Sara Gruen Das Affenhaus

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Inhaltsangabe zu „Das Affenhaus“ von Sara Gruen

Isabel Duncan ist Wissenschaftlerin an einem Institut für Menschenaffen. Sie arbeitet mit Bonobos, einer Schimpansenart, die eine große Begabung für Sprache besitzt. Menschen bleiben Isabel oft ein Rätsel. Wohler als unter ihresgleichen fühlt sie sich bei den Affen. Als eines Tages im Institut eine Bombe explodiert, wird Isabel schwer verletzt. Die Tiere flüchten in Panik. Eine dramatische Suche nach den Bonobos beginnt.

Ein Buch, das ans Herz geht und berührt und einen dazu bringt, auch mit diesen wundervollen Bonobos zusammenarbeiten zu wollen!

— Krimifee86
Krimifee86

Ein wunderbares Buch, das ich nur weiter empfehlen kann. Die Bonobos sind mir sofort ans Herz gewachsen.

— Tammy1982
Tammy1982

Etwas anders, als ich es erwartet hätte. Trotzdem finde ich es erstaunlich, wie sehr Affen (hier Bonobos) uns Menschen doch gleichen.

— Ailuj29
Ailuj29

Mich hat das Buch total fasziniert, weil ich vorher nichts über die Forschung mit den Bonobo-Affen wusste. Sehr interessant & spannend!

— Karu19
Karu19

Ich wollte es so, so gerne mögen... Wichtiges Thema, aber langweilige Nebengeschichten und übertrieben gezeichnete Charaktere!

— Knigaljub
Knigaljub

Nicht schlecht, aber ich hatte mir irgendwie etwas anderes vorgestellt...

— daneegold
daneegold

Bewegend beschrieben, beruht teilweise auf wahren Begebenheiten. Eine detailreiche Erzählung über die Bonobos. Lesenswert!

— Amy-Maus87
Amy-Maus87

Zum Geburtstag von meiner Mutter bekommen und die hat es direkt auch gelesen. Wir finden es beide einfach nur genial!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Big Brother für Affen

    Das Affenhaus
    Krimifee86

    Krimifee86

    13. October 2016 um 13:31

    Klappentext: Isabel Duncan ist Wissenschaftlerin an einem Institut für Menschenaffen. Sie arbeitet mit Bonobos, einer Schimpansenart, die eine große Begabung für Sprache besitzt. Menschen bleiben Isabel oft ein Rätsel. Wohler als unter ihresgleichen fühlt sie sich bei den ihr anvertrauten Affen. Als eines Tages im Institut eine Bombe explodiert, wird Isabel schwer verletzt. Die Affen flüchten in Panik. Eine dramatische Suche beginnt ...Cover: Ich finde das Cover von Affenhaus sehr gelungen. Es wirkt in meinen Augen einfach sehr harmonisch, sowohl von den Farben als auch von der Auswahl an Bildern. Es verrät durch die Silhouette des Affen, worum es geht, unterstreicht auch den Titel, ist aber gleichzeitig angenehm unaufdringlich. Absolut mein Geschmack. Schreibstil: Mir hat der Schreibstil der Autorin sehr gut gefallen. Denn auch wenn es sich bei Affenhaus nicht um einen Krimi handelt, ist das Buch ein wahrer Pageturner, sehr spannend geschrieben und man möchte die ganze Zeit wissen, wie es weitergeht. Auch die Charakterisierungen sind der Autorin sehr gut gelungen. Besonders hervorheben möchte ich hier die Charakterisierungen der Bonobos, die einem wirklich ans Herz gehen und die mit ihren Charaktereigenschaften und Eigenheiten jeder für sich etwas ganz Besonderes sind.Auch die Charakterisierung der Celia hat mir sehr gut gefallen, ich mochte sie sehr gerne.Isabel und John waren beide okay. Ich kann nicht sagen, dass ich sie besonders ins Herz geschlossen habe, sie waren beide Charaktere, die mich manchmal genervt, aber ansonsten einfach nicht weiter berührt haben.Den einzigen Charakter, die ich nicht leiden konnte war Amanda. Sie hat mich wirklich wahnsinnig gemacht. Sowohl sie selbst als auch alles, was mit ihr zu tun hatte (wie zum Beispiel Johns Gedanken über sie). Wirklich nervtötend, in meinen Augen war sie ein echter Störfaktor.Die Story: In der Geschichte geht es um ein Sprachlabor für Affen, das bei einem Anschlag in die Luft fliegt. Die Affen überleben die Explosion zwar unverletzt, werden aber an einen Fernsehsender verkauft und müssen fortan für die Sendung „Affenhaus“ zur Verfügung stehen (Big Brother für Affen). Die Wissenschaftlerin Isabel, die in dem Sprachlabor gearbeitet hat und für die die Affen wie eine Familie sind, setzt alles daran, sie zurückzuholen. Unterstützt wird sie dabei von dem Journalisten John.Das wirklich spannende an der Geschichte ist eigentlich nicht die Frage, ob es Isabel gelingen wird, die Bonobos zu retten, sondern vielmehr die Interaktion der Affen miteinander und mit ihrer Freundin „Bell“ zu beobachten. Immer wieder werden die Affen verschiedenen Einflüssen ausgesetzt und es ist einfach wahnsinnig spannend zu verfolgen, wie sie darauf reagieren. Ihr Wesen kennenzulernen hat mich fasziniert und es hat einfach Spaß gemacht. Natürlich ist dabei auch Isabels Kampf gegen einen scheinbar allmächtigen Gegner durchaus von Interesse, aber eben nicht das, was die eigentliche Faszination dieses Romans ausmacht.Zudem waren die privaten Probleme der Charaktere (insbesondere dieser nervigen Amanda) für mich nicht von Belang für die Geschichte und hätten meinetwegen einfach weggelassen werden können.Fazit: Ein Buch, das definitiv viel zu lange auf meinem SuB lag, mir aber sehr gut gefallen hat. Ich mochte die Geschichte rund um die Bonobos und vor allem, dass mir ihr Wesen dadurch näher gebracht wurde. Ein bisschen übertrieben fand ich die ganze Geschichte rund um Isabel und Peter und zu Tode genervt hat mich Amanda. Deswegen gibt es ein paar Abzüge in der B-Note und somit insgesamt vier Punkte.

