Sanne Näsling The Lovely Way. Nur wenn du aufgibst, wird der Tod lebensgefährlich

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Inhaltsangabe zu „The Lovely Way. Nur wenn du aufgibst, wird der Tod lebensgefährlich“ von Sanne Näsling

Grenzen sind zum Überschreiten da.

Die anderen in der Schule halten Lovely für ein bisschen verrückt, aber Mary liebt sie trotzdem über alles. Die beiden Freundinnen sind sich einig darin, dass das Leben ein permanenter Kampf gegen ihre deprimierend unspektakuläre Existenz ist. Viel besser wäre es zum Beispiel, im pulsierenden Flair einer Stadt wie London zu leben, weit weg von all den Idioten in der Schule. Eigentlich sind sie sogar davon überzeugt, dass es besser ist zu sterben, als einfach zu kapitulieren vor der unerträglichen Tristesse der Normalität, und so erträumen sie sich ein fiktives Leben. Aber kann man der Realität wirklich entfliehen? Die schwedische Autorin Sanne Näsling schreibt poetisch, sprachlich überwältigend und ganz dicht an den Fantasien, Ängsten und Träumen ihrer Leserinnen. Pechschwarz und rosarot, provozierend und schockierend, großartig, besser kann ein Debüt kaum sein.

Blitzartige Szeneneinblicke in ein Leben,einen Schreibstil,so verwirrend,kurios,ungreifbar...poetisch.Und dennoch nüchtern.Einfach lovely!

— Melvadja

Anders, verrückt, poetisch. Nichtssagend und doch voller Inhalt. Ein besonderes Buch mit einem besonderen Schreibstil. Einfach großartig!

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    The Lovely Way. Nur wenn du aufgibst, wird der Tod lebensgefährlich

    bucherwelt_by_tabea

    18. April 2017 um 12:26

    Titel: The Lovely Way Nur wenn du aufgibst, wird der Tod lebensgefährlichAutorin: Sanne NäslingSeiten: 254Inhalt: Die anderen an der Schule sagen, dass Mary einen an der Klatsche hat. Aber Mary und Lovely sind trotzdem unzertrennlich. Sie lieben den Schmerz, die Freiheit, süße Cupcakes und gute Songtexte. Sie verachten das feige Mittelmaß, Mamas neuen Freund und all die überflüssigen Idioten dieser Welt. Gemeinsam kämpfen sie gegen ihre deprimierend unspektakuläre Existenz und wünschen sich nichts sehnlicher als einen bleibenden Schaden und ein wenig Perversion. Doch auch Seelenschwestern wie Mary und Lovely können der Realität nicht auf ewig entkommen.Meine Meinung: Ein außergewöhnliches Buch welches die besonderes Freundschaft zwischen Mary und Lovely thematisiert. Diese Freundschaft wird ausgezeichnet durch gemeinsame Träume und Wünsche, englische Zitate und dem gemeinsamen Wunsch nach Freiheit. Die Beiden erschaffen sich ihre eigene kleine Welt, in der auch die noch so kleinen Dinge zählen. Wie zum Beispiel die Farben oder die kleinen Merkmale Der Schreibstil war authentisch, poetisch und fantasievoll. Ich konnte mich gut mit den beiden Freundinnen auseinander setzen, auch wenn die vielen Orts- und Zeit Wechsel und Fantasien keine richtige Handlung zulassen. Man bekommt immer nur einen kurzen Einblick in die jeweilige Handlung, ohne zu wissen, wie es dazu kam oder wie es endet. Dadurch kann man sich zwar seine eigenen Gedanken machen aber das fand ich hier unpassend. Trotzdem ist ein Buch für sich, dem ich 3,5/5 Sterne gebe.

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  • Durchgeknallt und Lustig

    The Lovely Way. Nur wenn du aufgibst, wird der Tod lebensgefährlich

    Strigoia

    05. April 2014 um 12:56

    „THE LOVELY WAY“ ist wirklich ein außergewöhnliches Jugendbuch. Der vollständige Titel „Nur wenn du aufgibst, wird der Tod lebensgefährlich“ sagt eigentlich schon alles über dieses Buch aus. Und viel mehr kann man dazu auch nicht wirklich sagen. Lovely und Mary gelten als Freaks, auf die ein oder andere Art und Weise. Als Seelenschwestern kämpfen die beiden gegen ihre deprimierend unspektakuläre Existenz. Sie träumen sich weit weg und wünschen sich doch eigentlich nichts außer einen bleibenden Schaden und ein wenig Perversion. Sie lieben den Schmerz, süße Cupcakes und gute Songtexte. Aber nicht einmal zwei so gute Freundinnen wie Lovely und Mary können der Realität auf ewig entkommen. Sanne Näsling hat ein wirklich sehr interessantes Buch gestaltet, dass lustige und interessante Lesestunden verspricht. Um dieses Buch zu verstehen, muss man es einfach selbst gelesen haben. Die Geschichte behandelt den Wunsch nach wahrer Freundschaft, die alles überdauert. Doch obwohl Lovely und Mary diese Freundschaft haben, verspüren sie beide eine starke Sehnsucht, wonach genau, wissen sie selbst nicht. Eigentlich ein sehr trauriges Buch, das aber nicht dazu kommt dieses Gefühl auf den Leser zu übertragen, da die Szenen allesamt so lustig und durchgeknallt sind. 

