Sanna Seven Deers Das Geheimnis des Felskojoten

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Inhaltsangabe zu „Das Geheimnis des Felskojoten“ von Sanna Seven Deers

Die 26-jährige Serena wird durch einen Anruf ihres Bruders in Angst und Schrecken versetzt: Fabian, ein begabter Physiker, ist den dunklen Machenschaften eines mächtigen Konzerns auf die Spur gekommen und in Nordamerika untergetaucht. Von vorahnungsvollen Träumen geplagt, macht Serena sich gemeinsam mit Fabians Freund, dem Indianer Shane Storm Hawk auf, ihren Bruder zu finden. Die Suche, bei der sie schnell selbst zu Verfolgten werden, führt sie durch den Westen der USA bis nach Kanada. Serena fühlt sich stark zu Shane hingezogen, doch nun stehen auch ihre Leben auf dem Spiel. Sie muss auf die mystischen Zeichen vertrauen, nicht nur um Fabians Willen, sondern auch um ihrer Liebe zu Shane eine Chance zu geben.

Das Buch ist nicht schlecht, aber die "Geistwesen" sind fast schon ein Deus ex machina... die Figuren sind viel zu sehr von ihnen abhängig.

— Jisbon

Es wird wenig zu Kanada und der spannenden Kultur der Indianer geboten. Dafür platte Story und anstregende Protagonisten.

— marcelloD

Schönes Cover, wunderbare Landschaft und eine zauberhafte Lovestory.

— Chumha

Ein abenteuerlich mitreißendes Buch über böse Machenschaften, Gerechtigkeit, Freiheit und eine aufblühende Liebe. ♥

— Janine2610

Ein süßes Buch für zwischen durch, aber es haut einen nicht um.

— anniXD

Das Buch hätte Potential gehabt. Leider durch die vielen Klischees verschenkt ... Wenigstens ist der männl. Hauptcharakter sympathisch.

— Altais

Nette Idee, aber viel zu platt umgesetzt.

— Rabenprinzessin

mythos, tolle Landschaft, liebe, Spannung alles dabei, habe ich sehr gerne gelesen

— eulenmama

Schade, ich hatte mir mehr erwartet...

— MrsFoxx

Dieses Buch hat mich sehr bewegt. Ich würde selbst gerne mal zu den Schauplätzen reisen.

— QueenSize

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  • Das Geheimnis lüften

    Das Geheimnis des Felskojoten

    Giorgo

    28. October 2016 um 12:00

    An einen schönen Sommertag bekommt Serena einen Anruf von ihrem Bruder Fabian. Er teilt ihr mit, dass er nicht mehr im Kloster ist, weil er sich nicht mehr verstecken möchte. Es gaben Leute, die haben ihm eine Arbeit angeboten, aber sie machen schlimmen Sachen und Fabian will das verhindern. Als Fabian sich von Serena verabschieden will, wird das Gespräch unterbrochen. Serena will ihrem Bruder auf jeden Fall helfen, denn er ist in Schwierigkeiten und diese Leute wollen ihn umbringen. So durchsucht sie das Adressbuch von Fabian und findet eine Adresse von Shane. Er ist Indianer, hat mit Fabian zusammen studiert und sie sind beste Freunde. Serena kontaktiert Shane und zusammen machen sich auf die Suche nach Fabian. Sie verlieben sich und finden auch Fabian. Aber sie wissen nicht, in was sie da hinein geraten sind und dass es lebensgefährlich wird... Die Geschichte über den Glauben von Indianern und deren Heiligen Orte fand ich interessant . Schade ist, dass die Liebesgeschichte zwischen Serena und Shane wenig ausgebaut ist. 

