Sara Foster Wintermoor

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Inhaltsangabe zu „Wintermoor“ von Sara Foster

Das Moor vergisst nicht. Ein Jahr ist es her, dass Grace mit ihrer kleinen Tochter das einsame North Yorkshire fluchtartig verließ. Ein Jahr, seit ihr Mann spurlos im Moor verschwand. Seitdem sucht Grace nach Antworten. Doch als sie jetzt ins Moor zurückkehrt, stößt sie auf eine Mauer des Schweigens. Welches Geheimnis verbergen ihre Nachbarn? Wem kann sie trauen? Und was bedeuten die merkwürdigen Träume? Während Schneestürme das Dorf von der Außenwelt abschneiden, wird Grace klar: Jemand versucht mit allen Mitteln, die Wahrheit vor ihr zu verbergen. Wie weit wird er gehen?

Lesenswerter Krimi aus Nord-Yorkshire mit seinen Mooren, gut durchdacht, stimmiger Plot - bin positiv überrascht -für Krimifans empfohlen ;)

— SigiLovesBooks
SigiLovesBooks

Die viel gelobte Atmosphäre ging leider völlig an mir vorbei. Wer düsteren Stoff sucht, findet bessere Varianten. Unterm Strich ganz nett.

— hirselara
hirselara

Spannend, düster, lesenswert!

— DarkReader
DarkReader

Ganz mein Geschmack. Ein Krimi in England, auf dem Land, abgelegen, im Winter mit Schneestürmen und Geheimnissen und einem Vermißtenfall.

— Winterzauber
Winterzauber

Hoffentlich schreibt die Autorin noch mehr Bücher dieser Art

— beyond_redemption
beyond_redemption

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    Wintermoor
    DarkReader

    DarkReader

    18. February 2014 um 14:07

    Mit dem hier vorliegenden Buch hat die Autorin genau meinen Lesegeschmack getroffen. Familiengeheimnisse, eine düstere Moorlandschaft im winterlichen England zur Weihnachtszeit, eine spannende Geschichte, was will man mehr? Mir gefiel das Buch sehr gut, ich habe mich keinen Moment gelangweilt und war mitten in der Geschichte um die junge Witwe Grace und ihrer kleinen Tochter Millie gefangen. Detailreiche Ortsbeschreibungen, interessante Charaktere und eine faszinierende Örtlichkeit machten das Buch zu einem runden Lesevergnügen. Der Schreibstil gefiel mir sehr gut, er war flüssig und leicht zu lesen. Verzwickte Familienverhältnisse und ein altes Geheimnis kamen da gerade Recht, um eine spannende Story zu weben in einer düsteren Landschaft, die zu einer anderen Jahreszeit sicherlich faszinierend ist. Alles in allem ein Buch, welches ich nur empfehlen kann für gemütliche Abende oder Nachmittage auf dem Sofa bei einer guten Tasse Tee und englischem Teegebäck. Viel Vergnügen!

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  • Unterhaltsamer Winterkrimi

    Wintermoor
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    11. August 2013 um 16:05

    Was hier zuerst nach Standard-Story aussieht, entwickelt sich schnell zu einem sehr angenehm geschriebenen, spannenden Kammerspiel in einem eingeschneiten Dorf in Yorkshire. Die Geschichte ist erfrischend unblutig und dennoch will man unbedingt wissen, wie es weitergeht und gruselt sich bei den Schauergeschichten rund ums Moor, die immer wieder einfließen. Ich habe den Roman schnell gelesen und werde sicher weitere Bücher der Autorin ins Auge fassen. Frauen (einfach wegen der jungen Mutter als Protagonistin, mit der man sich schon sehr identifiziert), die einen atmosphärischen, unvoyeuristischen Krimi zu schätzen wissen, sei das Buch sehr ans Herz gelegt.

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  • Rezension zu "Wintermoor" von Sara Foster

    Wintermoor
    sabine_schwab

    sabine_schwab

    13. December 2012 um 18:00

    "Ich muss mit dir reden..." ist das Letzte, was Grace von ihrem Mann hört. Nur ein paar Worte auf einen Zettel notiert und sie sieht ihn nicht wieder. Nur ihre kleine Tochter steht im Kinderwagen vor dem Haus. Adam ist verschwunden. Ein Jahr später kehrt sie zurück an den Ort des Geschehens, in ein Moor in Yorkshire und sie beginnt eine mühsame Spurensuche, die nur immer mehr Fragen aufzuwerfen scheint. Dieses ist ein ganz besonders schönes Buch. Das fiel mir schon bei den ersten Sätzen auf. Die Autorin hat eine so sanfte Sprache, sie umhüllt den Leser mit ihren Worten, fängt ihn ein und trägt ihn weg. Es ist auch ein trauriges Buch - denn Moorgeschichten haftet immer etwas Düsteres und Hoffnungsloses an. Aber es ist auch ein unterhaltsames Buch, das ich nur schwer aus der Hand legen konnte, weil ich immer weiter lesen wollte, weil die Geheimnisse mich in ihren Bann zogen, genau so wie die Geister und Gespenster des Moores....

