Sandra Schlitter , Reinhard Schlitter Mirco

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Inhaltsangabe zu „Mirco“ von Sandra Schlitter

Am 3. September 2010 verschwindet der zehnjährige Mirco auf dem Heimweg von der Skaterbahn. Was folgt, ist die bisher größte Suchaktion in der Geschichte der Bundesrepublik. Menschen aus dem ganzen Land nehmen Anteil. Doch der Junge mit dem Lausbuben-Lachen bleibt verschollen und erlangt als "Mirco aus Grefrath" traurige Berühmtheit. 145 Tage lang hoffen, bangen und beten Mircos Eltern. Doch ihr Junge kehrt nicht zurück. Knapp fünf Monate nach seinem Verschwinden wird Mirco entdeckt. Entführt, missbraucht, erdrosselt. In diesem Buch erzählen Sandra und Reinhard Schlitter, wie es ihnen gelingt, mit dem Unfassbaren fertigzuwerden. Von ihrem Leben mit Mirco, ihrer Verzweiflung, vom Glauben an Gott, von der Unterstützung der Menschen, die sie umgeben. Und davon, wie sie es schaffen, sogar um Vergebung für den Täter zu bitten. "Mit unserem Buch möchten wir zeigen, was uns geholfen hat, die Spirale von Hass und Verzweiflung verlassen zu können. Und wie man ein Leben führen kann, das trotz allem Zuversicht, Menschenliebe und Glauben vereint." Sandra & Reinhard Schlitter

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  • Ein berührendes Buch

    Mirco
    Curin

    Curin

    24. December 2014 um 13:27

    Im September 2010 verschwindet der 10-jährige Mirco spurlos. Erst Monate später wird sein Entführer dingfest gemacht und Mircos Leiche geborgen. In diesem Buch erzählen die Eltern wie diese schlimme Zeit erlebt haben und wie sie der christliche Glaube getragen hat. Direkt zu Beginn machen die Eltern sehr deutlich, dass es ihnen nicht um eine Verherrlichung ihres Sohnes geht, sondern das sie mit dem Buch anderen Menschen weiterhelfen möchten. Es hat ja schon in der Öffentlichkeit einiges Aufsehen erregt, dass sie dem Täter vergeben und so wollen sie erklären, woher sie diese Kraft nehmen. Mich hat das Buch beim lesen sehr berührt und angesprochen. Man spürt ganz deutlich, was für eine Lücke Mirco in der Familie Schlitter hinterlassen hat. Umso erstaunlicher ist es, wie sie mit diesem Schicksal umgehen. Man merkt einfach, dass sie Gott in dieser Zeit vertraut und als Familie zusammen gehalten haben. Auch fand ich es einfach interessant, einmal ein paar Einblicke in die Ermittlungen und in das Familienleben zu bekommen. So erfährt man beispielsweise, wie wertvoll Pressearbeit bei der Suche war und wie der Opferschutz funktioniert. In jedem Fall macht das Buch Mut, sich ganz auf Gott zu verlassen.

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  • Verlieren, Verzweifeln, Verzeihen.

