Sara Gruen Wasser für die Elefanten

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Inhaltsangabe zu „Wasser für die Elefanten“ von Sara Gruen

Amerika zur Zeit der Wirtschaftskrise. Der junge Tierarzt Jacob Jankowski kann von Glück reden, als ihm ein Job beim Zirkus angeboten wird. Auch wenn es ein sehr bescheidener Zirkus ist: Nicht einmal einen Elefanten gibt es. Dafür aber eine wunderschöne Kunstreiterin. Doch Marlena ist verheiratet mit dem wahnsinnigen Dompteur. Irgendwann findet sich schließlich eine, wenn auch sehr eigensinnige Elefantendame. Keiner kann mit Rosie umgehen – bis Jacob ihr Geheimnis enthüllt. Und als sich gerade alles zum Guten zu wenden scheint, nimmt eine Tragödie ihren Lauf.

teilweise grausames Buch mit doch bewegendem Ende; positiv: Anmerkung der Autorin über Recherchen => 3,5 Sterne

— Amy_de_la_Soleil

Tolles Buch mit viel Gefühl und Drama. Ein gelungenes Werk von dieser Autorin!

— LeserinsuchtLeser

Die große Depression in den USA machte nicht nur den Menschen das Leben schwer sondern auch den Tieren im Zirkus.

— Waschbaerin

Eine wunderschöne Geschichte - außergewöhnlich und ergreifend!

— KathieA

Eine wunderschöne Geschichte!

— Eulogy

Ein tolles Buch und eine Handlung in der bunten und aufregenden Welt des Zirkus!

— tragalibros

Der Sprung zwischen Vergangenheit und Gegenwart ist toll.

— zehli

Ich hasse Liebesromane über alles. Aber das Buch konnte ich nicht weglegen. In einer Nacht durchgelesen. Und ich lese es immer wieder gerne.

— BooksBooksBooks

So stellt man sich das Leben im Zirkus zwar nicht vor, aber es ist trotzdem schön.

— JunaFischer

Ich gebe zu, dass mir d. alte Jakob schon fast mehr ans Herz gewachsen ist, als d. junge. Und d. Buch ist toll, da es nicht zu schnulzig ist

— Ailuj29

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  • Mit dem Zirkus durchs Land

    Wasser für die Elefanten

    Waschbaerin

    14. May 2017 um 20:51

    Die Autorin Sara Gruen führt uns mit diesem Roman "Wasser für die Elefanten" in die Zeit der großen Depression in die USA. Viele Menschen waren mittellos und standen am Rande des finanziellen Abgrunds. Sara Gruen gelingt es, dem Leser diese schwierigen Lebensbedingungen bildlich vor Augen zu führen. Der junge und mittellose Tierarzt Jacob Jankowski heuert bei einem Zirkus an und zieht mit den Artisten durchs Land. Doch die nächtlichen Bahnfahrten von einem Auftrittsort zum nächsten bergen große Gefahren, da unliebsame "Kollegen" von den Leuten des Zirkus kurzerhand aus dem Zug geworfen werden. Doch Jacob hat Glück. Kollegen die ihn mögen helfen ihm und langsam erobert er sich seinen Platz innerhalb dieser Zirkuswelt, lernt die Menschen immer besser kennen und  verstehen. Jeder hat seine eigenen Nöte hinter der schönen Fassade.  Es kommt, wie es kommen muss. Jacob verliebt sich in die Zirkusreiterin Marlena, die Ehefrau des Zirkusdirektors. Da dieser nicht sehr zimperlich mit Menschen und Tieren umgeht, sind die Schwierigkeiten vorprogrammiert. Mehr möchte ich von dieser Dreiecksbeziehung eigentlich nicht erzählen. Man muss es lesen, denn dabei kann  man so richtig mitfiebern.Besonders erwähnenswert ist die Elefantendame Rosie, nicht dressierbar, aber ein Vorzeigetier der Gutmütigkeit, wenn da nicht gerade jemand wäre, der sie piesackt.Der Roman ist einerseits heiter und voller liebenswerter Figuren, hat aber auf der anderen Seite auch sehr viele ernste und tragische Momente. Eben wie das wahre Leben auch.

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  • Eines meiner Lieblingsbücher..

