Sanna Seven Deers Sommervogel

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Inhaltsangabe zu „Sommervogel“ von Sanna Seven Deers

Das hat Claire gerade noch gefehlt: Wenige Wochen bevor sie ihren neuen Job im Gartenbauamt antreten will, soll sie ihren kranken, schrulligen Onkel Ben in der kanadischen Wildnis gesund pflegen.
Widerwillig reist Claire auf Bitten ihrer Mutter nach Westkanada.
Dort angekommen, entdeckt sie nicht nur die berauschende Schönheit der kanadischen Landschaft und öffnet ihr Herz, sie wird auch unversehens zur Zeugin einer tragischen Liebesgeschichte, die in der Goldgräberzeit begann, und deren tödliche Folgen bis in die Gegenwart reichen.
Ein packender Roman über Liebe und Respekt vor dem Hintergrund der indianischen Kultur und Spiritualität in den kanadischen Rocky Mountains.

Wie jedes Buch der Autorin Sanna Seven Deers ein absolutes Must-Read-Buch!

— Wildpony

Spannende & fesselnde Geschichte, in der Liebe, Natur, indianische Mythen und charakterstarke Protagonisten nicht fehlen!

— nariel

Eine berührende Geschichte voller Spiritualität und Liebe zur Natur!

— hundeliebhaber

Eine emotionale Geschichte um indianische Kultur und Spiritualität, sowie eine Liebeserklärung an die Natur und das Leben mit ihr.

— tinstamp

Bewegende Lektüre über indianische Legenden, skrupellose Geschäftemacher und die kommerzielle Ausbeutung der Natur, sensibel erzählt.

— louella2209

Eine ergreifende Liebesgeschichte, spannend und wunderbar erzählt.

— SiriB

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  • Geheimnisvoller Roman

    Sommervogel

    anne_fox

    18. May 2017 um 13:40

    Ein Roman der in die Wildnis von Kanada führt. Die Landschaftsbeschreibungen sind wunderschön und man merkt das die Autorin dort lebt und sich auch mit den Gebräuchen der Indianer klar durch ihren Mann gut ausgekennt. Die Geschichte ist sehr mythisch und geheimnisvoll. Clarie die Großstadtfrau kommt in die Wildnis um ihren Onkel zu verpflegen und ist ganz beeindruckt von der Landschaft und der Tierwelt. Ein korupter Bauunternehmer jedoch will die Landschaft zerstören. Dadurch wird Claire in die Sache durch übersinnliche Geschehnisse hineingezogen. Spanndener Roman der einen in eine andere Welt entführt.

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  • Leserunde zu "Sommervogel" von Sanna Seven Deers

    Sommervogel

    Sanna_SevenDeers

    Hallo ihr Lieben, gerade ist mein neuer Roman "Sommervogel" im Merlin Verlag erschienen und es ist Zeit fuer eine neue Leserunde. Wenn ihr dabeisein moechtet, bewerbt euch bis zum 31.10.2015 und schreibt mir, warum ihr das Buch gern lesen wuerdet. Ich freue mich auf euch! Liebe Gruesse aus Kanada Sanna Hier kurz noch etwas zum Inhalt des Buches: Das hat Claire gerade noch gefehlt: Wenige Wochen bevor sie ihren neuen Job im Gartenbauamt antreten will, soll sie ihren kranken, schrulligen Onkel Ben in der kanadischen Wildnis gesund pflegen. Widerwillig reist Claire auf Bitten ihrer Mutter nach Westkanada. Dort angekommen, entdeckt sie nicht nur die berauschende Schönheit der kanadischen Landschaft und öffnet ihr Herz, sie wird auch unversehens zur Zeugin einer tragischen Liebesgeschichte, die in der Goldgräberzeit begann, und deren tödliche Folgen bis in die Gegenwart reichen ... Ein packender Roman über Liebe und Respekt vor dem Hintergrund der indianischen Kultur und Spiritualität in den kanadischen Rocky Mountains.

