Sandrone Dazieri In der Finsternis, 3 mp3-CDs

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Inhaltsangabe zu „In der Finsternis, 3 mp3-CDs“ von Sandrone Dazieri

Dante Torre besitzt eine ganz besondere Gabe. Er kann Menschen lesen. Aber er hat teuer dafür bezahlt. Elf Jahre war er eingesperrt in ein Betonverlies und darauf angewiesen, auch die kleinste Bewegung seines Entführers zu deuten. Jetzt kennt er ihn besser als jede andere. Und er weiß, dass er nicht tot ist – denn wieder ist ein kleiner Junge verschwunden ... Dante Torre besitzt eine besondere Gabe. Er kann Menschen lesen. Aber er hat teuer dafür bezahlt. Elf Jahre war er eingesperrt in ein Betonverlies und darauf angewiesen, die kleinste Regung seines Entführers zu deuten. Als Jahre nach seiner Befreiung ein kleiner Junge verschwindet, weiß Dante Torre, dass der Mann, den er Vater nennen musste, dahintersteckt. Doch der Vater gilt längst als tot. Nur Colomba Caselli glaubt Dante. Sie ist jung, gerade vom Dienst suspendiert und hat nichts zu verlieren bei dieser Ermittlung fern von allen Regeln. Dantes Spürsinn bringt die traumatisierte Frau auf eine Fährte: Jahrelang sind unzählige Kinder entführt worden – mit dem Ziel, ihre Erinnerung auszulöschen und sie zu neuen Menschen zu machen. Jetzt wird Colomba Caselli endgültig von ihrer Vergangenheit eingeholt ...

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  • In der Finsternis

    In der Finsternis, 3 mp3-CDs

    NiWa

    Dante Torre kann Menschen lesen. Das kann er, weil er seiner Ansicht nach nicht zu ihnen gehört. Er sieht sich als Außenstehender, als Beobachter, weil er es nie geschafft hat, sich voll und ganz in die Gesellschaft zu integrieren. Denn Dante Torre war gefangen. 11 Jahre von seiner Kindheit an bis in die Jugend hinein, hat er abgeschottet in einem Silo verbracht. Und jetzt werden auf einmal wieder Kinder entführt … Der Autor greift eine interessante Idee auf. Wie entwickelt sich ein Mensch, der fast seine ganze Kindheit und Jugend eingesperrt und in den Fängen eines psychopathischen Entführers verbracht hat? Wie wird dieses Trauma verarbeitet? Wie fügt sich dieser Mensch in das soziale Leben ein? Und wer ist diese Person als Erwachsener? Dieser Mensch heißt Dante Torre. Dem Protagonisten Dante Torre war es nicht vergönnt, in einer Familie, in einem Elternhaus und im Rahmen eines „normalen“ Umfelds aufzuwachsen. Dante Torre ist dieser Mensch, der im Silo großgezogen wurde, seinen Peiniger als „Vater“ bezeichnet und Jahre nach dem Martyrium außerhalb der Gesellschaft lebt. Gleichzeitig mit dieser traurigen Existenz, hat es Dante allerdings geschafft, das einzig Positive daraus zu gewinnen. Denn durch seine Ausgrenzung, kann er Menschen lesen, sie einschätzen und kleinste Verhaltensweisen deuten. Und diese Gabe hat er zum Beruf gemacht. Als sich in Rom wieder ein Entführungsfall ereignet, wird Dante von der Polizei als Berater beauftragt und damit nimmt sich ein etwas chaotisch-amüsantes Ermittlerteam des Falles an. Vertreterin der Polizei ist Colomba Caselli, die selbst ein Trauma zu verarbeiten hat und nicht so recht weiß, warum sie sich mit diesem Fall und Dante beschäftigen soll. Aber ihrem Vorgesetzten zuliebe, nimmt sie sich gemeinsam mit Dante des entführten Kindes an. Für mich liegt in dem außergewöhnlichen Ermittlerteam der Reiz dieses Thrillers. Beide sind so richtig traumatisiert und haben eigentlich schon genug mit sich selbst zutun. Dante hält es nicht in geschlossenen Räumen aus, Colomba neigt zu Panikattacken, aber irgendwie schaffen sie es doch, gemeinsam voranzukommen. Es kam mir fast so vor, als ob sich ein Blinder und ein Tauber gegenseitig stützen, obwohl beide sogar noch einen Fuß in Gips haben. Die Handlung selbst war gut ausgearbeitet und es war spannend, den Hintergründen auf den Grund zu gehen. Hier gibt es viele verschiedene Handlungsstränge. Man schwenkt zurück in Dantes Zeit in seinem Kindheitsverlies, beobachtet den Polizeiapparat bei der Arbeit oder darf sich in allen - auch blutigen - Einzelheiten eine Explosion in einem Restaurant schildern lassen. Insgesamt fand ich den Aufbau nicht wirklich rasant, dafür aber sehr fesselnd erzählt und mit interessanten Einblicken gespickt. Die Auflösung bzw. die Hintergründe des Falles habe ich persönlich als sehr konstruiert empfunden. Hier muss ich allerdings einräumen, dass die Ansatzpunkte des Autors im Grunde auf wahren Ereignissen beruhen und vielleicht gar nicht mal so sehr an den Haaren herbeigezogen sind. „In der Finsternis“ ließ mich keinesfalls im Dunkeln stehen. Durch die Protagonisten wird man als Leser hineingezogen, leidet mit ihnen, ist mut- und ratlos und man gibt trotzdem nicht auf. Meiner Meinung nach ist es ein bemerkenswerter Thriller, mit einem höchst erstaunlichen Ermittlerteam, der einem zusätzlich noch die Vorgehensweise des italienischen Polizeiapparats näher bringt, und damit eindeutig als empfehlenswert bezeichnet werden kann.