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  • The lovely Way ~ Sanne Näsling {Rezension von WONDERFUL nothing else. BOOKS}

    The Lovely Way. Nur wenn du aufgibst, wird der Tod lebensgefährlich

    maristicated

    22. March 2014 um 16:57

    Erster Satz "Scheisse, ich sterbe." Klappentext Grenzen sind zum Überschreiten da. Die anderen in der Schule halten Lovely für ein bisschen verrückt, aber Mary liebt sie trotzdem über alles. Die beiden Freundinnen sind sich einig darin, dass das Leben ein permanenter Kampf gegen ihre deprimierend unspektakuläre Existenz ist. Viel besser wäre es zum Beispiel, im pulsierenden Flair einer Stadt wie London zu leben, weit weg von all den Idioten in der Schule. Eigentlich sind sie sogar davon überzeugt, dass es besser ist zu sterben, als einfach zu kapitulieren vor der unerträglichen Tristesse der Normalität, und so erträumen sie sich ein fiktives Leben. Aber kann man der Realität wirklich entfliehen? Die schwedische Autorin Sanne Näsling schreibt poetisch, sprachlich überwältigend und ganz dicht an den Fantasien, Ängsten und Träumen ihrer Leserinnen. Pechschwarz und rosarot, provozierend und schockierend, großartig, besser kann ein Debüt kaum sein.  Meinungsäusserung Zum Inhalt kann man wirklich nicht so viel sagen, es geht um das Leben zweier verträumter Mädchen und die wundervolle Stimmung, die während des ganzen Buches immer aufrecht erhalten bleibt. Der 29-jährigen Autorin ist ein tolles Debüt gelungen, welches völlig anders ist, als die Bücher, die man sonst liest. Es ist eingeteilt in kurze Abschnitte, abwechselnd in der Erzählung von Mary und kurzen Dialogen zwischen ihr und ihrer besten Freundin Lovely. Sie beide denken anders über die ganz alltäglichen Dinge. Es gibt sieben Teile, alle benannt nach Nagellackfarben, die im Prolog erwähnt werden, wie beispielsweise Perverse Pink. Fazit Ein anderes Buch, welches eine total andere und direkte Denkensweise übermittelt. Die Autorin schafft es, die beiden Mädchen authentisch wirken zu lassen und überzeugt damit, wie einfach sie die Sprache hält, und trotzdem eine wunderbare Atmosphäre schafft.   Ganze Rezension auf WONDERFUL nothing else. BOOKS.

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  • SuB-Abbau-Challenge 2014 - ran an die ungelesenen Bücher!

