Sangu Mandanna The Lost Girl

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Inhaltsangabe zu „The Lost Girl“ von Sangu Mandanna

Eva's life is not her own. She is a creation, an abomination - an echo. Made by the Weavers as a copy of someone else, she is expected to replace a girl named Amarra, her 'other', if she ever died. Eva studies what Amarra does, what she eats, what it's like to kiss her boyfriend, Ray. So when Amarra is killed in a car crash, Eva should be ready. (Quelle:'Flexibler Einband/03.01.2013')
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    The Lost Girl
    MartinaBookaholic

    MartinaBookaholic

    07. August 2013 um 09:59

    Meine Gedanken zum Buch: Das Buch konnte mich lange Zeit nicht in den Bann ziehen und es hat lange gebraucht, bis ich es endlich einmal interessant genug fand, es aus eigenen freien Willen weiterzulesen und den Gedanken weg zu schieben, es abzubrechen. Keine Ahnung warum es für mich so zäh war, aber gerade der erste Teil – es ist in drei Teile gegliedert – hat es mir schwer gemacht, mich mit der Welt und der Handlung anzufreunden. Nicht, weil es so schlecht ist, sondern es war einfach nur Sterbenslangweilig. Ich weiß nicht, warum das Buch so viele gute Bewertungen bekommt und auch von Leuten, die ansonsten den gleichen Lesegeschmack haben wie ich… aber ich habe mir hier wirklich mehr erwartet. Sicher – es war nicht ganz schlecht und der zweite Teil hat mir richtig gut gefallen und auch Teil drei war dann mehr nach meinem Geschmack, aber alles in allem war es doch sehr langsam, ohne viel Handlung im Geschehen. Es ging mehr um philosophische Ansichten über das Leben, den Tod, die Trauer – was auch nicht schlecht war und mich zum Ende hin und in der Mitte auch bewegt hat – aber es war zu viel, wenn ansonsten fast nichts passiert… und das was geschehen ist, war dann sehr vorhersehbar. Auch haben für mich die Dialoge nicht ganz in die Geschichte bzw. zu dieser Zeit gepasst, stellenweise wirkten sie zu aufgebauscht und zu gestelzt. Eigentlich wollte ich keine Rezension zu dem Buch schreiben, aber ich wollte dann doch einen kurzen Einblick auf meine Leseerfahrung geben, da das Buch sonst in den Himmel gelobt wird und ich nicht will, dass dadurch jeder blauäugig das Buch kauft. Ich würde dem ersten Teil nur 0 oder 1 Punkt geben (wollte dort fast abbrechen) und dem zweiten und dritten Teil 2-3 Punkte – ergibt also 2 Punkte für das ganze Buch. Ich muss aber zugeben, dass es sogar mehr geworden wären, wenn nicht dieses Ende gekommen wäre…. Ich mag keine offenen Enden und das hier war mehr als nur offen – es endet für mich quasi mitten im Buch in der Handlung. Man weiß nichts – nicht wie es nun weiter geht mit Eva oder was aus ihr wird. Was ist mit Sean? Oder Ray? Was ist mit ihrer Zukunft, ihren Träumen und Ängsten? So kann man doch kein Buch enden lassen, nachdem man sich mit der Figur durch die ganzen traurigen, schwierigen Situationen gekämpft hat… also, tut mir leid, aber ich bin noch immer sauer, wenn ich daran zurück denke! Daher würde ich dieses Buch nur jenen empfehlen, die gerne Beschreibungen haben oder philosophischen Ansichten lesen – wer eine actionreiche Handlung bevorzugt, sollte eher die Finger davon lassen. Mehr dazu auf meinem Blog: http://martinabookaholic.wordpress.com/2013/08/29/snapshot-lost-girl/

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  • Rezension zu "The Lost Girl" von Sangu Mandanna

