Sandra Winkler Er nannte mich Fräulein Gaga

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Inhaltsangabe zu „Er nannte mich Fräulein Gaga“ von Sandra Winkler

'Ich mag meine Macken eigentlich – mein Freund anscheinend nicht …' Manche Menschen haben spezielle Ticks: In David Beckhams Kühlschrank steht immer eine gerade Anzahl an Getränkedosen, Jessica Alba bekommt Kurzschlusspanik, sobald sich ein Elektrogerät im selben Raum befindet – und Sandra Winkler prüft täglich, ob die Fußmatten der Nachbarn im rechten Winkel liegen. Beim Autofahren denkt sie ständig, sie könnte jemanden totfahren, sie muss immer die Knöpfe herumliegender Hosen schließen und kann's kaum ertragen, wenn Schuhe auf den Schnürsenkeln stehen. Von Macken aller Art, und ob man sie unter anderem durch Coaching oder Hypnose wieder los wird, erzählt Sandra Winkler wunderbar selbstironisch, höchst sympathisch und unterhaltsam in ihrem Buch.

Kurzweilige Unterhaltung, die mich nicht vom Hocker riss. Die einzelnen Therapien wurden nur oberflächlich angerissen.

— Anchesenamun
Anchesenamun

Ein sehr witziges, unterhaltsames und kurzweiliges Buch mit einer Menge Aha-Effekten (und ein bisschen Fremdschämen ;) )

— Stjama
Stjama

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  • Wer hat sie nicht: Macken

    Er nannte mich Fräulein Gaga
    AddictedToBooks

    AddictedToBooks

    10. February 2014 um 11:18

    Klappentext: »Ich mag meine Macken eigentlich – mein Freund anscheinend nicht …« Manche Menschen haben spezielle Ticks: In David Beckhams Kühlschrank steht immer eine gerade Anzahl an Getränkedosen, Jessica Alba bekommt Kurzschlusspanik, sobald sich ein Elektrogerät im selben Raum befindet – und Sandra Winkler prüft täglich, ob die Fußmatten der Nachbarn im rechten Winkel liegen. Beim Autofahren denkt sie ständig, sie könnte jemanden totfahren, sie muss immer die Knöpfe herumliegender Hosen schließen und kann's kaum ertragen, wenn Schuhe auf den Schnürsenkeln stehen.  Von Macken aller Art, und ob man sie unter anderem durch Coaching oder Hypnose wieder los wird, erzählt Sandra Winkler wunderbar selbstironisch, höchst sympathisch und unterhaltsam in ihrem Buch. Sandra Winkler hat Macken wie jeder andere auch. Jedoch sind einige Macken so ausgeprägt, dass sie ihren Freund unglaublich nerven. Ich finde es eine richtig tolle Idee, darüber ein Buch zu schreiben, denn wie gesagt ist Sandra Winkler mit ihren Macken nicht alleine. Sie zeigt uns, wie sie ihre Macken sieht und empfindet, und geht auch darauf ein, wie andere Leute von den gleichen Macken richtig genervt sein können. Ich fand es auch sehr spannend, was sie alles ausprobiert hat, um sich von den Macken zu "heilen". Der Schreibstil war ganz interessant und ich hatte das Buch in kurzer Zeit durchgelesen.  Wer gerne etwas mehr über die Macken anderer Menschen und dem Kampf gegen eben diese Macken erfährt, sollte dieses Buch auf jeden Fall lesen. 4 von 5 Sternen.

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  • Lustige Geschichte mit viel Ironie

    Er nannte mich Fräulein Gaga
    Jarven

    Jarven

    20. January 2014 um 20:58

    Jeder Mensch hat Macken. Solche hat auch Sandra Winkler, die zum Beispiel beim Autofahren daran denken muss, dass sie jemanden überfährt oder Fußmatten immer im rechten Winkel liegen müssen. Doch mit diesen Macken soll nun zu Liebe ihres Freundes Schluss sein, weil dieser ihr ein Ultimatum setzt und sie sich für ihn oder ihre Macken entscheiden muss. Darauf beginnt der Abgewöhnungs Marathon, wo sie wirklich alle Möglichkeiten versucht sich ihre Macken ab zu gewöhnen. Das funktioniert aber leider nur oberflächlich und man kann sich über die Wirksamkeit der Methoden streiten. Die Geschichte ist gut strukruriert und man kann sie flüssig lesen. Dazu ist sie sehr witzig und ironisch erzählt, so dass man immer ein Schmunzeln auf den Lippen hat. Außerdem finde ich die Idee ein Buch über so etwas wie Macken, was ja alltäglich ist und im Grunde ja auch jeden betrifft, sehr interessant und spannend. Meiner Meinung nach hat die Autorin diese auch perfekt umgesetzt und in diesem Buch verwirklicht. Somit kann ich das Buch auf jeden Fall weiter empfehlen, wenn man auf der Suche nach einem lustigen Buch für zwischen durch, welches man schnell und gut lesen kann. 

