Sara Blædel Die vergessenen Mädchen

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Inhaltsangabe zu „Die vergessenen Mädchen“ von Sara Blædel

In einem abgelegenen Waldstück wird die Leiche einer Frau gefunden. Eine lange Narbe in ihrem Gesicht sollte es Kommissarin Louise Rick einfach machen, die Tote zu identifizieren, doch niemand meldet sie als vermisst. Louises Ermittlungen führen sie tiefer in die eigene Vergangenheit, als ihr lieb ist, und so manches Geheimnis, das lange im Wald verborgen lag, kommt endlich zutage …

Ein ruhiger Krimi, dessen Ende wirklich schockierend ist.

— mischiefmanaged
mischiefmanaged

Ein packender Krimi, den man nicht mehr aus der Hand legen will

— Annabeth_Book
Annabeth_Book

Ein ruhiger Krimi mit einem bewegenden Thema.

— twentytwo
twentytwo

Beste Lektüre für alle Freunde skandinavischer Kriminalgeschichten, mit ihren harten Detektiven und düsteren Geheimnissen.

— JulesBarrois
JulesBarrois

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  • Die vergessenen Mädchen

    Die vergessenen Mädchen
    Annabeth_Book

    Annabeth_Book

    22. March 2017 um 14:51

    Klappentext:Was lange im Wald verborgen lag, kommt endlich ans Licht.In einem abgelegenen Waldstück wird die Leiche einer Frau gefunden. Eine lange Narbe in ihrem Gesicht sollte die Kommissarin Louise Rick einfach machen, die Tote zu identifizieren, doch niemand meldet sie als vermisst. Louises Ermittlungen führen sich tiefer in die eigene Vergangenheit, als ihr lieb ist, und so manches Geheimnis, dass lange im Wald verborgen lag, kommt endlich zutage...Autorin:Sara Blaedel wurde 1964 geboren und ist die Tochter eines bekannten Journalisten und einer Schauspielerin. 2004 veröffentlichte sie ihren ersten Kriminalroman. In ihrem Heimatland wurde sie schon mehrmals zur beliebtesten Autorin gewählt.Sie lebt mit ihrer Familie in Kopenhagen.Inhalt:Eine Frauenleiche wird gefunden, ohne Personalausweis. Louise denkt, das dieser Fall bestimmt schnell gelöst sein wird, da die Frau eine auffällige große Narbe im Gesicht hat. Doch niemand scheint die Frau zu vermissen. Eine Frau kann einen entscheiden Hinweis geben, und Dinge die verborgen bleiben sollen kommen ans Licht.Erster Satz:Schwarzer Mann, Schwarzer Mann, dröhnte es in ihren Ohren, während die Zweige ihr die Schienbeine zerkratzten und die Steine ihr in die Füße schnitten.Meine Meinung:Als ich das Buch bei Piper entdeckte und den Klappentext gelesen hatte, wusste ich das diese Buch unbedingt bei mir einziehen musste. Und ich habe mir wahnsinnig gefreut, als es dann mit der Post ankam.Ich finde das Cover sehr schön gestaltet, und ich denke das die Frau auf dem Cover eins der vergessenen Mädchen darstellen sollte. Alles in einem finde ich das Cover sehr passend zu der ganzen Geschichte.Da ich eigentlich nicht der größte Krimileser bin, hat mich das Buch jedoch gepackt. Ich hatte kaum begonnen mit lesen, da wollte ich es schon nicht mehr aus der Hand legen.Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und leicht zu lesen, das es sehr viel Spaß gemacht hat das Buch zu lesen.Auch die Charakteren waren sehr schön und auch sehr authentisch gestalten. Louise war mir von Anfang sehr sympathisch und nach und nach lernt man auch etwas von ihrer Vergangenheit kennen, was ich sehr schrecklich fand, was diese Frau in so jungen Alter erleben hat müssen.Mit Eik der neue Partner von Louise musste ich genauso, wie sie erstmal klar kommen. Obwohl ich bestimmte Sachen nicht ganz so eng wie sie gesehen hätte.Aber am meisten hat mir Louises beste Freundin Camilla nicht gemochte, sie war mir einfach unsympathisch, da ich diese Art von Frauen einfach nicht mag. Erst sind die eigenen Sachen wichtiger und es heißt immer nur ich, ich, ich und wenn man damit nicht weiter kommt steckt man die Nase in die Sachen von anderen.Aber eigentlich ist sie das einige was mich an dem Krimi stört.Ich wusste nämlich bis zum Ende nicht wer der Täter war, obwohl ich wieder versucht habe zu schummeln und die letzten 2 Seiten wieder gelesen habe, tabte ich im Dunkeln und war wirklich überrascht wer es dann im Endeffekt war.Ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen, ob Krimi-Leser oder nicht Krimi-Leser, ihr werdet alle das Buch lieben so wie ich.Auch wird es in meinen Augen definitiv nicht das letzte Buch von dieser Autorin gewesen sein.