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  • Rezension zu "Wintermoor" von Sara Foster

    Wintermoor
    sddsina

    sddsina

    13. May 2012 um 17:51

    Auf diesen Krimi bin ich vor allem wegen dem tollen Cover gestoßen. Der Klappentext versprach dann auch viel Spannung und so dachte ich, dass ich mal wieder ein richtig gutes Buch zum schmökern gefunden habe. Leider bin ich nach den 350 Seiten nicht so begeistert, wie die anderen Rezensenten hier vor mir. Ich hatte Probleme mit dem Spannungsaufbau, vielen Nebencharakteren und konnte mich nicht richtig in die Geschichte einfinden. Zum Inhalt: Vor einem Jahr sind Adam und Grace mit ihrer kleinen Tochter Millie in ein kleines Haus ins einsame North Yorkshire gezogen. Kurz darauf verschwand Adam, ohne eine Spur zurückzulassen. Nun kehrt Grace mit ihrer Tochter zurück und versucht endlich zu erfahren, was damals wirklich passiert ist. Unter dem Vorwand das Haus umbauen zu wollen, zieht sie wieder ein. Sie stößt schnell auf einige Ungereimtheiten und seltsame Nachbarn, die sich weigern mit ihr über das Verschwinden von Adam zu reden. Dazu kommen schreckliche Träume und das Gefühl etwas wichtiges übersehen zu haben. Warum schweigen ihre Nachbarn, ist Adam wirklich nur abgehauen wie die Polizei es behauptet oder steckt vielleicht etwas anderes dahinter? Wer auch immer den Klappentext zu diesem Buch verfasst hat, sollte wirklich gelobt werden. Dort wird soviel versprochen, dass mich sofort vom Kauf dieses Buches überzeugt hat. Als ich dann aber die entsprechenden Stellen im Buch gelesen habe, war ich verwirrt, enttäuscht und irgendwie auch sauer, denn hier wird einem nicht das geboten, was man erwartet hat. Am seltsamsten fand ich im Nachhinein zum Beispiel den folgenden Satz: "Während Schneestürme das Dorf von der Außenwelt abschneiden, wird Grace klar: Jemand versucht mit allen Mitteln, die Wahrheit vor ihr zu verbergen." Nun schneit es wirklich im kleinen Dorf recht viel, allerdings bekommt man nie das Gefühl, sie sind von der Außenwelt abgeschnitten, schließlich verlässt Grace doch häufig genug für einen Spaziergang das Haus. Nur einen Nachmittag sind sie daheim, bis ihr bester Freund James draußen einen Weg freigeschaufelt hat. Genauso ist "mit allen Mitteln" eine total überspitzte Darstellung, denn soviel passiert da schließlich nicht. Ich möchte an dieser Stelle nicht spoilern, dazu soll eine Rezension schließlich nicht da sein, aber jeder der dieses Buch gelesen hat, wird sicher erkennen können, dass da reichlich beschönigt und spannungsgeladener dargestellt wurde, als es letztlich ist. Ein großes Problem war für mich der Spannungsaufbau im Buch. Insgesamt sind es 350 Seiten zu lesen und mindestens bis Seite 250 hat Grace noch gar nicht richtig begonnen nach Adam zu suchen. Natürlich kommen manchmal überraschende Dinge ans Licht, aber wenn dann nur zufällig beim aufräumen und eigentlich sind sie dann auch nicht so überraschend. Viel mehr klammert sich Grace da an die letzten Strohhalme und erzeugt höchstens Mitleid bei mir. Der Leser verbringt also die meiste Zeit mit Grace und ihren Besuchern, während sie das Haus aufräumen, zum Essen eingeladen sind und Weihnachten feiern. Es gibt auch viele kleine Handlungen, die für den Verlauf der Geschichte eigentlich nebensächlich sind. Ich will damit nicht sagen, dass das dieser Teil des Buches komplett Langweilig war, ich habe diese Beschreibungen teilweise auch ganz gern gelesen (sonst würde ich schließlich auch nicht auf 3 Sterne kommen), aber wenn man aus dem Klappentext erwartet, dass Grace eine richtig spannende Suche nach ihrem Mann aufnimmt, die von irgendwem (vielleicht einem Mörder?) sabotiert wird, dann kann man sich über diese ganzen belanglosen Beschreibungen nur wundern. Daneben bleiben leider auch die Charaktere sehr blass. Grace und ihren Nachbarn Ben lernt man ganz gut kennen, zu ihnen kann man auch Sympathie aufbauen. Der Rest allerdings ist enttäuschend. Kurz tauchen da beispielsweise andere Nachbarn auf, der beste Freund James oder der Polizist und auch Meredith mit ihren Töchtern (Claire nehme ich da raus) kam mir überhaupt nicht nah. Ich kam mir immer vor wie eine Unbeteiligte, die sich den Bericht von Grace durchliest, obwohl ich normalerweise sehr schnell in Bücher eintauche und mich voll mit den Charakteren identifiziere. Dieses mal fand bei mir neben der Sympathie für Grace und Ben (und vielleicht noch etwas Interesse für Claire und Grace' Schwester Annabel) gar nichts statt und das ist schade. Vielleicht hätte man dann lieber mehr Seiten anfügen sollen und dafür die Charaktere besser ausarbeiten können. Die letzten 50 Seiten strotzen dann nur so vor Spannung. Alles was ich auf den vorherigen Seiten noch vermisst habe, wird hier wieder aufgeholt. Es gibt noch einige kleinere Überraschungen, allerdings hätte ich mir da auch noch etwas mehr Ideenreichtum gewünscht. Am Ende wird alles so einfach begründet, dass es fast etwas konstruiert gewirkt hat. Aber das Ende war zufriedenstellend und es bleiben immerhin keine Fragen offen, was ich bei Krimis immer sehr schätze. Die Atmosphäre in dem Buch um das Moor herum ist durchgehend recht düster und hätte es mehr überraschende Wendungen und mehr spannende Suche nach Adam gegeben, dann hätte dieser Krimi auch durchaus was für mich sein können. Leider war es für mich kein Krimi sondern viel mehr ein Roman, erzählt von Grace, in dem es leider viel zu viele unwichtige Details und zu schwache Nebencharaktere gab, die mir den Bezug zur Geschichte genommen haben. Ich kam nicht richtig rein in dieses Buch, bereue aber auch nicht es einmal gelesen zu haben. Es war für einmaliges Lesen mal so zwischendurch vollkommen in Ordnung, denn auch der Schreibstil ist angenehm zum runterlesen. Erneut lesen würde ich es aber nicht.

