Sanna Seven Deers Der Ruf des weißen Raben

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Inhaltsangabe zu „Der Ruf des weißen Raben“ von Sanna Seven Deers

Die Trommeln und Stimmen verstummen, als die wirbelnden Rauchschwaden aufsteigen. Myras Herz pocht beinahe schmerzhaft in ihrer Brust. Sie ahnt nicht, dass sie Zeugin eines Rituals ist, mit dem der Indianer Chad Blue Knife die Geister ruft. Es wird ihre Zukunft und alles, woran sie glaubt, verändern. Sie spürt, dass ihr Leben und das von Chad auf alle Zeiten untrennbar miteinander verwoben sind ...

Das Ende und die Botschaft der Geschichte haben mir sehr gut gefallen.

— wakinyan
wakinyan

Hab das Buch abgebrochen.

— charlotte
charlotte

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  • "Das Lachen der Kinder" als Botschaft

    Der Ruf des weißen Raben
    wakinyan

    wakinyan

    12. January 2017 um 17:45

    Der Roman von Sanna Seven Deers entspinnt sich um eine alte indianische Legend herum, der Legende vom "Lachen der Kinder". Völlig unbedarft platzt Myra in eine indianische Zeremonie hinein und wird plötzlich zum Mittelpunkt der Geschehnisse. Die Geister haben sie ausgewählt, um eine wichtige Botschaft zu überbringen, aber nicht einfach so per Post, sondern über Zeitgrenzen hinweg in Vergangenheit und Zukunft. Noch ehe sich Myra versieht, reist sie zunächst durch magische Tore in andere Zeiten. Auf den verschiedenen Reisen lebt sie die Identität der weisen Runa, die später zur Schamanin wird und ihres älteren ICHs in der Zukunft, das ihr weniger behagt. Sie erlebt Abschied, Verlust, den eigenen Tod, aber auch Verbindung und Liebe. Wer sich mit dem schamanischen Weg auskennt, weiß, dass diese Erfahrungen dazugehören, wodurch der Roman einen tieferen Sinn erhält. Das magische Kribbeln und Berührtsein stellte sich bei mir erst am Ende ein, als sich der Kreis schloss und dann endlich "der Ruf des weißen Raben" erklang. "Vergiss nie die zwei Raben [...] und die Harmonie, die sie verkörpern [...]." Zwischenzeitlich empfand ich die Handlung als zu flach und oberflächlich, mit vielen Wiederholungen. Zwar ließ sich dem Geschehen leicht folgen, was das Lesen wenig anstrengend machte, doch ich hätte mir an mancher Stelle mehr Tiefe gewünscht. Dennoch gefällt mir die Botschaft des Romans. "Das Lachen der Kinder" sollte unser wichtigstes Ziel und Freudenquell im Leben sein. Alles andere verblasst im Angesicht eines strahlenden, fröhlichen und unbeschwerten Kindergesichts.

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  • Der Ruf des weißen Raben

    Der Ruf des weißen Raben
    anne_fox

    anne_fox

    20. June 2016 um 12:14

    Der Roman hat mir nicht gefallen, bin enttäuscht da die Autorin sonst so tolle Romane schreibt. Dieser ist einfach zu weit hergeholt. Mayra spingt andauernd von der Gegenwart in die Vergangenheit in der sie eine gewisse Runa ist, dann  ist sie wieder sie selbst, aber in der Zukunft 20 Jahre später. Eher etwas für die die Fantasiegeschichten mögen

  • Fing schon schwach an und wurde immer schlechter

    Der Ruf des weißen Raben
    charlotte

    charlotte

    Normalerweise lese ich immer alle Bücher, die ich anfange, auch durch, selbst die schlechten. Hier ging es einfach nicht. Diese Geschichte war mir einfach zu konfus, zu viele Komponenten, die die Autorin eingebaut hat und der Erzählstil zu langatmig mit ständigen Wiederholungen, dass ich, die sonst wirklich eine geduldige Leserin ist, es einfach nicht mehr ausgehalten habe. Schade, denn nachdem ich eine Bericht über Sanna Seven Deers im TV gesehen hatte, war ich echt auf ihre Bücher gespannt. Umso enttäuschter bin ich jetzt.

