Sandra Rodriguez Barron Die Wassertänzerin

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Inhaltsangabe zu „Die Wassertänzerin“ von Sandra Rodriguez Barron

Monica hat ihre Kindheit im tropischen El Salvador nie vergessen, wo sie bei einem mysteriösen Unfall am Meer ihre Mutter verlor. Als Jahre später der junge Will Lucero in ihr Leben tritt, ahnt Monica nicht, dass sein Anliegen sie zurückführen wird in die ferne Welt. Welche Geheimnisse birgt der Ozean – und welche ihre eigene Vergangenheit?

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  • Rezension zu "Die Wassertänzerin" von Sandra Rodriguez Barron

    Die Wassertänzerin

    Leserrezension_2009

    19. August 2009 um 17:41

    Sandra Rodriguez Barrons Erstling „Die Wassertänzerin“ handelt von der jungen Monica Winters, die ihre Kindheit im tropischen El Salvador verlebte, wo sie durch einen mysteriösen Unfall ihre Mutter verlor. Jahre später kehrt sie an den Schauplatz ihrer Vergangenheit zurück und muss erkennen, dass nicht alles war wie es an der Oberfläche zu sein schien. „Die Wassertänzerin beginnt mit einer Art Rückblick zu der Zeit, als Monicas Welt in El Salvador noch in Ordnung war. Bei einem gemeinsamen Strandspaziergang erfährt der Leser vom größten Wunsch der Mutter(Alma) die als ausgestorben geltende Kegelschnecke zu finden. Eines Tages melden Fischer den Fund eines solchen Exemplars. Dieser Tag soll Monicas Leben für immer verändern, denn nun ist nichts mehr, wie es einmal war. Ein Mann wird erschossen an den Strand gespült und auch von der geliebten Mutter fehlt seither jede Spur. Einige Monate vergeblichen Hoffens ziehen ins Land, bis Bruce Winters seiner Tochter erklärt, dass die Mutter ertrunken sei, woraufhin die beiden in Amerika(dem Herkunftsland des Vaters) eine neue Heimat finden. Die inzwischen 27jährige Monica arbeitet in ihrer neuen Heimat als Physiotherapeutin wodurch sie auf Will Lucero begegnet, dessen Frau seit einem tragischen Unfall im Wachkoma liegt. Will bittet sie um Hilfe und so wird sie an jenen schicksalhaften Tag ihrer Kindheit erinnert, an welchem sie (unfreiwillig) in ein Geheimnis ihrer Mutter eingeweiht wurde, das ihr zeigte, dass ihre Welt alles andere als die schöne heile Welt war, in der sie bisher zu leben glaubte. Spätestens zu diesem Zeitpunkt regen sich im Leser erste Zweifel den tragischen Unfalltod der Mutter betreffend(oder ging hier nur wieder meine Fantasie mit mir durch?!?) ->war der Tod der Mutter wirklich nur ein tragischer Unfall? oder steckt mehr dahinter? ->war es möglicherweise sogar Mord? oder(von einem Leichenfund –der Mutter- war ja bisher nie die Rede) ->lebt die Mutter etwa noch? und wenn ja ->warum erhält ihre Familie kein Lebenszeichen? Die folgenden Kapitel werden immer öfter durchzogen von Erinnerungen der Protagonisten (z.B. an die Zeit in El Salvador). Immer neue Hinweise wecken Zweifel ob Alma bei dem Unfall vor vielen Jahren wirklich ums Leben kam, oder ob sie unter einem Decknamen weiterhin ihrem Traum nachging. Auch Monica scheint zu ahnen, dass ihre Kindheit auch dunkle Seiten hatte, denn warum sonst sollte Bruce in das ihm ungeliebte El Salvador zurückkehren wenn nicht um Ereignisse aus der Vergangenheit zu klären? Während sich der erste Teil des Romans(insgesamt sind die Kapitel in 3 Teile gefasst) in Amerika abspielt, befindet man sich im zweiten Teil auf El Salvador, doch auch hier hat sich mit den Jahren einiges verändert. So wurde beispielsweise Monicas Elternhaus zu einer Klinik umgebaut die Silvia (Yvettes Mutter) Hoffnung auf Heilung der Tochter gibt. Aus dem Anfangs fremden Will wird bald ein Vertrauter, mit dem sich Monicas Vergangenheit mit der Gegenwart verknüpft und je weiter man sich von der Geschichte fesseln lässt, umso enger wird die Bindung zwischen den Beiden. Durch jede neue Erinnerung verändert sich die Geschichte und immer neue Geheimnisse werden ergründet. Je näher man dem Ziel kommt, umso stärker wird man vom Storm der Ereignisse mitgerissen. Sandra Rodriguez Barrons Roman „Die Wassertänzerin“ schenkt wunderbar kurzweilige Lesestunden und entführt den Leser in eine eigene, faszinierende Welt. Detaillierte Beschreibungen(die den Lesefluss allerdings nicht beeinträchtigen) und scheinbar lebensechte Charakteren vermitteln den Eindruck, als würde man am Geschehen hautnah teilhaben. Diese Rezension wurde von Johanna S. eingereicht.