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  • Rezension zu "Wintermoor" von Sara Foster

    Wintermoor
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. January 2012 um 18:29

    "Sie müssten längst da sein", denkst sie Grace, als sie in dem kleinen Cottage, dass ihr Mann Adam von seinen Großeltern geerbt hat, auf ihn und ihrer wenige Monate alte Tochter Millie wartet. Wenig später findet sie den Kinderwagen mitsamt Millie vor der Haustüre stehen. Von Adam fehlt jede Spur. Ein Jahr später wagt sich Grace an den Ort des Geschehens zurück. Sie will endlich damit abschließen und möchte daher zumindest sagen können, alles in ihrer Macht stehende getan zu haben, um herauszufinden, was Adam zugestoßen ist. Doch in dem kleinen Dörfchen ist nicht so wie es scheint. Grace beginnt, die Nachbarn und Bekannte auszufragen und stößt auf eine Mauer des Schweigens. Einzig Ben zeigt sich hilfsbereit und schlägt ihr vor, das Cottage zu renovieren. Bei diesen Renovierungsaktionen stößt Grace auf Dinge, die weitere Fragen aufwerfen. Schon bald merkt Grace, dass jemand mit allen Mitteln versucht, sie auf dem Dorf zu vertreiben um die Wahrheit zu verschleiern. Wie weit wird er gehen? * Ich persönlich liebe Romane, die ein wenig düster, tragisch und vorallem gruselig sind. Und was wäre für solch eine Stimmung der beste Schauplatz? Natürlich das Moor! Daher ging ich mit hohen Erwartungen an den Roman heran. Ich versprach mir eine gruselige Stimmung für einige schaurige und spannende Stunden. Was soll ich sagen? Ich wurde nicht enttäuscht! Wer sich nun von der Betitelung "Kriminalroman" abschrecken lässt, dem sollte gesagt sein, dass es sich doch eher um einen Mix aus Thriller und Spannungsroman mit einigen Horrorelementen handelt. Zumindest ist das meine Auffassung von "Wintermoor". * Zuerst einmal ist mir der unheimlich bildgewaltige Schreibstil der Autorin aufgefallen. Man kann sich die Umgebung, allen voran das Moor, sehr gut vorstellen. Die bereits erwähnte schaurige Stimmung kommt schon nach den ersten paar Seiten auf. Alleine die Beschreibung des Moors, dazu noch im Winter, rief bei mir als Leser ein gehöriges Gänsehautgefühl hervor. Dennoch lies sich der Roman sehr leicht lesen und als Leser ist man sofort im Lesefluss drinnen. * Die düstere und gruselige Atmosphäre, die der Roman auf den Leser überträgt, wird noch verstärkt, durch einzelne skurrile oder undurchsichtige Charaktere. Da ist zum einen der schräge "Flatter-Jack" zu nennen, der Eulen als Haustiere hält und ihnen gerne mal Mäuse zum Fraß vorwirft. Zum anderen ist da noch die undurchschaubare Meredith, die zwar freundlich erscheint, sich allerdings auch sehr distanziert und kühl verhält. Das alles wird noch von mysteriösen Standuhren, die unvermittelt stehen bleiben und ohne menschliches Zutun aufeinmal wieder weiter schlagen, getoppt. Wer sich also, ohne großes Blutvergießen, einmal auf die subtile Weise gruseln will, ist mit diesem Buch sicherlich recht gut bedient. * Die Charaktere waren für mich alle sehr authentisch. Grace verhält sich durchgehend wie die typische Mutter und sorgt sich rührend um Millie. Ihre Taten sind nachvollziehbar und auch wenn sie sichtlich unter dem Verlust ihres Mannes leidet, jammert sie nicht und wirkt zu keiner Zeit schwach und unbeholfen. Dennoch hat sie auch ihre weichen Charakterzüge, die sie menschlich und sympathisch werden lassen. Auch Ben, der zunächst recht eigenartig wirkt und undurchschaubar ist, schließt man als Leser, trotz (oder gerade