    Wasser für die Elefanten

    KathieA

    10. March 2017 um 09:20

    Ich bin durch den gleichnamigen Kinofilm erst auf das Buch aufmerksam geworden. Bevor ich also den Film gesehen habe, habe  ich das Buch gelesen - und das Buch hat mich ganz besonders gefesselt. Es ist ein Buch dass Geschichte, Schicksal, Liebe zu Mensch & Tier, Spannung und Humor verbindet.Beim Zuklappen der letzten Seite war ich einerseits traurig, dass die Geschichte vorbei ist, andererseits fühlte ich mich auch wohl und war glücklich, dass ich dieses Buch gelesen habe ♥ Mit großer Sicherheit kann ich sagen, dass ich es noch einmal lesen werde - es ist eines meiner liebsten Bücher im Regal!Ganz klare Leseempfehlung!Und der Film ist - wie zu erwarten - nicht so gut wie das Buch, aber dennoch wirklich schön umgesetzt (den tollen Schauspielern sei Dank).

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  • Wundervoll!

    Wasser für die Elefanten

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. January 2017 um 09:15

    Ich bin auf dieses Buch durch den Film aufmerksam geworden, den ich recht gelungen fand. Doch wie immer bietet das Buch mehr Tiefgang. Ich liebe die Atmosphäre in diesem Buch! Ein Zirkus in den 30er Jahren, ein junger Tierarzt und eine verheiratete Artistin. Ein jähzorniger Ehemann. Eine typische Dreiecks-Konstellation, die jedoch gepaart mit dem Setting einfach wundervoll beschrieben ist. Normalerweise bin ich kein Fan von Liebesgeschichten, meistens sind sie mir zu kitschig. Doch hier wurde komplett auf Kitsch verzichtet. Sehr schön! Auch Marlena - die Artistin - hat mir sehr gut gefallen. Endlich mal kein naiven, hilfloses Dummchen! Marlena ist eine Kämpferin! Sie schlägt sich durchs Leben, macht Fehler, steht aber immer wieder auf.

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  • Und Limonade. Und Whiskey.

    Wasser für die Elefanten

    msmedlock

    26. October 2016 um 11:39

    Ich weiß gar nicht mehr, warum ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. Vielleicht nur, weil es auf vielen Listen der Gegenwartsliteratur angeführt wird. Vielleicht auch, weil mich die Idee des Buches und die Aussicht, einen Blick hinter die Kulissen des Zirkus zu werfen, fasziniert hat. „Wasser für die Elefanten“ wird in zwei Linien erzählt. Zum einen ist da Jacob, der 93-jährige Altenheimbewohner, dem sein Alter zu schaffen macht und der darauf wartet, dass eines seiner Kinder ihn zu einem Besuch im Zirkus abholt. Die andere sind Jacobs Erinnerungen an seine Zeit beim Zirkus. Ich kann nicht sagen, welche mich mehr berührt hat. Während ich die Rückblicke und Geschehnisse mit Spannung verfolgt habe, habe ich mich doch jedes Mal über den Blick in die Gegenwart und auf den alten Jacob gefreut. Tja, was soll ich sagen? Ich hätte nicht gedacht, dass mich zwischen den Seiten eine Welt erwarten würde, die mich derartig faszinieren und anziehen als auch abstoßen und wütend und traurig machen würde.  Dass in diesem Buch nichts beschönigt wird, war mir von Anfang an klar. Ein Buch, das hauptsächlich während der Großen Depression spielt, kann nicht nur Einhörner und Regenbögen sein.Trotzdem war ich an manchen Punkten schockiert von den grausamen und ekelerregenden Praktiken, die Sara Gruen beschreibt. Die Hauptcharaktere fand ich gut ausgearbeitet. Jacob, Marlena und August – sie hatten Tiefe und ich verstand (meistens) ihre Beweggründe. Bei diesen drei hörte es sich dann aber auch schon auf. Vor allen Dingen unter den Arbeitern und Artisten und Tieren tauchten so viele Namen und Gesichter auf, die ich mir unmöglich alle merken konnten. Sie wurden zu einem leisen Hintergrundgeräusch, aus dem hin und wieder erkennbare Töne auftauchten und dann wieder verschwanden. Alles in allem war es ein gutes Buch, mit viel Schweiß und Dreck und einer Fülle an Emotionen und Charakteren. Obwohl ich natürlich keine eigenen Erfahrungen zur Großen Depression oder dem Geschehen hinter den Kulissen eines Zirkus mitbringen kann, kamen mir die Geschehnisse doch authentisch vor.Weiterempfehlen würde ich „Wasser für die Elefanten“ auf jeden Fall.

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  • Manege frei...

