Sanne Averbeck Die Gästeliste

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Inhaltsangabe zu „Die Gästeliste“ von Sanne Averbeck

Die Welt ist ein Dorf und Facebook sein schwarzes Brett. Carola Martins hat die Menschen und sozialen Netzwerke fest im Griff. Regelmäßig veranstaltet sie Partys, zu denen sie wichtige Persönlichkeiten einlädt, und erschleicht sich subtil Vorteile. Ihrer Karriere im Rampenlicht scheint nichts mehr im Weg zu stehen. Doch gerade, als sie den bedeutendsten Erfolgen entgegensieht, werden Menschen aus ihrem Bekanntenkreis brutal ermordet. Alles deutet auf Carola als Täterin hin. Offenbar will jemand ihr Leben vollkommen zerstören. Um das zu verhindern, muss sie ihren kostbarsten Besitz aus der Hand geben: die Gästeliste!

Topaktuelles Thema, trotzdem konnte mich das Buch nicht fesseln. Zuviele Längen.

— hans-bubi
hans-bubi

Ein spannender, zu Anfang etwas langsamer Thriller, der eine Welt aufzeigt, in der eine Person, die mit den sozialen Medien umzugehen weiß!

— Der-Lesefuchs
Der-Lesefuchs

Leider nach 2/3 abgebrochen ...

— Unzertrennlich
Unzertrennlich

Die Kehrseite der Social Media - das Internet vergisst nichts! Spannender Thriller um öffentliche Meinungsmache...

— parden
parden

Die Widerlichkeit lässt mit Like-Däumchen grüßen

— astridkorten
astridkorten

Die Widerlichkeit lässt grüßen - spannender Thriller. Topakuelles Thema

— Frauenpanorama
Frauenpanorama

Ein toller Thriller, der mich in eine Welt entführte die sehr berechnend und machthungrig ist.

— Sassenach123
Sassenach123

Interessantes Setting, spannende Handlung, unsympathische Charaktere und schwache Auflösung ... gut, aber nicht ganz überzeugend.

— mondy
mondy

sehr spannender Thriller, der sich mit dem Thema soziale Netzwerke befasst

— AmaliaZeichnerin
AmaliaZeichnerin

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Was wir getan haben

Leider langweilig und langatmig. Habe, nachdem ich den Klappentext gelesen habe, mehr erwartet.

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waaaahnsinn, diese reihe!.... band 4 haut mich komplett um.... spannend von seite 1 bis 570.. ohne längen.... hammer!

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  • Langsamer Start, großartiger Plot!!

    Die Gästeliste
    Der-Lesefuchs

    Der-Lesefuchs

    09. June 2017 um 11:02

    Zum Inhalt:Carola Martins hat die Menschen und sozialen Netzwerke fest im Griff. Regelmäßig veranstaltet sie Partys, zu denen sie wichtige Persönlichkeiten einlädt, und erschleicht sich subtil Vorteile. Ihrer Karriere im Rampenlicht scheint nichts mehr im Weg zu stehen. Doch gerade, als sie den bedeutendsten Erfolgen entgegensieht, werden Menschen aus ihrem Bekanntenkreis brutal ermordet. Alles deutet auf Carola als Täterin hin. Offenbar will jemand ihr Leben vollkommen zerstören. Um das zu verhindern, muss sie ihren kostbarsten Besitz aus der Hand geben: die Gästeliste!Meine Meinung:Am Anfang muss ich sagen, hat sich das Buch ein wenig gezogen. Der Auftakt war mir etwas zu langsam, denn erst einmal wurde in aller Ausführlichkeit die Protagonistin Carola und die Nebencharaktere vorgestellt. Carola ist mir anfangs äußerst unsympathisch. Berechnend, nur auf ihren Vorteil bedacht, ohne Mitleid oder Gefühle für ihre Mitmenschen. Sie schreckt nicht davor zurück, andere zu verleumden, auch wenn sie dies auf eine Art tut, bei der sie selbst nichts böses sagt. Sie versteht es aber perfekt, andere zu manipulieren, damit der gewünschte Effekt ausgelöst wird.Einen etwas naiven, aber auch introvertierten Part übernimmt Carolas Freundin Bianca. Sie weiß über Carolas Intrigen Bescheid und deckt diese - wenn auch nur ungern. Sie versucht sich aus allem heraus zu halten und ist (so würde ich sagen), eher neutral. Die Art und Weise, wie Carola die Menschen um sich herum manipuliert, zu Handlungen bringt, die Carola sehr dienlich sind, sind sehr genau berechnet und von der Autorin sehr gut in Szene gesetzt worden. Alleine die psychologischen Gesichtspunkte, wie reagiert eine Person, wenn man dieses oder jenes tut, waren sehr durchdacht und authentisch. Der Thriller "Die Gästeliste" wird mit zunehmender Seitenzahl immer undurchsichtiger. Neue Charaktere tauchen auf, die Handlung teilt sich in den Part von Carola, den Part des Mörders und auch in den Part von Bianca. Geschickt hat Sanne Averbeck die sozialen Netzwerke und das Netzwerken in den Roman eingebaut, welches heutzutage Werkzeuge sind, die für jemanden, der diese zu nutzen weiß, ein idealer Tummelplatz sind.Nach und nach habe ich begonnen etwas Mitgefühl nicht nur für Bianca, sondern auch für Carola zu empfinden (ohne zu vergessen, wie sie am Anfang gewesen ist).Fazit:Ein spannender, zu Anfang etwas langsamer Thriller, der eine Welt aufzeigt, in der eine Person, die mit den sozialen Medien umzugehen weiß, diese nutzt und auf einmal erkennen muss, dass auch andere Personen inkl. ihr selbst leiden können!! Ich vergebe 4 von 5 möglichen Sternen.