wegen) seiner verschlossenen Art sofort ins Herz. Denn auch er kann sich in der Nähe der richtigen Menschen öffnen. Mir persönlich hat auch Annabel, Grace Schwester, sehr gut gefallen. Sie ist so ganz anders als Grace und stellt daher eine erfrischende Abwechslung dar. Sie bringt ein wenig Spaß und Leichtigkeit in den sonst eher düsteren und traurigen Roman hinein und lockert diesen auf. Mich persönlich hat das Ende dann jedoch ein wenig enttäuscht. Es war mir zu unspektakulär und als Leser hatte man kein "Aha-Erlebnis". Das Ungeklärte rund um Adam wird gegen Ende zwar aufgeklärt, allerdings nicht so, dass der Leser Verbindungen zu irgendwelchen Taten oder Äußerungen einzelner verdächtiger Personen sehen kann. Ich hatte mir eine viel undurchschaubarere Auflösung erhofft, die den Leser sprachlos lässt. So lies mich das Ende relativ kalt. * Dennoch hat "Wintermoor" in meinen Augen 4 Sterne verdient. Alleine die Atmosphäre hat mich so in den Bann des Romans gezogen, dass ich ihn innerhalb von zwei Tagen ausgelesen habe. Mitunter war mir sogar tatsächliche ein wenig ängstlich zumute, wenn ich nach dem Lesen einiger Kapitel im Dunkeln draußen war. Wer sich also mal wieder auf die subtile Art und Weise gruseln möchte und dabei vorallem Wert auf die Atmosphäre legt, der ist mit "Wintermoor" sicherlich sehr gut bedient!

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  • Rezension zu "Wintermoor" von Sara Foster

    Wintermoor
    LisaLu

    LisaLu

    21. January 2012 um 20:55

    Grace und ihr Mann Adam ziehen aus dem schnelllebigen London in das abgelegene Moor, in ein kleines Dorf in der Nähe von Ockton. Sie ziehen mit ihrer dreimonate alten Tochter Millie in das kleine Cottage von Adams Großeltern. Es soll ein Versuch sein, Millie auf dem Lande aufwachsen zu lassen, doch Grace ist sich nicht sicher, ob sie es in der Einöde aushalten wird. Adam dagegen ist begeistert, noch einmal in das Dorf zu kommen, in dem er kurze Zeit nach dem Tod seiner Mutter lebte. Sie beginnen sich häuslich einzurichten und alles sieht so aus, als läge eine ruhige Zukunft vor ihnen. Doch nach nur einer Woche verschwindet Adam. "Hat sich abgesetzt", "Das passiert oft bei jungen Vätern" meint die Polizei. Grace zieht völlig am Boden zerstört zu ihren Eltern nach Frankreich um über ihren Verlust hinwegzukommen. Doch die quälende Frage, was mit Adam passiert ist, lässt ihr keine Ruhe und nach einem Jahr zieht es sie zurück in das winterliche Moor. Dort trifft sie erneut auf Meredith und ihre Familie, die sich aufopferungsvoll um Graces Cottage gekümmert hat. Als jedoch immer wieder unerklärliche Dinge im Cottage passieren, weiß Grace nicht, ob es die richtige ENtscheidung war, zurückzukommen. Langsam beginnen Zweifel in ihr zu keimen, ob wirklich niemand weiß, was mit Adam passierte. Wem kann sie noch vertrauen? Ihren Nachbarn, Emma und ihrem Mann oder dem undurchsichtigen Ben, der unbedingt Graces Cottage renovieren will? Und was ist mit Meredith und ihrer Familie? Wissen sie mehr? Meine Meinung: Eigentlich passiert nicht wirklich viel in dem Buch und streckenweise ist es auch etwas langatmig - trotzdem möchte man die Wahrheit wissen. Was ist mit Adam passiert? Wer weiß etwas? Langsam baut sich eine subtile Spannung auf, die auch mit gespenstischen Elementen verbunden wird. Man fiebert mit Grace mit und hofft, dass sie heil aus der Sache herauskommen wird. Die ganze Stimmung, die Beschreibung des Moors und des Winterwetters passen sehr gut zu einem Leseabend vor dem Kamin.