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  • Zwiespältige Meinung

    Das Geheimnis des Felskojoten

    Jisbon

    20. May 2016 um 18:02

    Achtung, Spoiler-Gefahr Ich finde es sehr schwer, "Das Geheimnis des Felskojoten" zu bewerten. Das liegt vor allem an der Einbindung der indianischen Mythologie, die ich sehr zwiegespalten sehe. Nachdem Serena und Shane aufeinander getroffen sind und beschließen, gemeinsam nach Fabian zu suchen, verlassen sie sich hauptsächlich auf Hinweise, die die Geistwesen ihnen übermitteln. Sie suchen heilige indianische Stätten auf, an denen mysteriöse Dinge geschehen. Beispielsweise unterhalten sie sich mit einer Frau, die von Schwitzhüttenzeremonien schwärmt und sich mit Shane fotografieren lässt - aber als sie sich das Foto später anschauen, ist er alleine abgebildet. Dies überzeugt die beiden davon, einen Hinweis vom Great Spirit erhalten zu haben, und bestimmt ihren weiteren Weg. Auch wenn sie in Schwierigkeiten stecken, geschehen unerklärliche Dinge, die sich nur mit der Hilfe der Geistwesen erklären lassen.  Vorweg gesagt: man muss bereit sein, sich auf diese mystischen Geschehnisse einzulassen und zu akzeptieren, dass Dinge geschehen, die man sich mit reiner Logik nicht erklären kann. Wem dies zu abgedreht ist, der wird mit diesem Buch keine Freude haben, denn die Geistwesen mischen im ganzen Buch kräftig mit. Einerseits fand ich die indianische Mythologie sehr interessant. Ich habe alle heiligen Orte, die die Protagonisten aufsuchen, gegoogelt und mir auch die erwähnten Rituale angesehen. Auch Shanes festen Glauben und seine Ruhe, das Vertrauen in den Great Spirit fand ich faszinierend. Ich habe zuvor noch kein Buch gelesen, in dem diese Dinge eingebunden wären, sodass ich bereit war, diese doch sehr mystische Hilfe, die sie erhalten, zu akzeptieren. Immerhin ist es eine Geschichte über Indianer und wird schon als "mystisch" angepriesen, da war es nur klar, dass es sich sehr um ihren Glauben drehen würde. Je weiter die Handlung voranschritt, desto problematischer wurde es aber für mich. Langsam kam es mir so vor, als wären die Geistwesen etwas wie ein Deus ex machina. Eines ist klar, ohne die Hilfe der Geistwesen hätten Shane und Serena keine Chance gehabt, auch nur eine Spur zu finden. Der Great Spirit lässt ihnen Hinweise zukommen, sei es nun an den Gebetsstätten oder durch Serenas mysteriösen Traum, Gebete retten sie aus brenzligen Situationen, der Great Spirit sorgt am Ende für ausgleichende Gerechtigkeit. Irgendwann war mir das alles zu viel. Nichts gegen den Glauben der Indianer oder die Tatsache, dass die Geistwesen hier real zu sein scheinen und den beiden Hinweise geben, das war wirklich noch interessant und mal etwas anderes. Wenn die Protagonisten sich aber in mehr als 50% der Handlung nur auf diese mystischen Ereignisse verlassen, fällt es mir schwer, die Geschichte noch als glaubhaft zu empfinden. Vor allem am Ende wurde es mir persönlich ein wenig abgedreht, als ein Bär sich in einen elektrisch geladenen Zaun warf, um die Stromversorgung zu unterbrechen und den Protagonisten Zugang zum Gebäude zu verschaffen. Bei aller Faszination, dies ist mir zu viel des Guten. Hätte Sanna Seven Deers die Geistwesen etwas spärlicher eingebunden, wäre es glaubwürdiger gewesen und hätte die Hauptpersonen nicht so wirken lassen, als könnten sie nur durch Übersinnliches etwas erreichen. Was mich ebenfalls ein wenig gestört hat, war die schwarz/weiß-Zeichnung der Charaktere, die nur an wenigen Stellen durchbrochen wird. Serena ist ein wenig naiv und kann ihre Kamera kaum aus der Hand legen, aber sie ist sehr mutig, freundlich, lustig und eben eine typische Heldin, die nur gelegentlich zu stur und ein wenig zickig ist, während Shane ein guter, naturbewusster, gelassener und mutiger Indianer ist, der nur ab und zu ein wenig schroff ist. Die Bösen hingegen scheinen skrupellos (wenn auch sehr unbeholfen) zu sein und menschliche Regungen gut unterdrücken zu können. Leider stellen die Antagonisten den Großteil der Handlung keine große Bedrohung dar. Sie scheinen über sämtliche technischen Möglichkeiten zu verfügen, Serena, Shane und Fabian zu verfolgen, aber dennoch lassen sie sich auf falsche Fährten locken oder abhängen. Gerade die beiden "Handlanger" wirken zudem stellenweise etwas dümmlich und nicht so, als wären sie Profis. Als dann gegen Ende enthüllt wurde, warum Fabian verfolgt wird und welche finsteren Machenschaften dahinter stecken, dachte ich, dass dies sehr interessant werden könnte. Leider wurde mir dann alles zu abgedreht. Ein riesiger Komplex, unterirdisch in einem Berg, und grausame Menschenversuche, die von der Polizei gedeckt werden? Der Grundgedanke ist durchaus interessant. Menschenversuche, der Versuch, unsterblich zu werden, ein geheimes Lager in den abgelegenen Rocky Mountains... allerdings hätte von allem weniger gereicht. Man sagt "weniger ist mehr", und in diesem Fall kann ich dem durchaus zustimmen. Wäre alles in einem etwas kleineren Rahmen abgelaufen, hätte ich die Auflösung glaubwürdiger gefunden. Natürlich fand ich nicht alles an dem Buch schlecht. Im Gegenteil. Es war sehr gut zu lesen, war flüssig geschrieben und man kam leicht voran. Die Protagonisten wirken, obwohl sie wie erwähnt recht schwarz/weiß gezeichnet sind, recht sympathisch und man will auch wissen, ob sie es schaffen, Fabian zu finden. Zudem war, wie bereits gesagt, die Idee mit dem Great Spirit und die Beschreibung der Indianer sehr faszinierend. Die Seiten fliegen aufgrund der flüssigen Schreibeweise geradezu dahin und vor allem die Beschreibungen sind wirklich gut. Stellenweise kam sogar ein wenig Spannung auf, obwohl die Geschichte insgesamt sehr unaufgeregt geschrieben wurde. Auch wenn ich einiges zu kritisieren habe, ich habe das Buch doch ganz gerne gelesen, besonders, da einige Kritikpunkte mir erst aufgefallen sind, als sie gehäuft auftraten. Dadurch war das Buch gerade am Anfang sehr interessant. Wie oben genannt, fand ich vor allem das Leben der Indianer und ihre Mythologie sehr faszinierend. Vor allem, wie sehr die Indianer noch immer diskriminiert werden, war sehr gut dargestellt und berührte mich doch sehr. Generell gelingt es der Autorin gut, Emotionen zu übermitteln, sodass man mit den Protagoniten fühlen kann. Auch am Ende kullerten noch einige Tränen. Zudem finde ich die Mischung aus Liebesgeschichte, indianischer Mythologie und einer krimi-ähnlichen Rahmenhandlung eigentlich gut umgesetzt, auch wenn stellenweise alles ein wenig übertrieben dargestellt wurde. __________________Herzlichen Dank an den Verlag und Vorablesen für den Gewinn.

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  • Schöne Landschaft, geheimnisumwitterte Geschichte - toll !

