Sanna Seven Deers Feuerblume

(23)

Lovelybooks Bewertung

  • 21 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 0 Leser
  • 15 Rezensionen
(13)
(5)
(5)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Feuerblume“ von Sanna Seven Deers

"Feuerblume" erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die aus dem behüteten, sicheren Alltag in einer norddeutschen Großstadt ausbricht. Die Suche nach sich selbst führt sie in ein kleines Dorf im kanadischen Westen. Sie arbeitet dort als Kindermädchen auf einer Ranch und ist bald Teil der Familie. Was zunächst als kurze Auszeit aus einem eingefahrenen Leben gedacht war, führt zum Bruch mit den Eltern und Freunden in Deutschland. Hier in der Begegnung mit der Natur und der Mystik der indianischen Kultur findet die junge Frau endlich zu sich selbst. Sie erkennt nicht nur den Sinn und die Schönheit ihres Lebens, sondern findet auch die Liebe ... und wagt einen Neuanfang.

Eine wunderschöne, harmonische und romantische Geschichte. Tiefgründig und herzerwärmend.

— MyriamErich

Eine wunderschöne Geschichte, in der uns Lesern die kanadische Wildnis sowie die Mythen und Legenden der Indianer nähergebracht werden!

— Antika18

Der Inhalt klingt nach einem sehr interessanten Buch über den Sinn des Lebens und sich selbst Finden, auch wenn man alles hinter sich lassen

— Slaterin

Stöbern in Romane

Die Außerirdischen

Was passiert, wenn eine fremde Macht das Böse im Menschen hervorkehrt...

smayrhofer

Die Stille zwischen Himmel und Meer

Einfach nur unglaublich schön!!

FreizeitPrinzessin

Fever

Ein postapokalyptischer Roman mit einem Protagonisten, der an das Gute im Menschen glaubt. Wahnsinnig spannend und fesselnd!

TanyBee

Das saphirblaue Zimmer

New York, 3 Zeitepochen 3 Frauen wunderbarer Roman!

Katze2410

Vintage

Dass Hervier verstanden hat, dass Musikgeschichte nicht ohne Thematisierung von Rassismus auskommt, hat mich besonders positiv überrascht.

eelifant

Kleines Land

Schönes autobiographisches Debüt

HannahsBooks

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Was den Geist wirklich frei macht - Anleitung für ein freies, selbstbestimmtes Leben

    Feuerblume

    MyriamErich

    29. June 2016 um 07:20

    Was es heißt, wirklich frei zu sein, erfährt Alexandra erst, als sie Deutschland hinter sich lässt, um in Kanada eine Auszeit zu nehmen. Erst die unmittelbare Nähe zur Natur und der Mystik der indianischen Kultur führen der jungen Frau ihre wahren Grenzen und Ängste vor Augen und zeigen ihr, was es heißt, frei zu leben.  "Die meisten Leute schieben alle möglichen Ausreden vor, nur um ihre Ängste zu verbergen. Sie versuchen Sicherheit und Liebe mit Geld zu erkaufen oder zu erhalten. Aber das kann nie mehr als eine Fassade erbauen." Hab Vertrauen in den großen Geist, den Schöpfer allen Lebens dieser Erde. Hab Respekt vor allen Geschöpfen dieser Erde, behandle sie wie deinesgleichen, dann sind sie dir Freund, Ratgeber und Beschützer. Sei mutig, gestalte dein Leben liebevoll und gewissenhaft, dann bringt dich der lange der Abenteuer schließlich ans Ziel des Glücks. Denn: "Egal, was der Zeitgeist dazu sagt (...) Ich denke, wenn du dein Leben mit Liebe angehst und den Zeichen folgst, dann wird auch das Geld immer folgen. Vielleicht nicht Millionen, aber genug." Vielfältig, spannend, tiefgründig und abwechslungsreich - mit ihrem Roman "Feuerblume" schreibt sich die Autorin direkt in die Herzen der Leser. Thematisiert werden neben alltäglichen Problemen vor allem unsere Dämonen, die uns im Alltag unsere Freiheit rauben, uns in Ketten legen, ohne, dass wir es wirklich wahrnehmen. So beispielsweise der Wunsch nach Reichtum, Gier, Hass, Vergeltung, Eifersucht, ... Dabei geht es doch in unserem Leben um so viel mehr als das! Der Konsum macht uns nicht frei, vielmehr ist es die Liebe zum Leben. "Das Leben selbst ist das größte Abenteuer, das es zu entdecken gilt! Und auch jemand, der nach außen hin ein ruhiges Leben führt, hat die Chance am Ende auf eine Fülle von goldenen Erinnerungen zurückzublicken. Es kommt nur auf das hier an. (...) Dass du alles mit Liebe und von ganzem Herzen tust." Und gerade weil die Autorin diese Gegebenheiten in ihrer Geschichte verwebt, fällt es so leicht, sich mit den Charakteren zu identifizieren. Diese wachsen einem sogleich ans Herz und es darf davon ausgegangen werden, dass jeder sich in einer bestimmten Situation selbst wiederfindet. Immer wieder zaubern sie ein Lächeln auf die Lippen des Lesers, lassen ihn mitfühlen und miterleben. Erwähnenswert ist vor allem die Einarbeitung indianischer Mythen, Legenden und Lebensweisheiten. Diese geben der Geschichte eine ganz besonders mystische Note, verleihen aber eine besondere Tiefgründigkeit und geben Denkanstöße zur Reflexion über das eigene Leben, die eigene Persönlichkeit. Und mitunter vermitteln sie auch eine leise Sehnsucht nach dem fernen Kanada. Fazit: Warnung: Kein kurzweiliger Unterhaltungsroman!!! Diese Geschichte sollte man nicht nur mit den Augen lesen, sondern vor allem mit dem Herzen. Denn nur so kann man die Geschichte voll und ganz auskosten und den Kern, die Message für sich wahrnehmen und vielleicht auch daraus lernen. Denn wie eine weise Frau anmerkt: "(...) nicht jeder muss leidvolle Erfahrungen machen, um zu lernen, was er in diesem Leben zu lernen hat. Manchmal ist eine kleine Hilfestellung schon genug."

