Sara Crowe In ziemlich bester Gesellschaft

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Inhaltsangabe zu „In ziemlich bester Gesellschaft“ von Sara Crowe

Sues Mutter hat sich umgebracht, doch ihr Vater hat bereits eine Neue. Da ist die Siebzehnjährige heilfroh, dass sie eine Einladung ihrer exzentrischen Tante Coral erhält. Tante Coral lebt auf Schloss Egham. Ein Admiral, ein Bohemien, ein unsichtbarer Geist und die geschiedene Delia bilden eine ungewöhnliche WG, doch Sue lebt sich schnell ein. Vor allen Dingen aber will sie die Wahrheit über den Tod ihrer Mutter herausfinden - und die entpuppt sich als sehr unbequem.

Eine tolle Abwechslung

— danasbuchtraum
danasbuchtraum

Englisches Flair und die Suche nach dem Leben

— Palomapixel
Palomapixel

eine stille Geschichte und sehr ansprechend erzählt.

— Katzini127
Katzini127

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    In ziemlich bester Gesellschaft
    danasbuchtraum

    danasbuchtraum

    23. December 2015 um 22:53

    Ich habe diesem Buch echt nicht viel zugetraut, jedoch hat es mich sehr positiv überrascht! Das Cover überzeugt auf jedem Fall durch seine Schlichtheit, jedoch passt dieseds kräftige Rot nicht unbedingt zu dem knallpinken Buchschnitt. Sue wächst einem richtig an`s Herz, da sie und ihre Familie alles andere als perfekt sind und sie einem dadurch sympatisch wird, ganz anders als bei anderen Familienmitgliedern. Jedoch fängt,an irgendwie sofort an, Tante Coral zu mögen und auch sonst sind viele tolle Charaktere, die man sehr schnell mag. Außerdem ist Sue in vielen Dingen ein typischer Teenager und wird einem dadurch umso sympatischer. Ich kann kein vergleichbares Buch nennen, weil mir wirklich keins einfällt, was diesem wirklich ähnlich ist. Esgibt zwar viele Bücher die in der Tagebuch- Form, jedoch wird dies von Sue geführt und diese kann nicht unbedingt fehlerfrei schreiben, weswegen auch Rechtschreibfehler in dem Buch sind, was mich bis zum Ende verwirrt hat, einem jedoch auch daran erinnert hat, das nichts perfekt und fehlerfrei ist. Auch die Zeitform hat mich am Anfang ziemlich verwirrt, jedoch hat sich dies im Laufe der Geschichte geklärt und ich habe dadurch auch vieles dazu gelernt.

