Sandra Vahle Otto hat Flick Flacks gekauft

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Inhaltsangabe zu „Otto hat Flick Flacks gekauft“ von Sandra Vahle

'Otto hat Flick Flacks gekauft' handelt von der turbulenten Sinnsuche der Protagonistin Heidi Hagenbert, welche hartnäckig um zwei Dinge kämpft: den Traumjob und den Traummann.
Frei nach dem Motto „Ein junger Hüpfer muss erstmal Gras fressen!” landet sie in einem schlecht bezahlten Job, ist unterfordert und leidet dazu unter einer dominanten, sprachlich oft verwirrten Chefin. Darüber hinaus durchforstet sie emsig die Männerwelt des Ruhrpotts und stößt auch hier an ihre Grenzen.
Aber Heidi lässt sich nicht entmutigen und stürzt sich, unbeeindruckt von Konventionen und Zwängen, in alternative Lebensentwürfe. Je nach Stimmungslage flüchtet sie sich in blutrünstige oder romantische Traumwelten, die sie selbst zu Papier bringt.
Doch das Rad der Fortuna dreht sich, wie im wahren Leben, auch bei Heidi Hagenbert unaufhörlich weiter und ist, neben dem täglichen Bürokampf, vor allem durch die großen Lebensthemen ihrer Zeit geprägt.
So verliert Heidi auch auf ihrem mitunter rasanten Lebensweg - stetig auf der Suche nach Erfüllung und geistiger Zufriedenheit - nie ihren Optimismus, ihre Zuversicht und insbesondere nicht ihren Humor.

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  • Otto hat Flick Flacks gekauft