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  • Die Hauptfiguren sind eindeutig die Bonobos

    Das Affenhaus
    Tammy1982

    Tammy1982

    01. November 2015 um 16:52

    Isabel Duncan lebt für ihren Job: Sie arbeitet mit Bonobos in einem Sprachlabor und mit Hilfe von der erlernten Zeichensprache, kann sich die Forscherin ohne Probleme mit den Affen unterhalten. Dabei sind die Bonobos für Isabel zu einer Familie geworden, mit denen sie besser zurecht kommt, als mit anderen Menschen. Als das Labor eines Tages angegriffen wird, wird Isabel schwer verletzt und die traumatisierten Affen sind auf einmal verschwunden. Kaum genesen, macht sich Isabel auf die verzweifelte Suche nach den Affen. Hilfe bekommt sie dabei von dem Journalisten John Thigpen, dem die Affen in der kurzen Zeit, in der er sie kennenlernen durfte, schon sehr ans Herz gewachsen sind. Als ich mit dem Lesen des Buches begonnen habe, wusste ich ehrlich gesagt überhaupt nicht, worauf ich mich bei der Lektüre einlasse. Alles in allem hörte sich der Klappentext auch nicht so spannend an und ehrlicherweise habe ich das Buch nur begonnen, da ich von der Autorin Sara Gruen so begeistert bin. Nach kurzer Zeit war ich jedoch schon komplett von der Lektüre gefangen und habe das Buch sehr gerne weiter gelesen. Im Mittelpunkt stehen eindeutig die Bonobos und ich hatte sie auch bereits nach kurzer Zeit ins Herz geschlossen. Es ist absolut faszinierend wie die Affen lernen sich mit der Gebärdensprache zu unterhalten und ich fand es total spannend, was ich alles über die besonder Art von Affen gelernt habe. Gleichzeitig sind auch Isabel und John sehr detailliert beschrieben und die Autorin hat viel Zeit dafür verwendet, auch die Hintergründe zu den beiden Charakteren zu beleuchten. Dabei wechselt die Perspektive zwischen Isabel und John hin und her und der Leser lernt diese beiden Figuren sehr intensiv kennen. Der Roman entwickelt schon nach kurzer Zeit eine ordentliche Spannung, da ich als Leser miträtselte und mitlitt, was wohl mit den Bonobos passiert sein könnte und es sehr spannend fand Isabel und John auf ihrer Suche nach den Affen und den Hintergründen zu dem Anschlag zu verfolgen. Gut fand ich dabei, dass der Fokus wirklich auf der Suche nach den Affen bestehen bleibt und nicht irgendeine Liebesgeschichte oder sonstiges noch mit eingebaut wurde. Alles in allem hat Sara Gruen auch mit diesem Roman wieder für mich bewiesen, dass sie es versteht spannend und mitreißend zu schreiben und mich als Leser in den Bann der Geschichte zu schlagen. Ein wunderbares Buch, das ich nur weiter empfehlen kann. Dafür gibt es fünf Sterne.

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    • 2
  • Die ganze Affenbande brüllt? Nein, sie spricht!