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  • Leserunde zu "Wintermoor" von Sara Foster

    Wintermoor
    Daniliesing

    Daniliesing

    Seid ihr bereit für ein weiteres, fesselndes Buch in unserem Thriller-Special mit dem Rowohlt Verlag? Ab heute könnt ihr euch wieder für eine Leserunde bewerben, dieses Mal zu "Wintermoor" von Sara Foster: "Das Moor vergisst nicht. Ein Jahr ist es her, dass Grace mit ihrer kleinen Tochter das einsame North Yorkshire fluchtartig verließ. Ein Jahr, seit ihr Mann spurlos im Moor verschwand. Seitdem sucht Grace nach Antworten. Doch als sie jetzt ins Moor zurückkehrt, stößt sie auf eine Mauer des Schweigens. Welches Geheimnis verbergen ihre Nachbarn? Wem kann sie trauen? Und was bedeuten die merkwürdigen Träume? Während Schneestürme das Dorf von der Außenwelt abschneiden, wird Grace klar: Jemand versucht mit allen Mitteln, die Wahrheit vor ihr zu verbergen. Wie weit wird er gehen?" "Wintermoor" ist der perfekte Thriller für die jetzt kommenden kalten Tage, um es sich mit einem packenden Buch gemütlich zu machen. Er überzeugt durch eine düstere, geheimnisvolle Atmosphäre, die den Leser tief in Graces Geschichte hineinzieht. **** Bewerbung **** Möchtet ihr mehr über das Geheimnis im Buch erfahren? Kein Problem, denn wir suchen 25 Testleser für "Wintermoor", die das Buch gemeinsam in einer Leserunde diskutieren und später eine Rezension schreiben möchten. Wenn ihr Lust und Zeit habt, dann bewerbt euch bis spätestens 21.11. unter "Bewerbung & Bekanntgabe der Gewinner" für eines von 15 Testleseexemplaren, indem ihr folgende Frage beantwortet: Im Buch schneiden Schneestürme das Dorf, in dem Grace sich befindet, von der Außenwelt ab. Stellt euch die Situation vor, auch ihr wärt für unbestimmte Zeit von der Außenwelt abgeschnitten - wie würdet ihr reagieren und euch die Zeit vertreiben? Hier noch der Link zur Leseprobe als Anregung: http://www.rowohlt.de/fm/131/Foster_Wintermoor.pdf ******************************* weitere Aktionen im Thriller-Special: Tag 1: http://www.lovelybooks.de/leserunde/Der-Mann-der-kein-M%C3%B6rder-war-von-Hans-Rosenfeldt-796236710/?liste=modern Tag 2: http://www.lovelybooks.de/thema/Thriller-Special-Buchverlosung-zu-Tabu-von-Casey-Hill-796576800/?liste=modern

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  • Rezension zu "Wintermoor" von Sara Foster

    Wintermoor
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. January 2012 um 21:07

    Inhalt Andrew zieht mit seiner Frau Grace und Töchterchen Millie in das kleine und beschauliche Dörfchen Roseby, dort werden sie künftig in dem Cottage wohnen, das er geerbt hat. Doch eine Woche später ist der Traum zu Ende, Andrew kehrt von einem Spaziergang nicht zurück. Ein Jahr später kehrt Grace zurück nach Roseby, die Vergangenheit holt sie ein und diesmal will Grace Antworten. Meinung Wintermoor ist für mich kein klassischer Krimi oder gar ein Thriller, denn eigentlich passiert überhaupt nichts Spektakuläres, es tauchen keine Leichen wie am laufenden Band auf, es gibt auch keine rasanten Verfolgungsjagden oder Menschen die in Angst und Schrecken leben müssen, weil ein Verrückter irgendwo im Dunklen lauert. Dennoch ist das nicht negativ zu werten, denn Wintermoor ist überaus spannend, mitreißend und fesselnd, die geheimnisvolle Atmosphäre, die sich durch die komplette Geschichte zieht, ließ mich auch mal das Atmen vergessen. Der Schreibstil ist sprachlich sehr einfach gehalten und macht es leicht in dem Buch zu versinken. Sara Foster hat die Stimmung von Roseby und dem kalten Winter wunderbar eingefangen und zu Papier gebracht. Die Schilderungen sind gleichzeitig bedrückend und schön, lassen einen erschaudern und lächeln. Die Charaktere waren sehr gut ausgearbeitet, Grace Handlungen waren für mich sehr authentisch und obwohl ich rein gar nichts mir ihr gemein habe, hatte ich kein Problem mich in sie hineinzuversetzen. Die anderen Charaktere waren sehr rätselhaft, ich hatte immer so eine Vorstellung, wer was als nächstes machen oder sagen würde, aber es kam immer ganz anders. Da war der Überraschungsmoment definitiv auf deren Seite. Cover Das Cover finde ich recht unscheinbar, man sieht einen Vogel auf einem Zweig sitzen, über ihm hängen Beeren. Der Hintergrund ist in einem winterlichen blau gehalten. Ein Cover Kauf wäre das Buch bei mir nicht geworden, womit ich nicht sagen möchte, dass das Cover hässlich ist, es geht nur in der Flut anderer unter. Fazit Ein Krimi der etwas anderen Art, voller Spannung und Gänsehautmomente ohne je brutal zu sein. Wintermoor ist der Tipp für die kalten Tage, ein Sofa, eine Wolldecke, ein heißes Getränk und schon kann man abtauchen.