    Otto hat Flick Flacks gekauft

    fraeulein_lovingbooks

    07. February 2016 um 17:47

    Inhalt Heidi Hagenbert ist jung, frisch diplomiert und an beherzter Zuversicht mangelt es ihr nicht. Von nun an beginnt ein Leben in Saus und Braus. Alsbald muss sie feststellen, dass jenes nicht gänzlich so opulent verlaufen soll wie beizeiten erträumt. Der Sold ist mickrig, ihre temperamentvolle Chefin bedient sich eines monarchischen Führungsstils und Betriebswirtschaft klang in der Theorie betörender. Wenn doch wenigstens die Liebe all dies nivellieren würde… Um dem Stumpfsinn zu entfliehen, verbleibt Heidi nur eins: Ihre fliederlila Brille. So verfällt sie hingebungsvoll Dr. Alexander Strauss und streift hin und wieder im seidigen Neglige durch finstere Nächte, um nicht nette Ex-Liebhaber mit einem Damaststahlmesser aufzuschlitzen. Und dann wäre da ja auch noch Otto. Samt seiner Füße sowie dem einen speziellen Körperteil, welches dieser Geschichte die nötige Portion Tragik verleiht, die es benötigt, um sich in die angesehene als gleichsam erstrebenswerte Weltliteratur einreihen zu dürfen. (Quelle: Amazon )Meine Meinung Ein großer Dankeschön geht an die Autorin Sandra Vahle , die mir das eBook als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat :) Heidi hat gerade ihr Studium beendet und ist auf der Suche nach einen Job. Auf einigen Umwegen kommt sie zu Varlo – und macht ein Praktikum unter der eigenwilligen Chefin Francesca. Am Ende der Praktikumszeit winkt vielleicht ein Arbeitsvertrag. Anfangs ist Heidi guter Dinge, merkt aber schnell, das Varlo nicht der Himmel auf Erden ist. Ihre Kollegen lassen kein gutes Haar an der Chefin, etwas das Heidi nicht verstehen kann – zu ihr ist sie doch stets nett und zuvorkommend. Doch im Laufe der Zeit kommt der Drachen Francesca zum Vorschein und treibt ihre Mitarbeiter zur eigenen Kündigung, in die Psychiatrie oder kündigt diese einfach selbst – fristlos. Heidi ist entsetzt, nimmt den Arbeitsvertrag aber an und wird ein vollständiges Mitglied bei Varlo. Von nun an erhält sie die komplette Palette an Boshaftigkeiten der Chefin – etwas wovor sie alle gewarnt haben. Mit Heide kann sich, glaube ich, jeder gut identifizieren, der gerade seine Ausbildung oder sein Studium beendet hat. Es ist nicht einfach einen Job als Berufseinsteiger zu bekommen und man muss oft Rückschläge einstecken oder auch seine Erwartungen runterschrauben. “Praktikas” gehören wohl für viele Ex-Studenten zum Alltag – billige Arbeitskräfte, die einen Vollzeitjob verrichten. Auch Heidi ergattert so einen Job, aber sie ist froh Arbeit zu haben. Anfangs ist sie noch ein Sonnenschein, der aber im Laufe der Zeit an Strahlen verliert, auch wenn er nie vollständig erlischt. Nach ihrer Einstellung als vollwertige Mitarbeiterin hatte ich nur noch Mitleid mit ihr – sie ist die Lieblingszielscheibe von Francesca geworden und ich war erstaunt wie lange die junge Frau durchgehalten hat. Ich hätte schon viel eher das Handtuch geworfen. Vielleicht lag es auch an Gerd, warum sie sich solange gehalten hat – ab dem letzten Drittel des Buches schwärmt sie von dem älteren Handwerker. Schade, das sich da nicht mehr entwickelt hat ;) oder es lag auch an ihrer schriftstellerischen Tätigkeit, die sie neben ihren auslaugenden Beruf ausgeübt hat – etwas das zu ihrem Lebensinhalt geworden ist. In den ersten beiden Dritteln des Buches handelt ihr Liebesleben um Olaf – ihrer Studentenliebe, der sie lange nicht beachtet hat. Sie chatten auf der Website einer Partnerbörse miteinander und Heidi erhofft sich lange eine Beziehung, doch irgendwann wird klar, das Olaf dazu nicht in der Lage ist. Nebenbei schwärmt sie für ihren Freund Joshua, der aber leider nie wirkliches “Liebesinteresse” an ihr zeigt – bis zum Ende des Buches ;) Leider konnte ich mich mit dem Schreibstil nicht zu 100% anfreunden – für mich ist er etwas zu gewöhnungsbedürftig, aber auch mal etwas erfrischend anderes als den gewöhnlichen “Schreibstileinheitsbrei”. Mein ganz persönliches Lesehighlight waren die Versprecher von Francesca, der Chefin von Heidi – “alter Norweger” , “Die saufen nicht in Arbeit” oder “Das Leben ist kein Reiterstall” sind nur ein paar Beispiele, die alle auf einer Liste festgehalten werden und immer wieder von den “Untertanen” der Herrscherin Francesca zum Besten gegeben werden. Aber auch Otto, der Mann von Francesca ist immer wieder für eine Story gut – die leidgeplagte Ehefrau, die Zuhause wohl nicht besser drauf ist als innerhalb der Arbeitszeit, erzählt immer wieder sehr amüsante Geschichten über ihren Gatten. Der Arme kann dem Leser wirklich Leid tun – ein Wunder das er noch mit ihr zusammen ist. Auch Heidi entwickelt schnell Sympathien für den armen Kerl – schade, das wir ihn nicht live kennenlernen durften… “Otto hat Flick Flacks gekauft” (übrigens auch ein Versprecher von Francesca) kommt eine klare Lese- und Kaufempfehlung von mir :)Schönstes Zitat “Es scheint als öffnen sich lang verschlossene Türen, wobei die Betonung auf schient liegt, denn mit unseren Träumen ist es so eine Sache. Oft träumen wir sie ein Leben lang, ohne dass sie jemals wahr werden. Zu oft bestehen in der Wirklichkeit hartnäckige Abweichungen hinsichtlich Personen, Ort und Handlung.” (Heidi, Pos. 58 – Polen gegen Äquator)  Sterne