    Das Affenhaus
    TochterAlice

    TochterAlice

    27. September 2015 um 09:28

    Zunächst tut sie das in einem Sprachlabor, wo sie von den Mitarbeitern liebevoll gefördert wird: vor allem durch die Wissenschaftlerin Isabel Duncan, die ihre Wünsche erfüllt, trotzdem darauf achtet, dass die Gesundheit nicht leidet und sie vor allem vor einer zu großen Öffentlichkeit abschottet, die ihnen zu sehr auf den Leib rückt und die Privatsphäre verletzt. Ausgewählt werden nur wenige vertrauenserweckende Journalisten - hier bestimmen die Affen mit, indem sie ihre Zuneigung signalisieren und der von ihnen am meisten geschätzte ist John Thigpen, dem sie auch nach der Explosion des Labors und dem Verlust der Affen an einen Reality-Fernsehsender die Treue hält. Sara Gruens Romane handeln von Menschen mit ungewöhnlichen Lebenswegen. Diesmal stehen die junge Wissenschaftlerin Isabel Duncan und der vom Unglück gebeutelte Journalist John Thigpen im Mittelpunkt: Isabel erforscht die sprachliche Kommunikation von Bonobos, ausgesprochen intelligenten Affen - eine Person, die für ihre Arbeit und mit "ihren" Affen lebt, sich im Umgang mit ihren Mitmenschen jedoch recht schwer tut. Sie erhält im Labor Besuch von John, der von den Affen, ohne es zu merken, auf die Schippe genommen wird und von der Kommunikation Isabels mit den Affen - diese verstehen Englisch und können in der amerikanischen Gebärdensprache ASL antworten - mehr als beeindruckt ist. Doch nicht alle sind so positiv gegenüber Isabels Arbeit eingestellt - täglich wird das Labor von Demonstranten belagert, die gegen Tierquälerei protestieren. Während sich die John noch auf dem Heimflug befindet, fliegt das Labor in die Luft! Isabel wird schwer verletzt, die Affen finden sich nach längerer Suche in der o.g. Reality-Show. Wer ist schuld an dem Dilemma? Johns Leben, seine berufliche Laufbahn, die unter einem unglücklichen Stern zu stehen scheint und seine Ehe mit der liebevollen, aber beruflich ebenfalls erfolglosen Schriftstellerin Amanda bildet den zweiten Erzählstrang. Sara Gruen schreibt so faszinierend, dass der Leser quasi nach der weiteren Entwicklung des Romans lechzt. Wie geht es nach der Katastophe weiter, welche Rolle spielt John, der Journalist, der von Isabels Arbeit so beeindruckt war? Bei "Wasser für die Elefanten" konnte ich die allgemeine Begeisterung nicht so recht nachvollziehen - hier dagegen bin ich Feuer und Flamme. Ein fulminanter Einstieg in die Story, ein grandioser Roman - einzig die nicht immer bis zum Ende ausführten Erzählstränge, die mich als Leserin ein kleines bisschen unbefriedigt zurückließen, sind Anlass für eine - allerdings geringfügige - Beeinträchtigung des Lesegenusses.

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  • Leserunde zu "Affenbruder" von Kenneth Oppel

    Affenbruder
    aba

    aba

    Affentheater ganz anders definiert! Die Familie des 13-jährigen Ben bekommt ein neues Mitglied: das Schimpansenbaby Zan. In diesem Moment beginnt für Ben das größte Abenteuer seines Lebens... Der US-amerikanische Kinder- und Jugendbuchautor Kenneth Oppel hat mit "Affenbruder" ein Buch geschrieben, das eine Achterbahn der Gefühle bei den Lesern auslöst: Ben und Zan bringen uns Leser zum Lachen, aber auch zum Weinen. Vor allem lässt uns diese Geschichte über unseren eigenen Umgang mit Tieren nachdenken. Ihr könnt Ben und Zan jetzt im Rahmen einer Leserunde kennenlernen! Habt Ihr Lust auf ein ganz besonderes Affenabenteuer? Zum Inhalt Als Zan in die Familie Tomlin kommt, ist sich Ben sicher: Seine Familie ist die verrückteste der Welt! Denn Zan ist ein Schimpansen-Baby, mit dem eine Studie durchgeführt wird: Zan soll Zeichensprache lernen. Schon bald herrscht bei den Tomlins großes Affentheater. Zan wird für Ben zum "richtigen" Bruder, den er über alles liebt und zu dem er eine enge Beziehung aufbaut. Als Zan die Erwartungen nicht erfüllt und von der Uni weiterverkauft wird, erlebt Ben die zweischneidigen Seiten von Tierversuchen und fragt sich verzweifelt: Wie weit darf die Wissenschaft Zan für ihre Zwecke einsetzen? Leseprobe Zum Autor Kenneth Oppel wurde am 31. August 1967 in British Columbia geboren. Er studierte an der University of Toronto in Ontario und lebt heute mit seiner Frau Philippa Shepphard in Cornerbrook, Neufundland. Seine liebsten Freizeitbeschäftigungen: Lesen, Filme schauen, lange Spaziergänge und Reisen. Mehr über Kenneth Oppel könnt ihr hier erfahren! Zusammen mit Beltz & Gelberg verlosen wir 25 Exemplare von "Affenbruder" unter allen, die unbedingt wissen möchten, ob dieses außergewöhnliche und gewagte Experiment gelingen wird. Was müsst ihr tun, um euch zu bewerben?* Einfach bis zum 04.08. auf diese Frage antworten: Liebe und Freundschaft zwischen Mensch und Tier: Habt ihr das selbst schon einmal erlebt? Wenn ja, mit welchem Tier und wie hat sich das für euch angefühlt? Auf eure Antworten freue ich mich und wünsche euch viel Glück! * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von 2 Wochen sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben.