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  • Super Thriller

    Die Gästeliste
    ForeverAngel

    ForeverAngel

    31. May 2017 um 20:09

    Carola ist 29 und als Modebloggerin so berühmt, dass sie mehr teure Kleider bekommt, als sie tragen kann. Über Sponsorengelder finanziert sie sich ihren luxuriösen Lebensstil und zahlt dafür den Preis, ständig in der Öffentlichkeit zu stehen. Die einzigen Probleme, die sie bislang kennt, sind hässliche Kleider, die sie präsentieren muss, aber nicht selbst tragen will - und vielleicht die eine oder andere, für sie aber kaum nennenswerte, Konkurrentin. Sie betrachtete das Leben als ein Spiel, dessen Regeln sie ausgezeichnet beherrschte. Bis plötzlich jemand anfängt, die Menschen in ihrem Umfeld zu ermorden. Die Polizei glaubt, sie stünde im Mittelpunkt dieser Verbrechen, und bittet Carola um deren größten Schatz: ihre Gästeliste. "Die gesamte Gästeliste gäbe sie niemals aus den Händen. Ein Psychopath allein reichte nicht aus, dass sie Kopien von ihrem wertvollsten Besitz anfertigen ließ."  (Position 1526 von 4884) Die Gästeliste ist ein moderner Thriller, der von der mittlerweile erwachsenen Generation Facebook erzählt. Carola ist Ende 20 und beherrscht die Gesetze der sozialen Netzwerke so gut, dass sie damit Geld verdienen kann. Genug Geld, um davon gut leben zu können, und sie steht kurz davor, einen Fuß in die Welt der Fernsehbranche zu bekommen. Sie weiß, wie sie sich präsentieren muss und sie weiß, wie sie die Leben anderer online zerstören kann. Immer wieder werden einzelne Facebookfotos (in Wort, nicht tatsächlich als Bild) und die dazugehörigen Kommentare beziehungsweise Diskussionen abgebildet. So lässt sich die Tragweite einzelner Aktionen noch viel besser verfolgen - und auch, wie sehr eine gut geplante Aktion aus dem Ruder laufen kann. Nie war es einfacher, ein Leben zu zerstören, als zu Zeiten der sogenannten Sozialen Netzwerke, und genau darum geht es hier. "Dinge gerieten schnell in Vergessenheit, weil Sensationen konsumiert wurden wie Fast Food." (Position 976 von 4884) Es geht in diesem Thriller aber auch um Mord (und zwar nicht zu knapp), um einen durchgeknallten Killer, und um die Polizei, die versucht, den Täter zu fassen. Diese Mischung aus aktueller Thematik, kriminalistischen Elementen und Thriller hat mir ausgesprochen gut gefallen. Da stört es nicht einmal, dass eigentlich keine der Figuren sonderlich sympathisch ist. Carola ist der Typ Mensch, der nur auf den eigenen Vorteil, auf Geld, Berühmtheit und Aufmerksamkeit auf ist. "'Liebe ist was für Loser', sagte sie leichthin. 'Ich habe was Besseres'. Sie richtete sich auf und sah in den Spiegel. 'Ich habe mich'." (Position 600 von 4884) Ihre beste Freundin Bianca ist das schüchterne graue Mäuschen, das sich nicht traut, aus dem Schatten ihrer Freundin herauszutreten. Carolas Konkurrentin Dagmar ist ebenso intrigant wie Carola selbst und auch Dagmars Schwester Franziska ist alles andere als sympathisch. Auch bei den männlichen Figuren sind nicht sonderlich viele Sympathieträger dabei (nicht einmal Kommissar Bosch oder Rune), aber das Schöne ist, dass man sich an viele der Figuren gar nicht erst gewöhnen muss, denn genau auf sie hat der Killer es abgesehen: auf Carolas engsten Bekanntenkreis. Die Gästeliste ist endlich mal wieder ein Thriller, der diese Bezeichnung verdient und der mich nicht gelangweilt hat. Ich wünsche mir mehr von dieser Sorte! (c) Books and Biscuit

