Wie ein Himmel voller Seehunde

von Sara Lövestam 
3,9 Sterne bei8 Bewertungen
Wie ein Himmel voller Seehunde
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Supersüß und man fiebert regelrecht mit

Kritisch (1):
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Eine tolle erste Kussszene. Sonst aber wenig Tiefgang.

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Inhaltsangabe zu "Wie ein Himmel voller Seehunde"

Annas Hand ist so eine, die Netze auslegen und Knoten knüpfen kann. Die von Lollo kann vor allem Candy Crush spielen und Selfies machen. Unter ihren beiden Händen befindet sich der warme, raue Stein. Und jetzt berühren sie einander, Außenkante an Außenkante. Anna sitzt vollkommen regungslos da, nur ihre Atmung ist als winzig kleine Bewegung wahrzunehmen. Lollo atmet ebenfalls, jedoch schneller und heftiger, angesichts ihrer eigenen Courage. Sie lässt ihren kleinen Finger über den von Anna gleiten.
SARA LÖVESTAM erzählt vom Rausch der ersten Liebe zwischen zwei Mädchen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Und von einem unvergesslichen Sommer in den schwedischen Schären.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499217685
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:256 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:23.06.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    JuliaAndMyselfs avatar
    JuliaAndMyselfvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Supersüß und man fiebert regelrecht mit
    Supersüß und man fiebert regelrecht mit

    Wie ein Himmel voller Seehunde ist ein wunderschönes Buch über das Erwachsenwerden und die Entedckung der eigenen sexuellen Orientierung. Auf feinfühlige Art und Weise beschreibt die Autorin die Liebe zwischen zwei Mädchen, deren Lebensumstände sich drastisch unterscheiden. Das Buch hätte durchaus das Potential gehabt sich tiefgründiger mit dem Thema Homosexualität und Akzeptanz der Gesellschaft/Familie zu beschäftigen. Da dies nicht geschehen ist handelt es sich eher um eine Liebesgeschichte. Man sollte bezüglich der Handlung keine überzogenen Erwartungen haben, da sich die gesamte Handlung innerhalb kürzester Zeit stattfindet. Das Buch ist angenehm zu lesen und die Charaktere sind sehr gut entwickelt und beschrieben. Ich kann dieses Buch daher nur empfehlen.

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    Korikos avatar
    Korikovor einem Jahr
    wundervolles, sehr intensives lesbisches Jugendbuch

    Story:
    Als Tochter aus gutem Hause hat die ruhige, introvertierte Lollo nichts mit der armen, spindeldürren Anna gemeinsam, die mit ihrem arbeitslosen Vater mehr schlecht als recht über die Runden kommt. Dennoch freunden sich die beiden ungleichen Mädchen während der Sommerferien auf einer der Inseln des Schärengartens an und entdecken, dass sie mehr gemein haben, als gedacht – gemeinsam werfen sie Netze aus, erkunden mit einem Boot entlegene Inseln und erklimmen Berge. Doch während Lollo mit ihren Eltern in einem luxuriösen Strandhaus lebt, verbringt Anna die Zeit in einer besseren Bretterbude und hat gelernt sich selbst zu versorgen. Schon bald scheinen die gesellschaftlichen Unterschiede unüberwindbar – gerade für Lollo, die sich mit den Avancen des gleichaltrigen Eriks herumschlagen muss und Angst vor den Reaktionen ihrer Familie und Freunde hat, wenn sie sich ausgerechnet zu der ärmlichen, stillen Anna bekennt, die so gar nicht in Lollos schillerndes Leben passt …

    Eigene Meinung:
    Mit dem ruhigen Roman „Wie ein Himmel voller Seehunde“ über die erste Liebe zweier Mädchen legt die schwedische Autorin Sara Lövestam ihr erstes Jugendbuch vor. Für ihren ersten Kriminalroman „Die Wahrheit hinter der Lüge“ erhielt sie den Schwedischen Krimipreis für das beste Spannungsdebüt und gilt als vielversprechende Nachwuchsautorin.

