Manchmal braucht man kein fancy Sterne-Restaurant, sondern einfach nur einen guten Plan, ein bisschen Gemüse und jemanden, der weiß, was er da tut – und genau das liefert Sara Forte. Ihr Kochbuch ist wie ein Abendessen mit Freunden: unperfekt, entspannt und trotzdem richtig lecker. Die Rezepte schreien geradezu nach “Mach mich!”, und das Beste – sie halten auch, was sie versprechen. Kein Hokuspokus, keine Zutaten, die man nur in Feenläden bekommt, sondern ehrliche, frische Küche, die schmeckt und satt macht.
Die Kapitel sind super durchdacht. Morgens gibt’s fluffige Bananenpfannkuchen oder diese genialen Süßkartoffel-Zimt-Schnecken, die sofort gute Laune machen (und gefährlich süchtig machen). Mittags wird’s bunt mit Bowls, Quesadillas und knackigen Salaten, abends dann gemütlich mit Butternut-Steaks, Hähnchenbällchen oder Pasta, die alle glücklich macht – sogar die, die sonst nur Nudeln mit Ketchup essen.
Was mich besonders überzeugt hat: Sara zeigt, dass gesunde Ernährung kein Stress sein muss. Mealprep-Tipps, saisonale Ideen, alles so erklärt, dass auch Küchenchaoten wie ich klarkommen. Das Buch sieht dabei noch so schön aus, dass man es fast auf dem Couchtisch liegen lassen möchte.
Kleine Minuspunkte? Ein paar Zutaten sind schon sehr kalifornisch – “Sonnenblumencreme” klingt eher nach Yoga-Retreat als nach Dienstagabend – aber mit ein bisschen Kreativität geht das alles. Unterm Strich: ein Kochbuch, das wirklich inspiriert, Spaß macht und Lust auf gemeinsames Kochen bringt. Around our Table? Gerne öfter bitte.