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  • Rezension zu "Wintermoor" von Sara Foster

    Wintermoor
    NiliBine70

    NiliBine70

    03. January 2012 um 11:05

    Inhalt: Die junge Grace und ihr Mann Adam haben den Schritt gewagt und sind in ein Cottage aufs Land gezogen, in die Heimat Adams. Sie sind nunmehr zu Dritt, die kleine Tochter der beiden soll in einem schönen Umfeld aufwachsen. Eines Abends verschwindet Adam mit der Kleinen und taucht nie wieder auf. Seltsamer Weise steht der Kinderwagen mit der kleinen Tochter auf den Stufen vor der Haustür. Doch Adam bleibt verschwunden. Grace zieht mit ihrer Tochter zu ihren Eltern, doch jetzt, ein Jahr nach den merkwürdigen Vorkommnissen, kehrt sie zurück, um ihre Angelegenheiten zu regeln, das Haus auf Vordermann zu bringen und endlich zu entscheiden, wie alles weitergehen soll. Der Verlust ihres Mannes lässt sie nicht los und so fängt sie an, zu hinterfragen und scheint damit in ein Wespennest gestochen zu haben und in der kargen, aber doch schönen Umgebung scheinen viele viele Geheimnisse zu schlummern, die die Dorfbewohner lieber als solche belassen würden. Meine Meinung: Das Vergessen im Moor Angekündigt ist dieses Buch als Krimi. Und so bin ich auch daran gegangen, es zu lesen. Ich habe gewartet, auf Bösewichte, auf Täter. Doch was ich bekam, war eine Familiengeschichte, in die mehr Personen involviert waren, als gedacht. Alles, was einem in der Einsamkeit eines Dorfes im Moor einfallen kann an bösen Gedanken, das passierte in der Vergangenheit. Und die arme Grace muss das jetzt ausbaden. So kam es mir vor. Aber das soll nicht heißen, dass mir das Buch nicht gefallen hätte. Mitnichten! Ich habe nur festgestellt, dass es ein sehr sehnsuchtsvolles Buch ist, typisch englischer Lokalkolorit, in einem Dorf, jeder kennt jeden, jeder weiß alles über den anderen und Grace ist ein Fremdkörper, die Arme. Schön, dass auch ein wenig Gefühl dabei war, als Ben ihre Wege kreuzt und es hat mir persönlich dann auch Freude bereitet zu raten, welche Rolle er in dem „Stück“ spielt. Wie ich finde, ein schöner Schmöker, um es sich abends unter der Wolldecke gemütlich zu machen und jetzt im Winter im Moor der Geschichte zu versinken und sich in die Familiengeschichten treiben zu lassen. Inklusive einigen Horrorgeschichten über Höllenhunde und Poltergeister, die ihr Unwesen treiben sollen. Typisch britisch eben!

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  • Rezension zu "Wintermoor" von Sara Foster

    Wintermoor
    Natasha

    Natasha

    29. December 2011 um 18:02

    Ohne dass allzu viel passiert, wird in „Wintermoor“ eine subtile Spannung aufgebaut, der man sich nur schwer entziehen kann. Das perfekte Buch für kalte, stürmische Winterabende oder verregnete Feiertage!