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  • handfester Einstieg in eine spannende Reihe

    Die vergessenen Mädchen
    derMichi

    derMichi

    31. December 2016 um 17:32

    Man möchte niemandem gerne unterstellen heimlich Inhalte anderer Autoren zu verarbeiten, aber die Parallelen zwischen Louise Rick und dem von Jussi Adler Olsen erfundenen Kommissar Carl Mørck sind unübersehbar: Beide arbeiten in einer Abteilung, in der ungelöste Verbrechen landen und die bei ihren Chefs kaum Ansehen genießt, ihre Fälle reichen weit in die Vergangenheit hinein, dazu kommen private Probleme Mitbewohner, die bereitwillig den Haushalt schmeißen. Vielleicht ist es auch der ganz besondere Geist dänischer Krimis, der Situationen wie diese immer wieder hervorbringt. Jenseits davon ist die Vorgeschichte von "Der Pfad des Todes" ähnlich spannend wie der Nachfolger. Der Einstieg ist aufregend, bis danach die ermittelnden Personen und deren Lebensumstände erst einmal vorgestellt wurden vergeht ein wenig Zeit. Wann immer die Handlung ins Stocken zu geraten scheint kommt aber in der Regel ein weiteres Verbrechen daher, so dass das Tempo konstant hoch bleibt. Hinweise auf Louises Vergangenheit sorgen für zusätzliche Spannung, denn für die Ermittlungen muss sie sich in ihre ehemalige Heimatstadt begeben und Fans nordischer Kriminalliteratur ahnen natürlich, dass es dort selten so friedlich zugeht wie es aussieht ... Insgesamt ein spannender Krimi, der abgesehen von manchen allzu konventionellen Elementen prächtige Unterhaltung bietet. Im Buch findet sich zusätzlich eine eingedruckte Landkarte, auf der die Tatorte anschaulich eingezeichnet sind. Schade nur, dass sie sich mitten im Buch befindet, denn man könnte sie beim Lesen öfter gebrauchen als nur an gerade dieser Stelle.

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  • Düsteres Geheimnis der Vergangenheit

    Die vergessenen Mädchen
    twentytwo

    twentytwo

    16. August 2016 um 17:47

    Kommissarin Louise Rick, frischgebackene Leiterin der neuen Sondereinheit der Vermisstenabteilung, bekommt gleich am ersten Arbeitstag einen mysteriösen Todesfall auf den Tisch. Eigentlich wollte sie sich erst mit den Gepflogenheiten der neuen Dienststelle vertraut machen, stattdessen ist sie, gemeinsam mit ihrem neuen Kollegen, auf dem Weg in das abgelegene Waldstück in dem die Tote gefunden wurde. Der Fall berührt sie tief, denn hier ist sie aufgewachsen. Sie kennt die Gegend wie aus der Westentasche und die meisten Einwohner der weit verstreut liegenden Höfe. Auch wenn ihre Ortskenntnis von Vorteil ist, fühlt sie sich in ihrer Haut alles andere als wohl. Zu schmerzhaft sind ihre Erinnerungen, die sie schon seit langem davon abhalten hierher zurückzukehren. Noch bevor sie am Tatort ankommen, finden sie unweit der ersten Fundstelle eine weitere Frauenleiche.Erste Spuren, die zu einem, mittlerweile geschlossenen, Heim für geistig zurückgebliebene Kinder führen, zwingen Sara sich im Lauf der weiteren Ermittlungsarbeiten immer mehr mit ihrer eigenen Vergangenheit auseinanderzusetzen. Sukzessive verschmelzen die damaligen Geschehnisse mit den aktuellen Fällen. Bis sich ihnen letztendlich die ganze Tragik der Dorfgemeinschaft erschließt und die Fälle endlich abgeschlossen werden können.FazitEine sehr vielschichtige Geschichte mit interessanten Charakteren, die der Handlung glaubhafte Authentizität verleihen und dadurch die bedrückende Thematik erträglich machen.