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    • 448
  • Nicht affig

    Das Affenhaus
    harakiri

    harakiri

    27. June 2015 um 06:08

    Das Buch hatte ich an einem Tag ausgelesen, es liest sich sehr flüssig und hält das Interesse des Lesers bis zur letzten Seite. Als Thriller würde ich es jetzt nicht bezeichnen, dazu passiert zu wenig Spannendes. Ich würde es eher als Erzählung oder Roman einstufen. Die Idee dahinter finde ich auch sehr gelungen und unter dem Hintergrund, dass die Affen wirklich so intelligent sind und dass einige Körner Wahrheit in der Erzähler stecken war ich sehr fasziniert und teilweise auch geschockt! Sara Gruen versteht es, auf den Leser einzugehen und ihr Wissen mit ihm auf interessante Art zu teilen.

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  • Das Affenhaus

    Das Affenhaus
    wusl

    wusl

    10. March 2015 um 11:13

    Sara Grün schafft es auch in diesem Roman mit Einfühlungsvermögen und sympathisch entwickelten Akteuren eine eindringliche und interessante Geschichte zu erzählen. Engegen dem Klappentext würde ich es aber nicht als richtigen Thriller bezeichnen. Dazu kommt das ganze zu ruhig und entspannt daher. Nach der zugegeben dramatischen Freilassung der Affen geschieht fast 200 Seiten nichts wirklich dramatisches. Isabell erholt sich von ihren körperlichen und geistigen Verletzungen, trennt sich von ihrem Freund und sucht relativ erfolglos und unspektakulär nach den verschwundenen Affen. Und John hat Ärger mit den Verwandten und kündigt seinen nervenden Job. Und auch der Showdown hält sich in Grenzen, ist kurz und knapp. Das Buch besticht nicht durch Spannung sondern durch guten Schreibstil und kinotaugliche Dialoge. Unter einem wunderschönen Cover versteckt sich also eine eher rührende denn aktionreiche Geschichte über Menschen, die einfach nur auf der Seite der Tiere stehen, egal gegen wen und die versuchen, ihnen ein lebenswertes einigermaßen ausgefülltes Leben widerzugeben, ohne Kameras und verzerrte Realitäten in einem Filmstudio. Für Isabell sind die Affen wohl ihre Familie und John hat schon am Anfang erkannt, dass die Sprachforschung mit den Bonobos einen tiefen und zukunftsweisenden Blick hin zu einem neuen Verständnis des Menschen zu seinen Tieren geben kann. Von Sara Grün lese ich gerne noch mehr Romane. Fühlte mich gut unterhalten.

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  • Thema top, Handlung mau.

    Das Affenhaus
    WilmaWitch

    WilmaWitch

    27. February 2015 um 21:22

    Die Hauptdarsteller sind sechs Bonobos, eine Wissenschaftlerin, ein Journalist, und deren Angehörige. Tolles Thema für die, die das interessiert und die Teile, in denen das Verhalten und die Interaktion mit den Bonobos beschrieben werden, sind auch interessant und wohl auch gut recherchiert. Doch die Krimi-Handlung, in die das Verschwinden und die Suche nach der Affenfamilie eingebettet ist, ist eher durchschnittlich und nicht wirklich spannend. Auch die Charaktere sind teilweise recht flach und vorhersehbar. Am interessantesten fand ich in einer Nebenrolle die Prostituiert Ivanka, erinnerte mich etwas an die aus dem Film St. Vincent. Nun ja, etwas für Amateur-Verhaltensforscher und Hobby-Schriftsteller.

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  • das Affenhaus

    Das Affenhaus
    bblubber

    bblubber

    20. January 2015 um 21:25

    Das Thema des Buches wäre eigentlich spannend gewesen und ich als Greenpeace-Mitglied fühlte mich von den Aussagen im Roman eigentlich auch angesprochen. Die Bonobos waren mit Herz und Versand gezeichnet und das Leiden der Affen in einer Versuchsstation ging mir wirklich an die Nieren und wühlte mich auf. Aber leider passiert einfach viel zu wenig auf diesen 400 Seiten. Die Autorin kann zweifelsohne schreiben und beschreiben - die Akteure sind einem symphatisch und man leidet mit ihnen mit. Aber über 3/4 des Buches passiert eigentlich nichts Wichtiges. John und seine Frau hangeln sich so durch ihr Leben, haben Ärger mit der Mutter/Schwiegermutter, sind unzufrieden mit den Jobs usw. Isabel hat erst mal Schwierigkeiten den Überfall und die damit verbundenen Verletzungen zu verarbeiten und sucht fieberhaft aber erst mal erfolglos nach den Affen. Natürlich kommt es auch zu einer Art Showdown aber das Buch ist wirklich vergleichsweise langatmig gegen ihr zweites Buch "Wasser für die Elefanten", das ich nicht aus der Hand legen konnte. Irgendwo habe ich mal gelesen, Affenhaus hätte sie vor den "Elefanten" geschrieben. Ich hoffe also, dass ihr drittes wieder etwas spannder wird. Fazit: Guter Ansatz, angenehmer Erzählstil aber der Plot hätte gestrafft und mit mehr Aktion belebt werden müssen. So plättschert die Geschichte über weite Strecken einfach so dahin. Schade - Ziel nicht ganz erreicht.