    Mirco
    A-bookish-kid

    A-bookish-kid

    29. June 2013 um 09:20

    Ich denke das Schicksal von Mirco ist kaum jemandem entgangen. Der 10jährige verschwand im September 2010 spurlos. Ein gutes halbes Jahr später wurde der Täter gefasst und Mircos Leiche gefunden. Es war die aufwändigste Fahndung der Polizeigeschichte Nord-Rheinwestfalens und eine der größten Suchaktion in Deutschland. Mircos Mörder wird zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe mit Sicherheitsverwahrung verurteilt - die höchstmögliche Strafe der deutschen Justiz. Das war die Geschichte, die wir alle aus den Medien kennen. In "Mirco: Verlieren. Verzweifeln. Verzeihen." hören wir eine andere Geschichte - eine, die wir so noch nicht kennen und die manch einer vielleicht auch gar nicht so genau hören will: die Geschichte von Mircos Familie. In diesem Buch berichten uns die Eltern wie die Zeit nach Mircos Verschwinden war - und die Zeit nach der Gewissheit, dass ihr Sohn nicht mehr lebend nach Hause kommen wird. Dieses Buch ist nicht unbedingt die leichteste aller Lektüren (bezüglich der Thematik - sprachlich ist das Buch sehr leicht und flott zu lesen, auf komplizierte Schachtelsätze und ähnlichen Firlefanz wurde verzichtet) und trotzdem bin ich froh dieses Buch gelesen zu haben. Warum? Weil in diesem Buch die Opfer zu Wort kommen. Die Berichterstattung in den Medien ist meist sehr auf den Täter und die Tat fixiert - das Opfer wird zum "Nebenprodukt" degradiert, kaum ein Journalist interessiert sich wirklich dafür, was das Opfer für ein Mensch war und welche Menschen als Angehörige zurückbleiben. Ich finde es toll und bewundernswert, dass Mircos Familie den Mut gefunden hat dieses Buch zu schreiben und zu veröffentlichen. Opfer von Gewalttaten brauchen einfach ein viel größeres (mediales) Sprachrohr als es im Moment der Fall ist. Es geht in diesem Buch zwar natürlich um Mirco - aber auch noch um weitaus mehr. Auf der einen Seite handelt es sich um eine Art Familienportrait - man erfährt einige Dinge über Mircos Geschwister aber auch über die Eltern. Auf der anderen Seite will uns die Familie in diesem Buch auch zeigen, dass und wie sie gelernt haben mit ihrem Schicksal umzugehen und damit vielleicht auch Vorbild für andere betroffene Familien sein. Den Weg dieser Familie finde ich dabei so interessant, dass ich euch dieses Buch wirklich nur ans Herz legen kann: Mircos Familie hat den Weg über Gott und Vergebung gewählt. Ihr müsst wissen: ich selbst habe mit Gott und der Kirche absolut nichts am Hut, noch weniger wenn solche Dinge geschehen und dementsprechend fremd klang die Idee von Mircos Familie für mich zu Beginn. Es erscheint als "ganz schön krass" dem Täter zu verzeihen. Und doch gelingt es den Schlitters ihren Weg in diesem Buch nachvollziehbar zu machen - auch wenn man selbst vielleicht anders reagieren würde. Wenn man das Buch gelesen hat lernt man zu verstehen wie die Familie die Ereignisse auf ihre ganz eigene Art und Weise bewältigen konnte. Und ich habe nach dieser Lektüre eine Menge Respekt. ich glaube es erfordert menschliche Stärke zu verzeihen anstatt zu hassen. Bewundernswert finde ich auch mit welcher Selbstverständlichkeit die Familie Mitleid mit der Familie des Täters hat und sie in ihre Gebete einschließt. Sie haben damit ja absolut Recht - aus rein menschlicher Sicht fände ich es aber nicht besonders verwerflich, wenn sie keine Empathie für die Familie des Täters entwickeln könnten. Diese Familie hat den destruktiven Weg von Hass und Rache aber verlassen. Viele Leute kritisieren die Familie für ihren Umgang mit den Ereignissen. Dem Täter zu verzeihen, ihn als Menschen zu sehen und ihn in Gebete einzuschließen "gehört sich schließlich nicht". Genau so, wie wir es Opfern von Gewaltverbrechen schwer machen ins Leben zurückzukehren - denn auch Lachen gehört sich im Anbetracht eines solchen Schicksals nicht mehr. Familie Schlitter schildert in dem Buch wie negativ ihnen die Leute teilweise begegnen nur weil sie trotzdem noch weiterleben und, auch zu Gunsten ihrer lebenden Kinder, versuchen zu einem geregelten Alltag zurückzukehren. Es ist toll, dass diese Familie den Mund aufmacht und damit wahrscheinlich für viele, viele andere Angehörige spricht. Ich selbst habe einige Zeit in der Jugendgerichtshilfe gearbeitet - also mit Tätern - umso spannender ist es für mich nun auch mal auf "die andere Seite" zu schauen. Ich interessiere mich für Kriminologie und ähnliche Dinge, dazu gehören aber eben nicht nur die Täter sondern auch die Opfer. Ich finde es toll die Geschichte der Schlitters so zu lesen, wie die Familie sie erzählen wollte - ohne irgendwelches populistisches Boulevard-Zeitung-Blimblim. Zumindest glaube ich, dass dieses Buch die Gedanken der Familie wirklich wiederspiegelt. Über Spannungsbogen, Charaktere und so weiter gibt es hier natürlich nichts zu schreiben - die Geschichte ist so wie sie ist und sie ist "spannend" (passender wäre das Wort interessant) so wie sie ist. Die Schlitters wählen klare aber deutliche Worte. Ein bisschen fühlt es sich so an als wäre man "live" im Geschehen - deswegen geht dieses Buch auch so unter die Haut. Es wird einfach eines klar: Wir waren eine ganz normale Familie - nicht wirklich anders als deine Familie. Und trotzdem ist uns das passiert. Als Leser wird einem durch diesen Schreibstil einfach klar, dass man selbst nicht vor solchen Katastrophen gefeilt ist - es passiert eben nicht immer nur den Anderen. Und noch eines stellen die Eltern von Mirco klar: auch die Familie des Täters war eine Familie von Nebenan, keine Ansammlung von Monstern. Man möchte während dem Buch manchmal bitterlich weinen, manchmal lachen und manchmal empfindet man einfach nur Wärme und Empathie für diese außergewöhnliche Familie. Auch wenn es nicht mein Weg gewesen wäre (vermute ich zumindest): ich bewundere diese Menschen für ihre Stärke. Ich bin übrigens im Zuge eines Referats in der Uni auf das Buch gestoßen (es ging um die emotionale Verarbeitung des Verlust eines Kindes). Mircos Eltern haben auch ein recht interessantes Interview bei Beckmann gegeben: https://www.youtube.com/watch?v=fpVfl0-o8cc.