    Mehr
  • Feuerblume.....

    Feuerblume

    Antika18

    05. September 2014 um 10:13

    Eigentliche könnte Alexandra mit ihrem Leben zufrieden sein. Sie lebt in Hamburg, hat einen guten und sicheren Job, eine eigene Wohnung, einen Freund und liebevolle Eltern. Aber irgendwie hat sie das Gefühl, dass etwas in ihrem Leben fehlt. Kurz entschlossen beschließt sie sich eine Auszeit zu nehmen und nach Kanada zu reisen. Dort - in der Wildnis und freien Natur - umgeben von den Mythen und Legenden der Indianer, findet sie endlich zu sich selbst und zu ihrem Glück. Das Cover des Buches ist wunderschön und verleitet den Leser das Buch in die Hand zu nehmen und darin zu lesen. Die Charaktere sind so lebensecht beschrieben, dass man meint, sie zu kennen. Der Schreibstil ist einfach aber auch malerisch, so dass sich das Buch flüssig lesen lässt. Meine Meinung: Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an verzaubert und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Die Natur und Wildnis Kanadas wurden so lebhaft beschrieben, dass ich mich direkt dorthin versetzt fühlte. Was für mich besonders interessant war, ist die nahtlose Integration der Kultur der Indianer - ihrer Mythen und Legenden - in diese Geschichte. Und ich muss zugeben: Ich habe richtig Sehnsucht nach diesem Leben in Kanada bekommen!

    Mehr
  • Leserunde zu "Feuerblume" von Sanna Seven Deers

    Feuerblume

    Sanna_SevenDeers

    Liebe Leserinnen, gerade habe ich 10 Exemplare von Feuerblume verlost und mir ist der Wunsch zu getragen worden, eine Leserunde fuer das Buch ins Leben zu rufen. Wer also Lust und Zeit hat, kann gern mitlesen. Bitte tragt euch doch unter "Wer liest mit?" ein, damit ich weiss, wer dabei ist. Ich werde versuchen, so oft es geht in der Leserunde vorbeizuschauen, kann aber im Augenblick nicht versprechen, dass ich es taeglich schaffen werde, weil ich gerade an einem neuen Manuskript arbeite. Ich wuerde mich trotzdem freuen, wenn sich eine schoene Gruppe von Lesern zu dieser Leserunde einfinden wuerde und ich lade euch hiermit alle herzlich dazu ein! Liebe Gruesse aus Kanada, Sanna

