Sara Gruen Die Frau am See

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Inhaltsangabe zu „Die Frau am See“ von Sara Gruen

Von der Autorin des Weltbestsellers 'Wasser für die Elefanten'.
Ein packendes Drama an den Ufern des Loch Ness.

Im Januar 1945 reist die junge Maddie zusammen mit ihrem Ehemann Ellis und dessen bestem Freund in ein abgelegenes Dorf in den schottischen Highlands. Ellis will die Existenz des sagenumwobenen Nessie beweisen. Ausgestattet mit Fernglas, Kompass und Kamera begeben sich die beiden Männer Tag für Tag auf Exkursion. Maddie bleibt allein zurück in der kargen Pension des fremden Ortes. Immer stärker stellt sie ihr bisheriges Leben in Frage. Sie lernt die Menschen der Pension kennen, vor allem den geheimnisvollen Wirt Angus. Doch die wahren Ungeheuer lauern da, wo sie sie nicht erwartet …

Wunderbar und erschreckend zugleich. Großartiges Buch!

— MaiMer

sehr bildlich, Haupt-Charaktere anfangs unsympathisch, dann gut beschrieben, oft gehadert, an sich aber lesenswert, Prota leidet oft.

— Eltair

Der 2. Weltkrieg, die Suche nach Nessie, Geisteskrankheit, eine große Liebe - die erste Hälfte gähnend langweilig, die zweite überzogen.

— earthangel

Romantisch-dramatische Monsterjagd in Schottland!

— Karin_Kehrer

Love it!

— lui_1907

Die Jagd nach dem Ungeheuer von Loch Ness vor dem Hintergrund des 2. Weltkrieges. Triftet gegen Ende leider zu sehr ins Triviale ab.

— CorinnaSmiles

Back to scotland. Ich mochte es sehr gerne.

— AUSGEbuchT-PetraMolitor

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  • Leserunde zu "Die Schlange von Essex" von Sarah Perry

    Die Schlange von Essex

    aba

    Ein aufregender Roman über Liebe, Glauben, Wissenschaft und Enigmen im Viktorianischen Zeitalter Die 90er Jahre des 19. Jahrhunderts: Die Welt ist verrückt nach neuen wissenschaftlichen Entdeckungen, Erfindungen und Phänomenen. Das viktorianische England investiert Unmengen an Geld in Wissen, Technik und Forschungsreisen. Frauen interessieren sich zunehmend für Naturwissenschaften und kämpfen dafür, ernst genommen zu werden. Cora, die kluge Heldin von "Die Schlange von Essex", dem preisgekrönten Roman von der englischen Autorin Sarah Perry, ist eine von diesen Frauen. Mit ihrem Willen und ihrer Geradlinigkeit wird sie eine ganze Gemeinde im idyllischen Essex in Aufruhr versetzen.Möchtet ihr dabei sein, wenn Cora das Geheimnis um die sagenumwobene Schlange von Essex lüftet?Zum InhaltLondon im Jahr 1893. Nach dem Tod ihres Mannes verlässt Cora Seaborne die Hauptstadt und reist gemeinsam mit ihrem Sohn Francis in den Küstenort Aldwinter. Als Naturwissenschaftlerin und Anhängerin der provokanten Thesen Charles Darwins gerät sie dort mit dem Pfarrer William Ransome aneinander. Beide sind in rein gar nichts einer Meinung, beide fühlen sich unaufhaltsam zum anderen hingezogen.Lust auf eine Leseprobe?Zur AutorinSarah Perry wurde 1979 in Essex geboren und lebt heute in Norwich. Ihr Roman "Die Schlange von Essex" war einer der größten Überraschungserfolge der letzten Jahre in Großbritannien. Ausgezeichnet als Buch des Jahres 2016 der Buchhandelskette Waterstones, Gewinner des britischen Buchpreises 2017 für den besten Roman sowie für das beste Buch insgesamt. Der Roman war nominiert für den Costa Novel Award, den Dylan Thomas Prize, den Walter Scott, den Baileys und den Wellcome Book Prize.Unser neuer Roman im LovelyBooks Literatursalon, "Die Schlange von Essex", ist die Buchsensation des Jahres in Großbritannien!Wenn ihr anspruchsvolle historische Romane liebt, dürft ihr diese Leserunde nicht verpassen. In unserem LovelyBooks Literatursalon warten außerdem weitere literarische Neuerscheinungen und spannende Spezialaufgaben auf euch.Zusammen mit Eichborn verlosen wir 30 Exemplare von "Die Schlange von Essex" unter allen, die diesen höchstinteressanten Roman lesen, sich darüber im Rahmen einer Leserunde austauschen und im Anschluss eine Rezension schreiben möchten. Was müsst ihr tun? Bewerbt euch* unter dem "Jetzt bewerben"-Button und antworte auf folgende Frage bis zum 01.10., wenn ihr dabei sein wollt:Eine Naturwissenschaftlerin und ein Kirchenmann. Beide sind gar nicht einer Meinung, trotzdem fühlen sie sich zum anderen hingezogen.Evolution oder Schöpfung? Denkt ihr, dass eine Beziehung zwischen den beiden eine Zukunft hat? Oder stehen ihre grundsätzlichen Meinungsverschiedenheiten immer im Wege?Wir freuen uns auf eure Antworten und wünschen euch viel Glück!Im Rahmen des LovelyBooks Literatursalons könnt ihr in dieser Leserunde ein weiteres Literatursalon-Lesezeichen erlesen! Ihr seid noch kein Literatursalon-Mitglied? Ihr könnt jederzeit eintreten. Alle Infos dazu findet ihr hier. * Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen und Leserunden.