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  • Mirco

    Mirco
    Nefertari35

    Nefertari35

    So, hiermit möchte ich das wirklich emotional mitreißende Buch "Mirco", das von den Eltern geschrieben wurde, wandern lassen. Die Regeln eines Wanderbuches muß ich hier wohl nicht auflisten, nur eine Bitte in eigener Sache. Ich weiß, das man manchmal nicht zum Lesen kommt, die Frist nicht einhalten kann, einem das Buch momentan nicht liegt oder was auch immer. Sagt einfach Bescheid - die Frist wird gerne verlängert. Nur nicht zu wissen, wo das Buch steckt, ist nicht so schön. Eine Rezi wäre schön (da die Runde nicht so groß war), ist aber kein Muß. Klappentext: Am 3. September 2010 verschwindet der zehnjährige Mirco auf dem Heimweg von der Skaterbahn. Was folgt, ist die bisher größte Suchaktion in der Geschichte der Bundesrepublik. Doch der Junge mit dem Lausbuben-Lachen bleibt verschollen und erlangt als "Mirco aus Grefrath" traurige Berühmtheit. 145 Tage lang hoffen, bangen und beten Mircos Eltern. Knapp fünf Monate nach seinem Verschwinden wird Mirco entdeckt: entführt, missbraucht, erdrosselt. In diesem Buch erzählen Sandra und Reinhard Schlitter, wie es ihnen gelingt, mit dem Unfassbaren fertigzuwerden. Von ihrem Leben mit Mirco, ihrer Verzweiflung. Vom Glauben an Gott, von der Unterstützung der Menschen, die sie umgeben. Und davon, wie sie es schaffen, sogar dem Täter zu vergeben. Ich werde das Buch eratmal für 10 Leser freigeben. Teilnehmer:  1. angel2212 - angekommen und weitergeschickt  2. LaDragonia - angekommen und weitergeschickt  3. kira35 - angekommen und weitergeschickt  4. chatty68 - angekommen und weitergeschickt  5. Starlet - angekommen und weitergeschickt  6. Morgoth666 - angekommen und weitergeschickt  7. Queenelyza - angekommen und weitergeschickt  8. scarlett59 - angekommen und weitergeschickt  9. gamaschi - angekommen 10.buecherwurm 11. angel2212 (nochmal, weil sie als erste keine Zeit hatte, es zu lesen) Warteliste:  1. Linahoney

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    • 86
    angel2212

    angel2212

    11. March 2013 um 16:06
  • Rezension zu "Mirco" von Sandra Schlitter

    Mirco
    gamaschi

    gamaschi

    02. March 2013 um 16:55

    Ein sehr emotionales Buch. Habe ein paar Tränen zerdrückt. Man kann immer nur hoffen, das so etwas einen selber nie trifft. Toll, wie die Familie das verarbeitet hat, ich weiß nicht, ob ich das so hinbekäme.

  • Rezension zu "Mirco" von Sandra Schlitter

    Mirco
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    17. November 2012 um 07:43

    Rezi folgt, ich muss nur eben noch meine Gedanken dazu sortieren.

