Sanna Seven Deers Auf den Schwingen der Sterneneule

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Inhaltsangabe zu „Auf den Schwingen der Sterneneule“ von Sanna Seven Deers

Die Ereignisse einer unheilvollen Nacht und die Begegnung mit der Indianerin Little Drum in den Wäldern Kanadas holen Sarah 30 Jahre später ein: Little Drum ist tot, doch es war ihr letzter Wunsch, dass Sarah und ihre Tochter Stella zu ihrer Beerdigung kommen. Als die beiden Frauen im hohen Norden Kanadas ankommen, überschlagen sich die Ereignisse: Das Land ist vom Ölsandabbau bedroht, und Little Drums Familie gerät in Gefahr. Kurz darauf wird Stellas kleiner Sohn entführt, und es wird klar, dass die Schicksale der beiden Familien unwiderruflich miteinander verwoben sind. Doch wie passt der eigenbrötlerische Indianer Luke ins Bild, der Stella helfen will? Und wird die lang vergessene „Zeremonie der Sterneneule“ helfen, Stellas Sohn zu befreien?

Ein sehr gelungenes Buch. Äusserst eindrucksvoll und gefühlvoll. Macht aber auch nachdenklich und traurig. Dennoch unbedingt lesenswert!

— Jeanne94
Jeanne94

Kanadische Indianer und ihre Mythologie kämpfen gegen den Raubbau an der Natur, eindrucksvoll und gefühlvoll beschrieben!

— nariel
nariel

Anfangs unglaublich toll mit einer unglaublichen Stimmung, aber mit der Zeit irgendwie langweilig geworden

— Yunika
Yunika

Ein atmosphärischer Roman, indianische Kultur, Raubbau an der Natur und die Weiten Kanadas. Wunderbar umgesetzt mit kleinen Hürden!

— Floh
Floh

Wieder ein gelungenes Buch der Autorin. Eine Geschichte über Jahre und Generationen hinweg.

— Labradoria
Labradoria

super schön und berührend! ♥ Unbedingt lesen!

— Wildpony
Wildpony

Ein umwerfendes Buch über kanadische Ureinwohner, Habgier, Umweltsünder und indianische Mystik ... geht richtig ans Herz!

— AliceDreamchild
AliceDreamchild

Exotisch und gefühlvoll!

— hoonili
hoonili

Indianische Mythologie trifft auf brisante politische Themen: ein außergewöhnlicher Gegenwartsroman, der immer wieder überrascht.

— Antje_P
Antje_P

super lesenswert, da ich viele Denkanstöße erhalten und viel dazugelernt habe und das alles verpackt in Spannung pur

— Gudrun67
Gudrun67

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  • Leserunde zu "Sommervogel" von Sanna Seven Deers

    Sommervogel
    Sanna_SevenDeers

    Sanna_SevenDeers

    Hallo ihr Lieben, gerade ist mein neuer Roman "Sommervogel" im Merlin Verlag erschienen und es ist Zeit fuer eine neue Leserunde. Wenn ihr dabeisein moechtet, bewerbt euch bis zum 31.10.2015 und schreibt mir, warum ihr das Buch gern lesen wuerdet. Ich freue mich auf euch! Liebe Gruesse aus Kanada Sanna Hier kurz noch etwas zum Inhalt des Buches: Das hat Claire gerade noch gefehlt: Wenige Wochen bevor sie ihren neuen Job im Gartenbauamt antreten will, soll sie ihren kranken, schrulligen Onkel Ben in der kanadischen Wildnis gesund pflegen. Widerwillig reist Claire auf Bitten ihrer Mutter nach Westkanada. Dort angekommen, entdeckt sie nicht nur die berauschende Schönheit der kanadischen Landschaft und öffnet ihr Herz, sie wird auch unversehens zur Zeugin einer tragischen Liebesgeschichte, die in der Goldgräberzeit begann, und deren tödliche Folgen bis in die Gegenwart reichen ... Ein packender Roman über Liebe und Respekt vor dem Hintergrund der indianischen Kultur und Spiritualität in den kanadischen Rocky Mountains.

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  • Buchverlosung zu "Auf den Schwingen der Sterneneule" von Sanna Seven Deers

    Auf den Schwingen der Sterneneule
    Yunika

    Yunika

    Mein kleiner Blog Yunika's Bücherwelt ist 1 Jahr alt geworden und dafür möchte ich gerne dieses wundervolle Buch verlosen. Das Buch: Die Ereignisse einer unheilvollen Nacht und die Begegnung mit der Indianerin Little Drum in den Wäldern Kanadas holen Sarah 30 Jahre später ein: Little Drum ist tot, doch es war ihr letzter Wunsch, dass Sarah und ihre Tochter Stella zu ihrer Beerdigung kommen. Als die beiden Frauen im hohen Norden Kanadas ankommen, überschlagen sich die Ereignisse: Das Land ist vom Ölsandabbau bedroht, und Little Drums Familie gerät in Gefahr. Kurz darauf wird Stellas kleiner Sohn entführt, und es wird klar, dass die Schicksale der beiden Familien unwiderruflich miteinander verwoben sind. Doch wie passt der eigenbrötlerische Indianer Luke ins Bild, der Stella helfen will? Und wird die lang vergessene „Zeremonie der Sterneneule“ helfen, Stellas Sohn zu befreien? Was ihr machen müsst um dieses Buch zu gewinnen? Schaut auf meinem Blog vorbei und hiterlasst mir dort einen Kommentar. Ihr braucht euch hier über Bewerben nicht bewerben, denn die Verlosung findet auf meinem Blog statt. Ich freue mich auf Euern Besuch. Eure Yunika http://yunikas-buecherwelt.blogspot.de/

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    christa_heythausen-steffen

    christa_heythausen-steffen

    12. October 2015 um 13:13
  • Anfangs sehr gut, aber mit der Zeit langweilig

    Auf den Schwingen der Sterneneule
    Yunika

    Yunika

    02. September 2015 um 16:35

    Vor 30 Jahren ist Sarah Elizabeth und ihrer Mutter Little Drum begegnet. Seitdem hat sie nie wieder etwas von ihnen gehört. Als Little Drum 30 Jahre nach dem Treffen stirbt und möchte, dass Sarah mit Stelle zu ihrer Beisetzung kommt, setzt Sarah alles daran, um dort mit dabei zu sein. Doch dort angekommen werden Sie in eine Verschwörung mit verwickelt und bangen um ihr Leben. Als auch noch Niklas, Stellas Sohn, entführt wird, ist Luke ihre einzige Hoffnung.  Anfang war ich sehr von diesem Buch begeistert. Die Idee fand ich sehr spannend und gut umgesetzt. Mit der Zeit hat sich jedoch die Geschichte gezogen und ich hatte immer weniger Lust auf das Buch. Gefallen hat mir besonders die Atmosphäre, die dort vorherrschte und ich habe mich geborgen gefühlt. Später jedoch wird diese durch einige Vorfälle zerstört. Sanna Seven Deers nimmt einen mit auf eine Reise durch Kanada und die Probleme die dort vorherrschen. Das Cover gefällt mir sehr gut. Die Farben und auch der Verlauf der Farben sind gut gewählt und harmonieren gut miteinander. Die Eule am oberen Rand passt gut zum Titel und Inhalt und genauso die Landschaft auf dem Cover. Anfangs fand ich die Geschichte noch sehr bildlich beschrieben. Mit der Zeit haben die Beschreibungen nachgelassen. An sich hat sich das Buch leicht und flüssig lesen lassen. Ich mag Geschichten, die über Indianer und deren Glauben handeln. Dieses Thema ist sehr gut rüber gekommen. Den Nebel, der öfters in diesem Roman auftaucht, fand ich etwas zu verrückt und nicht so ganz passend und unwahrscheinlich. Das Ende hat mich sogar noch traurig gestimmt und hat mir nicht gepasst. Die Protagonisten fand ich alle sehr sympathisch. Auch wenn es mich etwas sehr verwirrt hatte, dass alle sofort Freundschaft geschlossen hatten, obwohl sich alle kaum kennen. Ansonsten waren die Protagonisten gut durchdacht. Alles in allem war ich nach dem guten Start etwas enttäuscht von diesem Buch. Die besondere Atmosphäre, die am Anfang des Buches entstanden ist, ist relativ schnell verflogen. Das Buch wirkte auf mich sehr langatmig und hat mich mehr und mehr gelangweilt. Ich war ehrlich gesagt sogar froh, dass es endlich vorbei war.

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  • Ein atmosphärischer Roman, indianische Kultur, Raubbau an der Natur und die Weiten Kanadas!

