Lost Girl. Im Schatten der Anderen

von Sangu Mandanna 
3,8 Sterne bei114 Bewertungen
Lost Girl. Im Schatten der Anderen
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (77):
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Schöner flüssiger Schreibstil & interessanter Plot. Der letzte Funke hat leider gefehlt, aber ein solider Einzelband.

Kritisch (17):
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Das Buch war schrecklich! Eva war einfach nur nervig, der Rest auch nicht besser. Trotzdem zwei Sterne, weil die Idee klasse war

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Inhaltsangabe zu "Lost Girl. Im Schatten der Anderen"

Amarras Eltern lieben ihre Tochter so sehr, dass sie eine Doppelgängerin erschaffen lassen. Sie wächst abgeschottet von der Außenwelt auf und hat nur eine Bestimmung: die echte Amarra im Todesfall zu ersetzen. Darum muss sie wissen, was Amarra weiß; essen, was Amarra isst; lesen, was Amarra liest. Und obwohl sie nur lieben darf, wen Amarra liebt, verliebt sie sich Sean, einen ihrer Betreuer - ein lebensgefährlicher Verstoß gegen die Spielregeln eines grausamen Experiments.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783473400805
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:448 Seiten
Verlag:Ravensburger Buchverlag
Erscheinungsdatum:01.07.2012

Rezensionen und Bewertungen

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    DominicsBücherWelts avatar
    DominicsBücherWeltvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Das Thema hat Potential, wird aber vor allem im zweiten Drittel des Buches verschenkt. Für Teens trotzdem bestimmt nett für zwischendurch
    Interessantes Thema, leider etwas zu langatmig

    Lost Girl von Sangu Mandanna ist im Ravensburger Buchverlag erschienen und hat 438 Seiten.

    Klappentext: Sie darf nicht wählen, wen sie liebt. Sie muss verschweigen, was sie träumt. Sie kann nicht leben, wie sie will. Denn sie ist nur das Echo einer anderen.

    "Sie", das ist das Echo von Amarra. Die Eltern von Amarra, die Nenneltern der Protagonistin haben das Echo in der Meisterei in Auftrag gegeben für den Fall das Amarra etwas zu stößt. Sollte das der Fall sein nimmt das Echo ihren Platz ein. Bis dahin wächst sie bei Mina Ma auf, die sich um sie kümmert und sie unterrichtet. Außerdem gibt es dort noch Ophelia und Sean, in den sich das Echo verliebt, obwohl ihr das verboten ist. Denn bis zu dem Tag wo sie gebraucht wird, soll sie alles lernen was Amarra weiß, so denken wie Amarra und lieben wen Amarra liebt. Und Amarra liebt einen Jungen aus ihrer Schule. Als Amarra stirbt beginnt für das Echo ein neues Leben bei den Nenneltern, also den Eltern von Amarra.

    Meinung: Ich bin beim Stöbern nach neuen Büchern vor einiger Zeit auf das Buch von Sangu Mandanna aufmerksam geworden und das Thema hat mich angesprochen. Da wusste ich praktisch nichts über das Buch und vor allem nicht, dass es eigentlich ein Jugendbuch ist, für das ich nicht ganz die Zielgruppe bin. So blieb es für einiger Zeit in meinem Regal und wurde erst jetzt von mir gelesen. Das Buch beginnt praktisch mitten in der Geschichte ("Ich weiß noch, wie ich mit Mina Ma in der Stadt war." Erster Satz) Im Laufe des Ersten Teils des Buches erfahren wir etwas über das Leben des Echos und am Rande etwas über Amarra. Das Buch ist aus der Sicht des Echos geschrieben, sodass man die Meinung, Gedanken und Gefühle und insgesamt die Welt aus Ihrer Sicht kennenlernt. Der Stil ist recht einfach gehalten und so kommt man trotz über 400 Seiten in der gebunden Ausgabe gut durch das Buch. Dabei lernt man das Echo kennen und ich muss sagen dass es der Autorin ganz gut gelingt ihre Gedanken rüberzubringen. Die Handlung plätschert dann eine Zeit lang so hin (aus meiner Sicht) und man erlebt eigentlich ein fast normales Teenie Leben als das Echo den vorbestimmten Platz einnimmt. Aber das Echo wäre kein Teenie wenn es nicht anfangen würde aus ihrem Leben auszubrechen und zu rebellieren. Das macht die Protagonistin an der ein oder anderen Stelle sehr lebendig und sympathisch. Das hat es mir auch geholfen über die ein oder andere sprachliche Unebenheit hinwegzusehen. Leider gab es für mich etwa bei der Hälfte einen Bruch in der Geschichte an der man fast schon das Buch hätte beenden können und der Beginn der zweiten Hälfte war für mich etwas zu langatmig und zu wenig spannend. Im letzten Drittel nimmt die Geschichte wieder Fahrt auf, weswegen ich gerne sagen würde, dass es sich lohnt das Buch zu Ende zu lesen. Leider ist gerade das wieder nicht besonders gelungen... Aber lest es am Besten selbst.