  • Leserunde zu "Mirco" von Sandra Schlitter

    Mirco
    Arwen10

    Arwen10

    Gerade ist ein ganz besonderes Buch erschienen im Gerth Medien /adeo Verlag Mirco geschrieben von seinen Eltern Zum Inhalt: Am 3. September 2010 verschwindet der zehnjährige Mirco auf dem Heimweg von der Skaterbahn. Was folgt, ist die bisher größte Suchaktion in der Geschichte der Bundesrepublik. Menschen aus dem ganzen Land nehmen Anteil. Doch der Junge mit dem Lausbuben-Lachen bleibt verschollen und erlangt als "Mirco aus Grefrath" traurige Berühmtheit. 145 Tage lang hoffen, bangen und beten Mircos Eltern. Doch ihr Junge kehrt nicht zurück. Knapp fünf Monate nach seinem Verschwinden wird Mirco entdeckt. Entführt, missbraucht, erdrosselt. In diesem Buch erzählen Sandra und Reinhard Schlitter, wie es ihnen gelingt, mit dem Unfassbaren fertigzuwerden. Von ihrem Leben mit Mirco, ihrer Verzweiflung, vom Glauben an Gott, von der Unterstützung der Menschen, die sie umgeben. Und davon, wie sie es schaffen, sogar um Vergebung für den Täter zu bitten. Zur Leseprobe: http://www.gerth.de/index.php?id=details&sku=814268 Ich suche 2 Leser, die mit mir zusammen das Buch lesen und rezensieren. Wie immer sind zeitnahe Teilnahme an der Leserunde und das Schreiben einer Rezension Vorraussetzung. Die Rezension soll darüber hinaus noch verbreitet werden bei amazon, buch de oder ähnlichen Verkaufsplattformen. Am Ende brauche ich alle Links, die ich dann an den Verlag weiterleiten werde. Bewerbt euch bitte bis zum 17. September, 12 Uhr, danach erfolgt die Bekanntgabe der Gewinner. Vielen Dank an den Gerth Medien Verlag/adeo Verlag für die Bereitstellung der Rezensionsexemplare ! Hier gibt es eine Sendung mit Mircos Mutter: http://www.erf.de/radio/erf-plus/sendungen/calando/mirco-verlieren-verzweifeln-verzeihen/1127-2397

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  • Rezension zu "Mirco" von Sandra Schlitter

    Mirco
    kira35

    kira35

    04. November 2012 um 10:19

    Die Hoffnung stirbt zuletzt Auf dem Heimweg von der Skaterbahn verschwindet am 3. September 2010 der 10jährige Mirco. Es beginnt die größte Suchaktionen der Bundesrepublik. Doch Mirco kehrt nicht zurück. Nach 145 Tagen wird Mirco gefunden, entführt, missbraucht und erdrosselt. In diesem Buch, das Sandra und Reinhard Schlitter, die Eltern von Mirco, zusammen mit Christoph Fasel schrieben, erzählen sie, wie sie versuchten mit dem Unfassbaren fertig zu werden. Zuerst hatte ich einige Bedenken, dieses Buch zu lesen. Es wurde mir als Wanderbuch zur Verfügung gestellt und nun bin ich froh, es gelesen zu haben. Sandra und Reinhard Schlitter erzählen zu Beginn, wie es mit Mirco und seinen drei Geschwistern in ihrer Familie war, wie sie zusammen gelebt und gelacht haben. Bis der Tag kam, der alles veränderte. Durch ein Missverständnis der Eltern untereinander wurde Mircos Fehlen erst am nächsten Morgen bemerkt. Da sie sehr gläubige Menschen sind schöpften sie weiterhin Kraft aus ihren Gebeten und dem Zuspruch von Familie, Freunden und Gemeindemitgliedern. Als der Täter gefasst war und sie Mirco beerdigen konnten, vergaben sie dem Täter. Aus ihrem tiefen Glauben heraus konnten sie nicht mit Hass ihm gegenüber leben. Dieses Buch ist sehr authentisch geschrieben und meine Hochachtung gilt der Familie Schlitter. Ich bin auch gläubig, aber ob ich diese Größe hätte, dem Täter zu verzeihen, kann ich nicht sagen. Zitat: „Mit unserem Buch möchten wir zeigen, was uns geholfen hat, die Spirale von Hass und Verzweiflung verlassen zu können. Und wie man ein Leben führen kann, das trotz allem Zuversicht, Menschenliebe und Glauben vereint.“ Sandra & Reinhard Schlitter Zitatende

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  • Rezension zu "Mirco" von Sandra Schlitter