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  • Leserunde zu "Otto hat Flick Flacks gekauft" von Sandra Vahle

    Otto hat Flick Flacks gekauft

    Vahles

    Vor knapp einer Woche entsandte ich meinen ersten Roman 'Otto hat Flick Flacks gekauft' in die weite eBook-Welt hinaus! Wie eine Mutter, die ihre erwachsenen Kinder ungern ziehen lässt, wollte ich mein Baby so lange wie nur möglich für mich alleine haben, aber irgendwann überwog die Freude, es zu teilen und ich ließ los - in neugieriger Erwartung, wie mein gereifter Fötus sich herumschlagen wird. Mein Roman vereint auf satirische Art und Weise verschiedene Themen des Lebens wie Job, Liebe, Freundschaft und Mord. Überdies tobte ich mich in der Facettenvielfalt der deutschen Sprache aus und ließ veraltete Wörter anheimelnd aufleben. Wörter wie "allenthalben" oder "einstweilen" nur in Historik-Romanen? Oder funktioniert das auch im Stilbruch mit Umgangssprache in einem modernen Roman? Was meinen die Leser oder andere Autoren? Ich würde mich sehr freuen, wenn sich eine interessierte Leserunde findet. Dafür stelle ich 5 eBooks (wahlweise als pdf oder epub) zur Verfügung. Bitte gebt das Wunschformat an.Selbstverständlich werde ich die gesamte Runde über anwesend sein und auf alle Fragen und Kommentare reagieren. Als Anrede würde ich das DU vorschlagen. Einverstanden?Falls ja, dann möchte ich euch nun neugierig auf mein Buch machen!Der Klappentext verrät Folgendes: Heidi Hagenbert ist jung, frisch diplomiert und an beherzter Zuversicht mangelt es ihr nicht. Von nun an beginnt ein Leben in Saus und Braus. Alsbald muss sie feststellen, dass jenes nicht gänzlich so opulent verlaufen soll wie beizeiten erträumt. Der Sold ist mickrig, ihre temperamentvolle Chefin bedient sich eines monarchischen Führungsstils und Betriebswirtschaft klang in der Theorie betörender. Wenn doch wenigstens die Liebe all dies nivellieren würde... Um dem Stumpfsinn zu entfliehen, verbleibt Heidi nur eins: Ihre fliederlila Brille. So verfällt sie hingebungsvoll Dr. Alexander Strauss und streift hin und wieder im seidigen Neglige durch finstere Nächte, um nicht nette Ex-Liebhaber mit einem Damaststahlmesser aufzuschlitzen. Und dann wäre da ja auch noch Otto. Samt seiner Füße sowie dem einen speziellen Körperteil, welches dieser Geschichte die nötige Portion Tragik verleiht, die es benötigt, um sich in die angesehene als gleichsam erstrebenswerte Weltliteratur einreihen zu dürfen. Neugierig? Dann auf ins Schlachtfeld: "Büro!" Wer kann sich bewerben?Stromberg-Fans sowie alle, die Lust und Frust im Büro bereits erlebt haben, aber ebenso auch alle anderen, die einen bisweilen etwas schwarzen Humor mögen! Ich bin gespannt und freue mich!Besucht mich auf auf meiner Website: www.sandravahle.de facebook: https://www.facebook.com/schriftstellerinsandravahleoder folgt mir auf Instagram: https://instagram.com/sandravahle/oder Twitter: https://twitter.com/sandravahle

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  • Ein schöner Erstling, der Potenzial beweist

