In der Finsternis

von Sandrone Dazieri 
4,4 Sterne bei128 Bewertungen
In der Finsternis
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ChattysBuecherblogs avatar

Ich fand die Story sehr vorhersehbar. Konnte mich leider nicht überzeugen.

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Sehr vielschichtiger, packender Thriller, der mit viel Tempo, einem clever konstruierten Fall und außergewöhnlichen Ermittlerpaar überzeugt!

Alle 128 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "In der Finsternis"

Dante Torre kann Menschen lesen. Aber er hat teuer dafür bezahlt. Elf Jahre war er eingesperrt in ein Betonverlies, abhängig von dem Mann, den er Vater nennen musste. Als Jahre später erneut Menschen verschwinden, hat Dante einen üblen Verdacht. Doch er vertraut nur Colomba Caselli. Die suspendierte Elitepolizistin hat wie er nichts zu verlieren bei einer Jagd, die alle Regeln und Gesetze sprengt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492309134
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:560 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:01.06.2016
Das aktuelle Hörbuch ist am 09.03.2015 bei OSTERWOLDaudio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Lesemietzes avatar
    Lesemietzevor 9 Monaten
    Außergewöhnlich gut

    Dante Torre wurde 11 Jahre eingesperrt. 11 Jahre indem er nur einen Mann kannte. Den so genannten Vater. Er hat gelernt in zu lesen. Kleinste Veränderungen in der Körperhaltung usw. Dante konnte zwar fliehen, aber ein normales Leben führt er nicht. Doch er besitzt eine Gabe indem er Leute lesen kann. An einem heiligen Tag verschwindet ein Junge und Colomba Caselli ermittelt in diesem Fall. Dabei arbeitet sie mehr oder weniger mit Dante zusammen, der glaubt dass der Vater noch lebt und für die Entführung zuständig ist. Colomba glaubt Dante und fängt mit der Ermittlungen an. Dabei kommen sie schrecklichen auf die Spur, was auch die eigene Vergangenheit angeht.

    Ein sehr ungewöhnlicher Thriller. Die Charaktere sind sehr einmalig und wahrscheinlich auch nicht für jedermann. Wer überwiegend amerikanischer Thriller liest wird es hier etwas schwer haben, da man schon merkt dass der Schreibstil ein anderer ist. Kenne ich sonst nur aus den norwegischen Thrillern.
    Der Schreibstil ist trotzdem sehr flüssig und die Geschichte sehr spannend. Ich wusste bis zum Schluss nicht wer dahinter steckt, das hat mir gut gefallen, noch nicht mal ansatzweise.
    Mir hat an sich mehr das was Dante passiert ist viel mehr interessiert als der eigentliche Fall selber, auch wenn es ineinander verflochten ist.

    Leider viel zu lange liegen gelassen. Absolute lese Empfehlung. 

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    ThrillingBookss avatar
    ThrillingBooksvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: EIn toller Thriller den ich genrefans nur empfehlen kann!
    Spannender Thriller mit tollen Charakteren

    Dante Torre besitzt eine besondere Gabe. Er kann Menschen lesen. Aber er hat teuer dafür bezahlt. Elf Jahre war er eingesperrt in ein Betonverlies und darauf angewiesen, die kleinste Regung seines Entführers zu deuten. Als Jahre nach seiner Befreiung ein kleiner Junge verschwindet, weiß Dante Torre, dass der Mann, den er Vater nennen musste, dahintersteckt. Doch der Vater gilt längst als tot. Nur Colomba Caselli glaubt Dante. Sie ist jung, gerade vom Dienst suspendiert und hat nichts zu verlieren bei dieser Ermittlung fern von allen Regeln. Dantes Spürsinn bringt die traumatisierte Frau auf eine Fährte: Jahrelang sind unzählige Kinder entführt worden mit dem Ziel, ihre Erinnerung auszulöschen und sie zu neuen Menschen zu machen. Jetzt wird Colomba Caselli endgültig von ihrer Vergangenheit eingeholt ...

    Soviel erst einmal zum Klappentext.

    Dante Torre und CC (Colomba Caselli) versuchen die Entführung eines kleinen Jungen auf zu klären. Dante wird an den Tatort gerufen durch einen Vorgesetzten von CC, und ihm wird dort klar, das nur der "Vater" dahinter stecken kann. Damit beginnt eine Jagd auf den seit 25 Jahren tot geglaubten Vater, die sich durch ganz Italien zieht, auch wenn den beiden Protagonisten keiner glaubt, das der Vater noch lebt.

    Das Buch finde ich sehr spannend geschrieben und sehr gut zu lesen. Die Story bleibt immer auf einer gewissen Spannung stehen, so das man am liebsten durch lesen würde! Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet, und man erfährt immer wieder Neuigkeiten zu den beiden, was sie erlebt haben in der Vergangenheit, was sie durchmachen mussten, und was sie zu den Menschen macht, die sie aktuell sind.

    Ich hoffe das es in Zukunft noch mehr Romane von dem Autor gibt, da mit der Stil von ihm echt zusagt, und ich gerne mehr von ihm lesen würde.