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  • Wenn Macken den Partner nerven

    Er nannte mich Fräulein Gaga
    Bücherwahnsinn

    Bücherwahnsinn

    18. January 2014 um 13:10

    Das Cover find ich jetzt nicht der Reisser. Aber was hätte man an Stelle dieses langweiligen Covers sonst nehmen können? Eine Coutch? Warum nicht... Aber was sollst, das Cover ist nicht das wichtigste an einem Buch, bei mir auf alle Fälle nicht. Der Titel sagt aus um was es geht... das ist alles und das reicht ja hier auch.  Zum Thema, ich fand es wirklich sehr spannend, denn wer von uns hat nicht auch schon seine lieben Macken, Marotten, Ticks...? Eben, wer im Glashaus sitz sollte nicht mit Steinen werfen ;)! Doch je länger ich das Buch las je mehr muss ich sagen, das was Frau Winkler da von sich erzählt, sind mehr als nur Marotten, das sind Zwänge und Phobien. Erst dachte ich, man was ist denn das bitte für ein Mann der seine Freundin ein Ultimatum stellt wegen den Marotten?! Hallo? Doch nach und nach bekam ich dann doch ein Einblick um was es sich da handelt und ich kann mir wirklich sehr gut vorstellen das diese "Macken" wie sie die Autorin nennt, dem Partner ganz schön auf den Sa.... die Nerven gehen können. Erst findet man es vielleicht lustig, dann etwas seltsam und irgendwann nervt es sicher nur noch. Oder es tut einem leid wenn der andere so Leidet, wie zum Beispiel beim Autofahren, da bekommt Frau Winkler jedes mal, wenn sie fahren sollte, einen kleinen Nervenzusammenbuch. Dann kommt noch der Ordnungzwang hinzu, dann das notorische 15 Minuten zu spät zu Verabredungen zu kommen...  Auf alle Fälle hab ich etwas mehr erwartet aber wenn man sich die Zeit anschaut, die sich die Autorin genommen hat, 111 Tage, um ihre Macken in den Griff zu bekommen, kann das Buch nur oberflächlich sein. Oberflächlich in dem Sinne das sie den einzelnen Therapien zu wenig Zeit geben konnte um auch zu helfen. Ich mein so viel wie sie Ausprobiert hat kann man ja nicht wirklich von einer Therapie reden. Manchmal brauchen tief sitzende Muster einfach länger als 3 Monate um geknackt zu werden. Sie ging dem entsprechend auch wenig auf die einzelnen Therapien ein, auch wenn sie kurz, knackig und witzig jede kurz erklärt. Also was Konfrontations- oder auch Hypnosetherapie ist. Gedanken wie, muss man denn jede Macke Therapieren? Wieso hab ich diese Macken oder eben Zwänge entwickelt, diese Gedanken kommen in dem Buch viel zu kurz, denn sie hat auch dafür zu wenig Zeit denn sie will das alles bis zur Rückkehr ihres Freundes im Griff haben. Das nicht alles so läuft wie sie sich das vorstellt oder sie das will ist klar, dennoch blieb sie dran und gab nicht auf und als Erfolg ist sie nun am Schluss im Stande wieder Auto zu fahren und zu spät ist sie auch nicht mehr!! Respekt. Unter Zeitdruck würde mir das persönlich kaum gelingen. Aber was ist mit den anderen Macken wie , Quittungen auf Kannte falten zu müssen? Oder die Fussmatten im Hausflur zu begnadigen? Die Post jeden Morgen auf Arbeit nach Grösse zu sortieren oder oder oder? Und vor allem... was ist mit dem Freund? Was ist mit dem Ultimatum? Was mit der Beziehung?  Fazit Witzig aber zu oberflächlich.

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  • Leserunde zu "Er nannte mich Fräulein Gaga" von Sandra Winkler

    Er nannte mich Fräulein Gaga
    SandraWinkler

    SandraWinkler

    Liebe Lovelybooker, in meinem neuen Buch „Er nannte mich Fräulein Gaga“ dreht sich alles um Macken. Also um die kleinen Eigenarten, die uns ausmachen, aber auch ziemlich nervig sein können – für uns selber, aber vor allem auch für unsere Mitmenschen.  Und da ja jeder so seine Spleens hat, möchte ich mit euch eine Leserunde starten, in der wir über das Thema Macken und wie man mit ihnen umgeht anhand des Buches diskutieren können.  In „Er nannte mich Fräulein Gaga“ versuche ich meine Macken (also zumindest die schlimmsten) innerhalb von 111 Tagen loszuwerden. Warum? Weil mein Freund sie einfach nicht mehr ertragen kann und mir ein Ultimatum setzt: Mackenfrei werden oder getrennte Wege gehen. Um den Mann und seine drastische Entscheidung besser verstehen zu können: Meine Macken sind (oder waren) tatsächlich überdurchschnittlich nervig. Ich habe zum Beispiel täglich geprüft, ob die Fußmatten der Nachbarn im rechten Winkel liegen, musste die Knöpfe herumliegender Hosen schließen und konnte es kaum ertragen, wenn Schuhe auf ihren Schnürsenkeln stehen. Trotz Führerschein konnte ich nicht Autofahren, denn aus Angst jemanden zu verletzen, brach ich hinterm Steuer in Tränen aus. Wegen meiner extremen Lärmempfindlichkeit musste Freund unter anderem ständig mit unserem Nachbarn über dessen – meiner Meinung nach – zu laute Papageien diskutieren. Und: Ich war ein notorischer Zuspätkommer. Puh, also, da lag wirklich so einiges im Argen.   Wer nun wissen möchte, was ich alles gegen meine Macken unternommen habe (z.B. Coaching, Hypnose, Klopfakupressur, um schon mal ein paar Maßnahmen zu verraten) und was es gebracht hat, der macht bei der Leserunde mit.  15 Exemplare von „Er nannte mich Fräulein Gaga“ gibt es zu gewinnen. Bitte bewerbt* euch bis zum Dienstag, 3.12.13 unter mail@sandrawinkler.de. Und verratet mir, was eure skurrilste Macke ist.  Ich freue mich auf euer Interesse und einen anregenden sowie lustigen Austausch über Ticks, Spleens und Eigenarten.  *Teilnahme-Voraussetzung ist es, am Ende eine Rezension zu verfassen und hier, auf Blogs oder Internetplattformen zu veröffentlichen. 

