Die Stadt der Toten

von Sara Gran 
3,7 Sterne bei65 Bewertungen
Die Stadt der Toten
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Als Krimi konnte mich das Buch überhaupt nicht überzeugen, die Darstellung von New Orleans fand ich jedoch gelungen.

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Die "beste Detektivin der Welt" ermittelt im verwüsteten New Orleans. Starke Atmosphäre, der Fall rückt aber manchmal in den Hintergrund.

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Inhaltsangabe zu "Die Stadt der Toten"

"Ein wildes, großartiges Buch." Tobias Gohlis, DIE ZEIT
Hurrikan Katrina hat New Orleans verwüstet. Claire DeWitt soll in diesem Chaos den verschollenen Staatsanwalt Vic Willing finden. Kein Problem für die beste und verrückteste Ermittlerin der Welt! Mit Hilfe ihres Detektivhandbuchs, ihrer I-Ging-Münzen und ihrer Traumdeutungen hat Claire noch jeden Fall gelöst.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426510162
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:368 Seiten
Verlag:Knaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum:01.10.2013
Das aktuelle Hörbuch ist am 01.09.2013 bei audio media verlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Lesebegeistertevor 9 Monaten
    ...schräg...

    Schräger Krimi gesucht?
    Der Start einer neuen Serie mit der verrückten Ermittlerin Claire De Witt. Diese soll einen verschollenen Staatsanwalt finden. Dieser ist irgendwie in dem Chaos des Hurrikan Kathrina verschwunden. Oder wurde er ermordet? Claire, die gerne illegale Dinge raucht und ab und zu in den Voodoozauber abdriftet, startet ihre Ermittlungen. Auf ihre Art und Weise kommt sie der Lösung auf die Spur!!
    Schräg, witzig, spannend.

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    Lesebegeistertevor einem Jahr
    ...schräger Krimi...

    Der Start einer neuen Serie mit der verrückten Ermittlerin Claire De Witt. Diese soll einen verschollenen Staatsanwalt finden. Dieser ist irgendwie in dem Chaos des Hurrikan Kathrina verschwunden. Oder wurde er ermordet? Claire, die gerne illegale Dinge raucht und ab und zu in den Voodoozauber abdriftet, startet ihre Ermittlungen. Auf ihre Art und Weise kommt sie der Lösung auf die Spur!!
    Schräg, witzig, spannend.

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    mondyvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Als Krimi konnte mich das Buch überhaupt nicht überzeugen, die Darstellung von New Orleans fand ich jedoch gelungen.
    New Orleans mal anders

    Aus dem Amerikanischen von Eva Bonné

    Meine Meinung
    Ich denke, man muss dieses Buch in zwei Bücher teilen. Auf der einen Seite gibt es den Krimi, der sich mit dem Fall eines verschwundenen Anwalts beschäftigt, und auf der anderen Seite den gesellschaftskritischen Roman, der sich mit den Folgen von Hurrikan Katrina auf die Stadt New Orleans auseinandersetzt.  

    Zunächst zum Krimianteil: für meinen Geschmack war das zu wenig. Zu wenig Spannung, zu wenig Ermittlungsarbeit, zu wenig Substanz. Hinweise und Zeugen fliegen der Ermittlerin Claire im Traum zu (und das ist wörtlich gemeint!). Mit ihren esoterischen Fähigkeiten kann sie nur durch eine Berührung herausfinden, wie ihr Gegenüber heißt und wie Teile seines bisherigen Lebens aussahen. Auf die Lösung des Falls kommt Claire nur durch Zufall, das Buch verkauft es dem Leser als plötzliche Eingebung und richtiges Deuten der Zeichen. Das eine I-Ging-Münze und ein verworrenes Detektivhandbuch auch noch eine Rolle spielen, möchte ich nur am Rande erwähnen. Mit so was kann ich einfach überhaupt nichts anfangen und für mich hat das wenig mit einem Krimi zu tun.