    Wasser für die Elefanten

    Lesesocke

    ...für dieses tolle Buch! Wasser für die Elefanten ist wirklich sehr schön geschrieben. Es erzählt von Jacob der durch Zufall (oder war es eher Schicksal?) zu einem Zirkus kommt  und für diesen dann auch arbeitet. In diesem Zirkus gehen einige schlimme Dinge vor sich, doch bevor Jacob aus dem Zirkus aussteigen kann geschieht ein großes Unglück.Erzählt wird aus der Ich-Perspektive von Jacob - dabei gibt es Zeitsprünge (die absolut nicht stören und die Geschichte sogar noch besser machen) zwischen damals (1931 Zeit beim Zirkus) und heute.

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    • 2
  • Chapiteau, Pferdewagen & Benzinis spektakulärste Show der Welt

    Wasser für die Elefanten

    ErleseneBuecher

    24. April 2016 um 21:12

    Ich liebe Bücher, in die man richtig eintauchen kann. Man befindet sich plötzlich einer faszinierenden, fremden Welt, die man unbedingt kennen lernen will. Genauso ist es mir bei diesem Buch passiert. Es handelt von einem Wanderzirkus und spielt in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts. Eigentlich ein Garant für eine gute Geschichte. Dazu kommt dann noch eine zarte Liebesgeschichte, etwas Gewalt und Drama, Freundschaften, Tiere und eine Rahmengeschichte aus der heutigen Zeit. Das alles verknüpft lässt deutlich werden, warum das Buch ein Bestseller ist. Ich war auch sehr hingerissen beim Lesen und freute mich über jede Seite. Sehr erschreckend, aber eigentlich nicht überraschend, war die Darstellung der Behandlung der Tiere zur damaligen Zeit im Zirkus. Allerdings ging es den Arbeitern wohl meist nicht besser. Gestört hat mich die Eindimensionalität der Protagonisten, vor allem von Jacob, der etwas dünn und nüchtern (nicht im wahrsten Sinne des Wortes) rüber kommt. Schlimmer war es noch bei Marlena, die ja immer nur keusch und erschrocken Oh-sagend mit den Wimpern klimpert. Den Film habe ich noch nicht gesehen, allerdings weiß ich, dass Robert Pattinson Jacob spielt. Leider passt der so gar nicht in mein Bild von Jacob, so dass ich wohl auch deshalb bei der Figur irritiert war. Bewertung: 4 von 5 Punkten

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  • Jahreshighlight!

    Wasser für die Elefanten

    mondy

    02. April 2016 um 11:37

    Mit "Wasser für die Elefanten" hatte ich endlich mal wieder ein Buch in der Hand, dass ich von vorne bis hinten verschlungen habe. Ich bin begeistert, hier hat einfach alles gestimmt: die Geschichte, die Atmosphäre, die Charaktere und der Spannungsbogen. Die Geschichte an sich ist kann man wohl als Liebesgeschichte bezeichnen, denn letztendlich geht es um den Kampf zweier Männer um eine Frau. Eingebettet ist die Handlung in das Thema Zirkus, das für mich seit "Der Nachtzirkus" sowieso schon eine gewisse Faszination ausübt. Und obwohl diese beiden Bücher kaum zu vergleichen sind, hat es mich wieder gepackt. Sara Gruen erschafft hier eine unglaubliche Atmosphäre ... fast konnte ich die Ausdünstungen der Tiere riechen, die Elefantenhaut spüren und die Zuckerwatte auf der Zunge schmecken. Was mir außerdem sehr gut gefallen hat, war, dass von der Zirkusromantik nicht viel zu spüren war. Der Zirkus kämpft während der Großen Depression ums Überleben, da bleibt kaum Zeit für Menschlichkeit oder Nächstenliebe. Von Anfang an hängt ein dunkler Schatten über der Szenerie, immer wieder werden Andeutungen gemacht, über die man zuerst nur ungläubig den Kopf schüttelt. Doch schon bald stellt man fest, dass diese Andeutungen durchaus ernst gemeint sind und man bekommt einen immer tieferen Einblick in die Welt hinter den Kulissen. Und diese Welt ist nicht unbedingt schön.Auch die Charaktere haben mich überzeugt. Neben allerlei skurrilen Nebencharakteren stehen natürlich der Tierarzt Jacob, die Dressurreiterin Marlena und der Dompteur August im Mittelpunkt. Während man Jacob und Marlena relativ schnell in die Sympathieträger-Schublade stecken kann, hat man bei August gleich ein eher ungutes Gefühl. Ich persönlich fand diese Figur am interessantesten, einfach weil es unberechenbar war und man nie so wirklich sagen konnte, was als nächstes passiert. Für mich ist dieses Buch auf jeden Fall ein Jahreshighlight und es wird in meinem Schrank einen Ehrenplatz bekommen!