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    • 4
  • Der Ruf des weißen Raben

    Der Ruf des weißen Raben
    Themistokeles

    Themistokeles

    17. December 2014 um 10:05

    Nachdem ich schon »Das Geheimnis des Felskojoten« der Autorin gelesen hatte, dieses mir aber nicht so zusagte, »Der Ruf des weißen Raben« aber noch in meinem Regal stand, war ich doch irgendwie auch neugierig, was ich diesmal zu dem Werk dieser Autorin sagen würde. Vor allem auch, da dies eigentlich das erste Buch der Autorin ist und das mir bekannte schon das zweite. Ich kann jetzt zwar nicht behaupten, dass ich dieses Buch deutlich besser finde, als ihr zweites Werk, aber doch gibt es deutliche Abweichungen in ihrem Erzählstil, welchen ich in diesem Erstlingswerk stimmiger empfand. Man sollte sich zu diesem Buch hier einfach sagen, dass es sich um eine Art von Fantasy- bzw. Mysterie-Roman handelt und schon kann man gut damit leben, dass extrem viel Unrealistisches passiert. Gerade da es so extrem viel Unrealistisches ist, empfand ich es als stimmiger, als im ersten Band, weil man hier die Absicht, diesen Aspekt hineinzubringen, was er einem vielleicht sagen soll etc. einfach für sich verständlich interpretieren kann, hingegen es im neueren Werk eher etwas gewollt und gekünstelt wirkt, da zu viel auf den Versuch der realitätsnähe gelegt wurde. Wer also ein Buch lesen will, das noch in Ansätzen realistisch ist und bei dem nicht zu viel passiert, was unter diesem Gesichtspunkt affig, seltsam, komisch oder ähnliches wirkt, der sollte definitiv nicht zu diesem Buch greifen. Ansonsten kann ich nur sagen, dass mir persönlich die Geschichte ein wenig zu platt war. Sowohl die Charaktere, als auch die Aussage, den Appell, auf die es schlussendlich hinauslaufen sollte, wollte nicht wirklich tiefgründig oder lehrreich werden. Alles blieb einfach sehr oberflächlich und oftmals was es auch so, dass ganz besonders die Charaktere, bei denen es am wenigsten glaubhaft war, durch Vorangegangenes in der Geschichte oder deren Job etc., einfach so mächtig naiv und gutgläubig waren, dass ich damit einfach nicht klar kam. Vor allen den Dingen auch der “Böse”, der eigentlich so gar nicht wirklich richtig schlimm und gefährlich auf mich wirken wollte und mich ansonsten zu sehr an Mr. Smith aus Matrix denken lies. Ob diese Assoziation jedoch von der Autorin bewusst bezweckt werden sollte, weiß ich nicht und vermute es eher nicht. Bei der Protagonistin ging mir dann einfach zu viel bei ihrer Stimmung, ihren Handlungen etc. hin und her, so dass ich sie und ihre Gründe, so zu handeln, wie sie es dann tat, einfach so gar nicht richtig nachvollziehen konnte. Eine klare Persönlichkeit konnte sich so einfach nicht herauskristallisieren, sie wirkte, wie aus unpassenden Bausteinen zusammengesetzt. Dazu kam dann leider auch noch, dass es mir ein wenig zu übertrieben kitschig in den Beschreibungen zu romantischen Szenen wurde, so dass diese fast eher ein wenig albern wirkten. Wobei ich froh war, dass die Autorin in diesem Roman aber wenigstens die deutsche Sprache bei allem beibehalten hat und nicht wie in dem anderen Buch von ihr, teils seltsamerweise die englischen Namen für z.B. Pflanzen genutzt wurden. Man muss halt wirklich wissen, was für eine Art Buch man lesen möchte. Bei an sich weniger Tiefgang und noch manchen Schwächen im Stil, erwartet einen hier eine eher leichte Lektüre, bei der man einfach damit rechnen muss, dass sie durchaus ein Fantasywerk sein sollte und Unrealistisches daher gehäuft auftritt.

