Sanja Schwarz

 3.4 Sterne bei 61 Bewertungen

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Schnee Elfen Herz

Schnee Elfen Herz

 (61)
Erschienen am 25.02.2016

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pelias avatar

Rezension zu "Schnee Elfen Herz" von Sanja Schwarz

Was war das????
peliavor einem Jahr

Mir fehlen einfach die richtigen Worte um dieses Buch zu beschreiben.

Was mich gestört hat?

1. Die Länge dieses Romans.
Warum muss man eine Story, und noch dazu einen Fantatsy-Roman, so zusammen quetschen? Die Story konnte sich in keinster Weise entfalten. 250 Seiten mehr, dann wäre der Roman evtl. um einiges besser geworden.

2. Der Schreibstil.
Der Schreibstil hat mich aggressiv gemacht. Ich war extrem genervt und angepisst von dieser Art. Dopplungen ... Dopplungen ... und bevor ich es vergesse, noch mehr Dopplungen. Auf 200 Seiten muss ich nicht ständig die gleichen bzw. ähnlichen Sätze lesen.

Ein Beispiel? Sehr gerne!
"Ich musste Antworten finden. Antworten auf die Fragen, die sich mir stellten. Antworten auf das, was mit mir geschah. Antworten auf alles. Antworten auf alles, was ich nicht verstand."

Und das ist nur ein kleiner Einblick. So ging es das ganze Buch über. Warum macht man sowas? Ist diese Art Schreibstil angesagt oder war die mal angesagt? (wenn ja, ist es wohl an mir vorbei gegangen!)

3. Die Liebesgeschichte.
Ich mag es kitschig. Ich mag es romantisch. Aber was sollte das denn bitte? Da hat ja gar nichts gestimmt. Die kennen sich (gefühlt 2 Stunden) und sagen sich bereits wie sehr sie sich lieben? Das sie nicht ohne einander leben wollen? Das man sich umbringt wenn der andere nicht überlebt? Alles klar! 

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Alondrias avatar

Rezension zu "Schnee Elfen Herz" von Sanja Schwarz

[Rezension] Sanja Schwarz: Schnee Elfen Herz
Alondriavor 2 Jahren

Das Buch

Erster Satz
Ich war nie ernsthaft krank gewesen, hatte keinen lebensbedrohlichen Unfall gehabt, und ich war ganz bestimmt kein Hypochonder.

Weiß wie Schnee, rot wie Blut: Mitten in der Nacht wird Sira von einer wispernden Stimme in den Wald gelockt. Dort trifft sie auf Turak, den Sohn des Schneeelfenkönigs, in den sie sich Hals über Kopf verliebt. Von ihm erfährt sie, dass sie selbst halb Mensch, halb Elfe ist. Noch ahnt Sira nicht, dass sie die Einzige ist, die Turak vor dem sicheren Tod retten kann, denn im Elfenreich herrscht Krieg. Und Turaks erbittertster Feind hat bereits einen teuflischen Plan geschmiedet.


Meine Meinung

Schon Anfang letzten Jahres stand dieses Buch auf meiner Wunschliste und doch kam ich bis jetzt nicht dazu, es zu lesen. Im Nachhinein muss ich ehrlich sagen, dass ich nicht traurig darum bin. Und ehrlich gesagt weiß ich auch gar nicht so recht, wie ich dieses Buch rezensieren soll, aber ich versuche es einfach mal.

Sanja Schwarz hat einen Romantasy-Roman geschrieben, der weder der Romantik noch dem Fantasy-Genre wirklich gerecht wird. Es fehlt hinten und vorne an - ja, eigentlich an allem. Ihr Schreibstil ist sehr schlicht gehalten, was ein schnelles, aber leider auch nur oberflächliches Lesen ermöglicht. Detailtiefe, ausgeschmückte Beschreibungen von Orten und Situationen sowie authentisch ausgearbeitete Charaktere sucht man hier vergeblich.