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  • Rezension zu "Wasser für die Elefanten" von Sara Gruen

    Wasser für die Elefanten

    tragalibros

    Während der Wirtschaftskrise 1931 findet der junge Tierarzt Jacob durch Zufall Arbeit bei einem Zirkus. Als die Zeit voranschreitet und sogar eine Elefantendame in die Show aufgenommen wird, scheint sich alles zum Guten zu wenden. Wäre da nicht Jacobs verbotene Liebe zu der schönen Kunstreiterin Marlene... Wie auch bei den letzten Büchern die ich gelesen habe, hat dieses Buch schon eine ganze Weile unberührt im Regal gestanden. Warum? Ich kann mit dem Zirkus einfach nichts anfangen. Aber als ich zu diesem Roman gegriffen habe und die ersten Seiten gelesen hatte, war ich begeistert! Die Geschichte besteht hauptsächlich aus den Erinnerungen von Jacob, der nun, im hohen Alter von 93 Jahren, an seine Zeit beim Zirkus zurückdenkt. Unterbrochen wird die Geschichte immer wieder durch kurze Einblicke in Jacobs Gegenwart. Mit einer klasse Mischung aus Humor, Dramatik und Liebe hat die Autorin eine wirklich schöne und unterhaltsame Geschichte erschaffen, die mich trotz meiner anfänglichen Skepsis überzeugt hat. Das Buch liest sich schnell und hat mit 411 Seiten genau die richtige Länge um nichts an Lesevergnügen einzubüßen. Deshalb fällt meine Bewertung mit 4 Sternen und einem "sehr gut" aus!

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    • 3
  • Leserunde zu "Die Frau am See" von Sara Gruen

    Die Frau am See

    TinaLiest

    Eine packende Liebesgeschichte, ein mitreißendes Porträt weiblicher Emanzipation, eine Hymne auf die Kraft der Freundschaft. Die kanadische Bestsellerautorin Sara Gruen hat mit "Wasser für die Elefanten" einen Welterfolg gefeiert. Ihr neuer Roman "Die Frau am See" entführt die Leser in ein abgelegenes Dorf in den malerischen schottischen Highlands und lädt dazu ein, eine Geschichte zu entdecken, die mit geballter Erzählkraft von einer großen Liebe, starken Frauen und dem Zauber der Freundschaft zu Zeiten des 2. Weltkriegs berichtet. Ihr habt nun hier die Chance, diesen fesselnden Roman in unserer Leserunde zu lesen & euch darüber auszutauschen! Mehr zum Buch: Im Januar 1945 reist die wohlhabende Maddie zusammen mit ihrem Ehemann Ellis und dessen bestem Freund in ein abgelegenes Dorf in den schottischen Highlands. Der exzentrische Ellis will die Existenz der sagenumwobenen Nessie beweisen, Krieg hin oder her. Ausgestattet mit Fernglas, Kompass und Kamera begeben sich die beiden Männer Tag für Tag auf Exkursion. Maddie bleibt allein zurück in der kargen Pension dieses fremden Ortes. Immer stärker stellt sie ihr bisheriges Leben in Frage. Wer ist sie, und was will sie? Da lernt sie die Menschen der Pension kennen, zwei Mägde und den geheimnisvollen Pensionsbesitzer Angus. Und plötzlich weitet sich ihr Blick für überraschende Möglichkeiten des Lebens … Hier könnt ihr reinlesen! Wir vergeben gemeinsam mit dem Kindler Verlag 25 Leseexemplare von Sara Gruens fesselndem neuen Roman "Die Frau am See" für eine Leserunde*! Wenn ihr das Buch lesen, euch darüber austauschen und eine Rezension schreiben möchtet, dann bewerbt euch gleich über den blauen "Jetzt bewerben" - Button und beantwortet folgende Frage: Glaubt ihr an Sagen, Mythen und Legenden wie die Legende vom Monster in Loch Ness? Warum glaubt ihr daran oder warum vielleicht auch nicht? * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde - am besten innerhalb von vier Wochen nach Erhalt des Buches - sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir die Leseexemplare nur innerhalb Europas verschicken können!

