Sara J. Henry Ein Herzschlag bis zum Tod

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Inhaltsangabe zu „Ein Herzschlag bis zum Tod“ von Sara J. Henry

Mit einem lebensgefährlichen Sprung von einer Fähre rettet die Journalistin Troy einem kleinen Jungen das Leben. Offenbar wird er von niemandem vermisst. Was ist geschehen? Nach und nach gewinnt sie das Vertrauen des kleinen Paul, und er erzählt ihr eine furchtbare Geschichte: Er wurde gemeinsam mit seiner Mutter entführt und monatelang in einem kahlen Zimmer gefangengehalten. Wer steckt hinter der Entführung? Etwa der Vater? Troy beschließt, den Kleinen auf keinen Fall den Behörden oder dem Vater zu übergeben, ohne sicher zu sein, dass dieser nichts mit dem Verbrechen zu tun hatte. Ein Entschluss, der dramatische und hochgefährliche Folgen haben wird ...

Ein sehr ruhiger Krimi, der mich trotzdessen bis zum Ende hat mitfiebern lassen.

— Lia_Luna

Genial! Auf den letzten Seiten wird der Krimi zum Thriller.

— Synapse11

Ein tolles Buch über die Zeit vor dem Tod, die Gedanken, die man sich macht und welche Menschen man gern noch mal gesehen haben möchte.

— trollchen

Keine große Literatur, aber ein spannender, packender, solider Krimi.

— Barbara62

Einige gute Ansätze, in der Ausführung allerdings verbesserungsfähig.

— kleinechaotin

Es wird nie langweilig und ist ein gelungener Krimi.

— Ravioli

Der wirkliche Thrill hat mich mit diesem Buch nicht gepackt, dafür hatte es zwischenzeitlich zu viele Längen. Trotzdem kein schlechtes Buch.

— Dunkelblau

Fazit: Ein eher ruhig angelegter, durchaus aber spannender Thriller, der durch seine wunderbar beschriebenen Charaktere und der einfühlsamen Schreibweise von Sara J. Henry überzeugt.

— Bellexr

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    Ein Herzschlag bis zum Tod

    harakiri

    06. December 2015 um 08:27

    Unter Thriller versteh ich mehr Spannung, hier handelt es sich wohl eher um einen Krimi. Dieser aber solide und durchaus lesenswert. Zwar etwas unglaubwürdig aber gut zu lesen. Die Journalistin Troy ist sehr sympatisch gezeichnet, allerdings handelt sie total unrationell und unkonventionell. Doch das stört nicht weiter, die Handlung leidet nicht darunter, man kann sich sehr gut in die Akteure einfühlen und das Ende ist wirklich sehr überraschend und unerwartet. Für ein Erstlingswerk wirklich schon ein gelungenes Debut

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  • Ein Herzschlag bis zum Tod

    Ein Herzschlag bis zum Tod

    Insel56

    23. June 2015 um 09:36

    Troy, eine Journalistin, rettet Paul, einen kleinen französischsprechenden Junge, als dieser von einer Fähre geworfen wird, aus dem Wasser. Das der Junge sterben sollte, wird ihr spätestens dann klar, als sie die zusammengeknoteten Ärmel des Sweatshirts bemerkt. Keiner scheint ihn zu vermissen, aber Paul selber gibt die Identität seines Vaters bekannt und Troy sucht ihn auf, obwohl sie nicht weiß, ob er hinter allem inklusive der Entführung steckt. Dies scheint unwahrscheinlich, jedoch tauchen immer wieder Ungereimtheiten auf. Troys Leben scheint in Gefahr..... Das Buch hat mich zu Beginn sehr gefesselt durch den tollen Schreibstil der Autorin. Dann kam für mich irgendwann der "Einbruch", weil die Geschichte an Glaubwürdigkeit verliert u. a. das Troy ihre Heimat verläßt, um dem Vater und Paul beim Neubeginn beizustehen bzw. sie sich dann auch noch in den Vater verliebt. Desweiteren hat mir das Ende, was ich nicht verraten möchte, mit der gestörten Persönlichkeit des Täters als ziemlich an den Haaren herbeigezogen, nicht gefallen. Trotzdem habe ich das Buch gerne gelesen, obwohl ich mir mehr davon versprochen hätte. Alle die einen Thriller lesen möchten, sei hiervon abgeraten, jedoch diejenigen, die Krimis in Verbindung mit Liebesgeschichten und Schicksal mögen, die sollten das Buch auf jeden Fall lesen.