    Daniliesing

    Achtung: Man kann jederzeit noch einsteigen! Er ist Freude und Leid zugleich, er wächst und wächst und wird dabei immer schöner, aber auch erdrückender. Die Rede ist vom SuB ( Stapel ungelesener Bücher), der sich bei immer mehr Lesern in ungeahnte Höhen ausweitet. Bei vielen ist es mittlerweile sogar so weit, dass es gar nicht mehr möglich ist, alle ungelesenen Bücher auf einen Stapel zu stapeln. Es sei denn man nimmt die Gefahr in Kauf, vom eigenen Bücherstapel erschlagen zu werden. Deshalb muss ganz dringend eine Lösung her, damit all unsere wunderbaren ungelesenen Bücher nicht länger ein trauriges Dasein in den Regalen fristen müssen: Die große LovelyBooks SuB-Abbau-Challenge 2014 Ihr möchtet etwas dagegen tun und auch mal wieder Bücher lesen, die vielleicht schon länger ungelesen im Regal stehen? Ihr braucht eine Entscheidungshilfe dabei, was ihr 2014 lesen sollt? Dann haben wir jetzt die perfekte Lösung für euch. Macht mit bei dieser Challenge, lest im kommenden Jahr 12 Bücher von eurem SuB, die jemand anderes für euch aussucht, und entdeckt so "alte" Buchschätze ganz neu! Die Regeln Meldet euch bis zum 21. Dezember 2013 für diese Challenge an! Schreibt für eure Anmeldung hier einen Kommentar mit einem Link zu einem Regal eurer ungelesenen Bücher bzw. eures SuBs hier bei LovelyBooks! Verratet außerdem, wie viele Bücher vom SuB ihr in einem Jahr schaffen möchtet (mindestens 12, gern aber auch mehr, wenn ihr euch das zutraut)! Euer SuB sollte mindestens 25 Bücher umfassen, damit auch etwas Auswahl vorhanden ist. Am 22. Dezember bekommt ihr je einen Teilnehmer von mir zugelost, für den ihr 12 (oder mehr) Bücher vom SuB aussucht, die derjenige 2014 lesen soll. Bitte postet bis spätestens 31.12. hier im Thema die Bücher, die ihr für euren SuB-Abbau-Partner ausgewählt habt. Wenn es jemand verpasst, werde ich spontan selbst die Bücher auswählen, damit jeder weiß, was er 2014 lesen kann. Ab 01.01.2014 geht es dann richtig los - die Bücher, die für euch ausgesucht wurden, können ab diesem Zeitpunkt gelesen werden. Wenn ihr ein Buch beendet habt, sagt hier Bescheid und schreibt gern auch eine Rezension oder eine Kurzmeinung auf der Buchseite zum Buch. Wir sind sicher alle neugierig, wie es euch gefallen hat :) Ihr habt die Anmeldephase verpasst? Kein Problem, schreibt einfach trotzdem hier, wenn ihr noch später einsteigen möchtet und sobald wir mehrere Nachzügler haben, verlose ich wieder neue Partner, die für euch Bücher auswählen. Unter allen Teilnehmern, die ihr Ziel von 12 (oder mehr) Büchern erreichen, verlosen wir eine schöne Überraschung, die jedoch nicht aus Büchern bestehen wird. Wir wollen den SuB ja nicht wieder in die Höhe treiben ;-) Ihr habt Fragen zum Ablauf, den Regeln etc. - dann fragt am besten direkt hier in einem Beitrag und ich antworte schnellstmöglich. Teilnehmer: AefKaey, (3) Ajana, (2) Anendien (5/15) angiana, Anneblogt, Annilane, (2) battlemaus, (5/20) Bellchen, (2/20), Birnchen (0/14) Bluebell2004,  (2) BluevanMeer, (6/12) books4life, bookscolorsandflavor, (6/16) Buchrättin, (1) Buechermaus96, (1) Büchernische (0/12) Buecherwurm1973, (1/15) Carina2302, carooolyne, Caruschia, celynn, (4/15) christiane_brokate, CitizenWeasel, Clairchendelune, Clouud, Code-between-lines, Daniliesing, (1/18) Desaris,, die_moni (0/12) Dunkelblau, (4/15) Eatacatify, (2) eighttletters, (3) elena2607, (2/12) Elfendy, (9/24) Emma.Woodhouse, Eskarina*, (1) Fanny2011, (7/18) FantasyDream, Fay1279, (5) Federchen, (1/18) fireez, franzzi, (2) frozenhighways, (4/15) Ginger1986 (1/12), grinselamm (1/12) Gruenente, (2) HarIequin, (2), Hello-Jessi (0/35) irishlady, jana_confused (7/12) janaka, Jeanne_Darc, (6/20) jess020, (1) Juliaa, Julia_Ruckhardt, justitia, (2) kabahaas, Kajaaa, (0/12) Kanujga, (5/20) Karokoenigin, (3/20) Katesbooks, KatharinaJ, (4/12) kathrineverdeen, , katrin_langbehn (0/14) Kendall, (9/20), Kirschbluetensommer (0/12) kiwi_,  Kleine1984, (4/10) Kleines91, (11/15) kolokele, (1) kornmuhme, (1) Krisse, (2) kugelblitz85, Kurousagi, LaDragonia, (6/12) LadySamira091062, LaLecture, Larischen, (4) Leochiyous, , Leopudding (0/15) LeseAlissaRatte, lesebiene27 (1/20 Leselotteliese, (1) Lesemaus85, (1) Lialotta, LibriHolly, (1/12) Lilawandel, (6/15) Lilli33, (11/18) lilliblume, (4) lisam, (11/20) Literatur, (1/20) Lizzy_Curse, Loony_Lovegood, (2) Lovely_Lila (0/12) LuluCookBakeBook, (1) Lumpadumpa (0/12) Lyiane, (3) mamenu, (1) Manja82, (4) manu2581 (5/25) mareike91, (3), maristicated (0/12) mecedora, (1) merlin78, (5/12) MiHa_LoRe, (5) Mikki, (4/12) milasun, minnimaus, (1/12) Mira123, (1) MissMisanthropie, (4/12+1) MoniUnwritten, moorlicht, Moosbeere, (4/12) Morrighan, Naddlpaddl, (2) NaGer, (1) Nancymaus, (5/12) Ninasan86, Niob, (2/12) Normal-ist-langweilig, (6/12) NussCookie, (4/13) oOVioOo, pamN, (2/15) paschsolo, (12/12) passionelibro, (3/12) Philip, Phini, problembaum, (0/12) Queenelyza, (11) Rine, (5) RinoaHeartilly, Ritja, , Robsi (0/16) Rocio, (4/20) Roxy Malon, Salzstaengel, (1) samea, Schlehenfee, (7/12) schokoloko29, (4/12) SchwarzeRose, sechmet, (2/12) Seelensplitter, (3) sKy, (8/20) Sommerleser, (4/12) Starlet, sternblut, (2) sugarlady83, (3) summi686, (5/25) Sunny Rose, Sunny87, Sunshine_Books, (5/20) supertini, (1/12) Sweetybeanie, (5/12) Synic (0/12) The iron butterfly, (3/12) Tiana_Loreen, (1/15) Tini_S, (4/12) Tintenelfe, (2) viasera, (4/15), weinlachgummi (3/12) werderaner, (3) Wiebkesmile, (1) Wildpony, World_of_tears91, xXeflihXx, (1) Yvonnes-Lesewelt, (1) Zidisbuecherwelt, Zuellig, (5)