    Das Geheimnis des Felskojoten

    HK1951

    27. November 2015 um 10:12

    Serena´s Bruder Fabian, der Jahre in einem Kloster verbrachte, ist offenbar Verbrechern auf die Spur gekommen, die sich das nicht so einfach bieten lassen. Sie wollen ihn zum Schweigen bringen. Er muss fliehen. Er schafft es, kurz mit seiner Schwester zu telefonieren, doch das Gespräch bricht abrupt ab. Als Serena ihren Vater um Hilfe bittet, lehnt dieser jedoch schroff ab. Da fällt ihr ein Name ein, den Fabian oft erwähnt hat: Shane Storm Hawk, ein Indianer. Serena kontaktiert ihn und dieser verspricht, ihr zu helfen und gibt ihr gleichzeitig einen Tipp, wo Fabian sich aufhalten könnte. Wieder einmal ein Buch mit einem traumhaft schönen Cover und einer Geschichte, die nun wirklich mit allem aufwartet, was man dem Leser als Autor bieten kann: Spannung, Liebe, Mystik, schöner Sprachstil und interessante Charaktere. Die Reise mit Serena nach Bear Butte hat sehr viel Spass gemacht und mich so sehr gefesselt, dass der Alltag eine Weile „ausgesperrt“ war. Ich konnte richtig in das Buch abtauchen und mich in der Geschichte verlieren. Sie ist sehr bildhaft und mit schönen Worten erzählt, so dass man sich selbst dort wähnt. Positiv fand ich auch, dass die Autorin sich nicht in Kitsch verliert, sondern einfach nur sehr gefühlvoll ihre Geschichte erzählt. Allein schon das Cover hätte mich im Buchhandel angelockt und wie schon „Der Ruf des weißen Raben“ hat mir auch "Das Geheimnis der Felskojoten“ sehr gut gefallen und ich habe es gleich an meine Tochter weitergegeben, die auch schon sehr begeistert ist.

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  • Enttäuschend in allen Bereichen

    Das Geheimnis des Felskojoten

    marcelloD

    31. October 2015 um 21:27

    "Das Geheimnis des Felskojoten" handelt von der 26-jährigen Serena, die einen Anruf von ihrem verschollenen Bruder Fabian erhält. Dieser macht während des Telefonats Andeutungen, die sie in Angst und Schrecken für ihren Bruder versetzen. Mit Shane Storm Hawk, einem guten Freund ihres Bruders und der sich gut in den Weiten Kanadas auskennt, macht sie sich auf die Suche nach Fabian. Schnell müssen Serena und Shane feststellen, dass sie damit auch zum Ziel von Fabians Gegnern werden. Darum gilt es nun für beide ihrem Gefühl zu folgen, um so sich und Fabian retten zu können. Nach langem Überlegen habe ich für mich beschlossen, dass von "Das Geheimnis des Felskojoten" eigentlich nur Enttäuschung zurück bleibt. In der Leseprobe war ich von den verschiedenen Perspektiven (Held und Antagonist), von der schnellen Erzählweise, von dem Setting und vor allem von allem, was sich mit der Geschichte der Indianer beschäftigt, begeistert. Übrig geblieben ist davon nicht viel. Die Perspektiven beschränkten sich von mal zu mal. Zunächst viel Shanes Perspektive weg, dann Fabians und am Ende auch Newmanns. Stroytechnisch machte das für mich auch nicht unbedingt Sinn. Man hätte ja meinen können, dass der Wegfall von Perspektiven die Spannung steigern soll, aber grundsätzlich war mir das nicht gegeben. Hinzu kam, dass sich Serena für mich immer mehr zum Dorn im Auge entwickelte, weswegen ich mir gewünscht hätte, dass ihre Perspektive wegfällt. Anfangs war Serena noch überzeugend. Eine Abenteurerin, die sich in ferne Länder begibt, um dort atemberaubende Bilder zu schießen und die dennoch an ihrer Familie und speziell an ihrem Bruder Fabian hängt. Eine junge Frau, die so mutig ist, dass sie in ein unbekanntes Abenteuer aufbricht, nur um ihren Bruder zu retten. Im Laufe der Geschichte hatte ich dann das Gefühl es mit einem quengeligen Teenager zu tun zu haben. Immer nur am meckern, dann mal wieder heulen, dann mal wieder verliebt schmachten. Serena hat sich tatsächlich zu einem kaum ertragbaren Charakter entwickelt. Darunter litt dann natürlich auch die Liebesgeschichte von ihr und Shane. Eigentlich sollte dieser Teilplot ja auch einen großen Raum im Ganzen einnehmen, aber durch die eine Protagonistin wurde auch dieser Handlungsstrang in den Sand gesetzt. Meine letzte Hoffnung war nun die Geschichte um Kanada, die Indianer und ihre Bräuche. Es gab einige tolle Landschaftsbeschreibungen und so konnte man sich das Setting gut vorstellen. Die Indianer und ihre Bräuche wurden ebenfalls ausführlich und interessant beschrieben. Aus diesen Bräuchen ergab sich dann jedoch ein weiteres dickes Problem. Im letzten Viertel der Geschichte wurde die Geschichte nämlich nur noch absurd. Klar, die Handlung musste sich zuspitzen, aber für mich war das Fazit: ohne die ganzen Zufälle wären eigentlich alle Figuren dieses Buches tot gewesen. Es gab keine Heldenleistungen, weil überall Geisterwesen auftauchten, die zur richtigen Zeit ablenkten, die im Dunklen den Weg führten etc. Mal so ein Element zu bringen, kein Problem. Ich bin für spirituelles offen und würde den damit verbundenen Glauben nie kritisieren, aber wie er dazu benutzt wurde, dass sich ein Wunder ans andere reihte, da hatte ich eher den Gedanken: vielleicht hat sich die Autorin damit und ihrem Versuch die Kultur der Indianer näher zu bringen, ein Eigentor geschossen. Fazit: Das einzig positive ist der schneller Lesefluss, nach zwei Tagen ist man spätestens durch. Die Landschaftsbeschreibungen und auch das grundsätzliche über die Kultur der Indianer ist gelungen. Die ganze Umsetzung und die Charaktere waren dann unterirdisch. Ich war froh, als ich den Roman aus hatte und mir war auch vollkommen egal, wie es ausgegangen war. Mir wäre sogar total egal gewesen, wenn das Schreckensszenario (alle Charaktere tot) eingetreten wäre und das ist mir wirklich selten passiert. Von mir gibts somit keine Kaufempfehlung, denn die tollen Landschaftsbeschreibungen Kanadas nehmen zu wenig Raum an. Ich vergebe zwei Sterne!

