Sandrone Dazieri Uccidi il padre

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Inhaltsangabe zu „Uccidi il padre“ von Sandrone Dazieri

Un bambino è scomparso in un parco alla periferia di Roma. Poco lontano dal luogo del suo ultimo avvistamento, la madre è stata trovata morta, decapitata. Gli inquirenti credono che il responsabile sia il marito della donna, che in preda a un raptus avrebbe ucciso anche il figlio nascondendone il corpo. Ma quando Colomba Caselli arriva sul luogo del delitto capisce che nella ricostruzione c'è qualcosa che non va. Colomba ha trent'anni, è bella, atletica, dura. Ma non è più in servizio. Si è presa un congedo dopo un evento tragico cui ha assistito, impotente. Eppure non può smettere di essere ciò che è: una poliziotta, una delle migliori. E il suo vecchio capo lo sa. Per questo le chiede di lavorare, senza dare nell'occhio, al caso e la mette in contatto con Dante Torre, soprannominato "l'uomo del silos", un esperto di persone scomparse e abusi infantili. Di lui si dice che è un genio, ma che le sue incredibili capacità deduttive sono eguagliate solo dalle sue fobie e paranoie. Perché da bambino Dante è stato rapito e, mentre il mondo lo credeva morto, cresceva chiuso dentro un silos, dove veniva educato dal suo unico contatto col mondo, il misterioso individuo che da Dante si faceva chiamare "Il Padre". Adesso la richiesta di Colomba lo costringerà ad affrontare il suo incubo peggiore. Perché dietro la scomparsa del bambino Dante riconosce la mano del "Padre". Ma se è così, perché il suo carceriere ha deciso di tornare a colpire a tanti anni di distanza? E Colomba può fidarsi davvero dell'intuito del suo "alleato", o Dante la sta conducendo a caccia di fantasmi? Dazieri abbandona il noir metropolitano e costruisce un thriller magnifico, che tiene il lettore incollato dalla prima all'ultima pagina in un crescendo costante di tensione e colpi di scena. (Quelle:'Flexibler Einband/01.05.2015')
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    Uccidi il padre

    Lienz

    Uccidi il Padre (In der Finsternis) – zum Inhalt Dante Torre besitzt eine besondere Gabe. Er kann Menschen lesen. Aber er hat teuer dafür bezahlt. Elf Jahre war er eingesperrt in ein Betonverlies und darauf angewiesen, die kleinste Regung seines Entführers zu deuten. Als Jahre nach seiner Befreiung ein kleiner Junge verschwindet, weiß Dante Torre, dass der Mann, den er Vater nennen musste, dahintersteckt. Doch der Vater gilt längst als tot. Nur Colomba Caselli glaubt Dante. Sie ist jung, gerade vom Dienst suspendiert und hat nichts zu verlieren bei dieser Ermittlung fern von allen Regeln. Dantes Spürsinn bringt die traumatisierte Frau auf eine Fährte: Jahrelang sind unzählige Kinder entführt worden – mit dem Ziel, ihre Erinnerung auszulöschen. Jetzt wird Colomba Caselli endgültig von ihrer Vergangenheit eingeholt ... (Amazon, deutsche Ausgabe)   Sandrone Dazieri wählt einen herrlich skurrilen Hauptcharakter aus – mit Dante Torre ist ihm ein Volltreffer gelungen. Der Mann, dessen Äußeres an einen jungen David Bowie erinnert, hat eine massive Phobie und sehr spezielle Verhaltensweisen. Ihn kennenzulernen, ist eine wahre Freude. Colomba Caselli ist in gewisser Weise das Gegenstück zu Dante: körperlich fit und mutig wie eine Löwin bekämpft sie ihre eigenen Dämonen genauso wie den „Padre“, Dantes Entführer. Dazieri hat die Rollen geschickt umgedreht: Während Dante fast klischeehaft schwächlich und nahezu weiblich ist, erkennt der Leser in Colomba den stereotypen „verletzten Superhelden“ wieder, in dem Fall eine schöne Frau mit in gewisser Weise männlichen Zügen. Eine ausgezeichnete Idee! Sehr gut hat mir gefallen, wie Colomba durch ihren Mentor in den Fall hineingezogen wird. Sie macht im Übrigen die klassische Heldenreise durch und ist eine andere, gestärkte Person am Ende des Buchs. Auch Dante verändert das gemeinsam mit Colomba Erlebte nachhaltig. Die Idee selbst – eine Entführung (wie sie im Italien meiner Kindheit leider zu oft vorkam) – hat spontan mein Interesse geweckt. Dass Dazieri daraus eine Entführung der besonderen Art gemacht hat, war zunächst sehr spannend. Die weiteren Charaktere, insbesondere die Kollegen Colombas entsprechen dem italienischen Bild der Polizei und Staatsanwaltschaft. Der Entführer, il Padre, ist ein hinterhältiger, eiskalter Verbrecher, der entgegen meiner Erwartung nichts mit Cosa Nostra, Camorra oder ‘Ndrangheta zu tun hat. Womit, sei an dieser Stelle nicht verraten. Colombas und Dantes Aufgabe gleichen einer Sisyphusaufgabe, und ähnlich lang zieht sich alles hin. Dazu weiter unten. Die Schauplätze: Der Leser lernt Rom bei Nacht kennen – und in Vierteln, die man normalerweise besser meidet. Am Ende spielt die Handlung in Dantes Heimat, der Emilia Romagna, nämlich Cremona. Dass ich die Region recht gut kenne, machte einen besonderen Reiz für mich aus. Die Sprache des Buchs: Das Italienische ist ohne Dialekt, anders als Andrea Camilleris oder auch Massimo Luglis Krimis. Was mir auffiel, ist der starke Einfluss der englischen Sprache. Insofern ist das Buch durchaus leicht zu lesen. Was mir weniger gefiel: Dazieri gibt mir als Leser letzten Endes zu viel des Guten: Zuviel Katz- und Mausspiel, zu viel Verstrickung von äußerst unrealistischem Verbrechenshintergrund, zu viel Chuzpe des „Padre“. Irgendwann auf den letzten 150 Seiten ist mir die Luft und Lust ausgegangen, sodass ich mich bis zum Ende (928 Seiten) durchgebissen habe, um das Buch zum Abschluss zu bringen. Das Format des Buchs war eine Überraschung, ein sog. Flipback, d.h. hauchdünne Seiten bei den Abmessungen einer sehr großen Streichholzschachtel. Fazit: Eine großartige Idee, deren Umsetzung nach meinem Geschmack zu langatmig wurde. Besonders bei den letzten Verstrickungen ging mir die Lust zu lesen aus und ich habe das Buch mehr aus Pflichtbewusstsein als aus Lust am Lesen zu Ende gebracht. 3,5 Sterne, die ich aber auf 4 Sterne aufrunde angesichts anderer, von mir mit drei Sternen bewerteter Bücher. Denn „Uccidi il Padre“ ist ein im Wesentlichen guter Thriller.

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