In dem Buch geht es um Anna, welche in ihrer eigenen Welt zu leben scheint und sich immer mehr von der Realität entfernt. Ihre Gedanken drehen sich nur um das Gras, denn sie ist süchtig. Doch irgendwann wird ihr bewusst, dass etwas nicht stimmt. Sie entscheidet sich gegen den drogenkonsum und fängt wieder an zu träumen. Sie will ihr Leben umkrempeln, doch wird sie es schaffen?
Anna ist ein schwieriger Charakter, ich konnte sie am anfang nicht leiden, vor allem wegen ihrer passiven Haltung. Doch im weiter Verlauf ist sie mir immer sympathischer geworden, vor allem, da man ihrer Gedankenwelt und nach dem Drogenentzug auch ihre Traumwelt richtig mitbekommt.
Die Geschichte sit zwar kurz, doch man sollte sich nicht täuschen lassen. auf den wenigen Seiten ist mehr Inhalt und mehr Stoff zum nachdenken als in so manchen dicken Schinken.
Besonders gut finde ich es, dass die geschichte ohne viel Tamtam erzählt wird, es ist eher wie eine Biografie, dadurch wird alles so viel realer und es wirkt auf jeden fall nicht so übertrieben, nciht so, als würde die Autorin auf Mitleid für Anna hinarbeiten.
Besonders die Traumabschnitte und deren Deutung regen zum Nachdenken an und sind zwar eher psychologisch, doch sie wirken nicht fehl am Platz.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, vor allem den Weg mit Anna zu gehen, mit ihr zu leiden und zu hoffen und mitzufiebern. Das Buch ist sehr berührend und emotional aufwühlend und ich muss zugeben, dass cih am Ende Tränen in den Augen hatte. Auch hat mich dass Buch sehr zum Nachdenken gebracht.
Ich würde dieses Buch allen empfehlen, die nach einer kürzeren, aber aber dennoch nicht seichteren Geschichte suchen und nach einem ernsthaften Buch, dass zum nachdenken anregt.
Sandra Stubbe

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suchtraum
Neue Rezensionen zu Sandra Stubbe
Anna ist Anfang dreißig, hat einen festen Job und ihr Leben zusammen mit ihrem Freund.
Dann geschieht etwas, das sie aus der Bahn wirft. Und sie beginnt, über ihr Leben, ihre Beziehung und, was am wichtigsten ist, über sich selbst, nachzudenken. Mit Hilfe von außen gelingt es ihr, tiefer zu gehen, Muster zu erkennen.
Da das Buch nicht so viele Seiten umfasst, möchte ich hier auch nicht zu viel verraten.
Dieses Buch ist etwas für jeden etwas, der solche Situationen erkennt, man wird sich selbst bzw. sein eigenes Verhalten wiedererkennen.
Es bleibt nicht oberflächlich sondern geht in die Tiefe, setzt sich auch mit unangenehmen Wahrheiten auseinander.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut verständlich und die Geschichte ruck zuck gelesen.
Ich kann dieses Buch auf jeden Fall empfehlen - nicht für jeden, aber für jeden, den das Thema interessiert oder der sich in der Beschreibung auch selbst wieder findet.
Das Buch Suchtraum von der Autorin Sandra Stubbe, geboren 1971 in Düsseldorf, ist ein Buch dass mich an einigen Stellen zum Nachdenken angeregt hat. Es ist in der Ich-Form geschrieben und ohne große Umschweife auf Fakten reduziert. Es geht um die Geschichte von Anna, die in ihrer ganz eigenen Welt lebt ohne zu merken das ihr die Realität allmählich entglitten ist. Sie hat eine Beziehung mit Markus die schon lange nicht mehr richtig funktioniert und einen Job an dem sie wenig Interesse zeigt. Eine Schwester, die sich ihrer Meinung nach zu sehr von der Gesellschaft beeinflussen lässt und Eltern von denen sie sich nicht verstanden fühlt. Ihr wichtigster Gedanke ist der ob sie noch genug Gras im Haus hat, denn Anna ist Süchtig. Die Protagonistin Anna ist einem Anfangs nicht besonders sympathisch und wächst einem bis zum Ende des Buches sehr ans Herz, es wird dem Leser gestattet einen Blick in Annas Gedanken- und Taumwelt zu werfen, und sie auf dem Weg der Selbstfindung und des Endzuges zu begleiten! Auf den ersten Seiten erlebt man den ganz normalen Alltag von Anna, bis ihr bewusst wird das etwas in ihrem Leben nicht stimmt. Auf einmal kippt ihr gesamtes Gedankenkarussell und Anna beginnt sich mit sich selbst auseinander zu setzen, ihr wird bewusst das sie süchtig ist und durchlebt verschiedene Phasen die von der Autorin wundervoll in einer sehr realistischen Geschichte verpackt wurden. Nachdem Anna sich gegen den Drogenkonsum entschieden hat, findet sie ihre Träume wieder nachdem sie die letzten Jahre einen Traumlosen Schlaf schlief. Annas Träume spiegeln ihr Inneres und es ist interessant zu lesen wie Anna sie in den verschiedenen Situationen interpretiert. Auf 140 Seiten wird Annas Leben einmal auf den Kopf gestellt und umgekrempelt. Ich bin sehr gut in die Geschichte rein gekommen obwohl das Buch ohne Vorstellung der Protagonistin oder Informationen zu den Lebensumständen beginnt. An manchen Stellen liest es sich wie eine Biographie, was mir das Gefühl von realen Ereignissen vermittelte und nicht übertrieben wirkte. Der Schreibstil ist kurz und faktisch ohne das ich das Gefühl hatte das mir etwas fehlte, die philosophischen Abschnitte des Buches in denen es um die Deutung der Träume und der Sinnhaftigkeit des Lebens geht, regten auch mich dazu an meine Einstellung zum Leben und meiner Ansichten zu überdenken. Mich hat dieses Buch absolut erreicht und hin und wieder auch berührt.
Gespräche aus der Community
Anna ist jung und seit Jahren fest liiert. Sie hat es sich im Leben eingerichtet. Aus beruflichen Gründen muss sie mit Markus eine Wochenendbeziehung führen. Ihr Leben läuft in geordneten Bahnen – bis sie herausfindet, dass Markus eine Affäre hat. Annas bisherige Welt gerät ins Wanken. Während eines schmerzhaften Prozesses muss sie erkennen, dass sie sich seit Jahren selbst betrügt. Ihr Leben gerät aus den Fugen, als sie einsieht, dass nur ein Weg sie retten kann: die totale Befreiung von lähmenden Abhängigkeiten und die Übernahme von Verantwortung für sich selbst.
- Leseabschnitt 1: Kapitel "Dunst" und "Vakuum"
- Leseabschnitt 2: Kapitel "Ryszard" und "Entschluss"
- Leseabschnitt 3: Kapitel "Ungeziefer" und "Zeichen"
- Leseabschnitt 4: Kapitel "Sehnsucht" und "Reisende"
- Leseabschnitt 5: letztes Kapitel "Auflösung"
- Fazit / Rezension