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  • Konnte mich wieder voll begeistern

    Sommervogel

    Wildpony

    03. May 2016 um 09:47

    Sommervogel  -  Sanna Seven Deers Kurzbeschreibung: Das hat Claire gerade noch gefehlt: Wenige Wochen bevor sie ihren neuen Job im Gartenbauamt antreten will, soll sie ihren kranken, schrulligen Onkel Ben in der kanadischen Wildnis gesund pflegen.Widerwillig reist Claire auf Bitten ihrer Mutter nach Westkanada.Dort angekommen, entdeckt sie nicht nur die berauschende Schönheit der kanadischen Landschaft und öffnet ihr Herz, sie wird auch unversehens zur Zeugin einer tragischen Liebesgeschichte, die in der Goldgräberzeit begann, und deren tödliche Folgen bis in die Gegenwart reichen ...Ein packender Roman über Liebe und Respekt vor dem Hintergrund der indianischen Kultur und Spiritualität in den kanadischen Rocky Mountains. Mein Leseeindruck: Wieder ein ganz tolles Buch der Autorin Sanna Seven Deers, welche mit ihrem indianischen Mann und ihren 4 Kindern auf einer abgelegenen Ranch in der kanadischen Wildnis lebt. Sie konnte mich schon immer mir ihren Bücher absolut überzeugen und auch die Serie für Kinder über die Beaver Creek Ranch ist immer ein Highligt. Aus diesem Grund habe ich mich auch sehr über dieses neue Buch von ihr gefreut und habe es mit voller Hingabe gelesen. Die Protagonistin Claire hatte ich sofort ins Herz geschlossen und die Beschreibung der tollen Landschaft lassen dem Leser dieses Buch wieder zum Highlight werden. Die Autorin versteht es wie fast kein Anderer die Geschichte und die Umgebung beim lesen "lebendig" werden zu lassen. In alles fließt ihre Lebenseinstellung und die indianische Kultur mit ein. Alles mogelt sich zwischen den Zeilen ganz tief ins Herz des Lesers. Die Seiten fliegen nur so dahin und ich kann bei den Büchern von Sanna sie nicht zur Seite legen bis ich zu Ende bin. Sie berühren einfach mein Herz. Fazit: Wieder ein wunderbares Buch einer wunderbaren Autorin ♥ Es hat mich komplett wieder in den Bann gezogen und in die landschaftliche Schönheit von Kanada versetzt. Wenn ich Glück habe darf ich das nächstes Jahr einmal selbst erleben. Von mir gibt es uneingeschränkt wieder 5 Sterne und eine ganz große Leseempfehlung! *****    

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  • Fesselnde Geschichte mit Liebe, Natur, indianische Mythen und charakterstarke Protagonisten!