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  • Psychokrimi um einen kleinen Jungen

    Ein Herzschlag bis zum Tod

    Barbara62

    19. February 2015 um 10:39

    Die freie Journalistin Troy ist auf dem Weg zu einer Theatervorstellung, als sie mitten auf dem Lake Champlain beobachtet, wie von der entgegenkommenden Fähre etwas oder jemand ins Wasser fällt. Für den Bruchteil einer Sekunde meint sie, ein Kind gesehen zu haben, und springt ohne weiter nachzudenken hinterher. Unter abenteuerlichen Umständen gelingt es ihr, den in ein Erwachsenensweatshirt eingeknoteten kleinen Jungen zu retten. Da offensichtlich niemand das Kind vermisst, nimmt sie es mit zu sich nach Lake Placid und beginnt behutsam, ihn zu befragen. Langsam fasst Paul, der französischsprachige, sechsjährige Junge, Vertrauen und beginnt bruchstückhaft zu erzählen. Und Troy beschließt, auf eigene Faust Nachforschungen anzustellen, damit Paul keinesfalls an die Menschen ausgeliefert wird, die ihn umbringen wollten… Dieser Erstling der Amerikanerin Sara J. Henry ist kein Thriller, wie es der Verlag angibt, sondern ein sehr spannender, dramatischer und gefühlvoller Psychokrimi mit einem für mich absolut überraschenden Ende.

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  • Ein Herzschlag bis zum Tod

    Ein Herzschlag bis zum Tod

    Eule90

    31. December 2014 um 14:01

    Troy ist freiberufliche Journalistin und lebt in einer WG in Lake Placid im Staat New York. Bei einer Fahrt mit einer Fähre beobachtet sie, wie von einer anderen Fähre ein kleiner Junge geworfen wird. Beherzt springt sie in das eiskalte Wasser und beginnt den Jungen zu retten. Dieser ist in einen Erwachsenenpulli gehüllt, dessen Arme verknotet sind. Da ist Troy klar, jemand wollte diesen Jungen umbringen! Sie schwimmt mit ihm an Land, informiert lediglich anonym die Polizei und nimmt den kleinen Jungen mit zu sich nach Hause. Sie stellt fest, dass er kaum englisch, sondern fast nur französisch spricht. Am Abend verrät der Junge Troy seinen Namen: Paul. Und auch die Namen seiner Eltern und seinen Wohnort findet sie nach kurzer Zeit heraus. Sie informiert die Polizei weiterhin nicht, sondern macht sich selber auf die Suche nach Pauls Eltern. Sie findet seinen Vater und bringt ihn und Paul zusammen. Die Familie ist wieder zusammen geführt doch eins muss noch geklärt werden: Von wem und warum wurde Paul entführt? Troy macht sich selber mit Hilfe der Polizei auf die Suche nach den Tätern und gerät dabei kurzerhand in höchste Gefahr. Ein Thriller, den ich so nicht erwartet hätte. Ich hatte mit mehr Spannung und Brutalität gerechnet. Doch darauf kann man in diesem Buch lange warten und das ist überhaupt nicht negativ! Das ganze Buch ist relativ sanft erzählt und trotzdem kann man es schon nach ein paar Seiten kaum noch aus der Hand legen, weil es so spannend ist. Ständig tauchen neue Menschen auf und niemanden davon würde man ernsthaft als Täter in Erwägung ziehen. Das macht es bis zum Ende spannend, ob überhaupt ein Täter gefunden wird oder nicht. Besonders gut gefällt mir das Ende. Es ist kein typisches Happy End, wie man es bei diesem Buch erwarten würde. Troy kommt vorerst nicht mit Pauls Vater zusammen und reist wieder nach Hause. Es bleibt unbekannt, wie das Leben der einzelnen Personen weitergeht. Das passt meiner Meinung nach sehr gut zum Buch. Ich würde dieses Buch jederzeit weiterlesen und auch empfehlen. Ich habe schon lange keinen Krimi mehr mit so wenig Blut und doch so viel Spannung gelesen.