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  • Rezension: "Er nannte mich Fräulein Gaga" von Sandra Winkler

    Er nannte mich Fräulein Gaga
    Anchesenamun

    Anchesenamun

    13. January 2014 um 21:19

    2,5 von 5 Sternen (kaufmännisch aufgerundet auf 3) Zum Inhalt: „Du musst deine Macken bis zu meiner Rückkehr in den Griff bekommen. So kann es nicht weitergehen.“ Mit dieser SMS verabschiedet sich Sandra Winklers Freund Martin für mehrere Monate nach Australien. Zugegeben, Sandra hat tatsächlich ein paar kleinere Macken... und gerade hätte Martin fast seinen Flug verpasst, weil sie mal wieder eine Panikattacke am Steuer des Autos bekommen hat. Sandra rückt die Fußmatten ihrer Nachbarn zurecht, räumt die Schreibtische ihrer Kollegen ungefragt auf, kommt ständig zu spät, ist äußerst lärmempfindlich und hat eine ausgefeilte Fahrphobie. Da sie selbst einsieht, dass es so nicht weitergehen kann, beschließt sie, die Abwesenheit ihres Freundes zu nutzen, um ihre Macken endlich in den Griff zu bekommen. Ob Hypnose, Coaching oder der Besuch einer Angsthasenfahrschule – Sandra wird in diesen 111 Tagen nichts unversucht lassen, ihren Ruf eines „Fräuleins Gaga“ endgültig loszuwerden. Meine Meinung: Die Autorin hat zum Thema „Macken“ ordentlich recherchiert und lässt uns an ihren Ergebnissen auch teilhaben. Man lernt verschiedene Methoden kennen, einem Tick beizukommen. Die Autorin probiert so ziemlich alles aus, was sie findet: Sie geht in eine Selbsthilfegruppe, lässt sich hypnotisieren (bzw. versucht es), geht zu einem Coach und sogar zu einer Schamanin. Auf der einen Seite ist es schon beeindruckend, wie sie sich in das Thema reinhängt und wie viele Methoden sie ausprobiert. Leider kratzt sie hierbei aber nur an der Oberfläche, und bis auf die Angsthasenfahrschule wird keine Methode näher erläutert oder von der Autorin konsequent durchgezogen. Meist bleibt es bei einer Sitzung, und irgendwie passiert hier nicht viel, so dass sich die Geschichte etwas hinzieht. Immerhin muss man ihr zu Gute halten, dass sie sehr offen mit ihren Macken umgeht und nichts beschönigt. Und tatsächlich schafft sie es, einige ihrer Ticks einigermaßen in den Griff zu bekommen. Das Buch liest sich flüssig, und ich bin flott durchgekommen. Aber ansonsten fand ich es nicht so witzig wie erwartet. Mehr als ein kurzes Schmunzeln konnte es mir leider nicht entlocken. Lediglich die Klopf-Akupressur mit Hilfe einer schrägen DVD war lustig geschildert, der Rest dümpelte eher so vor sich hin. Ich konnte irgendwie keine Beziehung zur Autorin herstellen, die ganze Zeit blieb eine gewisse Distanz. Auch die Gespräche mit den Freundinnen fand ich ziemlich langweilig und unproduktiv. Alles in Allem bin ich ein bisschen lustlos durch das Buch geschlichen, da es bei mir nicht gezündet hat. Vielleicht ist es für Leute, die die gleichen (stark ausgeprägten) Macken wie die Autorin haben, lustiger bzw. interessanter, aber mich konnte das Buch leider gar nicht begeistern.

