Sandro Mattioli , Andrea Palladino Die Müllmafia

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Inhaltsangabe zu „Die Müllmafia“ von Sandro Mattioli

“Die Müllmafia. Das kriminelle Netzwerk in Europa” Müll löst sich nicht in Luft auf… 1979–1995 werden mindestens 39 Giftmüllschiffe mit teils hochradioaktiver Ladung im Mittelmeer versenkt. Ende 2008 wird gegen 258 Mafiaclans wegenschwerer Umweltdelikte ermittelt. 2011 werden 25 000 Tonnen mit Quecksilber und Kohlenwasserstoffen verseuchte Erde illegal nach Spanien exportiert ... Giftmüll – er wird vergraben, verschifft oder einfach im Meer verklappt. Hauptsache weg. Ein kriminelles europäisches Netzwerk aus skrupellosen Unternehmern, Geheimdiensten, Mafiosi, Politikern und Beamten sorgt dafür, dass diese Praxis der Entsorgung reibungslos funktioniert und von der Öffentlichkeit unbemerkt bleibt. Dass das Ganze auf Kosten von Menschenleben, Natur und Rechtsstaatlichkeit geht, kümmert bei diesem lukrativen Geschäft niemanden. Sandro Mattioli und Andrea Palladino folgen der Spur eines Skandals, der sie von einer kleinen Küstenstadt in Kalabrien in den Norden Italiens, von Deutschland nach Somalia und in die Büros des EU-Parlaments führt. Ein erschütternder Report über verbrecherische Machenschaften

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    Die Müllmafia

    R_Manthey

    10. July 2015 um 09:17

    Italien und Müll - das ist offenbar ein besonderes Kapitel. Man denkt dabei vielleicht an die jedes Jahr im Sommer auch in Deutschland thematisierten Müllberge in Neapel. Doch in diesem Buch geht es vorrangig um Kalabrien - eine Region, die um deutsche Urlauber wirbt und Stammland der Ndrangheta ist. Dieser Mafia-Clan fiel auch in Deutschland bereits durch einige spezielle Morde auf. Nach der Dioxin-Katastrophe von Seveso im Jahre 1976 stiegen die Entsorgungskosten für Giftmüll in beachtliche Höhen und riefen die Mafia auf den Plan. Das jedenfalls behaupten die beiden Autoren dieses Buches. Für solche Geschäfte bietet Süditalien offenbar denkbar günstige Voraussetzungen. Von der Mafia unterwanderte Behörden und ein Netzwerk von Familienclans könnten dafür sorgen, dass die kriminelle Entsorgung lautlos und extrem profitabel über die Bühne geht. Das Buch beginnt mit der Behauptung, dass sich irgendwo an der Küste Kalabriens eine illegale Müllgrube befindet, die die Fläche eines Fußballfeldes besitzt und 15 Meter tief ist. Dort soll auch radioaktiver Abfall verbuddelt worden sein. Die Autoren geben zwar den Ort an, doch dann hört die Geschichte auf. Wir erfahren nicht, ob das tatsächlich stimmt oder ob man diese schlimme Situation irgendwie beseitigt hat, wenn es sie denn tatsächlich gegeben hat. Die Autoren behaupten weiter, dass vor Kalabrien regelmäßig Giftmüllschiffe versenkt werden. Gefunden hat man solche Wracks aber bisher nicht. Dafür wurden Giftmüllbehälter an den Küsten von Somalia angeschwemmt. Afrika scheint ein besonderes Empfangsgebiet für europäischen Giftmüll zu sein. Dafür existieren tatsächlich Beweise. Darüber schreiben die Autoren dieses Buches zwar, aber sie verpassen hier die Chance, richtig zur Sache zu kommen, obwohl es harte Fakten gibt. Sie decken auch kein kriminelles Netzwerk in Europa auf, sondern erzeugen lediglich mit Hilfe von nicht völlig aufgeklärten Beispielen die sicher nicht ganz unberechtigte Vermutung, dass solche Strukturen tatsächlich existieren. Leider erfüllt das Buch deshalb die selbst erzeugten Erwartungen nicht völlig. Die beschriebene Faktenlage erweist sich beim genaueren Hinsehen als dürftig, was man den Autoren sicher nicht in jedem Fall anlasten kann. Doch ihr Text ersetzt diese Lücken leider durch Schilderungen von im Grunde belanglosen Dingen und erzeugt so ein diffuses und wenig interessantes Gemisch von Vermutungen, Fakten und Ahnungen.

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