leben Dir Zitronen gibt....
Babschavor 3 Jahren


Sandra Plaar ist Anfang zwanzig, als ihr 1993 eine Malariaprophylaxe am Ende einer Asienreise zum Verhängnis wird. Sie erkrankt am lebensgefährlichen, äußerst seltenen Lyell-Syndrom und überlebt mit knapper Not. Das Ganze hat massive Auswirkungen auf ihr weiteres Leben, privat wie beruflich. Beziehungen zerbrechen, Studium und ihr späterer Beruf als Lehrerin sind unter dem Damoklesschwert der  Symptome und Belastungen aus der Krankheit kompliziert und nicht dauerhaft machbar. Aber es gibt auch die Lebenslichtblicke, die richtig guten Umstände und Menschen, die einem zustoßen können.

Von diesen ganzen Begebenheiten und den guten wie schlechten Stationen ihres interessanten, außergewöhnlichen Lebens erzählt sie uns in ihrem bewegenden, streckenweise so traurigen wie auch messerscharf pointierten Buch. Man spürt trotz der ganzen negativen Erlebnisse und Rückschläge und der grauenhaften Erfahrungen mit ihrer Krankheit zu jeder Zeit: Hier schreibt eine megastarke Frau, die an sich und ihrem Leben gewachsen ist und sich nicht unterkriegen lässt, egal wie´s kommt. Das macht Mut und rückt auch beim Leser durchaus eigene Wertmaßstäbe und Prioritäten zurecht, zumindest liefert das Buch viele gute Gedanken, Ansichten und Einschätzungen, über die sich nachzudenken lohnt.

Der Schreibstil ist sehr persönlich, die Autorin gewährt dem Leser tiefste Einblicke in ihr Seelenleben und ihre persönlichsten Gedanken, ohne dabei irgendwann sentimental oder gefühlsduselig zu wirken. Dafür ist das Ganze auch viel zu straight, klar und werteorientiert geschrieben. Gut so. Ein besonderes, lesenswertes Buch.

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Federchens avatar

Rezension zu "Ich bin.: Wenn das Leben unter die Haut geht" von Sandra Plaar

Eine Hommage an das Leben!
Federchenvor 4 Jahren

Sandra möchte mit ihrem damaligen Freund eine Asienreise unternehmen. Rein aus vorbeugender Maßnahme nimmt sie zwei Tabletten. Eine Malariaprophylaxe, nichts schlimmes, im Gegenteil, sie soll normalerweise Schlimmes verhindern. Doch genau diese zwei Tabletten ändern ihr Leben auf eine fatale Art und Weise. Sandra leidet und erhält die Diagnose "Lyell-Syndrom". Ein Wort, welches ihr Ausmaß sich nicht erahnen ließ. Was sie damals erlebt hat, welchen schweren Kampf sie führen musste, davon handelt ihr Buch.

Sandra Plaar erzählt in ihrem biographischen Buch ihren schlimmsten Moment in ihrem Leben. Vollkommen aus dem Leben wird sie gerissen und steht nicht nur einmal kurz vor der Schwelle zum Tod. Doch die Autorin ist voller Leben, voller Kraft, auch wenn die Krankheit zuweilen die Oberhand gewinnen mag. Sandra kämpft sich Stück für Stück ins Leben zurück. Erleidet weitere Schicksalschläge und stellt doch nie die Frage: "Warum gerade ich?". Nach dem Warum zu fragen, führt einfach nicht zu einem Ergebnis. Aber die Frage: "Was kann ich für mich daraus ziehen?", die stellt sie sich. Vollgestopft mit Emotionen und in beinah salopper Art und Weise schreibt sie ihre Gedanken und Gefühle, ihre Begegnungen mit Ärzten und Menschen in ihrem Umfeld, ihr auf und ab, in kurzen nicht ausufernden Sätzen nieder. Hier und da erkennt der Leser eine Art Selbstironie, etwas humoristische Äußerungen. Genau dieser Schreibstil mag einigen zu leicht daher kommen, vielleicht sogar befremdlich wirken, wenn man ihre Geschichte bedenkt. Aber es macht sie menschlich, es zeigt, dass Sandra Plaar mit ihrem Schicksal nicht hadert, sondern der Krankheit ins Gesicht lacht, so schwer ihr das auch fallen mag. Sie zieht ihre ganz eigenen Stärken aus ihrem Leben. Mit ihrem Buch will sie kein Mitleid erlangen, vielmehr möchte sie Mut machen. Mut nicht über das Warum nachzudenken, sondern Mut sein Schicksal, seine Krankheit anzunehmen, es als Teil zu sehen, von dem was man ist. In jeder negativen Situation im Leben steht auch eine neue Chance. Eine Chance sein Leben selbst zu gestalten, seinen Träumen nach zu gehen und viel Liebe in dieser Welt zu verteilen. Mit ihrem Buch "Ich bin." hat Sandra trotz des tragischen Hintergrundes eine Hommage an das Leben und die Liebe zu ihm geschrieben. Dem Leser wird mit jedem Kapitel klar, dass es egal ist, was andere von einem denken. Einzig die Einstellung zur eigenen Person ist von Wichtigkeit. Einzig der Wille, etwas zu schaffen, diese Krankheit zu bekämpfen, macht Sandra zu der Person, die sie heute ist. Dieses Buch ist einerseits voller schrecklicher Erlebnisse und doch lässt es den Leser nicht bedrückt, sondern eher gestärkt und voller Enthusiasmus auf das Leben zurück. Füllen sich hier oder da beim Lesen die Augen voller Tränen, so kann man am Ende feststellen, dass nur solche Ereignisse, so schwer sie auch sind, zu einem Selbst führen werden. Sandras Botschaft ist klar. Man sollte sein Leben selbst in die Hand nehmen und sollten einem Schicksalsschläge den Weg versperren, so gibt es immer wieder eine Chance auf einen neuen Weg und wenn es zu Beginn nur ein kleiner Pfad ist.