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  • Tiefes, verhängnisvolles Geheimnis.

    Die vergessenen Mädchen
    JulesBarrois

    JulesBarrois

    15. August 2016 um 15:54

    Die vergessenen Mädchen - Sara Blædel (Autorin), Marieke Heimburger (Übersetzerin), 352 Seiten, Piper Taschenbuch (1. August 2016), 9,99 €, ISBN-13: 978-3492309097 An ihrem ersten Tag in ihrem neuen Job, eine spezielle Sucheinheit für vermisste Personen, soll die 40-jährige Detektivin Louise Rick ihren Partner, Eik Nordström abholen. Sie findet ihn schlafend, ohnmächtig in einer heruntergekommenen Bar. Ein ordentlicher Schuss Whisky hilft ihm, sich wieder zu beleben, worauf er Louise mit „Wer zum Teufel sind Sie?" begrüßt. Sie muss ein Büro mit ihm teilen, wo er sie durch Rauchen und die Füße auf den Schreibtisch legen ärgert. Er benutzt ihre Teetasse ohne Erlaubnis, stellt ihr intime, persönliche Fragen. Ein attraktiver und anarchischer Kumpel in schwarzer Kleidung. Das fängt ja gut an. Und schon sind die beiden in ihrem ersten Fall: eine nicht identifizierte Frau mittleren Alters, deren Körper im Wald außerhalb der Stadt Hvalso gefunden wird, wo Louise aufwuchs. Also sind die Einflüsse von Luises Vergangenheit vorprogrammiert. Und als sich dann herausstellt, dass die Tote, die als Lisemette identifiziert wird, zwei Frauen sind, Lise Andersen und ihre Zwillingsschwester, Mette, und dass beide im Alter von 17 am selben Tag für tot erklärt wurden, ist die Verwirrung komplett: Die Leiche ist eindeutig Lise, aber wie kann sie bis vor kurzem sehr lebendig gewesen sein und was ist aus Mette geworden? Sara Blædel hat eine sehr engmaschige Geschichte gestrickt. Vielleicht mag es ein paar Seiten brauchen, bis der Leser in die Geschichte hineingezogen wird, aber dann wird er süchtig. Viele Drehungen und Wendungen und dunkle Geheimnisse lassen keine Sekunde Langeweile aufkommen. Ich liebe vor allem die einfache und direkte Art der Prosa und die Empathie sowohl für Opfer als auch für Schurken. Louise Rick, eine scharf gezeichnete Protagonistin, ringt zusätzlich mit ihren eigenen Schwächen und Ängsten in dieser spannend und gradlinig erzählten Geschichte – in der besten Art und Weise nordischer Kriminalliteratur. Die Auflösung ist schwer zu schlucken. Beste Lektüre für alle Freunde skandinavischer Kriminalgeschichten, mit ihren harten Detektiven und düsteren Geheimnissen. Ich warte schon ganz gespannt auf den nächsten Fall. Hier geht es direkt zum Buch auf der Seite des Piper Verlages https://www.piper.de/buecher/die-vergessenen-maedchen-isbn-978-3-492-30909-7 Fragen Sie in Ihrer örtlichen Buchhandlung nach diesem Buch. Wenn Sie in meiner Gegend „Landkreis Merzig-Wadern“ leben, dann wenden Sie sich an die Rote Zora: http://www.rotezora.de