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  • Exzentrik und Liebe

    In ziemlich bester Gesellschaft
    Palomapixel

    Palomapixel

    08. June 2015 um 13:57

    "Manche Leute beschließen exzentrisch zu sein  und manche beschießen es nicht und sind es trotzdem. " In ziemlich bester Gesellschaft von Sara Crowe ist so vieles in einem, dass es mir schwer fällt es in eine Kategorie zu packen. Es ist Familiendrama, Tagebuch, Vergangenheitsroman, Geistergeschichte und Sammlung von Lebenserfahrung in einem.  Die Hauptprotagonistin, die siebzehnjährige Sue, ist ein ernstes und etwas naives Mädchen das gerne Autorin werden möchte. Ihre Mutter hat sich umgebracht und das stürzt sie in eine tiefe Schlucht des Nachdenkens, über sich, die Liebe und das Leben. Ihr Vater hat bereits eine neue Freundin, was für sie unerträglich ist. Deswegen kommt die Einladung ihrer exzentrischen Tante Coral, sie auf ihrem riesigen aber maroden, englischen Landsitz zu besuchen gerade recht. Sie hofft dort Abstand von den Ereignissen und Ruhe zum Schreiben zu finden. Tante Coral wohnt dort mit einem alten Admiral, ganz Gentleman der alten Schule und ihrer Hippiefreundin Delia zusammen. Am liebsten sitzen alle im Wintergarten und trinken Bombay Saphire. Sue fühlt sich zunächst einsam und verlassen doch schließlich merkt sie, dass das exzentrische Grüppchen mit Tante Coral als Anführerin die rettende Insel in ihrer zerbrochenen Welt werden kann. Als sie sich auch noch unglücklich verliebt, ihr Vater wieder heiraten will und die Decke vom Herrenhaus einstürzt, überschlagen sich schließlich die Ereignisse und Sue erfährt endlich Wahrheiten, die ihr Leben neu ordnen können.  Das Buch behandelt so viele Themen, Gefühle und auch Zeitzonen gleichzeitig, dass es mir oft schwer fiel dran zu bleiben. Vor allem die Unterbrechungen, die durch die Auszüge aus Sues Schreibversuchen entstanden, empfand ich oft als störend und für die Geschichte unwichtig. Man springt immer wieder in die Vergangenheit durch Tante Corals Tagebucheinträge und kommt dann in der Gegenwart von Sues Tagebucheinträgen an. Diese Briefform, die immer wieder im Buch die Geschichte zusammen führt, hat mir ganz gut gefallen. Es gibt ja durchaus Ungereimtheiten, die so nur der Leser, der beide Tagebucheinträge der Personen kennt, zusammen führen kann. Man wird also mitwissender Beobachter und kann so nach und nach die Geheimnisse von Green Place Herrenhaus entschlüsseln. Auch wenn die Geschichte oft konfus wirkt, da Sues Gedankengänge doch sehr naiv und durcheinander sind. Die Sprache und die Gedichtsauszüge im Buch sind so wundervoll, hoffnungslos romantisch und blumig wie ein englisches Teeservice mit Rüschendecke, Rosen und Goldrand. Das Buch ist ein Stückchen englisches Flair, verwebt mit den Wirren der ersten Liebe und den Lasten der Vergangenheit. Die vielen Zitate und schlauen Merksätze bringen eine tolle Atmosphäre ins Buch genau so wie Sues Rechtschreibfehler und die Wörter, die sie immer wieder vertauscht. Denn nur so kann aus Sues Geschichte die sie schreibt,einem ernsthaften Roman eine historische Satire werden. Das Buch ist gut zu erkennen am feuerroten Einband, der ähnlich wie die Keep calm... Sprüche gestaltet ist. Allerdings erkennt man am rosa Buchschnitt das Tante Corals Stil auch hier allgegenwärtig ist. Zum Buch erschienen im Heyne Verlag gehts hier *

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  • eine stille Geschichte und sehr ansprechend erzählt.

    In ziemlich bester Gesellschaft
    Katzini127

    Katzini127

    01. March 2015 um 16:33

    Im Buch "In ziemlich bester Gesellschaft" von Sara Crowe geht es um Sue auf ihrem Weg ins Erwachsenenleben. Es ist eine stille Geschichte und wird sehr ansprechend erzählt. Sue möchte Schriftstellerin werden und ihr Weg dorthin geht durch die Höhen und Tiefen ihres sehr jungen Lebens, in dem sie schon viel erleiden musste. Ihre Mutter hat sich umgebracht, ihr Vater hat schon viel zu schnell eine Stiefmutter gefunden und will die dann auch noch heiraten. Und dann verliebt sich Sue auch noch unglücklich...dabei ist das Glück doch so nah...aber ist der Spatz in der Hand wirklich besser als die Taube auf dem Dach? Fasziniert hat mich die Idee des Commonplace Books. Davon habe ich zuvor noch nie gehört. Ansonsten hätte ich das schon selbst in die Tat umgesetzt. Im Kontext des Buches war ich erstmal verwirrt, denn mir war nicht klar, wer die Einträge in das Commonplace Book schreibt und um was es geht. Nachdem ich das Buch nun gelesen habe und den Schluss kenne, werde ich das Buch nun nochmal mit mehr "Verstand" lesen ;-) Sehr irritiert haben mich am Anfang die Rechtschreibfehler und ich war sehr dankbar, dass auf den Klappentexten erwähnt war, dass das so gehört - ansonsten hätte ich das Buch wohl nach den ersten 20 Seiten weggelegt. Denn erst am Ende des ersten Buchdrittels erfährt man, dass Sue schwierigere Worte liebt, aber nie ganz korrekt einsetzen kann (da kommt es dann zu Wortschöpfungen wie der Nannasekunde, der Protzidur oder der Parfümflasche von Yv Sang Laurang). Fazit: durchaus eine Leseempfehlung wenn man keine Action erwartet und sich auf die leicht skurrile (laut Sue: eckzentrische) Welt, die Sue umgibt, einläßt.