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  • Kauf- und Leseempfehlung

    Die Gästeliste
    unclethom

    unclethom

    15. March 2017 um 17:24

    „Die Gästeliste“ ist für mich der zweite Thriller den ich von der Autorin gelesen habe und bisher konnte sie mich mit beiden begeistern. Es fällt auf wie wandelbar die Autorin ist und wie sehr sie sich mit jedem Buch, mal abgesehen von ihren Kurzgeschichten steigert, insbesondere auch was die Tiefe ihrer Figuren angeht. Sie versteht es aufs Beste Spannung zu erzeugen und diese dann auch zu halten bis zum Ende.Für mich immer wieder Klasse wie sie es schafft im Kopf des Leser Spannung und auch das grauen der Taten zu visualisieren und das ohne die Taten zu genau zu beschreiben. Es gelingt ihr nur indem sie die Taten oberflächlich beschreibt und für den Rest ist dann das eigene Kopfkino zuständig.Der Schreibstil ist locker und lässt sich sehr flüssig lesen.Das Buch einmal begonnen lässt sich wirklich nur schwer aus der Hand legen, denn ganz schnell hat man den „point of no return“ erreicht und dann liest man es auf einem Rutsch zu Ende.Es ist auch eine Buch welches den Leser nachdenklich macht. Mir ging es zumindest so, darüber nachzudenken über die Gefahren der sozialen Medien.Natürlich ist es eine Fiktion, doch es ist eine Fiktion die der Leser auch zum Anlass nehmen sollte darüber nachzudenken, was er so alles postet. Für mich sind das volle 5 von 5 Sternen sowie eine Lese- und Kaufempfehlung.

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  • Die Kehrseite der Social Media...

