🍼🪩🌹🦖
𝘌𝘴 𝘴𝘢𝘩 𝘢𝘶𝘴, 𝘢𝘭𝘴 𝘸𝘶̈𝘳𝘥𝘦 𝘮𝘦𝘪𝘯 𝘬𝘭𝘦𝘪𝘯𝘦𝘳 𝘑𝘶𝘯𝘨𝘦 𝘵𝘢𝘯𝘻𝘦𝘯. 𝘋𝘢𝘯𝘢𝘤𝘩 𝘷𝘦𝘳𝘱𝘢𝘴𝘴𝘵𝘦𝘯 𝘸𝘪𝘳 𝘪𝘩𝘮 𝘥𝘦𝘯 𝘒𝘰𝘴𝘦𝘯𝘢𝘮𝘦𝘯 𝘋𝘢𝘯𝘤𝘪𝘯𝘨 𝘉𝘰𝘺.
⁽ᵁᴺᴮᴱᶻᴬᴴᴸᵀᴱ ᵂᴱᴿᴮᵁᴺᴳ ⁻ ˢᴱᴸᴮˢᵀᴷᴬᵁᶠ⁾
💭
Auf der Leipziger Buchmesse 2023 habe ich Sara Johnsen persönlich getroffen, als sie diesen Roman vorstellte. Das ganze fand ich so fesselnd, dass ich das Buch sofort mitnahm und mir sogar signieren ließ. Umso erstaunlicher, dass es danach das Buch war, das am längsten auf meinem SuB wartete. Mit Unrecht, wie sich jetzt herausgestellt hat!
Denn 𝘍𝘶̈𝘳 𝘋𝘢𝘯𝘤𝘪𝘯𝘨 𝘉𝘰𝘺 ist eine wirkliche Entdeckung - eine norwegische Perle - die mich von Anfang an gepackt hat.
Die Handlung ist ungefähr im Norwegen der 2050er/2060er angesiedelt: eine Welt, die von neuen Viren und Umweltkatastrophen geprägt ist. Dazu kommt ein verstörender Aspekt: Impfstoffe haben weite Teile der Bevölkerung unfruchtbar gemacht. Inmitten dieses dystopischen Szenarios entspinnt sich eine Suche nach einem Kind.
Mit Themen wie Leihmutterschaft, S*xualität und der großen Frage: Wer bestimmt eigentlich über wessen Körper? hat dieser Roman wirklich einiges zu bieten.
Das Worldbuilding ist beeindruckend: glaubwürdig, komplex und bedrückend realistisch. Gleichzeitig sind die Figuren vielschichtig gezeichnet, mit starken inneren Konflikten und einer spannenden Backstory, die Vergangenheit und Gegenwart von Lizz geschickt verknüpft. Besonders die Dialoge fand ich großartig! Man merkt, dass Sara Johnsen als Regisseurin ein Gefühl für Rhythmus und das Zwischenmenschliche hat.
Mich hat das Buch durchgehend gefesselt, ich wollte immer wissen, wie es weitergeht. Und die Wendungen haben mich überrascht und zum Nachdenken gebracht. Ein Roman, der nicht nur spannend erzählt ist, sondern auch viel Stoff zum Diskutieren und Interpretieren liefert.
Eine große Überraschung und ein Buch, das ich wirklich gern weiterempfehle!
⭐️⭐️⭐️⭐️☆