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  • Ein Herzschlag

    Ein Herzschlag bis zum Tod

    harakiri

    Unter Thriller versteh ich mehr Spannung, hier handelt es sich wohl eher um einen Krimi. Dieser aber solide und durchaus lesenswert. Zwar etwas unglaubwürdig aber gut zu lesen. Die Journalistin Troy ist sehr sympatisch gezeichnet, allerdings handelt sie total unrationell und unkonventionell. Doch das stört nicht weiter, die Handlung leidet nicht darunter, man kann sich sehr gut in die Akteure einfühlen und das Ende ist wirklich sehr überraschend und unerwartet. Für ein Erstlingswerk wirklich schon ein gelungenes Debut

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  • "Ein Herzschlag bis zum Tod" - gute Ansätze, mangelhafte Ausführung.

    Ein Herzschlag bis zum Tod

    kleinechaotin

    17. August 2014 um 12:39

    "Ein Herzschlag bis zum Tod" erzählt die Geschichte von einer jungen Journalistin namens Troy, die während einer Überfahrt sieht, wie ein kleiner Junge von der entgegenkommender Fähre fällt. Ist er von selbst gefallen oder wurde er geworfen? Sie überlegt keine Sekunde und springt wie von allen Sinnen in den eiskalten See. Kurze Zeit zweifelt sie, ob sie wirklich was gesehen hat oder ob sie sich getäuscht hat. Diese Zweifel werden weggewischt als sie ein kleines Bündel zu fassen bekommt und dieses an das Ufer zieht. Ein kleiner Junge, gefesselt in einem Sweatshirt, der anscheinend von niemanden vermisst wird, fasst bald Vertrauen zu seiner Retterin. Doch wer ist er? Woher kommt er? Wer vermisst ihn? Sie beginnt mit ihren Recherchen und gelangt bald in ein dunkles Netz. Der Vater wird bald aufgefunden - ist er der Böse oder doch eventuell der Gute? Die junge Journalistin war mir sympathisch, auch wenn sie teilweise sehr naiv und impulsiv gehandelt hat. Die Grundidee von dem Buch gefiel mir sehr gut, der Schreibstil war auch ansprechend und es war leicht lesbar. Was mich allerdings sehr gestört hat - die Erzählweise erfolgte nur aus einer einzigen Sicht. Die Geschichte war daher nicht wirklich plastisch und wirkte phasenweise etwas "lieblos". Ich hätte gerne eine umfangreichere Herangehensweise gehabt - die Beweggründe von der Mutter, um ein Beispiel zu nennen, wären interessant gewesen...  Der Roman war eine kurzweilige Unterhaltung, aber er wird nicht unbedingt in Erinnerung bleiben. Der Klappentext war so vielversprechend.. man hätte wirklich mehr daraus machen können.  Für ein Debüt war es ganz ok - ich bin gespannt, ob von der Autorin noch etwas kommen wird und wenn ja, in welcher Qualität. Der Schreibstil war gut und ich mochte das Sprachgefühl von Sara J. Henry. In Summe gibt es 3 Sterne für das Buch.

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  • Für ein Erstlingswerk ganz gut!

    Ein Herzschlag bis zum Tod

    Fay1279

    28. October 2013 um 00:34

    Troy ist eine junge und unabhängige Frau, die sich gut mit ihrem Leben arrangiert. Sie führt eine lockere Fernbeziehung mit einem Professor an einer Universität. Als sie eines Tages mit der Fähre zu ihrem Freund fährt, sieht sie wie ein kleines Kind von der entgegenkommenden Fähre geworfen wird. Ohne zu überlegen, ob es wirklich ein Kind war, springt sie ins kalte Wasser. Sie schafft es tatsächlich, das Kind zu retten. Doch diese Rettungsaktion ist der Beginn einer verwirrenden und gefährlichen Reise. Denn wer wirft einfach ein Kind über Bord? Oder warum gibt es keine Vermisstenanzeige? Das Debüt der Autorin ist mir, keine Ahnung wie, in die Finger geraten, bzw. auf meine WL. Es ist ein guter Thriller, der mich gefesselt hat, jedoch nicht zu 100%. Das Buch liest sich Super flüssig, außer am Anfang, wo viel auf französisch geschrieben ist. (vielleicht liegt es an meiner Abneigung gegenüber der französischen Sprache!) Die Personen sind gut beschrieben und man kann die Gefühle gut nachvollziehen. Meiner Meinung nach ist jedoch der Anfang sehr ausführlich und gegen Ende hat man das Gefühl, das die Autorin nur zum Schluss kommen will. Alles in allem aber ein solides Buch, welches lesenswert ist. Ich werde die Autorin auf jeden Fall weiter verfolgen.