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    • 1844
  • Wunderbare Atmosphäre und lebendige Charaktere

    Die Frau am See

    Ani

    07. August 2017 um 15:10

    Obwohl die Amerikanerin Maddie starke Bedenken hat, reist sie gegen Ende des Zweiten Weltkriegs mit ihrem Ehemann Ellis und dessen bestem Freund in einen kleinen Ort in den schottischen Highlands. Ellis will sich unbedingt beweisen und den Nachweis für die Existenz des Ungeheuers Nessie erbringen. Diese Mission wird für die Männer zur fixen Idee, denn Ellis erhofft sich dadurch große Anerkennung. Am Anfang begleitet Maddie die Männer, doch schon bald bleibt sie allein im Gasthof zurück. Nach einer Weile überdenkt sie ihr bisheriges Leben und lernt die Menschen, die in dem Gasthof arbeiten, besser kennen. Maddie verändert sich und betrachtet den geheimnisvollen Wirt Angus bald mit ganz anderen Augen. Das bleibt Ellis nicht verborgen, der den Wandel mit Unwillen bemerkt...    Der Einstieg in die Geschichte verläuft eher gemächlich und wirkt stellenweise sogar etwas langatmig. Da der Schreibstil aber sehr angenehm und flüssig lesbar ist, verfolgt man das Geschehen dennoch mit Interesse. Denn die Autorin versteht es hervorragend,  Personen und Handlungsorte so lebendig zu beschreiben, dass man sie beim Lesen spontan vor Augen hat. Besonders die Szenen in dem Gasthof wirken so real, dass man schon beinahe meint, selbst dabei zu sein. Die schottische Atmosphäre, die zwischen den Zeilen schwebt, ist geradezu spürbar. Trotz des anfangs eher gemächlichen Einstiegs, gerät man unwillkürlich in den Sog der Geschichte.   Die Protagonisten wirken ebenso lebendig wie die Hintergrundkulisse. Man fasst spontane Sympathien oder Abneigungen zu den jeweiligen Akteuren. Deshalb kann man sich ganz auf die Erzählung einlassen und mit Maddie mitfiebern. Die mystischen und geheimnisvollen Aspekte dieses Romans passen perfekt in die Geschichte. Sie sind genau richtig dosiert und wirken nicht zu unglaubwürdig. Zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse, sodass es einige spannende Szenen gibt.   Ich habe mich beim Lesen dieses Romans sehr gut unterhalten, da ich ganz in die Geschichte eintauchen und sie genießen konnte. Die schottische Atmosphäre und die lebendigen Charaktere zogen mich in den Bann. Ich vergebe deshalb begeisterte vier von fünf möglichen Bewertungssternen. Das eine ziehe ich für den etwas langatmigen Einstieg ab. 

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  • Romantische Liebe am Loch Ness

    Die Frau am See

    Karin_Kehrer

    08. April 2017 um 21:22

    Im Jänner 1945 reisen die drei wohlhabenden Amerikaner Maddie, ihr Mann Ellis und sein bester Freund Hank zum Loch Ness, um Beweise für die Existenz des legendären Ungeheuers zu sammeln. Insbesondere Ellis hat ein Interesse daran, denn sein Vater hat sich vor Jahren unsterblich bei seiner Suche blamiert. Tag für Tag begeben sich die beiden Männer auf Exkursion, während Maddie alleine in der ärmlichen Pension zurückbleibt. Sie freundet sich mit den Mägden und dem geheimnisvollen Wirt Angus an. Und immer mehr muss sie erkennen, dass ihr bisheriges Leben auf Lügen und Betrug aufgebaut war.Unsensibel, verwöhnt, egoistisch, vergnügungssüchtig und oberflächlich präsentieren sich zu Beginn die drei Protagonisten, also nicht besonders sympathisch. Das macht es zuerst ziemlich schwer, sich mit ihnen anzufreunden und in die Geschichte dementsprechend einzusteigen.Während Hank und Ellis Kotzbrocken bleiben, macht Maddie allerdings eine Wandlung durch, als sie sich mit dem Personal der Pension anfreundet. Manchmal wirkt dies allerdings ein wenig zu glatt und romantisch. Dass Maddie sich besonders von ihrem Mann so viel gefallen lässt, liegt sicher zu einem großen Teil auch am damaligen Frauenbild. Es war nun einmal so, dass selbst zu dieser Zeit noch der Mann das Sagen hatte. Wobei die Männer fast durchwegs negativ gezeichnet sind. Ich habe selbst Urquart Castle, Drumnadrochit und Loch Ness schon besucht, vor allem wegen des Schauplatzes interessierte mich die Geschichte. Ich fand das Ambiente sehr glaubhaft geschildert, der Touch von Übersinnlichem gefiel mir gut. Auch die Auswirkungen des Krieges werden nicht ausgespart. Das Ende geriet für meinen Geschmack nach einer plötzlichen, dramatischen Wendung, die ein paar Fragen offen ließ, ein bisschen kitschig.Angenehm zu lesende, spannende Unterhaltung!

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  • Downton Abbey auf schottisch? - Nein, aber ein schönes, empfehlenswertes Buch