    Auf den Schwingen der Sterneneule
    Floh

    Floh

    Dieser atmosphärische und mit mystischen und indianischen Noten versehene, aufwühlende Roman aus den Weiten Kanadas „Auf den Schwingen der Sterneneule“ von der Autorin Sanna Seven Deers hat mich gleich durch sein ansprechendes Cover, die wunderschöne Farbgestaltung und die behandelnde Thematik angelockt. Zudem mag ich Eulen absolut gerne und wollte mir dieses Buch mit diesem tollen Cover und Titel nicht entgehen lassen. In "Auf den Schwingen der Sterneneule" erleben wir nicht nur zwei sehr starke und außergewöhnlich prägende Charaktere, nein, wir erleben eine wachsende Beziehung, neben fesselnder Spannung, viel Action und Landschaftsidyll, zudem gibt es enorm viel Indianischen Einfluss und besondere Magie und Zeremonie. Erschienen im Ullstein Verlag (http://www.ullsteinbuchverlage.de/) Inhalt: "Die Ereignisse einer unheilvollen Nacht und die Begegnung mit der Indianerin Little Drum in den Wäldern Kanadas holen Sarah 30 Jahre später ein: Little Drum ist tot, doch es war ihr letzter Wunsch, dass Sarah und ihre Tochter Stella zu ihrer Beerdigung kommen. Als die beiden Frauen im hohen Norden Kanadas ankommen, überschlagen sich die Ereignisse: Das Land ist vom Ölsandabbau bedroht, und Little Drums Familie gerät in Gefahr. Kurz darauf wird Stellas kleiner Sohn entführt, und es wird klar, dass die Schicksale der beiden Familien unwiderruflich miteinander verwoben sind. Doch wie passt der eigenbrötlerische Indianer Luke ins Bild, der Stella helfen will? Und wird die lang vergessene „Zeremonie der Sterneneule“ helfen, Stellas Sohn zu befreien?" „Die Luft war herrlich! Kühl und klar und salzig, dazu der frisch-modrige Geruch des Seetangs und der würzige Duft der Zedern. Es war eine Mischung, wie Sarah sie nie zuvor erlebt hatte: wild, geheimnisvoll und frei.“ (Seite 17) Handlung: Wie es der Klapptext bereits andeutet, geht es hier nicht nur um eine besondere Begegnung, sondern auch um ein ernstes Thema. Dem Ölsandabbau in Kanada und den Reservaten der Ureinwohner. Knapp 30 Jahre vor der eigentlichen Handlung dürfen wir Sarah´s Aufenthalt in Vancouver Island erleben, ihre Begegnung mit Little Drum und ihrer Tochter Elizabeth, ein Unfall, ein dichter Nebel und der Entschluss Sarah´s das ungeborene Baby zu behalten… 30 Jahre später erhält Sarah eine Nachricht aus Kanada. Elizabeth, Little Drums Tochter, will den Wunsch er Mutter vom Sterbebett erfüllen und ruft Sarah und ihre Tochter Stella nach Kanda, in den Weiten des Norden, in die Wildnis. Dort treffen die Gäste aus Deutschland nicht nur auf Indianische Kultur und weite Landschaft, nein, diese Reise wird zum Abenteuer ihres Lebens. Die große Liebe, der eigene Schatten der bezwungen werden muss, Liebe und Leid, Mythologie und Kultur, Leben und Tod, Politik und Korruption, der Raubbau an der Natur, der Ölsandabbau und die Bedeutung der Sterneneule. „Lass deinen Schmerz raus, dann wird dein Herz leichter werden.“ (Seite 178) Zum Schreibstil: Autorin Sanna Seven Derrs bewegt und begeistert den Leser durch ihren ruhigen und sehr detaillierten Schreibstil. Nichts entgeht dem Auge der Autorin, und somit entgeht nichts der Phantasie der Leser. Besonders durch ihre sehr genauen Ausformungen der Landschaftsbilder, der Vegetation, Bilder und Gerüche konnte Sanna Seven Deers mich bereits in den ersten Seiten als Leserin gewinnen. Sie beschreibt eine ernste und tragische Thematik des Ölsandabbaus und die damit resultierenden Konsequenzen für Mensch und Natur, die Vertreibung der Ureinwohner, die Vertuschung und Korruption, die Geldgier und Wirtschaft. Hier zeigt die Autorin besonders viel Engagement und Herzblut. Dieses Thema ist ihr wichtig, und das spürt der Leser. Auch die Landschaft und ihre Wahlheimat wird voller Nähe und Eifer dem Leser übermittelt. Schade, dass die Autorin diese Nähe und Verbundenheit nicht auf ihre Charaktere ausweiten konnte. Denn da wirkt sie eher oberflächlich und mit weniger Tiefe. Dennoch spreche ich in diesem Roman von einem ganz besonders tollen, authentischen, jungen und ungefilterten Stil, die Emotionen, Gedanken und Probleme der einzelnen Charaktere und vor allem der Hauptprotagonisten an den Leser zu bringen. Ich mag ganz besonders das große Gefühl und die wachsende Zwiespältigkeit, die die Protagonisten plagt. Autorin Sanna Seven Deers hat eine Story erschaffen, die aus Realität, Politik, indianischer Kultur, Action, Krimi und Thrill überzeugt. Nahezu minutiös sind wir immer ganz nah bei den Handlungen dabei, wir verpassen als Leser keinerlei Bewegung und Aktion, denn die Autorin schreibt absolut detailliert und kleinlichst genau. Das Schriftbild ist angenehm und die Kapitel nicht allzu lang. Ein Schreibstil, der für unerträgliche Spannung, Leidenschaft, Liebe, Gefühl und Entsetzen sorgt. Einzig viele auftauchende Längen können, obwohl sie unglaublich toll und lesenswert ausgeschmückt sind, den Lesefluss stören und werden nach einigen Seiten auch stellenweise etwas nervig und zu einer Geduldsprobe. „Man muss schon gefühlstot sein, dass einen der Mord an der Natur nicht berührt, wenn man es tagtäglich mit ansieht und mit eigenen Händen dazu beiträgt.“ (Seite 251) Schauplätze: Der Autorin gelingt es durch reale Darstellung der Schauplätze eine Welt der Wildnis, des weiten Norden Kanadas und der Natur zu schaffen. Sehr genau hat sie die Eindrücke eingefangen und gibt diese im Buch an die Leser weiter. Ihr Fokus liegt auf viele Details und Umschreibungen, so hat sie in trefflichen Momenten immer ein sehr genaues Bild der Umgebung geschaffen. Ein wunderbares Kopfkino wird hier in Gang gesetzt. Gerade diese Einsamkeit der Wälder, die Natur und Ruhe, dann der überfüllte Highway, die großen Ölkonzerne, die Arbeiterstadt Fort Murray… all das wird hier authentisch übermittelt und ausgeformt. Das ärmliche Leben und Wirken der Indianer, die Herzlichkeit und Kultur. „…Die unendliche Weite und die raue Schönheit des Landes sprachen etwas tief in ihrem Herzen an.“ (Seite 367) Charaktere: Auch bei der Wahl der Charaktere punktet die Autorin Sanna Seven Deers. Sie hat ausgesprochen starke und polarisierende Charaktere geschaffen. Stella muss über sich hinauswachsen, sie muss ihr Glück erkennen, ihre Liebe finden und zudem um das Leben ihres Sohnes Niklas kämpfen. Indianerin Lynn zeigt sich nach dem Tod ihres Mannes Ted stark und hadert auch im Kampf um das Land und um ihr ungeborenes Baby nicht. Elizabeth und Sarah, zwei weise Frauen die viel Erfahrung preisgeben. Luke Lumly, der verschrobene und schweigsame Indianer. Der so sonderbar wirkt und einige Geheimnisse birgt. So stark und einprägsam die Charaktere auch sind, mir als Leserin fehlte es leider dennoch an Tiefe, Nähe und Herzblut. Die Charaktere, dessen Schicksal und die beginnende Liebe berührten mich leider wenig. Hier kommt es mir sehr oberflächlich und unwichtig vor, obwohl ich mir hier so viel mehr Emotion erhofft hatte. Schade eigentlich. Neben den Hauptcharakteren der indianischen Familie und den Gästen aus Deutschland, erleben wir weitere wichtige Rollen im Buch. Hier sind einmal die Dorfbewohner von Winding River, die Landärztin, die Polizei, dann die großen Konzernmultis und Widersacher…hier hat die Autorin Sanna Seven Deers eine wirklich stimmige Auswahl an Nebenrollen aus Familie, Freunde, Stammesmitglieder und Widersacher getroffen und bietet eine rundum gelungene Mischung an unterschiedlichsten Personen mit abwechslungsreichem Potential für die Handlungen, sie schafft hier ein stimmiges Bild der Persönlichkeiten und formt das passende Umfeld der Charaktere gleich dazu. Die Charaktere werden uns Leser nach und nach noch mit vielerlei Verborgenen überraschen. „Der Zauber der Eule war zurückgekehrt, und sie hatte den Menschen erneut ihre Zeremonie gebracht. Und mit ihr all die Kraft und Weisheit und Voraussicht der Ahnen. Es gab kein Zurück. Der Mond der Sterneneule war gekommen.“ (Seite 458) Meinung: Zuerst möchte ich die Dinge und Punkte nennen, die mir an diesem Buch wirklich nicht gefallen haben und mich 2 (schnief*) Sterne haben abziehen lassen. Leider konnte ich kaum einen wirklich mitreißenden Zugang zu den Charakteren finden. Das große Gefühl blieb leider aus, es hätte jedoch so schön intensiv werden können. Hier steht er der Raubbau an der Natur im Fokus anstatt einer Lovestory zwischen Indianer und einer Weißen. Schade. Im Mittelteil gab es einige Längen, wo ich mich durchbeißen musste, zudem hat mir das Ende des Buches nicht so sehr gefallen, hier wurde es mir dann doch im Showdown zu irreal und weit hergeholt. Sehr mystisch und etwas unglaubwürdig. Zu viele Zufälle. Die Stärken liegen hier definitiv in der wunderbaren Natur, den Kulturen, den Eindrücken, die Freiheit, das ungezwungene Leben und den Menschen dort. Sehr bewegend und nahe geschildert. Zudem spricht mich das erschütternde Thema des Ölsandabbaus stark an. Tragisch und unglaublich, zumal es auf wahre Begebenheit beruht. Ich lobe hier den Einsatz der Autorin, dieses Thema in ihrem Roman an die Leser zu bringen und somit aufmerksam zu machen. Die Autorin liebt und lebt ihre Wahlheimat, das spürt man in jeder Zeile. Auch gefallen mir sehr die Legenden der Eulen und der indianischen Kultur. Aber zusammenfassend muss ich einfach auch loben, dass mir dieses Buch einfach auf eine besondere Art unglaublich gut gefallen hat. Es hat mich sofort mitgerissen, allein dieses Cover ist ein Sinnesrausch in Sachen Optik und Assoziation. Besonders gut gelungen sind die fesselnden Passagen, die nahe an einem Thriller oder Krimi erinnern. In diesem Punkt stimmt einfach fast alles und ich habe mich sehr schwer getan, diese 2 Sterne in der Wertung abzuziehen. Die Autorin: "Sanna Seven Deers ist geborene Hamburgerin. Sie heiratete einen kanadischen Indianer und zog mit ihm in die Wildnis der Rocky Mountains. Dort leben die beiden mit ihren vier Kindern. www.sannasevendeers.com" Zum Cover: Ein sehr bezauberndes Cover, man wird es im Buch wiederfinden. Garantiert. Tolle Farben, stimmiges Bild und ein Blickfang im Genre. Dieses Cover hat mich sofort begeistert, samtig und farblich einladend. WOW! Fazit: Das Buch lässt mich zurück, mit einem wirklich bewegenden Gefühl im Bauch. Eine ernste Thematik bleibt zurück und regt zum Nachdenken an. Viel Landschaft und Kultur, sagenhafte Mystik, enorm viel Thrill und Krimi, es bewegt und unterhält, daher gibt es von mir natürlich eine 3 Sterne plus Leseempfehlung! Trotz aller Begeisterung und Leseempfehlung muss ich für die störenden Längen im Buch leider 2 Sterne abziehen!