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    Callsos avatar
    Callsovor einem Jahr
    Kurzmeinung: Vom Entführungsopfer zum Jäger - eine rasante Hetzjagd!
    Turbulenter Psychothriller aus Italien

    Turbulent ist es, verworren ist es, sehr düster ist es und reichlich Spannung ist auch garantiert. Insofern hat "In der Finsternis" alle Zutaten, die einen ordentlichen Psychothriller ausmachen.

    Die Geschichte spielt in Rom, doch von Sonne und Glanz einer Millionenmetropole ist wenig übrig. Kleine Kinder werden entführt und verschwinden spurlos. Schnell stellt sich heraus, dass sie in Gefangenschaft gepeinigt und genauestens beobachtet werden. Trotz der intenisven Suche bleibt es kurios und mysteriös.

    Die italienische Kommissarin Colomba ist ordentlich auf Zack, enorm tough, hat immer den richtigen Riecher und trifft fast immer die richtigen Entscheidungen. Daraus entsteht ein feines Katz-und-Maus-Spiel, die Spur ist mal heißer und mal dichter und  immer wieder kommt es zu Überfällen, Explosionen oder Morden.

    Es ist ein Roman und ein Spiel, bei dem es um verschiedene Ängste geht, bei dem es die Themen Entführung, Gefangenschaft und unterschiedliche Abhängigkeiten imemr wieder auftauchen.

    Insofern bietet die kurzweilige und turbulente Geschichte viel, viel  Zündstoff und jede Menge Action.

    So braucht es 550 Seiten, bis sich ein Happy End anbahnt und die Schwerverbrecher dingfest gemacht werden.

    Ein wenig ermüdend war es dann doch, und dass das Duo um Colomba und das einstige Entführungsopfer Dante so wahnsinnig stark harmoniert, ist (nunja) nicht immer ganz realistich.

    Unter dem Strich indes ein abgefahrener, spannender Thriller aus Italien.

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    kassandra1010s avatar
    kassandra1010vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Zwei Ermittler, so gegensätzlich, die sich gesucht und gefunden haben! Ein wirklich ausgezeichneter Thriller!
    Die Last der Vergangenheit!

    Die junge und erfolgreiche Polizistin Colomba kehrt nur mühselig in ihr altes Leben nach einem Bombenattentat in Paris zurück. Von ihrem alten Chef wird sie trotz Ausschluss zu einer laufenden Ermittlung in einer Kindesentführung gerufen und trifft dort auf Dante, der während seiner Kindheit seinen eigenen Entführern entkommen konnte.

    Die Geschichte nimmt ihren Lauf und zieht dabei unglaubliche Linien durch die CIA, die italienische Militärhoheit und selbst durch die eigenen Polizeireihen.

    Colomba und Dante kommen dem „Vater“ immer näher und der geht dabei schonungslos über Leichen.

    Zwei Ermittler, so gegensätzlich, die sich gesucht und gefunden haben! Ein wirklich ausgezeichneter Thriller über Kindesentführung, Misshandlung und ein unglaubliche Verstrickung!

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    Pergamentfalters avatar
    Pergamentfaltervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Packend bis zur letzten Seite, mit einer Handlung, die mehr als nur ein gewöhnlicher Kriminalfall ist.
    Rezension zu "In der Finsternis"

    "Das Grauen", wie Dazieri treffend einleitet, beginnt, als zwei italienische Polizisten einen dehydrierten Mann auf einer Landstraße aufgreifen. Er berichtete vom Verschwinden seiner Frau und seines Sohnes. Wenig später wird die Frau ermordet aufgefunden; der Junge bleibt verschwunden. Nach ersten Ermittlungen der Polizei wird der Mann als Täter verhaftet.
    Derweil scheint Inspektor Rovere nicht so recht an die Schuld des Vaters zu glauben. Er sieht Parallelen zu einem alten Fall, bei dem ebenfalls ein kleiner Junge entführt und elf Jahre lang in einem Silo gefangen gehalten wurde, ehe ihm die Flucht gelang. Jahre später arbeitet Dante Torre, wie der Junge heißt, als Berater in juristischen Fällen, denn durch seine Vergangenheit hat er eine beeindruckende Menschenkenntnis gewonnen.
    Rovere setzt die derzeit wegen eines Traumas beurlaubte Polizistin Colomba Caselli auf den neuen Fall an und stellt ihr Dante Torre als Berater zur Seite. Gezwungenermaßen begibt sich ungleiche Duo auf Spurensuche - in Gegenwart und Vergangenheit. Dabei ist noch niemandem klar, in was für persönliche und auch staatliche Abgründe dieser Fall führen wird...