    Mehr
    • 46
  • Ganz toller Roamn

    Feuerblume

    SLovesBooks

    19. June 2014 um 23:46

    Beschreibung: "Feuerblume" erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die aus dem behüteten, sicheren Alltag in einer norddeutschen Großstadt ausbricht. Die Suche nach sich selbst führt sie in ein kleines Dorf im kanadischen Westen. Sie arbeitet dort als Kindermädchen auf einer Ranch und ist bald Teil der Familie. Was zunächst als kurze Auszeit aus einem eingefahrenen Leben gedacht war, führt zum Bruch mit den Eltern und Freunden in Deutschland. Hier in der Begegnung mit der Natur und der Mystik der indianischen Kultur findet die junge Frau endlich zu sich selbst. Sie erkennt nicht nur den Sinn und die Schönheit ihres Lebens, sondern findet auch die Liebe ... und wagt einen Neuanfang. Meine Meinung: Es ist meiner Meinung nach ein fantastisches Buch. Die Storyline ist komplex und greift verschiedenste Aspekte auf. Eine wirklich schöne Geschichte. Gerade der indianische Themenkomplex hat mir so gut gefallen, weil ich es als eine ganz interessante Kultur empfinde und gerne mehr über Bäuche, Lebensweise etc. erfahre. Der Spielort des Romans gefällt mir sehr, da kann man sich eine sehr schöne Kulisse mit der ganzen Natur vorstellen. Die Charaktere haben mir durchweg gefallen. Ich konnte ihre Empfindungen und Handlungen nachvollziehen und mich in sie hineinversetzen. Sie waren gut skizziert und ausgearbeitet und gingen bis zum richtigen Maß für diese Erzählung in die Tiefe. Sie sind wirklich gelungen. Die Sprache gefällt mir auch sehr. Es ist die richtige Lexik, um sowohl das junge Publikum (zu welchem ich wohl zähle) als auch jeden anderen interessierten Leser anzusprechen. Ich würde die Sprache nicht als übermäßig kompliziert aber schön malerisch ausgestaltet beschreiben, was eben genau für einen leichten Lesefluss sorgt und für eine zügige Lesbarkeit, welche sowohl positiv für die Schnelllebigkeit der Handlung, als auch die Spannung ist. Besonders beeindruckt hat mich das Cover. Bei diesem Cover hätte es von mir auf jeden Fall einen zweiten Blick im Bauchladen bekommen, ich habe es allerdings noch nie dort gesehen. Schade eigentlich. Insgesamt halte ich dieses Buch für überaus gelungen und es gehört auf jeden Fall zu den besten Büchern, die ich dieses Jahr gelesen habe. Ich kann es mit gutem Gewissen empfehlen.

    Mehr
  • Leserunde zu "Auf den Schwingen der Sterneneule" von Sanna Seven Deers

    Auf den Schwingen der Sterneneule

    Sanna_SevenDeers

    Liebe Leser, am 16.06.2014 erscheint mein neuer Roman "Auf den Schwingen der Sterneneule". Aus diesem Anlass moechte ich euch zu einer Verlosung mit anschliessender Leserunde einladen. Bevor ihr euch bewerbt, schaut doch bei den anderen Leserunden vorbei, die ich bei Lovely Books zu meinen Buechern veranstaltet habe, und/oder auf meiner Webseite unter www.sannasevendeers.com und schaut, ob meine Art von Buch fuer euch interessant sein koennte. Auch ueberlegt euch bitte vorher, ob ihr Lust und Gelegenheit habt, nach der Verlosung zeitnah an der Leserunde teilzunehmen. Hier noch etwas zu dem Inhalt des Romans: Die Ereignisse einer unheilvollen Nacht holen Sarah ein, als sie 30 Jahre später mit ihrer Tochter Stella zu der Beerdigung der alten Indianerin Little Drum in den Norden Kanadas reist. Das Land ist vom Ölsandabbau bedroht, und kurz darauf wird Stellas kleiner Sohn entführt. Die Schicksale aller Beteiligten scheinen unwiderruflich miteinander verwoben. Doch wie passt der eigenbrötlerische Indianer Luke ins Bild, der Stella helfen will? Und wird die lang vergessene „Zeremonie der Sterneneule“ helfen, Stellas Sohn zu befreien? Leseprobe Ich freue mich schon sehr darauf von euch zu hoeren und natuerlich auf die Leserunde! Bis bald seid herzlich gegruesst aus Kanada Sanna Ende der Bewerbungsphase: 14.06.2014 PS: Vor ein paar Tagen hatten wir einen ganz besonderen Besucher: ein junger Virginia Uhu hatte sich den Fluegel verstaucht und ist bei uns im Gemuesegarten "notgelandet". Er hat sich von uns aufnehmen lassen und ist fuer einige Stunden bei uns geblieben. Sobald es ihm besser ging, haben wir ihn wieder in die Freiheit entlassen. Wir alle werden die Begenung nie vergessen, ich ganz besonders nicht - nicht nur weil der Uhu ein wirklich beeindruckendes Tier ist, das man nur sehr selten zu Gesicht bekommt, sondern vielmehr deshalb, weil in "Auf den Schwingen der Sterneneule" gerade genau dieser Uhu eine so bedeutende Rolle spielt. Seine Weisheit und mystische Kraft ist somit aus dem Roman direkt in mein eigenes Leben geflossen. Eine Begegnung, die man wahrscheinlich nur einmal im Leben macht...