  • Rezension zu "Wintermoor" von Sara Foster

    Wintermoor
    Spatzi79

    Spatzi79

    26. December 2011 um 12:13

    Zum Inhalt: Grace und ihr Mann Adam haben ein Cottage im Moor von Yorkshire geerbt. Sie ergreifen diese Gelegenheit, mit ihrer kleinen Tochter das Großstadtleben hinter sich zu lassen und aufs Land zu ziehen. Doch nach wenigen Tagen verschwindet Adam spurlos. Ein Jahr später beschließt Grace, die zwischenzeitlich bei ihren Eltern untergekommen war, in das Cottage zurückzukehren und es auszuräumen, Erbstücke für ihre Tochter auszusuchen und zu entscheiden, was sie weiter tun soll. Der Gedanke, was mit Adam geschehen ist, hat sie nie losgelassen und natürlich kommt in dieser Umgebung dann alles wieder hoch. Und offensichtlich gibt es in dem kleinen Dorf eine Reihe von Geheimnissen... Meine Meinung: Das war mal wieder ein schöner englischer Krimi. Nicht übermäßig spannend, aber auch nicht langweilig. Wer blutige Action sucht, wird von diesem Buch enttäuscht sein, es ist eher eine Geschichte der leisen Töne. Eigentlich passiert nicht wirklich viel, trotzdem habe ich das Buch in 2 Tagen durchgelesen. Einen bleibenden Eindruck wird es bei mir aber wohl auch nicht hinterlassen...

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  • Rezension zu "Wintermoor" von Sara Foster

    Wintermoor
    Talia

    Talia

    21. December 2011 um 12:08

    Sara Foster – Wintermoor Eine nur kurze Aufwärmphase bietet uns Sara Foster, denn bereits auf den ersten wenigen Seiten ist Graces Mann Adam und deren gemeinsame Tochter Millie bereits verschwunden. Kurz wird die Vergangenheit und den erst vollzogenen Umzug ins Cottage auf dem Land erläutert als Grace während eines Telefonats mit Ihrer Schwester Annabel die Tochter ohne den Gatten vor der Haustüre findet. Eine enorme Spannungskurve wird erzeugt. Grace flüchtet zurück in die Stadt doch ein abrupter Sprung von 12 Monaten bringt Grace dazu wieder zurück ins Cottage zu ziehen. Durch die geringe Anzahl an Worten hatte die Spannung keine Zeit abzuflauen und bleibt erhalten und steigert den Reiz des weiterlesenes. Über das ganze Buch hindurch bringt die Autorin eine Spannungskurve zustande die zu keinem Punkt den Leser mit Langeweile bestraft. Ausgeschmückt ist die Recherche nach Adam mit einer guten Mischung aus Dorfidylle mit seinen eigenen Käuzen sowie Legenden um Aberglaube der Gegend und Geister mit einer großen Portion Familienverhältnissen, –geheimnissen und –tragödien. Die Story wird aus der Sicht von Grace geschildert und bietet rückblickend einen gelungenen Auftakt der Autorin – für mich eine perfekte Lektüre für zwischendurch und auch für schwache Gemüter geeignet.

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  • Rezension zu "Wintermoor" von Sara Foster

    Wintermoor
    Sternenstaubfee

    Sternenstaubfee

    16. December 2011 um 22:57

    Adam hat von seinen Großeltern ein Cottage in Yorkshire geerbt. Gemeinsam mit seiner Frau Grace und der kleinen Tochter Millie zieht er von London in ein kleines Dorf im Moor. Doch schon kurz nach dem Einzug verschwindet Adam spurlos. Grace und Millie ziehen nach Frankreich zu Grace´ Eltern, doch nach einem Jahr kehren die beiden nach Yorkshire zurück. Grace möchte endlich Adams Unterlagen durchsehen und das Geheimnis um sein Verschwinden aufklären... * Meine Meinung * Das Buch hat mir sehr gefallen, auch wenn ich die Bezeichnung "Kriminalroman" unpassend finde. Ein Krimi ist dieser Roman für mich nicht. Dennoch ist das Buch durchgehend spannend, und es bleibt bis zum Ende hin offen, was mit Adam geschehen ist. Die Handlung ist nachvollziehbar und interessant, die Figuren sind gut dargestellt und wirken echt. Die ganze Story hat etwas Mysteriöses und Geheimnisvolles, was mir sehr gefallen hat! Von mir bekommt "Wintermoor" vier von fünf Sternen!

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  • Rezension zu "Wintermoor" von Sara Foster