    Das Jugendbuch erzählt die Geschichte zweier Mädchen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und aus zwei vollkommen verschiedenen Gesellschaftsschichten kommen: Lollo ist reich, verwöhnt, hat hippe Freunde und geht nach den Ferien auf ein entsprechend gutes Gymnasium; Anna lebt bei ihrem Vater, der nach einem Bandscheibenvorfall nicht mehr arbeiten kann. Geld ist immer knapp, Annas Zuhause liegt in einer weniger guten Gegend und auch ihre Freunde sind kaum mit denen von Lollo zu vergleichen. Auf den Schäreninseln lernen sich die beiden kennen und nach einer Weile auch lieben, wenngleich dies nur sehr dezent angedeutet und eher mit Taten, als mit Liebesschwüren dargestellt wird. Das ist gut so – etwas anderes hätte nicht zur stillen, unaufgeregten Geschichte gepasst, in der alles ohne Hektik und Action erzählt wird. Im Grunde wird die Sache zwischen Lollo und Anna auf das Wesentliche heruntergebrochen – nur sie beide zählen, keine Familie und Freunde, die die zart aufkeimenden Gefühle mit Worten und Kommentaren hätten zerstören können. So wird auch kein verkrampftes Coming-Out gezeigt, das die Leichtigkeit hätte zerstören können, sondern nur die Liebesgeschichte zwischen Lollo und Anna. Für die Handlung war es daher unerlässlich, dass die beiden Mädchen auf den Schären Urlaub machen, denn nur dort konnten sie sich auf einer Ebene begegnen und wirklich kennenlernen.

    Die Beziehung zwischen den beiden entwickelt sich langsam – Sara Lövestam gibt ihren beiden Figuren genügend Zeit, um sich näherzukommen. Man lernt die Gefühlswelten von beiden sehr gut kennen, ebenso erfährt man durch die wechselnden Perspektiven, wie Lollo und Anna die jeweils andere sehen und mit welchen Problemen sie zu kämpfen haben. Insgesamt erhält man einen tiefen Einblick in die Gedanken und Gefühle der beiden Protagonisten und kann sich mit beiden Mädchen gut identifizieren. Man versteht Lollos Sorgen und Bedenken, ebenso Anna und ihre Probleme. Auch die übrigen Charaktere kann man gut nachvollziehen – sowohl Lollos Eltern, die krampfhaft versuchen mit ihren Kindern einen normalen Urlaub zu machen und über all den Luxus das Wesentliche vergessen, als auch Annas Vater, der mit seinem Leben hadert und vieles im Alkohol zu ertränken versucht. Auch die Freunde der beiden Mädchen lernt man kennen, wenngleich Lollos einen größeren Raum einnehmen, weil sie beständig mit ihnen in Kontakt steht.

    Stilistisch legt Sara Lövestam ein wunderschön poetisches, sehr angenehmes Jugendbuch vor. Sie hat einen Hang zu kurzen, aber präzisen Sätzen, die viel Möglichkeit zur Interpretation lassen und ihre eigene Dynamik entwickeln. Dazu scheint sie die Handlung auf das Wesentliche herunterzubrechen, ohne sich in ausufernden Beschreibungen und Dialogen zu verlieren. Zudem wechselt sie kapitelweise zwischen Lollo und Anna, gibt beiden Mädchen genügend Raum, um sich zu präsentieren. Ein wenig befremdlich ist dennoch die Distanz, die sie durch einen weiteren Erzähler aufbaut, denn oftmals befindet man sich als Leser außerhalb der Sichtweise der Mädchen. Das ist ein wenig gewöhnungsbedürftig und sorgt manchmal für eine Entfremdung und Ferne, die nicht hätte sein müssen.