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  • dramatisch spannend geheimnisvoll

    Der Ruf des weißen Raben
    robberta

    robberta

    26. September 2014 um 12:04

    Der Ruf des weißen Raben von Sanna Sven Das Buch  ist dramatisch, spannend und mystisch. Die Personen sind zuerst wage beschrieben, denn die Entwicklung der Protagonistin ist fortlaufen und nimmt im Verlauf des Buches zu. Im Vordergrund steht die Ausbildung einer mächtigen Schamanin. Myra Morgenstern die sich zur Problemlösung in die Berge ihrer Kindheit zurückziehen will. Platzt ungewollt in eine Zeremonie der Elb Crek First Nation Indianer. Während der Stamm im Reich der Toten um Hilfe bittet. Rauchschleier umhüllen sie. Es war, als sei er Teil ihrer selbst geworden. Panisch flüchtet sie aus dem Zeremonienhaus. Seit Jahren verschwinden Angehörige des Volkes und keiner der Weißen kümmert sich darum. Chad Blue Knife gehört an diesem Abend zu den Tänzern und Hütern des Feuers, immer ein Mann und eine Frau, der Gegensatz der Feuer, weiblich und männlich, Licht und Dunkelheit, Leben und Tod, Gut gegen Böse. Geniale Cliffhanger zwischendrin erhöhen die Spannung. Zeitreisen verhelfen Myra zur Lösung des Problems und sind gleichzeitig ihre Ausbildung. Spürbare Verzweiflung im Kampf gegen das Böse, aber es gibt auch Freunde und Helfer. Geheimnisse werden angedeutet und dem Leser eröffnen sich viele Möglichkeiten, die zum Schluss zu einer Lösung führen. Dramatisch spannend geheimnisvoll

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  • Zeitreise mal anders

    Der Ruf des weißen Raben
    Ajana

    Ajana

    *Inhalt* Die Trommeln und Stimmen verstummen, als die wirbelnden Rauchschwaden aufsteigen. Myras Herz pocht beinahe schmerzhaft in ihrer Brust. Sie ahnt nicht, dass sie Zeugin eines Rituals ist, mit dem der Indianer Chad Blue Knife die Geister ruft. Es wird ihre Zukunft und alles, woran sie glaubt, verändern. Sie spürt, dass ihr Leben und das von Chad auf alle Zeiten untrennbar miteinander verwoben sind ... *Cover* Das Cover gefällt mir sehr gut. Kanada möchte ich unbedingt mal bereisen und die Natur auf dem Cover passt wirklich sehr gut zu dem Buch und hat mich dazu gebracht, das Buch lesen zu wollen. Die Inhaltsbeschreibung auf dem Bücherrücken ist ja eher ein wenig verschwommen. *Meine Meinung* Das Buch ist 2012 in mein Regal gewandert, weil ich sehr gerne Geschichten über Indianer lese und auch das Cover mich angezogen hat mit der Landschaft von Kanada. Leider stand das Buch jetzt schon seitdem in meinem Regal und es wurde wirklich Zeit es zu lesen. Myra fährt in ihre Heimat, um ihren Kopf freizubekommen. Dabei wird sie Zeuge eines indianischen Rituals, bei denen die Ahnen gerufen wurden, um zu helfen. Sie weiß, dass sie eigentlich dort nichts zu suchen hatte, aber sie weiß nicht, wie sehr das Ritual hier Leben verändern wird... Als Myra eine Wanderung in den Bergen macht, brechen Felsen und sie stürzt ab. Sie trägt nur kleine Wunden davon und auf einmal sieht sie zwei Säulen vor sich. Irgendetwas daran zieht sie magisch an und sie schreitet durch die Säulen. Und schon wird sie in eine andere Zeit katapultiert. Was passiert nur? Wie es scheint haben die Geister Myra auserkoren, die Welt zu retten bzw. zu verändern. Als Myra abstürzt, wird sie von dem Indianer Chad beobachtet. Er eilt zu ihrer Rettung und beobachtet dabei, wie Myra durch die Säulen hindurchtritt. Er spürt, dass er warten muss bis sie wieder auftaucht. Doch er hätte nie geahnt, dass er von nun an Myras Leben gebunden ist. Am Anfang waren die Zeitwechsel im Buch ein wenig gewöhnungsbedürftig. Myra reist viel durch die Zeit und muss damit zurecht kommen, dass Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft durcheinandergewirbelt werden. Auch ihr Leben ist in Gefahr. Der Schreibstil war auch ein wenig gewöhnungsbedürfig am Anfang. Manche Sätze kamen mir ein wenig zu kurz vor, sodass ich auf den ersten Seiten viel überflogen habe, weil es mir ein wenig abgehakt vorkam. Aber ich habe mich dann doch schnell daran gewöhnt. Der Autorin ist es wirklich gelungen, alles gut miteinander zu verstricken. Sie schafft es, die Spannung das ganze Buch aufrecht zu erhalten. Die Inhaltsbeschreibung des Buches ist vielleicht ein bisschen irreführend. Dieses Buch ist keine klassische Liebesgeschichte. Zwar geht es auch darum, dass Myras und Chads Leben miteinander verbunden ist, man darf aber nicht die typische klischeehafte Liebesgeschichte erwarten. *Mein Fazit* Ein spannende Geschichte um eine indianische Legende, die das Leben vieler Menschen verändert. Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft werden hierbei wirklich gut miteinander verbunden. Ich war wirklich gespannt, wie sich das am Ende auflösen würde und ich finde der Autorin ist dies wirklich gut gelungen.