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  • Operation Mackenfrei

    Er nannte mich Fräulein Gaga
    Yuina

    Yuina

    13. January 2014 um 09:03

    Wer kennt sie nicht - die kleinen Macken, die jeder, auch man selbst, hat und die einen doch angeblich ausmachen. Doch was, wenn diese Macken anderen plötzlich zu viel werden und sich herausstellt, dass sie gar nicht nett und liebenswürdig, sondern gar respektlos sind? Das hat sich Sandra Winkler in Er nannte mich Fräulein Gaga gefragt, als ihr Freund Martin ihr eröffnet, dass es so mit ihrer Beziehung nicht weitergehen kann. Während er vier Monate im Ausland verbringt, versucht Sandra also ihre Macken in den Griff zu kriegen: Kein zwanghaftes Fußmattenrücken mehr, endlich pünktlich sein, Unordnung auch mal zulassen und vor allen Dingen die Angst vorm Autofahren überwinden. Unterhaltsam erzählt sie fortan von ihren Gesprächen mit Fachmännern und -Frauen und den verschiedensten Arten, einen Zwang in den Griff zu bekommen, wobei die Klopftherapie eindeutig auffälliger und in der Umwelt bloßstellender ist als der Impuls, eben mal Nachbars Fußmatte rechtwinklig zurecht zu rücken. Auch der Fahrlehrer der Fahrschule für Angsthasen treibt einen beim Lesen nach kurzer Zeit in den Wahnsinn, weil er unglaublich unorganisiert ist und die Autorin mehrfach unverrichteter Dinge (manchmal muss sie auch nur kurz einparken) wieder abziehen muss, obwohl sie nun endlich bereit ist, tatsächlich loszufahren. Aber es funktioniert - nach einigen Fahrstunden traut sie sich wieder alleine im Auto mit einer Freundin in die Stadt. Nachdem ein Bekannter sie allerdings erkannt und bei Martin verpetzt hat, kommt es am Telefon zum Streit zwischen den beiden, denn typisch Mann macht der feine Herr sich natürlich nur Sorgen um sein Auto und die Überraschung "mackenfrei" für seine Rückkehr ist nun auch keine wirkliche Überraschung mehr. Das führt die Autorin jedoch auch zu der Erkenntnis, dass sie ihr Projekt nicht nur für ihren Freund, sondern vor allem auch für sich selbst durchzieht, denn niemand soll bei einer Verabredung mehr denken, er oder sie sei Sandra die Zeit nicht wert, weil sie mal wieder zu spät kommt. Letztendlich freut sich Martin natürlich doch, als sie ihn tatsächlich eigenständig vom Flughafen abholt und gibt erstaunt zu, dass er schon fast irritiert ist, wie viel Sandra für ihn (und für sich selbst) getan hat, da er das ganze doch gar nicht so ernst gemeint habe und nun seinen Beschützer-Instinkt bestimmt nicht mehr voll und ganz ausleben kann. Außerdem hat er über seine eigenen Macken nachgedacht und die beiden kommen zu dem Schluss, dass sie durchaus Teil ihrer Persönlichkeit sind - aber nur solange sie einen selbst und andere Menschen nicht einschränken oder degradieren. In der Mitte büßt das Buch zwar ein wenig an Tempo ein (was unter anderem vermutlich am nicht gerade geschwindigkeitsfreudigen Fahrlehrer liegt) und auch die Dialoge mit den drei "Ans" (ihre drei besten Freundinnen haben alle Namen, die auf "An" beginnen, was ein wenig verwirrend ist) haben sich manchmal ein bisschen gezogen. Wahrscheinlich hätte die Wiedergabe in indirekter Sprache das Ganze ein bisschen abgekürzt und wäre damit einfacher zu Lesen gewesen, aber ansonsten gibt es zum Schreibstil nicht viel zu sagen - die Beschreibungen ihrer Ordnungsanfälle und ähnlichem waren alle sehr amüsant geschildert. Ein unterhaltsames Buch, das zugleich informativ ist und einem das Gefühl gibt, nicht alleine zu sein, wenn man die Geräusche anderer Leute in der Bahn nicht aushält oder Dinge unbedingt gerade rücken muss, aber auch, dass man Phobien und nervtötende Verhaltensweisen überwinden kann, wenn man nur will.

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  • Macken, Ticks und Anderes

    Er nannte mich Fräulein Gaga
    marielu

    marielu

    07. January 2014 um 14:03

    Die Autorin Sandra Winkler, soll ihren Freund Martin früh am morgen zum Flughafen bringen, da er für 4 Monate beruflich ins Ausland muss. Leider scheitert das Ganze an ihrer Fahrangst und ihr Freund verpasst fast den Flieger. Als Sandra eine SMS von ihm bekommt sie solle sich mal Gedanken machen, ahnt Sandra schlimmes. Eine Krisensitzung mit ihren Freundinnen, den 3 Ans ( Annabelle, Annie und Anke) bringt erschreckendes zu Tage, schonungslos wird eine Liste ihrer Macken zusammen gestellt. Sandra ist entschlossen, die Macken in 111 Tagen, bis zur Rückkehr von Martin in den Griff zu bekommen und beginnt mit der Suche nach Hilfe. Als erstes nimmt sie die Fahrangst in Angriff und nimmt an einem Fahrkurs für Angsthasen teil, schließlich möchte sie ja Martin bei seiner Rückkehr mit dem Auto vom Flughafen abholen. Doch auch die anderen Macken: Ordnungssucht, Lärmempfindlichkeit, Zuspätkommen etca. nimmt sie in Angriff und scheut keinesfalls davor zurück verschiedene Theorien und Behandlungsmethoden zu probieren. So findet sich Sandra außer bei der Fahrschule eben auch bei Psycho-Physiognomik, Hypnose, 3D-Simulatoren, Klopf-Akupressur, Stopp-Therapie, Meditation und einer Schamanin wieder und erfährt den Unterschied zwischen harmlosen Macken und Zwang. Gelingt es ihr bis zur Rückkehr von Martin sich von einigen Macken zu befreien? Sandra Winkler erzählt in 22 einzelnen Kapiteln auf amüsante Weise von ihren Macken und was sie alles unternimmt um diese in den Griff zu bekommen. Dabei werden die einzelnen Therapien und Behandlungsmethoden gut erklärt. Leicht und amüsant geschrieben jedoch an einigen Stellen etwas langatmig.