    Mirco
    LaDragonia

    LaDragonia

    31. October 2012 um 09:21

    "Mein liebes Kind, ich liebe dich und werde dich nie allein lassen, erst recht nicht in Nöten und Schwierigkeiten. Dort wo du nur eine Spur gesehen hast, da habe ich dich getragen." (aus „Spuren im Sand“) . Zum Inhalt: Mirco Schlitter wurde nur 10 Jahre alt. In dem vorliegenden Roman Mirco erzählen seine Elter Sandra und Reinhard Schlitter wie es dazu kam, das ihr Sohn als „Mirco aus Grefrath“ traurige Berühmtheit erlangte. . Am 3. September 2010 verschwindet Mirco auf dem Rückweg von einem Treffen mit seinen Freunden spurlos. Durch ein Missverständnis der Eltern untereinander wird dies jedoch erst am nächsten Morgen bemerkt. Damit beginnt eine groß angelegte Suchaktion in und um Grefrath. Insgesamt suchen über 1000 Polizisten nach dem Jungen. Doch trotz allem dauert es 145 Tage bis man die Leiche des Jungen endlich findet. . In diesem Buch erzählen die Eltern nun, über ihre Sorgen und Ängste während dieser qualvollen Zeit. Wie sie es geschafft haben, gemeinsam mit ihren drei anderen Kindern trotzdem ein halbwegs normales Leben zu führen. Und auch davon wie sie es letztendlich schafften, dem Täter sogar zu vergeben. . Meine Meinung: Mirco ist ein unheimlich bewegendes und auch nachhallendes Buch. Selbst jetzt nachdem ich es schon fast einen Tag beiseite gelegt habe, denke ich noch immer wieder über Mirco aber auch vor allem über seine Eltern und Familie nach. Ich persönlich muss ganz ehrlich sagen, ich weiß nicht ob ich diese grenzenlose Kraft die diese Familie in meinen Augen an den Tag legt, gehabt hätte. . Ein klein wenig gestört hat mich dieses Missverständnis an dem Abend als Mirco verschwindet. Da dem jeweils anderen Partner keinen Vorwurf zu machen, das glaube ich, ist mehr als schwer. Aber ich kann mir auch nicht wirklich vorstellen, ins Bett zu gehen, wenn mein 10jähriges Kind noch nicht zuhause ist. Ich hätte mich wahrscheinlich eher ins Auto gesetzt und wäre ihm entgegengefahren. . Ansonsten aber muss ich sagen, ist „Mirco“ ein wunderbares Buch. Über Kraft, Mut, Zusammenhalt, Glaube und Liebe. Denn all das sind die Dinge die der Familie Schlitter geholfen haben, diese schwere Zeit zu überstehen und die ihnen mit Sicherheit auch heute noch jeden Tag dabei hilft.

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  • Rezension zu "Mirco" von Sandra Schlitter

    Mirco
    Narose

    Narose

    07. October 2012 um 19:55

    Das Buch "Mirco - Verlieren. Verzweifeln. Verzweihen." geschrieben von seinen Eltern Sandra und Reinhard Schlitter in Zusammenarbeit mit Christoph Fasel beschreibt die Geschehnisse, die Gedanken und Gefühle einer Familie, die das denkbarste schlimmste überhaupt erlebt hat. Mirco wurde am 03. September 2010 entführt, missbraucht und getötet. Durch ein Missverständnis der Eltern, fällt sein fehlen erst am nächsten morgen auf. Die Familie, seine Eltern und 3 Geschwister, suchen nach ihm und rufen Freunde und Verwandte an. Doch keine Spur. Ab zur Polizei, von einer Wache in die nächste. Schnell wird klar, da muss was passiert seinm Die größte Suchaktion beginnt, über 9900 Hinweisen werden in den nächsten Monaten bearbeitet. Nach 145 Tagen finden sie den Täter. Er selber ist Ehemann und Familienvater. Schließlich wird durch ein Geständniss auch Mirco gefunden. Ein grausames Erlebnis, das niemand erleben will. Familie Schlitter hat es erlebt und wie sie selber sagen auch überlebt. Ich bin mächtig beeindruckt. Durch diesen unsagbaren Familienzusammenhalt und die Vertrauensvolle Liebe und den Glauben an Gott haben sie es geschafft. Die Eltern machten sich keine gegenseitigen Vorwürfe, sie dachteb an ihre anderen 3 Kinder, fanden Kraft in Gebeten und freundlichen Zusprüchen von Menschen der ganzen Welt und natürlich auch durch die Kraft des jeweils anderen. Der Glaube an Gott scheint unerschütterlich. Im Buch schreiben die Eltern auch etwas über ihre eigene Kindheit, aus dem man entnehmen kann, wie sie mit diesem Glauben aufgewachsen sind. Dies geben sie ihren eigenen Kindern auch mit auf dem Weg. So kann man diese Kraft in sen Glauben besser nachvollziehen. Mit ihrem Glauben haben sie es auch geschafft, dem Täter Olaf H. zu verzeihen, ihn nicht zu hassen. Für mich unvorstellbar. Ich weis nicht, aber wahrscheinlich könnte ich das nicht. Dieses Buch ist sehr authentisch. Die Trauer und die Stärke die erlebt wurde, war für mich greifbar. Auch bemerkenswert fand ich, dass die Eltern teils andere gestärkt haben und getröstet anstatt anders herum. Ich finde es sehr mutig von den Eltern, dass sie ihre Erlebnisse und Empfindungen niedergeschrieben haben. Ohne etwas zu verschönigen. Niemand hätte dieses Buch so ehrlich rübergebracht. Als ich das Buch gelesen habe, war ich zutiefst bewegt und des öfteren musste ich es beiseite legen um mich selber erst mal wieder zu sammeln. Sehr empfehlenswert, doch nichts fürs zarte Gemüt.