    Die Handlung von "In der Finsternis" ist unglaublich spannend erzählt. Begonnen bei einem Mord in Verbindung mit einer Entführung stolpern die beiden Protagonisten von einem Albtraum in den nächsten und finden sich dabei in einem immer persönlicheren Umfeld wieder. Nicht nur diesem Umstand ist es geschuldet, dass dieser Thriller eine emotionale Achterbahnfahrt ist.
    Neben der eigentlichen Handlung sind die große Stärke dieses Buches die beiden Protagonisten, die mich aufgrund ihrer Wirklichkeitsnähe und Lebendigkeit sehr beeindruckt haben.
    Auf der einen Seite findet sich Dante Torre, ein Mann, dessen mentale Leistungsfähigkeit mich hin und wieder an Sherlock Holmes denken ließ. Im Lesen von Menschen und Ziehen von Schlussfolgerungen ist er brilliant. Seine grausame Vergangenheit hat jedoch derart tiefe Narben hinterlassen, dass er kaum zu einem angemessenen Sozialverhalten fähig ist und auch seine Klaustrophobie erschwert ihm das Leben.
    Colomba Caselli - oder CC, wie Dante sie nennt - auf der anderen Seite ist eine durchsetzungsfähige Polizistin, die kein Problem damit hat, auch mal "anzuecken". Seit ihrem letzten großen Fall ist sie jedoch traumatisiert und beurlaubt. Angesichts ihrer Panikattacken und Schuldgefühle will sie eigentlich den Polizeidienst hinter sich lassen. Bis Rovere sie in den neuen Fall verwickelt.
    Die Dynamik des Duos könnte eine ganze emotionale Palette füllen. Trotz der bedrückenden Handlung ließen die beiden mich das eine oder andere Mal schmunzeln und nahmen mich mit in ihrer Geschichte. Von der ersten bis zur letzten Seite hatte ich das Gefühl, Teil dieser wahnsinnigen (im wahrsten Sinne) Geschichte zu sein. Trotz der Erzählperspektive, die mich anfangs etwas stutzen ließ: Überwiegend wechselt die Perspektive von Kapitel zu Kapitel zwischen einzelnen Charakteren. Stellenweise finden sich jedoch auch innerhalb einzelner Kapitel Andeutungen des allwissenden Erzählers sowie Perspektivwechsel. Nach einer kurzen Eingewöhnungszeit war dieser Schreibstil jedoch mancherorts sogar förderlich für die Geschichte: Durch ihn konnte Dazieri ein facettenreiches, detailliertes Bild der Geschichte schaffen und somit den Kern der Handlung darstellen, den ich in seiner Komplexität nur mit einem Wort beschreiben kann: Unglaublich.

    Fazit
    Es gibt sie nicht oft, aber es gibt sie: Bücher, die einen mitreißen. Geschichten, die einen nicht mehr loslassen wollen, deren Charaktere der Realität entsprungen zu sein scheinen und deren Orte man nicht mehr verlassen will. "In der Finsternis" ist eines dieser Bücher.
    Packend bis zur letzten Seite, mit einer Handlung, die mehr als nur ein gewöhnlicher Kriminalfall ist. Nebst der Geschichte an sich sind es vor allem die Protagonisten, die dieses Buch prägen. Sie liefern - vor allem angesichts des überraschenden Finales - Zündstoff für weitere Geschichten. Ich hoffe sehr, Colomba und Dante noch einmal wiederzusehen.

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    Nadl17835s avatar
    Nadl17835vor 2 Jahren
    Schaurig, erschreckend und unglaublich!

    Nachdem die zuverlässige Polizistin Colomba Caselli einen Bombenanschlag gerade überlebt hat, versucht sie sich von ihrem Beruf zu lösen und ihn schließlich ganz aufzugeben. Doch ihre Vorgesetzter Rovere hat andere Pläne und kann sie zu einem Fall mit Kindesentführung und Mord überreden. Nach einigen Recherchen wird schnell klar, dass es sich möglicherweise um die gleiche Vorgehensweise handelt wie damals vor 25 Jahren, als der einzige Junge Dante Torre, die jahrelange Folter , gefangen in einem Silo, überlebt hat und fliehen konnte. Der Täter, auch "Vater" genannt soll angeblich identifiziert und gestorben sein. Doch Dante ist sich eines sicher: Der Vater lebt und er hat wieder damit begonnen kleine Jungs gefangen zu halten und zu foltern. Doch zuerst glaubt ihm keiner, bis sich eine schlagartige Wendung ergibt und die Jäger selbst zu Gejagten werden.

    Der Thriller zieht sich etwas über die Seiten, aber dennoch wird es nicht langweilig. Erst langsam, aber dann immer schneller nimmt die Geschichte an Fahrt auf und nach und nach werden die Geheimnisse und Zusammenhänge zwischen verschiedenen Geschehnissen beleuchtet und die ganze ungeheuerliche Geschichte kommt ans Licht. Es ist ziemlich komplex geschrieben und man muss es schon ziemlich aufmerksam lesen. Ich hatte häufig das Problem, dass ich die italienischen Namen - bei denen ich es gut finde, dass sie mitsamt ihrer italienischen Anrede beibehalten wurden und nicht eingedeutscht -  verwechselt habe oder zurückblättern musste, um zu wissen mit wem es die Protagonisten nun zu tun haben. Trotzdem ist die Enthüllung spannend und unvorhergesehen.Der Haupttäter - auch Vater genannt - läuft quasi die ganze Zeit vor ihrer Nase herum, ohne das es jemand bemerkt. Er hat sich über die Jahre hinweg eine gute undurchdringliche Maske auferlegt, ohne auch nur einen Hauch von seinem wahren Kern preiszugeben. Gefehlt haben mir die Erklärung und die Begründung am Ende. Zwischendurch wird zwar etwas erklärt, aber warum hat er ausgerechnet Dante ausgesucht? Er scheint nicht in das Beuteschema zu passen, da er keine Entwicklungsstörung zum Zeitpunkt seines Verschwindens hatte. Die undurchschaubaren und kranken Ideen im Kopf des Vaters bleiben leider weitestgehend im Dunkeln, was ich ziemlich schade finde. Ich muss es nicht verstehen, es aber zu lesen, hätte mir schon mehr geholfen, da irgendwas zu erkennen.

