Sara Gruen Das Affenhaus

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Inhaltsangabe zu „Das Affenhaus“ von Sara Gruen

Scharfsinnig und unglaublich unterhaltsam. Isabel Duncan ist Wissenschaftlerin an einem Institut für Menschenaffen. Sie arbeitet mit Bonobos, einer Schimpansenart, die eine große Begabung für Sprache besitzt. Die Menschen versteht Isabel oft nicht. Wohler als unter ihresgleichen fühlt sie sich bei den ihr anvertrauten Affen. Als eines Tages im Institut eine Bombe explodiert, wird Isabel schwer verletzt. Die Affen flüchten in Panik. Eine Tragödie nimmt ihren Lauf ... Sam, Bonzi, Lola, Mbongo, Jelani und Makena sind keine gewöhnlichen Affen: Die Bonobos beherrschen die Gebärdensprache, sind in der Lage, mit Menschen zu kommunizieren. Für die scheue Wissenschaftlerin Isabel Duncan sind die Tiere wie eine Familie. Als eine Explosion das Labor zerstört und ihr die Affen entreißt, bricht für sie eine Welt zusammen. Der ehrgeizige Journalist John Thigpen macht sich zusammen mit Isabel auf die Suche nach den verschwundenen Affen. Er ist nicht nur angetan von der attraktiven Forscherin, sondern wittert auch eine große Story. Dabei ahnt er nicht, wie sehr beides sein Leben verändern wird!

Tolle, tiefgründige Geschichte.

— lui_1907

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  • Rezension zu "Das Affenhaus" von Sara Gruen

    Das Affenhaus

    78sunny

    27. February 2013 um 14:34

    4,6 von 5 Sternen Kurzeinschätzung Die Grundidee ist mal was anderes. Es geht um eine Wissenschaftlerin, die in einem besonderen Projekt mit Bonobos arbeitet. Eines Tages passiert etwas schreckliches und die Affen werden an einen schmierigen Typen verkauft, der mit ihrem Sextrieb Geld machen will. Ein Kampf um die Affen beginnt. Spannung kommt durch den Kampf um die Affen zwar auf und auch wegen einiger Sachen, die ich hier nicht verraten will, aber es ist nicht wahnsinnig spannend – eher unterhaltsam. Ich persönlich brauche nicht viel Spannung und daher gefiel es mir gut. Der Sprecher, Hannes Jaenicke, ist einfach großartig. Ich könnte seiner Stimme ewig lauschen. Er spricht das ganze ruhig, ohne theatralisch zu betonen. Trotzdem kann man die verschiedenen Personen gut auseinanderhalten. Außerdem betont er perfekt emotionale und spannende Szenen. Das Buch ist nicht sehr emotional, aber trotzdem nicht oberflächlich. Die Charaktere sind interessant und könnten wirklich dem alltäglichem Leben entsprungen sein. Ich fand es super, dass man die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven geschildert bekommt. Vor allem die Perspektive von Journalist John Thigpen hat mir super gefallen und der Charakter war super sympathisch. Wie in fast jedem Buch geht es auch hier um Liebe, allerdings spielt sie nur im Hintergrund. Die Beziehungen um die es hier geht, bestehen alle bereits am Beginn der Geschichte und das schon für einige Zeit. Trotzdem bilden große und kleine Dramen einen Teil der Geschichte und das war sehr unterhaltsam. Grundidee 4,5/5 Spannung 3,5/5 Sprecher 5+/5 Emotionen 4,5/5 Charaktere 4/5 Liebesgeschichte 4/5 Fazit: 4,6 von 5 Sternen Also die Geschichte an sich hätte wahrscheinlich nur 4 Sterne von mir bekommen, aber die exzellente Sprechleistung von Hannes Jaenicke verlangte einfach nach 5 Sternen. Die Geschichte war unterhaltsam und durchschnittlich spannend.