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  • Rezension zu "Ein Herzschlag bis zum Tod" von Sara J. Henry

    Ein Herzschlag bis zum Tod

    Chrissie007

    14. September 2012 um 18:11

    Das Buch konnte mich nicht wirklich begeistern. Ich habe es eigentlich auch nur zu Ende gelesen, weil ich gespannt war, wie sich die Geschichte um den fast ertrunkenen kleinen Paul auflösen wird, obwohl es im Laufe der Geschichte doch nur auf eine Lösung hinausläuft. Ich bin mit den Protagonisten nicht wirklich warm geworden. Manchmal war mir Troy als Ich-Erzählerin irgendwie suspekt und "kalt", obwohl sie den kleinen Paul sofort in ihr Herz schließt und eine Hundemama ist. Würde ich Troy im wirklichen Leben begegnen, würden wir wohl eher keine Freunde werden. Auf jeden Fall habe ich schon bessere Bücher gelesen. Deshalb gibt es von mir lediglich 3 Sterne.

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  • Rezension zu "Ein Herzschlag bis zum Tod" von Sara J. Henry

    Ein Herzschlag bis zum Tod

    EvaB

    01. June 2012 um 22:30

    Das Buch handelt von einer Frau Namens Troy, die bei einer Fahrt auf der Fähre sieht, dass auf der entgegenkommenden Fähre ein Kind von Bord fällt. Sie denkt nicht nach und springt ins Wasser. Schnell merkt sie, dass er nicht gefallen ist, sondern jemand ihn hinein geworfen hat. Sie nimmt ihn mit zu sich nach Hause. Der Junge heißt Paul und die beiden freunden sich schnell an. Paul erzählte ihr, dass man ihn und seine Mutter entführt habe und dass die Entführer seine Mutter wohl umgebracht haben. Troy macht sich auf die Suche nach seinem Vater, doch erst einnmal ganz anonym. Denn sie ist sich nicht sicher wer hinter der Entführung steht. Vielleicht wollte ja der Vater seine Frau und seinen Sohn los werden. Das Buch ist toll geschrieben und einfach zu lesen. Ich habe es in 2 Tagen gelesen. Es fesselte mich von Anfang an. Es ist kein blutiger, schlimmer Thriller. Es geht eher um die Ermittlungsarbeiten. Es ist durchgehend spannend, wobei der richtige "kitzel" erst gegen Ende kommt. Ich kann das Buch nur empfehlen.

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  • Rezension zu "Ein Herzschlag bis zum Tod" von Sara J. Henry

    Ein Herzschlag bis zum Tod

    mamenu

    31. May 2012 um 00:07

    Zum Buch Mit einem lebensgefährlichen Sprung von einer Fähre rettet die Journalistin Troy einem kleinen Jungen das Leben. Offenbar wird er von niemanden vermisst.Was ist geschehen? Nach und nach gewinnt sie das Vertrauen des kleinen Paul und er erzählt ihr eine furchtbare Geschichte. Er wurde gemeinsam mit seiner Mutter entführt und monatelang in einem kahlen Zimmer gefangengehalten. Wer steckt hinter der Entführung?Etwa der Vater? Troy beschließt,den Kleinen auf keinen Fall den Behörden oder dem Vater zu übergeben,solange sie nicht sicher ist,dass dieser nichts mit dem Verbrechen zu tun hat.Ein Entschluss der dramatische und hochgefährliche Folgen haben wird... Meine Meinung Bei diesem Buch weiß ich nicht genau, wo man es einordnen soll. Thriller oder Krimi, das war echt schwer für mich einzustufen. Zum einen war ich sehr gefesselt, von der ersten Seite an. Zum anderen fand ich den Schreibstil sehr ruhig, was nicht heißen soll, das es langweilig war. Mich hat die Geschichte nämlich voll mitgerissen, da ich Troy sehr sympathisch und Gefühlsvoll fand. Was mir auch sehr gut gefallen hat, war, das die Geschichte in der Ich Form geschrieben worden ist. Auch wenn es kein großes Blutvergießen gab, war für mich sehr viel Spannung von Anfang bis ende im Buch enthalten. Ich bin auch immer wieder auf eine neue Fährte gelockt worden, was mir beim lesen noch mehr Spass gemacht hat. Das Ende hätte ich mir einwenig anders gewünscht, aber deshalb war es nicht schlecht. Ich muss sagen das Buch hat mich mal wieder richtig gefesselt und hier von möchte ich gerne mehr Lesen.

