Sara Gran Das Ende der Welt

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Inhaltsangabe zu „Das Ende der Welt“ von Sara Gran

San Francisco. Claire DeWitts Ex-Freund Paul wurde in seiner Wohnung erschossen, seine wertvollen Gitarren gestohlen. Alles deutet auf einen Raubmord. Seltsamerweise verkraftet Pauls Ehefrau Lydia den Tod ihres Mannes besser als Claire. Zu viele Freunde hat die brillante Ermittlerin schon an den Tod verloren. Sie muss herausfinden, was wirklich geschah. Claires stetig steigender Drogenkonsum ist ihr Betäubung und geniale Ermittlungshilfe zugleich. Doch längst hat sie die Grenze überschritten, die sie vor einem tödlichen Absturz bewahrt.

Nach wie vor liebe ich Sara Grans derben Schreibstil- grandios! Lebendige Charaktere, aber Claire sollte ihren Drogenkonsum einschränken ;-)

— SophieH

Großartiges Buch. Anders als alles was ich zuvor gelesen habe und mich seitdem nicht mehr loszulassen scheint.

— Atussah

Eine völlig wirre Geschichte, die mich gar nicht überzeugt hat.

— Langeweile

Kein typischer Krimi mit einer ziemlich durchgeknallten Hauptfigur, der nicht jedem Leser gefallen wird

— EmilyE

Ich muss wirklich sagen es war schwer sich durch das Buch zu quälen.

— BimbolinaChiquita

Super Ermittlerin, super Buch. Wer mal was neues lesen will, ist hier richtig.

— TorstenEffenbach

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    Das Ende der Welt

    Atussah

    09. April 2016 um 12:52

    Ist jemandem schon mal aufgefallen, dass die Hauptcharaktere in Büchern, oft alle gleich sind? Langweilige persönlichkeitslose Menschen, natürlich, über solche Menschen lässt es sich leichter schreiben. Aber ich persönlich, kann die Protagonisten in Büchern selten leiden. Die Sara Gran Bücher sind da anders. Habe das Buch gerade erst zum zweiten Mal gelesen und es hat meiner Meinung nach nichts an seiner Magie verloren. Es ist ein sehr düsteres Buch, aber voll mit unglaublich schönen Methapern, die mir auch beim zweiten Mal lesen, Tränen beschert haben. Ich finde man merkt, wie viel Mühe und Herz in dieser Geschichte steckt und es ist (zusammen mit dem ersten Teil) das beste Buch, das ich je gelesen habe. Ich habe mich bei den ganzen schlechten Rezessionen schon fast ein bisschen angegriffen gefühlt. Es ist nicht gerade ein klassischer Krimi, es geht um mehr als nur einen Kriminalfall, und passt meiner Meinung nach, mehr ins Genre Roman. Bestimmt nicht für jeden etwas, aber wenn man sich genau auf die Story einlässt, ist es alles andere als wirr. Für jemanden, der ein Buch sucht, wo sich hinter der Oberfläche mehr versteckt, als es auf den ersten Blick scheint, dann ist das genau das Richtige.

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  • Krimi oder Drogenreport,? das ist hier die Frage.

    Das Ende der Welt

    Langeweile

    02. February 2016 um 13:08

    Auf dem sehr schön gestalteten Cover ,besonders gefallen mir die abgerundeten Ecken,befindet sich der Aufkleber"Deutscher Krimipreis2013".Wie es zu dieser Auszeichnung kam,erschließt sich mir nicht. Die Geschichte handelt von der Privatdetektivin Claire Dewitt die, mit ihrem Assistenten Claude, den Mord an ihrem Ex Freund Paul aufklären will.Paul war ein guter Musiker und so beginnen die Ermittlungen in der Musikszene.Zusätzlich ist Claire auf der Suche nach einer verschwundenen Freundin.Die Geschichte ist in der Ich-Erzählerform geschrieben,der Stil ist passend zum fast ständigen Drogenrausch der Ermittlerin.Die unflätige Ausdrucksweise hat mich teilweise abgestoßen. Claire und ihre Freundin tauchen nur selten aus dem Drogennebel(Kokain ,Alkohol etc)auf.Während dieser Momente erinnert sie sich an ihr großes Vorbild Jaques Sillette und läßt einige Zitate in die Geschichte einfließen.Wie es ihr gelingt den Fall zum Schluß zu lösen ,ist kaum vorstellbar. Ich habe selten ein Buch gelesen,was weniger an einen Krimi erinnert. Buchtitel: Das Ende der Welt

