Sanuela Rast Engelshunde

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Inhaltsangabe zu „Engelshunde“ von Sanuela Rast

Wenn du nicht weißt, wer du bist, woher du kommst - welche Strapazen würdest du auf dich nehmen, um von vorne zu beginnen?

Nach tragischer Erkrankung entscheidet sich die in Österreich lebende India in die Heimat ihrer Familie zu reisen. Kaum angekommen, geschieht Unerklärliches, das sie zunehmend verwirrt und schockiert. Mit Hilfe eines mysteriösen Begleiters deckt sie Brutalitäten auf, die ihre Mutter sowie Großmutter betreffen. India verliert dadurch den Boden unter ihren Füßen.
Sie sieht helle Schatten um sich herum tanzen. Fühlt sich gesundheitlich sehr schwach. Übergibt sich permanent und leidet unter Schmerzen. Haarlos starrt sie in ihr Spiegelbild und verzweifelt an ihrer Unzulänglichkeit. Hat das Leben für sie noch einen Sinn, wenn sie hinter das Familiengeheimnis kommt?

Unter sehr schwierigen Voraussetzungen versucht India, herauszufinden, welche Tragödie ihrer Mutter Àna widerfahren ist. Wie das Leben ihrer Großmutter Ljubica im Sumpf der Gewalt enden konnte und vor allem, wer ist ihr leiblicher Vater?
Engelshunde bietet fesselnde Augenblicke der Liebe, Erotik, Hass und Gewalt. Den Zusammenhalt einer Familie, der es gelang, sich aus den Fängen des Bösen zu lösen.

Ein wahres Familiendrama.

Eine emotionale und spannende Reise in die Vergangenheit auf der Suche nach der Wahrheit!

— Sandsch

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    Engelshunde

    Sandsch

    25. August 2017 um 09:06

    Die Geschichte um India nimmt den Leser mit auf eine emotionale, aber auch spannende Reise. Eine Reise in die Vergangenheit der Protagonistin, die auf der Suche nach der Wahrheit ist und dabei ein gut gehütetes Familiengeheimnis nach und nach aufdeckt, dass so gleich erschreckend als auch erleuchtend ist.Die Protagonistin India ist direkt in mein Herz gewandert. Eine Frau voller Stärke, Mut und Selbstlosigkeit, die auf der Suche nach ihrer Vergangenheit ist. Auf ihrer Reise begegnet sie Verwandten und Freunden, aber auch ihr unbekannte Menschen kreuzen ihren Weg und dann ist da immer dieser "Hund". India lernt nicht nur Menschen kennen, sondern verliert diese auch wieder und doch hat jede Begegnung einen Sinn.Der Schreibstil ist flüssig und locker zu lesen, man hat fast das Gefühl durch die Seiten zu fliegen. Teilweise erinnert der Schreibstil an einen Sprech-Stil, vor allem durch die vielen inneren Monologe der Protagonistin. Wundervoll fand ich auch die bildhaften Beschreibungen, wie die Autorin sowohl die Charaktere zeichnete als auch die Umgebung. Als Leser fühlte ich mich mitten in der Geschichte, konnte mir alles wunderbar vorstellen und hatte doch noch genug Spielraum für meine eigene Fantasie und irgendwie das Gefühl Sarajewo nun in und auswendig zu kennen.Gefallen hat mir der Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit, auch wenn mich die Vergangenheit häufig zerstörte und mich an den Rande des Wahnsinns brachte. Gekonnt wurde ein Spannungsbogen aufgebaut, aufrechterhalten und konnte mich wiederholt durch unvorhersehbare Wendungen überraschen. Ich konnte mit der Protagonistin leiden, weinen, fluchen, aber auch ein wenig schmunzeln.Der Autorin gelingt es perfekt zwischen den verschiedenen zeitlichen Ebenen hin und her zuspringen, ohne mich als Leser orientierungslos zurückzulassen. Spannend fand ich den Wechsel bei dramatischen Szenen zwischen einem rasanten Tempo und tiefsinnigen Resümees, die die Protagonistin über ihr Leben anstellt und dabei den Leser auch das ein oder andere Mal auf eine falsche Fährte schickt. Ob es eine Fortsetzung gibt, weiß ich nicht, wenn dem so wäre, würde ich es sehr gern lesen.Fazit:"Engelshunde" ist definitiv kein Märchen, viel mehr wird hier eine fesselnde, emotionale und vor allem autobiografische Familiengeschichte erzählt. Dem Leser wird ein Drama offenbart, dass sich zwischen Liebe und Hass, aber auch Zusammenhalt und Aufopferung abspielt. Eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt, die einen fassungslos zurücklässt und doch Mut macht, den "Engelshund" als Begleiter zu akzeptieren und zu lieben und sein Leben in die Hand zu nehmen. Es ist definitiv keine leichte Kost und trotzdem kann ich es nur jedem ans Herz legen zu lesen.

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