Sandra Wöhe Lass mich deine Pizza sein

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Inhaltsangabe zu „Lass mich deine Pizza sein“ von Sandra Wöhe

Die Neue in der Zürcher Lesben-WG hat raspelkurze Haare, fährt Motorrad und duldet wortwörtlich ›keine männlichen Ausdünstungen‹ in der Wohnung. Für Renate und ihre Busenfreundin Leila ist sofort alles klar: Bei ihnen will eine Radikallesbe und Hardcore-Feministin einziehen! Und das, wo Leila überzeugte Spitzenslipträgerin ist und Renate sogar vor der gelegentlichen Anwendung eines Wonderbra nicht zurückschreckt. WG-Kandidatin Jo darf trotzdem bleiben – weil ihr Hinterteil Leilas unerbittlichen Blicktest besteht. Denn die quirlige Briefträgerin liest den wahren Charakter einer Frau zuverlässig von deren vier Buchstaben ab.
Dass sich Jo schließlich als Hetera herausstellt und sich auch noch in einen heißblütigen Latino verliebt, tut dem lustigen WG-Leben letztlich ja auch wirklich keinen Abbruch. Im Gegenteil. Jo, die Dritte im Bunde, wird zu einer guten Freundin von Renate, der Hauptfigur dieses sympathischen, lustvoll mit Klischees spielenden Romans. Renate genießt die gemeinsamen Ausflüge mit Jo in Subs und Tanzbars als Ausgleich zu ihrem Schwesternjob in der Alten-betreuung. Speziell die Familie Müller macht ihr dabei einige Sorgen. Denn irgendetwas scheint bei der launischen, bald bettlägerigen Frau und ihrem herrischen Ehegespons nicht mit rechten Dingen zuzugehen. Dafür ist der Pillenverbrauch im Hause Müller schlicht zu hoch …
Als sich Renate dann auch noch in Christina verliebt und sich mit Händen und Füßen gegen ihre Gefühle für die lakonische Wienerin wehrt, ist das Chaos nahezu perfekt. Doch zum Glück ist Verlass auf Leila, Jo, den Zufall und die stärkende Wirkung von Pizza.

eines der wenigen unterhaltsamen Bücher mit lesbischem Drive - menschlich kluge Dialoge, spannender Plot, sprachlich sicher.

— alma

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  • Rezension zu "Lass mich deine Pizza sein" von Sandra Wöhe

    Lass mich deine Pizza sein

    Liotou

    14. April 2009 um 17:03

    Nun, ich kann "Lass mich deine Pizza sein" nichts abgewinnen. Ich mag Sandra Wöhes Sprache nicht sonderlich. Es gibt durchaus lesenswertere Frauenromane über Frauenliebe.

  • Rezension zu "Lass mich deine Pizza sein" von Sandra Wöhe

    Lass mich deine Pizza sein

    alma

    24. March 2009 um 14:34

    Neben den vielen, flach unterhalb des Mindestniveaus für Grundschülerinnen angesiedelten Romanen mit lesbischem Kontext sticht das Debut von Sandra Wöhe doch hervor, denn ihr gelingt der unterhaltsam zu beobachtende Spagat zwischen Szenebeschreibung und Charakterstudie - ohne Plakativismen allzusehr auszureizen, wohl gemerkt. Ein wenig Krimi [warum starb die Renterin?], ein bisschen Frauen-Politik [wie steht die emanzipierte Lesbe korrekterweise zum Motorradfahren?] und eine gute Portion Liebe [heimliche Liebe, kulinarische Liebe, platonische Liebe und Liebe überhaupt] bereiten trotz des schrecklichen Titels [möchte man nicht ernsthaft lesen, oder?] ein etwa 4 stündiges Lesevergnügen, deutlich besser als der Durchschnitt.

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