    Sommervogel

    nariel

    14. January 2016 um 15:27

    Schon immer fasziniert von indianischen Mythen, hatte ich bereits 2 Romane von Sanna Seven Deers gelesen und war gefesselt. Ich war neugierig, ob sie es auch diesmal schafft, die beeindruckende Landschaft, die indianische Kultur und  Spiritualität in eine fesselnde Geschichte zu verpacken und mich von Anfang bis zum Ende zu fesseln. "Das hat Claire gerade noch gefehlt: Wenige Wochen bevor sie ihren neuen Job im Gartenbauamt antreten will, soll sie ihren kranken, schrulligen Onkel Ben in der kanadischen Wildnis gesund pflegen. Widerwillig reist Claire auf Bitten ihrer Mutter nach Westkanada. Dort angekommen, entdeckt sie nicht nur die berauschende Schönheit der kanadischen Landschaft und öffnet ihr Herz, sie wird auch unversehens zur Zeugin einer tragischen Liebesgeschichte, die in der Goldgräberzeit begann, und deren tödliche Folgen bis in die Gegenwart reichen. Ein packender Roman über Liebe und Respekt vor dem Hintergrund der indianischen Kultur und Spiritualität in den kanadischen Rocky Mountains." Von der ersten Seite an, war ich in eine Welt eingetaucht, die uns heute ziemlich fremd vorkommt. Immer wieder schweiften meine Gedanken ab, wie schwer es für Claire sein muss, sich plötzlich in der kanadischen Wildnis zu recht zu finden, so ohne den "europäischen Komfort". Je mehr ich von der Schönheit der kanadischen Landschaft gelesen habe, die so einmalig beschrieben ist, dass man sich vorstellt direkt mitten drin zu stehen, desto mehr bekommt man ein Gefühl dafür, dass es wichtiger Dinge gibt. Sanna Seven Deers schafft es sehr gut uns die indianische Kultur näher zu bringen und verpackt es gekonnt in eine Liebesgeschichte, die vor langer Zeit begonnen hat und ihre Fäden bis heute zieht. Der Schreibstil ist sehr flüssig und bildhaft, so das man sich die Landschaft und die Charaktere ohne Probleme sehr gut vorstellen kann. Man taucht sofort in eine uns fremde Welt ein und lernt sie lieben, ja man kann eine ganz eigenen Atmosphäre spüren, die von der kanadischen Landschaft ausgeht. Ich war sofort im Lesefluss und die Seiten flogen nur so dahin, dass es mir manchmal sogar zu schnell ging und ich Angst hatte, dass die Geschichte zu schnell zu Ende ist. Die Protagonisten sind sehr gut durchdacht, haben alle ihre eigene Hintergrundgeschichte und sind jeder für sich sehr eigen, authentisch und Charakterstark. Claire ist so liebenswert und wächst im Laufe der Geschichte zu einer starken Persönlichkeit. Ihre Entwicklung kann man sehr gut verfolgen, da sie mit den ihr zugedachten Aufgaben wächst. Aber auch alle anderen Charaktere sind einfach wundervoll ausgearbeitet und man liebt oder hasst sie. Ich will jetzt aber nicht zu viel verraten, da ihr das Buch ja selbst lesen sollt ;) Das Cover finde ich sehr schön und auch passend für den Inhalt des Buches. Der See im Hintergrund und die Berge lassen uns einen kleinen Einblick auf die atemberaubende Umgebung erhaschen, in der Claire ihre Abenteuer bestehen muss. Die Zeichnung des Vogels erinnert mich an die indianische Kultur und begegnet uns auch im Buch wieder. Alleine durch das Cover wäre ich schon neugierig auf das Buch geworden, da es einfach anziehend auf mich wirkt. Fazit: Ein Roman, in dem Liebe, Natur, indianische Mythen, Spiritualität und charakterstarke Protagonisten nicht fehlen und mit den dunklen Machenschaften der Gegenwart zu einer fesselnden Geschichte vereint werden. Mich hat der Inhalt in eine neue Welt entführt, in der ich voll und ganz eintauchen und mit leben konnte, daher kann ich es einfach nur weiter empfehlen. Von mir gibt es 5 von 5 Sternchen! (c) nariel

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  • Mir leider zu spirituell..