    Die Gästeliste
    parden

    parden

    09. March 2017 um 22:52

    DIE KEHRSEITE DER SOCIAL MEDIA...Es erfordert viel Disziplin und Fingerspitzengefühl, um sich in der Welt der Social Media ganz an die Spitze zu katapultieren. Carola Martins jedenfalls ist auf dem besten Weg dahin. Blog, Facebook & Co. haben ihr dazu verholfen, sich einen Namen zu machen, und so bekommt sie lukrative Aufträge von Firmen, schmeißt gefragte Partys und ist ein gern gesehener Gast bei wichtigen Events. Stets auf ein makelloses Auftreten bedacht, zeigt Carola immer nur die glatte Fassade und führt ein skandalfreies Leben - no Sex and Drugs and Rock'n'Roll, jedenfalls nichts, was irgendjemand mitbekommen könnte. Selbst aus ihrer Wohnung hat Carola alles Persönliche verbannt, Fotos, Tagebücher oder sonstige persönliche Aufzeichnungen sucht man hier vergebens.Denn Carola weiß um die Macht des Wissens. Sie selbst sammelt jede verfügbare Information über die Menschen, mit denen sie es zu tun bekommt, und führt darüber akribisch Buch. 'Die Gästeliste', wie Carola die Informationssammlung auch nennt, steht im Ruf, auch brisantes Wissen zu bergen - und schon lange gibt es Neugierige, die nur zu gerne einmal einen Blick darauf werfen würden. Doch nicht einmal Carolas einzige Vertraute und Freundin aus Kindertagen, Bianca, weiß um diese Details. Dafür verfolgt diese bewundernd Carolas Geschick, sich zielbewusst in den Social Media zu bewegen - subtil gibt das It-Girl nicht nur vor, wer oder was gerade angesagt ist, sondern manipuliert auch geschickt die Meinungsbildung der Follower, so dass selbst Neider ihrem Nimbus nicht wirklich etwas anhaben können. "Carola ist bewundernswert zielstrebig. Wenn Sie ihr etwas vorwerfen wollen, dann nur, dass sie verstanden hat, wie das Spiel läuft. Alle, die hier sind, netzwerken und versuchen, sich Vorteile zu verschaffen. Carola hat dieses System perfektioniert." (S. 181)Doch in dieses empfindlich austarierte Gefüge bricht plötzlich eine Folge ungewöhnlicher Todesfälle. Alle scheinen mit Carola zu tun zu haben, und bald schon beginnt ihr Stern zu fallen. Immer weniger Menschen suchen ihre Nähe, die Aufträge von Firmen bleiben aus, und auch die Meinungsäußerungen im Netz lassen nach - niemand will mehr in den Fokus des immer grausamer agierenden Mörders geraten. Doch wer steckt hinter den Taten? Und was ist sein Motiv?Hinter dem Pseudonym Sanne Averbeck steckt die Autorin Sonja Rüther, von der ich bereits einige Bücher gelesen habe. Und aus Erfahrung weiß ich, dass man sich bei ihren Werken stets auf Überraschungen gefasst machen muss. Geschickt lenkt die Autorin hier den Verdacht des Lesers auf bestimmte Akteure, und gerade, wenn man denkt, der Lösung nahe gekommen zu sein, stellt man fest, dass Sonja Rüther einen genau da haben wollte. Da hilft dann nur Grinsen oder Kopfschütteln - und eben Weiterlesen. "In einer Welt, die Virtualität und Realität verschmelzen lässt, gelten andere Gesetze - strengere Gesetze (...) Wer heute ein König ist, kann schon morgen mit faulen Worthülsen beworfen werden. Und Sicherheit ist nur ein Mouseclick vom Untergang entfernt. (Lydia Raymond, Sozialwissenschaftlerin, Philosophie der virtuellen Macht)" (S. 5)Aus wechselnder Perspektive von Carola und ihrer besten Freundin Bianca wird dieser Thriller erzählt, wodurch der Leser stets auf dem selben Wissensstand ist wie die beiden. Den Abschnitten vorangestellt ist oftmals ein Zitat der angeblichen Sozialwissenschaftlerin Lydia Raymond zu dem Bereich der virtuellen Welten (s.o.) - im Rahmen der Leserunde stellte sich heraus, dass diese Person der Fantasie von Sonja Rüther entsprungen ist, und dass es der Autorin ein großes Vergnügen bereitet hat, Statements zum Thema Social Media auf diese Art auszudrücken. Durch den wiederholten Einschub an Screenshots von Diskussionen auf Facebook gewinnt das geschilderte Geschehen zusätzlich an Authentizität. Insgesamt erscheint der Thriller durch die Verknüpfung dieser stilistischen Mittel ansprechend und geschickt konzipiert, was mir gut gefallen hat.Die Mischung aus spannender Unterhaltung einerseits und kritischen Gedanken zum Umgang mit den Sozialen Medien andererseits finde ich sehr gelungen. Dass es hier für mich nicht zu fünf Sternen reichte, liegt an ein paar Kleinigkeiten - auch wenn dies eher 'Jammern' auf hohem Niveau ist. Fehlende Sympathieträger, einige Längen in der zweiten Hälfte des Buches und kaum Informationen zum Täterhintergrund sind Minuspunkte, die verschmerzbar sind, die aber durch den ständigen Wechsel hinsichtlich der Vermutung, wer denn nun der Täter ist, auch fast wieder wettgemacht werden.Insgesamt einmal mehr eine spannende Lektüre aus der Feder Sonja Rüthers, die diesmal ein Pseudonym gewählt hat. Immer gerne mehr davon!© Parden

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    • 10
  • Spannung pur !!