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  • Ein neuer Fall und neue Probleme für Claire de Witt

    Das Ende der Welt

    TochterAlice

    28. January 2016 um 08:14

    "Die Stadt der Toten", den ersten Band um die überaus unkonventionelle Detektivin Claire de Witt: eine auf ihre Art geniale Persönlichkeit, viele Angriffsflächen bietend, Verehrerin des Werkes DÉTECTION von Jacques Silette aus dem Jahr 1959 und ihrer Lehrmeisterin, der unter tragischen Umständen verstorbenen Constance Darling, habe ich begeistert gelesen und freute mich nun auf Nachschub in Form von Band 2 der Serie. Diesmal geht es um Claires früheren Freund Paul - einem beeindruckenden, nun leider zu Tode gekommenen Musiker - wahrscheinlich durch Gewalteinwirkung. Claire wird zum Tatort gerufen und durchlebt einen Mix von Emotionen Eine von Sara Grans Stärken ist die lebendige Beschreibung ihrer Figuren - so wird das Wesen von Paul und seiner Frau Lydia, ihre gegenseitige Anziehungskraft eindrücklich vermittelt. Die Faszination, der Claire erlegen ist - bei Paul und auf gewisse Art auch bei Lydia - wird mit Händen greifbar und es wird klar, dass sie ermitteln MUSS. Dies natürlich nicht ohne ihren Assistenten Claude - auch dieser ein "Typ", der vor allem aufgrund dessen eingestellt wurde, dass auch er DÉTECTION kannte und sich als Verehrer des Werkes herausstellte. Man sieht, Claire ist eine verschrobene Figur, die sich unter nicht minder eigentümlichen Charakteren bewegt - sie alle gilt es zu erfassen und an sie heranzukommen, denn die schrägen Protagonisten von Sara Gran sind das A und O ihrer Bücher. Dass diese merkwürdigen Gesellen nicht jedermanns Sache sind, ist klar, denn wie bereits eingangs angedeutet, werden hier alles andere als unfehlbare Menschen dargestellt - es wimmelt von Drogenexzessen, kleineren Diebereien und Betrügereien und größeren menschlichen Enttäuschungen. Zudem sind Krimis um Claire de Witt offenbar immer als Gesamtkunstwerk zu verstehen, in dem es nicht nur um den laufenden Fall geht, sondern auch in großem Stil eine Aufarbeitung ihrer Vergangenheit erfolgt - peu á peu, wodurch zwangsläufig einige Erzählstränge offen bleiben. Andererseits arbeitet man sich so Schritt für Schritt in der Erfassung des Gesamtkonstrukts Claire de Witt vor - in "Das Ende der Welt" beispielsweise wird neben den Ermittlungen um Paul auch eine Ermittlung von Claire in frühen Jahren, in dem es um das Auffinden einer Bekannten ging, beschrieben, der in sich durchaus geschlossen dargestellt wird und gewisse Rückschlüsse auf Vergangenes wie auch Gegenwärtiges zulässt. Zu empfehlen ist diese Reihe vor allem Liebhabern von Noir-Kriminalistik und klassischen Detektiven - auch wenn Sara Gran dies alles ein wenig auf die Schippe nimmt, spürt man doch Seite für Seite ihre Affinität zu dieser Art von Literatur - auch bei Claire hat jeder Fall einen Namen, einen Titel sozusagen : Der Fall Paul heißt beispielsweise "Der Fall des Kali Yuga". Warum? Nun, lesen Sie selbst - es lohnt sich! Allerdings war es auch mir diesmal ein bisschen zu viel Chichi, die Darstellung etwas zu umständlich. Doch nach wie vor bin ich begeistert von dieser ungewöhnlichen Reihe und werde auch weiterhin Claire de Witt auf Schritt und Tritt folgen!

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  • Das Ende der Welt

    Das Ende der Welt

    Chimiko

    07. November 2015 um 23:57

    Okay... das Buch ist... seltsam. Jedenfalls empfinde ich es als seltsam. Ich kann eigentlich gar nicht genau sagen, was ich von diesem Buch halten soll. Wie ja schon aus dem Klappentext hervorgeht, sind viel Drogen im Spiel und ganz ehrlich? Nach dem Lesen dieses Buch fühle ich mich so wirr, wie die zugedröhnte Claire manchmal ist. Der übermäßige Drogenkonsum ist auch etwas, das mir mit der Zeit schlichtweg auf die Nerven ging: Dauernd schnieft Claire ein bisschen schlechtes Zeug oder kauft sich was neues, das ebenfalls nicht besser ist und/oder gepanscht ist, um dann dieses Zeug zu konsumieren. Ich hatte manchmal das Gefühl, dass Claire mehr mit Drogen nehmen beschäftigt ist, als mit Ermitteln. Überhaupt ist das Ermitteln eher Nebensache, Claire nimmt Drogen, Claire denkt an die Vergangenheit und manchmal kommt dann auch noch etwas Ermittlung vor. Tatsächlich. Ich hatte übrigens auch das Gefühl, dass praktisch jeder aus dieser Stadt und jeder, den Claire kennt, und jeder, der mit dem Fall zu tun hat, aus Musikszene kommt. Erfrischend hätte ich es gefunden, wenn auch mal Menschen, die möglicherweise diese kleinen Bands gerne hören, aber nicht in zig Bands gespielt haben, beteiligt gewesen wären. Das war ein Detail, das mir persönlich irgendwann einfach zu viel war. Es gab aber auch etwas, das mir gefallen hat: der Fall der Miniaturpferde. Hier kommt der melancholische Grundton, der das Buch durchweg beherrscht, richtig gut zur Geltung. Auch wenn Claire hier eigentlich nicht direkt ermittelt, sondern eher nur vermittelt, haben mir die Beschreibungen dieser Pferde aus ihrer Sicht richtig gut gefallen. Ich konnte sie vor mir sehen und das war der Teil, der mir eigentlich am besten gefallen hat - dabei war das auch der kleinste Teil. Es gab immer wieder Einschübe aus dem Buch, das Claire zu dem gemacht hat, was sie nun ist - Detektivin (ja, damit meinte ich nicht ihren Drogenkonsum und ihr Junkie-Dasein, obwohl das sicher zusammenhängt). Diese Einschübe haben mir eigentlich ganz gut gefallen, sie haben das Buch etwas aufgelockert. Obwohl ich viel zu meckern habe, hat mich erstaunlicherweise das Ende neugierig gemacht. Es ist so offen und geheimniskrämerisch, dass man sich schon fragt, was nun passiert. Dennoch glaube ich nicht, dass ich mir eine Fortsetzung kaufen würde. Fazit Ich glaube, Das Ende der Welt ist so ein Buch, das man entweder mag oder nicht. Bei mir ist eher zweiteres der Fall. Das liegt auch daran, dass mir eigentlich - hauptsächlich - Claires Drogenkonsum wirklich zu viel wurde und zu ausführlich beschrieben wird. Im Fall der Miniaturpferde kommt das raus, was ich mir eigentlich gewünscht hätte. Schade.

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  • Ermittlerin auf Drogen

    Das Ende der Welt

    badwoman

    16. August 2015 um 19:46

    Claire ist Privatdetektivin und hat einen ganz besonderen Fall: Ihr Ex-Freund Paul, ein Musiker, wurde in seiner Wohnung erschossen. Einige seiner Gitarren wurden gestohlen, es deutet also alles auf einen Raubmord hin. Claire ermittelt zusammen mit Claude, ihrem Assistenten, den sie auf Grund ihrer beider Verehrung für den Detektiv Silette eingestellt hat. Bald schon ergeben sich neue Anhaltspunkte und Indizien in diesem Fall. Claire allerdings versinkt ihrerseits immer tiefer im Drogensumpf, was durch ihre Recherchen im Musikermillieu noch verstärkt wird. In Rückblenden erfährt der Leser dann noch von einem "Fall" aus ihrer Jugendzeit, den Claire zusammen mit zwei Freundinnen versucht zu lösen. Schon in diesem Alter kommt sie mit Alkohol und Drogen in Berührung, und auch die schwierigen häuslichen Verhältnisse sind sicher gravierend für ihre Entwichlung. Das erste Buch dieser Autorin habe ich nicht gelesen, so war ihr Schreibstil also Neuland für mich. Die Geschichte wird aus Claires Sicht erzählt, so dass der Leser auch von ihren drogenbedingten Halluzinationen und Träumen nicht verschont wird. Manchmal ist es nicht ganz einfach Realität und Einbildung zu unterscheiden. Ihre unkonventionellen Ermittlungsmethoden wirken einige Male doch recht überzogen und damit unglaubwürdig, was für mich die Spannung sehr reduziert hat. Und diese ewige Kokserei - da muss ich ehrlich sagen, habe ich beim Lesen schon mal die Augen verdreht... Die eingestreuten Zitate des Herrn Silette sind sicherlich interessant, gehören für mich aber nicht in einen Krimi, hemmen eher den Erzählfluss. Ich hatte mir mehr von diesem Buch versprochen.

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  • Ein etwas anderer Krimi

    Das Ende der Welt

    EmilyE

    12. April 2015 um 16:28

    Dieses Buch ist anders – und man wird es entweder mögen oder man findet es langweilig und dämlich und legt es genervt zur Seite. Ich mochte es. Es ist kein typischer Krimi an sich, eigentlich bildet die Krimihandlung nur die Grundlage. Im Vordergrund steht mehr die Privatdetektivin Claire DeWitt, ihr Leben, ihr Wirken, ihr Leiden. Claire ist Anhängerin des (fiktiven) französische Detektivs Jaques Silette, dessen Weisheiten von ihr immer wieder zitiert werden. Hier eine Auswahl aus dem Umschlag des Buches: „Die Detektivin, die vorgibt, die Wahrheit nicht zu sehen, begeht mehr als eine Todsünde. Sie setzt ihr Seelenheil aufs Spiel, denn sie verurteilt und alle zu einem Leben in Schmerzen.“ „Glück ist die vorübergehende Folge der Verleugnung längst bekannter Tatsachen.“ „Was bleibt, wenn das Rätsel gelöst ist? Ein Nicht, ein Vakuum? Bleiben manche Rätsel besser ungelöst, sind wir mit nicht besser bedient als mit etwas?“ Das Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben und beschreibt Claires Suche nach Pauls Mörder – doch zunächst beißt sie sich an dem Fall die Zähne aus, was sie schwer trifft. Sie nimmt immer mehr Drogen, versinkt im Kokainrausch, klaut Valium und Oxycodon aus den Badezimmern von Zeugen, Freunden und Fremden, landet in den Betten verschiedenster Männer, bevor sie den Fall letztednlich löst. Neben der aktuellen Handlung, der Aufklärung von Pauls Mord, springt das Buch immer wieder nach New York im Jahr 1986, wo Claire und eine Schulfreundin das Verschwinden einer Freundin aufklären wollen. Hier beginnt quasi ihre Karriere als Detektivin. Und bereits hier ist Claire nicht das liebe, nette Mädchen von nebenan, sondern schwänzt die Schule und treibt sich in Bars rum. Zwischendurch tauchen im Buch lauter seltsame Gestalten als Nebenfiguren auf, wie z.B. der rote Detektiv, der in den Wäldern von San Francisco lebt und esoterische Weisheiten von sich gibt. Nicht alles erschließt sich einem beim Lesen, nicht alles macht Sinn und manche „Einspieler“ habe ich bis jetzt noch nicht begriffen. Daher finde ich auch den englische Reihentitel wesentlich passender: Claire DeWitt Mysteries. Trotzdem hat mir diese ungewöhnlich Art zu schreiben und die verrückte Claire gefallen und ich werde bestimmt noch den Vorgängerband lesen. Fazit Das Buch erinnert mich ein wenig an Filme wie Lost Highway oder Donnie Darko – ziemlich skurril, nicht immer verständlich und trotzdem oder gerade deswegen faszinierend. Es ist definitiv kein typischer Krimi - wer so einen lesen möchte, sollte lieber die Finger von diesem Buch lassen. Wer auch gerne mal Bücher mit einer etwas abgedrehten Erzählweise liest, in denen der Kriminalfall eher eine untergeordnete Rolle spielt und die Handlung nicht immer rational verläuft, sollte sein Glück mit diesem Buch versuchen.

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  • Skurril und wirr

    Das Ende der Welt

    BimbolinaChiquita

    06. April 2015 um 14:40

    Ich muss wirklich sagen es war schwer sich durch das Buch zu quälen. Immer mal wieder ein paar Seiten gelesen, aber dennoch immer wieder weggelegt und sich etwas anderes gesucht. Ich dachte schon fast ich könne das Buch nicht zuende lesen. Nach meiner Meinung hat das Buch auf keinen Fall den deutschen Krimi Preis für 2013 verdiehnt, da habe ich doch viel bessere Bücher gelesen. Mir war das Buch einfach zu wirr erzählt. Der ständige Drogenkonsum von Claire, der Hauptfigur, scheint sich unmittelbar auf den Schreibstil und somit auf das Lesegefühl auszuwirken, denn auch ich hatte zeitweise das Gefühl ich würde nicht halb so viel davon mitbekommen, was da alles so vor sich geht. Mir ist beispielsweise durch Rückblenden in die Vergangenheit, das Auftreten der Mutter und der Erwähnnung von Schulferien bis zum Ende des Buches nicht wirklich klar gewesen wie alt die Protagonistin jetzt ist und in welchen Jahre all die Handlungen spielen. Claire DeWitt klärt als neuen Fall den sogenannten Fall des Kali Yuga auf, der sich damit beschäftigt,dass ihr Ex-Freund Paul getötet wurde. Auch wenn alles auf einen Raubmord hinweist ist Claire von einfachem Mord mit Ablenkungsversuch überzeugt und ermittelt dahingehend mit ihrem Assistenten. Im Laufe des Buches wird der Zustand von Claire immer deutlicher im Hinblick auf ihre Drogensucht, welche ihr Leben zu bestimmen scheint. Überall wo sich Drogen finden stiehlt oder kauft sie und lässt die Wirkung nach ist sie zu nichts mehr fähig. Das Buch richtet sich hauptsächlich nach dem Tod von Paul, wie sich in den Kapitelanfängen zeigt, die fast immer damit beginnen wie viele Tage seit dem Tod vergangen sind. Immerhin etwas das einem irgendwie Konstanz im Buch vermittelt und einen Zeitrahmen zur Orientierung bietet. Ich kann mich mit dem Buch einfach nicht anfreunden. Besonders der Umgang mit dem Drogenkonsum der Protagonistin gefällt mir nicht. In jedem zweiten Satz wird eine Line gezogen, die Nase blutet schon, aber (auf gut Deutsch) drauf geschissen und direkt noch einen Zug hinterher. Findet sich in anderleuts Wohnungen Schlaf- oder Betäubungsmittel wird auch ohne Ahnung einfach reingeschmissen. Ob das für Jugendliche so das richtige ist, ich hab' keine Ahnung. Richtig finde ich es nicht. Zum Aussehen: Das Buch ist ganz hübsch aufgemacht, auch wenn mich die abgerundeten Seiten zu Beginn etwas irritiert haben. Das Papier ist schön dick und der Buchrücken verknickt auch bei kompletten Öffnen vom Buch nicht. Alles in allem hat mich das Buch leider enttäuscht. Von der Leseprobe hatte ich einen etwas anderen Krimi erwartet, der zwar etwas wirr, jedoch verständlich ist, was leider nicht gegeben war.

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  • eBook Kommentar zu Das Ende der Welt von Sara Gran

    Das Ende der Welt

    Volki

    30. November 2014 um 13:29 via eBook 'Das Ende der Welt'

    Spannend und verrückt. Und auch am Ende gut

  • Claire ermittelt wieder

    Das Ende der Welt

    Simi159

    07. July 2014 um 18:03

    Inhalt: Claire DeWitt ermittelt wieder. Diesmal in San Franzisco, aber wieder getreu der Lehre ihres großen Vorbilds, dem französischen Detektiv Jaques Silette. Diesmal möchte Claire den Mord an ihrem Exfreund Paul aufklären. Dieser war Musiker und wurde erschossen in seiner Wohnung gefunden. Seine wertvollen Gitarren fehlen. War es ein Raubmord? DeWitt, ihres Zeichens beste Ermittlerin der Welt, sieht in Pauls Tod ein Zeichen. Und sie ist der festen Überzeugung, das nur die Aufklärung der Tat und die Überführung des Täters ihren eigenen Schmerz lindern kann. Sie ermittelt, nimmt wieder mehr Drogen und eine Lösung scheint auch nach 103 Tagen nicht in Sicht. Wird sie es schaffen, den Fall zu klären und wieder ihren Frieden finden? Fazit: Diese Krimis sind nicht nur Anders, sie sind etwas ganz besonderes, das man mögen muss, sonst legt man die Bücher ganz schnell wieder weg. Ich bin auf die beiden Fälle mehr durch Zufall gekommen, denn das Format des Buches, seine Haptik, und auch die runden Eckkanten haben mich magisch angezogen. Da musste ich es einfach haben. Großes Lob an den Verlag, das macht echt super Spass diese Bücher in den Händen zu haben und zu lesen. Claire und ihre Fälle sind da dann schon etwas anderes, habe ich den ersten noch sehr schnell gelesen und trotz seiner Eigenheiten gemocht. So habe ich mich mit dem zweiten Teil schwer getan, mir ging Claire mit ihrem Selbstmitleid etc. manchmal auf den Keks. Lichtblick in der Geschichte ist für mich der Assistent Claude, das ist ne Type, passt aber perfekt zu Claire und zur Geschichte. Von mir gibt es dafür 4 Sterne.

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  • Miss Marple Krimi

    Das Ende der Welt

    Phil Decker

    05. June 2014 um 14:14

    Was ist bloß aus der Streetfighterin und cleveren Detektivin aus dem ersten Buch geworden? Dekadent, selbstherrlich ohne große Überraschungen und unsinnigen Rückblenden bewegt sie sich der Aufklärung an den Mord an ihren Ex-Freund und Musiker aus sehr reichem Hause entgegen. Große Enttäuschung nach glanzvollem Debut.

  • Krimi oder nicht?

    Das Ende der Welt

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. November 2013 um 06:36

    Der Ex - Freund Paul von Claire DeWitt wird ermordet. Und die Detektivin Claire macht sich auf die Suche nach dem Mörder. Allerdings kommen diese Nachforschungen in dem Buch eher am Rande vor. Die Jugenderinnerungen und ersten Gehversuche als Detektivin scheinen in dem Buch im Vordergrund zu stehen. Ich war das ganze Buch über immer kurz davor es wieder weg zu legen. Claire kam mir auch nicht wirklich wie eine Detektivin vor, ständig musste sie sich in irgendwelche Bäder verziehen und erst mal ne Line oder Tabletten zu sich nehmen. Geklaut hat sie auch bei ihren Freunden und Bekannten (wenn auch nur Tabletten). Je weiter sie in Richtung Ende kommt, desto öfter wirft sie Drogen ein, sogar bis zum völligen Zusammenbruch. Die Detektivin befand sich im Ganzen Buch ständig in einem Rauschzustand und entsprechend war auch der Erzählstil. Das Buch ist in der Ich - Form erzählt, aber sehr konfus finde ich. Ich versteh bis heute nicht, wie es ihr gelingen konnte, den Fall zu lösen. Ein Krimi ist dieses Buch für mich nicht, aber wird ja auch vom Verlag als Roman geführt. Die Aufmachung des Buches halte ich für gelungen. Mit den abgerundeten Ecken und den Sprüchen auf den Innenseiten des Covers. Das ganze Cover finde ich sehr ansprechend, schade dass der Roman nicht hält was er verspricht.