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  • Sympathisches Tagebuch über den Versuch, mackenfrei zu werden

    Er nannte mich Fräulein Gaga
    Isador

    Isador

    06. January 2014 um 14:59

    Dieses Buch ist ein Erfahrungsbericht der Autorin Sandra Winkler. Sie hat einige Macken, an denen sie selbst sich nicht stört, aber ihre Umwelt umso mehr, vor allem ihr Freund, der ihr schließlich eine Art Ultimatum setzt. Der Zeitpunkt ist perfekt: Der Freund verlässt für 4 Monate das Land und Sandra Winkler beginnt sich zu informieren, welche Möglichkeiten sie hat. Ihr Ziel ist, rechtzeitig zur Rückkehr ihres Freundes "mackenfrei" zu sein, d.h. sie hat ganze 111 Tage Zeit, um die Hebel in Bewegung zu setzen. In ihrem Buch schildert sie, wie auf verschiedenste Möglichkeiten stößt und diese gleich ausprobiert, z.B. die Angsthasen-Fahrschule, Hypnose, Coaching, eine Schamanin... Über jede Methode wird fundiert berichtet, wobei objektive Erklärungen durch die persönliche Meinung der Autorin ergänzt werden. Als Leser kommt man oft ins Schmunzeln, macht sich gleichzeitig aber auch ernsthafte Gedanken zu den Themen. Dieses Buch war sehr unterhaltsam zu lesen und hat mir gleichzeitig sehr viele interessante, teils für mich komplett neue, Informationen geliefert. So ist dieses Buch auch ein wertvoller Ratgeber, der dem Leser Wege zur Lösung seiner Probleme aufzeigt. Sehr sympathisch ist auch der dargestellte Aspekt, dass man nicht alles wegtherapieren muss, sondern zunächst darüber nachdenken sollte, ob die Macken überhaupt wirklich störend sind, für einen selbst oder die Umgebung. Denn man darf durchaus auch Macken haben... Mir hat dieses unterhaltsame Buch sehr gut gefallen und ich kann es weiterempfehlen!

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  • Nimm mich, wie ich spinn!

    Er nannte mich Fräulein Gaga
    LiberteToujours

    LiberteToujours

    06. January 2014 um 12:26

    Sandra hat schon die eine oder andere, kleinere oder größere Macke - aber eigentlich lebt sie ganz gut damit. Ihr Umfeld hat damit auch keine Probleme - dachte sie. Bis ihr Freund sie in einer SMS darum bittet, ihre Macken doch bitte in den Griff zu bekommen. Macken oder er - so startet also das Projekt "Mackenfrei in 3 Monaten". Sandra Winkler beschreibt auf eine sympathische und sehr humorvolle Art und Weise ihre Macken - und die sind zahlreich. Die Fußmatten müssen im rechten Winkel liegen (auch die der Nachbarn), Lärm ist für sie nicht auszuhalten, sie ist immer unpünktlich und hat Angst vor dem Autofahren. Sie führt den Leser durch einen spannenden Abschnitt ihres Lebens. Sie versucht es mit Meditation, einer Angsthasenfahrschule, einem Coach, besucht eine Selbsthilfegruppe und sogar eine Schamanin. Als Leser kommt man nicht umhin sich an der einen oder anderen Stelle ein Schmunzeln zu verbeißen. Auch das Nachdenken kam - zumindest bei mir - nicht zu kurz. Haben wir nicht alle unsere kleinen Macken und Ticks? Ist mein Umfeld genau so gestresst von mir wie Sandras Umfeld von ihr? Man nimmt aus diesem lustigen Werk also durchaus mehr mit als nur ein wenig Unterhaltung. Man lernt neues kennen - ich wusste nicht, dass es eine spezielle Fahrschule für Angsthasen gibt - oder beginnt vielleicht sogar, über das eigene Leben nach zu denken. Die offene, mutig Art der Autorin mit ihren eigenen Eigenheiten umzugehen gibt diesem Buch einen zusätzlichen Pluspunkt. Ein Sternchen Abzug gibt es dafür, dass die Lösungsmöglichkeiten nur sehr kurz angeschnitten werden. Bei einigen Behandlungsmethoden hätte ich es mir gewünscht, mehr darüber lesen zu können!  

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  • Normal oder doch übertrieben?

