Sara Barnard Wunder, die wir teilen

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Inhaltsangabe zu „Wunder, die wir teilen“ von Sara Barnard

Über das Wunder der Freundschaft: Caddy und ihre beste Freundin Rosie sind unzertrennlich. Dann taucht Suzanne auf, faszinierend und voller Geheimnisse. Caddy, die sehr behütet aufgewachsen ist, himmelt sie an. Mit ihr zieht sie nachts um die Häuser und probiert alles aus, was sie sich vorher nicht getraut hat. Für Rosie ist in ihrem Leben kein Platz mehr. Suzannes Einfälle werden immer waghalsiger. Es dauert eine Weile, bis Caddy begreift, dass Suzanne professionelle Hilfe braucht. Berührend echt und ganz nah dran erzählt Sara Barnard von Freundschaft in all ihren Facetten und lässt Caddy, Rosie und Suzanne zu Freundinnen fürs Leben werden– nicht nur füreinander, sondern auch für die Leser.

Schönes Jungendbuch, eine gute Geschichte über Freundschaft. Habe ich gerne gelesen.

— JuLe_81
JuLe_81

Alltagsnahes Thema mit einer Handlung, die die Neugier weckt

— Skyline-Of-Books
Skyline-Of-Books

Meine hohen Erwartungen wurden enttäuscht. Trotzdem ein schönes Buch über das, was Freundschaft alles schaffen kann.

— Miriam0611
Miriam0611

Ein Buch über Freundschaft, das einem die Augen öffnet, wie wertvoll Freunde sind.

— Missi91
Missi91

Bewegend und ehrlich, vor allem weil mal nicht nur heiter heiter in einem ernsten Thema zu finden ist.

— Seelensplitter
Seelensplitter

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    Wunder, die wir teilen
    Skyline-Of-Books