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  • Rezension zu "Die Wassertänzerin" von Sandra Rodriguez Barron

    Die Wassertänzerin

    joojooschu

    27. October 2008 um 16:56

    Sandra Rodriguez Barrons Erstling „Die Wassertänzerin“ (ca 318 Seiten; erschienen bei Fischer Taschenbuchverlag 2008) handelt von der jungen Monica Winters, die ihre Kindheit im tropischen El Salvador verlebte, wo sie durch einen mysteriösen Unfall ihre Mutter verlor. Jahre später kehrt sie an den Schauplatz ihrer Vergangenheit zurück und muss erkennen, dass nicht alles war wie es an der Oberfläche zu sein schien. „Die Wassertänzerin beginnt mit einer Art Rückblick zu der Zeit, als Monicas Welt in El Salvador noch in Ordnung war. Bei einem gemeinsamen Strandspaziergang erfährt der Leser vom größten Wunsch der Mutter(Alma) die als ausgestorben geltende Kegelschnecke zu finden. Eines Tages melden Fischer den Fund eines solchen Exemplars. Dieser Tag soll Monicas Leben für immer verändern, denn nun ist nichts mehr, wie es einmal war. Ein Mann wird erschossen an den Strand gespült und auch von der geliebten Mutter fehlt seither jede Spur. Einige Monate vergeblichen Hoffens ziehen ins Land, bis Bruce Winters seiner Tochter erklärt, dass die Mutter ertrunken sei, woraufhin die beiden in Amerika(dem Herkunftsland des Vaters) eine neue Heimat finden. Die inzwischen 27jährige Monica arbeitet in ihrer neuen Heimat als Physiotherapeutin wodurch sie auf Will Lucero begegnet, dessen Frau seit einem tragischen Unfall im Wachkoma liegt. Will bittet sie um Hilfe und so wird sie an jenen schicksalhaften Tag ihrer Kindheit erinnert, an welchem sie (unfreiwillig) in ein Geheimnis ihrer Mutter eingeweiht wurde, das ihr zeigte, dass ihre Welt alles andere als die schöne heile Welt war, in der sie bisher zu leben glaubte. Spätestens zu diesem Zeitpunkt regen sich im Leser erste Zweifel den tragischen Unfalltod der Mutter betreffend(oder ging hier nur wieder meine Fantasie mit mir durch?!?) ->war der Tod der Mutter wirklich nur ein tragischer Unfall? oder steckt mehr dahinter? ->war es möglicherweise sogar Mord? oder(von einem Leichenfund –der Mutter- war ja bisher nie die Rede) ->lebt die Mutter etwa noch? und wenn ja ->warum erhält ihre Familie kein Lebenszeichen? Die folgenden Kapitel werden immer öfter durchzogen von Erinnerungen der Protagonisten (z.B. an die Zeit in El Salvador). Immer neue Hinweise wecken Zweifel ob Alma bei dem Unfall vor vielen Jahren wirklich ums Leben kam, oder ob sie unter einem Decknamen weiterhin ihrem Traum nachging. Auch Monica scheint zu ahnen, dass ihre Kindheit auch dunkle Seiten hatte, denn warum sonst sollte Bruce in das ihm ungeliebte El Salvador zurückkehren wenn nicht um Ereignisse aus der Vergangenheit zu klären? Während sich der erste Teil des Romans(insgesamt sind die Kapitel in 3 Teile gefasst) in Amerika abspielt, befindet man sich im zweiten Teil auf El Salvador, doch auch hier hat sich mit den Jahren einiges verändert. So wurde beispielsweise Monicas Elternhaus zu einer Klinik umgebaut die Silvia (Yvettes Mutter) Hoffnung auf Heilung der Tochter gibt. Aus dem Anfangs fremden Will wird bald ein Vertrauter, mit dem sich Monicas Vergangenheit mit der Gegenwart verknüpft und je weiter man sich von der Geschichte fesseln lässt, umso enger wird die Bindung zwischen den Beiden. Durch jede neue Erinnerung verändert sich die Geschichte und immer neue Geheimnisse werden ergründet. Je näher man dem Ziel kommt, umso stärker wird man vom Storm der Ereignisse mitgerissen. Sandra Rodriguez Barrons Roman „Die Wassertänzerin“ schenkt wunderbar kurzweilige Lesestunden und entführt den Leser in eine eigene, faszinierende Welt. Detaillierte Beschreibungen(die den Lesefluss allerdings nicht beeinträchtigen) und scheinbar lebensechte Charakteren vermitteln den Eindruck, als würde man am Geschehen hautnah teilhaben.

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