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    • 8

    Cridilla

    02. February 2016 um 05:02
    parden schreibt Dem Eindruck schließe ich mich an. Sehr komplex und mit zu vielen Themen überfrachtet. Und auch die Langatmigkeit habe ich so empfunden. Trotz der spannenden Idee und der kaputten, interessanten ...

    Ahh, dann bleibt meine WL mal verschont, trotz der sehr interessanten Grundidee...

  • Insgesamt ein gutes Hörbuch, aber längst nicht perfekt (3,5 Sterne)

    In der Finsternis, 3 mp3-CDs

    Kanya

    27. April 2015 um 20:08

    Inhalt Die Polizistin Colomba Caselli, noch immer schwer traumatisiert aufgrund eines Unfalls in ihrer Vergangenheit, wird aus ihrer Beurlaubung geholt und auf den Fall eines vermissten Kindes angesetzt. Anfangs noch ungewiss, ob sie überhaupt wieder als Polizistin arbeiten können würde, steigt schnell ihr Interesse an dem Fall. Sie lernt Dante Torre kennen, einen Mann, der elf Jahre seiner Kindheit in einem Betonverlies verbringen musste und nun seine ganz eigenen Theorien zu dem Fall entwickelt. Schon bald müssen beide merken, dass hinter dieser Entführung ein weit größeres Verbrechen steckt. Meine Meinung Vorweg: mir hat "In der Finsternis" schon wohl gefallen (Das klingt nun schon nach einem dicken ABER)... Ich war anfangs ein wenig irritiert von den Zeitsprüngen/Rückblicken, so dass ich mich fragte, ob ich vielleicht einen zweiten Teil erwischt hatte. Colomba Casellis Vergangenheit, die erst nach und nach geschildert wird, hätte sicher auch ein eigenständiges Buch abgeben können und ich weiß nicht, ob ich es nun gut oder schlecht finden soll, dass man als Leser/Hörer so lang im Dunkeln tappen muss. Die Story sonst ist spannend und nicht vorhersehbar, kam mir aber gegen Ende ein wenig in die Länge gezogen vor. Nach dem Punkt, an dem ich nun gedacht hätte das Ende des Buches sei gekommen (ich muss mich schon echt zusammenreißen um nicht zu spoilern) ging es noch eine ganze Weile weiter, der Spannungshöhepunkt konnte aber nicht mehr so aufgebaut werden, wie er an jenem Punkt war. Sehr positiv fand ich den Charakter des Dante Torre. Obwohl in der offiziellen Buchbeschreibung vielleicht ein bisschen zu hochgelobt, hat Sandrone Dazieri mit ihm einen sehr interessanten Protagonisten entworfen, von dem ich nur hoffen kann, dass es keine echten Vorgaben bezüglich seiner Vorgeschichte und psychologischen Besonderheiten gibt. Leider habe ich stellenweise ein bisschen seine Klaustrophobie vermisst, während sie an anderen Stellen geradezu übertrieben wurde. Dagegen wirkte die sonst schon recht üble Vorgeschichte der Colomba Caselli auch gut durchdacht, jedoch nicht SO außergewöhnlich und interessant. Zum Sprecher. Dies ist das erste Hörbuch, welches ich von Jürgen Holdorf gesprochen höre. Anfangs fiel mir das Zuhören noch schwer, aber - wie meiner Meinung nach bei vielen Hörbüchern - es wurde besser, sobald sich der Sprecher in seine Rolle(n) eingelesen hatte. Ich würde ihn nicht zu meinen Favouriten unter den Sprechern zählen, aber er hat seinen Job hier alles Andere als schlecht gemacht. Das Ende der Geschichte schließt mit der Story als solche gut ab. Ich könnte mir schon vorstellen, dass es irgendwann einen Nachfolger geben könnte, der es jedoch schwierig haben sollte, an diesen Teil hier heranzukommen, da die Geschichten um die Protagonisten abgeschlossen sind und meiner Meinung nach den Großteil des Reizes am Hörbuch ausmachen. Sollte es einen Nachfolger geben, würde ich ihn aber dennoch hören. Fazit Ich gebe "In der Finsternis" 3 1/2 von 5 Sternen. Wie oben gesagt, hat mir das Hörbuch schon wohl gefallen, hat mich aber nicht so mitreißen können wie manch andere. Und nach meinen oben genannten Kritikpunkten kann ich mit meinem Gewissen leider auch keine 4 Sterne vereinbaren. Vielleicht werde ich auch nur mittlerweile zu anspruchsvoll.

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