    Er nannte mich Fräulein Gaga
    Larischen

    Larischen

    02. January 2014 um 16:39

    Sandra hat viele Eigenheiten und lebt gut mit ihnen - bis ihr Freund sie vor die Wahl stellte: die Ticks oder er. Nach einem anfänglichen Schock beginnt Sandra sich mit ihren Macken auseinander zu setzen. Die sind, anders als von ihr bisher angenommen, tatsächlich für ihr Umfeld anstrengend und nicht unbedingt liebenswürdig. Fußmatten müssen im Rechten Winkel liegen ( auch bei den Nachbarn), der Schreibtisch muss aufgeräumt sein (auch bei den Kollegen), Pünktlichkeit Ist keine Tugend und Autofahren ist böse. Nicht zu vergessen ist natürlich ihre Lärmempfindlichkeit. Also ist sie damit tatsächlich nicht wirklich ein umgänglicher Typ. Aber Sandra beschließt sich zu bessern und testet verschiedene Maßnahmen wie Angsthasenfahrschule, Meditation, Schamanen und Coaches. Das Buch hat sich unglaublich lustig angehört, tatsächlich war es zwar gut geschrieben, aber ich musste nicht wirklich oft lachen. Die von Sandra getesteten Methoden werden auch zum Großteil nur sehr oberflächlich behandelt. Ich denke das Buch regt einen zum Nachdenken an, man fragt sich ob man selbst kleine Eigenheiten hat, die ja durchaus goldig sein können, oder doch Macken, die das eigene Leben und das Umfeld negativ beeinflussen oder zumindest einschränken können. Leider sind, wie gesagt, die Lösungsmöglichkeiten relativ knapp abgehandelt. Lediglich die Angsthasenfahrschule nimmt einen sehr großen Stellenwert ein. Insgesamt hätte ich mir hier mehr Tiefgründigkeit gewünscht Das Buch hat mir zwar ganz gut gefallen, hat aber meinen Erwartungen nicht entsprochen. Der Witz kam bei mir, dank der Ernsthaftigkeit des Themas, nur bedingt an und ich hätte mir ausführlichere Lösungsmöglichkeiten gewünscht.

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  • Sind wir nicht alle ein bisschen gaga?

    Er nannte mich Fräulein Gaga
    books-in-my-world

    books-in-my-world

    28. December 2013 um 21:48

    Zum Cover: Meine Meinung zum Cover ist etwas zwiespältig. Einerseits Mir gefällt das Cover und Würde ich es in einer Buchhandlung auf dem Tisch der Frauenlektüre sehen, würde es mir vermutlich zwischen allen anderen pinken Büchern nicht weiter auffallen. Dafür reißt es aber der Titel raus. Die Schriftart passt 100% zum Titel- sie ist auch ein bisschen gaga durch die mal rechts und mal links geneigten Buchstaben. Und auch den Untertitel finde ich wichtig, damit man gleich weiß um was es geht. Bei "Fräulein Gaga" denkt man ja nicht zwangsläufig an Macken und Ticks. Das Bild mit der Trennkost soll auf einen ersten Tick (nämlich Essen auf dem Teller niemals zu vermischen) hinweisen. Eine witzige Idee, die durchaus passend ist. Zum Inhalt: Sandra Winkler ist eine normale Frau mit einigen kleinen Macken, wie sie denkt. Als ihr Freund, auf dem Weg zum Flughafen für einer längeren Reise, fast seinen Flieger verpasst, weil Sandra mal wieder Panik beim Autofahren bekommt (sie könnte ja jemanden totfahren), setzt er ihr ein Ultimatum: sie muss ihre Macken loswerden, sonst ist es Aus. Die Autorin schildert nun wie sie versucht ihre Panik vor dem Autofahren loszuwerden und wie sie sich auch ihren anderen Ticks stellt: so müssen täglich die Fußmatten ihrer Nachbarn im rechten Winkel liegen (und wehe die Schuhe stehen auf ihren Schnürsenkeln!) und Kleidung muss stets ordentlich gefalten und mit geschlossenen Knöpfen aufbewahrt werden. Es beginnt eine selbstironische und witzige Schilderung ihrer Erlebnisse auf dem "Fräulein Normal" zu werden.  Mein Eindruck: Der Einstieg in das Buch hat voll und ganz meinen Nerv getroffen. Die erste Macke von der die Autorin berichtet, ist ihre Angst vorm Autofahren. Ich kann das absolut nachvollziehen, kannte aber bisher niemanden, dem es genauso geht.  Aber auch die Situation von Martin, der bspw. diese Macke ausbaden muss, indem er immer fahren muss, ist nachvollziehbar, wenngleich das Ultimatum doch sehr rigoros ist... Die Autorin beschreibt nun im weiteren Verlauf des Buches ihre anderen Macken und was sie alles unternimmt, um diese loszuwerden: Klopfakkupressur, Schamanismus, Hypnose, Angsthasenfahrschule, Meditation, usw... Dabei geizt die Autorin nicht mit Fachwissen, was der Sache eine gewisse Ernsthaftigkeit verleiht. Der Clou des Buches ist allerdings der Schreibstil der Autorin, der geprägt ist von Selbstironie, Witz und Prägnanz. Insgesamt ist "Er nannte mich Fräulein Gaga" eine unterhaltsame Lektüre für Menschen mit Macken und für die, die mit solchen zusammenleben. Es ist eine humorvolle, autobiographische Erzählung, die mir den ein oder anderen Lacher entlockt hat und deshalb 4 von 5 Sternen verdient hat.  