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    Abundantias avatar
    Abundantiavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ausgefeilte Geschichte; konfus, aber spannend
    Spannung bis zum Ende

    Colomba Caselli, eine intelligente Ermittlerin, die aufgrund eines traumatischen Dienstvorfalls beurlaubt ist, wird von ihrem Vorgesetzten Rovere zu einem aktuellen Fall hinzugezogen. Eine Frau wird enthauptet aufgefunden, der Sohn ist verschwunden und der völlig verwirrte Vater gerät unter Tatverdacht. Doch Rovere ahnt, dass weitaus mehr hinter dem Vorfall steckt und beauftragt Caselli, Dante Torre aufzusuchen der Profi in Sachen "Entführungs- und Vermisstenfälle" ist. Er selbst wurde als Kind entführt und harrte über ein Jahrzehnt in einem Silo aus, in dem er von seinem Entführer, den er stets "Vater" nennen musste, gepeinigt wurde. Obwohl er das alles überlebt hat, kann er ohne diverse Tabletten, Süchte und auch Zwangsverhalten, seinen Alltag nicht mehr normal bewältigen. Zudem glaubt er, dass sein angeblich bereits toter Entführer von damals nach wie vor noch lebt, ihn im Visier hat und dass der "Vater" weiterhin sein Unwesen mit anderen Kindern treibt. Leider findet Dante aufgrund seines Traumas, bis auf Minutelli, seinen Anwalt, keinerlei Gehör für diese Theorien. Trotz anfänglicher Schwierigkeiten, entschließt Dante sich dazu, Caselli zu helfen, um den entführten Jungen zu retten und den wahren Täter ausfindig zu machen. Die beiden vertiefen sich in die Ermittlungen und schon bald lüften sie Geheimnisse und merken, dass sie niemandem vertrauen können. Eine spannende Hetzjagd beginnt, in der Colomba Caselli und Dante Torre sowohl mehrfach ihr Leben riskieren, als auch sämtliche Regeln und Gesetze brechen. Bis zum Ende ist es ein erbitterter Kampf um Gerechtigkeit und Beweisfindung zahlreicher Verschwörungstheorien. Lebt der Vater tatsächlich noch? Warum konnte Dante damals entkommen? Steckt hinter der Entführung nur ein kranker Mann, oder ist es das Werk einer ausgeklügelten Gruppe von Menschen, die eigentlich die Staatsbürger beschützen sollten?

    Sandrone Dazieri, der als einer der wichtigsten italienischen Drehbuchautoren bekannt ist, gelingt mit "In der Finsternis" ein hochspannender Thriller. Obwohl ich anfangs sehr skeptisch war, da beide Protagonisten fast gebrochene Seelen sind, unnahbar und verstört wirken, wächst von Kapitel zu Kapitel die Sympathie für Caselli und Torre. Die vielen Charaktere und wirklich komplizierten Verknüpfungen werden leicht nachvollziehbar beschrieben und trotzdem hält sich der Spannungsbogen bis zum Ende. Zwischen Fassungslosigkeit, Verzweiflung, Hoffnung und dem Drang nach Gerechtigkeit und Frieden, wechseln sich sämtliche Emotionen beim Lesen ab.

    Fazit: Auch, wenn für manche Leseratten Thriller vielleicht nicht zum Lieblingsgenre gehören, sollte "In der Finsternis" auf die Bücherwunschliste. Die Geschichte mag erfundene Szenarien beinhalten, dennoch lassen sich angebliche Beweise für Verschwörungstheorien anhand so mancher Quellen, die der Autor ebenso preisgibt, ausfindig machen. Mich beschäftigt die Story auch nach Beenden des Buches noch und hinterlässt ein leises Unbehagen.

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    nessisbookchoices avatar
    nessisbookchoicevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Gute Hintergrundstory und sehr ausgefeilt, dadurch aber auch höchst verworren und teilweise nicht gänzlich nachvollziehbar...
    Gute Handlung, sehr verworren dargestellt

    Titel: "In der Finsternis" (Rezensionsexemplar)
    Autor: Sandrone Dazieri
    Erscheinungsdatum: 1. Juni 2016
    Seitenanzahl: 560 Seiten
    Genre: Thriller
    Preis: Taschenbuch 9,99€
    Verlag: Piper
    Klappentext:
    Dante Torre kann Menschen lesen. Aber er hat teuer dafür bezahlt. Elf Jahre war er eingesperrt in ein Betonverlies, abhängig von dem Mann, den er Vater nennen musste. Als Jahre später erneut Menschen verschwinden, hat Dante einen üblen Verdacht. Doch er vertraut nur Colomba Caselli. Die suspendierte Elitepolizistin hat wie er nichts zu verlieren bei einer Jagd, die alle Regeln und Gesetze sprengt.