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  • Rezension: "Das Affenhaus" von Sara Gruen

    Das Affenhaus
    Code-between-lines

    Code-between-lines

    19. July 2014 um 09:03

    Zum Inhalt: Die junge Wissenschaftlerin Isabel Duncan arbeitet im Sprachlabor für Menschenaffen an der University of Kansas. Die Forscher nutzen die Gebärdensprache ALS um mit den Affen zu kommunizieren und darüber Einblick in Gedanken und Empfindungen unserer nächsten Verwandten zu erhalten. Während der acht Jahre, die Isabel hier arbeitet, sind die Bonobos zu ihrer Familie geworden, mehr Familie, als Sara es jemals kannte. Als das Sprachlabor in die Luft gesprengt wird, erleidet Isabel schwere Verletzungen. Schon bald gibt es ein Bekennerschreiben einer radikalen Tierschutzorganisation, die behaupten, sie haben die Affen aus dem Labor befreien wollen. Noch schlimmer als die eigenen Verletzungen ist für Isabel, dass die Affen nach der Explosion von der Uni verkauft und an einen unbekannten Ort transportiert wurden. Gemeinsam mit dem New Yorker Journalisten John Thigpen, der kurze Zeit vor dem Unfall das Sprachlabor besuchte und von Affen wie von der hübschen jungen Forscherin gleichermaßen fasziniert ist, versucht Isabel, „ihre Affen“ wieder aufzuspüren und die Verantwortlichen hinter dem Anschlag zu identifizieren. Eigene Meinung: Das Buch beginnt mit sehr liebevoll geschilderten Szenen im Sprachlabor. Der Leser lernt mit Isabel und John sofort die Protagonisten des Buches, und natürlich die Affen kennen. Die Szenen mit den Bonobos werden sehr liebevoll und immer mit einem Schmunzeln im Auge geschildert - hier merkt man, dass die Autorin Gelegenheit hatte, selbst die Bekanntschaft mit diesen faszinierenden Tieren zu machen und sie somit sehr viel Erlebtes in diese lebensnah geschilderten Szenen einbaut. Doch mit der Explosion im Sprachlabor, die sich in Kapitel 2 eriegnet, war für mich leider der Höhepunkt des Buches dann auch schon erreicht. Bis hierhin habe ich jede Szene mit Spannung gelesen und mich auf ein gutes Buch gefreut. Sara Gruens angenehmer und einnehmender Sprachstil sowie das interessante Setting ließen sich bis hierhin sehr vielversprechend an. Doch leider wurde ich auf den nachfolgenden Seiten enttäuscht. Die Spannungskurve fiel deutlich ab, wurde nie so flach, dass ich darüber nachgedacht hätte, das Buch vorzeitig zu beenden oder die Hoffnung aufzugeben, dass die Geschichte wieder an Fahrt aufnehmen könnte, doch leider nahm die Handlung für mich nicht wieder so richtig an Fahrt auf. Mit der Schilderung von Johns familiärer Situation, der Schilderung der beruflichen wie privaten Probleme seiner Frau Amanda kam eine umfangreiche zweite Handlungsebene ins Buch, die nicht wirklich gestört hat, aber die Geschichte auch nicht wirklich voran getrieben hat. Die Geschichte plätschert über weite Teile vor sich hin, ist dabei wenig aufregend, driftet dabei aber meiner Meinung nach (noch) nicht ins Belanglose ab. Richtig gestört hat mich dann aber das Ende. Zum Ende hin mehren sich Handlungsstränge, die überflüssig und sehr konstruiert wirkten, bzw. die einfach nicht konsequent weiter entwickelt waren. Der Sinn einiger dieser Handlungs“fetzen“ hat sich mir auch nach dem Beenden des Buches teilweise nicht erschlossen, so dass sie den unschönen Beigeschmack von „Füllmaterial“ hinterließen. Das tatsächliche Ende der Geschichte wird dann relativ schnell erzählt, leider stellte sich hier für mich das Gefühl ein, die Autorin habe aus Zeit- oder Platzgründen ihr Buch auf den letzten Seiten nur noch „abwickeln“ wollen. Sara Gruens Intention, mit ihrem Buch die Ähnlichkeit zwischen uns und unseren nächsten Verwandten darzustellen und gleichzeitig Kritik am oft so grausamen und gedankenlosen Umgang des Menschen mit diesen Tieren, die uns an Empfindsamkeit in nichts nachstehen, zu üben, blitzt immer wieder durch. Das allein macht das Buch jedoch nicht zu einem lesenswerten Roman. Gestört hat mich auch, dass ich bis zum Ende des Buches keinen richtigen Draht zu den Hauptfiguren entwickeln konnte. Schade ist dies insbesondere im Falle der Wissenschaftlerin  Isabel Duncan, welche mit  den Affen direkt kommunizieren kann und für den Leser somit den „direkten Draht“ zu den Affen darstellt– sie blieb für mich farblos, eindimensional  und zu wenig ausgearbeitet. Fazit: Ich habe mich beim Lesen nicht gequält, doch ist „Affenhaus“ definitiv kein Buch, dass mir lange Zeit im Kopf bleiben wird.