    Sommervogel

    LiberteToujours

    09. January 2016 um 21:54

    Claires Onkel Ben braucht Pflege, deshalb reist sie in ein entlegenes Eck von Kanada um ihn zu pflegen. Sie ist völlig überwältigt - nicht nur von der wunderbaren Landschaft sondern auch von den Schrullen ihres Onkels, seinem kleinen Bären, den er sich als Haustier hält und von einem Mann, den sie zwar seit ihrer Kindheit kennt, nun aber aus anderen Augen betrachtet. Dann aber häufen sich die komischen Ereignisse, alle scheinen mit der tragischen Legende rund Summerbird und einer längst vergangenen Liebesgeschichte in Verbindung zu stehen.. Fernweh? Dann ist dieses Buch entweder dein bester Freund oder dein größter Feind. Wenn man sich zusammen mit Claire in die unendlichen weiten der kanadischen Wildnis stürzt, wird einem das Herz gleichzeitig leicht und schwer. Alles ist so plastisch beschrieben, dass man das Gefühl hat, wirklich dort zu sein - oder es zumindest unbedingt zu wollen. Ich bin sicherlich alles andere als ein Naturmensch, die abgeschiedene Einsamkeit reizt in ihrer Schönheit allerdings sogar mich. Auch die Geschichte selbst ist an sich gut gestrickt - es bleibt spannend, die Fäden sind in genau dem richtigen Maß miteinander verwoben. Man kann als Leser selbst ein bisschen miträtseln, die Endlösung liefert allerdings die Autorin. Es bleibt also bis zum Ende spannend. Die Protagonisten sind zum Großteil gut gestaltet - Claire wirkt zwar an der einen oder anderen Stelle eher wie ein Kind und nicht wie eine Erwachsene, ist aber dennoch durchweg sympathisch. Man ist als Leser auf ihrer Seite und das ist bei einem Roman doch das wichtigste. Woher kommt also die schlechte Wertung? In diesem speziellen Fall ist sie rein subjektiv, auch wenn ich mich sonst immer um Objektivität bemühe.  Die spirituelle Komponente rund um die indianische Kultur fand ich zunächst noch spannend. Ich lasse mich immer gerne in neue Welten entführen. Das Ganze gleitet mir allerdings zu sehr in die Realität ab. Ich kann mit vielem, aber wenn Geister auf einmal real sein sollen bin ich raus. Dafür bin ich einfach nicht spirituell genug. So kam ich leider immer wieder aus dem Lesefluss, hab mit dem Buch gehadert, konnte nicht wirklich in die Geschichte eintauchen. Für jeden, der kein Problem mit gelebter Spiritualität hat : Unbedingt lesen! Für alle anderen : ihr werdet damit vermutlich nicht wirklich Freude haben.

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  • Sommervogel

    Sommervogel

    hundeliebhaber

    27. December 2015 um 22:37

    Claire hat noch ein paar Wochen Zeit, bis sie ihren neuen Job beim Gartenbauamt antreten muss. Ihr Onkel Ben, der in der kanadischen Wildnis lebt, ist krank und braucht Unterstützung. Claires Mutter bittet sie daraufhin, nach Kanada zu fliegen und sich dort um Ben zu kümmern. Claire taucht in die kanadische Landschaft ein und findet durch Nat einen Zugang zu der Spiritualität der Indianer und damit zu einer tragischen Liebesgeschichte... Ich habe mich durch den Titel, das Cover und den Klappentext sofort angesprochen gefühlt. Der Schreibstil ist wundervoll leicht und gleichzeitig so intensiv, dass ich geradezu in der Geschichte versunken bin. Die Beschreibungen der kanadischen Landschaft waren so bildhaft und so detailliert, dass ich sie mir problemlos vorstellen konnte und die Atmosphäre, die um Claire herrschte, fühlen konnte. Die meisten Charaktere finde ich sehr sympathsich, vor allem Claire, deren Entwicklung in Kanada sehr deutlich wird, Ben, der so liebenswert wie verschroben ist und Nat, der einen besonderen Draht zu Claire entwickeln kann. Spiritualität spielt eine sehr große Rolle und ihre Zusammenhänge werden dem Leser sehr verständlich erklärt und sehr passend in die Handlung integriert. Die Entwicklungen bilden einen Spannungsbogen, der bis zum Ende stets steigt und einen gelungenen Abschluss findet. In dem Roman spiegeln sich die Kultur der Natives, die Schönheit der Landschaft und die Machenschaften zwielichtiger Geschäftsmänner wider, die ein tolles Gesamtwerk bilden. "Sommervogel" ist ein toller Roman, der mich in eine andere Welt mitgenommen und vollkommen gefesselt hat. Mittendrin wollte ich gar nicht weiterlesen, weil ich nicht wollte, dass die Geschichte endet.

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  • Die tragische Liebesgeschichte des Sommervogels

