Sandra Richter Lob des Optimismus

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Inhaltsangabe zu „Lob des Optimismus“ von Sandra Richter

Wo immer der Optimismus auftritt, folgt ihm der Pessimismus mit seinen beißenden Einwänden auf dem Fuß. Der Pessimist gilt als freudlos, aber glaubwürdig, der Optimist als verträumt und verführt von einem falschen Glück. Wie also kann man heute noch optimistisch sein? Sandra Richter erzählt in ihrem Buch, wie Leibniz den philosophischen Optimismus erfand, wie Voltaire ihm schon bald heftig widersprach und wie der Optimismus im Laufe der Jahrhunderte durch die Kritik an ihm erwachsen wurde. Denn erst der Streit mit Skeptikern und Pessimisten hat ihn eigentlich tragfähig gemacht. So erneuert das Buch schließlich den Optimismus als eine verantwortungsvolle Kunst des Lebens, die sogar seinen Gegnern gefallen könnte.

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  • Rezension zu "Lob des Optimismus" von Sandra Richter

    Lob des Optimismus

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. May 2010 um 19:12

    Das Buch "Lob des Optimismus" sollte eher mit "Lob der Balance" überschrieben sein. Sandra Richter befasst sich nämlich nicht nur mit optimistischen Strömungen in der Philosophie, sondern auch mit solchen, die dem Pessimismus das Wort reden, und kommt - wie mein Eindruck ist - mehrmals zum Ergebnis, dass erstrebenswert ein Gleichgewicht zwischen beiden Extremen ist. Das auch zu Recht. Uneingeschränkte Optimisten werden schließlich schon redensartlich mit Hoffnungslosigkeit in Verbindung gebracht. Die Autorin stellt ihnen ihrerseits schon "ernsthafte" Optimisten entgegen, die zwar Sympathien für Yhprums Gesetz (Alles, was funktionieren kann, wird auch funktionieren) hegen, aber auch wissen, dass es Tage gibt, die von dem Gesetz des ungleich bekannteren Murphy (Alles, was schiefgehen kann, wird auch schiefgehen) regiert werden. Ja, sie behandelt in einem eigenen Kapitel sogar den "tyrannischen" Optimismus. Eine philosophische Stellungnahme zu dem brennenden Problem der Atomkraft vermisse ich in diesem Zusammenhang. Überhaupt bringt das Buch für mich mehr eine beschreibende als eine wertende Darstellung des Optimismus. Das Thema Atomkraft ist für Richter offensichtlich ein zu heißes Thema. Und auch für die Gleichsetzung von Optimismus und Liberalismus, die mir gelegentlich anklingt, habe ich kein Verständnis. Die Art und Weise, wie die beiden widerstreitenden philosophischen Strömungen dargestellt werden, geschieht größtenteils auch für philosophische Laien und Schmalspur-Philosophen verständlich und ohne Langeweile aufkommen zu lassen. Höchstes Lob verdient die Ausgestaltung der Umschlagvorderseite, womit ich selbstverständlich nicht Rene Magritte loben möchte; das hieße, aktuell formuliert, "Eulen in die griechische Schuldenkapitale" zu tragen. Vielmehr kann die Idee nicht genug gelobt werden, den Buchtitel (zu dem ich meine Meinung schon gesagt habe) mit Magrittes Schirm, der ein mehr als drei viertel volles und damit Optimismus ausstrahlendes Wasserglas "balanciert", zu untermalen. Die Idee, Buchtitel mit Werken großer Maler zu illustrieren, wird Nachahmer finden. Sie hat sich sicherlich auch förderlich auf den Verkauf ausgewirkt. Oder ist dieser Gedanke eventuell gar nicht neu? Selbst wenn: jedenfalls passt das Bild hervorragend zum Titel!

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