    Fazit: Insgesamt als Jugendbuch für die Zielgruppe mit Sicherheit interessant, wenn man sich mit existenziellen Fragen (Wer bin ich? Was will ich mit meinem Leben machen?) auseinandersetzten möchte, ansonsten denke ich hat man ohne das Buch gelesen zu haben, nicht wirklich etwas verpasst. Wer es trotzdem liest, wünsche ich viel Spaß dabei.

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    Lyreens avatar
    Lyreenvor 2 Jahren
    Wenn sowas möglich wäre...das erschreckend....




    Hier ist meine Rezi zum Buch Lost Girl.
    Eine tolle Geschichte über ein geklontes Mädchen 

    4 / 5 Sterne 

    Buchinfo:
    Titel: Lost Girl
    Autor: Sangu Mandanna
    Seiten: 448
    Buchart : HC
    Verlag: Ravensburger
    Bestellcode: 978-3473400805
    Erhältlich : 07 / 2012
    Kosten : € 16,99
    Alter: ab 14
    Buchrichtung: Dystopie
    Vorgängerbände: -
    Folgebände: -
    Verfilmung: -


    Inhalt:
    Amarras Eltern lieben ihre Tochter so sehr, dass sie eine Doppelgängerin erschaffen lassen. Sie wächst abgeschottet von der Außenwelt auf und hat nur eine Bestimmung: die echte Amarra im Todesfall zu ersetzen. Darum muss sie wissen, was Amarra weiß; essen, was Amarra isst; lesen, was Amarra liest. Und obwohl sie nur lieben darf, wen Amarra liebt, verliebt sie sich Sean, einen ihrer Betreuer - ein lebensgefährlicher Verstoß gegen die Spielregeln eines grausamen Experiments.


    Meine Meinung:
    Es ist nicht mehr unnormal das Kinder Geklont werden, so ergeht es auch Eva sie ist der Klone von Amarra . Sie lebt im verbogenen, lernt was Amarra lernt und weiß, sie muß wie sie sein. Sie ist nur eine Kopie und wofür, tja stirbt Amarra muß Eva den Platz einnehmen und das leben der anderen leben. Damit ihre Familie weiter ihrer Tochter hat egal ob sie anders ist. Eva denkt das passiert nie den warum Amarra ist so junge....Dann passiert es Amarra stirbt und Eva muß nach Indien um deren Platz einzunehmen.
    Aber das ist nicht so einfach, trotz das Eva alles gelernt hat ist ihr soviel Fremd, als wenn Amarra ihr extra falsche Infos gegeben hat. Ihr leben wird zu Hölle und dann gibt es noch Amarra Freund der nun Evas sein soll und sie Null Gefühle hat , alles spitzt sich zu und sie darf sich kein Fehler erlauben sonst wird sie ausgelöscht....