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  • Rezension zu "Ein Herzschlag bis zum Tod" von Sara J. Henry

    Ein Herzschlag bis zum Tod

    monja1995

    19. May 2012 um 19:15

    Klappentext: Die Journalistin Troy sieht, wie ein kleiner Junge von einer Fähre ins eiskalte Wasser geworfen wird. Unter Einsatz ihres eigenen Lebens rettet sie ihn und nimmt ihn bei sich auf. Doch wer ist der Junge? Offenbar wird er von niemandem vermisst. Was ist geschehen? Nach und nach gewinnt sie das Vertrauen des kleinen Paul, und er erzählt ihr eine furchtbare Geschichte: Er wurde gemeinsam mit seiner Mutter entführt und monatelang in einem kahlen Zimmer gefangengehalten. Wer steckt hinter der Entführung? Etwa der Vater? Troy beschließt, den Kleinen auf keinen Fall den Behörden oder dem Vater zu übergeben, ohne sicher zu sein, dass dieser nichts mit dem Verbrechen zu tun hatte. Ein Entschluss, der dramatische und hochgefährliche Folgen haben wird ... Mein Umriss: Troy ist auf dem Weg nach hause, für den sie die Fähre nutzt. Gedankenverloren steht sie an der Reling und beobachtet dadurch zufällig wie etwas von einer anderen Fähre ins Wasser geworfen wird. Sofort denkt sie an ein Kind, ist sich aber nicht sicher und springt ins eiskalte Wasser. Als sie an der Stelle ankommt, an der das Bündel ins Wasser geworfen wurde, taucht sie und entdeckt einen kleinen Jungen. Sie zieht ihn an die Wasseroberfläche und bringt ihn unter großen Mühen an Land. Er trägt viel zu große, verwaschene Kleidung und die Ärmel seines Sweat-Shirts sind am Rücken verknotet. Es war also kein Unfall, der Junge sollte ertränkt werden. Aufgrund der Kälte im Wasser entscheidet sich Troy, den Jungen erstmal mit zu sich nach hause zu nehmen. Am nächsten Tag wäre immer noch Zeit, mit ihm zur Polizei zu gehen. Zu hause entscheidet Troy, dass sie den kleinen Paul behalten, aber trotzdem die Suche nach seinen Eltern aufnehmen will. Auf dieser Suche hat sie Erfolg. Schnell findet sie den Vater und nimmt mit ihm Kontakt auf. Schon bald überschlagen sich die Ereignisse und nichts erscheint nun mehr so, wie es zu sein scheint. Durch ihre eigenmächtige Recherche begibt sich Troy und auch Paul in große Gefahr. Diese erkennt Troy jedoch nicht und tappt in eine Falle….. Mein Eindruck: Dieses Buch ist zwar unter dem Genre Thriller eingereiht, dort gehört es aber bei Weitem nicht hin. Eher passt es in die Sparte der Kriminalromane. Aber das störte mich überhaupt nicht an dem Erstling von Sarah J. Henry, denn sie hat eine Schreibweise, die einen fesselt, ohne dass es hart zur Sache gehen muss. Sie geht intensiv auf die grundsätzliche Story ein, stellt dem Leser die Personen ausführlich, aber nicht nervig lange vor. Man ist als Leser sehr schnell im Geschehen und wartet nicht ohne Erfolg auf immer neue Wendungen in der Geschichte. Auch die zwischenmenschlichen Gefühle lässt die Autorin nicht ausser acht und driftet trotzdem nicht in Herz-Schmerz-Schmalz ab, auch wenn sie in Troy extrem viel Gefühl für den kleinen Paul legt. Eine runde Geschichte, interessante Personen und eine Handlung, mit der man am Anfang nicht in der Form rechnet. Mein Fazit: Ein Erstlingswerk einer Autorin, von der bestimmt noch einiges zu erwarten ist. Ich kann dieses Buch guten Gewissens jedem Krimifan empfehlen.