    "In der Finsternis" ist mein erstes Buch von Sandrone Dazieri gewesen und ich war zunächst skeptisch gewesen, da der Klappentext mich ebenfalls nicht sonderlich angesprochen hat. Dennoch war ich gespannt, was mich nun hinter dem Titel und den Worten auf dem Rücken des Buches erwarten würde...

    Äußerlich ist das Buch in 8 Teilabschnitte eingeteilt, die jeweils unter verschiedenen Titeln, wie zum beispiel "Der Steinkreis", "Alte Freunde" etc. auftauchen, für mich als Leser jedoch keinen wirklichen Sinn ergeben. Das Buch hätte genauso gut ohne dieser Einteilungen existierten können.
    Schlimm finde ich hierbei das vergeudete Papier, denn für einige Teilabschnitte wurden manchmal bis zu 4 1/2 Seiten freies, unbedrucktes Papier verschwendet!

    Allerdings bin ich generell kein Fan von in Abschnitte unterteilten Büchern.
    Des Weiteren gibt es noch andere Abschnitte im Buch, die unabhängig von den Hauptteilen sind und vor allem im Anfang des Buches vorkommen (ebenfalls gibt es hier eine andere Schriftart, um die verschiedenen Abschnitte zu untermauern).
    Ich empfand ihr Vorkommen als etwas abstrus und sehr verwirrend, denn man konnte sich noch keinen wirklichen Eindruck der Handlung machen und wird direkt mit sehr verallgemeinerten Kontexten überschüttet.
    Hier ein Auszug, um es zu verdeutlichen:
    "[...] Am Tisch neben dem Eingang wartet ein älteres Ehepaar auf das Dessert: Eis aus grünem Tee für ihn und eine Auswahl an Soja- und Bohnengebäck für sie, die von den anderen Gängen kaum etwas angerührt hat. Sie waren die Ersten die gekommen sind, als es im Speisesaal noch leer und ruhig war. [...] Er ist zweiundsiebzig, sie fünfundsechzig.
    Zwei Tische weiter, an einem runden Tisch, sitzen viel albanische Mädchen und ein Mann mit klassischem Profil. Die Mädchen sind Models, und der Mann ist ihr offizieller Begleiter von ihrer Agentur. Vor den wichtigen Modeschauen mit ihnen essen zu gehen, gehört zu seinem Job. [...] Er ist fünfunddreißig. Zwei Mädchen sind neunzehn, eines ist achtzehn, eines zwanzig.

    Der Restaurantchef führt viel Japaner herein. Es sind Manager eines Unternehmens mit sehr guten Geschäftsbeziehungen in den Westen, [...]. Sie sind fünfzig, fünfundvierzig, vierzig und sechsunddreißig Jahre alt. Der Restaurantchef ist fünfundfünfzig.[...]"
    ("In der Finsternis" - Sandrone Dazieri, auszugsweise Seite 47 ff.)


    Für mich als Leser ist dies zu Beginn des Buches eine sinnlose Aneinanderkettung von Personen- und Situationsbeschreibungen, die bis dato nicht gerade förderlich für das Verständnis sind.
    Später ergeben sie einen Sinn, jedoch hatte ich mir gewünscht, dass sie daher auch später eingeführt werden.

    Der Schreibstil von Herrn Dazieri ist relativ angenehm zu lesen, bis auf weniger häufig auftretende Verallgemeinerungen.
    Allerdings empfand ich die Kapitel als teilweise zu lang, welches bei mir persönlich den Lesefluss gestört hat. Ich bevorzuge kurze, knackige Kapitel, da man durch diese schneller durch das Buch fliegt.

    Wie es bereits zu vermuten ist, spielen Dante Torre und Colomba Caselli die beiden Protagonisten des Buches. Er der etwas verstörte, seltsame Typ, der 11 Jahre in Gefangenschaft verbracht hat, sie die suspendierte und hartgesottene Ex-Polizistin.
    Die erste Einbindung beider Figuren in die Handlung fand ich eher seltsam.
    Die Protagonistin hat selbst enorme Probleme und wird vom Chef quasi gezwungenermaßen, trotz Beurlaubung, in den Hauptfall der Story eingebunden.
    Der Protagonist wurde nach ein paar Seiten/Kapiteln eher spontan eingeworfen, anstatt vorher auf irgendeine Art und Weise großartig erläutert worden zu sein.
    Ich empfand beides als relativ suspekt.