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    • 2
  • Seelenreisen

    Der Ruf des weißen Raben
    Danni89

    Danni89

    21. July 2014 um 14:33

    Kurz nachdem sie ihren Job gekündigt hat und ihr Freund Jerry ihr einen Heiratsantrag gemacht hat, nimmt die junge Journalistin Myra Morgenstern reiß aus: um den Kopf frei zu kriegen und sich darüber bewusst zu werden, was sie in ihrem Leben eigentlich genau will, macht sie sich auf den Weg zurück in die Heimat ihrer frühesten Jugend in den kanadischen Bergen. Während ihrer Anreise platzt sie dabei unabsichtlich und unbemerkt in eine indianische Zeremonie zur Ahnenbeschwörung, welche ihr Leben für immer verändern soll: Nachdem Myra bei einer Bergwanderung in eine Steinlawine geraten ist, erscheinen ihr aus dem Nichts zwei Felssäulen und sie verspürt den Drang durch sie hindurch zu gehen, woraufhin sich ihre Seele zunächst in der Vergangenheit im Körper einer Runa und später in ihrem eigenen, etwa zwanzig Jahre älteren Körper wiederfindet. In dieser Zukunft ist Myra mit Chad Blue Knife verheiratet, einem Indianer, den sie in der Gegenwart nach ihrer Seelenreise zurück in den Bergen kennenlernt, bevor sie sich zusammen mit ihm und mit der Hilfe seiner Großtante Heather auf eine abenteuerliche Reise um einen alten Talisman begibt. Zunächst einmal zu den positiven Aspekten des Buches: Die traumhaften Landschaften Kanadas sowie die Sitten und Gebräuche der Indianer werden gut eingefangen und schaffen eine malerische Antmosphäre, in die man als Leser gut eintauchen kann. Leider hört es mit dem Lob für meinen Geschmack hier auch schon auf. Zwar lesen sich die Seiten durch die eher unkomplizierten Satzbauten locker und schnell weg, aber nach der gefühlt zwanzigsten detailgenauen Beschreibung einer indianischen Tracht in den ersten fünfzig Seiten, dachte ich mir, das Grundprinzip habe ich jetzt so langsam verstanden, das könnte also auch mal ein wenig kürzer ausfallen. Für mich haben diese immer wieder auftretenden Passagen schon bald nicht mehr zu der bereits gelobten Atmosphäre der Geschichte beigetragen, sondern mich schließlich nur noch aus der ohnehin schon etwas stockenden Handlung gebracht. Die Dialoge wirkten auf mich zudem irgendwie hölzern und unnatürlich. Was die Charaktere selbst betrifft, so empfand ich deren Beschreibungen (abgesehen von Äußerlichkeiten) doch etwas dünn und ihre Interaktionen vorhersehbar aber nicht nachvollziehbar. Da