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    • 702
  • Spannende Liebesgeschichte in der Welt des Zirkus der 30er Jahre

    Wasser für die Elefanten

    Lola1008

    05. October 2015 um 18:02

    Spannende Liebesgeschichte in der Welt des Zirkus der 30er Jahre 1931: Die Eltern des Studenten Jacob Jankowski kommen bei einem schweren Verkehrsunfall ums Leben. Seitdem empfindet dieser keine Freude mehr. Er bricht sein Veterinärmedizinstudium ab und gerät zufälligerweise an einen Zirkus als er an Bahngleisen entlangspaziert. Dieser benötigt dringend einen Tierarzt, denn das Pferd der Kunstreiterin Marlena lahmt schwer. Besonders in August Rosenbluth, Marlenas Mann, findet er einen großen Unterstützer. Doch August ist nicht der Mann, der er vorgibt zu sein. Als die Elefantendame Rosie Teil des Zirkusprogramms werden soll offenbart August seine gewalttätige Seite. Nur Jacob kennt Rosies Geheimnis und vertraut sich Marlena an. Diese verzaubert ihn und er will sie ganz für sich. Doch da ist auch noch August und er ist gefährlicher als es bisher den Anschein hatte... Meine Meinung Den Trailer zum Film habe ich schon vor mehreren Jahren gesehen (wo der Twilight-Hype noch im Gange war und Robert Pattinson ziemlich heiß gehandelt wurde), dennoch kam ich nie dazu, den Film zu schauen. Seit ungefähr genauso vielen Jahren steht "Wasser für die Elefanten" jetzt bei mir im Bücherregal und jetzt MUSSTE ich es endlich lesen. Mittlerweile habe ich es schon bereut, dass ich das nicht früher getan habe, denn die Sprache des Romans ist unglaublich fesselnd. Dadurch fällt es dem Leser leicht, durch das Buch zu kommen da man es einfach nicht mehr aus der Hand legen kann. Immer wieder taucht ein neuer Konflikt auf, den der Leser gelöst wissen möchte. Dass die gesamte Geschichte aus Jacobs Sicht und damit aus der Ich-Perspektive geschrieben ist hilft dem Leser zudem, sich in die Szenerie hineinzuversetzen. Obwohl die Sprache, die in dem Roman verwendet wird, nicht besonders poetisch ist, weckt sie durch die Nähe zum Erzähler und der Nähe zur Handlung an sich das Interesse des Lesers. Was die Geschichte auch interessant hält, ist der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Denn der etwa 90-jährige Jacob erzählt von den Ereignissen von damals. Zwar spielt der Großteil der Geschichte in der Vergangenheit, aber immer wieder sind Sequenzen aus der Gegenwart eingebaut worden. Leider wurde in diesen nicht das Potenzial ausgeschöpft, dass sie besaßen. Für mich wurde der Leser dadurch nur gequält, da er unbedingt wissen will, wie Jacobs Leben im Zirkus weitergeht. Die Gegenwartsbezüge fand ich in diesem Sinne eher etwas störend. Die Geschichte hätte meiner Meinung nach auch gut ohne die Sprünge in die heutige Zeit funktioniert. Insgesamt waren die Kapitel in einem Rutsch gut schaffbar, da sie nicht allzu lang war. Die Cliff-Hanger am Ende der Kapitel halten die Geschichte besonders spannend, da der Leser unbedingt wissen möchte wie es weitergeht. Auch die Charaktere haben mir ausnehmlich gut gefallen, allen voran Jacob, schließlich ist er der Protagonist des Romans. Diesen lernt man auch von allen Charakteren am besten kennen, besonders durch die verwendete Ich-Perspektive. Damit erlebt der Leser die Geschichte aus Jacobs Sicht und wird mit seinen Gefühlen und Gedanken vertraut. Auch die Nebencharaktere waren sehr gut ausgearbeitet, denn nicht nur August und Marlena, sondern auch die restlichen Zirkusleute, die die Autorin auftreten lässt, können vom Leser bewertet werden durch die Beziehung in der Jacob zu ihnen steht. Allgemein hatte ich das Gefühl, dass die Autorin sich sehr gut mit der Zeit und damit auch mit dem Zirkus der 30er Jahre auseinandergesetzt hat. Ich konnte mich gut in die Handlung hineinversetzen und mir auch die aufgezeigten Szenerien sehr gut vor Augen führen. Doch nicht nur das. Auch die Charaktere waren für die Zeit sehr realistisch und liebevoll gestaltet worden und greifen die schauspielerische Atmosphäre und die Welt der Kunst, die durch den Zirkus präsentiert wird, perfekt auf. Dadurch wirken alle Personen des Buches echt und nicht nur auf Papier gebannt. Der Handlungsverlauf bleibt durchgehend spannend und es fällt dem Leser schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Was mir besonders gut gefallen hat, ist die Sicht auf die Zirkuswelt, die Sara Gruen dem Leser hier präsentiert. So wird diese nicht nur als fulminant sondern auch als gestellt charakterisiert. Der Blick hinter die Kulissen, der dadurch erfolgt, interessiert den Leser, so dass er unbedingt mehr über die Zirkuswelt der 30er Jahre erfahren will. Doch nicht nur das lässt den Leser nicht mehr los, sondern auch die Konflikte und Spannungsmomente zwischen Jacob und August oder Jacob und Onkel Al, dem Zirkusdirektor. Da diese besonders spannungsgeladen sind, hat man als Leser das Gefühl, die Situation würde gleich eskallieren, jedoch möchte man alles genau mitverfolgen damit man nicht eine Sekunde davon verpasst. Der Leser ist einfach an der Weiterentwicklung von Jacobs Beziehungen mit den Zirkusmitarbeitern interessiert. Allgemein gesehen kann man also sagen, dass es sehr viele Aspekte gibt, die die Spannung im Roman aufrechterhalten und den Leser trotzdem immer wieder fesseln können. Das Ende des Romans findet jedoch wieder in der Gegenwart statt. Damit fällt das Ende von Jacobs Zirkusgeschichte leider ein wenig unter den Tisch, denn zum Schluss erzählt er nur in weniger als einer Seite von seiner Zukunft. Dadurch wirkt das Ende ein wenig gezwungen und auch abgefertigt als hätte die Autorin das Buch unbedingt beenden wollen. Trotzdem empfand ich das Ende des Romans als einen runden Abschluss zur restlichen Geschichte. Fazit Mit "Wasser für die Elefanten" präsentiert Sara Gruen den Lesern einen schönen Roman, der sie in die Welt des Zirkus der 30er Jahre entführt. Intrigen, Liebe und Gewalt halten die Spannung durchgehend aufrecht und durch die Ich-Perspektive ist es einfach, sich in die Handlung und Jacob hineinzuversetze. Ich hatte das Gefühl, dass alle Charaktere gut durchdacht waren und sowohl die Haupt- als auch die Nebenpersonen sehr detailliert dargestellt worden sind. Somit machte es sehr viel Spaß von der Autorin durch das Buch und seine Geschichte geführt zu werden. "Wasser für die Elefanten" bekommt daher 5 von 5 möglichen Sternen.