    Die Frau am See

    AUSGEbuchT-PetraMolitor

    01. December 2016 um 21:02

    Downton Abbey auf schottisch? - Nein, aber ein schönes, empfehlenswertes Buch Die gebürtige Kanadierin Sara Gruen ist Autorin zahlreicher internationaler Bestseller. Am bekanntesten dürfte "Wasser für die Elefanten" sein, 2011 verfilmt mit Robert Pattinson und Reese Whiterspoon. Ich hatte bisher noch kein Buch von ihr gelesen und war daher sehr gespannt auf "Die Frau am See", auch weil das Buch in meinem geliebten Schottland spielt. Erschienen ist das Hardcover im Oktober 2015 im Rowohlt Verlag. Wie immer kurz vorab ein paar Worte zur Optik: Das Cover ist mir an dem Buch als Erstes ins Auge gefallen. Ich finde es überaus ansprechend. Blau und Grün sind bevorzugte Farben von mir und spannen einen schönen Bogen zum monumentalen Schauplatz der Handlung, dem Loch Ness. Ebenso natürlich wie die abgebildete Burg, die Urquhart Castle darstellt. "Die Frau am See", wohl Maddie, rundet das Bild stimmig ab und macht neugierig auf den Inhalt. Sehr gelungen. Worum geht es? Die Amerikanerin Maddie, selbst aus turbulenten Familienverhältnissen stammend, ist mit Ellis verheiratet. Dieser stammt aus der Oberschicht von Philadelphia und hat Maddie gegen den Willen seiner Eltern geheiratet. Nach einem bitteren Zerwürfnis mit seinen Eltern reisen Maddie und Ellis mit ihrem engen Freund Hank mitten im 2. Weltkrieg nach Schottland. Dort wollen sie - um Ellis Vater zu imponieren - das sagenumwobene Seeungeheuer Nessie aufspüren und ihre Beweise der Weltöffentlichkeit präsentieren. Nach einer lebensgefährlichen Überfahrt auf einem Kriegsschiff, kommen die drei Abenteurer in einem einfachen Gasthaus in Drumnadrochit unter. Eine aufregende und aufschlussreiche Zeit beginnt. Nicht nur für die drei ungewöhnlichen Besucher, auch für die Dorfbewohner. Mein Fazit: Ich war schon mehrmals am Loch Ness, in den Ruinen von Urquhart und in Drumnadrochit. Ich finde, Sara Gruen beschreibt dieses Gegend sehr authentisch und in ihrer eindrucksvollen Schönheit. Die Charaktere der Protagonisten sind gut herausgearbeitet, mn verteilt schnell seine Sym- und Antipathien. In Maddie konnte ich mich sehr gut einfühlen, ich habe viel mit ihr mitgelitten und mitggehofft. Sara Gruens Schreibstil liest sich flüssig und angenehm. Immer wieder tauchen für mich fast schon poetisch wirkende Satzperlen auf wie beispielsweise: "Wir hatten den Atlantik überquert, weil mein Mann mit seinem Vater im Streit lag und beide geradezu wahnhaft besessen waren von einem mythischen Ungeheuer, und zwar genau zu einer Zeit, als ein echter Wahnsinniger, ein echtes Ungeheuer wegen seiner ureigenen Anflüge von Egozentrik und Stolz die Welt erobern wollte". "Die Frau am See" ist ein fesselnder, unterhaltsamer Roman mit vielen zeitgeschichtlichen Aspekten und bestes geeignet für Leserinnen ab 30. Das ist meine rein persönliche Einschätzung, aber natürlich dürfen auch Andere das Buch kaufen :-). Ein paar kleine Sachen fand ich ein wenig unrealistisch und unstimmig, diese trüben meinen positiven Gesamteindruck aber nicht. Das "schottische Downton Abbey" auf dem Klappentext ist meiner Meinung nach etwas weit hergeholt, das ist aber keinesfalls abwertend zu verstehen. Ich finde beides wunderbar und möchte keine Vergleiche anstellen. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich empfehle es gerne weiter. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

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  • Der Niedergang einer Ehe am Loch Ness im zweiten Weltkrieg

    Die Frau am See

    Bücherfüllhorn-Blog

    13. January 2016 um 18:55

    Das Cover, der Titel und das versprochene Setting rund um Loch Ness machten mich neugierig. Der Prolog versprach eine spannende Geschichte und zog mich gleich in den Bann. Aber schon nach ein paar Seiten vermasselten die mir sehr unsympathischen Hauptprotagonisten Maddie, ihr Ehemann Ellis und der treue Freund Hank fast die Lesefreude. Sie führen ein nachlässiges unbeschwertes Leben, und haben in meinen Augen einen fast schon verdorbenen und überheblichen  Charakter. Nein, das wollte ich nicht lesen. Keiner von den Dreien war mir sympathisch. Dies änderte sich ein wenig mit der Ankunft in der Herberge am Loch Ness. Die drei aus der heilen Welt treffen auf arme, aber auf Menschen die zusammen halten. Ellis und Hank fällt dies nicht auf, sie leben ihr Leben wie bisher weiter. Maddie aber, die den ganzen Tag in der Herberge verbringt, besinnt sich und kam mir dadurch ein wenig näher, auch wenn ihr altes Leben und Verhalten in einigen wenigen Momenten durchschien, so z.B. als sie ihren Vater bittet, ihr doch mal eben so ein Flugzeug aus Amerika zum abholen zu schicken, das dürfte ja selbst in Kriegszeiten kein Problem sein … Nicht so ganz nachvollziehbar war für mich das Verhalten der Angestellten in der Herberge, die anscheinend in Maddie „mehr“ sahen, als eine verzogene reiche und unsensible Amerikanerin. Maddie hatte wirklich Glück, auf solche freundliche und großzügige Menschen zu treffen. Und so nimmt das Buch in der Mitte eine andere Wendung, als Maddie beginnt, in der Herberge zu helfen, wo sie nur kann. Mit dieser Wendung stellt Maddie ihr ganzes Leben, auch ihre Ehe in Frage. Dennoch ist sie in ihrer Zeit gefangen, eine Scheidung wäre sehr ungewöhnlich und moralisch fragwürdig. So laviert sie hin und her gerissen durch die vielen Wochen, in denen ihr Ehemann und der beste Freund Hank das Monster von Loch Ness suchen. Eine zarte Liebe spinnt sich zwischen dem Wirt Angus, einem ehemaligen Capt. einer Sondereinheit des Heeres, und Maddie. Ganz filigran und sehr glaubwürdig geschrieben. Dies alles zusammen führt zu einem dramatischen und heftigen Ende. Die Geschichte spielt im Hintergrund des ärmlichen Lebens am Loch Ness und des zweiten Weltkrieges, die Menschen müssen zusammenhalten, helfen sich gegenseitig. Es gibt rationierte Lebensmittel, die Fenster müssen verdunkelt werden, Bomber fliegen über den kleinen Ort, aus Angst vor Senfgas trägt jeder eine Gasmaske mit sich. Eine ausführliche Inhaltsangabe findet ihr auf meinem Bücherfüllhorn Blog. Fazit: Der Prolog versprach eine spannende Geschichte und zog mich gleich in den Bann. Dennoch waren die ersten 150 Seiten durch das arrogante und hochmütige Verhalten der drei Hauptprotagonisten für mich eher ungern zu lesen. Dennoch baute sich in der Geschichte ein kleiner feiner Spannungsbogen auf, der mich immer weiter lesen lies und mich mit den Menschen am nebligen Loch Ness verwob. Ich habe das Buch in einem Rutsch bis halb vier Uhr Nachts durchgelesen, die Geschichte hatte mich dann doch unwillentlich gepackt, der wunderbare Erzählton lies mich immer weiter lesen. Ich empfand die zweite Hälfte des Buches ansprechender, als die Charaktersierungen sich änderten und eindeutiger wurden; als die Geheimnisse unterschwellig waberten und alles auf einen bestimmten Punkt hinsteuerte.    Das Buch schreibt über den Niedergang einer Ehe und die Stadien, die dies beinhaltet. Von Liebe zu Ernüchterung, Besinnung, Wandlung, Ausgeliefert sein und Ausbruch. Alles in allem ein schönes Buch zum abschalten, wunderbar erzählt, schnell und einfach zu lesen. Dennoch hat mich das Buch nicht vollends überzeugt, ich weiß nicht so genau, wie ich es ausdrücken soll, vielleicht, dass es ein wenig nichtssagend ist. Es ist so gar nicht nachhaltig. Denn ich bin trotz des wirklich tollen und wunderbaren Schreibstils nicht sofort geneigt, direkt noch einen anderen Roman von der Autorin zu lesen. Ich habe zwischen drei und vier Sternen geschwankt, drei Sterne für die Belanglosigkeit, aber vier Sterne für die wunderbare Erzählkraft.