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  • Einmal Gaga und zurück

    Er nannte mich Fräulein Gaga
    Stjama

    Stjama

    27. December 2013 um 14:39

    Macken, die hat doch jeder. Autorin Sandra Winkler hat davon sogar eine ganze Menge. Und die will sie möglichst schnell loswerden, damit sie nicht ihren Freund loswird. So beginnt eine schräge Behandlungsodysee, die die Autorin in 111 Tagen mackenfrei machen soll: Psychotherapie, Klopf-Akupressur, Hypnose, Coaching, 3D-Simulatoren, Schamanismus, Meditation, Angsthasen-Fahrtraining... Man fragt sich, wie Sandra Winkler diese ganzen Methoden überhaupt ausfindig gemacht hat. Von wissenschaftlich fundiert bis vollkommen schräg ist eine Menge dabei, und Sandra Winkler probiert alles aus... Neben der wirklich witzigen Beschreibung der verschiedenen Behandlungsformen fließt auch sehr viel Fachwissen in das Buch ein, so nebenher und humorvoll verpackt, dass man es kaum merkt. So liebe ich Sachbücher! Gleichzeitig kommt man ins Denken: Was sind meine Macken? Wie zwanghaft bin ich damit? Wie tolerant reagiere ich auf die Macken von anderen? Etwas schade finde ich die sehr verkopfte (und damit oft ablehnende) Haltung der Autorin zu einigen Methoden. Dass in ihrem Freundeskreis das vergleichsweise harmlose Thema Meditation zu so viel esoterik-phobischer Erheiterung führt, kann ich nicht nachvollziehen. Viele Methoden hätten sicher viel mehr Zeit (und einen entspannteren Umgang mit ihnen) gebraucht, um eine Wirkung entfalten zu können. Das Fazit des Buches darf meiner Meinung nach nicht sein: "Vieles davon ist totaler Humbug und funktioniert nicht", sondern "Vieles funktioniert AUF DIESE ART nicht." Das kommt mir zu wenig rüber.  Insgesamt ist das Buch aber wirklich empfehlenswert. Es macht einen großen Rundumschlag durch ganz verschiedene Theorien und Behandlungsformen, sodass man das Gefühl bekommt, sich ein ganzes Stück mehr auszukennen. Dabei ist es sehr kurzweilig und lustig geschrieben und liest sich lockerflockig nebenher weg. Ein gelungenes Buch!

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  • Sind wir nicht alle ein bisschen gaga??

    Er nannte mich Fräulein Gaga
    esposa1969

    esposa1969

    19. December 2013 um 21:50

    Hallo meine lieben Leser und Freunde, vielen Dank, dass ich dieses Buch gewonnen hatte und lesen durfte: == Er nannte mich Fräulein Gaga: Macken, Ticks und meine Versuche, sie in 111 Tagen loszuwerden == von Sandra Winkler . == Über die Autorin: == Sandra Winkler wurde 1973 geboren und arbeitet heute als Journalistin in Berlin. Ihre Texte sind u. a. in Welt am Sonntag, Vanity Fair, Stern und Zeit erschienen. Während ihr erstes Buch »Männerpolitur« von den Marotten der Männer handelt, beschäftigt sie sich in ihrem aktuellen Buch mit den eigenen Macken und wie sie sie wieder loswird. . == Buchrückentext: == »Ich mag meine Macken eigentlich – mein Freund anscheinend nicht …« Manche Menschen haben spezielle Ticks: In David Beckhams Kühlschrank steht immer eine gerade Anzahl an Getränkedosen, Jessica Alba bekommt Kurzschlusspanik, sobald sich ein Elektrogerät im selben Raum befindet – und Sandra Winkler prüft täglich, ob die Fußmatten der Nachbarn im rechten Winkel liegen. Beim Autofahren denkt sie ständig, sie könnte jemanden totfahren, sie muss immer die Knöpfe herumliegender Hosen schließen und kann's kaum ertragen, wenn Schuhe auf den Schnürsenkeln stehen. Von Macken aller Art, und ob man sie unter anderem durch Coaching oder Hypnose wieder los wird, erzählt Sandra Winkler wunderbar selbstironisch, höchst sympathisch und unterhaltsam in ihrem Buch. . == Produktinformation: == Taschenbuch: 240 Seiten, Verlag: FISCHER Taschenbuch; Auflage: 1 (26. September 2013), Sprache: Deutsch, ISBN-10: 3596196612, ISBN-13: 978-3596196616, Größe : 18,8 x 12,4 x 2 cm . == Preis: == Das Taschenbuch kostet 9,99 Euro [D] bzw. 10,30 Euro [A] . == Leseeindrücke: == Das Cover: Also das Cover: Ideal finde ich, dass etwas zum Thema Essen gewählt wurde. Denn - mal ehrlich - bzgl. Essen haben wir alle eine Macke: Mein Mann isst Salat niemals vor oder zum Hauptgang, immer nur hinterher. Mein Schwager kippt sich das Fleisch samt Sauce immer auf dem Salat (also "Salat à la Bolognese als Bsp.) Mein einer Sohn sucht jedes Tomatenstückchen aus allem, der andere jedes Zwiebelchen. Meine Schwester schnippelt jedes Fitzelchen Fett ab und bei mir muss alle Zimmer extra sein: Die Salatsauce neben dem Salat (niemals drüber) ebenso ein Unding mir Fleisch mit Sauce auf dem Teller zu servieren. Ich brauche eine Schale, und dippe da mein Fleisch, Pommes o.ä. rein. Eklig aber von Sauce durchweicht geht es nicht. Naja und wieder ein anderer - so wie auf dem Cover eben - sortiert sich das Mahl nach geometrischen Schemen. Also ich finde das Cover spricht uns alle an, weil wir bzgl. Essen, alle irgendwie gaga sind. Ausserdem finde ich den pinkfarbenen Hintergrund für Mädels ideal, wenn das Buch (ich habe noch nicht mit Lesen begonnen, erst heute Abend) auch die Männer ansprechen soll, dann würde ich eher minnt wählen. Beworben hatte ich mich zu diesem Buch, weil ich selbst jeder Menge Macken habe: Ich kann keine Schranktüre schließen, wenn nicht alle Gewürze in der richtigen Richtung stehen oder alle Kleiderbügel exakt und optisch gleich nebeneinander hängen, Löffel Messer & Gabel in dieselbe Richtung genau ausgerichtet sind. Bücher sind bei mir nach Farben sortiert und auch Shampoo und Duschgel-Flaschen müssen nach Größe sortiert und mit dem Etikett nach vorne (das ist immer ganz wichtig: Bei allem was ich besitze... Lebensmittel, eben Gewürze, Beauty Artikel ... immer die Etiketten egal ausgerichtet nach vorne.) Ausserdem sind auch meine Kleidungsstücke wie T-Shirts o.ä. nach Farben sortiert immer von dunkel nach hell aufsteigend: Schwarz, dunkelblau, heller blau, grün, gelb, orange, rot, rosé, lila Genau darum geht es in dem Buch: Fräulein Gagas Freund muss für 4 Monate nach Sidney verreisen. Als Nachricht hinterlässt er ihr die Botschaft, dass sie sich um ihre vielen Macken kümmern soll. Nun hat sie also genau 111 Tage Zeit um diese los zu werden. Ihre Hauptmacken sind: * Ordnungsfimmel* Fahrangst* Lärmempfindlichkeit* Zuspätkommen Bis auf letzteres trifft auch auf mich alles zu... was habe ich nicht schon probiert, selbst nach inzwischen 25 Jahren Führerschein Auto zu fahren, habe einfach Panik davor. In dem Buch wird beschrieben, was sie alles gegen ihre Ängste und Phobien unternimmt. Ob Therapeut, Selbsthilfegruppen, Hypnose oder Schamane ... Diese Themen sind sehr gut recherchiert. Ob es letztendlich dem Fräulein Gaga hilft und ob sie ihren Martin mit einer mackenlosen Freundin überraschen kann, darf ich natürlich nicht verraten, weil ihr das ja selbst lesen sollt!!! Vielen Dank für´s Lesen, Bewerten und Kommentieren! by esposa1969