    Sommervogel

    Dreamworx

    19. December 2015 um 15:59

    Claires Onkel Ben lebt mitten in der kanadischen Wildnis zusammen mit einem kleinen Bären und gilt als etwas kautzig und verschroben. Als er einen Unfall hat und auf fremde Hilfe angewiesen ist, wird Claire von ihrer Mutter gedrängt, nach Kanada zu reisen, um ihrem Onkel behilflich zu sein. Kaum angekommen, lebt sich Claire schnell ein, ist sie doch von der schönen und wilden Landschaft sofort fasziniert und auch ihr Onkel ist gar nicht so übel. Claire hat mit dem Haushalt ihres Onkels jede Menge zu tun, doch sie trifft auch auf viele nette Menschen und alte Bekannte aus ihrer Kindheit. Besonders Nat wächst ihr mit der Zeit immer mehr ans Herz, einem jungen Native, der ihr viel über die Geschichten seiner Ahnen und die wunderbare Natur erzählt. So hört sie auch zum ersten Mal die tragische Geschichte von der Indianerin Summer Bird. Claire berührt die traurige und geheimnisvolle Liebesgeschichte so sehr, dass sie alles unternimmt, um mehr darüber herauszufinden. Dabei erfährt sie auch eine Menge über sich selbst und gerät in große Gefahr. Wird es ihr gelingen, das Geheimnis von Summer Bird zu lüften? Sanna Seven Deers hat mit ihrem Buch „Sommervogel“ einen sehr spannenden und mystischen Roman vorgelegt. Der Schreibstil ist flüssig, dabei manchmal berührend und auch humorvoll, der Leser wird von Beginn an gefesselt. Die Beschreibung der Natur und die alten überlieferten Geschichten der Natives sind sehr detailliert und von der Autorin schön mit der Handlung verwoben, wodurch die etwas mystische Story um Summer Bird noch unterstützt wird. Der Leser kann sich alles wunderbar vorstellen und wandelt an der Seite von Claire durch die kanadische Wildnis. Der Spannungsbogen wird langsam aber stetig aufgebaut und steigert sich zu einem großen Finale. Die Charaktere sind sehr liebevoll und authentisch angelegt, so dass man sich gut mit ihnen identifizieren kann. Claire ist eine sehr sympathische hilfsbereite junge Frau, die sich mutig den Herausforderungen stellt und an ihnen wächst. Sie hat zudem eine besondere Beobachtungsgabe und ist für Mystik und Geheimnisvolles sehr empfänglich. Nat ist ein Native, der mit der Natur und seinem Land sehr verbunden ist, die Kultur und den Glauben seines Volkes achtet und ehrt und dies auch Claire gut vermitteln kann. Onkel Ben ist ein Mann, der zwar verschroben wirkt, aber im Grunde ein herzensguter Kerl ist, der mit Dingen aus seiner Vergangenheit hadert. Auch die übrigen Protagonisten sind wunderbar gezeichnet und bilden ein buntes Bild voller Vielfalt, wobei auch die Bösewichte nicht fehlen. In „Sommervogel“ vereint Sanna Seven Deers eine wunderschöne Liebesgeschichte mit der Spiritualität der Indianer und deren Kultur ebenso wie die dunklen Machenschaften der Gegenwart. Ein wunderbarer Roman, der bestimmt viele Lesefreunde finden wird. Absolute Leseempfehlung!  

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  • Die Natur ist ein Teil von uns

    Sommervogel

    Arwen10

    17. December 2015 um 17:48

    Kurz bevor Claire einen neuen Job antreten möchte, soll sie zu ihrem kranken Onkel Ben nach Kanada reisen, um ihn gesund zu pflegen. Dort angekommen ist Claire nicht nur von der wunderbaren Landschaft fasziniert, sondern sie wird auch Teil einer tragischen Liebesgeschichte. Inmitten der kanadischen Wildnis wird sie vor Entscheidungen gestellt, die auch ihr Leben betreffen. Ich habe schon einige Bücher der Autorin gelesen und wußte in etwa, was mich erwartet. Doch dieses Mal habe ich mich mehr als sonst in den kanadischen Weiten und der wunderbaren Natur wiedergefunden. Als Leser fühlt man sich nahezu als Teil der Natur und verfolgt wie im Film die Handlung. Diesmal geht es ua. um skrupellosen Raubbau an der Natur, darin verwickelt eine tragische Liebesgeschichte zwischen einem Weißen und einer Native. Claire trifft auch einen Freund aus Kindertagen wieder. Nat und sein Vater, der einen Laden vor Ort hat, sind Natives. Nats Vater Bill ist zudem Medizinmann und weiß, was zu tun ist, als der Geist einer Ahnin auftaucht. Wieder sehr gekonnt ist der Glaube , die Kultur und das Wissen der Natives in diese Geschichte verwoben. Als Leser lernt man wieder etwas dazu und wird außerdem mit einer sehr einfühlsamen, spannenden und interessanten Geschichte unterhalten. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Gerade die Lösung der Geschichte hat gezeigt, dass es mehr gibt zwischen Himmel und Erde, als wir auf den ersten Blick sehen. Leider ist der Bezug zur Natur durchaus aktuell. Egal wohin man schaut, vielfach wird mit der Natur Raubbau betrieben und es geht immer nur ums Geld. Was mit der Natur und den Lebewesen passiert , ist so manchem skrupellosen Geschäftsmann egal. Noch gibt es diese wunderbare Natur an manchen Orten. Hoffentlich können wir sie noch lange schützen.