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  • Buchverlosung zu "Auf den Schwingen der Sterneneule" von Sanna Seven Deers

    Auf den Schwingen der Sterneneule
    Sanna_SevenDeers

    Sanna_SevenDeers

    Hallo ihr Lieben, die ARTE Langzeitdoku ueber das Leben meiner Familie in den Bergen Kanadas wurde vom Hamburger Filmfest ausgewaehlt und wird in diesem Rahmen am 03.10.2014 im Cinemaxx Hamburg gezeigt warden. Die Erstausstrahlung im TV erfolgt am 10.10.2014 bei ARTE. Aus diesem Anlass verlose ich 5 signierte Exemplare von "Auf den Schwingen der Sterneneule". Haltet euch ran und schreibt mir bis einschliesslich 03.10.2014, warum ihr gern eines der Exemplare gewinnen wuerdet. Liebe Gruesse Sanna

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  • Die Zeremonie der Sterneneule

    Auf den Schwingen der Sterneneule
    Starbucks

    Starbucks

    11. February 2015 um 00:25

    Ich habe nun schon einige Romane und Jugendbücher der Autorin Sanna Seven Deers, die mit Mann und Kindern in Kanada lebt, gelesen, und keines hat mich bisher enttäuscht, so auch nicht „Auf den Schwingen der Sterneneule“ Faszinierend ist auch die Geschichte und das Leben der Autorin selbst, wie man letztens in einer arte-Dokumentation sehen konnte. Und während man nun liest, hat man fast das Gefühl, die Autorin zu kennen, die durch ihre Ehe mit einem Indianer oder Angehörigen der First Nations ja genaue Einblicke in die mystische, naturverbundene und auch traditionelle Welt der Figuren in ihren Romanen hat. „Auf den Schwingen der Sterneneule“ macht mit einem geschmackvollen, naturverbundenen und auch mystischem Cover auf sich aufmerksam. Die Verbindung einer atemberaubenden Landschaft mit der Eule im oberen Teil des Covers ist sehr gut gelungen und macht Leser im Buchladen sofort auf das Buch aufmerksam. Auch die Karte innen ist sehr gut gelungen, und das Beste an den Illustrationen ist, dass hier nicht der Verlag, sondern David Seven Deers, der auch sonst ein toller Künstler ist, hier selbst tätig wurde. Das gibt es selten! Zum Inhalt: Die Geschichte dreht sich um die Verbindungen einer Deutschen, Sarah, mit den First Nations People. Sarah hat Little Drum vor vielen Jahren in Kanada kennen gelernt und wird nun mit ihrer Tochter zusammen zum Begräbnis von Little Drum wieder nach Kanada gebeten. Sarah reist mit ihrer Tochter Stella und deren Sohn Niklas an, aber im und um das Reservat gehen viele Dinge vor sich, die nicht mehr viel mit unserer verklärten Vorstellung über das Leben der Indianer zu tun haben, denn mit der Umweltzerstörung durch den Ölsandabbau kommt auch das Verbrechen.. Der Roman verfolgt sicher mehrere Ziele: zum einen möchte er Einblicke in das Leben der First Nations geben, zum anderen oder vor allem auch auf die Zerstörung eines so schönen und ursprünglichen Landes aufmerksam machen. So wäre es schön, wenn die Bücher der Autorin auch in Kanada erschienen, aber das ist wohl nicht der Fall. Die First Nations sind ja vor langer Zeit genau wie in den USA an die wenig attraktiven Orte vertrieben worden. Das Wahlrecht haben sie sogar erst seit 1960. Alles wurde ihnen erschwert. Nun müssen sie auch noch um ihr Land fürchten, das durch den Ölsandabbau zerstört wird. Aber der Regierung in Kanada macht dies nichts aus. In „Auf den Schwingen der Sterneneule“ ist es Sanna Seven Deers hervorragend gelungen, die spannende Geschichte um Sarah, Luke und Stella mit den Lebensbedingungen und Bedrohungen durch die Umweltzerstörung zu verknüpfen. Auch in einem Nachwort weist die Autorin noch einmal auf die Bedrohung und die Unbekümmertheit der Regierung, die natürlich auch ihren Profit aus dem Abbau ziehen, hin. Vielleicht kann dieses Buch hier doch einen Anstoß geben. Alles in allem ist hier wieder ein toller, facettenreicher Roman entstanden, der sich in meinem Regal in die Reihe der Romane von Sanna Seven Deers einreihen wird und auch wieder seine fünf Sterne verdient hat. Vielen Dank für diese wunderbare Buch!

