Die Glaszauberin: Die Macht der Pyramide (Threshold 1)

von Sara Douglass 
3,7 Sterne bei3 Bewertungen
Die Glaszauberin: Die Macht der Pyramide (Threshold 1)
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Kagalis avatar

Gute und spannende Ideen, aber mangelnde Ausarbeitung und fehlende Details. Die Glaszauberin ist ein sehr kurzweiliger Roman.

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Inhaltsangabe zu "Die Glaszauberin: Die Macht der Pyramide (Threshold 1)"

»Sara Douglass ist die unangefochtene Meisterin der Mythen und schillernden Fantasien.« Publishers Weekly

Über das Land Ashdod breitet sich der Schatten einer gigantischen Pyramide – sie ist das Werk machtgieriger Magier und eine Brücke in die Unendlichkeit. Doch noch ist die Pyramide nicht vollendet. Sklaven arbeiten unter unmenschlichen Bedingungen an dem gewaltigen Bauwerk, unter ihnen die junge Glaskünstlerin Tirzah. Sie verfügt über eine rätselhafte Begabung: Sie kann das Wispern des Glases im Innern der Pyramide hören. Und es verrät ihr ein grausames Geheimnis. Sobald der Bau vollendet ist, wird ein mächtiger Dämon aus der Unendlichkeit erwachen und Ashdod mit Tod und Zerstörung überrollen …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492984010
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:327 Seiten
Verlag:Piper Fantasy
Erscheinungsdatum:02.05.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    CoffeeToGos avatar
    CoffeeToGovor 4 Monaten
    in einem Rutsch durch - bitte mehr davon!

    Inhalt
    Tirzah wird mit ihrem Vater als Sklaven verkauft, um beim Bau einer Pyramide behilflich zu sein. Tirzah stellt Glasnetze her und weil das Glas zu ihr spricht, ist sie außerordentlich geschickt darin.
    Alles scheint mehr oder weniger friedlich zu verlaufen, bis sie die Aufmerksamkeit eines bösen Magiers auf sich zieht und zu allem Unglück sagt ihr das Glas eine schreckliche Zukunft  nach Fertigstellung der Pyramide voraus.

    Eigene Meinung
    Die Geschichte von Tirzah hat mich unglaublich positiv überrascht! Ich bin praktisch hineingesogen und am Ende unsanft wieder ausgespuckt worden.

    Tirzah ist eine sehr sympathische Protagonistin. Intelligent, aber nicht zu rebellisch um unvorsichtig zu werden. Ihre Gabe verleiht der Geschichte eine besondere Würze.

    Auch die Liebe kommt hier nicht zu kurz, allerdings anders, als man erwarten würde. Es war wirklich zum Dahinschmelzen! Toll, toll, toll, ich schmachte immer noch!

    Ich kann es kaum erwarten Band zwei in den Händen zu halten. Es war durchweg spannend und glänzte durch einen guten Aufbau. Erst lernen wir Tirzah in ihrem vorherigen Leben kennen, dann lebt sie sich auf der Baustelle ein und dann gibt es noch eine große Wendung. Richtig toll durchdacht.

    Einziges Manko: Der Klappentext verrät schon Sachen, die erst in Band zwei vorkommen... von einem Dämon ist hier zum Beispiel noch nicht die Rede... danke auch.   

    Fazit
    Es lohnt sich wirklich das Buch zu lesen!! So schnell es geht werde ich mit Band zwei beginnen!

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    Aglayas avatar
    Aglayavor 4 Monaten
    Die Liebe ist wichtiger als die Magie

    Weil sich ihr Vater verschuldet hat, wird Tirzah mit ihm in die Sklaverei verkauft. Glücklicherweise beherrschen sie das wertvolle Handwerk der Glasbearbeitung, so finden sie bald einen Käufer und landen auf einer grossen Baustelle. Eine riesige Pyramide soll mit Glas veredelt werden und Tirzah merkt, dass sie die Gefühle dieser Pyramide empfangen kann…

    Die Geschichte wird in der Ich-Perspektive der Protagonistin Tirzah in der Vergangenheit erzählt. Tirzah ist nicht ihr richtiger Name, sondern der, den sie als Sklavin erhält. Wie sie wirklich heisst, wird nicht erwähnt. Wirklich schlau wurde ich aus ihr nicht. Die gewählte Perspektive eignet sich zwar eigentlich ideal für tiefe Einblicke in das Seelenleben und die Gedanken der Figur, trotzdem blieb sie irgendwie unfassbar für mich. Vor allem die Veränderung ihrer Gefühle für verschiedene Personen konnte ich nicht nachvollziehen. Auch blieb sie immer ziemlich unbeeindruckt, egal was passierte. Leute sterben, sie wird vergewaltigt? Egal, weitermachen wie bisher.

    Die Handlung präsentiert sich zwar auf den ersten Blick als Fantasygeschichte, ich empfand sie insgesamt aber eher als Liebesgeschichte. Zwar sind gewisse übernatürliche Phänomene wichtiger Teil der Erzählung, aber ich hatte doch den Eindruck, Tirzahs Beziehung zu den anderen Figuren stehe im Mittelpunkt. Der Schluss löst eigentlich nichts auf, sondern bildet nur den Übergang zum nächsten Band, was ich nicht sonderlich mag. Da es sich bei "Die Glaszauberin" um den ersten Band einer zweiteiligen Reihe handelt, wird wohl ein Grossteil der Action (falls es solche in der Reihe überhaupt gibt) für den Nachfolgeband aufgespart, dieser hier war ziemlich ruhig.