    Skyline-Of-Books

    05. April 2017 um 12:08

    Klappentext „Über das Wunder der Freundschaft: Caddy und ihre beste Freundin Rosie sind unzertrennlich. Dann taucht Suzanne auf, faszinierend und voller Geheimnisse. Caddy, die sehr behütet aufgewachsen ist, himmelt sie an. Mit ihr zieht sie nachts um die Häuser und probiert alles aus, was sie sich vorher nicht getraut hat. Für Rosie ist in ihrem Leben kein Platz mehr. Suzannes Einfälle werden immer waghalsiger. Es dauert eine Weile, bis Caddy begreift, dass Suzanne professionelle Hilfe braucht ... Berührend echt und ganz nah dran erzählt Sara Barnard von Freundschaft in all ihren Facetten und lässt Caddy, Rosie und Suzanne zu Freundinnen fürs Leben werden– nicht nur füreinander, sondern auch für die Leser.“   Gestaltung Am Cover gefällt mir besonders, dass der Hintergrund so aussieht wie eine Kreidetafel. Die bunten Farben des Titels und die anderen Zeichnungen sehen darauf richtig toll aus! Es erinnert mich ein wenig an ein schönes Typografie-Bild. Die drei Mädchen am unteren Bildrand stellen mit diesen Kreidezeichnungen einen kleinen Stilbruch dar, was ich einerseits interessant finde und was mir andererseits noch besser gefallen hätte, wenn sie auch ausgesehen hätten, wie aus Kreide gemalt.   Meine Meinung Mich hat „Wunder, die wir teilen“ sofort beim lesen des Klappentextes angesprochen, denn das Buch dreht sich um Freundschaft und um eine Situation, die viele Mädchen sicher schon einmal erlebt haben: zu zwei besten Freundinnen gesellt sich eine Dritte hinzu und auf einmal wird alles viel komplizierter. Dass Autorin Sara Barnard hier ein Thema aufgreift, das so alltagsnah ist und das sicher schon viele selbst erlebt haben, fand ich richtig toll. Ich hatte sofort einen Draht zur Geschichte, denn ich konnte viele meiner eigenen Erfahrungen mit einer Freundschaft zwischen drei Mädchen in dem Buch wiederfinden.   Mein Highlight des Buches war eindeutig Rosie. Sie erschien mir sehr reif, hat vieles erkannt, wofür ihre beste Freundin Caddy einfach blind gewesen und geblieben ist. Mit Rosie konnte ich mich gut identifizieren, denn sie und ich teilten häufig dieselben Ansichten. Caddy hingegen hat mich dazu gebracht, mein Gesicht skeptisch zu verziehen bis hin zu dem Moment, in dem ich dachte, dass Caddy einmal wachgerüttelt werden sollte. Sie war so blind und hat sich vollkommen von Suzanne einnehmen lassen. Dabei wurde sie schnell störrisch, bockig und hat mich oftmals an ein kleines Kind erinnert. Dies wurde leider im Handlungsverlauf nicht besser und hat mich irgendwann ziemlich geärgert.   Der Schreibstil der Autorin war den jugendlichen Protagonistinnen angepasst und wirkte dabei auch nicht erzwungen, sondern sehr authentisch. Sara Barnard wählte passende Worte, die auch Jugendliche aktuell verwenden. Cool fand ich, dass sie auch kleine Chat- bzw. SMS-Gespräche zwischen den Freundinnen eingebunden hat und hier die Sprache dementsprechend angepasst hat. Die Autorin verwendet kurze, knackige Sätze gepaart mit ab und an etwas längeren, wodurch ich das Buch sehr schnell lesen konnte.   Die Handlung beginnt zunächst wenig Aufsehen erregend und zehrt auch insgesamt eher von den alltäglichen Erlebnissen der Mädchen. Die Dynamik entsteht dabei vor allem aus dem Hinzukommen von Suzanne. Sie verbirgt viele Geheimnisse, ist mysteriös und weckt die Neugier, wodurch ich als Leser an den Seiten fest gehalten wurde. Ich wollte wissen, wie sich die Beziehung zwischen ihr und den beiden besten Freundinnen Rosie und Caddy entwickeln würde. Mit fortschreitender Seitenzahl wird es auch dramatischer und die Handlung spitzt sich dann zu, was mir gut gefallen hat. So mochte ich die Handlung vor allem aufgrund der verschiedenen Fragen, die sich bei mir beim Lesen gebildet haben, und meiner dadurch geweckten Neugier.   Fazit „Wunder, die wir teilen“ ist eine Geschichte, die die Freundschaft zwischen drei Mädchen und damit verbundene Schwierigkeiten thematisiert. Durch Suzanne und ihre Geheimnisse kommen auch tiefgründige Aspekte hinzu, die der Geschichte dramatische Züge verleihen. Rosie war für mich eine sehr liebenswerte Protagonistin, die sehr reif war und mit der ich gut mitfühlen konnte. Caddy hingegen hat mich mit ihrer blinden, sturen Art etwas gestört. 4 von 5 Sternen!   Reihen-Infos Einzelband

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  • Freunde für immer!