ich mir bewusst bin, dass sich das eigentlich gegenseitig ausschließen müsste, will ich das am Bespiel der beiden Hauptpersonen kurz erklären: Es ist klar, dass sich über kurz oder lang eine Beziehung zwischen Myra und Chad entwickeln soll. Insofern sind quasi alle Interaktionen der beiden Charaktere auf dieses Ziel gerichtet (und damit vorhersehbar), ohne dass sie dabei plausibel sind: Chad sieht eine ihm nahezu völlig fremde Frau zwischen zwei Felssäulen – vermutlich in die Geisterwelt seines Kulturkreises – verschwinden und beschließt auf sie zu warten. Myra kommt aus der gemeinsamen Zukunft mit Chad zurück, trifft auf ihn in der Gegenwart und von da an ist es quasi beschlossene Sache, dass die zwei zusammen gehören müssen, sie die konkrete Entscheidung dazu aber zu Gunsten des höheren Ziels etwas hinausschieben. Einzige Erklärung dafür sind dann insgesamt seitenlange und sich scheinbar ständig wiederholende Umschreibungen der unerklärlichen, aber auch unausweichlichen Anziehung zwischen den beiden, was meiner Meinung nach allein nicht die Basis der Beziehung sein kann, um auf den Leser nachvollziehbar zu wirken. (Insofern kann ich einigen der anderen Rezensionen hier nicht zustimmen, denn für meinen persönlichen Geschmack rutscht das schon ins Kitschige ab.) Abschließend noch einige Worte zur Gesamt-Logik des Werkes: Natürlich schneidet dieses Buch das Fantasy-Genre, welches ich an sich sehr mag. In meinen Augen muss eine Roman-Welt – egal wie weit hergeholt sie auch sein mag – dabei aber stets in sich schlüssig sein. Leider kann ich auch diesen Punkt in Hinblick auf „Der Ruf des weißen Raben“ nicht bejahen, denn auch wenn die Charaktere sich die Zusammenhänge zwischen den verschiedenen Zeitreisen Myras ständig selbst zu erklären scheinen, um den Leser zwischendrin nicht zu verlieren, erschien mir die doch sehr hinkonstruierte Logik dahinter einfach nicht plausibel – wäre sie es, so wären auch die ständigen Erklärungen unnötig gewesen. Insgesamt kann ich dieses Buch insofern jedem empfehlen, der auf der Suche nach einem spirituell mystischen Roman mit einer (in meinen Augen) ordentlichen Portion Kitsch ist, welcher den Leser mehr in ein traumhaftes Kanada der Indianer entführt als eine in sich schlüssige, packende Handlung mit glaubwürdigen Charakteren zu vermitteln.

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  • Leserunde zu "Auf den Schwingen der Sterneneule" von Sanna Seven Deers