    Die Gästeliste
    BlueOcean8519

    BlueOcean8519

    04. March 2017 um 09:25

    „Carola Martins hat die Menschen und sozialen Netzwerke fest im Griff. Regelmäßig veranstaltet sie Partys, zu denen sie wichtige Persönlichkeiten einlädt, und erschleicht sich subtil Vorteile. Ihrer Karriere im Rampenlicht scheint nichts mehr im Weg zu stehen. Doch gerade, als sie den bedeutendsten Erfolgen entgegensieht, werden Menschen aus ihrem Bekanntenkreis brutal ermordet. Alles deutet auf Carola als Täterin hin. Offenbar will jemand ihr Leben vollkommen zerstören. Um das zu verhindern, muss sie ihren kostbarsten Besitz aus der Hand geben: die Gästeliste!“Meine Meinung:„Die Gästeliste“ ist das erste Buch, welches ich von der Autorin Sanne Averbeck gelesen habe. Der Klappentext hat mich gleich angesprochen, da ich Thriller gerne lese. Thematisch stehen hier das Streben nach Macht und das Bedürfnis nach Aufmerksamkeit stark im Vordergrund. Genauso wird jedoch der Umgang mit den sozialen Medien angesprochen. Tag für Tag findet man erschreckende Beispiele dafür wie stark sich viele von den dortigen Vorgängen beeinflussen lassen bzw. welchen Einfluss Facebook und Co auf das eigene Leben haben. Viele Menschen verbringen immer mehr Zeit dort, meinen ohne Internet und die entsprechenden Portale kaum noch leben zu können. Ich persönlich finde diese Entwicklung erschreckend, wobei ich mich selbst dabei ertappe, immer wieder auch Facebook im Hintergrund laufen zu lassen. Dennoch empfinde ich es als sehr wichtig, vor allem, was Kontakt angeht, im realen Leben mindestens genauso aktiv zu sein. Im Leben von Carola, der Protagonistin, in dem Werk „Die Gästeliste“ steht das Internet, sowie Facebook im Mittelpunkt. Ich fand sie eher unsympathisch, denn sie ist ein Mensch, der nur sich selbst und ihre Vorteile sieht. Ihr Schein und Wirken nach außen hin, sowie geschäftliche Kontakte sind ihr wichtiger als zwischenmenschliche Beziehungen. Ihre Karriere steht quasi über allem. Einzig allein ihre „Freundin“ Bianca steht zu ihr, wobei ich die Freundschaft auch oftmals in Frage gestellt habe. Die Charaktere wurden jedoch sehr facettenreich gestaltet und die Entwicklung, die sie durchlaufen hat mir sehr zugesagt. Aufbau, Struktur & Stil: „Die Gästeliste“ wird größtenteils aus Sicht von Carola, der Protagonistin, in der dritten Person, geschildert. Besonders gut gefallen hat mir, dass die Autorin Perspektivenwechsel eingebaut hat. Innerhalb sehr kurzer Zeit fesselte mich die Geschichte in „Die Gästeliste“. Es ist eine zeitgemäße und gleichzeitig trotzdem undurchschaubare Handlung. Nachdem ich angefangen hatte zu lesen, konnte ich das Buch kaum zur Seite legen. Die Autorin schaffte es immer wieder mich zu überraschen und es fiel mir schwer, den Verlauf des Buchs vorherzusehen. Man befindet sich schnell mitten im Geschehen, was ich gerade bei Werken in diesem Genre besonders mag. Fazit: „Die Gästeliste“ ist ein spannender Thriller, der mich von der ersten Minute an, fesseln und mich mit seinem Verlauf oftmals überraschen konnte.