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  • Rezension zu "Das Affenhaus" von Sara Gruen

    Das Affenhaus

    The iron butterfly

    05. April 2012 um 17:10

    In "Das Affenhaus" von Sara Gruen bildet die Zerstörung der Forschungsräumlichkeiten eines Sprachforschungs-Projekts mit Affen der Gattung Bonobo die Grundlage. Die intelligenten Tiere sind äußerst friedlich und kommunizieren mittels ASL (American Sign Language) mit ihren wissenschaftlichen Betreuern. So wurde die Wissenschaftlerin Isabel Duncan bei dem hinterhältigen Bombenanschlag nicht nur sehr schwer verletzt, ihr wurden auch ihre Zöglinge, also die Bonobos entzogen, da die Forschungstätigkeit aufgrund der unklaren Beweislage eingestellt wurde. Der Journalist John, der die Einrichtung noch Stunden vor dem Anschlag zur Recherche für einen Artikel besuchen durfte, ist nicht minder geschockt, als er im Fernsehen die erschreckenden Bilder von der Zerstörung und den in den Bäumen Zuflucht suchenden Affen sieht. Die weitere Geschichte rankt sich um kriminelle Machenschaften, fragwürdige TV-Formate und Profitgier ohne jegliche Skrupel. Hannes Jaenicke spricht in seiner bekannt lakonischen Art. Unspektakulär, aber passend, vorallem zum Charakter des Journalisten John. Im Falle der Sichtweise von Isabel fehlte mir oft das Pathos, da sie sich durch die Tatsachen physische und psychische Verletzung durch den Anschlag, Verlust von Arbeit und Verdienst, Ungewissheit um das Wohlergehen ihrer Tiere kaum in dieser distanzierten Position befinden kann. Mehr wie zwei Sterne will ich daher nicht vergeben, auch wenn ich Geschichten um Tierforschung oder den Werteverfall in der Gesellschaft als äußerst wichtig erachte.

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  • Rezension zu "Das Affenhaus" von Sara Gruen

    Das Affenhaus

    Daphne1962

    14. November 2011 um 18:08

    Das Affenhaus, gelesen von Hannes Jaenicke. Die Wissenschaftlerin Isabel Duncan betreut eine Gruppe Bonobos. Menschenaffen, die Schimpansen ähneln, aber an bestimmten Merkmalen sich von denen unterscheiden. Zum einen dadurch, dass sie eine Begabung für Sprachen haben. Sie können sich mit den Menschen austauschen in der beigebrachten Gebärdensprache ausdrücken, was für Wünsche und Gefühle sie haben. Das Gesicht der Bonobos ist dunkel, die Lippen hell und der Kopf gescheitelt. Ein weiteres Merkmal dieser Affen ist der ausgeprägte Sexualtrieb. Während es für Affen Versuchslabors gibt, wo mit den Affen experimentiert und sie gequält und willenlos gemacht werden, wird in dem Institut in dem Isabel Duncan arbeitet darauf geachtet, das es den Affen an nichts fehlt. Sie und ihr Team leben nur für die Affen und deren Erforschung. Eines Tages explodiert im Institut eine Bombe und Isabell wird schwer verletzt. Die geflüchteten Affen werden eingefangen und eh jemand was für sie tun kann, verkauft. John, ein Journalist hat vor dem Anschlag ein Interview mit Isabel geführt und sich über die Bonobos informiert. Sein Leben funktioniert derzeit nicht so reibungslos und als ihm seine Affenstory entrissen wird, klappt so gar nichts mehr richtig in seinem Leben. Mit seiner Frau Amanda führt er eine Wochenendbeziehung, aus beruflichen Gründen. Es ist ein sehr spannendes Hörbuch, sehr gut gelesen von Hannes Jaenicke, Das Leben von Isabel und John wird immer parallel erzählt und da sich beide unabhängig voneinander auf die Suche nach den Affen begeben, jeder aber aus einem anderen Interesse, führt der Weg irgendwann zwangsläufig wieder zusammen. Sie haben jede Menge Begegnungen mit Tierschützern, Hasspredigern und skrupellosen Medienmachern und der halbseidenen Welt. Der Erzählstil von Sara Gruen ist flüssig und auch sehr detailliert, was ich wichtig finde. Denn man erfährt ein wenig über die Bonobos, eine Affenart, die einem nicht so geläufig ist, wie Schimpansen und Gorillas. Allerdings hätte es dort etwas ausführlicher noch sein können. Wenn die Menschen mit den Lebewesen liebevoller umgehen würden, wäre unsere Welt um einiges besser. Ich werde auf jeden Fall den Vorgänger „Wasser für die Elefanten“ anhören.

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