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  • Magisches Kanada und das Geheimnis der Rocky Mountains

    Das Geheimnis des Felskojoten

    Chumha

    01. July 2015 um 22:57

    Schon das wundervolle Cover hat mich sehr angesprochen. Der angenehme Schreibstil der LP und die Spannung, die schon am Anfang aufgebaut wurde, konnten es mich gar nicht erwarten lassen, endlich das Buch in den Händen zu halten. Als es dann soweit war, musste ich doch wissen, wie es weiter geht und habe gleich drauflos gelesen. Serena lebt und arbeitet in Deutschland. Ihr Bruder, ein begabter Physiker, hat sich zum Leidwesen seiner Eltern und seiner Schwester in ein italienisches Kloster zurückgezogen. Niemand hat je den Grund verstanden, warum ein junger Mann sich so plötzlich dafür entscheidet. Um so mehr ist Serena überrascht, als ihr Bruder Fabian sie plötzlich aus Nordamerika anruft. Er vermittelt ihr, dass er in Schwierigkeiten steckt und dies praktisch ein Abschiedsanruf ist. Serena is bestürzt und überlegt, wie sie Fabian finden und helfen kann. Ihr fällt spontan Fabians Ex-Kollege und Freund ein, der Indianer Shane Storm Hawk. Sie versucht ihn zu erreichen und ihn um Hilfe zu bitten. Nach anfänglichen Differenzen machen sich die Beiden auf die Suche nach Fabian und erleben eine rasante Reise, bei der es um Leben und Tod geht. Damit hier nicht zu viel verraten wird, möchte ich nur erwähnen, dass es in diesem Buch auch um ein sehr aktuelles und brisantes Thema geht, bei dem oft Leben auf dem Spiel stehen. Die eingearbeitete Liebesgeschichte zwischen Serena und Shane finde ich auch klasse, sowie den Einblick in die Kultur und Mythen der Indianer. Dies hat mich schon immer fasziniert. Das Buch kann ich deshalb jedem empfehlen, der sich darauf einlassen möchte.

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    • 2
  • Mit Hilfe der Kojoten

    Das Geheimnis des Felskojoten

    Janine2610

    14. April 2015 um 13:52

    Der Klappentext: Die 26-jährige Serena wird durch einen Anruf ihres Bruders in Angst und Schrecken versetzt: Fabian, ein begabter Physiker, ist den dunklen Machenschaften eines mächtigen Konzerns auf die Spur gekommen und in Nordamerika untergetaucht. Von vorahnungsvollen Träumen geplagt, macht Serena sich gemeinsam mit Fabians Freund, dem Indianer Shane Storm Hawk auf, ihren Bruder zu finden. Die Suche, bei der sie schnell selbst zu Verfolgten werden, führt sie durch den Westen der USA bis nach Kanada. Serena fühlt sich stark zu Shane hingezogen, doch nun stehen auch ihre Leben auf dem Spiel. Sie muss auf die mystischen Zeichen vertrauen, nicht nur um Fabians Willen, sondern auch um ihrer Liebe zu Shane eine Chance zu geben. Meine Meinung: Vom Cover her habe ich eine süße, bezaubernde Liebesgeschichte mit viel Natur und auch Kojotenbezug erwartet. Der Klappentext hat zusätzlich Spannung durch eine abenteuerliche Verfolgungsjagd und böse Machenschaften unseriöser Konzerne versprochen. Und genau das bekommt man hier auch. Zwar teils auf eine klischeehafte Art und Weise, aber man bekommt es. ;) Der Halb-Bigfoot Indianer Shane und die Deutsche Serena geraten auf der Suche nach Serenas Bruder Fabian in wirklich brenzlige Situationen, denn schon bald merken sie, dass sie verfolgt werden, und mit ihren Verfolgern nicht gut Kirschen essen ist. Das Flüchten hat sich gar nicht als so leicht gestaltet, wie ich anfangs angenommen hatte, als ich die Gauner zu Beginn kennengelernt habe. Erst dachte ich nämlich: Ja, die sind vielleicht bis auf die Zähne bewaffnet, dafür aber auch nicht die hellsten Köpfe.^^ Trotzdem: in das, was diese Männer da verstrickt sind, und was Serena und Shane schlussendlich über sie herausgefunden haben, ist an Skrupel- und Herzlosigkeit wohl nicht zu übertreffen! Die wunderschönen Beschreibungen der Flora und Fauna, das Wissenswerte über die Geistwesen (Spirits), die Indianer und das Leben derselben, eine liebliche, langsam erblühende Liebe und immer wieder der zwischenzeitlich auftauchende Kojote, machen dieses Buch zu einem wunderbar kurzweiligen und abgerundeten Leseerlebnis. Dass das Ganze ein bisschen klischeehaft war, war bei dieser Form der Unterhaltung zu erwarten und sollte, bei einer Zwischendurch-Lektüre wie dieser hier, auch nicht weiter stören.