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  • Überraschend gutes Buch!

    Wasser für die Elefanten

    swayaway

    02. October 2015 um 19:24

    Das Buch spielt in zwei "Zeitzonen". Man springt zwischen dem jungen Jacob (1931, circa mitte zwanzig) und dem alten Jacob (90 oer 93 Jahre alt) hin und her. Es ist nich so, dass man etwas über den alten Jacob liest und ungeduldig wird wann es endlich wieder zurück zu seiner Zeit im Zirkus geht. Auch seine Gegenwart ist unterhaltsam. Die Charaktere haben mich überzeugt, aus dem einfachen Grund, dass sie nicht perfekt sind. Es wird einem auch viel Spielraum für die eigene Fantasie gelassen und teilweise nur schemenhaft etwas über einen Charakters. Ich bin an das Buch mit keinerlei Erwartungen rangegangen. Ich dachte nur ich sollte es mal lesen um davon dann abhängig zu machen ob mich der Film interessiert oder nicht. War mir da bisher nicht so schlüssig. Das Thema Zirkus hatte mich jetzt auch nicht besonders gereizt. Aber ich muss sagen, ein wirklich gutes Buch! Es ist spannend und unterhaltsam, lustig und traurig. Das gesamte Paket, alles dabei und nebenher wird noch eine Liebesgeschichte erzählt! Das Buch hat mich nie gelangweilt und das Ende ist einfach nur schön!

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  • Ein Wohlfühlbuch und Liebeserklärung an Elefanten

    Wasser für die Elefanten

    Tammy1982

    14. September 2015 um 16:45

    Jacob Jankowski ist mittlerweile über 90 Jahre alt und lebt in einem Altenheim. Als ein Zirkus direkt gegenüber vom Altenheim aufgestellt wird, erinnert sich Jacob zurück an seine Zeit als Tierarzt beim Zirkus. Damals in den 20er Jahren, als die Wirtschaftskrise stark in Amerika wütete und für Jacob von heute auf morgen die Welt zusammenbrach, fand er Anstellung bei einem Wanderzirkus. Dort schließt er Freundschaft mit der Elefantendame Rosie und verliebt sich in die verheiratete Artistin Marlena. Während Jacob und Marlena es schaffen, Rosie für eine Zirkusnummer vorzubereiten, nimmt das Schicksal seinen Lauf. In Rückblenden des mittlerweilen über 90jährigen Jacob erfährt der Leser von seiner Zeit kurz vor dem Wanderzirkus, warum er dort überhaupt landete und bekommt dann Einblicke in die Welt des Wanderzirkus. Das Leben dort ist nicht immer einfach und besonders gut haben mir die Beschreibungen gefallen, wie sich Jacob nach und nach um alle Tiere kümmert und richtig enge Beziehungen zu einigen von ihnen entwickelt. Für einige Schmunzler sorgte bei mir dann immer wieder der Sprung zurück in die Gegenwart und wie sich Jacob in dem Altenheim fühlt und verhält. Dabei finde ich es großartig, dass die Autorin schön die Sicht des 90jährigen zeigt und damit auch ein bisschen dafür eintritt, dass man älteren Menschen ruhig auch im hohen Alter den entsprechenden Respekt zukommen lassen sollte. Die zarte Liebesgeschichte zwischen ihm und Marlena nimmt auch einen großen Teil ein und sehr gut wird die zarte Liebe einerseits und der Wahnsinn von Marlena's Mann andererseits dargestellt. Dabei sind die Figuren gut beschrieben und ich habe sie zum einen immer schön vor mir gesehen und zum anderen konnte ich mich auch gut in sie hinein versetzen. Gut gefallen haben mir auch die Beschreibungen von der Zirkuswelt an sich. Von der Unterscheidung zwischen Arbeiter und Artist, dem Ablauf zum Auf- und Abbau der Zelte und wie in der schweren Zeit der Krise manch ein Zirkusdirektor v. a. an seinen eigenen Gewinn gedacht hat. Hilfreich ist dabei auch das Nachwort der Autorin, in dem sie noch einige Details zu den früheren Wanderzirkusen erklärt und Einblick gibt, welche Inhalte des Buches auf Tatsachen beruhen und welche nicht. Alles in allem ein sehr schöner Roman, der mich sofort in seinen Bann gezogen hat und den ich einmal in der Hand gar nicht mehr weglegen konnte und wollte. Ein richtiges Wohlfühlbuch und eine Liebeserklärung an Elefanten. Für mich ein absoluter Buchtipp.

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  • Erinnerungen an den Zirkus

    Wasser für die Elefanten

    spagetti

    13. September 2015 um 13:25

    Ein Zirkus macht Station in der Nähe eines Altersheimes. Da kommen bei dem 93jährigen Jacob Jankowski die Erinnerungen hoch an den Zirkus. Er war Tierarzt bei einem Zirkus in seinen jungen Jahren gewesen. Amerika im Jahre 1931, Wirtschaftskrise. Jacob konnte sich glücklich schätzen, überhaupt einen Job damals zu bekommen. In diesem Zirkus gab es damals nicht mal Elefanten, erinnert er sich heute noch. Er lernte die Kunstreiterin damals kennen und lieben, sie war verheiratet mit dem Dompteur. Als dann schliesslich ein Elefant in den Zirkus kommt, kann nur Jacob mit ihm umgehen, er alleine, sonst niemand. Dieses Buch, das ich an sich nicht lesen wollte, weil mir Bücher über Zirkus nicht zusagen, hat mir sehr gefallen. Fazit: es ist eine bewegende, komische und traurige Geschichte, die sich innerhalb eines Zirkus abspielt. Ich gebe diesem Buch 5 Sterne, und kann es nur weiterempfehlen.  

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  • Ein bezauberndes Buch voller Liebe!