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    • 2011
  • The lovely Way ~ Sanne Näsling

    The Lovely Way. Nur wenn du aufgibst, wird der Tod lebensgefährlich

    WONDERFULnothingelseBOOKS

    29. November 2013 um 19:05

    Infos zum Buch Titel: The lovely Way (Nur wenn du aufgibst, wird der Tod lebensgefährlich) Autor: Sanne NäslingGenre: Real-Life (ohne wahre Begebenheit)Verlag: OetingerSeitenanzahl: 254Fassung: gebundene AusgabeEinzelband oder Reihe: Einzelband Übersetzer: Dagmar Brunow Originalsprache: Schwedisch Originaltitel: Kapitulera omedelbart eller döPreis: 13,95 Euro [D]ISBN: 978-3-7891-4336-6 Erster Satz "Scheisse, ich sterbe." Klappentext Grenzen sind zum Überschreiten da. Die anderen in der Schule halten Lovely für ein bisschen verrückt, aber Mary liebt sie trotzdem über alles. Die beiden Freundinnen sind sich einig darin, dass das Leben ein permanenter Kampf gegen ihre deprimierend unspektakuläre Existenz ist. Viel besser wäre es zum Beispiel, im pulsierenden Flair einer Stadt wie London zu leben, weit weg von all den Idioten in der Schule. Eigentlich sind sie sogar davon überzeugt, dass es besser ist zu sterben, als einfach zu kapitulieren vor der unerträglichen Tristesse der Normalität, und so erträumen sie sich ein fiktives Leben. Aber kann man der Realität wirklich entfliehen? Die schwedische Autorin Sanne Näsling schreibt poetisch, sprachlich überwältigend und ganz dicht an den Fantasien, Ängsten und Träumen ihrer Leserinnen. Pechschwarz und rosarot, provozierend und schockierend, großartig, besser kann ein Debüt kaum sein.  Meinungsäusserung Zum Inhalt kann man wirklich nicht so viel sagen, es geht um das Leben zweier verträumter Mädchen und die wundervolle Stimmung, die während des ganzen Buches immer aufrecht erhalten bleibt. Der 29-jährigen Autorin ist ein tolles Debüt gelungen, welches völlig anders ist, als die Bücher, die man sonst liest. Es ist eingeteilt in kurze Abschnitte, abwechselnd in der Erzählung von Mary und kurzen Dialogen zwischen ihr und ihrer besten Freundin Lovely. Sie beide denken anders über die ganz alltäglichen Dinge. Es gibt sieben Teile, alle benannt nach Nagellackfarben, die im Prolog erwähnt werden, wie beispielsweise Perverse Pink. Fazit Ein anderes Buch, welches eine total andere und direkte Denkensweise übermittelt. Die Autorin schafft es, die beiden Mädchen authentisch wirken zu lassen und überzeugt damit, wie einfach sie die Sprache hält, und trotzdem eine wunderbare Atmosphäre schafft. Sterne *****

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  • Total skurril, schrecklich poetisch, nichtssagend und doch so voller Inhalt