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  • Mystischer Spannungsroman aus dem Norden Kanadas

    Auf den Schwingen der Sterneneule
    Spatzi79

    Spatzi79

    05. January 2015 um 17:30

    Vor 30 Jahren traf Sarah in einer nebligen Nacht in Kanada die Indianerinnen Little Drum und deren Tochter Elizabeth. Little Drum gab ihr damals einen weisen Rat und die schwangere Sarah entschloss sich daraufhin, ihr Kind auf die Welt zu bringen. Dreißig Jahre später erhält sie einen Brief, dass Little Drum gestorben ist und sich gewünscht hat, dass Sarah an ihrer Beerdigung teilnimmt. Obwohl ihre Familie nicht so recht nachvollziehen kann, warum Sarah nach all dieser Zeit ohne irgendeinen Kontakt nach Kanada fliegen will, tut sie es einfach, ihre Tochter Stella begleitet sie und auch Stellas kleiner Sohn Niklas darf mit von der Partie sein. Sie kommen bei Elizabeth, ihrer Tochter Lynn und ihrer Familie unter. Doch kaum sind sie angekommen, überschlagen sich die Ereignisse. Die Autorin, eine gebürtige Hamburgerin, lebt mit ihrem indianischen Ehemann und ihrer Familie seit vielen Jahren in den kanadischen Rocky Mountains. So kann sie auch die oftmals schwierige Situation der Ureinwohner gut darstellen, die alltägliche Unterdrückung und den Rassismus, dem die Menschen ausgesetzt sind, all das aber ohne moralisch erhobenen Zeigefinger, sie lässt auch Raum für die Argumente der anderen Seite und man fühlt sich durch ihre Beschreibungen nicht belehrt oder gemaßregelt, sondern informiert und einfühlsam abgeholt. Wenn sie über indianische Kultur und Mythen schreibt, ist das also sicher nicht aus der Luft gegriffen und erfunden, sondern authentisch. Ich persönlich bin eher ein Mensch, der nur an Dinge glaubt, die man sehen und belegen kann, aber vielleicht liegt das auch nur daran, dass mir bisher noch nie etwas anderes begegnet ist? Aber auch wenn ich, wie gesagt, an mystische Dinge, wie sie hier im Buch immer wieder vorkommen und beschrieben werden, grundsätzlich nicht glaube, fand ich das Buch sehr interessant. Das Ende war mir allerdings zu sehr Actionfilm-mäßig, die ruhigeren Töne im vorherigen Verlauf der Handlung gefielen mir besser. Sehr informativ und vor allem erschreckend fand ich die Details zum Ölsandabbau, das war Thema mir bisher überhaupt kein Begriff und ist wirklich eine ökologische Katastrophe.

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  • ein schöner Roman vor toller Kulisse

    Auf den Schwingen der Sterneneule
    Manja82

    Manja82

    13. October 2014 um 15:41

    Kurzbeschreibung: Spannung und Mystik in der Weite Kanadas Die Ereignisse einer unheilvollen Nacht und die Begegnung mit der Indianerin Little Drum in den Wäldern Kanadas holen Sarah 30 Jahre später ein: Little Drum ist tot, doch es war ihr letzter Wunsch, dass Sarah und ihre Tochter Stella zu ihrer Beerdigung kommen. Als die beiden Frauen im hohen Norden Kanadas ankommen, überschlagen sich die Ereignisse: Das Land ist vom Ölsandabbau bedroht, und Little Drums Familie gerät in Gefahr. Kurz darauf wird Stellas kleiner Sohn entführt, und es wird klar, dass die Schicksale der beiden Familien unwiderruflich miteinander verwoben sind. Doch wie passt der eigenbrötlerische Indianer Luke ins Bild, der Stella helfen will? Und wird die lang vergessene „Zeremonie der Sterneneule“ helfen, Stellas Sohn zu befreien? (Quelle: Ullstein Taschenbuch) Meine Meinung: 30 Jahre nach der Begegnung mit der Indianerin Little Drum holen Sarah die Ereignisse jener Nacht ein. Little Drum ist gestorben und ihr letzter Wunsch besteht darin das Sarah und ihre Tochter Stella zu ihrer Beerdigung kommen. Als beide im hohen Norden Kanadas ankommen überschlagen sich die Ereignisse. Das Land ist vom Ölsandabbau bedroht und Little Drums Familie schwebt in Gefahr. Dann wird auch noch Stellas Sohn entführt und es wird klar beide Familien und ihre Schicksale sind miteinander verwoben. Doch was hat Luke mit alldem zu tun? Warum will er immerzu helfen? Und kann die „Zeremonie der Sterneneile“ helfen Stellas Sohn zu finden? Der Roman „Auf den Schwingen der Sterneneule“ stammt von der Autorin Sanna Seven Deers. Es war mein erstes Buch der Autorin und ich wurde hier vom schönen Cover und der Kurzbeschreibung angesprochen. Sarah und Stella sind Mutter und Tochter. In Deutschland haben sie ein behütetes Leben, das abgesichert ist. Beide sind liebenswert und sympathisch. In Kanada werden sie regelrecht aus ihrem Leben gerissen. Elizabeth und Lynn sind ebenfalls Mutter und Tochter. Sie leben abgeschieden in der Wildnis in Kanada, gemeinsam mit Lynns Mann Ted und deren 3 Kindern. Luke ist ein Indianer, der im Gästehaus von Elizabeth und Lynn wohnt. Er wirkte auf mich geheimnisvoll und teils undurchsichtig. Der Schreibstil der Autorin ist sehr bildhaft und fesselt ungemein. Die Autorin schafft es dem Leser die Kulisse Kanadas näherzubringen, man fühlt sich als wäre man quasi dort. Die Handlung an sich ist berührend und auch spannend gehalten. Es gibt auch eine Liebesgeschichte, die ins Geschehen eingegliedert ist. Diese passt gut und drängt sich nie in den Vordergrund. Die Mystik und alten Traditionen der Indianer sind wundervoll ins Geschehen eingewoben. Ihr Leben wird nicht geschönt sondern realistisch wiedergegeben. Außerdem schönt die Autorin hier nichts. Sie macht unweigerlich auf den Ölsandabbau aufmerksam, die Politiker und Firmenbosse kommen hierbei nicht besonders gut weg. Allerdings in manchen Situationen ging es mir zu glatt und unrealistisch zu. Die Hindernisse wurden in meinen Augen doch zu schnell aus dem Weg geräumt. Fazit: Abschließend gesagt ist „Auf den Schwingen der Sterneneule“ von Sanna Seven Deers ein doch guter Roman vor einer tollen Kulisse. Die gut dargestellten Charaktere, der gut zu lesende fesselnde Stil der Autorin und eine Handlung über ein interessantes Thema, wo mir allerdings manches doch zu glatt und einfach war, haben mir hier wirklich gut unterhalten können. Durchaus lesenswert!

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  • Leserunde zu "Auf den Schwingen der Sterneneule" von Sanna Seven Deers

    Auf den Schwingen der Sterneneule
    Sanna_SevenDeers

    Sanna_SevenDeers

    Liebe Leser, am 16.06.2014 erscheint mein neuer Roman "Auf den Schwingen der Sterneneule". Aus diesem Anlass moechte ich euch zu einer Verlosung mit anschliessender Leserunde einladen. Bevor ihr euch bewerbt, schaut doch bei den anderen Leserunden vorbei, die ich bei Lovely Books zu meinen Buechern veranstaltet habe, und/oder auf meiner Webseite unter www.sannasevendeers.com und schaut, ob meine Art von Buch fuer euch interessant sein koennte. Auch ueberlegt euch bitte vorher, ob ihr Lust und Gelegenheit habt, nach der Verlosung zeitnah an der Leserunde teilzunehmen. Hier noch etwas zu dem Inhalt des Romans: Die Ereignisse einer unheilvollen Nacht holen Sarah ein, als sie 30 Jahre später mit ihrer Tochter Stella zu der Beerdigung der alten Indianerin Little Drum in den Norden Kanadas reist. Das Land ist vom Ölsandabbau bedroht, und kurz darauf wird Stellas kleiner Sohn entführt. Die Schicksale aller Beteiligten scheinen unwiderruflich miteinander verwoben. Doch wie passt der eigenbrötlerische Indianer Luke ins Bild, der Stella helfen will? Und wird die lang vergessene „Zeremonie der Sterneneule“ helfen, Stellas Sohn zu befreien? Leseprobe Ich freue mich schon sehr darauf von euch zu hoeren und natuerlich auf die Leserunde! Bis bald seid herzlich gegruesst aus Kanada Sanna Ende der Bewerbungsphase: 14.06.2014 PS: Vor ein paar Tagen hatten wir einen ganz besonderen Besucher: ein junger Virginia Uhu hatte sich den Fluegel verstaucht und ist bei uns im Gemuesegarten "notgelandet". Er hat sich von uns aufnehmen lassen und ist fuer einige Stunden bei uns geblieben. Sobald es ihm besser ging, haben wir ihn wieder in die Freiheit entlassen. Wir alle werden die Begenung nie vergessen, ich ganz besonders nicht - nicht nur weil der Uhu ein wirklich beeindruckendes Tier ist, das man nur sehr selten zu Gesicht bekommt, sondern vielmehr deshalb, weil in "Auf den Schwingen der Sterneneule" gerade genau dieser Uhu eine so bedeutende Rolle spielt. Seine Weisheit und mystische Kraft ist somit aus dem Roman direkt in mein eigenes Leben geflossen. Eine Begegnung, die man wahrscheinlich nur einmal im Leben macht...

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    • 352
  • Raubbau für Öl

    Auf den Schwingen der Sterneneule
    moorlicht

    moorlicht

    Augenscheinlich ganz harmlose Geschehnisse können oft der Anfang von einer viel weitergehenden Geschichte sein. Der sprichwörtliche Stein, der in's Wasser fällt und noch lange danach noch weite Kreise zieht. Hier ist Sarah der ausschlaggebende Stein. Aus beruflichen Gründen ist sie in Kanada unterwegs und und verliert im unerwartet aufgekommenem Nebel die Orientierung. Gefunden wird sie von der Indianerin Little Drum und deren Tochter Elisabeth. 30 Jahre später erreicht Sarah ein Brief aus Kanada. Little Drum ist gestorben und hatte den Wunsch, Sarah bei ihrer Bestattung dabei zu haben. Kurz darauf ist Sarah mit ihrer Tochter Elisabeth und ihrem Enkel Nik unterwegs nach Kanada. Auf dem Weg zu dem Reservat, in dem Elisabeth mit Tochter Lynn und ihren Enkeln unter sehr harten Bedingungen lebt, erleben die Frauen zum ersten Mal die katastrophalen Auswirkungen von Ölsandabbau für die Umwelt. Aufgerissene Erde, riesige Krater in der Erde und selbst die kanadischen Regenwälder sind von dieser radikalen Methode der Ölgewinnung bedroht. Schon die Beschreibung des nach kanadischen Maßstäben 'nächstgelegenen Ortes' Fort McMurray ist brutal. Beim Lesen bilden sich Bilder vor dem inneren Auge, als wäre man in eine Siedlung aus der Zeit des Wilden Westens in das 21. Jahrhundert versetzt worden. Allerdings ohne die Romantisierung, die in den meisten Westernfilmen gezeigt wird. Für Frauen ist es nicht ratsam, allein auf den Straßen unterwegs zu sein und es regiert das Gesetz des Stärkeren. Kaum vorstellbar, daß es in einem 'zivilisiert scheinenden Land' wie Kanada solche Unsitten herrschen können. Die Gegebenheiten in der Minenstadt machen es schwer vorstellbar, daß das nicht nur alles Fiktion ist. Fort McMurray ist eine real existierende Stadt im nördlichen Teil von Kanada, lebt vom Fracking und hat durch die enormen Ausmaß des Ölsandabbaus seine Bevölkerung in den letzten zehn Jahren verdoppelt. Genauso wie die Gegebenheiten um den Ölsandbau und die daraus entstehenden Umweltschäden, entspricht dieser Teil der Geschichte völlig den Tatsachen. Gerade daß macht die Erzählung der Sterneneule so erschreckend und gleichzeitig so einmalig Neben den Umweltschäden gibt es noch andere Blickwinkel, die in dem Buch angesprochen werden. Gerade für Natives ist es alles andere als einfach, Arbeit zu finden. Der Großteil ist immer noch arbeitslos oder hält sich mit Gelegenheitsjobs über Wasser. Der sich daraus zwangsweise ergebende Konflikt zwischen einem gesicherten Gehalt und der Zerstörung des Landes wird angesprochen und regt zu einigem Nachdenken an. Geld verändert den Charakter und daß aus Gier danach viel gemacht wird, ist eine alte Binsenweisheit. Hier ist es nicht anders. Durch die ganze Geschichte hindurch bleibt es offen, wem wirklich zu trauen ist. In beiden Lagern gibt es Menschen, die Sarah und Lynn helfen wollen. Die Frage ist, wem kann man trauen. Wer sagt die Wahrheit? Selbst der augenscheinliche Tod von Lynn's Ehemann bleibt lange ein Rätsel. Wie ist er gestorben, warum - ist er überhaupt wirklich tot? Unabhängig von aller Fassungslosigkeit über die kaltblütigen Vorgehensweisen bis hin zum Mord ein spannendes Buch. Nichts wird beschönigt, auch wenn öfter genauer hingesehen werden muß, um die knallharte Wahrheit über ein Leben im Abseits der Gesellschaft nicht zu überlesen. Die Ereignisse um Ted und seine Familie stehen zu großen Teilen im Vordergrund. So sehr möchte man Lynn wünschen, daß ihr Mann noch am Leben ist und sie nicht mit ihren Kindern und schwanger allein im umkämpften Reservat zurückbleibt. Was in europäischen Breitengraden mit einem Gang zum Amt in ziemlich gesicherte Bahnen zu lenken wäre, nimmt hier den Platz einer Katastrophe ein. Mit Ted steht und fällt der Boden unter den Füßen dieser Familie. Wie in ihren anderen Büchern schreibt Sanna Seven Deers auch hier wieder sehr anschaulich über die Mythologie der Natives, nur daß es dieses Mal nicht ganz so ausfürlich beschrieben wird wie in anderen Büchern, die ich von ihr gelesen habe. Auch die heutige Situation und die Kultur der amerikanischen Ureinwohner kommt dabei nicht zu kurz. Ich habe diese Rezension ziemlich lange vor mir her geschoben. Der Grund ist, daß ich gerade bei diesem Thema eine sehr klare Meinung gegen das Fracking habe. Da ist es nicht einfach, nicht nur über Fracking und die aus meiner Sicht offensichtlichen Folgen zu schreiben. Links: Greenpeace: Das dreckige Geschäft mit dem Ölsand Greenpeace: Öl - auch in Kanada ein dreckiges Geschäft Greenpeace: Kanada - trennt Öl und Staat Planet Wissen: Ölsandabbau in Kanada Wikipedia: Fort McMurray Wikipedia: Ölsand Zeit: Öl - war da was? Geschrieben für: Die Zaunreiterin

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  • Ein umwerfendes Buch voller Drama, Mystik Action und Liebe ...

    Auf den Schwingen der Sterneneule
    AliceDreamchild

    AliceDreamchild

    Inhalt In einer kanadischen Nebelnacht begegnet die Deutsche Sarah der Indianerin Little Drum und deren Tochter Elizabeth. Eine schicksalshafte Begegnung, denn Little Drums weiser Rat rettet Sarahs ungeborener Tochter das Leben. Jahrzehnte später erreicht Sarah und ihre Tochter Stella ein Brief: Little Drum ist gestorben und möchte, dass die beiden ihrer Begräbniszeremonie beiwohnen. Im Indianerreservat werden Sarah, Stella und Stellas Sohn Niklas mit der harten Lebensrealität der Ureinwohner konfrontiert. Und nicht nur das: Auch eine Umweltzerstörung mit katastrophalen Ausmaßen findet hier statt, beim lukrativen Ölsands. Plötzlich verschwindet der Ehemann von Little Drums Enkelin Lynn. Wusste er zuviel über die dubiosen Machenschaften der Abbaufirma? Und was hat der geheimnisvolle Indianer Luke damit zu tun, zu dem Stella sich so hingezogen fühlt? Die Ereignisse spitzen sich zu und gipfeln in der dramatischen Entführung des kleinen Niklas.   Kurzmeinung Eine Gänsehautbuch – die perfekte Verbindung von Action, Liebe und Mystik vor dem unglaublichen Hintergrund einer Umweltkatastrophe. Mir hat jede Seite beim Lesen den Atem geraubt.   Moderne Indianer Besonders gelungen fand ich, dass Sanna Seven Deers die Lebenswirklichkeit der Indianer nicht verschönert oder verklärt, sondern die schwierige Situation sehr realistisch beschreibt. Sie thematisiert Probleme wie Rassismus und Armut, ohne jedoch einen optimistischen Unterton zu verlieren. Auch die Mystik und Kultur der Indianer wird glaubhaft in die Handlung verwoben und dem Leser so auf subtile und doch lehrreiche Art nähergebracht. Umwelt und Geld Bei der Beschreibung der katastrophalen Auswirkungen, die der Ölsandaubbau auf die Natur Kanadas hat, nimmt Sanna Seven Deers kein Blatt vor den Mund. Ich war zuerst sprachlos vor Entsetzen, zumal mir eine schnelle Google-recherche bestätigt hat, dass die Autorin keineswegs übertreibt. Diese unfassbare Zerstörung passiert täglich und nahezu unbemerkt. Trotzdem hatte ich beim Lesen nie das Gefühl, dass ein belehrender Zeigefinger erhoben wird. Zwar wird sehr deutlich, auf welcher Seite Elizabeth, Lynn und Luke stehen, doch auch die andere Partei kommt zu Wort. Der Konflikt zwischen den Arbeitsplätzen, die für viele Indianer ein Auskommen und Sicherheit und Nahrung für ihre Familien bedeuten, und der Zerstörung ihrer Heimat und ihrer Kultur wird sehr einfühlsam und nachvollziehbar beschrieben. Nicht gut weg kommen die korrupten, geldgierigen Firmenbosse und Politiker, die sich am Ölsandabbau schamlos bereichern wollen und denen dafür jedes Mittel – bis hin zu Mord – recht ist. Noch dazu erfährt der Leser quasi nebenbei etwas über Politik und Gesetze der Indianerreservate Kanadas. Filmreife Action Beim Lesen dachte ich mir mehrfach: Das würde ich gerne im Kino sehen! Tatsächlich ist die Sprache so bildhaft und realitätsnah, dass ich bei vielen Szenen das Gefühl hatte, sie direkt vor Augen zu haben. Das Buch würde eine großartige Filmvorlage abgeben und hat alles, was ein Hollywood-Blockbuster braucht: Drama, Action und Liebe. Warner Bros. Falls Ihr das hier lest: Sichert Euch die Rechte!!! Fazit Ich kann Fans von actionreichen Büchern mit kritischem Hintergrund nur empfehlen: Holt Euch dieses Buch. Es war mein erster Roman von dieser Autorin, aber es wird ganz sicher nicht der letzte gewesen sein. Ein Bonus war die Indianerthematik, die mich persönlich sehr interessiert.