(c) buchgefieder.blogspot.com

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Gespräche aus der Community

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sandra_plaars avatar

Liebe Buchfreunde!

Nachdem ich mich als LB-Greenhorn durch die Irrungen und Wirrrungen meiner Unkenntnis, wie ich eine Leserunde ins Leben rufe, gewurstelt habe, lade ich Euch hiermit herzlich zur Leserunde zu meiner Autobiografie „Ich bin.“ ein.

Das Risiko an einem Lyell-Syndrom zu erkranken liegt bei 1:1 Million. Ich gehöre zu den Unglücklichen, die an dieser ebenso seltenen wie schweren Krankheit litt. Gleichzeitig hatte ich das unheimliche Glück zu überleben.
„Ich bin.“ ist eine Biografie des Wunders und zugleich eine Liebeserklärung ans Leben. Es ist eine berührende, lebensbejahende Geschichte, die Mut macht, Kraft gibt und zum Nachdenken anregt. Lest mein Buch und Ihr werdet Euer Leben mit anderen Augen sehen und ganz nebenbei werdet Ihr glücklich sein.

Wenn Ihr Lust habt auf eine authentische, berührende Geschichte, die süffig und humorvoll geschrieben ist, dann springt in den Lostopf und bewerbt Euch für die 10 Bücher, die ich verlose. Beantwortet einfach die Frage: „Was ist Dir wichtig im Leben?“

Die Gewinner verpflichten sich zur aktiven Teilnahme an der Leserunde und einer Rezension mindestens bei Amazon und Lovelybooks. Selbstverständlich sind auch alle, die kein Losglück hatten, herzlichst zum Lesen und regen Austausch eingeladen.

Ich freue mich auf Eure Beiträge!

Alles Liebe

Sandra Plaar

 






Klappentext:

Was, wenn die simple Tatsache, dass du zwei Tabletten nimmst, um nicht krank zu werden, dich so richtig krank macht? Mit der Einnahme einer Malariaprophylaxe endet die Asienreise traumatisch. Die Diagnose „Lyell-Syndrom“ lässt nichts über das Ausmaß der Krankheit erahnen. Es beginnt ein unerbittlicher Kampf um Leben und Tod. In dem Moment, als ihr alles genommen wird, entdeckt sie ihren wahren, inneren Schatz, der sie über sich hinauswachsen lässt. Sie kämpft sich zurück ins Leben. Doch nichts ist mehr, wie es einmal war.

Die Autorin nimmt die Leser mit auf eine emotionale Reise durch die Hochs und Tiefs ihrer schweren Krankheit. Sie macht Mut, das eigene Schicksal anzunehmen, die verborgene Kraft im Inneren zu entdecken. Sie zeigt, dass jede Krise immer auch als Chance verstanden werden kann. Ein Buch, das uns das Leben neu lieben lässt.


Über die Autorin:

Sandra Plaar, 1969 in St. Gallen geboren, beginnt das juristische Studium an der Universität Zürich. Die Einnahme einer Malariaprophylaxe lässt sie lebensgefährlich erkranken. Ihr Leben dreht sich um hundertachtzig Grad. Sie bricht das Studium ab und erfüllt sich ihren Kindheitsberufswunsch und wird Lehrerin aus Leidenschaft. Doch erneute gesundheitliche Probleme zwingen sie zur Aufgabe ihrer Lehrtätigkeit.
Sie lernt ihren zukünftigen Mann Stefan kennen, mit dem sie eine heute 9-jährige Tochter hat.
Es sollte über zwanzig Jahre dauern, bis sie die traumatischen Erlebnisse ihrer schweren Krankheit niederschrieb. Mit ihrer Autobiografie „Ich bin.“ erfüllt sie sich ihren zweiten Kindheitswunsch, schriftstellerisch tätig zu werden. Ihr Werk gibt Einblick in das Leben einer Kämpferin und einer unerschütterlichen Optimistin.

Bei Facebook: 

http://www.facebook.com/sandraplaar

Leseprobe:

http://www.novumverlag.com/buecher/biografie-politik-zeitgeschichte/geschichte-biografie/ich-bin-1.html?tx_mdprodukte_pi1[mode]=reading&cHash=05773d873d2e4feadcfdbde09927ed9d
sandra_plaars avatar
Letzter Beitrag von  sandra_plaarvor 4 Jahren
Vielen Dank für das "breite" Streuen Deiner tollen Rezi :)
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auf 3 Wunschlisten

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