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  • Die Frau am See

    Die Frau am See

    Flatter

    26. November 2015 um 21:43

    Über die Autorin: Sara Gruen, gebürtige Kanadierin, ist die Autorin des Ausnahmebestsellers „Wasser für die Elefanten“. Ihre Bücher wurden in 43 Sprachen übersetzt und weltweit über zehn Millionen Mal verkauft. Heute lebt Sara Gruen auf einem stattlichen Anwesen in North Carolina, zusammen mit ihrem Mann, den drei Kindern, zwei Pferden, vier Katzen, zwei Hunden und drei Ziegen. Zum Inhalt: Klapptext Im Januar 1945 reist die wohlhabende Maddie zusammen mit ihrem Ehemann Ellis und dessen bestem Freund in ein abgelegenes Dorf in den schottischen Highlands. Der exzentrische Ellis will die Existenz der sagenumwobenen Nessie beweisen, Krieg hin oder her. Ausgestattet mit Fernglas, Kompass und Kamera begeben sich die beiden Männer Tag für Tag auf Exkursion. Maddie bleibt allein zurück in der kargen Pension dieses fremden Ortes. Immer stärker stellt sie ihr bisheriges Leben in Frage. Wer ist sie, und was will sie? Da lernt sie die Menschen der Pension kennen, zwei Mägde und den geheimnisvollen Pensionsbesitzer Angus. Und plötzlich weitet sich ihr Blick für überraschende Möglichkeiten des Lebens … Meine Meinung: Man ist sehr schnell in der Geschichte drin und der Schreibstil der Autorin ist sehr bildhaft. Die Charaktere sowie die Landschaft werden sehr real dargestellt und kann sich gut in die Geschichte hineinversetzen. Mit Maddie wurde ich nicht so wirklich warm. Sie knickt zu schnell ein, wenn ihr Mann mal wieder seine verletzenden Bemerkungen loslässt und sie wirkt so passiv. Ich habe beim Lesen so oft gedacht: Mensch, lass dir das doch nicht immer gefallen. Es dauert ewig bis sie begreift, dass ihr Leben so nicht weitergehen kann. Die Charaktere kommen sehr authentisch rüber und gut gestaltet. Die Männer in dieser Geschichte fand ich fast alle nur widerlich und mehr als unsympathisch Der Autorin gelingt es aber wunderbar, eine ganz tolle, mystische Atmosphäre zu schaffen. Die Liebesgeschichte, die sich noch entwickelt, ging etwas schnell vonstatten. Die Wandlung von Maddie von arrogant und naiv in eine mutige junge Frau fand ich toll. Das Ende hat mich teilweise überrascht und der Roman war für mich stellenweise sehr befremdlich. Aber der tolle Schreibstil lässt den Leser durch die Geschichte hindurchfliegen. Cover: Das Cover wirkt auf mich sehr bedrückend und melancholisch. Aber es passt gut zur Geschichte. Fazit:Eine Geschichte die von Liebe erzählt, die alles verändert und von Schicksalen, die durch den Krieg geprägt wurden. Leider konnte sie mich nicht so wirklich fesseln.

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  • Eine solide, realistische Geschichte

    Die Frau am See

    Lesegenuss

    15. November 2015 um 16:05

    Das Ungeheuer von Loch Ness, es war schon immer ein Anziehungspunkt für Spekulationen. Existiert es oder doch nicht? Und die Leute geben nicht auf, es zu ergründen. So auch im Januar 1945. Es ist noch immer Krieg, was allerdings für den Amerikaner Ellis kein Hindergrund ist, nicht nach Schottland zu reisen. Mit an seiner Seite Hank, sein bester Freund, als auch dessen Frau Maddie. Beste Freunde sind unzertrennlich, das bekommt Maddie dort mehr denn je zu spüren. Sie fühlt sich wie das fünfte Rad am Wagen, ist in dem kleinen Dörfchen auf sich selbst gestellt und beginnt, über sich und ihr Leben nachzudenken. Die Geschichte wird aus der Sicht von Maddie erzählt und beginnt mit einem starken Prolog. Das Leben in Schottland verändert Maddie und sie entwickelt sich im Laufe der Geschichte zu einer großartigen Protagonistin. Sie wird selbstbewußter und das macht sich ganz deutlich in der Handlung bemerkbar. Maddie, die Anfangs als eine verwöhnt Frau der Oberschicht Amerikas herüberkommt, werden in Schottland "die Augen" geöffnet und stellt ihr bisheriges Leben, ihre Ehe, auf den Prüfstand. Die Suche nach dem Ungeheuer von Loch Ness, das Abenteuer der beiden Männer gerät mehr denn je in der Handlung in den Hintergrund. "Die Frau am See", ein eher ruhiges Buch, gefühlvoll als auch bewegend. Jede der Nebenfiguren werden von der Autorin gut beschrieben, denn alle haben sie eine eigene Geschichte. Schottland als Handlungsort beeindruckt mich immer wieder und auch Sara Gruen hat es mit bildhaften Worten beschrieben. Das Cover konnte nicht besser gestaltet sein. Wirklich großartig! Wenn auch die Handlung nicht gerade toppt, überwiegen hier die Figuren als auch der Schreibstil der Autorin.