    Beide Figuren sind nicht gerade das, was man sich als Leser unter sympathischen Charakteren versteht, in die man sich gut hineinversetzen kann.
    Da die Charaktere sehr eigenwillig und beabsichtigt als "nicht normal" hingestellt werden, fiel es mir schwer, zu ihnen eine Verbindung innerhalb des Buches aufzubauen.
    Die teilweise neurotischen und zwangsveranlagten Aspekte von Torre zu empathisieren, gelang mir absolut nicht, da ich von so etwas selber nicht betroffen bin und mir es derart ausgeprägt nicht vorstellen kann.
    Caselli habe ich teilweise als sehr ungemütliche Zeitgenossin empfunden, jedoch nicht das gesamte Buch über. Jedoch gab es einige Äußerungen, die sie in meiner Ansicht rapide ins Minus befördert haben (beispielsweise die Bezeichnung "Monster" für einen fettleibigen Menschen oder den grausamen Umgang mit einem Tier, das nur sein zu Hause beschützen wollte). Ich bin fest davon überzeugt, dass sich dafür menschen- und tierwürdigere Beschreibungen hätten finden können!

    Das gesamte Buch über hatte ich das Gefühl, dass viele Handlungen zunächst sinnfrei miteinander verknüpft wurden bzw. wurden manche Gedankengänge im Stillen weitergeführt, ohne, dass der Leser etwas davon mitbekam.
    Später ergab alles (halbwegs) einen Sinn, jedoch denke ich, dass alles Wichtige nochmal genauer und für Laien verständlicher hätte verfasst werden müssen.
    Das führt mich direkt zum nächsten Punkt:

    Mir ist natürlich klar, dass der Autor italienischer Herkunft ist und sich dementsprechend viele italienische Aspekte in dem Buch wiederfinden werden, allerdings kamen sehr viele Berufsbeschreibungen und Titelbezeichnungen von Staatsdiensten vor, die mir gänzlich unbekannt waren.
    Dottore und Dotoressa konnte ich schnell ableiten und es in Zusammenhang bringen, dennoch sind mir einzelne Bezeichnungen bis zum Ende unbekannt geblieben, was nicht verständnisfördernd ist.
    Ebenso fiel es mir schwer, dadurch die Dienstgerade der italienischen Polizei festzustellen um zu sehen, wer im Dienst höher steht und wer niedriger.
    Hier hätte man besser die Dienstbezeichnungen ebenfalls übersetzt oder zumindest ein Register mit Erklärungen/Übersetzungen in den Anhang gepackt.

    Alles in allem ist es definitiv eine gute Geschichte, jedoch ist die Handlung sehr vollgepackt und erscheint daher sehr verworren und nicht immer nachvollziehbar.
    Gerade zum Ende hin werden sehr viele staatspolitische Dinge bezüglich der Geheimdienste und geheimer Organisationen aufgegriffen, die mich persönlich nicht sonderlich interessieren.

    Ich finde, der Kommentar auf der Rückseite des Buches, "Eine Reise in den dunkelsten Winkel der menschlichen Psyche" von Il Sole 24 Ore, trifft völlig daneben.
    Ich hätte es sehr begrüßt, wenn der Autor noch mehr auf diese Aspekte eingegangen wäre und es sich eventuell zu einem Psychothriller entwickelt hätte!
    Leider ist dies nicht der Fall, daher hat dieser Kommentar für mich keinen Sinn und führt den Leser auf die falsche Fährte.

    Die Auflösung war nicht besonders spektakulär, dafür das Ende umso mehr.
    Auf den letzten 50 Seiten wird es noch einmal richtig actionreich und spannend.
    Leider wird man dann trotzdem mit einem Cliffhanger abgespeist und einige Fragen bleiben definitiv offen! Für mich sehr unbefriedigend, da ich ein Fan von Happy Ends bin oder zumindest Enden, die keine Fragen mehr offen lassen.

    Ich gebe dem Buch daher 3/5 Sternchen. :)




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    aly53s avatar
    aly53vor 2 Jahren
    Ein Thriller, den ich so noch nie erlebt habe und den ich auch so leicht nicht vergessen werde