    Auf den Schwingen der Sterneneule
    Sanna_SevenDeers

    Sanna_SevenDeers

    Liebe Leser, am 16.06.2014 erscheint mein neuer Roman "Auf den Schwingen der Sterneneule". Aus diesem Anlass moechte ich euch zu einer Verlosung mit anschliessender Leserunde einladen. Bevor ihr euch bewerbt, schaut doch bei den anderen Leserunden vorbei, die ich bei Lovely Books zu meinen Buechern veranstaltet habe, und/oder auf meiner Webseite unter www.sannasevendeers.com und schaut, ob meine Art von Buch fuer euch interessant sein koennte. Auch ueberlegt euch bitte vorher, ob ihr Lust und Gelegenheit habt, nach der Verlosung zeitnah an der Leserunde teilzunehmen. Hier noch etwas zu dem Inhalt des Romans: Die Ereignisse einer unheilvollen Nacht holen Sarah ein, als sie 30 Jahre später mit ihrer Tochter Stella zu der Beerdigung der alten Indianerin Little Drum in den Norden Kanadas reist. Das Land ist vom Ölsandabbau bedroht, und kurz darauf wird Stellas kleiner Sohn entführt. Die Schicksale aller Beteiligten scheinen unwiderruflich miteinander verwoben. Doch wie passt der eigenbrötlerische Indianer Luke ins Bild, der Stella helfen will? Und wird die lang vergessene „Zeremonie der Sterneneule“ helfen, Stellas Sohn zu befreien? Leseprobe Ich freue mich schon sehr darauf von euch zu hoeren und natuerlich auf die Leserunde! Bis bald seid herzlich gegruesst aus Kanada Sanna Ende der Bewerbungsphase: 14.06.2014 PS: Vor ein paar Tagen hatten wir einen ganz besonderen Besucher: ein junger Virginia Uhu hatte sich den Fluegel verstaucht und ist bei uns im Gemuesegarten "notgelandet". Er hat sich von uns aufnehmen lassen und ist fuer einige Stunden bei uns geblieben. Sobald es ihm besser ging, haben wir ihn wieder in die Freiheit entlassen. Wir alle werden die Begenung nie vergessen, ich ganz besonders nicht - nicht nur weil der Uhu ein wirklich beeindruckendes Tier ist, das man nur sehr selten zu Gesicht bekommt, sondern vielmehr deshalb, weil in "Auf den Schwingen der Sterneneule" gerade genau dieser Uhu eine so bedeutende Rolle spielt. Seine Weisheit und mystische Kraft ist somit aus dem Roman direkt in mein eigenes Leben geflossen. Eine Begegnung, die man wahrscheinlich nur einmal im Leben macht...

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    • 352
  • Buchverlosung zu "Der Ruf des weißen Raben" von Sanna Seven Deers

    Der Ruf des weißen Raben
    Sanna_SevenDeers

    Sanna_SevenDeers

    Zum Valentinstag verlose ich 3 signierte Exemplare von "Der Ruf  des weissen Raben". Wenn ihr an der Verlosung teilnehmen moechtet,  schreibt mir einfach euer Lieblingszitat aus einem meiner Romane. Gern  werde ich die Buecher mit einer persoenlichen Widmung versehen. Bitte habt Verstaendnis, dass ich die zu verlosenden Buecher auf 3  Exemplare beschraenken muss, denn ich verschicke sie aus Kanada und  das Porto ist sehr teuer. Ich freue mich auf euch und wuensche euch viel Glueck! Eure Sanna

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    • 140
  • Buchverlosung zu "Feuerblume" von Sanna Seven Deers

    Feuerblume
    Sanna_SevenDeers

    Sanna_SevenDeers

    Liebe Leserinnen, rechtzeitig zum Fruehjahranfang verlose ich 10 Exemplare meines Romans "Feuerblume". Schaut bitte auf meiner Webseite in der Buecherrubrik nach und seht, worum es in dem Buch geht. Dann teilt mir mit, warum ihr gern ein Buch gewinnen moechtet. Die 10 Exemplare werde ich unter den besten Einsendungen verlosen. Viel Glueck und euch allen einen tollen Start in den Fruehling, Sanna Seven Deers  

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    • 84
  • Der Ruf des weißen Raben