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  • Die Legende von Summer Bird

    Sommervogel

    tinstamp

    17. December 2015 um 16:31

    Darum gehts: Als Claire zu ihrem Onkel nach Kanada reist, ahnt sie nicht, wie die kommenden Wochen ihr Leben verändern werden. Sehr schnell fühlt sie sich in der wunderbaren Natur und der Urwüchsigkeit des Landes wie zuhause. Als sie noch auf eine alte indianische Legende stößt, mit der sie sich irgendwie verbunden fühlt, begibt sie sich auf eine mystische Reise.... Meine Meinung: Schon sehr lange wollte ich ein Buch der ursprünglich in Deutschland geborenen Autorin Sanna Seven Deers lesen. Bei einer Leserunde zu "Sommervogel" durfte ich nun dabei sein und wurde verzaubert von der großen Kultur der Indianer und ihrer Verbundenheit zur Natur und ihrer besonderen Spiritualität. Claire wird nach ihrem Jobwechsel von ihrer Mutter zu ihrem Onkel Ben nach Kanada geschickt. Er hat sich den Fuß gebrochen und lebt mutterseelenallein in den Rocky Mountains. Da Claire noch ein paar Wochen Urlaub hat, bis sie ihren neuen Job beginnt, gibt sie schließlich nach und fliegt nach Westkanada. Als sie dort ankommt, lernt sie einen äußerst schrulligen Mann kennen, der mit einem kleinen Bären in einer Holzhütte wohnt. Kein Strom, kein Warmwasser...nur rundherum viel Natur. Für die Gartenplanerin ein landschaftliches Paradies, auch wenn sie die Annehmlichkeiten der Zivilisation doch etwas vermisst. Doch bald schließt sie ihren kautzigen Onkel und vorallem den kleinen Bären Moses ins Herz. Aber auch Nat, den jungen Mann mit indianischen Wurzeln, sieht sie wieder, der mit ihr Ausflüge unternimmt und Claire die Geschichten seiner Vorfahren erzählt. So auch die Legende um die Indianerin Summer Bird und ihrer großen Liebe Wanderer, die wie die beiden Königskinder nicht zueinander finden können. Denn nach beider Tod konnten ihre Seelen keine Ruhe finden und irren in den Wäldern herum. Während sie die Hütte auf Vordermann bringt, dem kleinen Moses sein Fläschchen gibt, lernt sie auch die Geschwister Bradford, Ashley und Wayne, kennen. Deren skrupelloser Vater hat bereits die Rodung einer großen Waldfläche geplant. Da es sich um den sagenumwobenen Platz handelt, an dem der Geist von Summer Bird herumirrt, verweigern die einheimische Arbeiter ihre Dienste. Mit der Hilfe des Magiers LaFond, der schwarze Magie betreibt, und die unglückliche Seele von Summer Bird vertreiben soll, will er die Abholzung und die Verbauung des Naturreservates vorantreiben. Sicherlich sind hier einige Teile des Romans vorhersehbar, und trotzdem entwickelt sich die Geschichte auch ganz anders als erwartet. Besonders zum Ende hin steigt die Spannung, durch einige unerwartete Wendungen, an. Sanna Seven Deers bringt dem Leser nicht nur Indianerwissen näher, sondern vorallem die Einsicht mit der Natur zu leben und diese zu respektieren. Nebenbei erfahren wir mehr über die Legende und es erscheint, als ob Claire eine besondere Verbundenheit zu Summer Bird hat. Charaktere: Claire ist eine sehr sympathische Hauptprotagonistin, die anfangs nicht wirklich nach Kanada reisen will. Doch schon bald kann sie dem rauen Leben in der Wildnis dieses großen rauen Landes viel abgewinnen und zögert nicht, wenn sie anpacken soll. Sie liebt die Natur über alles. Anfangs noch sehr realitätsbezogen, nimmt sie die Erzählungen der Indianer ernst und möchte Summer Bird und ihrem Liebsten helfen. Sie bemerkt sehr schnell, dass ihr ruppiger Onkel sein weiches Herz unter einer rauhen Schale gut versteckt hält. Beide sind äußerst liebenswert, genauso wie Nat, der sich zwischen seinen indianischen Wurzeln und seinem Job und Leben in der Großstadt zerissen fühlt. Auch sein Vater Bill, ehemaliger Medizinmann und Freund von Ben, ist ein herausragender Mann, der viel Indianerwissen und Spiritualität besitzt. Natürlich darf auch der böse Charakter nicht fehlen und mit James Bradford, dem skrupellosen Geschäftsmann, der über Leichen geht, ist auch die Gegenseite geschaffen. Schreibstil: Die Autorin versteht es meisterhaft das Magische in ihr Buch miteinfließen zu lassen. Außerdem vermittelt uns Sanna Seven Deers großartig die Kultur und das Wissen der Indianer. Auch die wunderbaren Landschaftsbeschreibungen, die sehr detailreich und bildhaft sind, setzen dem Roman seine ganz besondere Eigenart auf.....gemeinsam mit einer romantischen Liebesgeschichte vereint das Buch Mystik, Romantik, Liebe und auch Spannung. Fazit: Eine emotionale Geschichte um indianische Kultur und Spiritualität, sowie eine Liebeserklärung an die Natur und das Leben mit ihr. All das verbunden mit etwas Romantik und Spannung gibt diesen Roman das gewisse Etwas!