    Das Buch war eine gute Idee und lies sich auch gut. Was mich gestört hat war das es oft langatmig war und einiges unlogisch. Da wurde was in Raum geworfen und irgendwann erfolge dann die Lösung wo man das schon wieder vergessen hatte.
    Dennoch war es nicht schlecht und mal was völlig anderes.
    Das erschreckende das kann es wirklich mal geben.
    Leider war mir das Ende zu blöde :(

    Pluspunkte:
    - Die Idee des Buches ist genial

    Minuspunkte:
    - Öfters langatmig

    Cover:
    Zeigt Amarra und Eva
    -Das Cover Rechts ist das Amerikanische , ich finde das schöner

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    Amalia7s avatar
    Amalia7vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr gute und bewegende Geschichte, aber ein unbefriedigendes Ende!
    Frankenstein trifft auf Brave New World !

    ,,Lost Girl – Im Schatten der Anderen“ ist ein Debütroman und beinhaltet eine sehr interessante, mitreißende Geschichte die an Science-Fiction grenzt. Die Autorin wurde von ,,Frankenstein“ inspiriert, wer aber das Buch „Brave New World“ gelesen hat, wird auch hiermit Parallelen finden. 

    Inhalt: Eva (die eigentlich Amarra heißen müsste) ist ein Echo. Echos sind Nachbildungen anderer Personen. Sie werden von besorgten Verwandten in Auftrag gegeben, damit sie den „Anderen“ ( Vorbild) im Notfall (Tod) ersetzen. Die ersten fast sechzehn Jahre verbringt Eva in England. Sie lebt abgeschottet von der Außenwelt und hat nur ihre Vormünder als Bezugspartner: Mina Ma, Sean, Erik und Ophelia. Sie darf gesetzlich einen eigenen Willen haben, theoretisch müsste sie alles tun und genauso empfinden wie Amarra, da sie ihretwegen erschaffen wurde. Doch Eva hat ihren eigenen Willen, Gedanken und ihre eigene Seele, daher gibt sie sich selbst ihren Namen. Zwar hat sie es als Echo nicht leicht, da die Nachbarschaft etwas ahnt und sie etwas terrorisiert, aber sie findet sich mit ihrem Leben langsam ab, da sie Menschen um sich hat, für die es sich zu leben lohnt. Besonders für einen. Als sie anfängt sich ein eigenes Leben aufzubauen, was eigentlich illegal ist, stirbt Amarra und Eva muss ihrer Bestimmung folgen: sie muss nach Indien reisen und Amarra ersetzen. Amarra sein. Mit Haut und Haar‘…
    Gliederung: Der Roman ist in drei Teile gegliedert. Der erste Teil erzählt von Evas Leben vor Amarras Tod. Man bekommt ein Gefühl für ihr Leben und Gedankenwelt. Der zweite Teil spielt in Indien. Eva lässt ihr ganzes Leben (was sie eigentlich nie haben durfte) hinter sich und muss eine Andere sein, allen Menschen, die Amarra geliebt, gemocht, gekannt haben etwas vorspielen und auch sich selbst. Ich muss an dieser Stelle sagen, dass die Autorin es an dieser Stelle wirklich geschafft hat, mir das Herz etwas zu zerreißen, denn man fühlt richtig mit Eva mit. Wer könnte schon sein ganzes Leben, sein ganzes ICH hinter sich lassen und Jemand anderes werden, der man gar nicht ist, nie sein wird und dafür alle Menschen die man liebt zurücklassen mit dem Wissen sie nie wiederzusehen? Darüber hinaus behandelt dieser Teil des Roman noch in meinen Augen zwei wichtige Themen: Tod und Moral. Es stellen sich die Fragen: Was geschieht nach dem Tod? Wie weit darf man gehen, um der verstorbenen Person noch einmal nahe zu sein? Wer darf (wenn überhaupt) über Leben und Tod entscheiden? Wo liegt die Grenze zwischen Leben und Tod? Wer darf urteilen? Warum urteilen wir überhaupt? Und warum verachten wir das, was wir nicht kennen? Der dritte Teil ist sozusagen der Anfang vom Ende. Ein Wendepunkt entsteht, der den Verlauf bestimmt. Dazu mehr unter dem Punkt: Kritik, da mir das Ende, im Gegensatz zum Rest des Romans und der ganzen Geschichte, nicht gefallen hat. Das Einzige was ich dazu aber positiv vermerken möchte, ist der Tiefgang der sich in diesem Kapitel verbirgt. Die Meister (Personen die die Echos erschaffen) sind ein perfektes Beispiel dafür, was zu viel Macht mit einem Menschen macht. Sie drücken mit ihrer selbst den Verfall der Menschlichkeit aus und behaupten gleichzeitig, Echos wären Monster und unmenschlich. Wie Paradox und schön zugleich. 
    Kritik: 1) Der Schreibstil der Autorin hat mir nicht zugesagt. Es ist zwar verständlich ausgedrückt, aber irgendwie… sonderbar (?!). Nein, das ist es nicht unbedingt, es ist eher keine sehr talentierte Ausdrucksweise. 2) Das Ende bzw. der dritte Teil!!! 2.1) Es geht alles auf einmal so schnell und relativ chaotisch zu. 2.2) Es geht allein um ein Echo und nicht um die Rettung aller Echos, ich finde das schade, man könnte doch eher versuchen die Meisterei (Gebäude indem die Echos erschaffen werden) gemeinsam mit den Meistern zu eliminieren oder ähnliches. 2.3) Eva kämpft die ganze Zeit für ein eigenes Leben, um als ein Individuum anerkannt zu werden nur um dann  (VORSICHTIG SPOILER) in das Leben eines Echos zurückkehren, wenn auch mit vermutlich paar Freiheiten. Zitat: „In einem einzigen Leben ist nicht Platz für alles und ich glaube, ich werde immer mit Amarra um den Platz kämpfen müssen, den wir gemeinsam belegen. Sie wird immer der Geist im Spiegel sein. Ich habe sie besiegt, bin sie aber nicht los.“ (S.435), das mit dem „besiegt“ stimmt dabei gar nicht so richtig, da Eva wieder zu Amarras Familie zurückkehrt und auf eine Art und Weise deren Leben weiterführt. 2.4) Was ist das denn bitte für ein Ende bezüglich Sean ? ? ? Es finden keine Interaktionen zwischen den beiden nach der Freilassung statt, aber am Ende treffen sie sich „zufällig“ und blicken einander gefühlt stundenlang an. Klar kann man daraus ein Happy End interpretieren, da die beiden sich lieben, aber wird er wirklich nach Indien mitkommen? Darf ER das? Darf SIE das? Diese Unklarheit macht mich fast wahnsinnig! :D 