    Der Schreibstil der Autorin Sara Douglass lässt sich flüssig lesen. Dieser erste Band der Reihe hat mich durchaus unterhalten, jedoch war die Spannung nicht so hoch, dass ich den Nachfolger kaum mehr erwarten kann. Ausserdem möchte ich den Klappentext kritisieren, der nicht nur zu viel über diesen Band verrät, sondern auch Punkte aufgreift, die wohl erst im Nachfolger zum Thema werden.

    Mein Fazit
    Die Liebe ist wichtiger als die Magie

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    Kagalis avatar
    Kagalivor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Gute und spannende Ideen, aber mangelnde Ausarbeitung und fehlende Details. Die Glaszauberin ist ein sehr kurzweiliger Roman.
    Gute Ideen, weniger gute Umsetzung

    Hier haben wir mal wieder ein Beispiel dafür, was man an einem Inhaltstext alles falsch machen kann. Nicht nur, dass der Text jedes, aber auch wirklich jedes potenzielle Geheimnis dieser Geschichte schon verrät, nein er greift sogar Ereignisse aus dem Nachfolgeband vor, ganz nach dem Motto: „Wir erzählen dem Leser jetzt alles, was im Buch passiert, damit er nicht von irgendeiner Wendung überrascht ist und am Ende gar Spannung empfindet, das wollen wir ja mal gar nicht und noch besser: wir erzählen auch gleich die Hälfte vom zweiten Band, sicher ist sicher.“

    Meine Meinung

    Aber genug gemeckert, kommen wir zum Wesentlichem, dem Buch. Leider konnte mich dieses auch nicht Hundert Prozent überzeugen und ehrlich gesagt viel mir die Bewertung recht schwer, denn auf der einen Seite hat es mich neugierig auf den Nachfolger gemacht, auf der anderen Seite habe ich doch einige Kritikpunkte.

    Eine interessante Idee
    Was mir gut gefallen hat, war die Grundidee. Tirzahs Gabe die Stimme des Glases zu hören und so wunderschöne filigrane Kunstwerke erschaffen zu können fand ich faszinierend und auch die Pyramide und ihre Geheimnisse weckten meine Neugierde. Leider haperte es dann ganz schön bei der Ausarbeitung dieser gelungenen Ideen.
    Bestes Beispiel sind hier die Magier. Ihre Magie basiert auf mathematischen Grundsätzen, was ebenfalls kein schlechter Einfall ist. Ich mag es, wenn Magie gewissen Regeln und „Naturgesetzten“ unterworfen ist. Leider wird weder beschrieben wie genau die Magie eigentlich funktioniert, noch was die sogenannten Magier damit machen können. Sie werden von allen ehrfurchtsvoll die Magier genannt, aber nirgendwo steht was sie eigentlich können und bis auf eine kleine Szene im Buch übt auch kein Magier seien Magie aus. Können sie Feuerbälle verschießen? Schweben? Wer weiß?
    Auch die wenigen Beschreibungen der Grundprinzipien ihrer Weltanschauung waren für mich schwer zu begreifen, wobei ich mir nicht sicher bin, ob das an den mangelnden Details liegt, oder ob ich einfach zu doof war es zu verstehen. Mathe war noch nie meine Stärke.

    Es fehlt die Liebe zum Detail
    Leider ging es mit vielen Ereignissen, Hintergründen und Charakteren in diesem Buch so. Überall fehlten Details, vieles war unzureichend ausgearbeitet und manchmal wirkt es regelrecht so, als hätte die Autorin einfach keine Lust gehabt sich eine schlüssige Begründung einfallen zu lassen. Ganz besonders unrealistisch fand ich es zum Beispiel, dass Tirzah nachdem sie zwei Wochen lang in der Sklavenkarawane den Wärtern zugehört hatte plötzlich deren Sprache perfekt beherrscht. Nochmal um mitschreiben: Sie hatte bis dato noch nie ein Wort dieser Sprache gehört, und Wärter einer Slavenkarawane, die durch einen sagende Wüste reisen sind wohl weder besondere Plaudertaschen, noch ist anzunehmend, dass sie sich besonders wortgewaltig ausdrücken. Dennoch beherrscht Tirzah die Sprache anschließend nahezu perfekt und mit einem solch umfassenden Vokabular, dass sie sich sogar problemlos mit den gehobenen Magiern unterhalten und mit den Handwerkern fachsimpeln kann. Ist klar. Wenn Sprache lernen (Selbst mit einigermaßen ausgeprägten Sprachtalent) so einfach wäre, könnten alle Sprachschulen dieser Welt dicht machen.
    Und diese Liste der mangelnden Ausarbeitung könnte ich leider noch eine ganze Weile weiterführen, besonders auch in der Liebesgeschichte, zu der ich zwar nicht viel sagen kann ohne zu spoilern, die aber definitiv ebenso fadenscheinig und nicht nachvollziehbar ist. Schade. Insgesamt wirkt es oft wie eine Fantasyversion eines Groschenromans.

    Das klingt jetzt alles ziemlich harsch und lange Zeit tendierte ich auch eher zu zwei, statt drei Sternen. Doch dummerweise oder glücklicherweise, wie man‘s nimmt, hat mich die Geschichte als Ganzes und besonders das Ende doch so neugierig gemacht, dass ich trotzdem wissen will, wie es denn nun ausgeht mit der Pyramide und Tirzah.

    Fazit
    Die Glaszauberin ist ein sehr kurzweiliges, fast schon Heftroman ähnliches Buch, dass zwar mit einer interessanten Idee und einer relativ spannenden Geschichte aufwarten kann, jedoch unter mangelnder Ausarbeitung und der fehlende Liebe zu Details sehr zu leiden hat.

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