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  • Das Affenhaus von Sara Gruen

    Das Affenhaus
    Legibilis

    Legibilis

    23. January 2014 um 13:43

    Eine Explosion in einem Sprachlabor des Instituts für Menschenaffen verändert das Leben der dort beschäftigten Wissenschaftlerin Isabel abrupt. Sie wird mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert und ihre geliebten Menschenaffen, Bonobos, verschwinden quasi über Nacht. Nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus beginnt eine verzweifelte Suche Isabels nach den Bonobos. Diese tauchen unerwartet eines Tages als neue Stars einer Reality-Show auf. Isabel versucht nun ihre geliebten Affen zu befreien. Mit Hilfe von Studenten, Tierschützern und dem Journalisten John deckt sie dabei immer mehr Intrigen und Verwicklungen zwischen dem Leiter des ehemaligen Sprachlabors und dem Filmproduzenten auf. Der Roman „Das Affenhaus“ ist der bereits vierte Roman der Autorin Sara Gruen. Sie fuhr für Recherchen zum Roman selbst in ein Sprachlabor und erlebte live und hautnah, wie die Affen kommunizierten und ihren freien Willen äußerten. Sie schloss dabei sogar Freundschaft mit einem Affenweibchen, dem das Buch gewidmet ist. „Das Affenhaus“ ist ein spannend und einfühlsam erzählter Roman, der die Skrupellosigkeit von Filmproduzenten und Wissenschaftlern aufzeigt. Gleichzeitig aber beschreibt die Autorin auf wundervolle Weise die fast menschlich erscheinende Art der Bonobos. Denn die Beziehung Isabelas zu den Bonobos könnte menschlicher fast gar nicht sein, sie behandelt sie wie eine Familie und auch der Journalist John ist von der Art der Affen fasziniert. Neben einer actionreichen und fast thrillerartigen Handlung regt der Roman auch stark zum Nachdenken an und wirft die Frage auf, ob der Mensch wirklich so unterschiedlich den Affen gegenüber ist, oder die Wissenschaftler und auch wir selbst uns nicht nur versuchen einzureden, dass wir so viel anders sind.

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  • SuB-Abbau-Challenge 2014 - ran an die ungelesenen Bücher!

    Daniliesing

    Daniliesing

    Achtung: Man kann jederzeit noch einsteigen! Er ist Freude und Leid zugleich, er wächst und wächst und wird dabei immer schöner, aber auch erdrückender. Die Rede ist vom SuB ( Stapel ungelesener Bücher), der sich bei immer mehr Lesern in ungeahnte Höhen ausweitet. Bei vielen ist es mittlerweile sogar so weit, dass es gar nicht mehr möglich ist, alle ungelesenen Bücher auf einen Stapel zu stapeln. Es sei denn man nimmt die Gefahr in Kauf, vom eigenen Bücherstapel erschlagen zu werden. Deshalb muss ganz dringend eine Lösung her, damit all unsere wunderbaren ungelesenen Bücher nicht länger ein trauriges Dasein in den Regalen fristen müssen: Die große LovelyBooks SuB-Abbau-Challenge 2014 Ihr möchtet etwas dagegen tun und auch mal wieder Bücher lesen, die vielleicht schon länger ungelesen im Regal stehen? Ihr braucht eine Entscheidungshilfe dabei, was ihr 2014 lesen sollt? Dann haben wir jetzt die perfekte Lösung für euch. Macht mit bei dieser Challenge, lest im kommenden Jahr 12 Bücher von eurem SuB, die jemand anderes für euch aussucht, und entdeckt so "alte" Buchschätze ganz neu! Die Regeln Meldet euch bis zum 21. Dezember 2013 für diese Challenge an! Schreibt für eure Anmeldung hier einen Kommentar mit einem Link zu einem Regal eurer ungelesenen Bücher bzw. eures SuBs hier bei LovelyBooks! Verratet außerdem, wie viele Bücher vom SuB ihr in einem Jahr schaffen möchtet (mindestens 12, gern aber auch mehr, wenn ihr euch das zutraut)! Euer SuB sollte mindestens 25 Bücher umfassen, damit auch etwas Auswahl vorhanden ist. Am 22. Dezember bekommt ihr je einen Teilnehmer von mir zugelost, für den ihr 12 (oder mehr) Bücher vom SuB aussucht, die derjenige 2014 lesen soll. Bitte postet bis spätestens 31.12. hier im Thema die Bücher, die ihr für euren SuB-Abbau-Partner ausgewählt habt. Wenn es jemand verpasst, werde ich spontan selbst die Bücher auswählen, damit jeder weiß, was er 2014 lesen kann. Ab 01.01.2014 geht es dann richtig los - die Bücher, die für euch ausgesucht wurden, können ab diesem Zeitpunkt gelesen werden. Wenn ihr ein Buch beendet habt, sagt hier Bescheid und schreibt gern auch eine Rezension oder eine Kurzmeinung auf der Buchseite zum Buch. Wir sind sicher alle neugierig, wie es euch gefallen hat :) Ihr habt die Anmeldephase verpasst? Kein Problem, schreibt einfach trotzdem hier, wenn ihr noch später einsteigen möchtet und sobald wir mehrere Nachzügler haben, verlose ich wieder neue Partner, die für euch Bücher auswählen. Unter allen Teilnehmern, die ihr Ziel von 12 (oder mehr) Büchern erreichen, verlosen wir eine schöne Überraschung, die jedoch nicht aus Büchern bestehen wird. Wir wollen den SuB ja nicht wieder in die Höhe treiben ;-) Ihr habt Fragen zum Ablauf, den Regeln etc. - dann fragt am besten direkt hier in einem Beitrag und ich antworte schnellstmöglich. 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    • 2011
  • Leserunde zu "Bluterde: Thriller" von Claudia Praxmayer