    Fazit:
    Sara Lövestams „Wie ein Himmel voller Seehunde“ ist ein wundervolles, sehr intensives lesbisches Jugendbuch, das durch schöne, authentische Charaktere und eine sehr stille Geschichte besticht, die sich auf das Wesentliche konzentriert. Die Autorin weiß mit Worten umzugehen und schafft ein einzigartiges Werk, das perfekt zu den abgelegenen Schäreninseln passt und einen ganz eigenen Zauber entfaltet. Wer lesbische Jugendbücher sucht, wird an „Wie ein Himmel voller Seehunde“ nicht vorbeikommen – zu empfehlen.

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    RikeRandoms avatar
    RikeRandomvor einem Jahr
    Alles in allem: Lesen! 😉

    Diese und andere Rezensionen findet ihr auch auf meinem Blog Anima Libri - Buchseele

    Anna und Lollo sind fünfzehn und verbringen den Sommer auf einer Insel in den schwedischen Schären. Aber nicht gemeinsam, ganz im Gegenteil. Zwar sind beide Mädchen mit ihren Familien dort, haben ein Grundstück auf der Insel und ein Boot, aber unterschiedlicher könnten sie trotzdem kaum sein.

    Anna freut sich wie jedes Jahr auf diesen Sommerurlaub, darauf mit ihrem Vater in dem kleinen Boot, das sie haben, rauszufahren und zu fischen. An der kleinen Hütte und dem ‚Paradies‘, in dem diese steht, herumzuwerkeln. Dass sie ihre Freunde für ein paar Wochen nicht sieht, ist zwar schade, aber der Urlaub hat schließlich Tradition, er gehört einfach dazu – auch wenn ihre Mutter verstorben ist und ihr älterer Bruder nicht mehr mitkommt und sie auf die lächerlichen, reichen Schnösel auf der Insel gut verzichten könnte.

    Lollo, die mit vollem Namen Loppan heißt, hingegen ist überhaupt nicht angetan von diesem Urlaub. Da ändern weder das luxuriöse Ferienhaus, noch Papas Yacht etwas dran. Sie wäre viel lieber mit ihrer besten Freundin in Oslo, als mit der nervigen Familie mitten im Nirgendwo fest zu sitzen. Gerade mit ihrer Mutter möchte die 15jährige eigentlich keine Minute mehr verbringen als zwingend nötig ist.

    Mit Anna und Lollo hat Sara Lövestam zwei Protagonistinnen geschaffen, die ebenso viel verbindet, wie sie auf den ersten Blick trennt. Und das beschreibt die Autorin ganz wundervoll. Auf der einen Seite Lollo, für die ihr elitärer Lebensstil so selbstverständlich ist und auf der anderen Seite Anna, die Leute wie Lollo und ihre Familie generell für unmöglich hält. Während sich zwischen den Mädchen erst Freundschaft und dann mehr entwickelt, entdecken sie nicht nur neue Seiten an der jeweils anderen, sondern lernen auch sich selbst besser kennen.

    Ganz ruhig erzählt die Autorin diese Geschichte der ersten großen Liebe, deren größte Hindernisse oft in Anna und Lollo selbst liegen. Mit viel Geschick und Einfühlungsvermögen werden die Gefühle beschrieben, die die zwei durchmachen, das Knistern, das sich zwischen ihnen entwickelt, ist dabei ebenso überzeugend, wie ihre (Selbst)Zweifel und es ist ein Leichtes, sich beim Lesen in die Mädchen hineinzuversetzen und nachzuvollziehen, was in ihnen vorgeht, denn das porträtiert die Autorin hier ausgesprochen realistisch.

    Überhaupt bestechen nicht nur die beiden Protagonistinnen in diesem Roman durch die vielschichtige, realistische Art, auf die sie dargestellt werden, sondern die ganze Geschichte, die Nebencharaktere und die Szenerie wirken so lebendig, dass man sie beim Lesen regelrecht vor Augen hat. Und das, obwohl der Schreibstil manchmal geradezu kühl-distanziert wirkt. Die emotionale Verbindung zu den Geschehnissen und Figuren des Romans ist trotzdem auf jeder Seite vorhanden und das ist das, was mich an diesem Buch so begeistert hat.