Der Prolog wirft den Leser mitten ins Geschehen und gibt ihm, auf Grund fehlender Charaktertiefe, keine Chance sich in Situation und Protagonist hineinzudenken.

Über die Hauptprotagonistin Sira erfährt man zu Beginn nur sehr wenig und davon auch nicht gerade viel. Alles, was man erfährt, wirkt sehr stereotypisch: Vater verloren, als sie noch ein Kleinkind war, Mutter nimmt sich das Leben, sie wächst bei Onkel und Tante auf, wird von allen gemobbt, hat keine Freunde und zieht sich sehr zurück.

So weit, so gut - da denkt man sich als Leser: "Naja, jetzt hat die Autorin ja genug Platz, um mir Sira Stück für Stück näher zu bringen". Das tut sie aber nicht... All das ist das Einzige, das der Leser im weiteren Verlauf der Geschichte über Sira erfahren soll. Bis zum Ende bleibt sie ohne charakterliche Tiefe, absolut flach und uninteressant. Das macht es dem Leser natürlich sehr schwierig, wenn nicht gar unmöglich, einen Zugang zu ihr oder der Geschichte zu finden.

Auch die anderen Charaktere bleiben oberflächlich. Ein kleines Beispiel: Was weiß ich nach dem Lesen über Tante und Onkel, die ja doch einen wichtigen Aspekt in Siras Leben darstellen sollten? Die Antwort ist kurz: die beiden sind nett. Mehr erfährt man als Leser nicht; ebenso verhält es sich mit ihren Mitschülern, den Lehrern und natürlich nicht zu vergessen Turak, dem Schneeelfen-Prinzen.

Er ist einfach nur toll, sieht toll aus, hat tolle Fähigkeiten, lebt in einem tollen Land, das leider von einem nicht so tollen Krieg gespalten ist, aber dafür ist sein Winterpalast umso toller und seine Brüder sind natürlich auch toll.

Es wirkt so, als hätte Sanja Schwarz eine super Idee gehabt, die sie ohne Rücksicht auf Verluste auf 200 Seiten quetschen wollte. Und Verluste haben wir hier viele, denn neben Schreibstil und Charakteren, ist auch die Story unausgereift. Sira lebt ihr Leben, kommt plötzlich in die Schnee- bzw. Eiswelt, trifft dort auf Turak und - hier war ich mir nicht sicher, ob ich eher weinen oder lachen sollte - gesteht ihm keine 5 (!!!) Seiten später ihre große Liebe. Auf diesen 5 Seiten sind vielleicht gerade einmal ein paar Stunden vergangen. Natürlich liebt auch Turak sie unendlich und - wie sollte es anders sein? - das Schicksal hat die beiden schon immer miteinander verbunden. *an dieser Stelle ein Augenverdrehen vorstellen*

Interessanterweise scheint die Autorin vor lauter Romantik vergessen zu haben, dass Sira ja noch ein Leben und Familie in der Menschenwelt hatte, denn dieses wird mit keinem Wort mehr erwähnt.

Auf den letzten ca. 80 Seiten passiert eigentlich nicht wesentlich mehr als auf den ersten 120. Sira entwickelt innerhalb kürzester Zeit unglaubliche Kräfte und ist jetzt genauso toll wie Turak.

Fazit

Mich hat beim Lesen eine grundlegende Frage durchweg beschäftigt: Was genau soll das? Man könnte es auch einfach mit einem großen "Häh?" ausdrücken. Die versprochene Romantik war einfach nicht vorhanden, denn was ist schon romantisch an einer Liebe, die innerhalb von wenigen Stunden für die Unendlichkeit bestimmt ist? Das ist bestenfalls kitschig, bleibe ich ehrlich ist es aber wohl eher lächerlich. Sätze, in denen es heißt, Sira hätte ihren Turak noch nie so wütend erlebt, unterstützen die Lächerlichkeit da absolut. Wie sollte sie auch, wo sie ihn erst wenige Stunden kennt?