    Auf diesen Thriller habe ich mich sehr gefreut, der Klappentext war ziemlich interessant und das Cover einfach nur düster und unheilvoll. Ich war unheimlich gespannt, was mich da erwarten würde.
    Ich hab ja immer so meine Probleme mit italienischen Thrillern, da sie meist sehr schwere Kost sind.
    Aber hier hab ich nicht deshalb so lange gebraucht. Hier musste ich einfach immer mal wieder innehalten, um das Ganze zu verarbeiten und begreifen zu können.
    Denn es ist ein ziemlich komplexes Werk, daß man nicht eben mal nebenher lesen kann.
    Dante Torre ist eine sehr vielschichtige Persönlichkeit. Er war mir sympathisch. Sein Hintergrund und seine ganze Art und Weise haben mich erschüttert, wütend gemacht, aber ich war sehr fasziniert von ihm. Seine Intelligenz hat mich immer wieder sprachlos gemacht. Wie er seine Schlüsse gezogen hat, hat mir einfach nur Bewunderung abgezollt.
    Er ist ein Mann der einfach sehr tief unter die Haut geht, einfach  nur, weil er ist, wie er ist.
    Die Polizistin Columba mochte ich auch sehr gern. Anfangs war sie zwar etwas zugeknöpft und nicht ganz greifbar. Doch je mehr ich sie kennenlernte, umso mehr mochte ich sie. Im Laufe des Buches erfuhr ich immer mehr über sie. All der Schmerz, den sie mit sich herumträgt. Ihre Vergangenheit, die einfach völlig mitnimmt. Auch sie ist eine Person, die mich immer wieder in Staunen versetzt hat.
    Aber was mich vor allem unheimlich berührt hat, war die Verzweiflung. die Ängste und die immense Wut  , die sie ausgestrahlt haben.
    Ich konnte es mit jeder Faser meines Herzens spüren, dadurch gewann das Ganze an Präsenz und Ausdrucksskraft und entfesselte einfach alles.
    Was sie im eigentlichen Sinne zu bewältigen hatten, war ziemlich heftig und hat mich immer wieder mit Grauen und Entsetzen erfüllt.
    Es ist wirklich alles ziemlich genial aufgebaut und das macht dieses Thriller auch so gut.
    Hat man in einem Moment eine Ahnung, wurde diese im nächsten Moment schon wieder zerschlagen.
    Die Wendungen die hier eingebaut wurden, haben mich einfach völlig fertiggemacht.
    Man musste ständig umdenken, bei dem was sich hier immer wieder herauskristallisiert hat.
    "Der Vater" hat in mir Grauen ausgelöst, das kaum zu ermessen war.
    Der Hintergrund hat mich immer wieder in den Abgrund gestürzt und einfach nicht mehr auftauchen lassen.
    Dabei ging es die ganze Zeit ziemlich actionreich und adrenalingeladen zu. Für Pausen war keine Zeit, weil wirklich immer was passierte. Die Spannung war dabei förmlich elektrisierend und das bis zum Schluss.
    Die ganze Ermittlungsarbeit fand ich sehr interessant, da man sich direkt einklinken konnte und eifrig mitermitteln konnte.
    Man hofft und bangt soviel in diesem Buch, das ist wirklich unglaublich.
    Dazwischen immer nicht zu wissen, was mit den Opfern ist, hat alles noch umso beängstigender und emotionaler gemacht.
    Wobei wirklich Das Kopfkino, das eigentliche Grauen zutage fördert. Denn der Vorstellungskraft sind keine Grenzen gesetzt.
    Bereits nach den ersten Zeilen wusste ich, dieser Thriller wird unfassbar gut und ich sollte recht behalten.
    Doch im Endeffekt war ich nicht darauf vorbereitet, was es letztendlich auch in mir auslösen würde.
    Es tun sich Abgründe auf, die sich kaum ermessen und bewältigen lassen.
    All die Verzweiflung, die Wut und die Hoffnungslosigkeit haben mich förmlich zerrissen.
    Und dann als man wirklich dachte , man wüsste alles.
    Bekommt man den nächsten Schock verpasst.
    Es ist wirklich ein gewaltiges Auf und Ab , das mich förmlich verschlungen hat.
    Ein Thriller, den ich so noch nie erlebt habe und den ich auch so leicht nicht vergessen werde.
    Doch ich muss auch sagen, daß es nichts für schwache Nerven ist. Damit ist nicht die Brutalität gemeint, denn das hält sich mehr oder weniger in Grenzen. Es ist viel mehr, daß was dahintersteckt.
    Aber lest selbst, ihr werdet es nicht bereuen.

    Hierbei erfahren wir verschiedene Perspektiven, zumeist die von Colomba und Dante. Je nachdem , wer gerade im Zentrum des Geschehen liegt. Das verschafft dem ganzen einfach mehr Lebendigkeit, Raum und Tiefe.
    Die Nebencharaktere  sind gut gezeichnet, ausdrucksstark und authentisch.
    Ihre Handlungen sind stets gut nachvollziehbar gestaltet.
    Das Buch ist in mehrere Teile gegliedert, die einzelnen Kapitel sind normal bis lang gehalten.
    Der Schreibstil ist fließend und stark einnehmend, aber auch mitreißend und bildgewaltig gehalten.
    Das Cover und der Titel passen gut zum Inhalt des Buches.

    Fazit:
    Ein absolut genial und gut nachvollziehbar gestrickter Thriller, der mich vollkommen fertiggemacht hat.
    Selten habe ich etwas so intensives und spürbar abgrundtiefes erlebt. Die Wendungen sind zahlreich und haben mich immer wieder in Erstaunen versetzt und das Grauen fühlen lassen.
    Es ist jedoch ziemlich schwere Kost, man kann es nicht mal eben nebenher lesen.
    Ein Thriller, den ich so noch nie erlebt habe und den ich auch so leicht nicht vergessen werde.
    Unbedingt lesen.
    Ich vergebe 5 von 5 Punkten.