    Fazit: Diese Geschichte ist wirklich sehr interessant und regt sogar etwas zum Nachdenken an. Ich habe den Roman innerhalb kürzester Zeit verschlungen, da ich ihn nicht aus der Hand legen konnte und auch wenn mich das Ende irgendwie enttäuscht hat, so überwiegt das Ganze und ich kann es lediglich weiterempfehlen! 


    Edit: Ich würde mich freuen, wenn sich die Autorin zu einer Fortsetzung entschließen würde, da es bestimmt noch einiges zu klären gibt. 

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    Its_only_me_thats_its avatar
    Its_only_me_thats_itvor 3 Jahren
    Perfekte Mischng

    Worum geht´s?

    Eva ist nur ein Echo. Sie darf keine eigene Persönlichkeit haben. Sie ist nur dafür da Amarra zu ersetzen, falls sie sterben sollte. Dies passiert leider viel zu früh und Eva wird nach Indien geschickt um Amarras Platz einzunehmen.

    Anders als manch andere Geschichten, halte ich diese hier für "realistisch". Ich will damit jetzt nicht sagen, dass man künstlich Menschen bzw. Klone erzeugen kann, aber generell die Gründe aus denen es passiert halte ich für sehr nachvollziehbar. Jeder hat Angst davor einen geliebten Menschen zu verlieren und so ist verständlich, wenn es Menschen gibt, die jede Chance nutzen wollen, um diesen Menschen zurückzuholen. Somit fand ich alleine schon alles, was sich um die um die Existenz der sogenannten "Echos" dreht, sehr stimmig.