    The Lovely Way. Nur wenn du aufgibst, wird der Tod lebensgefährlich

    splitterherz

    07. July 2013 um 00:08

    "Ich seufze: "ICH WÜNSCHE MIR MANCHMAL EINEN BLEIBENDEN SCHADEN." Lovely zeigt auf sich. "Ich bin dein Schaden." "Ja, Liebling. Du bist mein Schaden." Lovely saugt fest an ihrer Unterlippe. "Du hättest gern einen kleinen Schaden?" "Ja." "Aber der kleine Schaden ist hier." "Ja", antworte ich. "Aber du bist nicht bleibend. Das ist ja das Scheißtraurige daran." "Das ist auch das Schönste auf der ganzen Welt." Ich nicke. "Das ist mir auch klar." ["The Lovely Way" // Sanne Näsling // S.208] Erster Satz: Scheiße, ich sterbe. Inhalt: Mary und Lovely sind beste Freundinnen. In ihren Tagträumen stellen sie sich vor in ihrer eigenen kleinen Wohnung in London zu wohnen und jeden Tag Zimttee zu trinken und Rauchrosen in den Himmel zu pusten. Obwohl die anderen die zwei Mädchen für verrückt halten, sind sie unzertrennlich und teilen den Weltschmerz gerecht untereinander auf - denn das Leben ist für beide ein öder und trister Ort, den nur Nagellack (in der Farbe "cherry red") und Luchslyric besser machen können. Sie verachten das Mittelmaß und kämpfen gegen ihre Einsamkeit an, doch die Fassade beginnt zu bröckeln, denn hinter ihrem knallroten Lippenstift, scheint Lovelys Schmerz nicht aushaltbar und auch Mary kann der Realität nicht ewig entkommen. Schreibstil: Sanne Näslings Schreibstil besteht aus Rauchrosen (genau die, die Lovely das ein oder andere Mal in den Himmel bläst) und einer Farbvielfalt, wie man sie nur in einem Pfauengefieder finden kann. Er ist anders, kurios, völlig inhaltlos und scheint trotzdem voller Bodenfallen und doppelter Wände zu sein. Mit einer todtraurigen und melancholischen Poesie, die gleichzeitig lebensbejahend und lebensverneinend zu sein scheint, erschafft Näsling eine atmosphärische Geschichte, die gerade durch ihren Schreibstil lebt. Die Geschichte ist aus der Ich-Perspektive von Mary geschrieben und besteht größtenteils aus Dialogen zwischen ihr und Lovely - hier sollte man definitiv Englisch können (Anfängerkenntnisse reichen aus!), denn die beiden sprechen einen Mix aus Deutsch und Englisch, der anfangs noch gewollt, mit der Zeit aber immer natürlicher wirkt. Das Buch liest sich wie ein alter, englischer Schwarz-Weiß-Film, der zwischenzeitlich von Farbnuancen unterbrochen wird und ist dabei schnell und verständlich lesbar - auch wenn man der Schönheit wegen an einigen Sätzen (gerne) ein bisschen länger verweilt. Meine Meinung: Wenn man ein Buch kaum bewerten kann, was sagt das dann über die Geschichte aus? Normalerweise finde ich es relativ leicht, ein Buch zu bewerten, aber in diesem Fall möchte ich mich fast enthalten, wenn es denn ginge, denn "The Lovely Way" ist ein merkwürdiges, spezielles Buch. Es ist ein Buch ohne jeglichen roten Faden, das aus kurzen Kapiteln besteht, die wie kurze Szenen-Fragmente wirken. Als würden die Protagonisten in einem dunklen Raum sitzen und manchmal - nur für ein paar Sekunden - würde das Licht angehen und man würde einen Ausschnitt aus ihrem Leben sehen. Dabei scheinen die Szenen teils derart willkürlich zu sein, dass man sie beliebig hätte austauschen können und irgendwie ist das ganze Buch völlig inhaltlos und nichtssagen und scheint dennoch vor einer mir unerfindlichen Relevanz überzulaufen. Ob das Ganze jetzt positiv oder negativ ist? Na, wenn ich das doch selber mal wüsste. Einerseits ein laut gebrülltes: JA! Warum? Ich mag es, wenn Bücher anders sind. Ich liebe es, wenn sie aus dem Rahmen tanzen, keinen Mustern folgen und sich abheben - auf welche Art und Weise das auch immer geschieht. Und man kann es nicht anders sagen: Die Geschichte um Mary und Lovely hebt sich nicht nur ab, sie scheint in einem ganz anderen Universum zu spielen. Wer also den normalen Jugendbuchkram erwartet, sollte schleunigst überlegen, ob er dieses Buch wirklich lesen will. Mary und Lovely sind nicht nur völlig entfremdet, sie sind auch verrückt und scheinen ihre ganz eigene Sprache und Welt gefunden zu haben. Ständig sprechen sie in Metaphern und Rätseln, schmücken Geschichten aus und erkunden sich gegenseitig (und ja, in diesem Fall auch körperlich - soweit ich das richtig mitbekommen habe!), während der Leser oft nur Bahnhof versteht. Ganz ehrlich? Ich habe das irgendwie geliebt. ""All the sadness. Die ist überall, und ich bin so verdammt einsam." Ich zögere. "Du hast doch mich." Sie dreht sich zum Fenster und nickt. "Du bist auch einsam." [S. 189] Die Geschichte ist geprägt von der Sehnsucht der beiden Mädchen - in diesem Fall scheint vor allen Dingen Lovely die Person zu sein, von der diese Sehnsucht und die Melancholie ausgeht. Sie verfällt oft Panikattacken, kommt nicht zur Schule und ist auch sonst merkwürdig durchgeknallt. Man erfährt kaum relevante Details über sie, muss sich beinahe alles selbst zusammenreimen. Ja, sie ist ein einziges Geheimnis und alles, was ich über sie sage, ist im Grunde nur geraten. Hat sie Probleme mit ihrem Vater? Verletzt sie sich selbst? Ist sie depressiv? Manchmal schlich sich bei mir der Gedanke ein, dass Lovely Ähnlichkeiten mit Holly aus "Frühstück bei Tiffany" hat - aber dies nur am Rande. Oft werden Dinge angedeutet, aber nicht weiter verfolgt und hier drängt sich auch schon das unsichere NEIN! in mein Bewusstsein, denn, ganz gleich wie gut die Geschichte geschrieben ist, sie wird niemals konkret. Sie spricht von Weltschmerz und Sehnsucht und dem Tod, aber sie weder eskaliert sie am Ende, noch löst sie sich in Luft auf. Über Mary erfährt man da schon deutlich mehr, auch wenn hier ebenfalls vieles ziemlich unklar ist. Ihre Familienverhältnisse sind klar: Eine verwitwete Mutter mit einem neuen Freund, den Mary nicht mag. Durch die Ich-Perspektive ist Mary weit zugänglicher als Lovely und doch kann man nicht alles verstehen, was sie sagt und denkt. Manchmal hatte ich das Gefühl, sie liebt Lovely so richtig, aber dann taucht ein anderen Typ auf, mit dem sie etwas hat und schließlich wird auch dieser Handlungsstrang nicht weitergeführt - wie gesagt, es ist ein einziges Durcheinander, das man kaum zu fassen weiß. Ein weiteres Detail, das ein definitives JA! verdient hat, ist der Umgang mit Sexualität, Alkohol, Gedanken, etc., denn auch wenn es nicht immer völlig konkret ist, mit der knallharten Realität wird nicht gegeizt. Weiterhin positiv ist dieser spezielle Umgang mit Farben und Worten, den ich ja schon im "Schreibstil" erwähnt hatte. Letztendlich musste ich mich fragen, was diese Geschichte mir eigentlich gegeben hat und ehrlich gesagt: Ich komm nicht drauf. Was sagt sie aus, wo führt sie hin? Warum läuft sie am Ende einfach so aus, als würde man mitten im Film einfach ausschalten? Bedeutet das, dass das Leben mittelmäßig und öde weiterverläuft, egal wieviel Zimttee man trinkt? Was geschieht mit Lovely, was mit Mary? Ziehen sie nach London oder bleibt all das nur ein Traum, den man nicht erfüllen kann? Ist dieses Buch tatsächlich nur unglaubliche Sprachtiefe ohne jeglichen Inhalt? Oder ist gerade diese vermeintliche Inhaltlosigkeit Trug und Schein und in Wirklichkeit spiegelt diese Geschichte, das Leben in seiner ganzen Hässlichkeit wieder? Vielleicht sind es genau diese Gedankengänge, die die Autorin bezweckt hat, vielleicht ist nichts falsch und nichts richtig, vielleicht ist diese Geschichte ein ganz großes Vielleicht, dass sich schön liest und am Ende genauso zerfließt, wie das Leben selbst. Fazit: Ist "The Lovely Way" der richtige Weg? Empfehle ich dieses Buch? Nein, ja, vielleicht, ich weiß es nicht! Ich denke nicht, dass der Stil jedem zusagen wird und wenn, dann nur jenen, die etwas für Sprache und Andersartigkeit übrig haben und auch ein wenig verrückt werden wollen. Wie dieses Buch ist? Wie ein Mix aus "Alice im Wunderland" (ohne Fantasyelemente) und "Frühstück bei Tiffany" und einer ganzen eigenen Nuance, die ich nicht benennen kann. Auch wenn es nicht so klingt, hatte ich mit der Geschichte um Lovely und Mary sehr viel Spaß und auch wenn man kaum etwas erfährt, so hatte ich doch immer Lust weiterzulesen und kam in den Genuss einer wunderbar poetischen und schrecklich nichtssagenden Geschichte, die doch so voller Inhalt ist. In dem Fall bleibt mir wohl nur eins zu sagen: Ich bin sprachlos. Lest es selber! Ich habe es geliebt und nicht ganz verstanden, falls es da überhaupt etwas zu verstehen gibt.