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  • dramatisch, spannend und mystisch

    Das Geheimnis des Felskojoten

    robberta

    13. January 2015 um 11:35

    Das Geheimnis des Felskojoten von Sanna Seven Deers Die 26 -jährige Serena wird durch einen Anruf ihres Bruders in Angst und Schrecken versetzt: Fabian, ein begabter Physiker, ist den dunklen Machenschaften eines mächtigen Konzerns auf die Spur gekommen und in Nordamerika untergetaucht. Von vorahnungsvollen Träumen geplagt, macht Serena sich Gemeinsam  mit Fabians Freund, dem Indianer Shane Storm Hawk, auf, ihren Bruder zu finden. Die Suche, bei der sie schnell selbst zu Verfolgten werden, führt sie durch den Westen der  USA bis nach Kanada. Serena fühlt sich stark zu Shane hingezogen, doch nun stehen auch ihre Leben auf dem Spiel. Sie muss auf die mystischen Zeichen vertrauen, nicht nur um Fabians willen, sondern auch um ihrer Liebe zu Shane eine Chance zu geben. Meine Meinung: Eine spannende Jäger- und Gejagte-Geschichte, interessante Figuren gemixt mit natürlicher Wildnis und Spiritualität sowie Romantik, eine tolle Kombination, die mir gut gefällt. Die Personen sind interessant und nicht ohne Humor beschrieben, die Entwicklung der Protagonistin ist angedeutet und die Spannung nimmt im Verlauf des Buches zu. Im Vordergrund steht die Suche nach Serena´s älterem Bruder Fabian, die auch sie in Gefahr bringt. Gut gegen Böse. Geniale Cliffhanger zwischendrin erhöhen die Spannung. Im Kampf gegen die Bösen, hilft ihr ein alter Freund ihres Bruders, der Blackfood-Indianer Shane Storm Hawk. Geheimnisse werden angedeutet und dem Leser eröffnen sich naturverbundene mystische Möglichkeiten im Kampf gegen die Bösen. Auch dieses Buch der Autorin ist wieder dramatisch, spannend und mystisch. Hoffentlich schreibt Sanna Seven Deers weitere Bücher.

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  • Werden sie Fabian finden?

    Das Geheimnis des Felskojoten

    Lerchie

    17. November 2014 um 18:28

    Dimitri Csaba war auf der Flucht. Sie waren ihm auf den Fersen. Vor drei Jahren hätte er Mitarbeiter der Firma werden sollen, doch als er sah, was sie taten, weigerte er sich. Und nur, weil er in ein Kloster eingetreten war, hatten sie ihn in Ruhe gelassen. Doch so konnte er nicht mehr weitermachen: Wissen, was diese Firma tat, und nichts dagegen tun, nein er konnte es nicht mehr.  Geboren war er als Fabian Eckehard, im Kloster war er zu Bruder Simeon geworden. Jetzt im Moment hieß er Dimitri Csaba, doch nicht mehr lange. Er warf den Pass weg und sah sich seinen neuen an: Michael Hall stand da neben seinem Bild. Doch bevor er weiterreiste, hatte er noch etwas zu tun… Serena Eckehard war freiberufliche Fotografin, und gerade von einem Auftrag nach Hause gekommen. Auf der Couch liegend las sie gerade in einer Zeitschrift als das Telefon klingelte. Es war ihr Bruder Fabian, der ihr sagte, dass er nicht mehr im Kloster sei, und  weiter, dass er etwas gegen diese Verbrechen tun müsse, die die Leute begehen, die ihn damals anheuern wollten.  Und dann war das Gespräch weg. Sie rief im Kloster an, er war tatsächlich weg. Dann rief sie im Haus ihrer Eltern an, doch für sie war Fabian damals gestorben, als er seine Karriere gegen eine Mönchskutte getauscht hatte.  Serena wollte Fabian helfen, und sie sah sich die wenigen Habseligkeiten, die sie von ihm noch hatte, durch. Im Adressbuch fand sie die Telefonnummer von Shane Storm Hawk, einem Freund und ehemaligen Mitarbeiter Fabians. Ihn rief sie an. Als dieser nach Hause kam, rief er zurück, und Serena fragte ihn nach Fabian. Ob er wisse, wo er sei, oder wo er sein könnte. Dennis Newmann  arbeitete für die besagte Fima und hatte den Auftrag, Fabian zu fangen. Auch hatte er den Telefonanschluss von Serena überwacht und wusste daher, dass sie nach Nordamerika fliegen wollte. Die Verfolgung begann. Shane Storm Hawk hatte Serena einen Ort genannt, wo er mit Fabian einmal gewesen war, ein heiliger Ort der Indianer. Denn Shane Storm Hawk war ein Blackfoot-Indianer, allerdings nur zur Hälfte, also ein Halbblut. Als er einen Brief Fabians erhielt, in dem dieser sich quasi verabschiedete, sah er sich gezwungen, Serena  an dem Ort zu finden und mit ihr gemeinsam seinen Freund zu suchen. Sie fuhren von einem heiligen Ort zum anderen. Bemerkten die Verfolgung, schüttelten sie ab, wurden wieder verfolgt… Können die Beiden die Verfolger endlich abschütteln und werden sie Fabian finden? Werden sie ihm helfen können? Wird er sich überhaupt helfen lassen?  Und wird Serena ihr Glück finden? Das Buch ist mäßig spannend geschrieben. Man kann es leicht und flüssig lesen, der Schreibstil ist nicht schlecht. Man erfährt einiges über die Mythen der Indianer. Allerdings ist es teilweise etwas unrealistisch.  Trotzdem habe ich es sehr schnell gelesen, denn ich wollte unbedingt wissen wie es weitergeht, wie es endet. Das Buch hat mir gut gefallen, drei von fünf Sternen.