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  • Die Widerlichkeit lässt grüßen - spannender Thriller. Topakuelles Thema

    Die Gästeliste
    Frauenpanorama

    Frauenpanorama

    01. March 2017 um 11:36


  • Ein packender Thriller

    Die Gästeliste
    Sassenach123

    Sassenach123

    27. February 2017 um 16:20

    Ein packender ThrillerDie Gästeliste von Sanne Averbeck ist ein Thriller der es in sich hat. Carola Martins ist ein Glamour-Girl, alles richtet sich nach ihr. Sie bestimmt was in ist, und alle Leute mit Rang und Namen wollen zu ihren Parties geladen werden. Dabei ist Carola sehr berechnend, alles was sie tut ist gut durchdacht und zielt auf ihren eigenen Vorteil ab. Die sozialen Netzwerke spielen in ihrem Leben eine sehr große Rolle, sie verleihen ihr die nötige Macht und Präsenz. Carola zieht die Fäden, sie ist momentan der Meister dieses Spiels. Als dann plötzlich Menschen aus Carolas Umfeld getötet werden, wendet sich das Blatt. Bald glauben alle, das Carola Schuld an den Morden ist. Sogar Carolas beste Freundin Bianca wird fast zum Opfer. Wird dies das Ende ihrer steilen Karriere? Sanne Averbeck schaffte es von Anfang mich zu fesseln. Sie zog mich in eine mir unbekannte Welt aus Glamour und Machtspielchen und ließ mich nicht mehr los. Sie zeigte dem Leser wie gefährlich der falsche Gebrauch von sozialen Netzwerken sein kann, sie zeigte wie gekonnt Menschen manipuliert werden können. Die Morde wurden authentisch beschrieben, dennoch schreckte mich dies während des Lesens nicht ab, im Gegenteil. Die Charaktere sind sehr gegensätzlich, das hat mir sehr gut gefallen. Carola die nichts tut ohne sich ins rechte Licht zu rücken. Bianca, die immer im Schatten steht, sich aber mit dem zufrieden gibt was Carola zulässt. Die Konkurrentinnen von Carola versuchen mitzuhalten, freuen sich über jeden Patzer der anderen um bei Facebook direkt zu kontern. Dem Leser wird klar, dass dieses Business davon lebt dem anderen die Show zu stehlen. Im weiteren Verlauf lernt man den Kommissar Patrick Bosch näher kennen, ein starker Charakter der sehr viele Rätsel aufgibt. Er, und der verdeckte Ermittler Rune, heizen die Story gewaltig an. Eine Spekulation löst die nächste ab, das brachte mich oft an den Rand der Verzweiflung. Wer steckt hinter allem und warum? Sanne Averbeck lässt den Leser zappeln, es bleibt spannend bis zum Schluss. Das Ende brachte einige unerwartete Wendungen, das gefiel mir sehr gut. Dieser Thriller hat mir einige spannende Stunden beschert und bekommt von mir eine absolute Leseempfehlung.

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    • 3
  • Facebook mal anders