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  • A crazy lovely book...

    The Lovely Way. Nur wenn du aufgibst, wird der Tod lebensgefährlich

    April

    16. May 2013 um 20:28

    Inhalt Ja, also zum Inhalt kann ich gar nicht so viel sagen. Denn es gibt keine durchgehende Handlung oder Spannung in dem Buch. Es geht um zwei Mädchen, Lovely und Mary, die sich in ihrer eigenen Welt verloren haben. Sie wollen der Wirklichkeit entfliehen und erträumen sich eine gemeinsame Wohnung in London, in der sie oft zusammen Zeit verbringen. Die Personen Zu den Charakteren kann ich auch nur sagen, dass sie völlig verrückt sind. Aber dennoch kann man zum Teil Lovelys und Marys Sicht der Welt verstehen, aber manches ist einfach nur verrückt und übertrieben. Dennoch steckt viel Mühe in den beiden und ich finde sie sehr gelungen. Wenn man die beiden einmal kennenlernt, vergisst man sie nicht mehr so schnell. Schreibstil Der Schreibstil ist im Großen und Ganzen sehr schön. Er ist relativ flüssig und man kann das Buch gut und schnell lesen. Dennoch fand ich die Beschreibungen manchmal etwas zu ausführlich oder eben zu wenig. Cover Das Cover finde ich sehr schön, dennoch habe ich mir unter dem Buch etwas ganz anderes vorgestellt, ich finde der Klappentext gibt nicht wirklich an, worum es eigentlich geht. Das Cover dagegen finde ich, passt sehr gut zu Mary und Lovely. Vor allem die Beziehung zwischen den beiden ist weit mehr als nur Freundschaft, mir kamen sie eher wie ein altes Ehepaar vor. Also, wenn ihr es noch nicht gelesen habt, tut es nur, wenn ihr ertragen könnt, auch ein bisschen verrückt zu werden. Denn die beiden Mädchen graben sich in unser Herz und wollen nicht mehr so schnell loslassen.