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  • Leserunde zu "Die Frau am See" von Sara Gruen

    Die Frau am See

    TinaLiest

    Eine packende Liebesgeschichte, ein mitreißendes Porträt weiblicher Emanzipation, eine Hymne auf die Kraft der Freundschaft. Die kanadische Bestsellerautorin Sara Gruen hat mit "Wasser für die Elefanten" einen Welterfolg gefeiert. Ihr neuer Roman "Die Frau am See" entführt die Leser in ein abgelegenes Dorf in den malerischen schottischen Highlands und lädt dazu ein, eine Geschichte zu entdecken, die mit geballter Erzählkraft von einer großen Liebe, starken Frauen und dem Zauber der Freundschaft zu Zeiten des 2. Weltkriegs berichtet. Ihr habt nun hier die Chance, diesen fesselnden Roman in unserer Leserunde zu lesen & euch darüber auszutauschen! Mehr zum Buch: Im Januar 1945 reist die wohlhabende Maddie zusammen mit ihrem Ehemann Ellis und dessen bestem Freund in ein abgelegenes Dorf in den schottischen Highlands. Der exzentrische Ellis will die Existenz der sagenumwobenen Nessie beweisen, Krieg hin oder her. Ausgestattet mit Fernglas, Kompass und Kamera begeben sich die beiden Männer Tag für Tag auf Exkursion. Maddie bleibt allein zurück in der kargen Pension dieses fremden Ortes. Immer stärker stellt sie ihr bisheriges Leben in Frage. Wer ist sie, und was will sie? Da lernt sie die Menschen der Pension kennen, zwei Mägde und den geheimnisvollen Pensionsbesitzer Angus. Und plötzlich weitet sich ihr Blick für überraschende Möglichkeiten des Lebens … Hier könnt ihr reinlesen! Wir vergeben gemeinsam mit dem Kindler Verlag 25 Leseexemplare von Sara Gruens fesselndem neuen Roman "Die Frau am See" für eine Leserunde*! Wenn ihr das Buch lesen, euch darüber austauschen und eine Rezension schreiben möchtet, dann bewerbt euch gleich über den blauen "Jetzt bewerben" - Button und beantwortet folgende Frage: Glaubt ihr an Sagen, Mythen und Legenden wie die Legende vom Monster in Loch Ness? Warum glaubt ihr daran oder warum vielleicht auch nicht? * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde - am besten innerhalb von vier Wochen nach Erhalt des Buches - sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir die Leseexemplare nur innerhalb Europas verschicken können!

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    • 702
  • Ein Buch voll schottischer Atmosphäre