    Mehr
    • 352
  • Eine etwas zähe Geschichte ...

    Feuerblume

    Danny

    23. May 2014 um 13:53

    In Sanna Seven Deers überarbeiteten Erstlingsroman "Feuerblume" wird die Geschichte der jungen deutschen Auswanderin Alexandra erzählt, die nach Kanada reist, um vor ihrem Leben in einer norddeutschen Großstadt zu entfliehen - entgegen dem Wunsch ihrer Eltern.  Sie strandet in der kanadischen Kleinstadt Shaheylah, wo sie auf der kleinen Ranch einer kanadischen Familie als Kindermädchen eine Anstellung findet und herzlich aufgenommen wird. Sie fühlt sich angekommen. Zudem verliebt sie sich in den Cousin ihrer neu gefundenen Freundin Maggie - Sam. Doch es gibt auch Schattenseiten des kanadischen Lebens ... *** Es war mein erster Roman von Sanna Seven Deers. Die Thematik ist interessant, die Charaktere an sich sehr liebevoll gezeichnet und die Naturbeschreibungen, als auch die Informationen über das kanadische Leben und die Kultur der Indianer sind sehr spannend. Dennoch hatte das Buch so einige Längen aufzuweisen und der Stil der Autorin war in meinen Augen etwas hölzern. Der Name der der Protagonistin wurde für meinen Geschmack etwas zu häufig auf einer Seite benutzt - oft sogar in mehrere n Sätzen immer wieder hintereinander. Das ist mir doch als etwas störend aufgefallen. An sich aber ein unterhaltsames Buch. Ich könnte mir gut vrstellen noch weitere Bücher der Autorin zu lesen.

    Mehr
  • Neustart in Kanada

    Feuerblume

    irismaria

    03. May 2014 um 15:19

    'Feuerblume' von Sanna Seven Deers handelt von der jungen Alexandra, die mit ihrem Leben in Deutschland nicht zufrieden ist. Sie nimmt sich eine Auszeit und will ein halbes Jahr in Kanada verbringen. Im kleinen Ort Shaheyla, ganz nahe an der kanadischen Wildnis findet sie Arbeit auf einem Bauernhof und mit der Bauernfamilie auch gute Freunde. Alexandras Traum  scheint wahr zu werden, als sie sich in den Wildhüter Sam verliebt und ihr durch Sams indianische Großmutter eine ganz neue Kultur erschlossen wird. Doch nicht alle sind mit der Anwesenheit der jungen Deutschen einverstanden… 'Feuerblume' ist eine schöne Geschichte mit Spannung, Liebe und etwas indianischer Mystik. Der Schreibstil ist flüssig und bildhaft und man fliegt nur so über die Seiten. Auch wenn ich auf einige etwas klischeehafte „Widersacher“ hätte verzichten können, war es eine schöne Geschichte in einer besonderen Landschaft und mit interessanten Einblicken in eine fremde Denkweise.

    Mehr
  • Feuerblume

    Feuerblume

    KleinerVampir

    29. April 2014 um 14:06

    Buchinhalt: Die junge Alexandra macht sich auf nach Kanada, wo sie eine Auszeit nehmen. Doch schon bald wird aus einem kurzfristigen ein permanenter Aufenthalt – Alexandra spürt, dass die Wildnis und das indianische Erbe in Kanada ihr mehr zu geben vermag, als das Großstadtleben in Hamburg. Schnell findet sie Anschluß und ein neues Zuhause in Shaheylah – und Sam, in den sie sich verliebt. Sam ist indianischer Abstammung und durch ihn und seine Großmutter lernt sie die Lebensweise und die naturverbundene Einstellung der Natives kennen. Doch ihr neues Leben hat nicht nur Sonnenseiten: Alexandras Eltern können sich absolut nicht mit dem neuen Leben ihrer Tochter anfreunden und die Familie droht zu zerbrechen. Wird Alexandra an Sams Seite wirklich glücklich und wenden die Geister alles zum Guten? Persönlicher Eindruck: „Feuerblume“ war nicht mein erster Roman von Sanna Seven Deers. Ich mag ihre Art zu schreiben und so kam ich auch hier recht gut in die Handlung und war schnell Teil eines aufregenden Ortswechsels, der als spontane Idee begann und schließlich das ganze Leben der Protagonistin veränderte. Alexandra war mir sympathisch und ich konnte mich gut in ihre Handlungen hinein versetzen, auch wenn ein so schwerwiegender Schritt wie das Auswandern und Abbrechen der Zelte daheim in Deutschland für mich keine Option wäre. „Feuerblume“ ist sehr gut recherchiert und vermittelt reichlich detailliertes Hintergrundwissen bezüglich der indianischen Kultur, nicht zuletzt, da der Roman zum Teil autobiografische Züge aufweist. Vieles aus den eigenen Erfahrungen der Autorin, die mit ihrer Familie auf einer entlegenen Ranch in Kanada lebt, spielt in den Roman hinein und verleiht ihm eine authentische Kulisse, vor der die Figuren agieren. Am besten hat mir der Einblick in Lebensweise und Gedanken der heutigen Indianer gegeben, ihre Verbundenheit zur Natur und Tierwelt, ihr Denken, ein Teil davon zu sein. Alexandras Eltern als Gegenpart in „Good old Germany“ waren aber ebenso verständlich und ihre Bedenken absolut nachvollziehbar; für mich tendierte der Roman nie in eine bestimmte Richtung sondern ließ Raum, mich mit allen Gedanken (seien sie auch noch so gegensätzlich) auseinanderzusetzen. Eine spannende Leseempfehlung für alle Indianerfreunde einerseits und auch all jene, die eine spannende Auswanderergeschichte aus der Gegenwart lesen möchten!