    Die Gästeliste
    mondy

    mondy

    27. February 2017 um 13:30

    Inhalt Carola Martins ist die Königin der sozialen Netzwerke. Dank ihres analytischen Geistes durchschaut sie Situationen sehr schnell, sie manipuliert alles und jeden und bleibt dabei selbst ohne jeden Makel. Wer aufsteigt und wer fällt ist allein von ihrer Gunst abhängig.  Carola scheint nichts mehr aufhalten zu können, als sich in ihrem Bekanntenkreis ungewöhnliche Todesfälle häufen. Schon bald werden diese immer brutaler und es ist klar, dass Carola das Zentrum dieser Geschehnisse ist. Doch was will der Mörder? Ist er ein heimlicher Verehrer oder will er Carola zerstören?  Meine Meinung Ich treibe mich weder auf Facebook herum noch nutze ich Twitter oder WhatsApp. Umso interessanter fand ich das Setting, das die Autorin gewählt hat, denn neben den brutalen Morden spielen vor allem die sozialen Netzwerke bzw. der Umgang damit eine große Rolle. Natürlich geht es nicht um einen 08/15-Facebooknutzer, sondern um eine Frau bzw. eine Gruppe von Menschen, die mit den Netzwerken so gekonnt umgehen, dass sie davon leben können. Besonders schön finde ich, dass man neben der eigentlichen Handlung auch Einblicke in die Reaktionen auf Facebook bekommt, die als Screenshots immer wieder zwischen den einzelnen Kapiteln zu lesen sind.  Gut gefallen hat mir die Perspektive, aus der die Handlung erzählt wird. Man begleitet diesmal nicht den ermittelnden Kommissar, sondern hauptsächlich Carola und später auch intensiver ihre beste Freundin Bianca. Man erlebt so deren Gedanken und Gefühle hautnah mit. Sehr angenehm fand ich auch, dass sie nicht anfangen, heimlich zu ermitteln. Sie unterstützen die Arbeit der Polizei natürlich und machen sich so ihre Gedanken, rennen aber nicht einfach los, um den Mörder zu stellen oder Befragungen durchzuführen. Sowas nervt mich an anderen Thrillern ungemein und umso mehr freue ich mich darüber, dass die Autorin eine andere Lösung gefunden hat. Die Charaktere fand ich durch die Bank weg unsympathisch. Ich nehme an, dass das von der Autorin so beabsichtigt war. Carola ist eine kalte, nur an ihrem Erfolg interessierte Frau, die jede noch so schreckliche Situation versucht zu ihren Gunsten auszunutzen. Und Bianca, ihre beste Freundin und gleichzeitig das graue Mäuschen der Geschichte, war mir durch ihre Naivität, Abhängigkeit und Trägheit unangenehm. Für mich persönlich war das kein größeres Problem, ich lese auch mal gerne Romane ohne Identifikationsfigur.  Allerdings habe ich einige Kritikpunkte. Die Verhaltensweisen der Charaktere waren teilweise nicht nachvollziehbar. Z.B. rückt Carola ihre Gästeliste nicht heraus, obwohl die Polizei hofft, darauf den Täter bzw. die nächsten Opfer zu finden. Diese Gästeliste ist zwar ihr Kapital, aber ich kann nicht verstehen, warum sie sie nicht hergibt, wenn in ihrem Umfeld nach und nach Leute abgeschlachtet werden. Bianca verhält sich ähnlich unlogisch.  Leider steht und fällt mit diesen zwei Handlungsweisen die ganze Geschichte, denn ansonsten wäre die Sache sehr schnell gelöst.  Auch das Ende hat mir nicht gefallen. Es gibt zwar ein Motiv, aber das war aus den vorherigen Handlungsverläufen nicht wirklich erkennbar und so bleibt das ganze Geschehen für mich irgendwie ohne Motivation.  Es gab einige Reaktionen, die ich befremdlich fand, und auch die Rettungsaktion ist etwas verworren. Das finde ich schade, denn nach der gut konstruierten Geschichte hatte ich eine etwas ausgefeiltere Auflösung erwartet.          Insgesamt fand ich das Buch durchaus spannend, aber so ganz überzeugen konnte es mich leider nicht. Deshalb von mir 3 Sterne.

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  • It-Girl

    Die Gästeliste
    walli007

    walli007

    26. February 2017 um 08:44

    Sie ist ein Star, Carola Martins, sie hat aus Nichts etwas gemacht, sie hat die besten Kontakte, sie gibt die tollsten Partys. Doch es kostet eine Menge Disziplin und Berechnung, ihren Stern vorm Untergang zu bewahren. Die sozialen Netzwerke sind da wie ein Stimmungsbarometer, dass es zu beeinflussen gilt. Es kann daher nichts Schlimmeres geben als miese Kommentare und Hetze im ach so schnellen Internet, das nichts vergisst. Jetzt, wo eine wichtige Vereinbarung vor dem Abschluss steht, kreuzt Carola die Klingen mit den Konkurrentinnen, wenn auch auf subtile Art. Ein Todesfall war nicht im Plan inbegriffen. Und es bleibt nicht bei einer Leiche, beinahe scheint es als sei es gefährlich zu Carolas Bekanntenkreis zu gehören. Wie ein Diamant wirkt Carola, hart, geschliffen, strahlend und funkelnd. Was irgendwann einmal hinter der Fassade war, weiß kaum jemand. Am ehesten noch ihre Freundin aus Kindertagen Bianca. Immer ein Lächeln auf den Lippen, zielstrebig und nach außen hin von den Ereignissen unberührt, versucht Carola ihre Reputation zu retten. So langsam, aber sicher bekommt sie es mit der Angst zu tun. Durch die Todesfälle ist ihre Geschäftsgrundlage und damit auch ihre Existenz bedroht. Und Carola will nicht in die kleinen Verhältnisse zurück, aus denen sie kommt. Woher aber kommt die Gefahr und wieso ist sie in die Schusslinie geraten.  Aus den sozialen Medien kann Positives entstehen, aber sie können auch ausgesprochen negative Auswirkungen haben. Die Anonymität, die vermeintliche Straflosigkeit, mit der Äußerungen getätigt werden können, verleitet Menschen dazu, auf eine Art zu kommentieren, die sie im persönlichen Kontakt meist scheuen würden. Wenn man wie Carola die Wirkungen kennt, die geschickt platzierte Nachrichten oder spitze Kommentare haben können, kann man das Netz sicher für eigene Zwecke ausnutzen und manipulieren. Wenn dann noch das Sehen und Gesehen werden auf Carolas Partys hinzukommt, der Wunsch auf die Gästeliste zu kommen oder der Hass, wenn man von ihr runtergeflogen ist, dann kann man sich gut vorstellen, welche Stimmung in Carolas Kreisen herrscht, nachdem es die ersten Todesnachrichten gegeben hat. Mit Spannung verfolgt man, wie Carola und ihre Freundin Bianca selbst versuchen, den Hintergrund der Morde zu durchleuchten. Carola, immer darauf bedacht, ihre Geheimnisse zu schützen. Und Bianca, wie ein treuer mausgrauer Schatten ihre Freundin unterstützend. Lange ist man unschlüssig, wen man verdächtig finden soll, zieht wahrscheinliche und unwahrscheinliche Lösungen in Betracht und lässt sich gefesselt in Carolas schillernde Welt hineinziehen, die fremd und einerseits abstoßend ob ihrer Gefühlskälte und doch auch reizvoll erscheint. 