    Der Ruf des weißen Raben
    viviilovee

    viviilovee

    11. March 2014 um 20:46

    Die Trommeln und Stimmen verstummen, als die wirbelnden Rauchschwaden aufsteigen. Myras Herz pocht beinahe schmerzhaft in ihrer Brust. Sie ahnt nicht, dass sie Zeugin eines Rituals ist, mit dem der Indianer Chad Blue Knife die Geister ruft. Es wird ihre Zukunft und alles, woran sie glaubt, verändern. Sie spürt, dass ihr Leben und das von Chad auf alle Zeiten untrennbar miteinander verwoben sind... Meine Meinung Die Hauptperson Myra Morgenstern kehrt in ihren Heimatort zurück um dort über wichtige Entscheidungen ihres Lebens nachzudenken. Als sie eine Raststätte sucht, nimmt sie ohne es zu wollen an einer Zeremonie von Indianern teil, die gerade Kontakt zur Geisterwelt herstellen. Die Geister geben Myra von nun an die Chance in die Vergangenheit und Zukunft zu Reisen. Sie weiß nicht, wieso das alles passiert, bis sie auf Chad Blue Knife trifft. Sie spürt sofort die enge Verbindung zu ihm. Als plötzlich ein seltsamer Kerl auftaucht sind Myra und Chad in Gefahr und Myra muss ihre Zeitreisen nutzen um ihr Leben zu retten und die Menschheit zu schützen. Zuerst dachte ich, dass ich mit dem Indianer Thema nichts anfangen kann. Doch nachdem ich die ersten Seiten gelesen habe, wollte ich nicht aufhören zu lesen. Das Buch ist super schön geschrieben und die Zeitsprünge machen das Buch anders und vor allem besonders. Es ist keine klassische Liebesgeschichte, aber dennoch wird man von Myras und Chads Beziehung in den Bann gezogen. Auch die Geschichten der Ahnen, der besondere Respekt vor den Mitmenschen und der Natur wird hier deutlich gezeigt und es ist traurig, dass sich heutzutage so viel verändert hat. Man kann sich an den Menschen in diesem Buch durchaus ein Beispiel nehmen. Das Ende war nicht zu unwahrscheinlich, wo doch die gesamte Geschichte schon etwas magisch war. Ich gebe 5/5 Sternen :)

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  • Rezension zu "Der Ruf des weißen Raben" von Sanna Seven Deers

    Der Ruf des weißen Raben
    tigerbea

    tigerbea

    04. March 2014 um 19:49

    Myra muß eine wichtige Entscheidung treffen. Um in Ruhe nachdenken zu können, fährt sie an den Ort ihrer Kindheit: eine kanadische Kleinstadt. Dort gerät sie durch Zufall in ein indianisches Ritual. Die herbeigerufenen Ahnen erwählen ausgerechnet Myra, in die Vergangenheit und sogar in die Zukunft zu reisen. Damit Myra die Zeitreisen verkraften kann, steht ihr der Indianer Chad Blue Knife zur Seite. Schon bald kommen die zwei sich näher. Als Myra und Chad von zwielichten Typen verfolgt werden, beginnt für die beiden ein gefährliches Abenteuer. Das Buch ist ungewöhnlich geschrieben. Die Sprünge in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft erfordern einen hellwachen Verstand. Es besteht aber auch überhaupt keine Gefahr, beim Lesen müde zu werden. Jede Seite ist so spannend, man schafft es kaum, daß Buch zur Seite zu legen. Die uralten Geschichten der Indianer sind so geheimnisvoll und zeigen einen hohen Respekt vor der Natur, der uns leider verloren gegangen ist. Vielleicht sollten wir mehr davon lesen und daraus lernen. Nicht nur deshalb empfehle ich jedem, der ein richtig tolles Buch lesen will, den "Ruf des weißen Raben"!