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  • Rezension zu "The Lovely Way. Nur wenn du aufgibst, wird der Tod lebensgefährlich" von Sanne Näsling

    The Lovely Way. Nur wenn du aufgibst, wird der Tod lebensgefährlich

    Mrs_Nanny_Ogg

    26. January 2013 um 14:46

    Ein Buch, das sicherlich durch seine sprachliche Qualität bezaubert, das aber auch verstört. Von der ersten Seite an wird man in die verwirrende, verrückte und oft auch bedrückende Geschichte von Lovely und Mary hineingezogen, zwei 16jährigen Schwedinnen, die voller Sehnsüchte stecken: Sehnsucht nach Liebe, nach Tod und damit auch nach Leben, Sehnsucht nach Nähe und Verständnis. In ihren häufigen Tagträumen fliehen sie nach London, und überhaupt scheint Englisch die Sprache zu sein, in der sie am liebsten kommunizieren. Lovely scheint mehr als nur ein wenig verrückt zu sein, Mary beschützt ihre geliebte Freundin vor der Realität. Empfehlen würde ich den Debütroman von Sanne Näsling allerdings erst geübteren Leserinnen.

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  • Rezension zu "The Lovely Way. Nur wenn du aufgibst, wird der Tod lebensgefährlich" von Sanne Näsling

    The Lovely Way. Nur wenn du aufgibst, wird der Tod lebensgefährlich

    Sarlascht

    27. September 2012 um 16:41

    Inhalt: Die beiden Freundinnen Mary und Lovely verbringen die meiste Zeit miteinander, ob es nun in der Schule oder in der Freizeit ist, sie scheinen nahezu untrennbar. Sie teilen alles miteinander, ihre geheimsten Sehnsüchte, Gedanken und Hoffnungen. Ein zentrales Thema ist der Wunsch, eines Tages gemeinsam in London zu leben. Dieser Wunsch findet sich auf beinahe jeder Seite des Buches wieder. Sie erfinden sich eine Traumwelt, wie sie sich dort erschaffen wollen. Ihr beider Leben ist von einer Trostlosigkeit gezeichnet, die ihnen aber gar nicht so unrecht kommt, immerhin ermöglicht es ihnen das Philosophieren. Ihre Andersartigkeit, ihre Verrücktheit ist beiden durchaus bewusst, doch gegen die Idioten in der Schule können sie sich mehr als nur gut wehren, finden sogar gefallen an dem Herausfallen aus der Masse. Mithilfe ihrer Gedanken an London versuchen sie ihren jetzigen Leben zu entfliehen und ein Ziel für sich zu schaffen, was das Leben lebenswert macht. . Meine Meinung: Ein seltsames Buch, durch und durch. Klappt man die Buchdeckel zusammen, muss man erst einmal durchatmen, fragt man sich, was man da jetzt überhaupt gelesen hat, weil eine tatsächliche Geschichte gibt es nicht. Sicherlich, wir erfahren Dinge über das Leben von Mary und Lovely, teilen mit ihnen die Gedanken und erleben zusammen Situationen, aber es ist definitiv keine Geschichte, die erzählt wird, viel mehr hat man mit „The Lovely Way“ eine Gedankensammlung vor sich. Diesen Aspekt sollte man sich vor dem Lesen verinnerlichen, denn einen roten Faden wird man das ganze Buch über nicht finden. Und auch wenn man gar nicht so genau weiß, was man da gelesen hat, liest man unaufhörlich. Die Worte besitzen eine eigene Magie, schlingen sich um die Brust und fesseln einen an die Seiten. Man kann, man mag das Buch nicht weglegen. . Wichtig für das Buch wären Englischkenntnisse, zumindest ein paar Brocken sind vom Vorteil, da sich beide Mädchen in ihren Träumereien an London, ganz oft der englischen Sprache bedienen. Sprich, wenn sie im Alltag miteinander reden, ist es eine Mischung aus Englisch und Deutsch, wobei letzteres überwiegt, aber für das allgemeine Verständnis wäre es gut, Englisch zu beherrschen. . Klingt alles ganz positiv und ist es auch, allerdings kommt der große Kritikpunktnach dem Lesen: man vergisst das Buch. An die Rahmengeschichte kann man sich zwar erinnern, aber was zwischen den Zeilen steht, geht ganz schnell verloren und bleibt einem nicht im Kopf. Was ich darauf zurückführe, dass das Buch einfach nichts aussagt. Es erzählt die Geschichte zweiter Mädchen, die ihre Andersartigkeit feiern und doch nicht so anders sind, wie alle anderen. . „Die haben nicht die geringste Persönlichkeit“, sage ich. „Babys sind strunzdumm und haben keine eigene Meinung. Sie können zwar Schmerz empfinden, aber das können Fische auch. Das ist wissenschaftlich erwiesen.“ (Seite 218) . Man fühlt sich Lovely und Mary zwar relativ verbunden, doch war mir ihr Verhalten einfach nur oft peinlich. Die Mädchen sind zwar liebenswert und man kann ihre Gedanken durchaus nachvollziehen, aber manchmal war mir alles zu viel. Wobei, dieses Verhalten kann man ohne Probleme auf die Realität umlegen, die Gedanken, sie könnten von wirklichen Jugendlichen kommen, allerdings kann ich mit deren Handlungen meist auch nichts anfangen. Es ist eine aufgesetzte Coolness, die das Buch beherrscht, dadurch authentisch, allerdings auch schwer zu fassen macht. . Fazit: Faszinierende Geschichte, mit keinerlei Inhalt, die aber mit ihren Worten auf ganzer Linie überzeugt und einen in den Bann zieht.