    Bluterde
    litschi

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    "Im Boden Afrikas schlummert ein Schatz – ihn der Erde zu entreißen ist ein blutiges Geschäft."  Mit "Bluterde" von Claudia Praxmayer wartet ein mitreißender Thriller der besonderen Art auf euch. Wir möchten euch zusammen mit dem Droemer Knaur Verlag zu einer Leserunde zu diesem berührenden Buch einladen. Die Autorin wird die Leserunde begleiten und beantwortet gerne eure Fragen! Mehr zur Autorin Claudia Praxmayer kommt ursprünglich aus Salzburg und hat Biologie studiert. Als selbstständige PR-Beraterin und Autorin arbeitet und lebt sie in München und hat bereits einige Ratgeber und Sachbücher veröffentlicht. Sie ist aktives Mitglied des NABU Deutschland und engagiert sie sich seit vielen Jahren ehrenamtlich im Bereich Artenschutz, wo sie sich für bedrohte Tierarten einsetzt. „Bluterde“ ist ihr erster Thriller. Mehr zum Buch Tatort Kongo: Drei Gorillas brutal abgeschlachtet und einer ihrer Ranger ermordet – schlimmer hätte es für die leidenschaftliche Artenschützerin Dr. Lea Winter eigentlich nicht kommen können. Als dann auch noch ein Gorillababy verschwindet, fasst sie gegen jede Vernunft den Entschluss, selbst in den kongolesischen Dschungel zu reisen. Sie weiß um die Gefahr, der ihr Gorilla-Projekt dort ausgesetzt ist: Skrupellose Rebellen schürfen im Nationalpark illegal nach Coltan – ein wertvolles Erz, das weltweit für die Produktion von Handys benötigt wird und auf dem internationalen Markt viel Geld bringt. Schnell gerät Lea ins Visier einer mächtigen Coltan-Mafia, deren Einfluss bis in die westliche Welt reicht und die ohne Gewissensbisse alles aus dem Weg räumt, was sie von ihrem Ziel abhält ... Lasst euch diesen Thriller nicht entgehen und bewerbt euch als Testleser. Wir vergeben unter allen Bewerbern 25 E-Books (im EPUB-Format).* Bewerbt euch dafür bis zum 11. August 2013 und erzählt uns, warum gerade ihr "Bluterde" lesen möchtet! *Im Gewinnfall gehören eine zeitnahe Teilnahme am Austausch in den Leseabschnitten der Leserunden sowie das Verfassen einer abschließenden Rezension selbstverständlich dazu.

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    • 361
  • Big Brother im Tierreich

    Das Affenhaus
    harakiri

    harakiri

    24. July 2013 um 14:04

    Das Buch hatte ich an einem Tag ausgelesen, es liest sich sehr flüssig und hält das Interesse des Lesers bis zur letzten Seite. Als Thriller würde ich es jetzt nicht bezeichnen, dazu passiert zu wenig Spannendes. Ich würde es eher als Erzählung oder Roman einstufen. Die Idee dahinter finde ich auch sehr gelungen und unter dem Hintergrund, dass die Affen wirklich so intelligent sind und dass einige Körner Wahrheit in der Erzähler stecken war ich sehr fasziniert und teilweise auch geschockt! Sara Gruen versteht es, auf den Leser einzugehen und ihr Wissen mit ihm auf interessante Art zu teilen.

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  • Von allem ein bisschen aber doch nichts Richtiges...

