Mein geträumtes Leben: Cecilia

von Saphira von Sande
4,0 Sterne bei4 Bewertungen
Mein geträumtes Leben: Cecilia
Bestellen bei:

Neue Leser-Meinungen

DianaEs avatar

Konnte mich erst im letzten Drittel überzeugen

Rajets avatar

Spannender und gefühlvoller Roman einer jungen Autorin

Alle 4 Bewertungen lesen

Inhaltsangabe zu "Mein geträumtes Leben: Cecilia"

Eine Liebe wie viele andere. Und doch so einzigartig …

Cecilia ist neugierig. Seit sie sich zurück erinnern kann, wandert sie beständig von Schicksal zu Schicksal, begleitet Menschen ein Stück ihres Lebens und versucht, es zum Besseren zu wenden. Nie wird ihr jemand danken, sie auch nur bemerken – bis sie Ben kennen lernt. Der charmante Engländer zieht Cecilia sofort in seinen Bann und bald hat sie nur noch Augen für ihn. Auch Ben entwickelt Gefühle für sie und gemeinsam bereisen sie fremde Orte voller Erinnerungen und Geheimnisse. Doch diese Liebe ist zum Scheitern verurteilt – denn die beiden trennen Welten.
*
»Er blickte sie traurig an, und doch mitten durch sie hindurch. „Ich weiß, dass es unmöglich ist. Aber ich brauche dich um mich, ich vermisse dich. Bitte Engel. Komm zurück zu mir.“«

Der gefühlvolle Debüt-Roman einer wundervollen Jung-Autorin – voller Dramatik, Spannung, Spaß und natürlich jeder Menge Liebe!

* * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * * *

1. Kapitel

Sie wachte auf.
Der erste Moment war friedlich, beinahe schon geborgen. Sie hörte nichts, blinzelte und versuchte die vielen Eindrücke zu ordnen.
Wo bin ich?
Ihre eigene Stimme hallte in ihren Gedanken nach wie in einer großen Halle und sie lauschte dem Echo. Beinahe hätte sie gelächelt … bis ein eiskalter Blitz durch ihren Körper jagte und sie das Gefühl hatte, innerlich zu verbrennen. Krampfend vor Schmerz bäumte sich ihr schmächtiger Körper auf.
Sie keuchte, schlug um sich und blieb schließlich zitternd auf dem matschigen Untergrund liegen. Farbfunken und verschwommene Umrisse umnebelten sie.
Sie versuchte sie abzuschütteln, doch alles, was ihr gelang, war, müde den Kopf zur Seite zu legen. Sie schloss die Augen in der Hoffnung, der Schmerz würde bald abklingen. Wie eisige Wellen überschwappte er sie immer wieder.
Nur langsam wurde es besser, quälend langsam. Eine bleierne Müdigkeit zog an ihr, doch etwas hinderte sie daran, ihr nachzugeben. Als ihr plötzlich ein Messer grausam in den Leib gerammt wurde, drehte sie sich mit einem Ruck um und heulte herzerweichend. Die Tränen strömten ihr über die Wangen, sie kauerte sich zusammen und litt unbändig.

Über lange Zeit kämpfte sie gegen den Schmerz, denn er verging nur schleppend. Sie blieb liegen, mit keuchendem Atem und weit aufgerissenen Augen, angespannt. Auch als er abgeklungen war, verharrte sie in ihrer Position, aus Angst vor dem nächsten eisigen Messer.
Nach gefühlten Stunden wagte sie es, sich umzudrehen und sich zaghaft aufzusetzen.
Zitternd und verwirrt ließ sie ihren Blick über ihre Umgebung schweifen. Sie lag inmitten einer Verkehrsinsel, umgeben von Schlamm, niedrigen, braunen Hecken und vielen lärmenden Autos. Matsch spritzte hoch, als schwere Reifen durch eine Pfütze bretterten und sie zuckte zusammen. Das Mädchen kannte den Ort, doch die Erinnerung blieb weit entfernt, pochte dumpf in einem hinteren Winkel ihres Kopfes und verflüchtigte sich schnell, sobald sie danach greifen wollte. Motorengeheul und stetiges Hupen vernebelten ihre Gedanken und sie hielt sich den Kopf. Sie hörte viel zu viel.
Wo bin ich?
Wie bin ich hierher gekommen?
Irgendetwas stimmte nicht. Es hämmerte dumpf in ihrem Kopf, im Einklang mit ihrem rasenden Herzschlag, und so brauchte sie eine Weile, bis der Schleier vor ihren Augen sich löste und sie einen klaren Gedanken fassen konnte.
Ich kriege keine Luft!
Tief sog sie sie in ihre Lungen, aber weder fühlte sie die Kälte der Ströme, noch das Aufblähen ihrer Lungenflügel. Panik überkam sie und sie kämpfte mühsam gegen die Tränen.
Als sie an sich heruntersah, bemerkte sie, dass sie vollkommen nackt war. Geschockt und beschämt zog sie hastig die Beine an und hoffte, dass sie keiner gesehen hatte. Gleichzeitig betete sie, dass die Schmerzen sie jetzt in Ruhe lassen würden. Sie schloss die Augen und legte ihre Stirn auf ihren Knien ab, versuchte sich daran zu erinnern, wie sie an diesen Ort geraten war und … wer sie war.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B077T6XPX9
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:119 Seiten
Verlag:
Erscheinungsdatum:28.11.2017

Rezensionen und Bewertungen

Neu
4 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne1
  • 4 Sterne2
  • 3 Sterne1
  • 2 Sterne0
  • 1 Stern0
  • Sortieren:

    Ähnliche Bücher für noch mehr Lesestunden

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Stöbern in Sonstiges

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks