Sara Gran

 3,5 Sterne bei 204 Bewertungen
Autorin von Die Stadt der Toten, Das Ende der Welt und weiteren Büchern.
Autorenbild von Sara Gran (©Eliza Gran)

Lebenslauf von Sara Gran

Weltenbummlerin und Bücherwurm: Sara Gran wurde 1971 in Brooklyn geboren. Sie arbeitete in vielen verschiedenen Berufen, die alle eines gemeinsam hatten: Sie hatten alle mit Büchern zu tun. Schließlich entschloss sie sich dazu, hauptberuflich Schriftstellerin zu werden. „Die Stadt der Toten“ ist ihr erstes ins Deutsche übersetztes Buch und bildet den Auftakt zu einer mehrfach ausgezeichneten Krimi-Serie. Beispielsweise gewann das Buch 2013 den Deutschen Krimi Preis in der Kategorie Internationaler Krimi. Viele von Grans Büchern sind auch für Verfilmungen im Gespräch. Nach ausgedehnten Weltreisen ist die Autorin heute in Kalifornien sesshaft.

Alle Bücher von Sara Gran

Cover des Buches Die Stadt der Toten (ISBN: 9783426510162)

Die Stadt der Toten

 (72)
Erschienen am 01.10.2013
Cover des Buches Das Ende der Welt (ISBN: 9783426304198)

Das Ende der Welt

 (49)
Erschienen am 01.12.2014
Cover des Buches Dope (ISBN: 9783426304457)

Dope

 (33)
Erschienen am 04.05.2015
Cover des Buches Das Ende der Lügen (ISBN: 9783453271562)

Das Ende der Lügen

 (16)
Erschienen am 25.02.2019
Cover des Buches Come closer (ISBN: 9783426305393)

Come closer

 (14)
Erschienen am 02.05.2016
Cover des Buches Komm näher (ISBN: 9783596164868)

Komm näher

 (9)
Erschienen am 19.07.2007
Cover des Buches Claire DeWitt & Das Blut im Schnee (ISBN: 9783641252083)

Claire DeWitt & Das Blut im Schnee

 (0)
Erschienen am 18.02.2019

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Neue Rezensionen zu Sara Gran

Cover des Buches Das Ende der Lügen (ISBN: 9783453271562)mapefues avatar

Rezension zu "Das Ende der Lügen" von Sara Gran

„Claire DeWitt gewinnt immer“, ihre Überlebensstrategie
mapefuevor 6 Monaten

Claire DeWitt, die selbsternannte Königin der Privatdetektive mit einer 100prozentigen Erfolgsquote, die bereits mit zehn Jahren wusste, dass sie die größte Detektivin werden wollte. Der Krimi zappt zwischen drei Zeitebenen hin und her, aktuell Oakland 2011, rückblickend auf Los Angeles 1999 und ihre Teeniezeit 1985. Im dritten Band der DeWitt-Reihe ist Claire nun 40 Jahre alt. Begnadete Kifferin, locker im Umgang mit Elektroschocker und Waffe, knackt sich ein Fahrzeug, wenn sie eines braucht, ein „devil in disguise“.

Ihre Fälle haben niedliche Bezeichnungen, sind aber für DeWitt nur Rätsel.

Und doch hat es jemand auf sie abgesehen und bei einem Zusammenstoß mit demjenigen verfehlt sie ein riesiges Stück Metall nur knapp. Es wird also Zeit, denjenigen ausfindig zu machen.

Worum geht es eigentlich? 1999, das Rätsel des KBSE, kalifornisches Büro für Sicherheit und Ermittlungsdienstleistungen (CBSIS unbedingt recherchieren). DeWitt fehlen 400 Fallstunden für ihre Lizenz. Ob das der Wahrheit entspricht ist egal, wer Sara Gran liest, muss die Realität hinter sich lassen. Er betritt eine neue Welt und dort ist nichts sicher. Dialoge sind einerseits aus dem Leben gegriffen und doch leicht abgehoben. Gran versetzt den Roman mit Sinnsprüchen. Wer darüber nachdenkt, muss stets zweifeln, ob er gewitztem Geschwafel, eloquentem Wortmikado aufsitzt oder tatsächlich auf eine unkonventionelle Denkart trifft.

„Ich verstand nicht mehr genau, worum es hier eigentlich ging,“ fragt sich DeWitt und der Leser natürlich ebenso.

„Das Leben war nur ein langer, unendlicher Asphalt“ und Jahre später der erste Fall des unendlichen Asphalts 2011.

„Das Alter ist mehr als verstrichen Zeit. Das Alter ist die Zeit, die einen Menschen bricht – seinen Willen, sein Herz, seine Überzeugungen.“

„Also wir haben gerade darüber gesprochen, wie kompliziert das Leben manchmal sein kann. Wir alle wollen gut sein. Also die meisten von uns. Man trifft kaum jemanden, der von sich behauptet, er sei ein schlechter Mensch.“

Den Erzählstil kann man nur schnoddrig bezeichnen, genauso wie man sich DeWitt vorstellen kann, rotzig und kodderig. Wirklich nur am Anfang vermutet man „literary junk food“, doch sobald in Gran eingelesen, genießt man hochklassige Krimiliteratur, auch DeWitt wird wieder ein Mensch.

Kapitel 18. „Cynthis Silverton & das Beinhaus“, eine grandiose, perfekte Vorlage für ein Comic.

„Claire DeWitt gewinnt immer“, ihre Überlebensstrategie.

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Cover des Buches Dope (ISBN: 9783426304457)

Rezension zu "Dope" von Sara Gran

NYC, 1950- Dope
Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Monaten

Josephine, Ex-Junkie und fast ganz unten angekommen ermittelt als "Privatdetektivin" in New York, 1950.

Die Zeit und die Figuren sind lebendig, Josephine ist mir nah und die Sprache gefällt mir. Ich befinde mich immer wieder mit ihr auf der Straße, in den Bars und Etablissements der Zeit. Gelungen, wenn auch für mich nur am Rande ein Krimi- mehr eine historische Milieustudie, die mir auch noch zum Schluss ein unerwartete Wendung beschert hat.

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Cover des Buches Das Ende der Lügen (ISBN: 9783453271562)walli007s avatar

Rezension zu "Das Ende der Lügen" von Sara Gran

DeWitt Solo
walli007vor 2 Jahren

Die Privatdetektivin Claire DeWitt kommt beinahe um, weil ein fremdes Fahrzeug mit ihrem kollidiert. Wahrscheinlich war es Absicht, doch DeWitt ist noch nicht ganz bei sich. Aber sie muss schnell sein, vermutlich wird es der Täter nochmal versuchen. Trotz ihrer Verletzungen entfernt sich Claire von der Unfallstelle. Dass sie dafür ein paar Diebstähle begehen muss, ist nicht erheblich, schließlich ist sie die beste Detektivin der Welt. Und sie wird den Verursacher finden. Doch ihre Gedanken führen sie auch in die Vergangenheit. Schon damals war sie mit ihren zwei Freundinnen als Hobbydetektivin unterwegs. Heute wie damals löste sie jeden Fall, genau wie ihr großes Vorbild Jacques Silette.


Zum dritten Mal betritt Claire DeWitt die Bühne, die beste Detektivin der Welt. Nach dem tollen ersten und dem gewöhnungsbedürftigen zweiten Band, wird man etwas vorsichtig mit den Erwartungen. Um im positiven Sinne enttäuscht zu werden. Auch wenn sich Claire hier mehr ihren Erinnerungen widmet als dem aktuellen Fall, bleibt die Spannung immer erhalten. Man erfährt von Claires Jugend und ihren Anfängen als professionelle Detektivin. Von den gelösten Fällen und dem Scheitern im privaten Bereich. Mit Letzterem steht sie nicht alleine. Und doch hat sie beruflich eine Erfolgsquote von 100%, wer kann das schon vorweisen. Ihre Handlungsmaxime holt sie sich von ihrem großen Vorbild Jacques Silette, der ebenfalls alle Fälle löste, nur seinen eigenen nicht. 


Hier ist er wieder der Charme dieser eigenartigen Detektivin, die sich den Drogen hingibt, die alleine arbeitet, die undurchschaubar ist, die eher andere durchschaut. Sie ist eben die beste Detektivin der Welt. Sie hat es nicht leicht mit ihrem eigenen Fall, aber sie hat ein Rätsel. Und ein Rätsel ist etwas, worin sie sich festbeißen kann. Das wiederum ist etwas, das sie am Leben hält. Man muss sich dieser schrägen Person öffnen, dann ist gute Unterhaltung garantiert.

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