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  • Rezension zu "Ein Herzschlag bis zum Tod" von Sara J. Henry

    Ein Herzschlag bis zum Tod

    sddsina

    13. May 2012 um 17:48

    Ich lese sehr viele Thriller und teilweise auch mal einen Krimi für zwischendurch, sodass ich immer auf der Suche nach neuen, spannenden Büchern bin. In der Buchhandlung ist mir dann dieses vor allem wegen dem guten Cover aufgefallen. Nach 330 Seiten bin ich nun leider in meiner Euphorie gebremst worden. Ich habe nach einem Thriller gesucht, bekommen habe ich aber höchstens einen langsamen Krimi, der zum schmöckern an einem dunklen Sonntag einläd, mehr aber auch nicht. Zum Inhalt: Troy sieht zufällig, wie ein kleiner Junge von einer Fähre ins Wasser geworfen wird. Kurzentschlossen rettet sie ihn und nimmt ihn auf. Sie beginnt nach der Familie zu recherchieren und stößt schnell auf einige Ungereimtheiten. Wieso ist der Junge nicht als vermisst gemeldet? Steckt vielleicht sogar die Familie selbst hinter dem Mordversuch? Um den liebgewonnen Jungen zu schützen begibt sie sich auf die Suche und gerät selbst ins Visier von skrupellosen Personen. Dieser Krimi startet stark. Die Rettungsaktion von "Paul" nimmt den Leser sofort voll mit und wirft ihn direkt in die Geschichte. Ich war richtig begeistert zu Anfang, total euphorisch und baute dadurch recht hohe Ansprüche auf. Gleich nach der Rettung wird es aber sehr langsam und fast schon ruhig. Mit Engelsgeduld versucht Troy Details aus Pauls Leben zu erfahren. Der Junge, der leider fast nur Französisch spricht, fängt sehr langsam an sich ihr zu öffnen. Die französischen Sätze von Paul werden hier immer frei übersetzt, sodass auch Leser ohne Französischkenntnisse (wie ich) recht problemlos folgen können. Als Troy dann mit dem ermitteln beginnt wird die Geschichte zu einem einzigen auf und ab. Es gibt Passagen, wo man durchaus etwas Spannung finden kann, aber meistens passiert recht wenig und es sind eher Troys Gedanken, denen wir folgen sollen. Was mich gestört hat, waren die Beschreibungen um Troys Gefühle. Teilweise ging sie mir als Charakter sehr auf die Nerven, ich möchte einfach nicht seitenlang darüber lesen, dass sie sich in eine bestimmte Person nicht verlieben kann, weil alles so kompliziert ist. Zwischendurch wurden mir ihre ganzen Problemberichte da zuviel. Es ist schon zu ertragen, aber ich konnte mich nicht richtig in sie einfinden. Für mich war sie immer nur ein Charakter in einer Geschichte, mit ihr konnte ich kaum richtig mitfiebern. Seitenlang wurde aus dem Thriller dann eher ein Roman, sodass man als Leser kaum noch wusste, was man vor sich hatte. Der Schluss wird dann nochmal spannend und man merkt, dass die Autorin versucht hat sich ein pfiffiges Ende zu überlegen. So pfiffig ist es dann aber auch nicht, irgendwie war das alles doch schonmal da und ich hatte mit der Auflösung fast gerechnet. Das macht die Geschichte aber nicht schlecht, denn es wurde regelmäßig versucht den Leser auf die falsche Fährte zu bringen und am Ende die Überraschung erst rauszulassen. Ich schätze soviel Mühe und bin mit dem Ende daher auch weitestgehend zufrieden. Allerdings ist die Geschichte teilweise doch stark konstruiert und wirkt daher eher unglaubwürdig. Man sollte bei dem ganzen Geschehen also besser nicht zuviel nachdenken, sonst stößt man auf einige Logikprobleme, die dann den Genuss doch stark einschränken. Diese Geschichte war für einen Nachmittag ganz gut geeignet. Allerdings fehlte es an Spannung und besonderen Einfällen. Wichtig ist auf jeden Fall zu wissen, dass es sich hier nicht um einen Thriller handelt, sondern um einen Krimi mit vielen Romanstruckturen. Für einmaliges Lesen war dieses Buch in Ordnung, aber da es nichts besonderes war, würde ich es nie wieder lesen und im Regal würde es dann letztlich auch nur verstauben. Durchschnittliche Krimikost für mich!

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  • Rezension zu "Ein Herzschlag bis zum Tod" von Sara J. Henry

    Ein Herzschlag bis zum Tod

    Seehase1977

    27. April 2012 um 21:23

    Die selbstbewusste und eigenständige Journalistin Troy Chance entdeckt auf der Überfahrt des Lakes Champlain wie auf der entgegenkommenden Fähre ein Junge ins Wasser geworfen wird. Ohne größeres Zögern springt Troy in den See um den Jungen zu retten, was ihr auch gelingt. Sie stellt fest, dass der Junge wie ein verschnürtes Paket ins Wasser geworfen wurde. Als sie mit dem französisch sprechenden Paul das rettende Ufer erreicht hat beschließt Troy, Paul ersteinmal mit nach Hause zu nehmen und nicht zur Polizei zu gehen. Niemand meldet den Jungen als vermisst und Troy fällt es zunehmend schwerer sich vorzustellen, den ihr ans Herz gewachsenen Paul jemals wieder gehen zu lassen. Nach einigen Tagen erzählt ihr Paul, dass er entführt wurde und er mit anhören musste, wie seine Mutter erschossen wurde. Schließlich macht sich Troy doch auf die Suche nach Pauls Vater, den sie findet und den sie verdächtigt, in die Entführung und den Mord an seiner Frau verstrickt zu sein. Dann gerät Troy selber in den Kreis der verdächtigten Personen... Ich war von Anfang an gefesselt von der Warmherzigkeit die sich durch das ganze Buch zieht. Das sanfte und trotz weniger Worte starke Vertrauen zwischen Troy und Paul hat mich sehr berührt. Auch wenn manche Stellen etwas weit her geholt und manche Passagen etwas langatmig zu lesen waren, hat mir dieses Buch sehr gut gefallen und freue mich schon jetzt auf weitere Bücher von Sara J. Henry!

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  • Rezension zu "Ein Herzschlag bis zum Tod" von Sara J. Henry

    Ein Herzschlag bis zum Tod

    ASchmitz

    24. March 2012 um 20:41

    Ein Herzschlag bis zum Tod von Sara J.Henry ist ihr Erstlingswerk. Troy Chance rettet dem kleinen Paul das Leben. Durch Zufall bemerkt sie, wie etwas von der entgegenkommenden Fähre fällt, ein Kind. Ohne zu überlegen springt sie hinter her und findet im dunklen See das ertrinkende Kind Sie schwimmt mit dem Kind um ihr Leben, schier unerreichbar erscheint das rettende Ufer, aber Überlebenswille macht vieles möglich. Mit und mit wird klar, das hier nicht einfach ein Kind von Board gefallen ist, sondern ertränkt werden sollte. Troy rutscht immer tiefer in die Geschichte rein und will nachher auch gar nicht mehr richtig wieder raus kommen. Eine tolle Geschichte, die sehr steil und spannend anfängt, aber auf halber Strecke ein wenig nachlässt.Zum Schluss wird die Spannung nochmal aufgewärmt, aber insgesamt hätte Henry die Geschichte erheblich packender Schreiben können. Die Protagonistin Troy ist taff, Journalistin, kennt sich bestens in Internetrecherche aus, führt ein unorthodoxes Leben. Jedoch nimmt sie im Roman eine Kehrwende ein und wird plötzlich unüberlegt, naive und schon fast tolpatschig als Ermittlerin. Der Roman wird aus ihrer Sicht erzählt, so sieht man die Charaktere immer aus Troys Sicht, die zum Teil skeptisch, aber auch blauäugig ist. Gerade die wachsende Bindung und die Gefühle zwischen ihr und dem kleinen Paul kommen ganz nah rüber. Aber auch hier würde ich sagen, hätte Henry mehr rausholen können. Der Schreibstil ist sehr flüssig, lässt sich wunderbar lesen. Henry weckt mit wenigen Worten ganz tiefe Schutzinstinkte und macht damit das Drama und Thriller für den Leser perfekt. Jedoch verheddert sie sich zeitweilig in ihren Erklärungen und die Geschichte plätschert Seitenweise nur dahin. Als Leser kann man sich am Ende des Buches schon vorstellen, was Henry vorhatte. Sie wollte wahrscheinlich den Zwiespalt und die Veränderung von Troy beschreiben, wie sie immer tiefer in die Familie hineingesogen wird, warum sie ermittelt, ihr ganzes Leben auf den Kopf stellt und sich nicht einfach distanziert. Henry geht es nicht um einen blutigen Thriller, wohl eher soll die Psyche des Lesers angesprochen und berührt werden. Wer ist der Entführer, wer ist gut und wer ist böse, verbündet Troy sich mit den Falschen, wo ist Paul sicher. - Aber das ist meiner Meinung nach absolut fehlgeschlagen. Dafür ist alles ein wenig zu durchschaubar geschrieben. Alles in allem ein nettes Buch mit angenehmem Schreibstil, was mich kurzweilig unterhalten hat. Die Story als solche finde ich gut, jedoch wäre es mit ein weng mehr Spannung kribbeliger zu lesen gewesen. Kein Lese-Muss, das Cover verspricht wohl eher das, was man aus der Story hätte machen können. Vielleicht beim 2. Buch ... Ein paar Stellen erschienen mir auch unschlüssig, Personen die anrufen, eigentlich die Handynummer nicht kennen.Und dann wird gar nicht mehr erwähnt, woher die Handynummer bekannt ist. Oder Troy repariert ihr Fahrrad, der Ermittler kommt auf sie zu und später ist die Garage geschlossen ... ? Da müsste noch mal Korrektur gelesen werden. Mal abgesehen von den Schreibfehlern.