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  • Rezension zu "Mirco" von Sandra Schlitter

    Mirco
    Sternenstaubfee

    Sternenstaubfee

    28. September 2012 um 23:17

    Am 3. September 2010 verschwindet der 10-jährige Mirco Schlitter spurlos. Eine großangelegte Suchaktion startet, die Öffentlichkeit wird einbezogen. Über 9900 Hinweise gehen bei der Polizei ein. Doch erst nach 145 Tagen kann der Entführer und Mörder von Mirco endlich gefaßt werden. Wie sich herausstellt, ist der Täter selbst Familienvater. Die Leiche von Mirco kann nach dieser aufreibenden Suche endlich geborgen und begraben werden, so dass seine Familie nun endlich wirklich Abschied nehmen kann. Ich habe das Buch nun beendet, und doch lässt es mich noch lange nicht los. Die Geschichte von Mirco und seiner Familie hat mich zutiefst berührt und bewegt. Schon damals habe ich natürlich die Berichte in den Nachrichten verfolgt, aber durch dieses Buch ist alles noch mal näher gekommen; es geht viel tiefer. Die Eltern von Mirco sind sehr gläubig, und dieser Glaube ist es auch, der ihnen und der ganzen Familie hilft, diese schwere Zeit durchzustehen. Sie schaffen es sogar, dem Täter zu vergeben. Damit haben sie wirklich meinen Respekt verdient, denn ich glaube nicht, dass ich dazu fähig wäre. Ich kann nicht alle Erziehungsmethoden von Sandra und Reinhard Schlitter nachvollziehen, aber das muss ich ja auch gar nicht. Sicher ist, dass sie ihre Kinder lieben und ihnen eine glückliche Kindheit schenken; das ist wohl das wichtigste. Von ihrem Leben vor, mit und nach Mirco erzählen sie in diesem Buch auf sehr einfühlsame und spannende Weise. Ich freue mich, dass dieser unglaubliche Albtraum sie nicht zerbrochen hat und sie Hilfe in ihrem festen Glauben finden! Wenn man dieses Buch gelesen hat, möchte man die Eltern und Geschwister von Mirco am liebsten fest umarmen und ihnen alles Gute wünschen!

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  • Rezension zu "Mirco" von Sandra Schlitter