    „Wie ein Himmel voller Seehunde“ von Sara Lövestam ist nicht einfach irgendein fluffiger Sommerroman über zwei Mädchen, die gemeinsam die erste große Liebe erleben. Es ist einer dieser Romane, die einfach tiefer gehen, als man im ersten Moment erwarten würde. Es geht natürlich um die Liebe, aber auch um Freundschaften und Familie, um Privilegien und die, die sie nicht haben und darum, wie man manche Dinge manchmal einfach nicht wahrnimmt.

    Von mir gibt es für diesen Roman eine dicke Empfehlung, denn er hat mir ausgesprochen gut gefallen – kurzweilig und trotzdem nicht seicht, wundervoll sommerlich (ich möchte jetzt so gerne mit einem Koffer voller Bücher nach Schweden und es mir auf einer Schäreninsel bequem machen), ohne dabei so ein Buch zu sein, das zu anderen Jahreszeiten nicht funktionieren würde. Alles in allem: Lesen! 

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    denise7xys avatar
    denise7xyvor einem Jahr
    Schönes Jugendbuch über die erste große Liebe

    Erster Satz

    Auf der Fähre hat ihr Vater immer gute Laune.

    Meinung


    Anna verbringt ihre Ferien wie immer, zusammen mit ihrem Vater wohnt sie die Zeit über in ihrer Hütte auf Sandö, einer kleinen Insel, die nur über die Fähre erreichbar ist. Sie fangen gemeinsam Fische und arbeiten an verschiedenen Sachen für ihr „Paradies“. Auch Lollo verbringt ihre Ferien auf Sandö, jedoch eher unfreiwillig, mit ihren Eltern, ihrem Bruder und dessen Kumpel. Kein Sommer, wie sie es sich vorgestellt hatte. Doch dann treffen die zwei unterschiedlichen Mädchen aufeinander und nach einigen ersten gemeinsamen Unternehmungen wachsen die Gefühle für einander, doch sind sich nicht beide darüber im Klaren, ob sie mehr als nur einen Sommerflirt wollen.

    Der Schreibstil wirkt jung hat aber etwas unnahbares, was mich die Charaktere von weiter weg betrachten ließ und weswegen die Emotionen nicht wirklich zu mir über sprangen. Die Sätze im Großen und Ganzem sind eher kurz und knapp, ebenso wie die Kapitel, die immer abwechselnd aus der Sicht einer der Protagonisten geschrieben sind. Diese werden von einem Erzähler begleitet, welcher Einblicke in die Gedanken der beiden Mädchen ermöglicht.
    Annas und Lollos erstes Aufeinandertreffen läuft ohne Worte und mit stummen Blicken ab. Beide Familien kommen mit der Fähre auf die Insel. Während Anna und ihr Vater zu zweit sind und ihr Gepäck aus einigen wenigen Plastiktüten besteht, reißt Lollo mit ihren Eltern an. Die Familie besitzt ein neu gekauftes Ferienhaus auf der Insel, zwei Boote und eine menge Geld. Die beiden Mädchen könnten unterschiedlicher nicht sein und doch fühlen sich beide von der anderen angezogen. Nach dem anfänglichen Unbehagen kommen die Zwei eines Tages in ein kurzes Gespräch und ehe sie sich versehen, sitzen sie in einem Boot und legen Netze auf dem Meer aus. Nach diesem Ausflug sehen sie sich regelmäßig, schreiben Briefe, sitzen am Lagerfeuer und grillen frischen Fisch.