    Wunder, die wir teilen
    Miriam0611

    Miriam0611

    16. December 2016 um 10:37

    Inhalt Über das Wunder der Freundschaft: Caddy und ihre beste Freundin Rosie sind unzertrennlich. Caddy wünscht sich an ihrem 16. Geburtstag, mehr wie Rosie zu sein: selbstsicher, lustig und interessant. Dann taucht Suzanne auf, faszinierend und voller Geheimnisse. Caddy, die sehr behütet aufgewachsen ist, himmelt sie an. Mit ihr zieht sie nachts um die Häuser und probiert alles aus, was sie sich vorher nicht getraut hat. Für Rosie ist in ihrem Leben kein Platz mehr. Suzannes Einfälle werden immer waghalsiger. Es dauert eine Weile, bis Caddy begreift, dass Suzanne professionelle Hilfe braucht und sie begreift, dass, auch wenn gerade alles auseinander fällt, auch Momente des Glücks passieren können. Meinung Dieses Buch war Teil des Zoella Book Clubs und daher hab ich es überhaupt erst gelesen, jedoch war ich nach der tollen Empfehlung von Zoe Sugg ziemlich enttäuscht. Die Idee, ein Buch über Freundschaft statt über Liebe zu schreiben, hat mir sehr sehr gut gefallen. Mal was anderes, hab ich mir gedacht und das buch gekauft. Eine gute Abwechslung zu den üblichen Jugendbüchern war es schon, aber leider nicht so, wie ich es mir erhofft hatte. Ich habe wirklich lange gebraucht, um dieses Buch zu lesen. Am Anfang musste ich mich immer wieder zwingen, weiterzulesen, da es teilweise wirklich langweilig war. Mir hat es zu lange gedauert, bis die Story ins Rollen kam. Naja, aber wenigstens kommt sie dann doch noch ins Rollen. Wie gesagt, die Idee mit einer über allem stehenden Freundschaft fand ich gut. Ich mochte die Dynamik der drei, mit Suzanne als einer Art Anführerin, Rosie einer ebenbürtigen Gegnerin und mit Caddy als eine (anfangs) unterwürfige Ergebene. Am Schluss kam die Handlung sogar so sehr ins Rollen, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte. Bis drei Uhr nachts habe ich gelesen und mitgefühlt, gelacht und geweint. Ich musste einfach wissen, wie es endet. Das Ende hat mich dann doch überrascht, weil es zwar passte, aber keineswegs das Friede-Freude-Eierkuchen-Happy-End war, welches ich vehement erwartet hatte. Ich habe dem Buch 3.5 Sterne gegeben, doch ich habe es wegen der aufgekommenen Langeweile von Anfang bis Mitte des Buches auf drei Sterne abgerundet. Trotzdem finde ich das Cover irgendwie cool, wenn auch das englische tausendmal schöner ist... Was echt selten vorkommt, normalerweise sind die deutschen Cover ja meiner Meinung nach die schönsten. Die Geschichte spielt in Brighton und ich habe unheimlich viele Orte aus meiner Zeit in Brighton wieder erkannt, daher habe ich mich in der Story irgendwie Zuhause gefühlt. Fazit Ich würde das Buch Mädchen von 13-16 empfehlen, da mir es mit 18 zu langweilig war. Man muss manchmal die 'Zähne' zusammen beissen und sich ein bisschen einem langweiligen Teil der Story durchlesen, doch dafür bekommt man ein tolles Finale. Die Story hat mich nichtsdestotrotz nicht so sehr überzeugt, da ich wohl einfach zu hohe Erwartungen hatte.

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  • Eine ehrlich thematisierte Freundschaftsgeschichte

    Wunder, die wir teilen
    Damaris

    Damaris

    17. October 2016 um 17:42

    "Wunder, die wir teilen" hat mich sofort interessiert, weil es ein Buch über Freundschaft ist. Über die Freundschaft zwischen drei Mädchen. Dieses Thema wird immer präsent bleiben, denn fast jeder hat ganz persönliche Freundschaftsgeschichten erlebt oder steckt mittendrin. Kann das funktionieren, wenn zu einer allerbesten Zweierfreundschaft plötzlich ein drittes Mädchen hinzukommt? Und belastet es eine Freundschaft zwangsläufig, wenn die neue Freundin große persönliche Probleme hat?Caddy wächst sehr behütet auf. Im Gegensatz zu ihrer besten Freundin Rosie, geht Caddy auf eine Privatschule. Die Mädchen haben aber ein tolle Beziehung, eine echte Freundschaft. Und weil Caddy immer sehr angepasst und unauffällig agiert, hat sie sich für ihr neues Lebensjahr drei elementare Dinge vorgenommen: Einen Freund finden, keine Jungfrau mehr sein, ein einschneidendes Ereignis erleben. Dieses einschneidende Ereignis kommt in Form von Suzanne, einem sehr hübschen Mädchen mit Charme und Charisma. Zuerst hat Caddy Angst, dass Suzanne sich zwischen Rosie und sie drängt. Doch das Gegenteil ist der Fall."Das habt ihr euch selbst eingebrockt", bemerkt Rosie. "Ich kann nichts dafür, dass du eine Strafe bekommen hast. Ich bin deine beste Freundin, ich werde dir nicht sagen, dass alles gut ist, wenn es das nicht ist. Ich finde, deine Eltern haben recht. So, jetzt ist's raus. Sie hat definitiv einen schlechten Einfluss auf dich." - S. 293Die Dynamik der Geschichte entsteht aus einer gewissen Normalität. Alles, was man liest, könnte einem selbst so passieren. Begonnen habe ich das Buch mit einer eindeutigen Sensationslust. Was diese Suzanne wohl so alles anstellen wird? Wird sie die Freundschaft zwischen Caddy und Rosie zerstören? Schnell war ich überrascht, dass die Handlung anfangs relativ unspektakulär daherkommt. Das steigert sich natürlich, aber hier geht es hauptsächlich um zwischenmenschliche Beziehungen zu Freundinnen und Familie, und eine Thematisierung von Problemen wie Misshandlung und den psychischen Störungen, die daraus resultieren.Während Rosie einen klaren Blick auf die Situation behält, musste ich über Caddy einige Male stark den Kopf schütteln. Sie scheint völlig eingenommen von Suzanne, verändert sich stark, wird bockig und rebellisch, was überhaupt nicht zu ihrer Persönlichkeit passt. Das ändert sich auch mit einem dramatischen Höhepunkt nicht wirklich.Die Autorin hat das Buch dennoch zu einem guten, den Umständen entsprechend positiven Ende gebracht. Sie hat mich tatsächlich mit Caddy und Suzanne versöhnt. Man entlässt beide (Rosie sowieso) mit einem guten Gefühl.Fazit"Wunder, die wir teilen" ist ein Buch über eine echte Freundschaft. Die Geschichte erscheint normal, fast alltäglich, und doch speziell mit ihrem dramatisch-schlimmen Thema. Ich habe gerne beobachtet, habe mitgefühlt, mich geärgert und war am Ende sogar positiv gerührt. Wenn es gelingt, dass der Leser die problematische Freundin zuletzt in einem ganz neuen Licht sieht, wurde vieles richtig gemacht. 4 von 5 Punkte für diese authentische Freundschaftsgeschichte.