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  • Das Lachen der Kinder

    Der Ruf des weißen Raben
    Krimifee86

    Krimifee86

    27. February 2014 um 17:54

    Inhalt: Die Trommeln und Stimmen verstummen, als die wirbelnden Rauchschwaden aufsteigen. Myras Herz pocht beinahe schmerzhaft in ihrer Brust. Sie ahnt nicht, dass sie Zeugin eines Rituals ist, mit dem der Indianer Chad Blue Knife die Geister ruft. Es wird ihre Zukunft und alles, woran sie glaubt, verändern. Sie spürt, dass ihr Leben und das von Chad auf alle Zeiten untrennbar miteinander verwoben sind ... Cover: Wunderschön! Man verliebt sich direkt in die Landschaft und die Bilder, die das Cover in einem hervorrufen und wünscht sich, selber dort zu sein. Auch wenn ich ja eigentlich lieber Krimis / Thriller lese, erhaschen solche Cover auch oft meine Aufmerksamkeit, da sie einfach nur wunderschön sind und man sich vom Inhalt des Buches die gleiche „Schönheit“ erhofft. Schreibstil: Leider gar nicht meins. Wenn ich es richtig verstanden habe, war dies Sanna Seven Deers erstes Werk und sie muss noch viel üben. Der Schreibstil ist sehr verwirrend. Ich glaube, es sollte ein allwissender Erzähler sein, aber da dieser ständig zwischen den Perspektiven hin und her hüpft, ist man selber total verwirrt. Das liegt zum Teil auch an der Story (es gibt eine junge und eine alte Myra), aber dennoch hat mir auch der Schreibstil nicht so gut gefallen. Die Story: Leider so gar nicht meins. Die Botschaft, die hinter dem Buch steckt, ist wunderbar. Aber die Story, in die sie gehüllt wurde ist grauenhaft. Ich kenne mich mit den Welten der Indianer nicht aus, aber das war mir doch alles eine Spur zu mythisch und an den Haaren herbeigezogen. Insbesondere auch alles, was Morris über die Technologien der Zukunft erzählt hat. Klar, es musste ja irgendwie passen und am Ende musste es auch Erklärungen geben, aber das hat mir nicht gefallen. Außerdem mag ich es nicht, wenn in Büchern ein Team von Leuten (Chad und Myra, und auch Heather und die Inderin) in einen „Kampf“ zieht, aber es nur eine Heldin gibt, die im Grunde genommen alles macht und die anderen sind völlig außen vor. Fazit: Ich konnte mich mit dem Buch nicht wirklich anfreunden. Da aber die tiefere Botschaft, „die Moral von der Geschicht“ gut ist und es mich dennoch zumindest etwas dazu bewegen konnte, über einige Dinge nachzudenken, gibt es drei Punkte.

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  • Im Einklang mit der Natur!

    Der Ruf des weißen Raben
    kassandra1010

    kassandra1010

    15. October 2013 um 18:39

    Eine klassische Indianer-Sage in der heutigen Zeit. Fortschritt und verschwundene Stammesmitglieder führt den Stamm zusammen. Es sollen die Toten um Rat gebeten werden. Doch Myra, die nur kurz rasten möchte, gerät unversehens in die Aufrufung der Toten und kann sich gar nicht vorstellen, was sie gerade damit ausgelöst hat. Denn von nun an liegt es an ihr, die Menscheit zu retten und die Reise in die Zukunft und in die Vergangenheit beginnt.   Spannend, ist mal was ganz anderes! Kein Kitschroman über eine Indianerliebe, sondern ein Erzählung im Einklang mit der Natur!

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  • Rezension zu "Der Ruf des weißen Raben" von Sanna Seven Deers

    Der Ruf des weißen Raben
    buchleserin

    buchleserin

    09. December 2012 um 14:42

    Myra Morgenstern kehrt an ihren Heimatort zurück und platzt dort in eine indianische Zermomie hinein. Sie trifft auf Chad Blue Knife der an der Zeremonie seines Stammes teilnimmt und die Geister ruft. Myra wird von den Geistern ausersehen dem Volk der Elk Creek zu helfen, von denen Leute spurlos verschwinden. Einige Beschreibungen waren mir teilweise zu detailliert und zu langatmig. Es fehlte mir irgendwie an Spannung. Die Zeitsprünge waren mir manchmal doch zu viel. Der Schreibstil ist nicht so flüssig. Das schön gestaltete Cover ist jedoch sehr gelungen und hat mich gleich angesprochen. Das Buch hat mir jetzt nicht so gefallen. Empfehlen würde ich es nicht.

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