    Der Anteil, der sich mit New Orleans beschäftigt, hat mir allerdings gut gefallen. Hurrikan Katrina ging ja damals auch bei uns durch die Medien, über die Folgen wurde allerdings nur noch spärlich berichtet. Dieses Buch gibt dem Leser einen Eindruck davon, wie es ca. ein Jahr nach dem Hurrikan dort aussah. Von den Zerstörungen waren überwiegend Afroamerikaner betroffen, deren Stadtteile größtenteils nicht mehr aufgebaut wurden. Die Kriminalitätsrate und die Verwahrlosung stieg rasant an. Das Buch bringt die Stimmung in dieser Stadt sehr gut zum Ausdruck, denn Claire ermittelt vor allem in den von der Katastrophe betroffenen Gebieten. Angst, Hass und Hoffnungslosigkeit findet sie dort an jeder Straßenecke, Schießereien sind an der Tagesordnung. Ich weiß nicht, wie nah an der Realität diese Beschreibungen sind, aber für mich klingen sie plausibel. 

    Als Krimi konnte mich das Buch überhaupt nicht überzeugen, die Darstellung von New Orleans fand ich jedoch gelungen. Ich vergebe deshalb die Hälfte der möglichen Punkte.

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    Gulanvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Die "beste Detektivin der Welt" ermittelt im verwüsteten New Orleans. Starke Atmosphäre, der Fall rückt aber manchmal in den Hintergrund.
    Die Wunden von Katrina.

    „Er roch anders. Heute roch er nach Hasch und Gipsstaub und Rauch und Schimmel. Er roch wie die Traurigkeit. Wie New Orleans.“ (S.98)

    Claire DeWitt reist für einen Auftrag in das von Hurrikan Katrina verwüstete New Orleans. Ihr Auftraggeber Leon ist der Erbe seines Onkels und Staatsanwalts Vic Willing. Dieser ist seit Katrina verschollen und wurde nun für tot erklärt. Claire soll aber dennoch noch mal einen Versuch unternehmen, aufzuklären, was mit ihm passiert ist. Dabei bringen Claires Ermittlungen den Leumund des Verschollenen in Verruf.

    Sara Gran war/ist ja so etwas wie ein Shooting Star der Krimiszene. Gerade mit diesem ersten Teil der Reihe um Claire DeWitt war sie in aller Munde und gewann 2013 den Deutschen Krimi Preis. Ihre Protagonistin ist aber definitiv ungewöhnlich und schillernd. Claire bezeichnet sich selbst unbescheiden als „beste Detektivin der Welt“. Sie ist taff und unerschrocken, dabei aber mit teilweise schrägen Methoden unterwegs. So betreibt sie Traumdeutung, wirft I-Ging-Münzen und hält sich nach den kryptischen Anweisungen des ominösen Detektivhandbuchs „Détection“.

    Claire schleppt aber auch einigen, inneren Ballast mit sich herum, der große Teile des Buches beherrscht, aber zum Glück nicht völlig. So birgt der Vermisstenfall eine besondere, tragische Komponente, der mit einer sensiblen Behutsamkeit ans Licht gebracht wird.

    Das Großartige an „Die Stadt der Toten“ ist jedoch sein Schauplatz: New Orleans. „The Big Easy“ war schon immer etwas verrufen, aber nun, mehr als ein Jahr nach Katrina, ist die Stadt von Schneisen der Verwüstung durchzogen, klaffen Wunden im Stadtraum, liegt in Teilen der Stadt die Stromversorgung immer noch brach und es werden immer noch viele Menschen vermisst, die wohl nie gefunden werden. Diese Atmosphäre bringt die Autorin sehr überzeugend herüber und verbindet sie mit dem Zustand ihrer Hauptfigur, so dass man die teilweise Vernachlässigung des eigentlichen Falls als Leser verschmerzen kann.