    Otto hat Flick Flacks gekauft

    DesireeB

    27. May 2015 um 20:59

    Zuerst muss ich sagen, dass die Autorin ihre Ankündigung mit der altertümlichen Sprache nicht übertrieben hat. Es gibt schöne Wortspiele und Formulierungen. Wiederkehrend ist die Technik, Fakten schleichend einzuführen und die an Dialogen beteiligten Figuren im Verlauf der Gespräche vorzustellen. Das macht das Lesen nicht langweilig, aber gelegentlich auch anstrengend, weil ich Passagen öfter von vorn lesen musste, weil erst sehr spät klar wird, wem 'vertraute Stimme/bekanntes Gesicht' usw. eigentlich gehört. Gefallt mir persönlich einfach nicht, dafür bin ich zu sehr Fan davon, auf den Punkt zu kommen. Toll sind die misslungenen Redewendungen von Francesca Horst, die zum Schmunzeln bringen. Auch ihr wechselhafter Charakter und die Zoten aus dem Büroalltag kommen mir aus eigener Berufserfahrung bekannt vor. Büro ist halt Kindergarten 😂 Daher konnte ich es verschmerzen, dass Heidis Martyrium unter der willkürlichen Fuchtel der janusköpfigen Francesca etwas zu sehr in die Länge gezogen wird. Und dann fiel wohl auf: Langsam muss mal ein Ende her! Entsprechend kommt das Ende mit der glücklichen Wendung für mich zu abrupt und dadurch ehrlich gesagt auch unrealistisch. Ohne zu viel verraten zu wollen: Da war wohl der Wunsch der Autorin Vater des Gedankens 😉 Selbstverlag bietet Autoren tolle Möglichkeiten, ist aber auch heimtückisch, wie sich hier zeigt: Es fehlt an professionellem Korrektorat, das Rechtschreibfehler und Zeichensetzung sowie gelegentliche Holprigkeit in Lesbarkeit sowie der Logik der Handlung ausmerzt. Kann man aber ertragen. Wird beim nächsten Buch bestimmt besser! Insgesamt ein schönes Buch zum Nebenbeilesen, das einem auch mal über Jobfrust hinweg helfen kann, weil man merkt, dass man nicht der einzige Normale in einem irrenhaus ist. Nein, es gibt jede Menge solcher Irrenhäuser mit anderen armen Normalos! An Sandra Vahle sollte man dran bleiben!

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  • Sprachgewaltig, humorvoll und sarkastisch....