Sanja Schwarz hatte eine Grundidee mit viel Potenzial, das aber leider überhaupt nicht ausgeschöpft wurde. Sowohl Storyverlauf als auch Protagonisten lassen sehr zu Wünschen übrig. Spannung ist hier ein absolutes Fremdwort.

Dieses Buch kann ich leider nicht empfehlen!

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Beluris avatar

Rezension zu "Schnee Elfen Herz" von Sanja Schwarz

Interessante Idee, aber leider schlechte Umsetzung
Belurivor 2 Jahren

Die Charaktere:

Die Leser erleben das Buch aus Siras Sicht, deshalb kann man direkt an ihren Gedanken und Emotionen teilhaben. Sie ist naiv, zu vertrauensselig und denkt oft nicht nach, sondern macht was ihr als erstes in den Sinn kommt. Außerdem interessiert sie sich kaum dafür, wie es anderen geht. Hauptsache sie kann ihren Kopf durchsetzen. Sie ist von zu Hause weggelaufen, hat ihrer Tante nur einen Brief dagelassen und das war es. In der Elfenwelt wurde kein Gedanke mehr an die beiden verschwendet, was einfach nur egoistisch ist, denn die beiden haben Sira eigentlich gut behandelt und machen sich sicher ziemliche Sorgen. Sira soll als starke Frau erscheinen, die mit den großen Aufgaben, denen sie gegenübertreten muss, wächst, bleibt aber in meinen Augen einfach nur ein Teenie, der keine Ahnung vom Leben hat.

Zu Turak, dem Prinzen der Schneeelfen muss ich sagen, dass er mich ziemlich enttäuscht hat. Dass er der größte Krieger seiner Rasse war, hat man nicht wirklich gemerkt und statt eines Mentors oder zumindest gleichberechtigten Partners von Sira, war er mehr ein Sidekick und eigentlich vollkommen austauschbar. Ebenso der Rest des Elfenvolkes. Legolas würde sich schämen, mit solchen Gestalten verglichen zu werden.

Die Handlung und der Stil:

Zur Handlung muss man sagen, dass sie mit Lichtgeschwindigkeit voranschreitet. Der Handlungszeitraum sind ca. 8 Tage und in diesen 8 Tagen passiert eine ganze Menge. So viel, dass es einfach nur unrealistisch ist. Egal ob es die Ereignisse des Krieges betrifft, oder die Beziehung zwischen Sira und Turak. Dem Buch fehlten mindestens 200-300 Seiten um die Handlung halbwegs rund zu machen. Eigentlich hätte man aus der Idee auch einen ganzen Epos machen können und das Ding nicht in 208 Seiten quetschen. Es fehlt nicht nur eine Entwicklung der Charaktere, sondern auch die Dramatik. Es konnte kein Spannungsbogen aufgebaut werden, weil einfach zu viel in zu wenig Seiten abgearbeitet werden musste. Wenn Sira vor einem Problem stand, hatte sie plötzlich eine neue seltene Fähigkeit, mit der das Problem gelöst werden konnte. Das ist schon beim ersten Mal nicht schön, aber in diesem Buch passiert es dreimal und da hat der Plot in meinen Augen vollkommen versagt. Der Stil hingegen hat mir gut gefallen, auch die Wortwahl und die Bilder die in meinem Kopf entstanden sind, während ich das Buch gelesen habe. Die ganze Geschichte hatte enormes Potenzial, das leider verschenkt wurde.

Fazit: Eine tolle Idee, aber leider eine schlechte Umsetzung. Da haben einige Seiten gefehlt, um die ganze Sache halbwegs glaubwürdig zu gestalten. Es ist der Debütroman der Autorin und ich hoffe sie lernt aus ihren Fehlern, denn wäre die Geschichte etwas durchdachter gewesen, hätte daraus wirklich etwas Gutes werden können. Ziemlich schade. Was ich noch anmerken möchte, aber nicht in die Bewertung mit einfließt ist, dass die Altersgrenze von 12 Jahren, in meinen Augen zu niedrig ist. 14 wäre angemessener.

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