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  • Rezension zu "The Lovely Way. Nur wenn du aufgibst, wird der Tod lebensgefährlich" von Sanne Näsling

    The Lovely Way. Nur wenn du aufgibst, wird der Tod lebensgefährlich

    Cadiz

    10. August 2012 um 12:43

    „Was würdest du machen, wenn ich sterbe?“ Ihre Stimme klingt hart. Ich wende meinen Blick ab und betrachte die Sterne. „Hör auf, ich kann nicht darüber reden.“ „Und ob du das kannst“, sagt Lovely. „Wenn ich sterbe, musst du mir nämlich the prettiest funeral ever organisieren.“ Inhalt: Mary und Lovely sind die besten Freundinnen. Sie verbringen jede freie Minute miteinander und natürlich trotzen sie auch gemeinsam der Schule und den Idioten, die dort lauern. Sie reden über alles, über ihre Sehnsüchte und über den Tod. Sie stellen sich vor, irgendwann in London zu leben und zitieren englische Sprichwörter oder Songtexte. Alle sagen, dass sie verrückt sind. Na und? Ihre Verrücktheit ist nur ihre Art, der Trostlosigkeit ihres Lebens zu entkommen… Zum Buch: Dieses Buch ist merkwürdig. Aber auch eine ganz ganz tolle, einfühlsame, aufregende Art. So eine schöne, sehr besondere, ruhige Geschichte liest man nicht oft. Sie wartet nicht mit einem aufregenden Abenteuer auf seinen Leser, sondern bietet einige nachdenklich machende Lesestunden. „The lovely way“ dreht sich um die Freundinnen Maria, genannt Mary, und Lovely, fünfzehn und sechzehn Jahre alt. Ihre Mitschüler sagen, dass die beiden spinnen, aber das ist Mary und Lovely egal. Die anderen haben eben keine Ahnung, wie es ist, wenn man Sehnsüchte hat. Während Mary sich zuhause mit dem nervigen Freund ihrer Mutter rumschlagen muss, findet sie bei Lovely einen festen Halt. Lovely ist einfach immer da. Jemand ganz Besonderes. Die beiden Mädchen stehen im Mittelpunkt der Geschichte. Während Mary recht vernünftig wirkt, merkt der Leser schon bald, dass Lovely wirklich nicht ganz ohne ist. Durchgeknallt ist gar kein Ausdruck. Und dabei ist es gar nicht mal so, dass sie viele verrückte Dinge tut. Die beiden reden darüber. Ganz so wie es ihnen einfällt, versuchen sie, die Welt in ihrer Verrücktheit zu erklären und eigentlich auch, diese überhaupt spannend zu machen. Dabei sagen sie ständig englische Worte, Sätze und Sprichworte. Lovely fand ich als Charakter wirklich klasse. Sie hat bei mir wirklich einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Kein Wunder, bei den vielen skurrilen Dingen, die sie so von sich gibt. Ich konnte mir gut vorstellen, warum Mary so fasziniert von Lovely ist. Ich war es auch. Das Buch ist wirklich wunderschön. Man darf keine große Story erwarten, eigentlich passiert gar nicht mal viel, aber es sind einfach die Worte, die dem ganzen Buch eine tolle Note verleihen, die einfach Spaß machen. Wer leicht verrückte Bücher mit Tiefgang mag, dürfte hier sein Buch gefunden haben. Lesen! Vielleicht noch ein kleiner Eindruck zum Schluss? Bitte sehr: Lovely? Ja. Kannst du mir erklären, was Zeit ist? Sicher, meine Süße. DIE ZEIT IST EINE PERVERSION. Eine der allerschönsten. Und warum? Man kann nicht an die Zeit denken, ohne an den Tod zu denken. Und man kann nicht an den Tod denken, ohne an das Leben zu denken. It´s a sick package deal. Genauso, wie man nicht angezogen sein kann, ohne dass unter den Kleidern ein nackter Körper steckt. Ja! Der Tod ist der Körper, und das Leben ist das Kleid. I am very fond of life, but I obviously adore death… Die meisten Menschen haben Angst vor dem Tod. Ja, und die haben automatisch Angst vor dem Leben. Das ist völlig normal. Wir sind nicht ganz normal. Nein, wir sind eher zwei Perverslinge. (Seite 97)

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