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  • Die vergessenen Mädchen

    Die vergessenen Mädchen
    Cambridge

    Cambridge

    30. March 2016 um 19:24

    Der Klappentext beschreibt treffend den Anfang. Eine Frau kommt zu Tode, aber niemand scheint sie zu vermissen. Louise Rick ist seit kurzem die Leiterin besagter Vermisstenstelle. Sie und ihr neuer Partner verbeissen sich in das Schicksal dieser zunächst unbekannten Toten. Das Buch hat alles, was ein solider Krimi braucht. Eine komplexe und ungewöhnliche Story und eine Ermittlerin mit privaten Problemen, die in diesem Falle aber aus der Vergangenheit rühren. Was mir an diesem Buch aber Probleme bereitete, war der Schreibstil. Er ist seltsam ungenau, rasch und recht kühl. Ich hatte nicht das Gefühl, den Figuren nahe zu kommen. Sie werden wenig beschrieben. Auch Louises Familienverhältnisse und ihre Freunde bleiben seltsam wage. Es wurde viel angeschnitten, was nicht zu Ende geführt wurde. Da es aber schon einen Nachfolgeband um Louise Rick gibt, ist das wohl Absicht. Aber auch in der Handlung selber ging mir vieles oft zu rasch, manches wurde irgendwie verhuscht geschrieben. Oft hatte ich das Gefühl, etwas verpasst zu haben, aber meist wurde die fehlende Information dann nachgeschoben, was mich andauernd aus dem Lesefluß brachte. Die Geschichte selber ist durchaus gut, auch wenn mir die ganze Tragik dann leider doch nicht wirklich nahe ging. Das Ende kam dann rasch aber es wurde nicht ganz rundum nit allem abgeschlossen. Aber das mag auch in dem nächsten Band erst zu Ende geführt werden. Ich bin etwas ratlos, wie ich das Buch bewerten soll, da ich die Story gut fand aber leider am Schreibstil fast verzweifelt bin. Blaedels Art zu erzählen war so gar nicht meins. Ich bin noch unschlüssig, ob ich dem Folgeband eine Chance geben werde.

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  • "Allein sein war auch nicht gut. Schon gar nicht für den, der zurückblieb."

    Die vergessenen Mädchen
    R_Manthey

    R_Manthey

    14. August 2015 um 09:24

    Vor einer Woche hatte Louise Rick die fachliche Leitung der neugegründeten Sondereinheit der Kopenhagener Vermisstenstelle übernommen und etwas blauäugig ihren sicheren Job bei der Mordkommission aufgegeben. Niemand wusste, ob diese Einheit lange Bestand haben würde. Da wird eine Frauenleiche in einem Waldstück entdeckt, das Louise bestens kennt, weil sie in der Gegend aufwuchs. Eigentlich gehört dieser Fall überhaupt nicht zu ihrem Aufgabengebiet, denn niemand vermisst diese Frau. Und offenbar liegt auch kein Gewaltverbrechen vor, denn die Tote scheint erst vor kurzem hier verunglückt zu sein. Doch dann finden die Ermittler heraus, dass die Frau eigentlich schon vor 30 Jahren in einem dänischen Irrenhaus an einer Lungenentzündung verstorben sein soll. Kurz darauf wird ganz in der Nähe eine Frau brutal vergewaltigt und ermordet. Hängen diese Ereignisse zusammen, und lassen sich auch frühere ungeklärte Todesfälle in diesem Waldstück in ein gemeinsames Bild bringen? Aus dieser verworrenen Ausgangslage heraus erzählt die Autorin eine spannende und sehr geradlinig vorgetragene Geschichte tragischer Verwicklungen, die zu einer Zeit begann, als man geistig zurückgebliebene Menschen in Dänemark von ihren Verwandten trennte und für immer wegsperrte. Sie entwickelt daraus einen klassischen Kriminalroman, der auch in ländliche Strukturen eintaucht, in denen ihre Hauptfigur, Louise Rick, aufwuchs und in denen ihre erste wirkliche Liebe auf für sie unbegreifliche Weise scheiterte. So sonderbar diese Geschichte auch zunächst klingen mag, so glaubhaft ist sie, wenn man sich an ihren Ausgangspunkt stellt und diese Situation als gegeben annimmt. Das ist für einen Kriminalroman vielleicht etwas ungewöhnlich, ebenso wie die völlig unaufdringlich vorgebrachte Schilderung aus heutiger Sicht unhaltbarer Zustände in dänischen Anstalten. Zwar kaut man sich beim Lesen nicht die Fingernägel vor Spannung ab, dennoch aber fesselt die Handlung, weil sich die Rätsel wirklich erst gegen Ende zu einer Lösung entschlüsseln.

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