    Mirco
    Nefertari35

    Nefertari35

    27. September 2012 um 07:47

    Mirco - Sandra und Reinhard Schlitter Kurze Inhaltsangabe: Es ist schwer über so ein schreckliches unnötigesVerbrechen zu schreiben. Den Eltern von Mirco passiert das Unfassbare. Ihnen wird das Kind genommen. Es wird von einem Mann ermordet, der Mirco nicht kannte, der selber Familienvater war, der ein Ventil für seine Agressionnen brauchte, der Macht ausüben wollte und genau da lief ihm Mirco über den Weg. Mirco war ein lebenslustiges, fröhliches und starkes Kind, das unbeirrt seinen Weg ging. Er hatte viele Hobbys, denen er gerne nachging, er war ein Sportler, ein Naturbursche, immer aktiv und immer sehr lebendig, bis zu diesem Tag im September 2010, als er seinem Mörder begegnete. Fast 5 Monate lang lebte der Mörder weiter, als wäre nichts gewesen, bis sich die Schlinge der Polizei eher zog und er gefaßt werden konnte. Er hat die Tat sehr schnell gestanden, aber bis heute nichts zur Tat selber ausgesagt und nur den späteren Fundort von Mirco verraten. In diesem Buch schildern die Eltern, wie sie mit der Situation umgegangen sind. Vom Tag des Verschwindens bis zur Verurteilung des Mörders erlebt der Leser das unglaubliche Leid der Familie mit, die trotzdem so stark rüberkommt. Diese Familie bezieht ihre Kraft aus dem Glauben zu Gott, was im Buch auch sehr deutlich gemacht wird. Schreibstil: Dieses Buch ist vom Schreibstil her leicht zu lesen, aber von der Geschichte her unsagbar schwer. Vor allem, wenn man selber Kinder hat, ist es schrecklich sich das Leid des Kindes auch nur annähernd vorzustellen. Die Eltern erzählen sehr detailliert, gehen auf alle Helfer ein, lassen die anderen drei Kinder zu Wort kommen und beschönigen nichts. Man kann in diesem Buch die Angst, die Verzweiflung, die Sorgen, aber auch die immerwährende Hoffnung und Liebe herauslesen. Eigene Meinung: Es gibt einiges in der Erzählung der Eltern, die mir als Mutter nicht gefallen, z.B. das Mißverständnis der Eltern, am Abend des Verschwindes von Mirco. Sandra, die Mutter, wird von einer anderen Mutter telefonisch informiert, das ihr Sohn vom Skaterpark aus auf dem Heimweg ist. Der Weg dauert mit dem Rad nur ein paar Minuten. Etwa eine Studne später, der Junge ist noch nicht zu Hause, geht sie ins Bett und sagt zu ihrem Mann, das Mirco auf dem Heimweg ist und er nach ihm sehen solle. Erst am nächsten Morgen wird bemerkt, das der Junge die ganze Nacht nicht zu Hause war. Ich will hier keinen Vorwurf machen, aber verstehen kann ich dieses verhalten nicht. Ich meine, der Junge war 10 Jahre alt und es war schon spät. Sicher passieren kann zu jeder Tageszeit etwas, aber man kann es minimieren. Ansonsten finde ich die Familie sehr symphatisch und stark. Ich selber glaube nicht und mir gibt der Glaube auch nichts, aber ich finde es schön, das die Familie durch ihren Glauben soviel Kraft und Trost erfahren hat. Dieses Buch hat mich emotional sehr berührt und mitgenommen. Kein Kind sollte so ein Leid erfahren müssen. Das die Eltern dem Mörder letztendlich verzeihen, zeugt wohl von Stärke. Ich selber könnte so ein Verbrechen nicht verzeihen. Ich gebe 4 Sterne für ein wirklich aufwühlendes Buch, das sich vor allem unsere Gesetzgebung mal durchlesen sollte.

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  • Rezension zu "Mirco" von Sandra Schlitter