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    Becky_Bloomwoods avatar
    Becky_Bloomwoodvor 3 Jahren
    Eine Detektivin, die sich von anderen abhebt

    Die Detektivin Claire DeWitt soll in New Orleans das Verschwinden des Staatsanwalts Vic Willing klären. Leicht ist das Ganze nicht: Nicht nur ist die Stadt durch den Hurrikan Katrina verwüstet, auch viele Menschen, die sie zu dem verschollenen Staatsanwalt befragt, begegnen ihr misstrauisch und zum Teil gewalttätig. Zudem steht sich Claire oft selbst im Weg. Das Ende? Nur so viel: "Falls Du ein Happy End suchst, suchst Du in der falschen Stadt."

    Claire DeWitt ist definitiv eine ganz besondere Frau und Detektivin. Sie ermittelt auf ihre ganz eigene Weise, die den wenigsten passt und für viel Unmut sorgt. Sie nimmt Drogen zu sich, trinkt jede Menge Alkohol und verkleidet sich gern mal als drogensüchtige Alkoholikerin (obwohl ein Verkleiden vielleicht gar nicht nötig wäre....), um an Informationen zu kommen. Hilfe (mehr oder weniger) bekommt sie durch ein ganz spezielles Detektivhandbuch, I-Ging-Münzen und ihre Träume.

    Claire durch die verwüstete Stadt zu folgen war spannend und unterhaltsam. Trotz des Unterhaltungsfaktors weist Autorin Sara Gran auch auf die sozialen Misstände hin: Drogen, Kriminalität, eine immens hohe Mordrate und nichts, was dagegen getan wird. Auch habe ich ein gutes Gespür davon bekommen, wie die Stadt nach dem Hurrikan gelitten hat.

    Der Schreibstil hat mir gut gefallen, auch wenn Realität und Claires Träume sehr miteinander verwurschtelt sind. Mit seinen gut 360 Seiten hatte das Buch zudem genau die richtige Länge, Langeweile kam nie auf. Ich bin auf weitere Krimis mit der eigenwilligen Claire DeWitt gespannt.

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    guybrushvor 3 Jahren
    Claire DeWitt ist der Hammer

    Claire DeWitt, die beste Ermittlerin der Welt: „Ich trug Stiefel, Jeans, zwei schwarze Pullis übereinander und einen roten Vintage-Damenmantel mit Hermelinkragen, der seine besten Tage hinter sich hatte. Außerdem litt ich unter einem selbstgemachten Haarschnitt inklusive Bleichversuch, bei dem eine Bastelschere im Spiel gewesen war. Ich sah ein, dass das nicht gerade vertrauenerweckend war.“ Ihre Fälle löst sie auf unkonventionelle Art, sie träumt davon. Sie würfelt sie aus. Und ganz ehrlich, ich finde Clair genial. Nicht nur weil sie ganz amtlich verrückt ist und ständig aus dem Buch Détection des berühmten französischen Detektivs Jacques Silette zitiert, sondern vor allem weil sie ein herrlich schräger Charakter ist. Erwähnte ich schon, dass sie außerdem ständig zugedröhnt ist …

    Die Story freilich hats in sich. Ein bekannter Staatsanwalt ist verschwunden und die Wahrheit, der Clair sich verpflichtet fühlt, führt sie in Abgründe. „Eigentlich ist niemand daran interessiert, dass Geheimnisse offen gelegt, Rätsel gelöst und (unangenehme) Wahrheiten ans Tageslicht gebracht werden." Außer Claire, die sich daran festbeißt, nicht aufgibt, keine vorschnellen Schlüsse zulässt.