    The Lost Girl
    fantastic-book-blog

    fantastic-book-blog

    03. July 2012 um 19:25

    Meine Name ist Amarra. Ich wurde nach dem Abbild meiner Anderen erschaffen. Meine Nenneltern lieben ihre Tochter so sehr, dass sie ihren Verlust nicht ertragen könnten. Allein aus diesem Grund gibt es mich. Ich bin ihr Echo. Abgeschottet von Außenwelt wachse ich auf. Ich muss sprechen wie sie, mich bewegen wie sie, essen was sie isst und lieben, wen sie liebt. Ich muss Amarra sein. Anderenfalls, breche ich das Gesetz meiner Meister und das hätte folgenschwere Konsequenzen. Doch wie soll ich mich in jemanden verlieben, den ich noch nie zuvor gesehen habe? Und was ist mit mir? Ich bin nicht wie sie...Ich bin ich... Und ich will leben... Lost Girl von Sangu Mandanna bekommt von mir 4 von 5 möglichen Ahornblätter. Als ich die Kurzbeschreibung zu diesem Buch las, war meine Neugier sofort geweckt. Was hat es mit dieser Geschichte auf sich und was sind diese Echos? Schnell war klar: Dieses Buch musste ich unbedingt lesen! Mit ihrem Debüt, hat die noch sehr junge Autorin einen guten Start hingelegt. Ihr Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Besonders gut gefallen, hat mir ihr Humor, den sie dabei immer mit einfließen lies. Das Buch wird zwar der Jugendbuch-Sparte zugeordnet, ist aber auch durchaus etwas für junge Erwachsene, die Geschichten dieser Art mögen. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, welche Art Geschichte dieses Buch denn in sich trägt. Die Idee, die Sangu Madanna hatte, finde ich persnönlich sehr originell und gut umgesetzt. Inspiriert wurde sie vom Klassiker "Frankenstein". Das Grundgerüst, der tragischen Geschichte eines künstlich erschaffenen "Monsters", das sich gegen seinen eigenen Schöpfer wendet um zu leben, hat die Autorin wunderbar mit modernen Elementen und einer großen Portion Liebe gemischt. " Als ich an diesem Abend im Bett liege, tanzen meine Gedanken wie in einem Ballsaal. Der Saal ist in glänzendem Silber gestrichen, der Farbe des Himmels von Bangalore nach dem Regen. " S.278 Ein weiteres Plus, sind die toll beschriebenen Showplätze, London und das indische Bangalore. Es war wirklich eine willkommene Abwechslung zu den Standard-Showplätzen in Amerika oder anderen gern verwendeten Orten. Der Autorin ist es hervorragend gelungen, mir die Schönheiten des fremden Kontinents näher zu bringen. Wie vorhin ja schon angedeutet, steckt hinter der Geschichte eine Menge Biss. Der Gedanke daran, wie sich jemand fühlen muss, der einzig und allein dafür erschaffen wurde, das Leben einer Anderen zu leben, hinterlies bei mir einen säuerlichen Nachgeschmack. Die Echos werden in der sogenannten Meisterei quasi aus dem Nichts geformt. Sie wachsen wie ganz normale Menschen auf, haben eine Seele und Gefühle. Dennoch sind sie gezwungen jemand anderes zu sein. Betrachten wir das ganze Mal aus Sicht zweier Parteien. Auf der einen Seite haben wir die Menschen. Sie bekommen durch die Meisterei die Möglichkeit, sich Echos ihrer geliebten Menschen anfertigen zu lassen. Im Falle eines Verlustes, tritt das Echo auf den Plan und soll den Hinterbliebenen über ihren Verlust hinwegtrösten. Es sieht genauso aus, benimmt sich so und bewegt sich sich so, wie der Verlorene...So ist es doch leichter, den eigentlichen Verlust einfach zu verdrängen. Ein selbstsüchtiger Gedanke? Oder ein Akt aus Verzweiflung und Angst? Aber hilft eine Nachbildung, wirklich über den Verlust eines geliebten Menschen hinweg? Was würdest du machen, wenn du die Möglichkeit hättest ein Echo anfertigen zu lassen? Auf der anderen Seite haben wir die vermeidlichen "Monster", die den Gesetzen der Meisterei folgen müssen. Sie müssen den Zweck ihrer Existenz erfüllen, anderenfalls, werden sie beseitigt...Um einen möglichst authentischen "Ersatz" zu erschaffen, unterscheiden Echos sich nicht wesentlich von Menschen. Sie besitzen einen eigenen Willen, sie haben Gefühle, sie empfinden Schmerz- physischen und seelischen- und sie sind in der Lage zu lieben. Dennoch dürfen sie nicht frei wählen. Wenn der Andere keine Nudeln mag, darf das Echo sie auch nicht essen, auch wenn es vllt ihr Leibgericht ist. Lässt das "Original" sich ein Tattoo stechen, muss das Echo das auch tun. Es muss lernen eine Familie zu lieben, die es noch nie gesehen hat. Das Recht auf einen freien Willen, hat es nicht. Ethisch und moralisch korrekt? Darüber lässt sich streiten. Denn offiziell sind Echos nichts weiter als künstlich Erschaffene Abbilder. Ihr merkt die Geschichte ein wenig auseinander zu falten, lohnt sich. " >Es ist nämlich sodass ich für dich alles tun würde<." S. 331 Die Hauptprotagonistin, das Echo Amarra, ist eine Kämpferin. Sie hat ihren eigenen Kopf und ihre eigenen Vorstellungen. In diesen Vorstellungen führt sie ihr eigenes Leben, nicht das einer Anderen. Selbstverständlich führt das zu jeder Menge Reibereien und Action. Und genau deswegen mochte ich sie. Selbst in scheinbar aussichtslosen Situationen hat sie ihren Mut und ihre Hoffnung nie verloren. Natürlich gibt es auch in dieser Geschichte eine Lovestory, auf die ein Großteil des Augenmerks gelegt wurde. Sean, der männliche Part der Geschichte, überzeugt durch seinen in Sarkasmus verpackten, wirklich lustigen Humor. Die Liebesgeschichte der beiden, war schön zu lesen und wird den einen oder anderen Leser, sicher zum Schmachten bringen.Für mich persönlich, war die Hintergrundidee der Echos aber interessanter. Mit am Besten hat mir aber einer der bösen Seite gefallen. Matthew ist wirklich klasse. Seine Motive sind undurchschaubar, das macht ihn unwiderstehlich und interessant. Ich freue mich schon sehr darauf, mehr von ihm zu lesen. Leider, leider muss ich auch ein wenig negativ Kritik anbringen. Stellenweise war mir die Geschichte einfach zu durchschaubar. Die wirklich großen Überraschungen blieben so also aus. Das Ende des Buches ist mit einem schönen Cliffhänger bestückt, der seine Leser schonmal auf den zweiten Teil einstimmt. Alles in allem eine runde Geschichte mit einer schönen Liebesgeschichte, starken Protagonisten, sehr gelungen Bösewichten und einer rundum gelungenen Hintergundidee. Ich spreche eine Leseempfehlung für alle aus, die Lust haben, die Geschichte eines jungen Mädchens zu lesen, dass um sein Recht auf Selbstbestimmung und ein eigenes Leben kämpft. Fazit: Das Echo verrät seinen Rufer! (Dieter Gropp)

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