    Außerdem hat es mir sehr gefallen, dass sich die Geschichte nicht nur um den Jungen, den Amarra geliebt hat, und Eva geht. Es geht auch um die Probleme, die Eva hat, weil Echos eigentlich verboten sind und sogar verfolgt werden. Evas Gefühlswelt wird sehr gut beschrieben, so dass man mit ihr mitfühlen kann. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass durch die Flucht noch ein bisschen Action dazu kommt und die Geschichte so abrundet. 

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    Vivi300s avatar
    Vivi300vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Hat Schreibtechnisch einige Schwächen, ansonsten ein ganz gutes Buch.
    Schön für zwischendurch.

    Die Geschichte hat sehr viel Potential, welches meiner Meinung nach nicht vollständig ausgeschöpft wurde. Dennoch ist das Buch auf jeden Fall lesenswert und verdient eine Chance.

    Story:
    Die Idee mit den Echos, die als eine Art 'Lebenversicherung' dienen, finde ich an sich ganz gut. Blöd nur, dass die Geschichte irgenwie sinnlos erscheint, da die Ausgangsposition der Protagonistin der Endlage zu sehr gleicht. So viele Seiten mit so viel Handlung und letztendlich ist fast alles, wie vorher. Das stört mich richtig. Vielleicht hätte es einen zweiten Teil entschuldigt, aber als EInzelband bleibt man am Ende doch ganz schön ratlos zurück.
    Der Spannungsbogen ist auch zu lasch.

    Charakter:
    Die Protagonistin Eva ist vor allem zu Anfang unangenehm kindisch und eigensinnig. Zumindest die Eigenschaft 'kindisch' vergeht im Laufe der Geschichte. Ansonsten ist sie ein äußerst authentischer Charakter. Doch bis zum Schluss bin ich mir nicht sicher, was an ihr in irgendeiner Form besonders sein soll, denn sie ist eigentlich ein ganz "gewöhnliches" Echo. Das ist das Problem an ihr: Eigentlich ist sie in der Story viel zu leicht austauschbar. Aber vielleicht ist dies ja auch der ganz eigene Charme der Geschichte. Ich werde es nie erfahren ^-^"
    Auch die anderen Charakter sind so unangenehm austauschbar. Auch der männliche Hauptcharakter Sean spielt eine vergleichbar unbedeutende Rolle und dies liegt größtenteils an den erzähltechnischen Schwächen. Schade.
    So viel verschenktes Potential. Die Charakter sind alle so symphatisch, aber so wenig ausgebaut.

    Schreibstil:
    Hier gibt es meiner Meinung nach die größten Probleme. In Kombination mit dem SToryboard bilden sich im Laufe der Geschichte Ungereimtheiten, die sich nicht übersehen lassen. Die Autorin schneidet spannende Themen an, aber geht nicht so richtig darauf ein. Durch den nüchternen Erzählstil verschluckt sie auch noch meines erachtens wichtige Details.

    Mein Fazit:
    Das alles klingt sehr negativ, aber so schlimm ist es gar nicht. Ich finde, dass das Buch durchaus lesenswert ist. Es ist nur so, dass ich der MEinung bin, es hätte noch mehr ausgebaut werden können. Deswegen auch die drei Sterne: Weil ich es keineswegs ein schlechtes Buch ist und es in der Lage war, mich zu unterhalten.

    Kommentare: 1
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    SunnySelis avatar
    SunnySelivor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Die Charaktere sind alle sehr einzigartig und individuell und auch die Handlung ist top, nur der Schreibstil holpert hier und da etwas.
    Rezension von "Lost Girl" von Sangu Mandanna

    Ich habe ja wirklich lange überlegt, ob ich mir dieses Buch kaufen soll, denn das Cover hat mir nicht gefallen. Ich fand es einfach zu langweilig und nichtssagend. Dann konnte mich der Klappentext aber doch überzeugen und heute bin ich echt froh, dass ich es genommen habe - das Buch ist super. Es behandelt in gewisser Weise ein ernstes Thema, nämlich das Kopieren von Menschen.