    Mehr
  • Rezension zu "Feuerblume" von Sanna Seven Deers

    Feuerblume

    tigerbea

    18. April 2014 um 20:17

    Alexandra hat in Hamburg im Grunde ein gutes Leben. Trotzdem gibt sie alles auf und macht sich gegen den Willen ihrer Eltern auf nach Kanada. In einer Kleinstadt findet sie neue Freunde und der Wildhüter Sam erobert ihr Herz. Er erklärt ihr die indianische Kultur und seine Großmutter erzählt ihr viele alte Geschichten. Alexandra erkennt endlich, wo sie wirklich hingehört und wagt ein neues Leben in Kanada zu beginnen. Obwohl es natürlich auch Schwierigkeiten und Aufregungen gibt, findet Alexandra ihr Glück an Sams Seite. Die Bücher von Sanna Seven Deers sind immer eine Garantie für beste Unterhaltung. Auch diesmal ist jede einzelne Seite spannend, so daß man das Buch, einmal angefangen, nicht mehr aus der Hand legen kann. Die mystischen Geschichten der Indianer und die Beschreibungen der Landschaft Kanadas bewegen mich jedesmal. Daß nicht alles optimal ist in Kanada wird aber auch angesprochen, und das finde ich sehr wichtig. Es zeigt mir, daß die Autorin das Leben in Kanada nicht verklärt darstellt. Deshalb ist dieses Buch, wie alle Bücher von Sanna Seven Deers, einfach super. Ich bin mal wieder total begeistert und würde am liebsten mehr als 5 Sterne vergeben!

    Mehr
  • Buchverlosung zu "Feuerblume" von Sanna Seven Deers

    Feuerblume

    Sanna_SevenDeers

    Liebe Leserinnen, rechtzeitig zum Fruehjahranfang verlose ich 10 Exemplare meines Romans "Feuerblume". Schaut bitte auf meiner Webseite in der Buecherrubrik nach und seht, worum es in dem Buch geht. Dann teilt mir mit, warum ihr gern ein Buch gewinnen moechtet. Die 10 Exemplare werde ich unter den besten Einsendungen verlosen. Viel Glueck und euch allen einen tollen Start in den Fruehling, Sanna Seven Deers  

