Rezension zu "Flim Pinguin im Kindergarten" von Sandra Schindler
In kurzen Reimen wird Bild für Bild erzählt, wie der kleine Flim im
Kindergarten ankommt und nach anfänglicher Begeisterung seine Mama doch ganz doll vermisst und mit Verständnis für seine Angst (Ob sie ihn wohl wirklich später wieder abholt?) diese überwinden kann.
Die einfache Sprache gibt die Möglichkeit, das Buch nicht im
Eilverfahren vorzulesen, sondern ganz langsam gemeinsam Bild für Bild die Geschichte mitzuerleben.
Die Bilder mit ihrer Mischung aus einfachen, klaren Formen und liebevoll hineingezauberten Details sind nicht überladen, haben aber viel zum Gucken und Entdecken, toll.
Und nachdem sich Groß und Klein gemeinsam mit der schwierigen Situation beschäftigt haben, wartet das Buch noch mit einem sensibel und
feinfühlig geschriebenen Brief an die abgebenden Eltern auf. Er
leuchtet motivierend und stärkend darauf, dass jedes Kind und jede
Familie ihre eigene Art hat, das zu meistern und es kein Patentrezept
gibt!
Ich glaube, dass dieses tolle Büchlein sehr vielen Familien helfen kann und durchaus in Kitas an Eltern empfohlen werden sollte
und dass es eine
Lücke füllt!