    Also das ist wörtlich gemeint. Man kann für geliebte Menschen ein sogenanntes Echo in Auftrag geben, das dann an einem geschützten Ort fernab der Außenwelt aufwächst. Ihnen wird beigebracht, so zu denken und zu handeln, wie ihr Original. Sie haben keinerlei Freiheiten, dürfen keine eigenen Entscheidungen treffen und nicht über ihr Leben bestimmen. Denn sie existieren einzig und allein um notfalls ihr Original zu ersetzen, falls dieses stirbt.

    In diesem Buch geht es um eine Familie, die für ihre Tochter Amarra ein Echo herstellen ließ. Und von diesem Echo handelt die Geschichte.

    Sie hasst es, ein Echo zu sein, denn so ist sie gezwungen, Amarras Leben zu leben, obwohl sie lieber ein ganz normales Mädchen wäre. Aus Protest gibt sie sich sogar einen eigenen Namen - Eva. Eigentlich ist das verboten, und sollte es jemand herausfinden, hat sie mit schwerwiegenden Konsequenzen zu rechnen. Aber ich kann euch sagen, das wird nicht die einzige Regel bleiben, die Eva bricht :D

    Dann kommt jedoch, was kommen muss: Amarra stirbt und Eva muss ihr altes Leben hinter sich lassen und am anderen Ende der Welt ihr neues Leben als Amarra einnehmen. Dies bringt natürlich viele Schwierigkeiten mit sich, aber mehr verrate ich dazu nicht :)

    Ich habe das Buch in einem Zug durchgelesen, denn es blieb bis zum Ende spannend. Zwischendurch gab es immer wieder kleine Andeutungen und Fragen wurden aufgeworfen, deshalb wäre es mir unmöglich gewesen, es für eine Weile aus der Hand zu legen.

    Es gab so gut wie keine langweiligen Stellen, gut, manchmal hat sich die Handlung ein bisschen gezogen, aber das wurde durch die andauernde Spannung wieder wet gemacht.

    Aber ich habe auch ein bisschen Kritik. Der Schreibstil ist hier und da etwas holprig (kurze Sätze, kein Zusammenhang), was aber auch an der Übersetzung liegen kann. Es tut der Geschichte jedenfalls keinen Abbruch.

    Außerdem ist das Buch zwar abgeschlossen (und soweit ich weiß, gibt es auch keine Fortsetzung), aber man möchte dennoch wissen, wie es weiter geht. Es werden nämlich noch ein paar Fragen aufgeworfen, die man nun mit seiner Fantasie beantworten muss. Ich persönlich denke allerdings, dass es nicht weitergeschrieben wurde, weil es dann kein Happy End geben würde.

    Was ich loben muss, sind die Charaktere. Jeder ist einzigartig und individuell, und sie haben mich ein paar Mal überrascht, in dem sie Dinge getan haben, die ich nicht von ihnen erwartet hätte. Und obwohl das Thema relativ ernst ist, schaffen sie es, es ein wenig aufzulockern, mit viel Witz und Humor.

    Ich habe oft gelacht, aber es gab auch traurige Stellen, an denen ich beinahe Tränen in den Augen hatte. Also für jeden Geschmack ist etwas dabei :)

    Das Buch ist in der Gegenwart geschrieben, was zwar ungewöhnlich ist, aber auch mal ganz erfrischend. Am Anfang war es etwas befremdlich, aber ich habe mich schnell daran gewöhnt und gefallen daran gefunden.

    Alles in allem ist es ein gutes Buch, das ich definitiv weiterempfehlen würde :)

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    Sweetybeanies avatar
    Sweetybeanievor 4 Jahren
    Lost Girl - Im Schatten der Anderen

    Zum Inhalt: Eva ist ein Echo und lebt in England bei ihren Vormündern. Echos sind Menschen, die künstlich hergestellt wurden und die exakte Kopie eines anderen Menschen sind, den sie im Todesfall ersetzen sollen. Evas Original heißt Amarra und lebt in Indien. Evas Leben ist exakt Amarras Leben nachempfunden: sie ißt, was Amarra ißt, liest dieselben Bücher und hat keine Möglichkeit, ein eigenes Leben zu führen. Sollte Amarra oder ihre Eltern ihr Echo nicht mehr benötigen oder Eva gegen die Gesetze für Echos verstoßen, bekommt sie den "Schlafbefehl" und ihr Leben wird beendet.Bislang ging alles gut und Eva folgt ihrer Bestimmung, doch dann verliebt sie sich in Seth - den Sohn ihres Vormundes und dann stirbt Amarra und Eva muss ihren Platz einnehmen in Indien...