    Mehr
    • 84
  • Rezension zu "Feuerblume" von Sanna Seven Deers

    Feuerblume

    Buecherengel

    09. November 2012 um 20:11

    Leseprobe "Alexandra hielt einen Moment inne und schaute sich um. Von allen Seiten prasselten Geräusche und Wortfetzen auf sie ein und sie kam sich ein wenig verloren vor. Um sie herum tobte ein Meer aus Menschen, Koffern, Rollwagen und Farben, das sie zu verschlucken drohte: Vancouver International Airport." Inhalt Eigentlich sollte Alexandra mit ihrem Leben in Deutschland zufrieden sein. Ein guter Job, die Freunde und verständnisvolle Eltern - alles spricht für ein sorgenfreies Dasein. Dennoch ist Alexandra nicht glücklich. Sie beschließt, eine kurze Auszeit im Westen Kanadas zu nehmen. Die Berührung mit der Natur und der Mystik der indianischen Kultur führen Alexandra endlich zu sich selbst. Sie erkennt den Sinn und die Schönheit ihres Lebens, findet die Liebe und wagt einen Neuanfang ... Unterhaltungsgrad Obwohl ich mich doch eher dem Fantasy- und Thriller-Genre verschrieben habe, bin ich auf den Roman "Feuerblume" bei Blog dein Buch aufmerksam geworden. Aus einem Gefühl heraus habe ich mich für dieses Buch beworben und schwups-di-wups lag es auch schon in meiner Hand. Schnell waren auch schon die ersten Seiten gelesen. Die Autorin führt den Leser direkt in Alexandra's Leben hinein. Konfrontiert ihn gleich mit Alexandra's Wünschen und Sorgen. Der Roman spielt in Kanada und handelt von dem "sich-selbst-finden" und "sein-eigenes-Glück-bestimmen". Sanna Seven Deers hat einen frischen und belebenden Schreibstil. Detailreich schildert sie die Landschaft während Alex' Reise und Aufenthalt in Shaheylah - ist daher so ausführlich, da sie selbst in Kanada lebt und so fließt ihre tägliches Umfeld mit in die Geschichte ein. Ich habe mich während des Romans direkt in Kanada, seine Landschaft und seine Mythen verliebt. Die Autorin lässt in ihre Erzählungen eigenes Herzblut mit einfließen und das spürt man in jedem Wort. Auch den Charakteren ist mit viel Liebe Leben eingehaucht worden. Alexandra ist am Anfang die typische graue Maus, die das Leben der anderen lebt. Langsam aber immerhin merkt sie, dass sie nicht glücklich ist und begibt sich auf die Suche nach sich selbst. Schon beim ersten Aufeinandertreffen von Maggie, Dick, Sam & die restliche Preston-Rasselbande ist die Gastfreundschaft der Kanadier umwerfend und man fühlt sich direkt in die Familie intigriert. Seite für Seite erlebt man den alltäglichen Umgang dieser Personen und erfährt eine Menge über ihre Persönlichkeit. Nervenkitzel Man braucht nicht immer einen Gestaltwandler, Vampir oder Serienmörder um den Leser an das Buch zu fesseln. Dies beweist uns Sanna Seven Deers mit ihrem Roman wirklich eindrucksvoll. In "Feuerblume" wird die simple Frage "Wer bin ich - was möchte ich?" behandelt. Es wird im Grunde "nur" der Alltag auf der Ranch und der Weg der Liebe zwischen Alexandra und Sam geschildert. Doch die Autorin baut immer wieder Auf's und Ab's mit ein, die die Geschichte wieder in Fahrt bringen und neuen Wind in die Segel bläst. Der rote Faden wird immer beibehalten und natürlich darf ein Happy End auch nicht fehlen ... Einen kleinen Minuspunkt bzw. einen Kritikpunkt meinerseits gibt es aber doch: Mich hat diese "Traum-Wirklichkeit"-Verknüpfung immer etwas gestört. Es kam mir einfach zu lose, zu wenig zur wirklichen Handlung verknüpft vor. Klar ist, dass es doch einen wichtigen Teil zu den Indianerwurzel beigetragen haben, aber naja, mein Geschmack war es nicht so. Auch dieser Wolfshund am Schluss, der mir wahllos eingeschoben vorkam, dass ja die Wehen einsetzen, ist ein Minuspunkt. Wie gesagt, völlig überflüssig - dieses "Wehenprobelem" hätte man auch definitiv anders lösen können. Abschlussworte Ich wusste gar nicht, dass ich so gerne "normale" Romane lese. Einmal angefangen war ich so in dem Aufbau der Liebe von Alex & Sam und von Kanada und seinen Mythen gefesselt - ich konnte nicht mehr aufhören. Bin derzeit auch am Überlegen, ob ich mir schon bald einen weiteren Roman von Seven Deers kaufe, denn ich würde gerne nochmal in die Landschaften Kanadas und seinen Einwohner tauchen. Es war ein reinster Lesegenuss - nur zu empfehlen!