    Beeindruckend ist ihre Odyssee durch ein von Hurrikan Katrina zerstörtes, nahezu apokalyptisch anmutendes New Orleans und seine im Stich gelassene Bevölkerung. Chaos, Verwahrlosung, Trostlosigkeit wohin man blickt und garantiert nicht romantisch angehaucht. „Offenbar waren manche Menschen auf der Stelle ertrunken. Andere ertranken in Zeitlupe, Stück für Stück, was Jahre dauern konnte. Und wieder andere, Leute wie Mick, ertranken, seit sie denken konnten. Sie hatten bis jetzt nur keine Worte dafür gehabt.“

    Und so müssen nicht nur Claire, sondern auch alle andern einmal durch die Hölle, um ihr eigenes Rätsel lösen. „So ist es in dieser Stadt“, sagte Andray. „Sie weiß die schönsten Geschichten zu erzählen, wirklich. Aber wer auf ein Happy End hofft, sollte sich lieber woanders umsehen.“

    Ein Buch, mit dem sicher nicht jeder warm wird. Ich fands großartig.

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    secretworldofbookss avatar
    secretworldofbooksvor 3 Jahren
    Rezension " Die Stadt der Toten " von Sara Gran

    Faszinierend! Ist das erste was mir über dieses Buch einfällt. Ich habe schon einige Krimis gelesen und die jeweiligen Ermittlungen laufen überwiegend ähnlich ab. Aber nicht in Sara Gran's "Stadt der Toten".
    Die Protagonistin hat für mich eine höchst eigenwillige Art in den Fall zu ermitteln. Es macht richtig Spaß beim Lesen und fand diesen Krimi überraschend gut.

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    ralluss avatar
    rallusvor 4 Jahren
    Vodoo in New Orleans

    "Es gibt zwei Arten von Detektiven. Die einen haben irgendwann beschlossen, als Detektiv zu arbeiten. Die anderen haben keine Wahl."

    Und diese Wahl hatte auch Claire deWitt nicht, als sie zusammen mit ihren Freundinnen ein kleines Buch fand, oder das Buch sie fand, welches ihr Leben veränderte. Ein Buch von Jacques Silette geschrieben, einem Detektiv, der etwas anders ermittelt, der Raum verlangt, wo es drängt, der nach Fragen sucht, wo andere Antworten finden wollen. Und die Wahrheit? Die Wahrheit ist etwas, das viele gar nicht wissen wollen, gar nicht vertragen. Die Wahrheit ist eine Sucht, nach der die besten Detektive suchen und dafür gehasst werden.

    "Denn die Wahrheit liegt, ob es uns gefällt oder nicht, genau dort, wo sich das Verdrängen und das Vernachlässigte begegnen, in Nachbarschaft zu all dem, was wir vergessen machen wollten."

    Claire deWitt wird nach New Orleans geschickt, ein New Orleans nach dem Sturm Katrina, nach dem Bruch der Dämme und dem Aussetzen der Zivilisation, Chaos und Anarchie sind ausgebrochen, noch mehr als es sowieso unter normalen Zuständen ist. Claire soll einen Mann suchen, einen weißen Staatsanwalt. Vic Willing, der nach dem Sturm verschwand, anscheinend ertrunken.

     "Offenbar waren manche Menschen auf der Stelle ertrunken. Andere ertranken in Zeitlupe, Stück für Stück, was Jahre dauern konnte. Und wieder andere ertranken seit sie denken konnten."

     

    Für Claire deWitt ist dies auch eine Reise in die Vergangenheit. New Orleans, wo sie bei der Exfreundin von Silette gelernt hat, Constanze. Die Vergangenheit, die Bekanntschaft mit dem Buch 'Detéction', der Tod von Constanze, das Verschwinden ihrer Freundin, von der ihr nur ein Tattoo geblieben ist, stellt eine harte Probe für Claire dar. Sie hat andere Methoden zu recherchieren, lässt sich Träume erklären, wirft Qigong-Münzen oder I Ging, folgt den Ratschlägen ihres Meisters Silette:

     "Es gibt keine Zufälle. Nur uneingelöste Rätsel, unerkannte Hinweise. Die meisten Menschen sind taub für den Gesang des Vogels, blind für das Blatt auf dem Weg. Sie denken sich nichts dabei, wenn die Nadel an immer derselben Stelle der Schallplatte springt oder ein Fremder am Telefon ist. Sie übersehen die Omen. Sie wissen die Zeichen nicht zu deuten. Für sie stellt sich das Leben als Buch mit lauter weißen Seiten dar. In den Augen des Detektivs hingegen ist es gefüllt mit einer leuchtenden, geheimnisvollen Schrift.“

    Dabei scheut sie vor politischen Unkorrektheiten, Drogenkonsum oder Alkohol nicht zurück - ein Interview:

     "Was bedeutet es für sie, nach Silette zu ermitteln. Es bedeutet dass ich blind war. Heute kann ich sehen. Und der Alkohol? Tja. Manche Menschen sehen durch Glas besser. "

    Nicht nur die Methoden von Claire sind ungewöhnlich, das Buch taumelt mitunter wie seine Hauptheldin am Abgrund. Die Szenerie in New Orleans ist gespenstisch und hat eine Authenzität, die selbst Bilder nicht besser vermitteln können. Manche Kapitel sind wirr, wie das Buch Detéction, welches niemand verstehen kann, auch die Heldin irrt mit ihren unkonventionellen Methoden in ihrem inneren und äußeren Kosmos gegen Wände.

    Doch trotz, oder gerade deswegen übt das Buch einen geheimnisvollen Sog aus, dem ich mich nicht entziehen konnte. Ein mythischer und andersartiger Krimi, zurecht 2013 mit dem deutschen Krimipreis für den Besten internationalen Krimi ausgezeichnet.

     

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    SchmoekerJules avatar
    SchmoekerJulevor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Super Lektüre! Die Ermittlerin ist dermaßen cool, dass sie mal an einem warmen Plätzchen Urlaub machen sollte...
    Tolle Sprache, schwache Story

    Die Autorin hat eine tolle Sprache! Die einzelnen Abschnitte und Kapitel sind manchmal richtig kleine Kunstwerke. Trotzdem habe ich mich echt schwer getan mit der Lektüre und immer wieder abgebrochen. Das lag bei mir daran, dass ich die Story so schwach fand/finde. Es passierte eigentlich gar nichts, geschweige denn etwas Überraschendes :(

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    Nils avatar
    Nilvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Spitzen Krimi! DeWitt ist eine coole Sau, die ihre Fälle auf spezielle Art löst und uns derbe gut unterhält dabei!
    Ein andersartiger Krimi

    Der erste Fall der besten Ermittlerin der Welt Claire DeWitt in "Die Stadt der Toten" überraschte mich schon zu Beginn der Ermittlung. Dies ist ein Krimi mit einer Detektivin, aber diese Fakten sind auch schon alles was der Roman mit anderen Krimis gemeinsam hat. Die Ermittlerin DeWitt ist eine skurrile Person mit ausgefallenen Ermittlungsmethoden, das Ganze ist erweitert durch detektivisch philosophische Ausführungen und ein Handlungsstrang der sich windet und auch bricht.
    Das alles zusammen ergibt eine interessante Mischung und einen spannenden Fall.
    Claire DeWitt wird nach New Orleans gerufen um dort einen verschwundenen Mann, Vic Willing, zu finden, der seit dem Hurrikan Katrina verschwunden ist. Sie begibt sich auf die Suche und wandert so auch auf ihren eigenen Spuren, da sie in New Orleans "ausgebildet" worden ist von ihrer Mentorin und ihrem Vorbild, der großartigen Constance.
    Fazit: Wer Krimis liebt und mal was anderes lesen will und trotzdem seinem Genre treu bleiben möchte, bietet dieser Roman ein idealer Ausbruch aus dem Standard. Auf jeden Fall lesenswert!

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