    Mirco
    Arwen10

    Arwen10

    10. September 2012 um 22:03

    Dieses Buch gehört für mich zu den Büchern, die mich am meisten die letzte Zeit beeindruckt haben. Wer kann sich nicht daran erinnern, überall von Mircos Verschwinden gelesen oder gehört zu haben ? Am 03.September 2010 verschwindet der 10 Jährige Mirco auf dem Heimweg von der Skaterbahn.In diesem Buch erzählen Mircos Eltern, Sandra und Reinhard Schlitter, über das, was an diesem Tag passiert ist. Doch wir lernen auch ein wenig Mircos Eltern aus der Zeit vor ihrer Hochzeit kennen, erfahren wie die Schwangerschaft mit Mirco verlaufen ist und was für ein Junge er war, aber auch, wie es ihnen ergangen ist, als sie endlich wußten, was mit Mirco passiert ist. Da ist es besonders beeindruckend, dass sie heute dem Täter gegenüber keinen Hass empfinden, nie empfunden haben. Im Gegenteil sie wünschen sogar, dass man für den Täter betet. Dem ein oder anderen mag das jetzt sehr suspekt vorkommen. Wenn man jedoch das Buch gelesen hat, versteht man warum. Einem Gläubigen stellt sich die Frage unter Umständen gar nicht, denn Familie Schlitter tut genau das, was man als Christ tun sollte, wenn man seinen Glauben ernst nimmt, verzeihen. Mirco und seine Geschwister sind in großer Freiheit aufgewachsen. Dies geschah immer in Absprache mit den Eltern. An diesem Abend des 3. Septembers nimmt sich ein Mann das Recht in Mircos Leben einzugreifen, ihn zu mißbrauchen und danach zu töten. Alleine von dieser Vorstellung wird einem ganz anders. Das Buch ist sehr emotional , keine Frage.Man bleibt von dieser Familie nicht unberührt., von ihrem tiefen Glauben, der aber ganz natürlich wirkt, weil er aus ihrem Herzen kommt. Auch Mircos Schicksal geht dem Leser sehr nahe. So kann es durchaus mal vorkommen, dass man einfach weinen muss, angesicht dessen, was man gerade liest. Besonders beindruckend und tröstend fand ich allerdings den Schluß, die Begebenheit, die Mircos Mutter erzählt, gibt allem einen tieferen Sinn.

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  • Rezension zu "Mirco" von Sandra Schlitter

    Mirco
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    10. September 2012 um 11:11

    Schon in seinem im vergangenen Jahr zusammen mit Samuel Koch geschriebenen Buch hatte sich der Journalist Christoph Fasel mit Frage auseinandergesetzt, wie ein Mensch bzw. eine Familie mit einem Geschehen um geht, dass sie schicksalhaft trifft und ihr Leben von einem auf den anderen Tag verändert. "Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das, was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht." Mit diesem Vers aus dem neutestamentlichen Hebräerbrief beendete Samuel Koch damals die Schilderung seiner Lebensgeschichte und im Buch selbst sagt an einer Stelle zu Christoph Fasel: "Heulen ist nicht mein Ding. Man kann auf jedem Niveau klagen, aber auch glücklich sein." Koch und Fasel wollten ihr Buch nicht nur verkauft , sondern mit einer inneren Aufmerksamkeit für das eigene Leben des Leser gelesen sehen - ein Leben, das trotz aller möglichen Einschränkungen und Behinderung immer ein Geschenk Gottes bleibt, das gelebt werden will und mit Sinn gefüllt. So ähnlich würden das auch die Eltern von Mirco sehen, jenem Jungen aus Grefrath, der am 3. September 2010 auf dem Heimweg von der Skaterbahn spurlos verschwindet. 145 Tage lang hoffen und beten nicht nur Mircos Eltern, sondern auch eine lange nicht mehr so große und wirklich Anteil nehmende Öffentlichkeit. Als Mirco nach fünf Monaten aufgefunden wird, entführt, missbraucht und erdrosselt, bricht für die Eltern eine Welt zusammen. Was für jeden Vater, was für jede Mutter in der Fantasie das Ende des eigenen Lebens bedeuten würde, Mircos Eltern, Sandra und Reinhard Schlitter versuchen in den folgenden Monaten und Jahren mit dem Unfassbaren fertig zu werden. Sie erzählen Christoph Fasel, der sich wieder wie schon bei Samuel Koch sensibel einfühlt in die Menschen, deren Geschichte er in Worte fassen will, wie sie bis zu dem schrecklichen Tag des Verschwindens mit ihrem Sohn Mirco zusammengelebt haben. Sie erzählen von dem vernichtenden Gefühl des Verlierens, der absoluten Verzweiflung, aber auch immer wieder von ihrer Verwurzelung im Glauben an Gott, der sie auch in den dunkelsten Stunden getragen hat. Dankbar berichten sie von vielen Menschen, die ihn in dieser schweren Zeit zur Seite standen. Am beeindruckendsten und für einen Nicht-Christen wohl kaum verständlich ist das, was sie am Ende des Buches erzählen, wie sie beide dahin kamen, für den Täter zu beten und ihm zu verzeihen. "Jemand der hasst, wird nicht mehr lachen" ist ihre Einstellung, die ihnen ihr Glaube nahelegt und die sie zusammen mit ihren anderen Kindern leben wollen: „Mit unserem Buch möchten wir zeigen, was uns geholfen hat, die Spirale von Hass und Verzweiflung verlassen zu können. Und wie man ein Leben führen kann, das trotz allem Zuversicht, Menschenliebe und Glauben vereint.“

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