    Otto hat Flick Flacks gekauft

    Iphigenie34

    17. May 2015 um 22:22

    „Otto hat Flick Flacks“ gekauft ist das im März 2015 erschienene Debüt der Autorin Sandra Vahle. Sie wurde 1982 geboren und lebt in Dortmund. Zum Inhalt: Heidi Hagenbert ist jung und motiviert. Mit einem frischen Diplom ausgestattet, startet sie ins Berufsleben und träumt davon, die Karriereleiter zu erklimmen. Mit Mittelmaß möchte sie sich nicht zufrieden geben. Leider muss sie bald erkennen, dass der Weg steinig ist. Die Firma, in der sie beginnt zu arbeiten, soll sie hart auf die Probe stellen. Nicht nur weil sie statt in der angestrebten Position im Controlling in der Debitorenbuchhaltung eingesetzt wird – nein, die größte Bürde soll sie schon bald in Francesca Horst, ihrer neuen Chefin, finden. Doch auch privat läuft es alles andere als rosig. Lang gehegte Wünsche sind aufgrund des bescheidenen Gehalts in weiter Ferne und auch der ersehnte Traumprinz lässt auf sich warten... Zunächst hat mich das Cover angesprochen. Es fällt einem sofort ins Auge und wirkt alles in allem recht widersprüchlich. Zum einen der Titel “Otto hat Flick Flacks gekauft” in Verbindung mit den darüber abgebildeten Flip Flops und zum anderen die eigentlich recht konservativ gekleidete Dame mit dem sehr, sehr freizügigen Dekolleté. Das Cover hat in mir gleich die Neugier geweckt, hinter diese Widersprüche zu steigen. Ebenso ging es mir mit dem Inhaltsverzeichnis. Kapitel wie beispielsweise „Die Finger aufessen“, „Sie schiebt sich ein ruhiges Ei“, „Die saufen nicht in Arbeit“ oder eben „Otto hat Flick Flacks gekauft“ werfen sogleich Fragen auf und animieren zum Lesen. Mit dem Sprachstil hatte ich zu Beginn meine Schwierigkeiten. Die Autorin experimentiert hier mit einem Mix aus veralteten Worten und moderner Umgangssprache. Die ersten Kapitel habe ich zugegeben nur mit Mühe überwunden. Vermutlich lag es daran, weil ich so eine Sprache einfach nicht gewöhnt bin, denn mit fortschreitendem Lesen habe ich die anfänglichen Schwierigkeiten nicht mehr als solche empfunden. Jedem, dem es genau so geht und der hier bereits kapitulieren möchte, kann ich nur empfehlen, es nicht zu tun. Es lohnt sich! Sandra Vahle wartet mit einem immensen Wortschatz auf, der auch für einen selbst eine Bereicherung darstellt. Das Buch hebt sich eben durch diesen besonderen Sprachstil von anderen Büchern dieses Genre ab und das Lesen entwickelte sich für mich zu einem Vergnügen. Ein sehr humorvolles und erfrischendes Buch! Mit seinen 493 Seiten ist das Buch zwar recht umfangreich und wäre an einigen Stellen gewiss mit ein paar Kürzungen ausgekommen. Dennoch empfand ich dies nicht als wirklich störend. Gelangweilt habe ich mich dadurch nicht. Die Charaktere sind aus dem Leben gegriffen und man kann schnell einen Bezug zu ihnen aufbauen, obwohl sich mir zu Beginn auch hier ein paar Probleme auftaten. Anfangs wurden einfach so viele Personen vorgestellt, dass es mir zunächst schwerfiel, diese einzuordnen bzw. auseinanderzuhalten. Aber mit der Zeit habe ich den Durchblick bekommen. Die Hauptfigur Heidi, welche die Geschichte aus der Ich-Perspektive erzählt, finde ich äußerst sympathisch und „echt“. Es fällt nicht schwer sich in ihre Lage und ihr Leben hineinzuversetzen. Man kann jede Situation im Buch gut nachvollziehen. Je nach Lebenslage, als berufliche Alternative oder aber zur Verarbeitung ihrer Probleme hat es sich Heidi zur Aufgabe gemacht, Romane zu schreiben. Hiervon findet man passend zur jeweiligen Situation und Stimmungslage Auszüge im Buch. Diese Auszüge an sich waren jeweils sehr lesenswert. Sozusagen ein Buch im Buch. Ob Liebesroman oder Thriller – die Autorin hat auch hierfür ein außerordentliche gutes Händchen bewiesen. Aber auch Francesca Horst ist aus dem Leben gegriffen. Zumindest sollte jeder, der schon einmal einen etwas herrischen und an Selbstüberschätzung leidenden Vorgesetzten hatte, etwas mit dieser Figur anfangen können. Aufgrund des Titels hatte ich mir Otto als eine der Hauptfiguren vorgestellt, was allerdings nicht zutrifft. Ich war schon etwas überrascht, als ich um dessen Identität erfahren habe. Mehr möchte ich an dieser Stelle aber nicht vorwegnehmen. Das sollte dann doch jeder selbst herausfinden. Auf humorvolle sowie sarkastische Art bearbeitet die Autorin hier ein (leider) weit verbreitetes und ernstes Thema, nämlich Mobbing. Auch wenn man beim Lesen ein stetiges Schmunzeln auf den Lippen hatte, waren doch die Ausmaße des Mobbings auf die betroffenen Personen deutlich spürbar. Sandra Vahle verarbeitet hierbei auch autobiographische Details. Für einen Erstling finde ich das Buch sehr gelungen und kann es ohne Bedenken weiterempfehlen. Die Autorin zeigt Talent, an welchem ich gerne in Form weiterer Bücher teilhaben möchte.

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