    Die Frau am See

    Ailuj29

    13. November 2015 um 18:28

    Endlich ein neues Buch von Sara Gruen, die mit ihrem tollen "Wasser für die Elefanten" für Furore sorgte. Da ich nicht nur diesen Roman verschlang, sondern auch "Das Affenhaus", musste ich natürlich auch unbedingt dieses Buch lesen. Was erwartet uns dieses Mal? Das unglaublich atmosphärische Schottland Ende des Zweiten Weltkrieges. Die Amerikaner Ellis, seine Frau Maddie und sein bester Freund Hank machen sich trotz Kriegshintergrund auf nach Schottland. Der Grund: beide junge Männer sind von der Kriegspflicht aus gesundheitlichen Gründen befreit, wollen der Welt (und vor allem den Eltern) aber dennoch beweisen, dass sie etwas in ihrem Leben vollbringen können, in dem sie das berühmt-berüchtigte Ungeheuer von Loch Ness finden wollen. Sie stammen aus reichem Hause, sind dabei aber zu verwöhnt, überheblich und egoistisch. Dies wird bereits zu Beginn deutlich, als sie mitten in der Nacht in einem kleinen schottischen Gasthaus Unterkunft fordern, da dies für sie selbstverständlich ist. Deshalb waren mir beide Jungs auch schon ab da sehr unsympathisch, da sie wirklich glauben, die Welt dreht sich nur um sie. Ab da machen sich die zwei täglich auf zum See, um das Ungeheuer zu filmen. Maddie bleibt dabei zurück und lernt das "einfache" ländliche Leben, was deutlich vom Krieg gezeichnet ist, kennen. Dabei lernt sie die Hausmädchen Anna und Meg kennen und den Gutsbesitzer Angus. Er erscheint ihr sehr zurückgezogen und ernst. Mit der Zeit durchlebt Maddie eine echte Entwicklung ihrer Persönlichkeit, welche mir besonders gefiel, da sie erkennt, wie abwertend und überheblich ihr Mann sich benimmt. Dabei begreift sie auch, dass sie, trotz dass sie verheiratet ist, noch nie richtig von einem Menschen geliebt wurde. Sie wird immer vertrauter mit dem bodenständigen Leben und hilft schließlich sogar heimlich im Gasthaus mit. Dadurch werden sie und die beiden Angestellten richtige Freunde, dagegen Ellis und Hank immer abartiger. So lassen die sie bei ihren Exkursionen auch immer außen vor. Bald schon begreift man auch als Leser, dass es einen Grund bzw. ein Geheimnis gibt, warum Angus so verschlossen ist. Ich möchte nicht zu viel verraten, aber seine Geschichte hat mich ziemlich berührt und war für mich unglaublich traurig. Der erste Teil des Buches ist ein wenig langatmig ohne große Spannungspotenziale, da Maddie oft in Erinnerungen an ihre Vergangenheit und den Krieg abschweift oder im Gasthaus versucht die Zeit zu vertreiben. Dafür nimmt der zweite Teil umso mehr an Fahrt auf und es passieren mehrere Dinge, die einen als Leser ziemlich "überrumpeln". Sehr gespannt war ich auf den mystischen Aspekt des Seeungeheuers und darauf, wie die Autorin diesen auflösen wird. Gibt es eins, gibt es keins? Ohne dies zu verraten, möchte ich einen Aspekt dazu erwähnen, den ich sehr gelungen fand, nämlich jenen, dass uns Ungeheuer überall begegnen - ob im Krieg oder im Alltag in Form von Menschen. Das wurde von Gruen gut gelöst und auch der See an sich spielt eine wichtige Rolle. Angus und Maddie kommen sich zunehmend näher, eben auch, weil Maddie mit anpacken kann, wenn es darauf ankommt. So findet sie auch heraus, dass Ellis nehmen seiner Alkoholsucht vielleicht gar nicht so "kriegsbefreit" ist, wie es scheint. Da Ellis seine Illusion aber unbedingt aufrecht erhalten muss, das sonst sein Rang als auch sein Geld gefährdet wären, versucht er Maddie zu unterdrücken und plant schließlich sogar Schlimmeres. Gegen Ende ist das Buch wirklich spannend und auch die tolle Sprache Sara Gruens, die nicht nur die Kulisse unglaublich bildhaft macht, sondern auch die Handlungen noch verstärkt, trägt dazu bei. Alles in allem stimmt das Gesamtpaket für mich: die Zeit ist interessant und passend gewählt, der Ort harmoniert perfekt mit dem mystischen Thema, die Charaktere sind vielfältig, die Beziehung zwischen Maddie und Angus schön und einige Aspekte bewegend und traurig. Mit der Frage um das sagenhafte Ungeheuer wird sehr passend umgegangen und es wirkt nie zu übermächtig. Ein rundes Ende schließt die Geschichte für mich perfekt ab (leider ist das Buch sooo schnell zu Ende). ♥ Mein Fazit: ein tolles, spannendes, faszinierendes und atmosphärisches Buch, das zwar nicht so hitgeladen ist wie "Wasser für die Elefanten" aber mit anderen Aspekten genauso punkten kann und das ich jedem nur empfehlen möchte ! ♥

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  • Real, spannend, idyllisch ....

    Die Frau am See

    Der.schmetterling

    12. November 2015 um 13:58

    Der neue Roman der Autorin Sara Gruen (bekannt durch Wasser für die Elefanten) entführt den Leser dieses Mal in die schottischen Highlands und das Jahr 1945. Die Reichen Amerikaner Maddie, Ellies und Hank machen sich in den schottischen Highlands auf eine gewagte Reise auf der Suche nach dem sagenumwobenen Nessie Ungeheuer. Hierbei kommen sie in einem urigen Wirtshaus unter und lernen das erste mal die Gefahren des schlimmen Krieges kennen. Bisher waren sie durch ihren Reichtum kaum mit den Auswirkungen in Berührung gekommen, doch nun müssen sie schwere Luftangriffe miterleben und brauchen auch als Reisende eine Rationskarte für das tägliche Essen. Ellies und Hank verfallen zusehends mehr in den Wahn nach der Suche des Ungeheuers Nessies und dem Alkohol. Hierbei vergessen sie immer wieder Maddie. Maddie schafft es jedoch auf sehr sympatische Weise immer mehr Fuß in der Geselschaft des Wirtshauses zu fassen und kann viele Erfahrungen sammeln, welche ihr bisher durch Dienstmädchen usw. erspart geblieben sind. Maddie wird immer selbstständiger und entfernt sich zusehends von ihrem Ehemann Ellies. Eine wunderbare Geschichte, mit reelem Hintergrund, in der Zeit des kalten Krieges. Unbedingt lesenswert. Leider hatte ich jedoch bei diesem Buch immer wieder Lesehemmungen, wodurch ich ziemlich lange gebraucht habe. Insgesamt bin ich jedoch jedesmal wieder gut in die Geschichte rein gekommen. Woran meine Leseblokaden lagen, kann ich bis zum Ende nicht definieren, da es sich bei diesem Buch um einen würdigen Nachfolger von "Wasser für die Elefanten" handelt. Trotz allem ziehe ich der Gesamtwertung einen Punkt ab... Daher erhält dieses Buch 4 von 5 Sternen und meine Leseempfehlung.

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  • Stellt euch auf ein fesselndes Erlebnis ein!