    Charaktere

    Anna ist unscheinbar, gibt nicht viel auf Klamotten, Geld und Aussehen. Sie ist ruhig und unsicher, besonders wenn es um die Liebe geht. Früher verbrachte ihre ganze Familie die Ferien auf der Insel, doch ihre Mutter starb vor ein paar Jahren und ihr Bruder wurde älter und fing an zu arbeiten. Anna fühlt sich von Anfang an zu Lollo hingezogen und beobachtet sie immer etwas länger und genauer als nötig, da sie den Blick nicht abwenden will.

    Lollo ist das genaue Gegenteil. In ihrem Leben dreht sich alles ums Geld und Ansehen. Zuerst macht sie sich über Anna und ihren Vater lustig, ist aber später genauso von Anna fasziniert, wie diese von ihr. Allerdings hat sie Angst, dass ihre Beziehung raus kommt und ihre Eltern und Freunde davon erfahren könnten.

    Fazit

    Wieder einmal ein schönes Jugendbuch über die erste große Liebe, zweier Mädchen. Leider kam die ganze Geschichte so entfernt rüber, dass manch ein Gefühl auf der Strecke blieb. 4/5 Sterne

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    eulenfees avatar
    eulenfeevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Dieses Buch hat mich umgehauen, festgehalten und wahrlich geliebt, eine wunderschöne Geschichte über eine besondere erste Liebe.
    Wie ein Himmel voller Seehunde | Rezension

    Titel: Wie ein Himmel voller Seehunde
    Orginaltitel: Som Eld (schwedisch - zu Deutsch: Wie Feuer)
    Autorin: Sara Lövestam
     
    Verlag: Rowohlt Taschenbuch Verlag (23. Juni 2017)
    Buch: broschiertes Taschenbuch - 12,99 €

     256 Seiten
    empfohlen ab 14 Jahren


    INHALT: Annas Hand ist so eine, die Netze auslegen und Knoten knüpfen kann. Die von Lollo kann vor allem Candy Crush spielen und Selfies machen. Unter ihren beiden Händen befindet sich der warme, raue Stein. Und jetzt berühren sie
     einander, Außenkante an Außenkante. Anna sitzt vollkommen regungslos da, nur ihre Atmung ist als winzig kleine Bewegung wahrzunehmen. Lollo atmet ebenfalls, jedoch schneller und heftiger, angesichts ihrer eigenen Courage. Sie lässt ihren kleinen Finger über den von Anna gleiten.

    Sara Lövestam erzählt vom Rausch der ersten Liebe zwischen zwei Mädchen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Und von einem unvergesslichen Sommer in den schwedischen Schären


    AUTORIN: Sara Lövestam, geboren 1980, arbeitet als freie Journalistin und unterrichtet Schwedisch für Ausländer. Sie gehört zu den vielversprechendsten Nachwuchsautorinnen ihres Heimatlandes und wurde bereits mehrfach ausgezeichnet. Für ihren ersten Kriminalroman Die Wahrheit hinter der Lüge erhielt sie den Schwedischen Krimipreis für das beste Spannungsdebüt.


    MEINE MEINUNG: Wie ein Himmel voller Seehunde habe ich das erste Mal im Januar entdeckt und schon der Titel mit dem Covern, haben mich optisch angesprochen - da war klar, ich musste dieses Buch haben. Vor wenigen Wochen durfte ich es dann endlich in den Händen halten, meinen Drang es zu lesen konnte jedoch nicht halten und so hatte ich es innerhalb zweier Abende durch, zurück blieb nur meine leeren Augen und mein sprachloses Gesicht.

    Dieses Buch ist wie die Autorin selbst, angesiedelt in Schweden, um genau zu sein an den schwedischen Schären, die so gut wie am Meer liegen. Meine Fastzination für dieses Land wurde danke dem Buch noch einmal bestärkt, denn mit viel wortgewandheit reist der Leser mit den Chrakteren Anna und Louise, genannt Lollo, auf eine wunderschöne Insel mit einer unglaublichen Geschichte.