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  • Bewegend und ehrlich

    Wunder, die wir teilen
    Seelensplitter

    Seelensplitter

    22. September 2016 um 12:47

    Meine Meinung zum Buch: Wunder die wir teilenAufmerksamkeit und Erwartung:Dieses Buch lachte mich aufgrund des Covers an, aber auch noch wegen etwas anderem und das dürft ihr auf dem Blog von mir entdecken :).Inhalt in meinen Worten:Beste Freundinnen sind etwas sehr kostbares und auch sehr schönes. Wenn man weiß wie die andere tickt, was sie gerne mag und was man am liebsten gemeinsam macht, doch bei Caddy ändert sich was, denn sie ist auf einer Privatschule und ihre beste Freundin ist auf einer anderen Schule. Dort lernt ihre beste Freundin auch Suzanne kennen, die auf einmal mitten drin in der Mädchen Freundschaft ist und aus besten Freundinnen wird eine Clique mit unvorstellbaren Folgen.Wie fand ich das Buch?Mich hat das Buch von der Ersten Seite in seinen Bann gezogen. Es hat was total berührendes. Und vielleicht bin ich von diesem Buch auch deswegen so überzeugt, weil ich mich selbst in der ein oder anderen Rolle gut hineinversetzen konnte und deswegen mitfühlen konnte.Vieles was die Autorin beschreibt, kenne ich in einer Form selbst und war gespannt, wie sie letztlich das Abenteuer beenden wird.Geschichte:Suzanne ist irgendwie die Hauptakteurin in diesem Buch. Sie hat kein leichtes Leben. Ihr Vater schlug sie, so dass sie zu ihrer Schwester geflüchtet ist, dort lernt sie dann eben auch Caddy und Rosie kennen. Doch Suzanne bleibt sich nicht ganz treu und stellt reihenweise Mist an. Ihr Leben ist ihr zu schwer, und sie ist sehr traurig. Zumindest wird das von Caddys Mama so an Caddy weiter getragen.Die Eltern von Caddy sind nicht von dieser Freundschaft überzeugt, denn sie finden, dass ihre Tochter zu sehr negativ beeinflusst wird, doch ob das wirklich der Fall ist, solltet ihr selbst heraus finden.Interessant fand ich auf jeden Fall, wie die Autorin in die Geschichte Suizid, Psychische Krankheiten, Co Abhängigkeit und auch Vertrauen und Verrat wunderbar beschreibt, und doch immer wieder einen Augenmerk auf andere Feinheiten legt.Um euch nicht noch mehr zu verraten, werde ich euch nicht noch mehr verraten ;).Die Geschichte geht jedoch so unerwartet aus, dass ich das Gefühl habe, obwohl sich alles gut gelöst hat, das es ein offenes Ende ist, und das es noch einmal ein Buch über Suzanne geben könnte. Zumindest würde ich es mir tatsächlich wünschen.Charaktere:Für mich sind die Charaktere sehr schlüssig, bis auf Rosie, bei ihr hätte ich eher vermutet, das sie noch mehr auf den Putz haut, letztlich hat aber Caddy die erwartete Rolle eingenommen und Rosie war letztlich die Starke.Dennoch finde ich es super, wie die Charaktere so gut gebildet sind und es Mädchen sein könnten, die auch heute und jetzt zu finden sind.Ich konnte mich vor allem sehr gut mit Suzanne hinein versetzen, denn sie ist mir irgendwie ähnlich. Auch wenn ich nicht ganz so rebellisch und brutal vor gegangen bin, in meinen Leben, wie es Suzanne tut. So kommt auch sehr gut das Cover zu Geltung, denn wie oft denkt man in Schwarz und Weiß und doch gibt es in diesem ganzen Buch sehr viel Farbe, wo ich immer wieder staunte, das gerade dieses Buch ganz anders endet, als erwartet.Was aber wirklich bemerkenswert ist, ist die Entwicklung von Caddy. Aus Mauerblume wird ein Schmetterling. Sie lernt wer sie wirklich ist und das sie so wie sie ist, in Ordnung ist. Auch fand ich einen gewissen