    Meine Meinung: Eine gruselige Vorstellung, von jedem Menschen ein "Echo" anfertigen zu können. Besonders beklemmend fand ich beim Lesen, dass die Echos keinerlei eigenes Leben haben dürfen und man ihnen bei "Nichtbenötigung" einfach das Leben nimmt. Sie werden von der Gesellschaft als Monster ohne Seele angesehen. Das hat mich beim Lesen und auch hinterher stark beschäftigt. Die Geschichte selber hat mir gut gefallen, sie ist spannend aufgebaut und in drei Teile gegliedert und besonders Eva, Seth und Lekha sind mir beim Lesen ans Herz gewachsen.

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    erdbeerliebe.s avatar
    erdbeerliebe.vor 4 Jahren
    Ein Leben in Lügen.

    Würdet Ihr, wenn Ihr Eure Tochter (bzw. Euren Sohn) so sehr liebt, dass ihr ihn nie missen würdet wollen, einen DoppelgängerIn von ihr/ihm erschaffen lassen? Damit er/sie euer Kind nach dessen Tod ersetzen kann? Nun, in Amarras Welt ist dies Möglich. Deren Eltern lieben sie nämlich so sehr, dass sie dies tun lassen und ein Echo erstellen (gegen die Gesetze des Landes hinweg). Amarras Doppelgängerin wächst abgeschottet von der Außenwelt auf und hat eine Bestimmung: die echte Amarra im Todesfall zu ersetzen. Darum muss sie wissen, was Amarra weiß; essen, was Amarra isst; lesen, was Amarra liest. Doch Gefühle kann man nicht vorschreiben, und so kommt es, dass Eva, so nennt sich das Echo selber, sich in ihren Betreuer verliebt.

    Doch eines Tages kommt es, wie es kommen muss: Amarra stirbt und Eva muss sie ersetzen. Sie zieht in ein ihr fast fremdes Land, ersetzt ihre Vorgängerin und fängt an, ein Leben in Lügen zu leben.
    Das Buch "Lost Girl" begeisterte mich von seiner originellen Idee, das Leben einer anderen Person zu vertauschen. Leider hatte es einige Macken, die trotz der sympathischen Beschreibung Evas und des liebevollen Sprachstils (gerade, was die Beschreibungen der Umgebung und Evas Vorlieben anging) nicht wettgemacht werden konnten. Einige Charaktere schienen mir mehr Mittel zum Zweck zu sein. So sind Amarras damalige Freunde alle sehr einseitig oberflächlich und Evas beste Freundin kommt an vielen Stellen im Buch sehr kurz - es wird zwar gesagt, wie tief ihre Freundschaft geht, aber von der Beziehung merkt man nicht wirklich etwas als Leser. Auch Evas 'neue' Geschwister werden zwar beschrieben, aber es gibt wenige Situationen, in denen gezeigt wird, wie sie Eva - denn sie merken schnell, dass Amarra wirklich tot ist, und es scheint ihnen auch nicht viel auszumachen - annehmen.
    Dies kommt, meiner Meinung nach, auch durch die Raffung gegen Schluss - die Ereignisse spitzen sich zu und werden dramatisch. So dramatisch, dass ich es fast schade fand, wie überzogen sie irgendwie wirkten. Entgegen seiner Ruhe zu Anfang nimmt sich das Buch im letzten Teil der Geschichte keine Zeit und übereilt die Geschehnisse sehr.
    Sehr schade fand ich es zudem auch, dass Amarra nicht zu Wort kommt. Ich hätte es schön gefunden, mal ihre Sicht der Dinge zu sehen, da sie sehr wohl ihre Gründe hat, kein Echo haben zu wollen - entgegen ihrer Eltern. Leider ist dafür wohl keine Zeit geblieben, und der Leser wird damit, als auch mit vielen existentiellen und wissenschaftlichen Fragen (wie werden Echos 'hergestellt',  was unternimmt die Regierung dagegen, außer sogenannte "Jäger" auf die Gesellschaft loszulassen, und wieso sind sie dagegen) alleine gelassen.
    Fazit: Lost Girl ist ein tolles Buch mit sehr guten Denkanstößen, aber einer zu groben Ausarbeitung. Leseempfehlung an alle, die sich mit dem Thema Klonen auseinandersetzen, aber keine zu differenzierten Antworten verlangen.