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    SaintGermains avatar
    SaintGermainvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Guter Thriller, der besonders Lesern gefallen sollte, die außergewöhnliche Ermittler mögen.
    außergewöhnliche Ermittler in einem außergewöhnlichem Fall

    Dante Torre kann Menschen lesen. Aber er hat teuer dafür bezahlt. Elf Jahre war er eingesperrt in ein Betonverlies, abhängig von dem Mann, den er Vater nennen musste. Als Jahre später erneut Menschen verschwinden, hat Dante einen üblen Verdacht. Doch er vertraut nur Colomba Caselli. Die suspendierte Elitepolizistin hat wie er nichts zu verlieren bei einer Jagd, die alle Regeln und Gesetze sprengt.

    Das Cover des Buches erscheint zwar relativ einfach, gefällt mir aber sehr gut und erweckte sofort meine Aufmerksamkeit.

    Ich glaube dies war mein erster italienischer Krimi und es war schön auch mal durch Rom und die kleinen Dörfer geführt zu werden. Auch die Bezeichnungen der Dienstgrade war etwas anderes, tat dem Lesevergnügen aber keinen Abbruch.

    Der Schreibstil des Autors war flüssig, die Spannung riss nie ab, die Protagonisten und Orte wurden gut beschrieben, sodass ich mir alles sehr gut vorstellen konnte.

    Manchmal hatte ich trotzdem meine Probleme, wobei ich glaube, dass dies nicht am Autor sondern eher an der Übersetzung lag, denn einige Sätze waren doch sehr komisch zu lesen, zumindest hatte ich solche "Redewendungen" noch nie gehört.

    Dafür einige Beispiele:

    - in die Pilze gehen (Pilze sammeln gehen)

    - Sträusschen ausfechten (?)

    - bei einem Krankenhausbesuch schlugen die beiden Freunde auf

     

    Das wirkt manchmal so als würde man Wort für Wort übersetzen.

    Die Handlung des Buches konnte mich voll überzeugen und schlug mich voll in ihren Bann. Zu Beginn dachte ich noch, dass dies irgendwie ein "Kampusch"-Abklatsch wäre, doch die Story entwickelte sich ganz anders, wobei auch Verschwörungstheoretiker auf ihre Kosten kommen.

    Der Spannungspegel wurde durch diese unvorhersehbaren Wendungen und den geschickt eingebauten Cliffhangern am Ende jedes Kapitels aufrechterhalten.

    Dazu ein originelles Ermittler-Paar und ein überraschendes Ende; alle Zutaten die ein Thriller haben muss.

    Fazit: "In der Finsternis" ist ein guter Thriller, der besonders Lesern gefallen sollte, die außergewöhnliche Ermittler mögen. Spannung und gute Unterhaltung bieten die vielen Wendungen und das überraschende Ende. Absolute Leseempfehlung, da es eine meiner bisherigen Jahres-Highlights war.

    Aufgrund der Übersetzung 4,5 Sterne

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    TinaLiests avatar

    »Eine Reise in den dunkelsten Winkel der menschlichen Seele.«

    Sprachlich exzellent, hochspannend und mit einer besonderen Ermittlerin im Dienst der Gerechtigkeit - das ist "In der Finsternis", geschrieben vom italienischen Autor, Lektor und Drehbuchschreiber Sandrone Dazieri. Colomba Caselli, eine junge, frisch suspendierte Ermittlerin, gerät darin auf die Spur einer bizarren Serie an Kriminalfällen, bei denen Kinder entführt wurden und hat bei den Nachforschungen Hilfe von jemandem, der genau weiß, um was es geht...

    Mehr zum Buch:
    Dante Torre besitzt eine besondere Gabe. Er kann Menschen lesen. Aber er hat teuer dafür bezahlt. Elf Jahre war er eingesperrt in ein Betonverlies und darauf angewiesen, die kleinste Regung seines Entführers zu deuten. Als Jahre nach seiner Befreiung ein kleiner Junge verschwindet, weiß Dante Torre, dass der Mann, den er Vater nennen musste, dahintersteckt. Doch der Vater gilt längst als tot. Nur Colomba Caselli glaubt Dante. Sie ist jung, gerade vom Dienst suspendiert und hat nichts zu verlieren bei dieser Ermittlung fern von allen Regeln. Dantes Spürsinn bringt die traumatisierte Frau auf eine Fährte: Jahrelang sind unzählige Kinder entführt worden – mit dem Ziel, ihre Erinnerung auszulöschen und sie zu neuen Menschen zu machen. Jetzt wird Colomba Caselli endgültig von ihrer Vergangenheit eingeholt ...

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    Was würdet ihr als Erstes tun, wenn ihr nach 10 Jahren Gefangenschaft in der Finsternis wieder freikommt?

    *Bitte beachtet, dass ihr euch im Gewinnfall zur aktiven und regelmäßigen Teilnahme am Austausch über das Buch in allen (!) Leseabschnitten und zum Schreiben einer Rezension zu "In der Finsternis" verpflichtet. Bitte bewerbt euch nur, wenn ihr im Zeitraum der nächsten 5-8 Wochen Zeit habt, das Buch zu lesen und es gemeinsam mit den anderen Testlesern hier in der Leserunde aktiv zu besprechen und zu rezensieren.
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