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  • empfehlenswerter Thriller für alle, die soziale Netzwerke lieben - oder auch gelegentlich hassen

    Die Gästeliste
    AmaliaZeichnerin

    AmaliaZeichnerin

    20. February 2017 um 19:52

    Klappentext: Die Welt ist ein Dorf und Facebook sein schwarzes Brett. Carola Martins hat die Menschen und sozialen Netzwerke fest im Griff. Regelmäßig veranstaltet sie Partys, zu denen sie wichtige Persönlichkeiten einlädt, und erschleicht sich subtil Vorteile. Ihrer Karriere im Rampenlicht scheint nichts mehr im Weg zu stehen. Doch gerade, als sie den bedeutendsten Erfolgen entgegensieht, werden Menschen aus ihrem Bekanntenkreis brutal ermordet. Alles deutet auf Carola als Täterin hin. Offenbar will jemand ihr Leben vollkommen zerstören. Um das zu verhindern, muss sie ihren kostbarsten Besitz aus der Hand geben: die Gästeliste! Rezension: "Die Gästeliste" ist ein sehr spannender Thriller. Ich habe diesen innerhalb von nur drei Tagen im Rahmen einer Leserunde verschlungen, was mir als Langsam-Leserin zeigt, dass mich das 417-Seiten Buch ziemlich gefesselt hat. Die Protagonistin Carola, eine toughe Karrierefrau wirkte auf mich anfangs wenig sympathisch, da sie sehr berechnend ist, was sich auch auf ihr Privatleben erstreckt. Allerdings ist es interessant, ihre Schachzüge und Aktivitäten zu verfolgen, und ihre Freundin Bianca bildet einen angenehmen, menschlicher wirkenden Ausgleich zu Carolas häufig zu beobachtender Gefühlskälte. Bereits relativ früh tauchen Charaktere auf, die recht undurchschaubar sind und bald sorgen einige wohlplatzierte Plot-Twists für Überraschungen, die wiederum die Spannung steigern. Die beiden Hauptcharaktere machen im Laufe des Buches eine interessante Entwicklung durch, die besonders bei Bianca deutlich wird. Im Buch gibt es außerdem zahlreiche Anspielungen speziell auf Facebook, z.B. gibt es darin immer wieder Facebook-Diskussionen, die dann auch passend mit "Kommentieren", dem Like-Däumchen und Zeitangaben versehen sind. Das ist hier auch nicht einfach Effekthascherei, sondern passt hervorragend zur sonstigen Handlung und erklärt diese auch teilweise. Fazit: Ich habe schon lange kein so spannendes Buch mehr gelesen und werde mir die Autorin gewiss merken. Sanne Averbeck ist übrigens das Pseudonym der Autorin Sonja Rüther (was auch kein Geheimnis ist).

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