Schachzug von Suzanne total bemerkenswert. Denn sie erklärt dem Leser, das man nicht zum äußersten kommen muss, sondern das es auch etwas wertvolles ist, wenn man etwas nicht verschleudert. (Es geht um das "Erste" mal).Fazit:Ein Buch, mit dem ich mich gut identifizieren konnte und jedem Mädchen an das Herz legen möchte, denn es zeigt, wie tief eine Freundschaft gehen kann, aber das man eben nicht alles mitmachen sollte.Ein Buch das aufzeigt, das Psychische Krankheiten existieren das aber kein Schubladendenken angebracht ist, denn oftmals kann es zu Wendungen und Überraschungen kommen, mit denen niemand rechnet und doch zeigt es auch auf, dass eine gewisse Co Abhängigkeit immer entstehen kann, wenn man selbst nicht gefestigt ist und das dies dann zu gewissen gefährlichen Situationen führen kannSterne:Ich gebe dem Buch über Freundschaft ganze fünf Sterne.

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  • Großartiges Buch über Freundschaft 4,5*

    Wunder, die wir teilen
    Lesegenuss

    Lesegenuss

    19. September 2016 um 16:17

    "Freundschaft", dieses Thema steht im Vordergrund der Geschichte um Caddy, Rosie und Suzanne. Erzählt wird es aus der Ich-Perspektive von Caddy und beginnt wenige Tage nach ihrem 16. Geburtstag. Für das kommende Jahr hat sie sich drei Vorsätze gefasst, nämlich1. mächte sie gern einen Freund finden. Einen richtigen.2. keine Jungfrau mehr sein.3. ein einschneidendes Ereignis erleben.Zitat S. 11Am Ende des Buches wird der Leser erfahren, nur ein Punkt davon kann sie streichen.Immer wieder fließen in den Text Mailnachrichten ein, so wie es halt heutzutage üblich ist.Die Freundschaft zwischen Caddy und Rosie war eng. Caddy und Rosie kennen sich von klein auf und sind seitdem beste Freundinnen. Trotz der Distanz durch die verschiedenen Schulen, die sie besuchen, an erster Stelle steht immer ihre Freundschaft. Dann taucht Suzanne auf und bringt Unruhe mit. Caddy mit ihren 16 Jahren geht auf eine Privatschule und ist eher der ruhige Typ.Rosie geht zur HighSchool und trifft dort die Neue, Suzanne. Merklich verändert sich das Verhalten, da Rosie mehr denn je mit Suzanne Zeit verbringt, meint Caddy. Suzanne ist eine Charaktere, die man erst im Lauf der Handlung näher kennenlernt wie auch ihre Vergangenheit.Das unsichtbare Freundschaftsband, was Rosie und Caddy verbindet, wird durch Suzanne auf eine harte Probe gestellt.  Doch nach und nach öffnet sich diese.Was macht körperlicher Mißbrauch aus einem Menschen? Sicher, er kann daran zugrunde gehen. Man behält Narben, innere und äußere, versucht zu überleben und setzt eine Maske auf. Der Hang zur Selbstzerstörung bleibt, und mit ihm kann mann schnell sein Umfeld mit hineinziehen.Die Romanidee entstand lt. Nachwort aus einem Bild im Kopf von einem Mädchen mit einem strahlenden Lächeln und einem traurigen Blick. Wie entwickeln sich Menschen, die wie hier im Buch missbraucht wurden? Was wird aus ihnen und vor allem, wie können sie sich öffnen, sich mitteilen um endlich den Schritt in ein neues Leben zu wagen, ohne den Ballast der Vergangenheit.Ohne Kenntnis der Buchinfo würde man nicht eine derartige Geschichte hinter diesem tollen Cover vermuten.Ein wirklich gutes All-Age-Buch, für alle, die sich nicht scheuen, etwas über Problemthemen zu lesen und sich damit auseinanderzusetzen. Das Buch zeigt, was Freundschaft bedeutet und wie wichtig sie ist. Auch wenn man zwischendurch immer wieder mal über ein paar Steine stolpert, man sollte nicht aufgeben