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  • Das Lovelybooks Halloween Wichteln 2014

    Daniliesing

    Daniliesing

    Zum Auspacken eurer Wichtelpakete geht es hier! Anmeldeschluss! Eine Anmeldung für dieses Wichteln ist nicht mehr möglich! Hallo liebe Wichtel und solche, die es noch werden wollen. Es ist zwar noch Sommer, auch wenn man das bei den Temperaturen gar nicht glauben möchte, aber wir bereiten uns schon auf das Halloween-Wichteln vor! Eine wunderbare Zeit, um sich tolle Geschenke zu packen, finden wir! Wir freuen uns natürlich über jeden der mitmacht, dennoch müssen wir kurz auf auf Folgendes hinweisen: Bitte nur anmelden, wenn du bereit bist, mindestens drei Beiträge zu schreiben, in der Regel öfter als einmal die Woche auf LB unterwegs bist und hier auf private Nachrichten reagierst. Dein Profil sollte aktiv sein! Du solltest auch die notwendige Zeit und ein Budget von 20-30 Euro einplanen. Achtung: Alle, die unter 18 sind, sollten bitte die Erlaubnis ihrer Eltern haben, auch wenn sie ihr Taschengeld dafür "opfern"! Wer sich nicht an die Regeln hält, wird für kommende Wichtelaktionen gesperrt! Wer bereits sehr negativ in anderen Aktionen (z.B. Wanderpakete, Wanderbücher o.ä.) aufgefallen ist, wird eventuell nicht zugelassen. Wir wollen ein faires Wichteln und Miteinander! Nachfolgendes bitte aufmerksam lesen!!! Natürlich geht es auch diesmal wieder darum, jemanden zu überraschen und selbst überrascht zu werden. Jeder der gern mitmachen möchte, meldet sich an (Wie das geht? Bitte weiterlesen...) und bekommt dann ein Wichtelkind zugeteilt, dem er ein Päckchen packt. Zugleich ist man selbst Wichtelkind und erhält ein Päckchen. Das Spannende dabei ist natürlich der Überraschungseffekt, denn man weiß nicht, was man geschenkt bekommt und von wem. Möglicherweise lässt man sich auf eine fremde Person ein oder man kennt sich gar schon ein wenig über LB. All das bleibt bis zum Auspacktermin geheim. Bitte nicht vorher verraten, wen man beschenkt!!! Ihr seid schon angemeldet und möchtet euch mit den anderen Teilnehmern austauschen? Zum Plauderthema geht es hier! ♦ Anmeldung: Wer mitmachen möchte, der meldet sich bitte hier mit einem Beitrag an und beantwortet nachfolgende Fragen in seinem Wunschzettel. Außerdem schickt derjenige mir bitte seine Adresse per privater Nachricht hier über Lovelybooks und teilt bitte auch mit, ob er bereit wäre ein Päckchen europaweit zu versenden. (Nur EU) Nur wer mir seine Adresse schickt, kann mitmachen. Bitte nicht vergessen!!! Die Adressen sind sehr wichtig, sonst weiß der zukünftige Wichtel nicht, wo das Päckchen hinreisen soll. Wir losen dann später aus, wer euer Wichtelkind sein wird. Anmeldungen sind bis einschließlich den 5. September 2014 möglich. Wer euer Wichtelkind ist, teilen wir euch am 06. / 07. September 2014 mit. Diese Fragen sollen euch helfen, einen gut gefüllten Wichtelwunschzettel hier im Thread zu schreiben, bitte nicht per PN an uns... Was mögt ihr besonders gern? Was mögt ihr gar nicht? Welche Bücher lest ihr am liebsten? Oder soll es lieber kein Buch sein? Sind Mängelexemplare ok? Sind gebrauchte Bücher ok? Mögt ihr Süßigkeiten? Wenn ja, welche? Trinkt ihr vielleicht Tee oder lieber Kaffee? Habt ihr ein Hobby, wobei euer Wichtel euch mit Material unterstützen kann?  Womit kann man euch sonst eine Freude machen? Welche Farben mögt ihr am liebsten? An alle Wichtelchen, die sich vorrangig Bücher wünschen, denkt bitte auch daran, dass das kein reines Bücherwichteln ist. Viele zukünftige Wichtelmamas würden neben einem Buch auch ganz viele andere tolle Sachen beilegen. Dazu werden natürlich eure Wünsche benötigt. Als Anhaltspunkt könnte dienen, was ihr macht, wenn ihr nicht lest oder auf Arbeit seid. Vielleicht malt der ein oder andere, oder bastelt, macht Scrapbooking oder filzt, näht, strickt, häkelt, puzzelt, spielt gern Karten, liegt stundenlang in der Badewanne, hört wahnsinnig gern Musik, schreibt, dichtet, oder tut etwas ganz anderes. Nicht nur wir würden uns freuen, wenn der Schwerpunkt des Wunschzettels nicht nur auf den Büchern liegt. Bitte achtet darauf, dass bei euren Wünschen Dinge dabei sind, die nicht den preislichen Rahmen sprengen. Neue Wichtelchen dürfen auch sehr gern bei den "Alten Hasen" schauen, wie ein Wichtelwunschzettel aussehen könnte. ♦ Verschicken: Die Pakete müssen bis spätestens 17. Oktober 2014 -VERSICHERT!!!- verschickt werden. Dies bedeutet bei der DHL als Paket (auch Pluspäckchen, die man komplett fertig kaufen kann, gehen nicht!) und bei Hermes ist ab dem Päckchen alles versichert. Bitte achtet darauf, dass ihr es wirklich spätestens dann verschickt. Es ist wichtig diesen Termin einzuhalten, damit dann jeder sein Päckchen pünktlich öffnen kann. Bitte schreibt auf das Päckchen "LB-Halloweenwichteln" oder "Süßes oder Saures??" als Erkennung, dass es sich um ein Wichtelpäckchen von LovelyBooks handelt. So weiß das Wichtelkind, dass dieses nicht vor dem 31. Oktober 2014 geöffnet werden darf. Wer am 23. Oktober 2014 noch kein Päckchen erhalten hat, meldet sich bitte hier bzw. auf jeden Fall per PN bei uns. Immer wieder kam es in vergangenen Wichtelaktionen zu Problemen, weil nicht pünktlich oder unversichert verschickt wurde. Daher hier jetzt ganz klar als neue Regel: Wer nicht versichert verschickt, sprich, keine Sendenummer nachweisen kann, wird für die nächste Wichtelaktion gesperrt!!! Damit das nicht vorkommen muss, haben wir in den großen Wichtelaktionen ein Extrapäckchen verlost unter allen, die pünktlich verschickt haben. Unter allen, die uns rechtzeitig ihre richtige Sendungsnummer zusenden, verlosen wir ein kleines Päckchen als Überraschung. Der Gewinner wird kurz nach dem Auspacktermin fürs Halloween-Wichteln bekannt gegeben. ♦ Auspacken: Unser gemeinsamer Auspacktermin wird der 31. Oktober 2014 sein. Dabei spielt die Uhrzeit keine Rolle. Einige werden sicher schon am 30. Oktober auf Mitternacht warten. ;-) Wer später auspacken will oder muss, meldet dies bitte im Auspackthread, den ich später noch erstellen werde. So weiß der Wichtel Bescheid und sitzt nicht ungeduldig vor dem Bildschirm. Bitte lasst euch auf keinen Fall schon von Neugier getrieben dazu verleiten, das Päckchen eher zu öffnen. Schön warten!!! ;-) Es gehört unbedingt dazu, sich hier zu melden, wenn das Päckchen angekommen ist, wann man auspackt und ein kleiner Auspackbericht, am liebsten mit Foto!!! ♦ Geschenke: Bei den Geschenken sollte es nicht um besser, teurer und neuer gehen, sondern darum, etwas mit Herz für jemanden auszusuchen. Jemandem mit einem selbstgepackten Päckchen eine Freude machen, sollte das Ziel sein. Eine gut gewählte Kleinigkeit, ein lieber Kartengruß, eine kleine kreative Arbeit, all das kommt viel besser an, als ein teuer gekauftes Buch oder gar nur ein Büchergutschein. Trotzdem sollte man den preislichen Rahmen von 20-30 Euro immer im Auge behalten. Sicher werden sich viele Bücher wünschen, es sollte allerdings kein Muss sein. Wer Bücherwünsche hat, kann diese gern im Beitrag mit anhängen oder vielleicht hat derjenige ein Wichtelwunschregal in seiner Bibliothek hier bei LB eingerichtet. Dann bitte darauf hinweisen. Mängelexemplare oder gebrauchte Bücher sollte man nur verschenken, wenn das Wichtelkind in der Beantwortung der Fragen sein OK gegeben hat. Außerdem muss jeder ein Rätsel zu seiner Person mit in das Päckchen legen. Wie das aussehen soll, ist dabei ganz eurer Fantasie überlassen - ganz egal ob Kreuzworträtsel, Bilderrätsel, Logikrätsel oder etwas ganz anderes. Nur allzu schwer sollte es nicht sein, denn das Wichtelkind will sich sicher mit einer persönlichen Nachricht bei der Wichtelmama bedanken. Noch einmal die wichtigsten Daten: ♦ Anmeldeschluss: 5. September 2014 (Adresse an Daniliesing nicht vergessen!!!) ♦ Wichtelvergabe: 6. / 7. September  (PN von Dani oder Federchen) ♦ spätester Versand: 17. Oktober 2014 (Sendungsnummer an den Wichtelkindausloser) ♦ Auspacktermin: 31. Oktober 2014 Nun hoffen wir auf viele Mitwichtler und wünschen uns allen: Viel Spaß!!! PS: Noch Fragen?? Dann her damit!! Entweder hier im Thread oder per PN. Ich werde am Ende eine Liste der Teilnehmer führen. Bitte nicht böse sein, wenn ihr dort nicht sofort erscheint. Wer mir seine Adresse geschickt hat, kommt auch sicher drauf. *** Bitte überlegt euch vor der Anmeldung, ob ihr wirklich Lust, Zeit und das nötige Taschengeld habt, um hier teilzunehmen. Es gehört nämlich dazu, selbst ein Päckchen liebevoll zu packen & zu verschicken, sich hier zu melden, wenn das Wichtelpaket angekommen ist, beim Auspacken mit dabei zu sein usw. ... Wer Zweifel hat, kann gern bei der nächsten Wichtelrunde von neuem überlegen. Falls jemand schon angemeldet ist und sich doch lieber wieder abmelden möchte, sollte dies bis spätestens den 5. September 2014 melden. *** Teilnehmer: 28horseshoe 30li05 AefKaey Alathaya Anna91 Annesia Anu1990 Asmodeus Baasies BakaMonkey Benny1988 bigchaos booksnstories buchfeemelanie Buchrättin Buecherfreak321 CaryLila Cathy28 ChrischiD cole88 Dahlia Darkangel82 darklittledancer Denraprom DieBerta dieFlo DremCatcher EineBuchliebhaberin Elke Federchen Felan fireez FloareaSoareliu forever_books ginevere gorgeous grinselamm GrOtEsQuE Gwynny jackdeck Janosch79 Jarima Jessilein kalemannia kalligraphin Katinka17 kattii Kleines91 Klusi Krapfen Lainybelle LeJardinDuLivre LeseAlissaRatte lesebiene27 Lesefieber Leseprinzessin1991 Lilasan Lilawandel Lilly_McLeod Lisa457 Litfara liyah40 Loony_Lovegood Lucretia lunaclamor maggy17 Marjuvin MeLi94 Michaela11 Michelle13579 mieken Mika2003 Mikki minori MissKitty Momoko91 MoonlightCat01 N9erz Nachas Nalany nataliea Nenatie nicole_von_o NiliBine70 NinaniN Nynaeve04 Nyoko pamN PanRises Primrose PrinzessinAurora Queenelyza Raindrops Reika-chan rumble-bee samea sarah1395 Sayumi Scathach Schlehenfee Schneekatze Schnien87 SchwarzeRose Schwertlilie79 sjule Somaya sophiathetommo steffchen3010 Sterny88 Stjama Sunny Rose Susi93 The iron butterfly Tiana_Loreen thiefladyXmysteriousKatha thora01 Traeumeline Turtlestar vanillaxcupcake Viva_la_vida Wildpony Winterzauber WolfgangB Yuna216