    Wintermoor
    Blaustern

    Blaustern

    11. December 2011 um 21:22

    Grace und Adam sind mit ihrem Babytöchterchen Millie von London nach Roseby, einem kleinen Dorf im Moor in Nordengland, gezogen, da Adam dort das Cottage von seinen verstorbenen Großeltern geerbt hatte. Nach einigen Tagen kam Adam nach einem Spaziergang aus dem Moor nicht wieder zurück. Vor der Haustür fand Grace nur den Kinderwagen mit ihrer Tochter vor. Nach den erfolglosen Suchaktionen der Polizei zieht Grace mit Millie nach Südfrankreich zu ihren Eltern, kehrt jedoch nach einem Jahr an den Ort zurück, da sie sich um das Cottage und die Ausräumarbeiten kümmern muss und weil sie unbedingt Antworten braucht. Sie muss wissen, was mit Adam geschehen ist, ob es noch eine Hoffnung gibt oder ob er sich wirklich, wie die Polizei meint, einfach nur aus dem Staub gemacht hat. Erst dann kommt ein Neuanfang mit Millie für sie in Frage. Sie sucht nach einer Spur in dem düsteren Ort am Moor, welches einerseits für sie angstvoll und geheimnisvoll ist, andererseits aber auch enorm anziehend auf sie wirkt. Sie wird gleich von Meredith eingeladen, die sich während ihrer Abwesenheit um das Cottage gekümmert hat und ihr ihre Hilfe anbot. Dort kehrt sie dann des Öfteren ein, später auch zusammen mit ihrer Schwester Annabel, die Grace besucht hatte. Während Meredith anfangs noch freundlich zu Grace war, wurde sie immer geheimnisvoller, distanzierter und merkwürdiger. Hat sie etwas zu verbergen? Und was ist mit Ben? Kann Grace ihm wirklich uneingeschränkt vertrauen? Grace lernte Ben beim Einkaufen kennen, der ihr dann bei den Umbauarbeiten des Cottages behilflich war, und den sie und Annabel dann täglich besser kennenlernten. Und dann kehrt auch noch der Winter in dem Dorf ein, die Straßen sind verschneit und unpassierbar … und Grace findet auf ihrer Windschutzscheibe die Nachricht: „Hau ab!“ Wer will sie hier loswerden? Und wem kann sie nun überhaupt noch vertrauen? Mich hat das Buch von der ersten bis zur letzten Seite richtig gut unterhalten. Ich fand es durchweg spannend und wollte wissen, wie es weitergeht, auch wenn dem Buch die Aktion fehlte. Die brauchte es gar nicht. Die Atmosphäre der kargen Moorlandschaft mitsamt deren Geheimnissen kam richtig gut rüber. Man fühlte sich live dabei. Und auch die Charaktere wurden lebendig beschrieben. Auch der einfache verständliche Schreibstil hat mir sehr gut gefallen.

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  • Rezension zu "Wintermoor" von Sara Foster

    Wintermoor
    Madame Swann

    Madame Swann

    11. December 2011 um 10:40

    Grace zieht mit ihrem Mann Adam in ein kleines, abgeschiedenes Dorf in North Yorkshire, um gemeinsam mit ihrer drei Monate alten Tochter Millie in dem Häuschen, das Adam von seinen Großeltern geerbt hat, ein neues Leben auf dem Land zu beginnen. Die Umzugskartons sind noch nicht alle ausgepackt, da verschwindet Adam plötzlich spurlos. Allein möchte Grace nicht in der Einsamkeit wohnen bleiben und zieht mit Millie zu ihren Eltern nach Südfrankreich. Ein Jahr nach Adams Verschwinden kehrt Grace jedoch mit ihrer kleinen Tochter an den Ort des Geschehens zurück und stellt sich der Vergangenheit. Zum einen muss sie sich um das Cottage kümmern und entscheiden, was damit geschehen soll, zum anderen hofft sie Antworten auf ihre zahlreichen Fragen zu finden und zu erfahren, was an jenem Tag vor zwölf Monaten wirklich geschehen ist. Denn Grace glaubt im Gegensatz zur Polizei nicht, dass Adam abgehauen ist und sie und Millie einfach sitzengelassen hat. Doch Grace scheint in dem kleinen Dorf nicht gerade willkommen zu sein. Zwar bieten ihr einige der Dorfbewohner ihre Hilfe an, doch zugleich wirken sie mürrisch und distanziert und scheinen Geheimnisse vor Grace zu verbergen. Während der Winter mit dichtem Schneefall in das Dorf einbricht, geschehen immer mehr merkwürdige Dinge ... Ohne großartige Action und Blutvergießen gelingt es diesem Roman, den Leser tief in die Geschichte hineinzuziehen. Zunächst passiert eigentlich gar nicht viel und die Handlung schreitet nur langsam voran, doch trotzdem war ich sofort in der Geschichte drin und fand es total interessant und spannend, Grace und ihrer kleinen Tochter Millie in ihren Tagesabläufen, den Entdeckungen und den Begegnungen mit den Dorfbewohnern zu folgen. Besonders gefallen hat mir die düster-unheimliche Stimmung, die perfekt eingefangen ist, und die sich in der winterlich kargen Moorlandschaft und dem einsamen kleinen Dorf mit seinen etwas kauzigen und verdächtigen Bewohnern widerspiegelt. Die Spannung wird langsam aufgebaut und bis zum Ende des Buches kontinuierlich gesteigert. Es gibt einige überraschende Entwicklungen zum Schluss, die ich so nicht erwartet hätte, und ich fand die Auflösung und allgemein das Ende des Romans sehr stimmig und gelungen. Insgesamt ein richtig schöner Winterkrimi, der bestens unterhält und vor allem durch seine Atmosphäre besticht. Dafür gibt es von mir 4,5 von 5 Sternen.

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