    Mehr
  • Rezension zu "Feuerblume" von Sanna Seven Deers

    Feuerblume

    Neujahrsgirl

    22. August 2012 um 19:42

    Zum Inhalt: Alex bricht mit ihrer Familie und ihren alten Leben und verlässt Deutschland, ohne Ziel und ohne Plan. Am Flughafen setzt sie sich einfach in einen Bus mit den Vorsatz, da wo es ihr gefällt steigt sie aus. In der Fremde lernt sie jedoch was wahre Freundschaft ist und auch die wahre Liebe kennen. Sie findet schnell Anschluss und vor allem fühlt sie sich wohl auf der Little Creek Ranch, hat im fernen Kanada eine neue liebevolle Familie. Durch Sam und seine Großmutter erfährt sie viel von den Indianern und deren Kultur, was sehr Interessant zu lesen ist. Doch es gibt auch immer Neider, auch in Shaheylah, wo Alexandra nun lebt. Die Autorin hat das gut zur Geltung gebracht, was Hass und Neid für folgen haben kann. Ein sehr spannender Aspekt der Geschichte. Doch Alex schafft diese Situation dank ihrer guten Freunde und der Hilfe der Indianischen Geistern. Man kann regelrecht miterleben wie Alexandra in der Ferne zu einer Starken und mutigen Frau wird, nicht mehr zu vergleichen mit der schüchternen, ängstlichen jungen Frau, die sie war als sie Deutschland verlassen hat. Sie hat nie aufgegeben, hat die Steine die ihren Weg blockierten weggeräumt, statt aufzugeben! Eine schöne Geschichte, man freut sich mit der Protagonistin, aber leidet auch zusammen mit ihr. Cover: Das Cover weckt gleich das Fernweh, wenn man den Klapptext gelesen hat, dann assoziiert man gleich die Landschaft von Kanada, die weite, die Berge, die Seen. Das Cover ist daher schön gewählt. Dieser Bergsee macht einen richtig Fernweh und auch fragt man sich ob diese “Feuerblume” im Buch nochmal vorkommt Fazit: Das Buch macht einen gut Recherchierten Eindruck, was aber auch durch die Tatsache gestärkt wird das die Autorin selber vor Jahren Nach Kanada ausgewandert ist und ihr Ehemann Indianischer Abstammung ist. Leider bin ich sehr schwer in die Geschichte rein gekommen, was aber am Schreibstil lag, mich hat es sehr gestört ständig den Namen Alexandra zu lesen, manchmal 10mal auf einer Seite, kein sie, kein Alex, oder Ihre. Das war recht anstrengend. Trotzdem war die Story nachher schön. Es lohnt sich auf jeden Fall zu Lesen!

    Mehr
  • Rezension zu "Feuerblume" von Sanna Seven Deers

    Feuerblume

    Maus71

    11. August 2012 um 10:31

    Ein wunderschönes Buch über eine Selbstfindung, die kanadische Wildnis, indianische Kultur und die große Liebe. Unbedingt lesen!

    Meine ausführliche Bewertung: http://gerade-gelesen.blogspot.de/2012/08/sanna-seven-deers-feuerblume.html

  • Rezension zu "Feuerblume" von Sanna Seven Deers

    Feuerblume

    Klusi

    06. August 2012 um 13:34

    Die junge Hamburgerin Alexandra Habicht lässt ihr gut situiertes Leben hinter sich. Schon länger hatte sie beruflich und privat das Gefühl, nicht glücklich zu sein. Darum beschließt sie, eine Auszeit zu nehmen. Ihre spontane Reise führt sie nach Kanada, und sie landet in dem kleinen Ort Shaheylah, was soviel wie „glücklicher Ort“ bedeutet. Hier findet sie nicht nur schnell einen Job, sondern sehr bald auch gute Freunde und die Liebe. Endlich hat Alex das Gefühl, wirklich „angekommen“ zu sein, und wer weiß, vielleicht ist Shaheylah ja auch für sie ein glücklicher Ort. „Feuerblume“ ist die überarbeitete neue Veröffentlichung von Sanna Seven Deers’ erstem Buch, das ursprünglich schon einmal unter dem Titel „Shaheylah“ aufgelegt wurde. Wenn ich mir die Vita der Autorin ansehe, vermute ich, dass sie einige autobiographische Elemente in diesem Buch verarbeitet hat. Da sie selbst vor Jahren nach Kanada ausgewandert ist, kann sie aus einem Fundus an Erfahrung schöpfen, was ihren Roman besonders glaubwürdig erscheinen lässt. Die Protagonistin wirkt sehr natürlich und sympathisch, und man kann ihre Gedanken, Gefühle und Handlungen gut verstehen. In der wilden Landschaft Kanadas findet sie ihren wahren Platz im Leben. Hier, im Einklang mit der Natur, fühlt sie sich zuhause. Die Weisheit einer alten Indianerin hilft ihr, sich selbst zu finden, ihre eigenen Bedürfnisse zu erkennen und die richtigen Entscheidungen für ihre Zukunft zu treffen. Gerade die Gegensätze in der Handlung machen diesen Roman so außergewöhnlich. Da sind einerseits die geradlinigen, manchmal fast nüchternen Schilderungen des Alltags in dem kleinen Ort. Alex erkennt, dass hier das Leben, umgeben von Wildnis, ganz schön beschwerlich sein kann und jede Menge Abenteuer bereit hält. Aber es gibt auch die ruhigen Momente, wenn alte Geschichten erzählt werden, durch die sie viel über die indianische Kultur und Mystik erfährt. Ihr altes Leben verblasst immer mehr, und sie gewinnt neue, faszinierende Erkenntnisse, über sich selbst, über den Mann, den sie liebt und über ihre Umgebung, in der sie sich mehr und mehr geborgen fühlt. Schon das Cover stellt eine wunderbare Einstimmung zu diesem eindrucksvollen und vielschichtigen Roman dar, denn es zeigt die Dinge, die für Alex in ihrem neuen Leben besonders bedeutsam werden: Die Feuerblume (Indian Paintbrush) und den Raben.