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  • Absturz

    Das Ende der Welt

    walli007

    05. September 2013 um 15:58

    Nachdem die Detektivin Claire DeWitt aus New Orleans zurückgekehrt ist, folgt in San Francisco bald der nächste Fall. Ihr ehemaliger Freund, der inzwischen mit einer anderen Frau verheiratet ist, wird in seiner Wohnung erschossen. Claire ist ziemlich geknickt und natürlich will sie die Wahrheit finden. Schließlich wäre er fast der Mann ihres Lebens gewesen und sie gerät ins Grübeln, ob es nicht alles anders verlaufen wäre, wenn sie zusammen geblieben wären. Sogar von der Polizei erhält Claire Unterstützung. Dennoch gestalten sich die Ermittlungen schwierig und ihre Trauer und Wut versucht Claire mal wieder mit Drogen zu kompensieren. Dabei erinnert sie sich immer wieder an den letzten Fall, in dem sie in ihren Teenagerjahren gemeinsam mit ihrer inzwischen seit Jahren verschwundenen Freundin Tracy ermittelt hat. Welch ein Unterschied zu dem ersten Fall, in dem die Autorin die Stimmung im versunkenen New Orleans so gut rübergebracht hat. In diesem Band kommt eigentlich nur die deprimierte und drogenumnebelte Stimmung Claires rüber und die nervt ganz schön. Der Drogenräusche ist einfach zuviel und auch die Selbstzitate der Autorin fallen zumindest am Anfang etwas in der Art auf, als sei ihr nichts mehr eingefallen. Das besondere Flair des ersten Falles konnte die Autorin nicht in das zweite Buch überleiten, sodass die mit dem tollen Debüt geweckten Erwartungen nicht erfüllt wurden. Die Vermutung über die Lösung des Falles - zu Beginn des Buches angestellt - erwies sich dann auch noch als richtig, sodass auch noch der Verlauf des Falles als etwas spannungsarm angesehen werden kann. Schade eigentlich. Falls Claire DeWitt das Ende dieses Buches überstehen sollte, wäre eine ausgiebige Innenschau und ein Weitermachen mit wesentlich weniger oder gar ohne Drogen den nächsten Fällen sicher dienlich.

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  • Enttäuschend

    Das Ende der Welt

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. July 2013 um 17:44

    Während der 1. Band richtig klasse war, mit vielen neuen Ideen, geht  hier bald das Interesse an der Story verloren.

  • Ermittlerin auf Droge

    Das Ende der Welt

    MissStrawberry

    21. June 2013 um 18:52

    Claire de Witt ist eine ganz besondere Detektivin. Sie ist großer Fan von Jaques Silette, der ein Handbuch für Detektive geschrieben hat (fiktiv, nicht in "unserer" Welt). Silette ist zwar völlig gescheitert, hat aber eine große Anhängerschaft. Ausgerechnet mit seinen Lehren geht sie konform und löst mit ihnen sogar ihre Fälle. Claire lässt sich u.a. von Tarotkarten beraten. Sie und ihr Assistent Claude verbinden alles mit "Détection", dem Buch mit den "Lehren" von Jaques Silette. Ihre Fälle haben immer seltsame Titel. Der Fall um die Ermordung von Claires Exfreund Paul erhält den Titel "Der Fall des Kali Yuga". Das muss man nicht ohne Erklärung verstehen, denn Claires Gedankengänge sind aufgrund ihres Drogenkonsums ein wenig außergewöhnlich. "Das Ende der Welt" ist der zweite Band um diese schräge Ermittlerin. Man muss den ersten Band nicht unbedingt gelesen haben; auch ein Quereinstieg klappt problemlos. Sara Gran hat den Roman so aufgebaut, dass keine Vorkenntnisse erforderlich sind und alles erklärt wird, was der Leser wissen muss. Allerdings ist nicht sehr viel wirklich logisch! Die Story besteht aus zwei Erzählsträngen, die zunächst völlig ohne Zusammenhang erscheinen. Einmal ist da der Mord an Paul, zum anderen der Fall vom Ende der Welt, den Claire als Teenager löst. Ob und wie die beiden Stränge zusammenfinden, möchte ich hier nicht verraten. Ich fühlte mich beim Lesen an Sherlock Holmes erinnert. Auch ihn lässt Sir Arthur Conan Doyle ein wenig abgehoben sprechen, denken und handeln. Bei ihm sind auf den ersten Blick weder Alkohol noch Drogen zu sehen, aber insgeheim vermute ich schon immer, dass da etwas im Spiel sein muss! Sara Grans Ermittlerin Claire de Witt wirkt mit ihrem Assistenten Claude doch sehr wir Holmes mit Watson! Gut, hin und wieder muss man einfach lachen, weil Claire Wortwitz ohne Ende anbringt. Trotzdem ist alles sehr drogen-wirr. Das ist auch kein Wunder, denn kaum eine Seite im Buch hat nichts mit Drogenkonsum zu tun. Nasenscheidewände hat Claire sicher keine mehr - dafür aber Dauernasenbluten. Auch vom Äußeren ist das Buch "anders". Es hat abgerundete Ecken und auf den Klappumschlag sind Buchzitate gedruckt. Was der Fisch auf dem Titelbild soll, das erschließt sich mir allerdings nicht. Es tut mir leid, aber als Fazit nach einer etwas gequälten Lesezeit bleibt mir nur: das war nix. Für mich ist Claire nicht die beste Privatdetektivin der Welt und ich möchte auch keine weiteren Fälle von ihr lesen.

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  • Faszinierdender Charakter

    Das Ende der Welt

    Belisama

    27. May 2013 um 17:46

    Claire DeWitt ist Privatdetektivin, aber keine von der Sorte Indizien zusammenpuzzelnd mit Waffe unter dem Trenchcoat. Sie ist Anhängerin Jaques Stilettes, und als solche verlässt sie sich viel eher auf ihre Intuition. Viel zu oft verlässt sie sich auch auf Alkohol, Medikamente und Drogen und in diesem Zustand versucht sie San Francisco den Mord ihres Ex-Freundes Paul aufzuklären. In Rückblenden erfährt man auch etwas über ihren ersten großen Fall als Detektivin. Der ständige Nebel, in dem sich die Hauptfigur durch ihren Drogenkonsum befindet ist in gewisser Weise faszinierend. So zieht sie Schlüsse aus scheinbaren Belanglosigkeiten und stolpert in dem Fall fast zufällig voran. Sie ist aber von einem Kriminalinspektor, der sich regelmäßig einen Cognac genehmigt, um abzuschalten meilenweit entfernt. Claire DeWitt lebt in ihrer eigenen Welt mit ihrer ganz eigenen Philosophie. Man muss es mögen, dass das Buch so ganz anders ist, als ein geradliniger Krimi. Die Sprache von Sara Gran steht dabei in einem starken Kontrast zur intensiven Gefühlswelt ihrer Hauptfigur. Die Sätze sind kurz und knapp und enthalten selten mehr als einen Nebensatz. Auch die Dialoge sind einsilbig. Es dauert eine Weile sich in den Text einzulesen, aber sobald man im Lesefluss ist, wird man nicht durch ein plötzliches Ausreißen aus der Erzählstruktur gestört. Alles scheint zusammenzupassen und sich am Ende zu einem großen Ganzen zu verbinden. Erwartet habe ich natürlich etwas völlig anderes, einen Krimi der mit immer wieder neuen Erkenntnissen und Wendungen aufwartet. Letztendlich habe ich ein Buch über eine vielschichte Frau gelesen, die meint am Ende der Welt angekommen zu sein und sich versucht aus dem Strudel, der sie hinunterzieht, zu befreien. Der Charme dieser Frau entspricht so ungefähr dem eines alternden Rockstars aus den Siebzigern, sie ist irgendwie lässig und selbstbewusst, aber auch kaputt und aus einer vergangenen Zeit. Das Buch ist wie eine Momentaufnahme aus dieser Zeit, faszinierend und unwirklich. Das Buch hat mich letztendlich nicht wirklich neugierig auf den Vorgänger gemacht, so dass ich hier drei Sterne vergebe, dafür, dass ich einmal ganz gut unterhalten wurde.

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