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  • Eine sensibel erzählte Geschichte über eine tragische indianische Legende

    Sommervogel

    louella2209

    15. December 2015 um 11:06

    Zum Inhalt: Claire lässt sich breitschlagen ihrem verschrobenen Onkel Ben in Kanada unter die Arme zu greifen. Nach einem Unfall ist er kurzzeitig auf fremde Hilfe angewiesen. Große Lust hat Claire nicht darauf, hat sich Onkel Ben doch die ganzen Jahre nicht bei seiner Familie gemeldet. Doch schon bald ist Claire von der Schönheit der kanadischen Wildnis überwältigt. Sie bringt Ben`s Haushalt wieder auf Vordermann und findet schnell neue Freunde. Nat bringt ihr die Kultur seiner indianischen Vorfahren näher und unternimmt mit ihr Ausflüge in die unberührte Natur. Dabei erfährt sie auch von Summer Bird, eine tragische indianische Legende, die keine Ruhe findet, bis sie mit ihrer einstigen großen Liebe wieder vereint wird. Claire macht es sich zur Aufgabe hinter das Geheimnis von Summer Bird zu kommen und deckt dabei Intrigen und dunkle Machenschaften auf, die bis in die heutige Zeit reichen. Charaktere Die Charaktere sind vielseitig, jeder hat seine Ecken und Kanten. Ben, ein Eigenbrötler mit Hang zu Verfolgungswahn, hat das Herz am rechten Fleck und tut sich nur manchmal schwer das auch zu zeigen. Er bringt den Leser mit seinen Macken öfter mal zum Schmunzeln. Der Kern seines Verhaltens liegt in seiner beruflichen Vergangenheit, über die man im Verlauf der Handlung mehr erfährt. Eine äußerst erschütternde Geschichte, wie ich fand. Claire ist eine sehr liebenswerte Protagonistin. Anfangs hat sie zwar noch ein paar Schwierigkeiten und fühlt sich überfordert mit der neuen Situation. Aber sie nimmt ihre Aufgabe schnell an und man merkt wie sie sich in Kanada weiterentwickelt. Sie ist eine sehr aufmerksame Beobachterin, eine Gabe, die ihr später noch sehr weiterhilft. Ihre Bekanntschaft Nat ist ein beeindruckender junger Mann mit indianischen Wurzeln, der Claire bald in seinen Bann zieht. Auch seine Familie ist charmant und empfängt jeden Besucher mit herzlicher Gastfreundschaft. Ich fand es wieder mal traurig zu lesen, das den Natives, nicht der gebührende Respekt von der amerikanischen Bevölkerung entgegengebracht wird. Eine Kultur, die soviel zu bieten hat, wenn man sich darauf einlässt.Natürlich darf auch der Bösewicht nicht fehlen. Der skrupellose Geschäftsmann Bradford, der ohne Rücksicht auf Verluste, nach immer mehr Profit giert. Selbst seine eigene Familie bedeutet ihm nichts, außerdem hat er eine fragwürdige Vergangenheit, die im Roman noch eine tragende Rolle spielen wird. Meine Meinung: Sanna Seven