    Das Affenhaus
    Dunkelblau

    Dunkelblau

    22. May 2013 um 20:40

    Die Wissenschaftlerin Isabel Duncan arbeitet seit mehreren Jahren in einem Sprachlabor mit einer Gruppe von Bonobos zusammen. Diese überaus schlauen Tiere können per Gebärdensprache mit ihr und den anderen Mitarbeitern kommunizieren. Auch der Journalist John Thigpen macht bei einem Besuch diese tolle Erfahrung. Doch das Sprachlabor hat auch starke und mächtige Gegner, wie sich nach einem schlimmen Anschlag zeigt. Isabel wird bei der Expolsion schwer verletzt und die Affen werden heimlich verkauft und in einem Art Big Brother Haus zu Reality TV Stars. Isabel will diesem Treiben ein Ende machen und benötigt die Hilfe von John dafür. Der arbeitet gerne mit Isabel zusammen und wittert eine große Story. Die ersten Kapitel über die Affen, ihre Rollen in der Gruppe und die Sprache fand ich sehr faszinierend, zumal Sara Gruen diese Erfahrungen wohl auch wirklich bei einem Besuch in einer solchen Einrichtung gemacht hat. Letztlich schein dieses Buch aber kein Hauptthema zu haben. Statt dem berühmten roten Faden gibt es eher lose Enden und viele Nebenschauplätze. Ist Isabel oder der Journalist John die Hauptfigur? Krimi, Liebesgeschichte, Tiergeschichte....ich weiß nicht was Sara Gruen hier schreiben wollte. Es ist von allem ein bisschen aber doch nichts Richtiges.

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  • Das Affenhaus von Sara Gruen.

    Das Affenhaus
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. April 2013 um 08:50

    Isabel ist Sprachforscherin und arbeitet in einem Labor mit besonders sprachbegabten Bonobos. Nach einem Bombenanschlag auf besagtes Labor, bei den Isabel verletzt wird, verschwinden die Bonobos. Jedoch nur, um in einer Big Brother ähnlichen Show im Pay-TV wieder aufzutauchen. Nun versucht Isabel mit Hilfe ihrer Laborassistentin und des Affen-interessierten Journalisten John, ihre Bonobos zurück zu kriegen. Bevor ich dieses (Hör)Buch zur Hand nahm hatte ich nur gutes von der Geschichte um Isabel und John gehört. Und mich daher entsprechend auf die Lektüre gefreut. Ich muss all den anderen Rezensenten in der Blogger-Community vorbehaltlos zustimmen. Dies ist ein wirklich schönes Buch.  Es ist keiner von diesen romantischen Höhenflügen, Bücher die sich über den Lesenden erheben zu etwas, dass größer ist als die Geschichte selbst. Nein, dieses Buch ist fest verankert in der alltäglichen Realität, es steht quasi mit beiden Beinen auf dem Boden, hat sich geerdet und erzählt mir nun davon, wie eine Horde sprachbegabter Bonobos von einem Fernsehsender gekidnappt und ausgebeutet wird.  Ich war von Anfang an ganz verliebt in die Affen, die mit Hilfe von Gebärdensprache ihre Wünsche, aber auch Gefühle äußern konnten. Ihre unterschiedlichen Charakterzüge, die dabei zum Vorschein kamen, faszinierten mich besonders. Umso ungehaltener war ich, als sich heraus kristallisierte, dass die menschlichen Figuren im Buch den Bonobos nicht immer den gleichen Respekt entgegen kommen ließen. Was habe ich den Laborleiter, den Fernsehproduzenten und selbst den Leiter der Universität, an der die Affen studiert wurden, verteufelt. Isabel, Celia und John waren in diesen Hörmomenten meine einzige Hoffnung auf ein Happy End.  Der Klappentext ist wie so oft fehlerhaft, da dort der Eindruck erweckt wird Isabel und John würden sich ineinander verlieben, was sie nicht tun, da John glücklich verheiratet ist. Doch diese Romanze ist gar nicht nötig um der Geschichte Tiefgang und Gefühl zu verleihen. Mir reichte die liebevoll familiäre Beziehung zwischen Isabel und ihren Bonobos völlig aus um mich beim Hören angenehm geborgen zu fühlen. Der Verlauf der Geschichte erinnert anfangs fast an einen Kriminalroman, in dem Isabel und Celia verzweifelt versuchen, die Affen wieder zu finden. Dann allerdings wechselt das Genre und wird offen sozial kritisch, da die Affen sich in einem Big Brother Haus auffinden, welches von einem Porno Produzenten unterhalten wird. Den Blicken des zahlenden Publikums ausgesetzt, einzig und alleine, da Bonobos die Konflikte innerhalb ihrer Gruppe mit Sex lösen. Im Roman geifern die Menschen geradezu danach Affensex mitanzusehen, was mir das ein ums andere Mal groteske Schauer über den Rücken jagte.So scheinen die Sympathien der Autorin ganz klar bei den Affen und Tierschützern.  Einen kleinen Haken hat die Sache, und zwar, dass hier eine differenzierte Sichtweise auf das Thema fehlt. Radikale Tierschutz Gruppen schrecken oft nicht vor Verbrechen zurück, daher finde ich es etwas einseitig, dass dieses Buch sie als barmherzige Samariter darstellt. Dies ist allerdings der einzige Beanstandungspunkt, welchen dieser Roman für mich hat. Denn ansonsten ist es eine wunderschöne, spannende, kritische Geschichte über das Verhältnis von Mensch und Tier und Menschen untereinander. Sehr lesens-, bzw. hörenswert, besonders für Tierfreunde.

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