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  • Rezension zu "Ein Herzschlag bis zum Tod" von Sara J. Henry

    Ein Herzschlag bis zum Tod

    coffee2go

    27. February 2012 um 10:28

    Kurze Inhaltszusammenfassung: Joy führt ein lockeres und selbstbestimmtes Leben: Sie arbeitet als freiberufliche Journalistin für verschiedene Zeitungen, lebt in einer offenen Wohngemeinschaft mit laufend wechselnden Untermietern, führt eine Beziehung auf Distanz mit einem älteren Universitätsprofessor und verbringt ihre Zeit gerne mit Radfahren und Spaziergängen mit ihrem Hund Tiger. Doch dann ändert sich ihr Leben von einer Sekunde auf die nächste plötzlich als Troy sieht, wie ein kleiner Junge von einer Fähre in das kalte Wasser geworfen wird. Ohne zu zögern rettet Troy mit vollem Körpereinsatz den Jungen namens Paul und schließt ihn sofort in ihr Herz. Danach ermittelt sie auf eigene Faust und versucht die Eltern des kleinen Jungen zu finden. Durch ihre Recherchen begibt sie sich auch selbst mehrmals in Lebensgefahr, aber der Einsatz lohnt sich. Meine Meinung zum Buch: Den Schreibstil der Autorin finde ich sehr gut und flüssig zu lesen, die Charaktere wurden gut dargestellt, vor allem die weiblichen Personen wie das Kindermädchen Elise und Troy finde ich gut gelungen. Die Beziehungsgefüge der Personen habe ich interessant gefunden, vor allem, da offen bleibt, wie Troy ihr Leben weiter führen wird. Sie hat zwar den kleinen Paul sehr in ihr Herz geschlossen, aber ist dies auch ein ausreichender Grund, sich in seinen Vater zu verlieben? Von ihrem Lebensgefährten, mit dem sie eine etwas eingeschlafene Beziehung auf Distanz führt, trennt sich Troy. Am Ende des Buches war auch ein Knistern zwischen Troy und dem leitenden Ermittler spürbar. Vielleicht könnte sich hier noch etwas entwickeln oder Troy führt ihr eigenständiges und selbstbestimmtes Leben weiter. Die Spannung war fast über das gesamte Buch hinweg spürbar, bis auf eine kleine Schwäche in der Mitte des Buches und zum Schluss gab es noch einen äußerst turbulenten Abschluss mit einer Aufklärung des Falles. Hier hätte es für mich etwas weniger dramatisch sein können, aber dafür etwas realistischer. Titel und Cover: Das Cover finde ich optisch sehr gut gelungen: Durch die düsteren Grau- und Schwarztöne ist das Mädchen im roten Mantel, das aufs Meer blickt, sehr gut hervorgehoben und fällt auf. Mein Fazit: Ein Herzschlag bis zum Tod ist ein sehr gefühlvoller Thriller, in dem sich die Autorin auch viele Gedanken um die Beziehung der Menschen untereinander macht und er würde sich auch sehr gut für eine Fortsetzung eignen.

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