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  • Überzeugend und vielschichtig

    Das Geheimnis des Felskojoten

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. September 2014 um 16:13

    Als der Mond weit oben am Himmel steht und auf die Stadt hinableuchtet , geht der Matrose Dimitrie Csaba von Bord . Sein Ziel , eine neue Identität . Diese ist nicht das erste Mal , vor drei Jahren wurde bereits aus Fabian Eckhard Brunder Simeon , doch nun ist die Zeit im Kloster vorbei . Er muss untertauchen , egal was er versuchen würde , dies ist seine einzige Möglichkeit . Die sechsundzwanzigjährige Serena Eckhard , hat sich nach dem Rückzug ihres Bruders ins Kloster , völlig in ihre Arbeit als Fotografin gestürzt . Bis sie eines Tages einen Anruf aus Nordamerika erhält , Fabian ihr Bruder ist am Telefon , doch er scheint völlig unverständlich Dinge zuerzählen , von Leuten , die wollen dass er für sie arbeite , und die schrecklich Dinge tun und dass sie nun hinter ihm her seien . Als er schließlich auflegt , befürchtet Serena das Schlimmste . Außerdem wurde Fabian , durch die Entscheidung ins Kloster zugehen , von seinen Eltern verstoßen , doch an wen soll Serena sich jetzt noch wenden ?? Später wird aus der Sicht von mehreren Männern erzählt , diese scheinen hinter Fabian her zu sein und sie scheinen ihm bereits dich auf den Fersen . Kanada , Banff National Park , Shane Storm Horw ist zu Fuß unterwegs . Shane ist ein Blackfoot , ein Indianer . Sein Aussehen scheint eine seltsame Mischung zuhaben , sein Vater Norweger und seine Mutter Indianerin . Serena weiß , dass Shane ihre einzige Hoffnung ist , als sie ihm schließlich eine Nachricht hinterlässt und er sofort zurückruft , versuchen sie beide Fabian zufinden . Auf den Spuren der Blackfoot-Indianern , machen sie sich auf die Reise nach South Dakota... Ein wirklich faszinierendes Sommerbuch , mit wundervollen und dann wieder absolut spannenden Passagen . Mir hat es sehr viel Spaß gemacht dieses Buch zu lesen , eine tolle unterhaltsam , tiefgründige und spannende Sommerlektüre !

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  • Mystische Liebesgeschichte mit viel Spannung

    Das Geheimnis des Felskojoten

    Lese-Bienchen

    26. September 2014 um 11:55

    Die deutsche Serena bekommt einen Anruf von ihrem Bruder der aus dem Schutz des Klosters geflohen ist um endlich die miesen Machenschaften seines früheren Arbeitgebers aufzudecken. Da Serena sich große Sorgen um ihren Bruder Fabian macht, macht sie sich mit der Hilfe seines Indianer-Freundes Shanes auf die Suche. Sie fliegt in die USA und reist weiter nach Kanada dort begegnet sie Shane der ihr viel über die Bräuche der Indianer zeigt und sie in viele Geheimnisse der Natur einweiht. Zusammen mit Shane versucht sie ihren Bruder zu retten, aber die Organisation vor der sich Fabian versteckt hat, ist ihr und Shane auf den Spuren. Es gibt einige Zusammentreffen jedoch schaffen die beiden es immer wieder, dank dem Glauben der Indianer an die Tierwelt und ganz besonders mit Hilfe der Kojoten, der Organisation zu entkommen. Das Buch beschreibt das Leben der Indianer mit ihrem Glauben, rieten und mystischen. Man wird an verschiedene Gebetspunkte der Indianer in Kanada geführt. Auch darf man als Leser an einer Schwitzhütten-Zeremonie teilnehmen. Auf der Suche nach Fabian, finden die beiden auch zueinander. Es handelt sich definitiv nicht um ein kitschige Liebesgeschichte sondern um ein romantisches zusammen kommen. Durch die vielen "tierischen Zeichen" und der ein oder anderen mystischen Begegnung ist das Buch etwas "unrealistisch". Als Leser sollte man diese Art von Büchern wo von Geheimnisvollen Zeichen und Tiere die einem zur Hilfe eilen, mögen. Da es mein erster Roman mit Indianer-Gebräuchen ist kann ich dazu leider nicht mehr sagen. Es war jedoch anders als viele Bücher und anders als ich es mir vorgestellt habe, aber auf seine Weise aufjedenfall ein Lesevergnügen. Jeder der gerne in eine Welt der Indianer versinken und dazu etwas Spannung und Liebe erleben möchte hat mit dem Buch genau das richtige gefunden. Was mir jedoch so gar nicht gefällt, die "Organisation" die Fabian versucht aufzudecken und die Männer auf die Serena und Shane stoßen sind so als ziemlich dämlich dargestellt das es dem Buch irgendwie einen kleinen negativen Touch gibt. Auch wenn hinter der Idee des Buches ein bisschen Wahrheit steckt, wird sie leider etwas zu drastisch in die Gegensätze einer blinden Bevölkerung und dem happy gezogen. Dies passt weniger zu dem sonst so gut beschriebenen und weit ausgearbeiteten Bräuchen der Indianer und der Landschaft von Kanada.