    Die Frau am See

    Tortumee

    08. November 2015 um 15:44

    Diese Buch hat mich sofort verzaubert, von dem etwas entrückten Prolog an bis zur letzten Seite. Es geht um die Geschichte einer jungen Amerikanerin in der Zeit des 2. Weltkrieges, die mit ihrem Mann und dessen Freund nach Schottland reist, um das Monster von Loch Ness zu fotografieren. Zunächst ist Maddie eine unglaublich verwöhnte Göre, die, ebenso wie ihre Begleiter, denkt, alles würde ihr in den Schoß fallen, wenn sie nur mit dem Finger schnippt. Am Anfang gehen mir die drei ziemlich auf die Nerven, doch Maddie bessert sich mit der Zeit, unter der Aufsicht des Personals in ihrer Unterkunft. Die zwei Bedienungen sind wirklich tolle, ausgearbeitete Charaktere, sehr sypathisch , emanzipiert und lustig. Generell sind alle Charaktere in dem Buch gut ausgearbeitet, selbst wenn sie nicht alle so sympathisch sind, was wohl aber Absicht ist. Der Wirt zum Beispiel wird zunächst als rauer Koloss dargestellt, im laufe der Geschichte erfährt man aber von seiner zu tiefst berührenden Geschichte und seinem großen Herz. Maddie wird immer besser, und emanzipiert sich. Bei ihren Begleitern Hank und Ellis gibt es da keine Hoffnungen. Die Sprache der Autorin ist sehr eingängig und einfach, aber keineswegs niveaulos oder banal. Sie gefällt mir sehr gut, weil ich so sofort gut in die Handlung hineingefunden habe. Außerdem ist die Sprache sehr angemessen an die Perspektive, Maddies Perspektive. Mir gefällt außerdem gut, dass die Autorin die Hintergründe ebenso gut ausgearbeitet hat, wie die Geschichte selbst, also den Krieg un die Intoleranz der Amerikanischen High Society. Ebenso ist die Umgebung perfekt beschrieben, präsent und wichtig für die Handlung. Kommen wir nun zu dem Ende. Es ist sehr dramatisch, aber durchaus vorhersehbar. Tatsächlich hatte ich mir ein solches Ebde gewünscht und konnte so gut mit dem Buch abschließen. Das letzte Kapitel kommt allerdings ein wenig zu kurz, deshalb ein Stern weniger. Im letzten Kapitel hat man das Gefühl, in einem Film mit Schnellvorlauf zu sein. Dies hätte man besser machen können. Insgesamt lohnt sich das Lesen, es öffnet einem die Augen und berührt einen Leser zu tiefst. Eine fesselnde Geschichte über Emanzipation und die Kraft der Freundschaft. In guten wie in schlechten Zeiten...

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  • Herzerwärmend!

    Die Frau am See

    nonamed_girl

    05. November 2015 um 13:03

    Im Januar 1945 begibt sich Maddie, gemeinsam mit ihrem Ehemann Ellis und deren Freund Hank, in die Schottischen Highlands. In dem abgelegenen Dorf wollen die Freunde die Existenz von Nessie beweisen. Mitten im Zweiten Weltkrieg gehen die Männer tagtäglich auf Exkursion; Maddie bleibt allein in der Pension zurück. Sie lernt die Angestellten kennen und nach und nach beginnt sie, ihr bisheriges Leben in Frage zu stellen, ihre Werte, ihre Ehe... Sara Gruen erzählt aus Maddies Perspektive eine wundervolle Geschichte über eine Frau, die sich immer mehr emanzipiert. Sie findet heraus, welche Kraft Freundschaft hat und was Liebe wirklich bedeutet. Malerisch, fesselnd, spannend, mitreißend, herzerwärmend und nicht zuletzt absolut empfehlenswert!

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  • Eine Reise auf der man sich selbst findet und ein neues Leben beginnt

    Die Frau am See

    Maunzerle

    02. November 2015 um 20:54

    Gegen Ende des zweiten Weltkrieges, genauer gesagt im Januar 1945 möchte der Amerikaner Ellis mit seinem besten Freund Hank und seiner Ehefrau - die keine andere Wahl hat - in die schottischen Highlands reisen. Ellis möchte dort nach dem sagenumwobenen Loch Ness suchen und dessen Existenz beweisen. Der Krieg ist ihm egal. Und nach einem heftigen Streit mit seinem Vater ist er noch mehr bestrebt die Suche zu Starten. Denn als verwöhnter Kerl ist es ohne Papa Geld ganz schön blöd.   Maddie kommt nicht gerade selbstbewusst rüber am Anfang der Geschichte. Sie reist mit ihrem Ehemann in die schottischen Highlands ohne wirklich überzeugt zu sein. Dort angekommen ist sie schnell auf sich gestellt und bleibt oft im Gasthaus wo sie untergekommen sind zurück, während Ellis und Hank ihre Suche starten. Maddie wird aber immer selbstbewusster und erfährt immer mehr Unterstützung und Freundschaft durch die Dorfbewohner. Langsam wacht sie auf und merkt, dass ihr Leben nicht nur daraus bestehen kann neben ihrem Ehemann herzuleben.  Sie entfernt sich auch gefühlsmäßig immer mehr von ihm.   Die Autorin Sara Gruen hat die Geschichte aus der Perspektive von Maddie geschrieben, so kann man sich schnell in sie hinein versetzen. Von dem Krieg und der eigentlichen Suche nach Loch Ness bekommt man als Leser nicht sehr viel mit. Das geschieht eher alles am Rande.   Zwischendrin hätte ich mir anhand des Klappentextes etwas mehr von der Suche oder den Problemen der Reise während des Krieges erhofft.   Mit den Figuren in dem Buch bin ich außer mit Maddie nicht wirklich warm geworden. Und selbst diese war mir zwischendurch Fremd. Vielleicht lag es daran, dass ich viele Dinge anders gemacht hätte als sie. Das Ende hat mich teilweise sehr überrascht! Ein Buch was sich sehr gut lesen lies. Nur leider hat es mich nicht so sehr gefesselt wie viele andere Leser vor mir.  

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  • Tolles Buch mit vielen Höhen und Tiefen