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  • Eine Mädchenfreundschaft, ohne Zickerei

    Wunder, die wir teilen
    CocuriRuby

    CocuriRuby

    25. August 2016 um 12:32

    In  diesem Buch geht es tatsächlich fokussiert über Freundschaft zwischen Mädchen – das ist im Jugendbuchbereich so eine Sache, weil es tausendmal mehr verkorkste Darstellungen von Mädchenfreundschaften gibt als gute. Ich finde dabei toll, dass die drei verschiedenen Charaktere deutlich werden, ohne dabei Stereotypen zu verwenden. Die Dynamik der Gruppe, fand ich sehr angenehm. Es ist nicht alles perfekt, aber sie sind für den anderen da und tun was sie können und dabei machen sie auch Fehler. Ich fand es gut, dass es nicht utopisch, ohne jeglichen Streit oder Konflikt dargestellt wurde. Man bekommt meiner Ansicht nach eine Art Rundumbild – es gibt Partys auf denen auch zu viel getrunken wird, aber auch Szenen in denen sie zusammen lernen. Es ist also nicht so schwarz-weiß. In meinem Alter sehe ich ein paar Dinge auch anders oder differenzierter. Manche Dialoge oder Verhalten fand ich auch ziemlich kindisch. Aber ich denke, dass diese Geschichte ziemlich gut dieses Jugendalter wiederspiegelt. Weitere Themen, die in dem Buch größere Rollen spielen, sind Häusliche Gewalt und psychische Störungen. Das fand ich auch ziemlich gut rüber gebracht – insbesondere für ein Jugendbuch. Es war vielleicht so tiefschichtig, wie es hätte sein können, aber auch alles andere als oberflächlich – es wurden durchaus viele verschiedene Seiten aufgezeigt und die Situation aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Wobei ein besonderer Fokus auf die Auswirkungen bzw. Folgen lag. Auch die Elternsicht birgt ein gewisses Konfliktpotential, weil die Eltern manchmal so unfair waren und glaubten es besser zu wissen. Dieses Gefühl der ungerechten Dominanz fand ich richtig gut beschrieben bzw. hat mich eben in diese Zeit zurück versetzt. Ich muss aber auch sagen, dass ich das Buch an manchen Stellen etwas gestreckt fand. Es entwickelt sich nicht unbedingt schnell, also rasant und spannend ist es nicht. An manchen Stellen hätte es für mich noch etwas emotionaler sein können – es ist nicht so, dass mich die Geschichte gänzlich kalt gelassen hätte, aber wirklich berührt hat sie mich eben auch nicht.   Fazit Ich fand die doch eher dunkleren Themen gut dargestellt – auch wenn es mich leider nicht so emotional erreicht hat, wie es hätte sein können. Aber besonders toll finde ich, dass das Buch zeigt, was Freundschaft ist und wo sie ihre Grenzen hat.

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