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  • Wundervolles Buch

    Auf den Schwingen der Sterneneule
    Labradoria

    Labradoria

    Die Autorin hat einen wundervollen Schreibstil, der einen nicht nur in den Bann der Geschichte sondern auch in die Welt der Indianer und deren Stellung in der amerikanischen Gesellschaft zieht. Inhaltlich wird das Leben zweier Familien verbunden. Von der Kultur der Indianer , den Machenschaften in der Ölindustrie sowie einer neuen Liebe und vielen Geheimnissen. Und immer wieder zwischendurch werden wir von der Sterneneule und den Geistern der Welt eingeholt. Wer sich für die eben erwähnten Themen interessiert, der ist in diesem Buch gut aufgehoben.

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    Floh

    Floh

    12. August 2014 um 06:43
  • Abenteuer in Kanada

    Auf den Schwingen der Sterneneule
    Sternenstaubfee

    Sternenstaubfee

    Sarah bekommt einen Brief aus Kanada, der in ihr Erinnerungen an ihre damalige Reise nach Kanada weckt. Als Sarah vor 30 Jahren dort war, war sie mit ihrer Tochter Stella schwanger und traf mitten in der Wildnis auf Elizabeth und deren Mutter Little Drum. Die beiden Frauen haben Sarah damals sehr geholfen, und jetzt ist Little Drum gestorben. Elizabeth bittet Sarah und ihre Tochter Stella, an der Beerdigungszeremonie teilzunehmen. Kurzentschlossen machen Sarah und Stella sich gemeinsam mit dem fünfjährigen Niklas auf die Reise nach Kanada, nicht ahnend, dass sie geradewegs in ein Abenteuer fahren, denn es wird eine unvergessliche und gefahrvolle Reise... Mein Leseeindruck: Die Geschichte von Sarah und Stella hat mich sehr berührt. Sie treffen in Kanada auf Elizabeth und deren Tochter Lynn, die gemeinsam mit Lynns Ehemann Ted und drei Kindern recht abgeschieden in der Wildnis leben. In einem Gästehaus lebt auch noch der Indianer Luke mit seinem treuen Hund Sylvester. Die Figuren sind alle sehr schön beschrieben und dargestellt, so dass ich mir ein gutes Bild von allen machen konnte. Auch die Ortschaften, die einsamen Wälder und die gefährlichen Sümpfe sind so beschrieben, dass ich sie vor meinem inneren Auge sehen konnte. Sehr interessant für mich war die Sache mit dem Ölsandabbau, der hier sehr gut beschrieben wird und mich sehr betroffen gemacht hat. Sowieso hat mich die Geschichte von Sarah, Stella, Elizabeth und all den anderen tief berühren können. Einzig das Ende des Buches war mir persönlich etwas zu dramatisch. Dennoch habe ich es sehr gerne gelesen und freue mich nun auf weitere Bücher der Autorin!