    Die Frau am See

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. November 2015 um 11:16

    Inhalt Im Januar 1945 reist die wohlhabende Maddie zusammen mit ihrem Ehemann Ellis und dessen bestem Freund in ein abgelegenes Dorf in den schottischen Highlands. Der exzentrische Ellis will die Existenz der sagenumwobenen Nessie beweisen, Krieg hin oder her. Ausgestattet mit Fernglas, Kompass und Kamera begeben sich die beiden Männer Tag für Tag auf Exkursion. Maddie bleibt allein zurück in der kargen Pension dieses fremden Ortes. Immer stärker stellt sie ihr bisheriges Leben in Frage. Wer ist sie, und was will sie? Da lernt sie die Menschen der Pension kennen, zwei Mägde und den geheimnisvollen Pensionsbesitzer Angus. Und plötzlich weitet sich ihr Blick für überraschende Möglichkeiten des Lebens … Geballte Erzählkraft vor der atmosphärischen Kulisse von Loch Ness: eine packende Liebesgeschichte, ein mitreißendes Porträt weiblicher Emanzipation, eine Hymne auf die Kraft der Freundschaft.  Meinung: Der Schreibstil konnte mich auch hier wieder begeistern, weniger aber die Charakter wie Ellis und Hank. Vorallem Ellis wurde mir mit der Zeit immer unsympathischer, denn ich konnte einfach nicht verstehen, wieso er seine Frau Maddie so schrecklich behandelt. Maddie schien mir nur am Anfang etwas unsympathisch, aber ich lernte sie mit der Zeit besser zu verstehen. Hank hatte für mich die ganze Zeit über etwas nettes an sich, auch wenn er eher einer dieser Macho-Typen ist. Aber er hatte immer noch den Anstand Maddie zu verteidigen, wenn Ellis sie herunterputzte. Das aber auch das einzig Gute an ihm.  Die Geschichte ließ etwas auf sich warten, denn die erste Hälfte passierte kaum etwas, außer, dass sich die Lage immer weiter zuspitzte zwischen Ellis und Maddie. Das fand ich etwas schade. Während für mich das Ende etwas abrupt kam, als wolle man schnell fertig werden. Fazit: Die Frau am See ist ein gut durchdachtes Buch mit höhen und tiefen und lässt auf weitere Bücher von Sara Gruen hoffen/ warten.

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  • Die Frau am See

    Die Frau am See

    Lene1277

    29. October 2015 um 17:57

    Wir befinden uns im Jahr 1945, zur Zeit des 2.Weltkriegs. Die junge Amerikanerin Maddie macht sich, wenn auch nicht ganz freiwillig, mit ihrem Ehemann Ellis und dessen Freund Hank auf die beschwerliche Reise nach Schottland, um einen Beweis für das Seeungeheuer am Loch Ness zu finden. Jedoch erpuppt sich das eigentlich gedachte kleine Abenteuer als wirkliche Herausforderung: kein gewohnter Luxus, rationiertes Essen und nicht gerade gastfreundliche Menschen. Da Ellis und Hank sie meist auf ihre Exkursionen nicht mitnehmen, ist sie auf sich allein gestellt und freundet sich langsam mit den Menschen an, die mit ihr in der Pension arbeiten oder leben.  Dabei bekommt Maddie einen ganz neuen Blick auf auf ihr Leben - und es wird ihr bewusst, dass alles nicht so ist wie es scheint und dass sie ihre Zukunft selbst in der Hand hat...  Als Leser wird man am Anfang der Geschichte Zeuge des ausschweifenden Lebensstils von Maddie, Ellis und Hank. Viel Geld, ständig Party, reichlich Alkohol, für alle Dinge des Lebens genügend Bedienstete und ständig darauf bedacht, von der Gesellschaft anerkannt zu sein. Genau hier liegt allerdings das Problem von Ellis, Maddies Ehemann. Er wurde ausgemustert - wie sein Freund Hank - und kann den Kriegsdienst in der Armee wegen seiner Farbenblindheit nicht antreten. Als Sohn eines Colonels ein Affront - genauso wie die Tatsache, dass Maddie in den Augen seiner Mutter nicht wirklich standesgemäß und die Hochzeit ohne ausdrücklichen Segen stattgefunden hat. Die wahnwitzige Idee - aller Gefahren des Krieges zu Trotz - nach Schottland aufzubrechen, um das Seeungeheuer von Loch Ness zu beweisen, wird nach einer verhängnisvollen Silvesternacht direkt in die Tat umgesetzt, da Ellis und Maddie von seinen Eltern vor die Tür gesetzt werden. Nach einer ereignisreichen Überfahrt kommen die drei erschöpft in Schottland an, um sogleich festzustellen, dass das Leben dort überhaupt nichts mit dem zu tun hat, was sie bisher kannten. Gerade Maddie hat anfangs immense Schwierigkeiten mit der Situation klar zu kommen. Nicht nur, dass sie es nicht gewohnt ist, weder genügend zu essen noch Strom zu haben - auch ist ihr das Verhalten ihrer Begleiter zunehmend unangenehm. Das ist auch das Erste, was ich beim Lesen empfunden habe: der gesellschaftliche Unterschied ist riesig und ständig spürbar. Ellis und Hank poltern in dieser Umgebung wie ein Elefant im Porzellanladen und merken überhaupt nicht, wie ihr Verhalten die Leute verletzt. Maddie hingegen ist anfangs wie gelähmt und eingeschüchtert. Die Wohnsituation und auch die Auswirkungen des Krieges (Schutzkeller, Fliegeralarm) setzen ihr zu. Dazu passt auch, dass sie nach einigen Tagen ein Telegramm zu ihrem Vater schickt mit der Bitte, er möge ein Flugzeug organisieren und sie abholen. Man lernt sie schlicht als naives Ding kennen, die immer darauf bedacht ist, ihrem Ehemann alles Recht zu machen. Daher wundert es mich nicht, dass ich auch anfangs kaum etwas mit ihr anfangen konnte. Doch das sollte sich bald ändern - der Charakter der kleinen Maddie erwacht zum Leben. Die Wandlung, die die Autorin hier zeichnet ist sehr gelungen und ein paar Seiten weiter war ich komplett begeistert. Auf der anderen Seite schwindet die Sympathie für Ellis und Hank. In dem ganzen Kontext findet sich später noch eine Liebesgeschichte, die sich nach und nach entwickelt. Leider meiner Meinung nach zu schnell und zu konstruiert, als dass dies mich als Leser richtig fesseln konnte. Auch wenn ich das Buch in einem Rutsch gelesen hatte und dies davon zeugt, dass die Autorin es geschafft hat, permanent eine Spannung aufrecht zu erhalten, hat mich die Geschichte leider nicht komplett überzeugt. Es sind hier einfach zu viele Dinge auf wenige Seiten gepackt - mir fehlte der Tiefgang an manchen Stellen, gerade auch bei einigen Figuren. Trotzdem war es für mich ein Buch, was hervorragend unterhalten hat.

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