Sara Douglass Battleaxe

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Inhaltsangabe zu „Battleaxe“ von Sara Douglass

Epic fantasy in the tradition of Trudi Canavan, Fiona McIntosh and Robert Jordan.

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  • Der Auftakt einer grandiosen Saga

    Battleaxe

    SiCollier

    07. August 2013 um 18:31

    I am afraid to tell you that I, we, believe the news is worse than you yet realise.* (Seite 130) Meine Meinung Es ist etwa zehn Jahre her, daß ich die „Weltenbaum Saga“, wie sie in der deutschen Ausgabe genannt wird, zum ersten Mal gelesen habe. Auf Grund der Veröffentlichungspolitik des deutschen Verlages (3 Bände aufgeteilt in 6, mit halbjährlichem Erscheinungsrhythmus) bin ich seinerzeit nach dem ersten deutschen Halbband auf die Originalausgabe umgestiegen, was ich nicht bereut habe; jetzt habe ich gleich auf Englisch begonnen. Das hatte auch den Vorteil, daß ich nicht darüber nachdenken muß, wer oder was denn der als Reihentitel genannte „Weltenbaum“ ist. Es gibt einen [i]Earth Tree[/i], einen „Erdbaum“, der eine Rolle spielt. Aber von einem „Weltenbaum“ habe ich weder in der deutschen noch der englischen Fassung gelesen. Viele Details und manche Entwicklung waren mir nicht mehr präsent, so daß ich das Buch wieder neu entdecken konnte. Dabei empfand ich es durchaus als Vorteil, daß ich die große Linie - bis hin zum Ende - noch im Kopf habe, konnte ich dadurch doch so manche versteckte Andeutung als solche erkennen. Es ist eine harte Welt, die die Autorin hier zum Auftakt ihrer Bücher über Tendencor entwirft; an manchen Stellen sollte man vielleicht nicht zu zartbesaitet sein. Von der Anlage her mittelalterlich, mit zunehmend mehr Fantasyelementen, je weiter die Handlung voranschreitet. Das betrifft die Enchanter/Zauberer der Icarii und deren Kräfte wie etwa auch die Geschöpfe des Bösen mit Gorgrael an der Spitze. Vom Earth Tree / Erdenbaum, der der deutschen Ausgabe vermutlich den Serientitel gab, ganz zu schweigen. Sara Douglass läßt sich Zeit für die Entwicklung sowohl der Figuren als auch der Handlung; etwas, was meinen Lesegewohnheiten sehr entgegenkommt. Für mich war das genau die richtige Mischung aus Handlung und Erklärung, aus „Action“ und „Ruhe“. Im Verlauf des Buches entwickelte dieses einen solchen Sog, daß ich noch jetzt gedanklich ganz gefangen in den Wirren von Tencendor bin. Wie beim ersten Lesen, so hat mich das Buch auch jetzt sofort wieder in seinen Bann gezogen, auch oder gerade weil ich weiß, worauf das alles hinaus läuft. Als Vorbild für den Seneschal, die „Kirche“ in Achar, hat sie die mittelalterliche Kirche genommen, wie Sara Douglass in einem Interview einmal äußerte. Und so manches an Denken und Handeln wird einem vermutlich genau von daher auch bekannt vorkommen. Interessant an der Gesamtkonstellation finde ich, daß entsprechend der „Prophezeiung des Zerstörers“ sich die seit Ewigkeiten verfeindeten Bevölkerungsgruppen zu einer Streitmacht unter einem Anführer vereinen müssen, wollen sie überleben. Das heißt, es müssen teilweise jahrtausendealte Vorurteile und Vorbehalte überwunden werden, was nicht einfach ist und zu mancher Komplikation führt. Denn durch die lange Trennung voneinander ist man sich natürlich auch fremd geworden, was Mißtrauen fördert. Die größte Herausforderung in dieser Hinsicht ist das wohl für den StarMan, der mehr oder weniger alles, was er bisher gelernt und geglaubt hat, über Bord werfen muß, um seine Aufgabe erfüllen zu können. Dessen Entwicklung, seine Vorbehalte und langsames Herantasten an die neue Aufgabe, schienen mir glaubhaft dargestellt. Etwas ungewöhnlich ist für meine Begriffe, daß es zwar einen absolut Bösen - Gorgrael - gibt, aber seine Gegenspieler nicht im gleichen Maße „absolut gut“ sind, sondern ihre Fehler und Macken haben. Es ist also keine schwarz-weiß Darstellung, sondern es finden sich viele Grautöne dazwischen. Die Welt von Tencendor/Achar ist möglicherweise nicht bis ins letzte Detail hinein zu Ende gedacht, dennoch konnte mich die Autorin überzeugen. Sehr schnell war ich geistig in Tencendor (bzw. Achar, wie es in diesem Buch noch weitgehend heißt) angekommen, und sah die Handlung wie in einem Film vor meinem inneren Auge ablaufen. Immer wieder sind dabei mythologische Elemente in die Geschehnisse verwoben, so daß ich mich an mancher Stelle fragte, ob man nicht die ganze Geschichte (oder doch weite Teile davon) mythologisch auffassen könnte bzw. sollte. Die Figuren erstanden recht plastisch vor meinem inneren Auge, die Unterschiede in der Mentalität der verschiedenen Völker wurden deutlich und für mich nachvollziehbar in deren Denken und Handeln, auch wenn mich manches, z. B. bei den Avaren, durchaus verwundert hat. Mit dem letzten Kapitel ist der Handlungsbogen dieses Buches zwar abgeschlossen, aber die großen Fragen naturgemäß unbeantwortet, der Fortgang durchaus ungewiß; es ist schließlich der erste Band einer Trilogie. So bleibt nichts übrig, als möglichst bald zum Folgeband „Enchanter“ zu greifen, der nahtlos an diesen anschließt. Kurzfassung Der Auftakt der Serie bietet alles, was ein gutes Fantasyepos braucht und gibt Anlaß zur Vorfreude auf die Folgebände. Sinngemäße Übersetzung: * = Ich fürchte, ich muß, wir müssen, Euch mitteilen, daß die Nachrichten übler sind, als Euch bisher bewußt ist.

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