Dears ist wieder ein spiritueller und berührender Roman gelungen, der wie gewohnt, hervorragend recherchiert ist. Sie bringt dem Leser die indianische Kultur und Geschichte nahe, geschickt verwoben in der Handlung und einem Hauch Magie. Der Autorin schafft es ohne viel Aufsehens den Leser mitten ins Herz zu treffen. Die emotionale Geschichte rund um Summer Bird ist einfühlsam und mitreißend erzählt. Man taucht ein in die atemberaubende Kulisse der kanadischen Wildnis. Der Leser wird nachdenklich gestimmt über den schonungslosen Umgang mit der Natur und es gibt viele Botschaften zwischen den Zeilen zu entdecken. Eine der wichtigsten für mich war, zu erkennen, das jedes Stück Land auch eine Geschichte hat, mit dessen Erbe wir behutsam und verantwortlich umgehen sollten. 4 Sterne und eine klare Empfehlung von mir. ein kurzweiliges, berührendes Lesevergnügen für jedermann

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  • Rezension zu "Sommervogel" von Sanna Seven Deers

    Sommervogel

    tigerbea

    11. December 2015 um 20:45

    Claire wird von ihrer Mutter überredet nach Kanada zu reisen, um ihren Onkel Ben zu pflegen. Der lebt in der Wildnis nahe einer Kleinstadt mit einem jungen Bären und ist überhaupt etwas seltsam. Schon bald verstehen sich Claire und ihr Onkel aber sehr gut und Claire fühlt sich in Kanada sehr wohl. Sie lernt viele nette Leute kennen und besonders der Indianer Nat bringt ihr die Schönheit der Natur und die Geschichten seiner Vorfahren nahe. Dadurch erfährt sie auch von Summer Bird, einer jungen Indianerin und ihrem Verlobten. Diese lebten vor etwa 100 Jahren und sind durch  Lügen und Intrigen getrennt worden. Noch heute irrt Summer Bird durch die Wälder auf der Suche nach ihrem Geliebten. Claire scheint eine besondere Verbindung zu Summer Bird zu haben und beschließt daher der Liebenden zu helfen. Daß sie sich dadurch einige Feinde in der Kleinstadt macht, stellt sie erst fest, als es fast zu spät ist. Das war einmal mehr Sanna Seven Deers in Höchstform. Nach jedem Buch von ihr denke ich: Besser geht es nicht und doch bin ich aufs Neue begeistert. Die wunderschönen Beschreibungen der Natur und die alten Geschichten der Indianer sind diesmal zusammen mit einer rührenden Liebesgeschichte aus der Zeit der Goldsucher zu einem tollen Roman verarbeitet worden, der auch einen gehörigen Teil an Spannung aufweist. Es ist also alles dabei: Romantik, Liebe, Humor, Mystik und Spannung. Eben ein echtes Meisterwerk von Sanna Seven Deers. Ich sage: Danke für die schönen Stunden, die ich beim Lesen dieses Buches erleben durfte!

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