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    BeaSwissgirls avatar
    BeaSwissgirlvor 4 Jahren
    Lost Girl. Im Schatten der Anderen

     

    Wie immer teile ich hier nur meine Leseeindrücke ( also rein subjektiv)

    Mich hat damals der Klappentext neugierig gemacht und nun war ich gespannt was mich hier erwarten würde.

    Die Geschichte wird aus der Sicht von " Eva" in der ICH- Form erzählt und obwohl ich eigentlich kein grosser Fan von Perspektivenwechsel bin wäre es hier sehr interessant gewesen mehr von der echten Amrra, ihren Gefühlen und Gedanken zu erfahren!

    Der Schreibstil ist einfach und angenehm auch handelt es sich hier eher um ein Buch der ruhigen und sanften Töne, was mich bei dieser Thematik doch etwas erstaunt hat, denn ich hätte viel mehr Rebellion erwartet.

    Dementsprechend könnte ich mir vorstellen dass das Buch doch einige langweilen wird. Ich habe es zwar nicht so empfunden, dennoch hätte die Autorin einige Passagen kürzen können um sich im Gegenzug intensiver und ausführlicher dem Thema der Entstehung der Echos zu widmen darüber erfährt man leider gar nichts! Auch das Ende ist sehr offen. aber wer weiss vielleicht wird es irgendwann noch eine Fortsetzung geben.

    Alles in allem eine interessante Idee, wobei meiner Meinung nach nicht das ganze Potential ausgeschöpft wurde, da wäre noch mehr möglich gewesen.

    Ich vergebe deshalb ganz knappe vier Sterne!

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    D
    Darkbluerainvor 4 Jahren
    Rezension Lost girl

    In dem Buch geht es um die 16 Jährige Eva, die ein Echo ist. Sie muss ein anderes Mädchen, Amarra, kopieren und so sein wie sie ist, essen was sie ist, tun was sie tut, denn sie wurde dafür erschaffen, dass sie, sollte Amarra früh sterben, dann Amarra ersetzt. Doch Eva möchte nicht Amarra sein. Sie möchte sie selbst sein und ein eigenes Leben haben. Ihr gelingt es auch nicht so gut Amarra zu sein, da sie einfach anders ist. Eva verliebt sich in ihren jüngsten Vormund Sean, doch sie dürfen nicht zusammen sein, dann das ist, wie so vieles andere auch, für Echos verboten. Eines Tages bekommt Eva ein Foto eines Jungen zugeschickt, Ray, mit dem Amarra zusammen ist. Das heißt, dass sie ihn lieben muss. Doch Eva will nicht.
    Eines Tages bringt Eric, ein anderer Vormund, Eva die Nachricht: Amarra ist gestorben und sie muss sie nun ersetzen. So reist sie nach Bangalore und beginnt ihr neues Leben als Amarra. Sie lebt in Amarra's Familie, sie trifft sich mit Amarra's Freundinnen und mit Ray. Doch nicht alle kann sie in Amarra's Familie überzeugen und auch Ray ist misstrauisch ihr gegenüber. Und dann macht sie einen Fehler zu viel. 

    Ich fand das Buch sehr gut. Die Idee ist gut ausgearbeitet und man kann sich gut in Eva reinversetzen, dass sie ihr eigenes Leben leben will und ihre eigenen Entscheidungen treffen will. Auch die Gefühle von den anderen Charakteren in den Büchern kommen gut rüber. Auch den Schreibstil fan ich sehr gut. 

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