Sara Baume Die kleinsten, stillsten Dinge

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Inhaltsangabe zu „Die kleinsten, stillsten Dinge“ von Sara Baume

Ray sucht im Tierheim einen Hund gegen die Ratten in seinem Haus und nimmt den traurigsten Köter von allen mit: Einauge ist schreckhaft, immer hungrig und manchmal aggressiv. Nach einem schlimmen Zwischenfall am Strand steht die Polizei vor der Tür. Ray zögert nicht und packt Einauge ins Auto. So fahren die beiden die irische Atlantikküste hinab, während es draußen kälter und das Geld knapp wird. Am Ende müssen sie umdrehen, und der Leser erfährt Rays traurige Lebensgeschichte, von der er sich nur durch seinen Hund hat befreien können. Eine herzzerreißende Geschichte: Die Kunst der Autorin macht daraus eine Reise voll dunkel strahlendem Glanz.

Großartiger Debütroman mit einfachem, aber schönem, fast poetischen Schreibstil.

— AmyJBrown

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    Die kleinsten, stillsten Dinge

    AmyJBrown

    12. August 2017 um 11:42

    Ich habe dieses Buch als Ebook gelesen, weil mich der Klappentext neugierig gemacht hat. Es ist zwar kein Rezensionsexemplar, aber ich teile Euch trotzdem meine Gedanken dazu mit, weil dieses Buch etwas ganz Besonderes ist.Ein einsamer Mann Mitte fünfzig kommt ins Tierheim. Ray braucht einen Hund, wegen der Ratten in seinem Haus, und sucht sich den traurigsten Köter von allen aus: Im Kampf mit einem Dachs hat Einauge den Kürzeren gezogen; er ist sehr schreckhaft, immer hungrig, und wenn andere Hunde in der Nähe sind, wird er aggressiv. Ray, der die von den Eltern ererbte Bruchbude am Meer bisher kaum verlassen hat, findet in dem Hund einen Gefährten. Frühmorgens unternehmen die beiden lange Spaziergänge am Strand – bis eines Tages eine Frau mit Hund ihren Weg kreuzt. Einauge fällt den Rivalen an, und das Unheil nimmt seinen Lauf. Am nächsten Tag steht eine Polizistin vor der Tür. Ray wimmelt sie ab und flieht mit Einauge in seinem klapprigen Auto. So fahren die beiden, Menschen meidend, die irische Atlantikküste hinab, während es draußen immer kälter und das Geld immer weniger wird. Am Ende, beide essen längst nur noch Trockenfutter, müssen sie umdrehen. Und der Leser erfährt bei Rays Heimkehr dessen ganze traurige Lebensgeschichte, von der er sich nur durch die Verbindung mit seinem Hund hat befreien können.Sara Baume wurde 1984 in Lancashire geboren. Aufgewachsen ist sie im irischen Cork. Sie studierte Kunst und Design und hängte dann einen Abschluss in Creative Writing dran. Dies ist ihr erster Roman; er wurde von der Presse in Irland und Großbritannien gefeiert.Es ist mir wichtig, Euch das Buch zu präsentieren, weil es der stärkste Debütroman ist, den ich je gelesen habe, ich gehe sogar noch einen Schritt weiter und sage, dass ich generell kein vergleichbares Buch gelesen habe. Für mich ist es allerdings keine normale Erzählung, sondern ein Drama, denn Ray hatte beileibe keine schöne Kindheit, nein, er hatte eigentlich überhaupt keine Kindheit. Ich kann hier leider nicht erklären, wieso, denn dann würde ich spoilern, weil die ganze Geschichte erst im Laufe des Buches erzählt wird.Mich hat es nicht im geringsten gestört, dass wir hier persönlich fast nur Hund Einauge und Protagonist Ray kennenlernen, der Einauge seinen Lebenslauf in einem Monolog erzählt. Das klingt vielleicht nicht sonderlich spekulär, aber erstens sind es dafür die beiden Figuren und zweitens der Schreibstil der Autorin. Sie hat ebenso schöne, wie simple Worte gewählt, und trotzdem war es irgendwie poetisch. Ich finde, der Stil ist schwer in Worte zu fassen, mir hat er jedenfalls sehr gut gefallen und war der Hauptgrund dafür, dass ich von dem Buch so gefesselt war.Lediglich der Schluss hat mich etwas verstört zurück gelassen, aber das kann daran gelegen, dass ich ihn einfach nicht verstanden habe.

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