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  • Schönes Buch für nette Lesestunden

    Das Geheimnis des Felskojoten

    Kaira

    Inhalt Nachdem Serena Eckehard einen beunruhigenden Anruf von ihrem Bruder Fabian bekommt, ist sie völlig verzweifelt, aber entschlossen ihn zu finden und macht sich auf nach Kanada, um ihn zu finden. Mit Shane Storm Hawks Hilfe, einem Freund von Fabian, begibt sie sich auf eine Reise mit einem gefährlichen Ziel. Zur Geschichte Der Schreibstil der Autorin ist gut und flüssig. Obwohl der Anfang vom Inhalt her etwas holprig war, hat man sich doch relativ schnell eingefunden und hat mehr und mehr Gefallen an dem Buch gefunden, wodurch es sich auch leichter und schöner lesen ließ. Hinzu kommt, dass das Buch einem sicher noch besser gefällt, wenn man auch an Geistwesen etc. glaubt, sodass man einige kleine, aber entscheidende Dinge nicht infrage stellt. Aber selbst wenn man alles etwas unrealistisch fand, weil man selbst nicht daran glaubt, tut es dem Buch und dem Gefallen daran keinen Abbruch, denn das ganze hat etwas mystisches, was sich durch das ganze Buch zieht und sich dieses daher treu bleibt und Beständigkeit zeigt. Die Handlung an sich war gut, es wurde nie langweilig, es hat sich nichts enorm gezogen oder war unverständlich. Hinzu kommt, dass das ganze Geschehen an sich nicht vorherzusehen war, nur die groben Züge. Ansonsten waren die Beschreibungen der Umgebung wirklich gelungen, sodass man sich vieles gut vorstellen konnte und so die Handlung noch greifbarer wurde. Auch die ganzen Informationen und Hintergründe zu Indianern, Sehenswürdigkeiten, Orten etc. waren gut eingesetzt und dosiert und auch sehr interessant. Eigene Meinung Dieses Buch ist sehr geeignet für Zwischendurch. Es ist locker und einfach, aber nicht zu leicht. Es werden Themen angesprochen, die einen zum Nachdenken anregen, zum Beispiel der Rassismus gegenüber Indianern oder die Öl- und Geldgier und die Folgen für die Natur und die Tiere. Die Beschreibungen zur Umgebung und zur Geschichte der Indianer und ihrem Glauben sind interessant, aber nicht zu ausschweifend. Leider fehlt das gewisse Etwas, trotzallem ist "Das Geheimnis des Felskojoten" ein gut gelungenes Buch.

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    • 2
  • Spirituelle Suche

    Das Geheimnis des Felskojoten

    MrsFoxx

    Ein beunruhigender Anruf ihres Bruders lässt die junge Fotografin Serena ins ferne Kanada reisen. Statt auf ihren Bruder trifft sie dort auf den Halbindianer Shane Storm Hawk, Fabians bester Freund aus Studientagen. Gemeinsam machen sie sich auf die Suche nach dem untergetauchten Physiker und Mönch, ohne zu ahnen, dass nicht nur Fabian von den Handlangern dunkler Machenschaften verfolgt wird... Die in Kanada lebende Autorin greift in diesem Buch ein interessantes Thema auf. Leider wirken ihre Versuche, die Spiritualität der Native Americans und deren Glaube in das Buch einfließen zu lassen in weiten Teilen einfach zu gezwungen und gewollt. Eine große Kritik gibts für die Hauptprotagonistin Serena, die ohne groß zu zweifeln und zu hinterfragen auch noch die ungewöhnlichsten Gegebenheiten schluckt und sogleich zu begreifen scheint. Diese Naivität der jungen Frau wird gefühlsmäßig auch noch durch den zu einfachen und kurzen Schreibstil der Autorin betont, der aber zugegebenermaßen das Buch wenigstens einfach und flott lesen lässt. Bei der Stange gehalten haben mir nur die Kanadische Landschaft, der Männliche Gegenpart Shane und der kleine Tiger, der mich zwischendurch auch mal zum Lachen gebracht hat. Der Krimianteil dieser Geschichte ist kaum der Rede wert. Für meinen Geschmack ist alles zu einfach und schnell gelöst. Das Cover passt zwar perfekt zur Geschichte, etwas weniger rosa und kitschig würde es aber sicher auch tun... Fazit: Zwei Punkte für die Idee, den Schauplatz und einen gewissen "Nebendarsteller". Leider konnte das Buch nicht halten was der Klappentext mir versprochen hatte. Keine Leseempfehlung von mir.

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    • 3
  • Buchverlosung zu "Feuerblume" von Sanna Seven Deers

    Feuerblume

    Sanna_SevenDeers

    Liebe Leserinnen, rechtzeitig zum Fruehjahranfang verlose ich 10 Exemplare meines Romans "Feuerblume". Schaut bitte auf meiner Webseite in der Buecherrubrik nach und seht, worum es in dem Buch geht. Dann teilt mir mit, warum ihr gern ein Buch gewinnen moechtet. Die 10 Exemplare werde ich unter den besten Einsendungen verlosen. Viel Glueck und euch allen einen tollen Start in den Fruehling, Sanna Seven Deers  

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    • 84
  • Buchverlosung zu "Der Ruf des weißen Raben" von Sanna Seven Deers

    Der Ruf des weißen Raben

    Sanna_SevenDeers

    Zum Valentinstag verlose ich 3 signierte Exemplare von "Der Ruf  des weissen Raben". Wenn ihr an der Verlosung teilnehmen moechtet,  schreibt mir einfach euer Lieblingszitat aus einem meiner Romane. Gern  werde ich die Buecher mit einer persoenlichen Widmung versehen. Bitte habt Verstaendnis, dass ich die zu verlosenden Buecher auf 3  Exemplare beschraenken muss, denn ich verschicke sie aus Kanada und  das Porto ist sehr teuer. Ich freue mich auf euch und wuensche euch viel Glueck! Eure Sanna

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    • 140
  • Auf keiner Linie überzeugend