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    Nenatie

    Nenatie

    11. August 2014 um 07:09
  • Spannende Geschichte in Kanada

    Auf den Schwingen der Sterneneule
    Maggi

    Maggi

    Dieser Roman überzeugt mit einem sehr eingängigen Schreibstil, interessanten, lebensnahen Landschaftsbeschreibungen und einer interessanten Mischung aus verschiedensten Charakteren. Es ist mein erstes Buch von Sanna Seven Deers und ich habe mich sofort in ihrer Geschichte wohl gefühlt. Das Kopfkino setzte sofort ein, was ich immer sehr mag! Es war fast so, als wäre ich selbst auf Reisen gewesen in diesem Buch. Das Buch beginnt mit einem Rückblick in die Zeit von vor dreizig Jahren, als die junge Sarah beruflich nach Kanada reisen muss. Ihr Leben rüttelt sie gerade ziemlich durch: die Liebe ihres Lebens hat sie verloren und ist nun von einem Mann schwanger, mit dem sie es eigentlich locker halten wollte. Sie spielt mit dem Gedanken, das Kind nicht zu behalten. In dieser emotional aufrüttelnden Situation gerät Sarah, auf dem Weg zu einem Geschäftstermin, in den schlimmsten Nebel, den sie je erlebt hat. Sie verirrt sich mit dem Auto und begegnet so der Indianerin Little Drum und ihrer Enkelin Elizabeth. Die beiden umgibt eine tiefe Weisheit und sie wissen mehr von Sarah, als sie eigentlich wissen können. Diese Begegnung wird für sie zum Schlüsselmoment ihres ganzen Lebens und im Laufe des Romans wird immer deutlicher, dass nicht nur Sarahs Leben, sondern das fast all der Personen, deren Bekanntschaft der Leser im Laufe des Buches macht, durch diesen Moment beeinflusst werden. Sarah ist so berührt von der Wahrhaftigkeit und Wichtigkeit der Begegnung, dass sie Elizabeth ihre Visitenkarte gibt und sie bittet, falls je sie oder ihre Familie Hilfe benötigen würde, dann solle sie sich melden. Die Stimmung im Buch, diese unterschwellig immer mitlaufende Mystik wird in diesen ersten Szenen bereits deutlich. Ich empfand dies als sehr passend und stimmungsvoll. In den indianischen Kulturen ist es nicht wie bei uns üblich, dass spirituelle und religiöse Dinge derart stark vom Alltag separiert sind. Das für traditionell lebende Native Americans, bzw. Native Canadians selbstverständliche Mit- und Beieinander von Alltag und Spiritualität ist sehr gut umgesetzt. Viele Jahre nach der lebensverändernden Situation hört Sarah, mittlerweile Mutter einer 30-jährigen Tochter und Großmutter eines 5-jährigen Enkels, wieder etwas von der indianischen Familie aus Kanada. Die alte Little Drum ist gestorben und es war ihr letzter Wunsch, dass Sarah und ihre Tochter an ihrer Bestattungszeremonie teilnehmen sollten. Nach einigem Hin und her beschließen Sarah und ihre Tochter Stella nach Kanada zu fliegen und sie nehmen deren Sohn Niklas mit. Auch Elizabeth ist mittlerweile Großmutter und empfängt die deutschen Gäste gemeinsam mit ihrer Tochter Lynn und ihren drei Kindern. Die Familie wohnt mitten in der Wildnis in einem Reservat in sehr schlichten Umständen, woran sich die Deutschen erst gewöhnen müssen. All das wird aber von einer entwaffnenden Herzlichkeit und Güte ausgeglichen, wodurch die Gäste und auch der Leser sich sofort wohl fühlen. Lediglich der Nachbar der Familie, Luke, macht einen düsteren und zurückhaltenden Eindruck. Trotzdem ist er faszinierend und interessant, von Anfang an. Das spürt man mit den Buchstaben vor Augen und auch die Figuren im Buch merken dies. Die unterschiedlichen Lebenswelten von Sarahs Familie in Deutschland und Elizabeths und Lynns Familie in Kanada sind sehr realistisch beschrieben. Um so schöner, dass die beiden Familien sich sofort gut verstehen und auch Niklas sich, trotz fehlender Sprachkenntnis, so gut mit den Kindern versteht! Sehr schnell merkt man aber auch, dass dieses Buch viel mehr ist, als eine Familiengeschichte, mehr als eine Geschichte von Freundschaft zwischen den Kulturen, sehr als eine wildromantische Geschichte in der Wildnis. Oh ja, es ist sehr viel mehr als. Im Verlauf der Geschichte wird es politisch, gesellschaftskritisch und unglaublich spannend. Die Verschleierung eines der größten Umweltverbrechens aller Zeiten und deren Vertuschung wird hier thematisiert: Der Ölsandabbau im Norden Kanadas. Was über den Ölsandabbau berichtet wird ist empörend! Dass die Abbaufläche so groß wie Großbritannien ist, finde ich unglaublich! Wieso um Himmels willen wissen wir davon nichts??? Das kann doch nicht sein, dass wir in Europa nichts, absolut nichts davon in unseren Medien finden. Oder hat etwa schon mal jemand von euch, liebe Leser dieser Rezension, in der Tagesschau, in einer Zeitung oder sonst wo davon gehört? Ich nicht! Regenwaldabholzung am Amazonas: präsent! Palmöl-Monokulturen und dadurch Regenwaldzerstörung in Asien: präsent! Und vieles andere ist zumindest in einigen ausgewählten Zeitungen und Onlinemedien in deutscher Sprache präsent, wenn schon nicht in den massenkompatiblen Medien. Aber dass in Kanada die Natur in solchem Maße zerstört wird mit so einer Methode, das habe ich in diesem Buch tatsächlich zum ersten Mal gehört! Mehr und mehr werden die Zusammenhänge klar und unsere Protagonisten geraten auf unangenehmste Weise zwischen die Fronten. Immer neue Katastrophen tun sich auf und alle Beteiligten verstricken sich immer tiefer in ein Netz aus politischen Verschwörungen, verdeckten finanziellen Interessen und Lobbyismus. Man darf sich also nicht von dem romantischen Cover täuschen lassen. Dieses Buch ist alles andere als mystisch angehauchte Frauenliteratur. Gerade das hat mich so für das Buch eingenommen, eben dies hat mich überzeugt. Das dieses Buch so spannend wird, hätte ich nicht unbedingt gedacht. Das Buch entwickelte unerwartet einen sehr starken Sog und ich musste mich ab einem gewissen Zeitpunkt dazu zwingen, auch noch etwas anders zu machen, außer zu lesen! Ich hatte eine schöne Geschichte über Liebe, Freundschaft und das Zusammentreffen zweier Kulturen erwartet und all diese Erwartungen erfüllte das Buch sehr gut. Was ich nicht erwartet hatte, war ein Buch, welches man schon fast als Polit-Thriller bezeichnen kann. Die Entwicklung der gesamten Handlung und der Protagonisten war sehr interessant und spannend zu verfolgen. Lediglich ein kleines Sternchen muss ich abziehen, weil mir einige kleine Dinge zu schnell und reibungslos gingen, was die innere Entwicklung der Figuren angeht. Überzeugend fand ich die Naturdarstellungen, die Darstellung der politischen Verstrickungen, das es immer wieder neue Intrigen gab, neue Leute, die in der Sache mit drin hängen und zwar bis zum Schluss. Etwas weniger überzeugend fand ich, dass sich Sarah und Stella so nahtlos in die Gegebenheiten einfügen und quasi innerhalb von weniger Tagen selbst "indianisch" werden, sie denken und fühlen so und hinterfragen meines Erachtens nach zu wenig. Man muss sich mal vor Augen halten, dass das ganze Buch nur wenige Tage umspannt. Sarah und Stella fallen aus ihrem überbehüteten, finanziell sicheren und äußerst behüteten Leben ohne Übergang in ein Leben voller Probleme. Das das nicht für etwas mehr Konflikte sorgt, finde ich dann doch etwas weit hergeholt. Wenn man bedenkt, dass es sich eine fiktive Geschichte handelt ist das jedoch locker zu verschmerzen und es war wirklich, wirklich unterhaltsam. Ich habe mich nicht eine Sekunde gelangweilt und das Buch hatte überhaupt keine Längen! Und das will bei einem Buch mit mehreren hundert Seiten schon was heißen! Aber die innere Entwicklung der Charaktere ging mir dann doch etwas zu schnell und vor allem zu Reibungslos insgesamt war es ein gutes Buch, welches mich über die ganze Zeit hinweg großartig unterhalten hat! Es war spannend, emotional, mystisch und oft überraschend. Von mir gibt es eine absolute Leseempfehlung! Dieses Buch macht Lust auf mehr Bücher dieser Autorin!

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