    Der Schreibstil der Autorin ist perfekt - genau perfekt für dieses Buch, ihre Sätze sind einfach und doch komplex verstrickt, die Vergleiche und die Liebe zum Detail haben dem guten Lesefluss den letzten Schliff verpasst.
    Gewählt hat Sara Lövestam die Er/Sie-Perspektive und doch einen Sichtenwechsel, so erzählen Anna und Lollo, die beide auf ihre Weise starke sowie einzigartige Persönlichkeiten mit tiefen Facetten sind, ihre Geschichte.

    Was packend war, war die gesamte Handlung. Von Anfang an war klar, dass es keine gewöhnliche Liebesgeschichte wird und das es auch keine wirkliche Liebesgeschichte wird. Es war ein kennenlernen, der Gefühle und der anderen Welt, denn Anna wusste, dass sie auf Mädchen stand - Lollo hingegen zum Bespiel nicht.
    Es ist einfach nur zu schön gewesen, der Handlung zu folgen, über die Witze zu lachen und die Handlungen einiger Charaktere zu verfluchen - am Ende war ich vollkommen fertig.


    FAZIT: 5/5 Welten!
    Dieses Buch hat mich umgehauen, festgehalten und wahrlich geliebt. Es ist ein wunderschöne Geschichte über die erste Liebe und über mehr, als die Welt zu bieten hat. Eine wahrliche Empfehlung von mir, die ich euch ans Herz lege.

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    Grossstadtheldins avatar
    Grossstadtheldinvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Eine tolle erste Kussszene. Sonst aber wenig Tiefgang.
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    Murmeltierchens avatar
    Murmeltierchenvor einem Jahr
    liberiariums avatar
    liberiariumvor einem Jahr

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    Wenn Sie in diesem Sommer einen Liebesroman lesen wollen, dann lesen Sie diesen. Egal welchen Alters, egal wen Sie lieben, Sie werden begeistert sein.

    Die schwedische Autorin erzählt behutsam und ohne jeden Kitsch eine moderne Romeo-und-Julia-Geschichte.

    Dabei hilft Sara Lövestams Sprache, magisch wie der Himmel über dem frühmorgendlichen Meer, frei von jedem Schwulst. (.) Glück pur ist dieses Buch über eine Liebe mit Hürden.

    Anschaulich zeigt Sara Lövestam, wie schwer es (.) noch immer sein kann, zu den eigenen Gefühlen zu stehen, wenn sie nicht den Mehrheitserwartungen entsprechen. Ihr Buch ist eine Ermutigung für alle Teenager, denen es ähnlich geht - für ihre Eltern ebenfalls.

    Sara Lövestam hat die Premiere im Jugendbuch glänzend bestanden. Sie findet eine poetische, fesselnde Sprache und begnügt sich nicht damit, eine leichte Sommerlektüre abzuliefern.

    Sara Lövestam nimmt ihre Leserinnen mit auf eine einfühlsam erzählte, atmosphärisch dichte Reise in den schwedischen Sommer.

    Die Autorin weiß mit Worten umzugehen und schafft ein einzigartiges Werk, das (.) einen ganz eigenen Zauber entfaltet.

    Man sollte ein Auge auf diese Autorin werfen, die in ihrem besonderen Ton und einem sensiblen, klaren Blick schwierige Themen leicht zu lesen verpackt. Stephanie Elisabeth Baur hat in einer wunderschönen Sprache diese vielschichtige und empathische Geschichte übersetzt, die (.) Mut macht, zu seinen sexuellen Neigungen zu stehen.

    Was macht Erwachsensein aus? Eine Familie haben, ein großes Haus, bestimmten Vorstellungen folgen von dem, was man tut und was nicht? (.) Sara Lövestam hat diese Fragen in einen atemberaubenden Sommerroman gepackt.

    Sara Lövestam berichtet frei von gängigen Klischees von einem problematischen Thema, hier der Liebe zwischen 2 Mädchen (.) Ein spannender Roman, der erfrischend und unterhaltsam mit der Thematik umgeht.

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