    Das Geheimnis des Felskojoten

    Chimiko

    20. January 2014 um 14:43

    Ich bin ja nicht der Coverkäufer, sondern orientiere mich eher an Titeln. Aber dieses Cover gefällt mir gar nicht: Die indianische Zeichnung, die natürlich perfekt zum Inhalt passt, gefällt mir an sich sehr gut, wenn ich sie jedoch im Gesamtbild betrachte, finde ich das ganze Cover einfach nur komplett überkitscht. Der rosa Hintergrund, der idyllische, sich spiegelnde Hintergrund, dazu noch die Zeichnung und der Titel.... das ist mir persönlich viel zu viel und viel zu kitschig. So ein Buch würde ich normalerweise nicht kaufen und es mit einem Blick links liegen lassen. Aber nun zum eigentlichen Inhalt des Buches: Wie man an Titel und Cover ja schon sieht, ist das Leitmotiv des Buches der Kojote. Leider ist dieser für mich zu offensichtlich eingebaut. Stellenweise war es auch nicht passend, wirkte sehr gewollt, aber weniger gekonnt. Die Grundidee des Kojoten, seines indianischen Hintergrundes und der Vergleich zur Einstellung von uns Weißen, finde ich eigentlich sehr interessant. Die Umsetzung von ihm als indianischem Leitgeist eher misslungen. Zu offensichtlich, zu gewollt, zu viel. Vielleicht liegt das auch an mir und meinem Büchergeschmack, aber grundsätzlich fand ich den Stil und viele Gespräche etwas zu pathetisch formuliert. Sehr hochtrabend, sehr übertrieben. Ich denke, indianisch-philosophisch war hier der Ansatz, welcher aber eben auch nur ein Ansatz bleibt. Trotz scheinbar tiefgehender Themen bleibt der Roman sehr oberflächlich und die wundervollen Diskussionansätze, die Kontroversen zwischen zwei so verschiedenen Kulturen werden sofort ausgemerzt, indem Protagonistin Serena praktisch zur Indianerin wird - vom Aussehen, vom Denken, vom Verhalten. Mögliche Streitpunkte, die diese Unterschiede und auch Spannungen hätten super darstellen können (und dabei dem Buch definitiv mehr Würze verliehen hätten), werden durch Serenas Verhalten einfach sofort entschärft. Das bringt mich zu den Protagonisten: Ich habe sie auf 395 Seiten begleitet, wobei sie allerdings immer oberflächlich blieben und kaum Tiefe gezeigt haben. Die familiären Hintergründe der drei Protagonisten waren spannend, aber die Charaktere verdammt flach. Nach Beenden des Buches weiß ich kaum etwas über die drei, dass nicht einfachen, niedergeschriebenen Tatsachen entspricht. Die Beziehung, die hier entsteht, ist ja von vornherein vorbestimmt und sehr offensichtlich. Dieses langsame Aneinandergewöhnen und Verlieben auf einer sehr intensiven Reise und Suche ist durchaus eine Liebesgeschichte, die ich sehr schätze, vor allen Dingen, weil die beiden nicht schon nach fünfzig Seiten keuchend irgendwo an einer heiligen Stätte im Moos liegen und sich gerade von erschöpfenden Tätigkeiten erholen. Doch durch die mangelnde Beziehung meinerseits zu den Charakteren blieb auch dies einfach eher langweilig und nicht berührend. Einziger Charakter, den ich wirklich genial finde: Tiger. Einfach super, ehrlich! Immer wenn er dabei war, musste ich wenigstens etwas Schmunzeln und hatte somit zumindest eine Gefühlsregung beim Lesen. Der Kriminalteil der Geschichte war zu kurz. Er war schlicht und einfach zu kurz. Einen Großteil des Buches verbringen Serena und Shane mit der Suche nach Fabian und mit der Deutung von Zeichen der Geistern. Und dann, urplötzlich lösen sie plötzlich alles und treten zu dritt gegen ein unglaublich gut ausgerüstetes Unternehmen an, schleichen sich dort mehr oder minder problemlos ein. Ja... das ist dann einer dieser Punkte, die ich immer wieder absolut blöd finde. Ja, ihr habt richtig gelesen: blöd. Anders kann ich es nicht ausdrücken, denn es ist so unrealistisch, dass drei Leute eine derartige Organisation hochgehen lassen und diese Dinge vollbringen, die sich in dem Buch schaffen. Mal abgesehen davon, dass es viel zu schnell geht. Grundsätzlich war das Krimigrundthema auf einer spannenden Frage aufgebaut, die es definitiv wert ist, dass man sich damit beschäftigt. Allerdings habe ich mir doch mehr davon erhofft. Man weiß zwei Drittel des Buches nicht, warum Fabian überhaupt auf der Flucht ist und im letzten Drittel wird dann alles überstürzt abgehandelt. Und die drei Antagonisten, die Serena und Shane verfolgen, sollten witzig geschrieben sein, das gelingt allerdings überhaupt nicht. Ich empfand sie als nervig und überzogen und auch ziemlich unnötig. Zugleich sind das die einzigen Antagonisten, die man wirklich kennen lernt. Ein Kopf der Organisation oder zumindest die Person, die den dreien ihre Anweisungen gibt, ist nicht vorhanden - eindeutig auszubauen. Fazit Wieder ein Buch, das seine durchaus guten Ansätze ziemlich seicht und oberflächlich behandelt. Eigentlich hatte ich mich gerade auf die Indianerthematik sehr gefreut, wurde dann aber schnell wieder auf den Boden der Tatsachen zurückversetzt. Auch der Krimiteil blieb sehr unterdurchschnittlich trotz der - ich wiederhole mich gerne - fantastischen Grundgedanken, die dahinter stecken. 

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