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  • Unterhaltsamer Selbstversuch

    Er nannte mich Fräulein Gaga
    Curin

    Curin

    19. December 2013 um 18:38

    Nachdem ihr Freund ihr per SMS mitteilt, sie solle doch ihre Macken in den Griff bekommen, nimmt sich die Autorin Sandra Winkler vor innerhalb der nächsten Monate gegen ihre Phobien und Ängste anzukämpfen. So besucht sie z.B eine spezielle Fahrschule für Ängstliche, lässt sich hypnotisieren und informiert sich über die Wissenschaftlichkeit der verschiedenen Methoden. Sandra Winkler hat eine besondere humorvolle und offene Art, sich und ihre Macken zu beschreiben und trotzdem ernst bei der Sache zu bleiben. Mir hat es gut gefallen, dass sie viele Informationen zu den verschiedenen Ansätzen auf unterhaltsame Weise vermittelt und sich auch nicht gescheut hat das ein oder andere selbst auszuprobieren. Beim Lesen musste ich andauernd schmunzeln, aber habe auch den Mut der Autorin bewundert, sich direkt mit der Angst konfrontieren zu lassen und auch einmal alternative Dinge zu testen. Daher lautet mein Fazit, dass dieses Buch wohl nicht die Welt verändern wird, aber mir geholfen hat, einmal meine eigenen Macken zu reflektieren.

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  • Steh zu Deinen Macken und werde glücklich damit

    Er nannte mich Fräulein Gaga
    katze102

    katze102

    16. December 2013 um 19:44

    Als ihr Freund beruflich für 4 Monate nach Sydney fliegt und ihr kurz nach de Abschied am Flughafen per sms mitteilt, es ginge mit ihren Macken nicht so weiter, versucht "Fräulein Gaga" in den nächsten 111 Tagen diese loszuwerden und testet wohl alles auf dem Markt erhältliche an Therapien aus: ob Hypnose, Psycho-Pysiognomik, Schamane, Meditation, Klopfakupressur u.v.m. - die ganze Bandbreite zwischen Wissenschaft und Wahrsagerei.... Eigentlich hatte ich "nur" eine witzige Geschichte erwartet und war erstaunt, dass  soviel Recherche und Fachwissen eingearbeitet wurde. Die Auflistung der unterschiedlichen Therapiemöglichkeiten war einfach prima, sehr gut recherchiert und erlebt, vor allem mit genügend Humor präsentiert...., Die Kritik an manchen selbstherrlichen Therapeuten, auch zwischen den Zeilen, hat mir gut gefallen. Beeindruckt haben mich z.B. die Beschreibungen der Prüfung zum Heilpraktiker und deren Verdienstmöglichkeiten... Fazit: Jeder sollte sich mit seinen Macken lieben und zusehen, daß er andere damit bestmöglich nicht einschränkt. Ein absolut lesenswertes Buch, das mit viel Humor und Liebe zum Detail ein echtes Lesevergnügen war.

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