    Wasser für die Elefanten

    YvetteH

    08. May 2015 um 16:38

    Klappentext: 93 Jahre alt ist Jacob Jankowski, als nahe beim Altersheim ein Zirkus Station macht. Und in Jacob steigen die Bilder auf: Erinnerungen an die amerikanische Depressionszeit. Als er Tierarzt bei einem traurigen Zirkus wird. Einem sehr traurigen, nicht einmal einen Elefanten gibt es. Dafür eine wunderschöne Kunstreiterin – verheiratet mit dem wahnsinnigen Dompteur. Schließlich findet sich doch ein Elefant. Keiner außer Jacob kann mit ihm umgehen. Aber dann nimmt eine Tragödie ihren Lauf ... Meine Meinung: Ich kannte den Film bereits und war gespannte auf das Buch.   Es war einfach toll. In einem sehr eingängigen Schreibstil mit wechselnden Zeiten (damals und heute) schreibt Sara Gruen eine wundervolle Liebes- und Zirkusgeschichte zugleich. Die Charaktere sind toll beschrieben und decken sich mit den Figuren im Film. Ich konnte sie mir gut vorstellen und mit ihnen fühlen, hoffen und bangen. Mein Fazit: Ein berührendes Buch, das ich nur empfehlen kann !!!! 5 Sterne

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  • Zieht sich teilweise sehr in die Länge

    Wasser für die Elefanten

    Miia

    10. April 2015 um 11:14

    Inhalt: Letztes Jahr in Chicago: Der über 90-jährige Jacob Jankowski beobachtet, wie ein Zirkus seine Zelte aufschlägt. In ihm werden Erinnerungen an eine Zeit wach, die die beste und die schlimmste seines Lebens war ... Siebzig Jahre zuvor: Jacob steht nach dem Unfalltod seiner Eltern vor dem Nichts. Verzweifelt springt er auf irgendeinen Zug auf - und landet bei Benzinis spektakulärster Show der Welt, einem drittklassigen Wanderzirkus. Unter Artisten, menschlichen Kuriositäten, den überall hinter den Kulissen schuftenden Arbeitern und den wunderbaren Tieren der Menagerie findet Jacob rasch Freunde. Und bald verliert er auch sein Herz: an die zauberhafte Dressurreiterin Marlena - und fast gleichermaßen an Rosie, eine reizende, verfressene Elefantendame, die hartnäckig jedes Kunststück verweigert. Leider ist Rosies Sturheit in den Hungerzeiten der Großen Depression ein echtes Problem - wenn auch kein so großes wie Marlenas gefährlich eifersüchtiger Ehemann. Letztes Jahr in Chicago: Ein sehr alter Mann beschließt, noch einmal in den Zirkus zu gehen - und ein neues Abenteuer beginnt ... Meine Meinung:  Ich kenne den Film bisher nicht, aber ich glaube ich werde ihn mir in Zukunft mal anschauen. Mich würde interessieren, ob es hier etwas spannender zugeht. Das Buch hat mir eigentlich ganz gut gefallen, allerdings bin ich insgesamt nur mittelmäßig begeistert.  Spannend fand ich die Darstellung des Zirkus in der Zeit. Es werden die Vor- und Nachteile dieser Eisenbahnzirkusse aufgegriffen. Das Buch behandelt aber auch Abgründe von Menschen gerade was ihre Beziehung zu Mensch und Tier angeht. Es geht aber auch um Freundschaft und Zuverlässigkeit.  Mir hat allerdings nicht gut gefallen, dass das Buch sich zeitweise sehr in die Länge zieht. Im mittleren Teil passiert einfach so wenig und viele Sachen hätte man wirklich weglassen können. Manchmal wirkt es nur wie eine Aneinanderreihung von Geschehnissen. Im Endeffekt hat man das Gefühl, dass die Autorin durch ihre Recherche verschiedene Zirkuselefanten gefunden hat, die irgendwelche absonderlichen Dinge getan haben und sie dann all diese Sachen einfach einbauen wollte.Dadurch wirkt es manchmal etwas zusammen geschustert. Dadurch zieht es sich halt auch in die Länge (insbesondere die Liebesgeschichte dauert einfach so lange und hat meiner Meinung nach extrem wenig Gefühl), sodass man sich darauf freut, wenn es irgendwann zu Ende ist.  Die Darstellung der Gegebenheiten im Zirkus, die sich wirklich sehr real anhören und wirklich so passiert sein könnten, finde ich aber spannend und frage mich, ob es in heutigen Zirkussen manchmal noch ähnlich abläuft.  Fazit:  Gerade die Darstellung des Eisenbahnzirkus und die aufgegriffenen Thematiken wie Gewalt gegenüber Tier und Mensch, finde ich wirklich gelungen. Das Buch hat aber einige unnötige Längen und teilweise wirken Geschehnisse etwas zusammengeschustert und aneinandergereiht. Ich vergebe solide 3 Sterne. 

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