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  • Exzentrisch? Ja. Unterhaltsam? Leider nein.

    In ziemlich bester Gesellschaft
    jess020

    jess020

    04. February 2015 um 14:59

    Das knallrote Cover ist ein wahrer Hingucker und genau nach meinem Geschmack, auch die Inhaltsangabe verspricht unterhaltsame Lektüre – kein Wunder also, dass ich von Vorneherein sehr gespannt auf den Debütroman von Sara Crowe, “In ziemlich bester Gesellschaft” war. Als Sue es Zuhause nicht mehr aushält, zieht sie kurzerhand zu ihrer Tante Coral und wohnt gemeinsam mit ihr, dem Admiral und Delia  in einem riesigen Schloss. Dort will Sue vergessen, dass ihre Mutter sich umgebracht hat und ihr Vater nach nicht nur einem Jahr ihr bereits seine neue Freundin vorstellen will. Außerdem arbeitet sie in einem Café, um sich was dazuverdienen und verliebt sich dabei ganz unglücklich. Das Wichtigste aber, was sie in ihrer Zeit auf Schloss Egham tun will – endlich ihr eigenes Buch schreiben. Denn Sue will unbedingt Schriftstellerin werden. Da trifft es sich ja ganz gut, dass die anderen Bewohner Eghams ihr zuliebe gleich eine Schreibgruppe gründen, in der es so manches drunter und drüber geht. Die Inhaltsangabe versprach viel Sarkasmus, sowie eine ordentliche Portion schwarzen Humors – von beidem bin ich großer Fan. Doch leider konnte ich davon nicht besonders viel in der Handlung wiederfinden. Schon der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr schwer, da mir die Protagonistin leider von Anfang an eher unsympathisch war und das auf eine Art und Weise, dass ich gar nichts mehr von ihr lesen wollte. Keine guten Voraussetzungen für den weiteren Handlungsverlauf. Ich habe jedoch schon des öfteren Bücher gelesen, die sich eben erst nach den ersten fünfzig bis hundert Seiten entfaltet haben und mich erst dann begeistern konnten. Insofern zwang ich mich zum Weiterlesen und hoffte auf das Beste. Dies war hier aber leider nicht der Fall. Zwar ließ sich Sues Geschichte mit der Zeit besser lesen, als klar wurde, wer welche Bedeutung hat, welche Personen was tun. Unterhaltsamer wurde es jedoch bis zum Ende hin nicht mehr, zumindest nicht für mich. Sicherlich sind die Charaktere in diesem Roman etwas exzentrischer, als man sonst vielleicht gewohnt ist und generell mag ich Anderes auch, da es immer ein wenig Abwechslung bringt, vor allem wenn man viel liest. Sue fand ich aber durchweg nervtötend, naiv und stellenweise richtiggehend dumm, so sehr mir es leid tut, das über eine Protagonistin sagen zu müssen. Übrigens hat Sue eine (eine von vielen…) Eigenart – sie verdreht gerne Fremdwörter und beherrscht die Rechtschreibung in manchen Fällen nicht so besonders. Dies wird auch im Schreibstil wiedergespiegelt: die Fehler, die Sue macht – die Handlung wird nämlich direkt aus Sues Perspektive erzählt – wurden auch so übernommen. Kurzum, im Text sind zwar nicht sehr viele, aber doch einige Rechtschreibfehler. Mich als kleine Rechtschreibfanatikerin stört dies ziemlich, auch wenn ich die Idee an sich eigentlich richtig gut finde. Es gibt der Handlung noch etwas Außergewöhnliches und Authentisches, doch leider überwiegte letztendlich mein Sinn für Rechtschreibung als die Lust auf etwas Authentizität. Zumal dies an der tatsächlichen Handlung für mich auch nichts mehr groß positiv veränderte. Von Sara Crowes Debüt habe ich mir ehrlich gesagt wirklich viel versprochen, weil es so vielversprechend klang – umso größer war dann die Enttäuschung über eine ziemlich naive und nervige Protagonistin und eine Handlung, die mich leider mehr gelangweilt und gar nicht unterhalten konnte. Sehr schade, aber von mir gibt es für “In ziemlich bester Gesellschaft” leider keine Leseempfehlung.

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