    Mehr
  • Rezension zu "Feuerblume" von Sanna Seven Deers

    Feuerblume

    baronessa

    04. August 2012 um 20:46

    Alexandra hat eigentlich alles – einen guten Job, Freunde und Familie. Trotzdem ist sie unzufrieden und verspürt eine Leere in sich. Eines Tages kündigt sie ihren Job und Wohnung. Ihre Eltern und Freunde verstehen sie nicht, Alexandra sich allerdings auch nicht. Sie packt ihre Sachen und fliegt nach Kanada. Sie kann es nicht sagen, aber irgendwas zieht sie dahin. Außerdem hofft sie, endlich zur Ruhe zu kommen und mit sich in Einklang. Vollkommend neue Eindrücke stürzen auf sie herab. Kanada ist anders als Deutschland, das stellt sie sofort fest. Sie kauft sich eine Fahrkarte für den Bus und so beginnt das Abenteuer ihres Lebens. Bei einem Halt mit dem Bus beschloss Alexandra, spontan eine Pause einzulegen. In dem kleinen Ort Shaheylah wollte sie ein paar Tage bleiben. Ihr gefiel die ungezähmte Natur, die höflichen Menschen und der verschlafene Ort. Als ihr eine Anzeige ins Auge fiel, beschloss sie, dort anzurufen. Haushaltshilfe und Kinderbetreuung – eigentlich hatte Alexandra keine Ahnung davon. Aber sie war fasziniert von der Little Creek Ranch und den Besitzern, also nahm sie den Job an. Milch aus der Flasche, Gemüse aus dem Kühlschrank, Brot vom Bäcker? Hier musste alles vom Feld organisiert werden – eine Erfahrung die Alexandra erst erlernen musste. Maggie war nicht nur ihre Chefin, sondern mehr und mehr ihre Freundin. Das Leben war hart, aber es gefiel ihr ungemein. Und dann war da noch Sam, der sich um Alexandra bemühte. Ein Halbblut und ausgerecht der Cousin von Maggie. Das Leben könnte so einfach sein, wenn es keine Höhen und Tiefen gäbe. Auch hier in Kanada muss Alexandra die Erfahrung machen. Nicht nur ihre Freundin Maggie hat große Sorgen, sondern auch Alexandra muss sich mit Grant-Ryder und Estelle herumschlagen. Der Eine will sie unbedingt und Estelle möchte sie gern loswerden und jedes Mittel ist ihr dabei recht. Mehr und mehr verliebt sich Alexandra in Sam und seine Kultur. Seine Großmutter Reed erzählt ihr viel über die Geisterwelt und den Glauben der Indianer. Sie lässt es zu und begreift den Mythos der Indianer. Alexandra möchte in Kanada bleiben, aber ihre Eltern sind davon nicht begeistert. Also fliegen sie zu ihr, um sie wieder nach Deutschland zu holen. – No! Mehr verrate ich nicht. Es passiert noch einiges, aber ich habe schon zu viel verraten. Es ist ein wunderbares Buch, was mir sehr gut gefallen hat. Eine Geschichte übers Aussteigen, loslassen von alten Gewohnheiten und neu anzufangen. Welcher Mut erforderlich ist, um sein altes Leben zu ändern. Leere – wie viele Menschen verspüren es in sich. Aber wer krempelt schon sein Leben um? Man kann doch viel besser darüber jammern. Die Autorin beschreibt die unendliche Weite des Landes, die ungezähmte Natur und der Glaube der Indianer auf sehr hervorragende Weise. Man kann sich die Berge, Seen und Blumen vorstellen. Eigentlich könnte ich sofort meine Koffer packen und nach Kanada fliegen. Denn die Erzählung macht einfach Lust, sich das Land anzusehen. Ich gehe davon aus, dass die Autorin auch einiges von sich selbst hat einfliesen lassen, denn sie stammt aus Hamburg und ist nach Kanada ausgewandert. Man liest die Liebe zu ihrem neuen Land aus jeder Zeile. Das Cover passt hervorragend zur Geschichte, denn alle Einzelheiten darauf, kommen in dem Buch vor.

    Mehr
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks