Sara Larsson

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Die erste Lüge

Die erste Lüge

 (15)
Erschienen am 14.10.2016
Die erste Lüge: Kriminalroman

Die erste Lüge: Kriminalroman

 (0)
Erschienen am 14.10.2016

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Rezension zu "Die erste Lüge" von Sara Larsson

Rache ist süß
Fleur91vor einem Jahr

Josefine wird von den drei Jungs Oskar, Jonas und Rikard vergewaltigt. Alle drei werden freigesprochen und Josefine durchlebt die Hölle auf Erden. Dreizehn Jahre später sind die drei Vergewaltiger gestandene Männer, die die Vergangenheit mehr oder weniger hinter sich gelassen haben. Oskar ist besonders erfolgreich und verbringt seinen Urlaub mit der Familie in Thailand. Dort wird er allerdings misshandelt und gleichzeitig tauchen Bilder der Vergewaltigung von vor dreizehn Jahren auf. Kommt nun die späte Rache?

Das Buch ist kapitelweise aus der Sicht von Oskar, Jonas und Rikard geschrieben, was das ganze durchaus interessant macht, weil alle drei unterschiedlich mit der Vergewaltigung umgehen. Außerdem gibt es noch Kapitel aus der Sicht von Veronika, Oskars Ehefrau und Rückblenden, in denen die Vergewaltigung und die Folgen davon beschrieben werden.

Die Autorin ist wirklich nicht zimperlich und überlässt nur wenig der Fantasie, aber so extrem, wie in einigen Rezensionen steht, fand ich es dann doch nicht. Als regelmäßiger Krimi/Thriller Leser bin ich aber auch wohl einiges gewöhnt.

Obwohl das ein unterhaltsamer Krimi ist und man in den Rückblenden auf jeden Fall mit Josefine mitleiden wird, hat mich das Buch nicht wirklich mitgerissen. Eigentlich gab es niemanden, den ich wirklich sympathisch fand oder mit dem ich mitgefiebert hätte. War doch alles recht distanziert.

Das Buch spricht auch die Thematik an, wie (warscheinlich leider oft) mit Vergewaltigungsopfern umgegangen wird.

Zum Schreibstil kann ich nichts negatives sagen. Ich kam sehr schnell voran und war gleich in der Geschichte drin. Noch dazu gibt es kurze Kapitel, die zum weiterlesen animieren.

Leider war für mich die Geschichte am Ende aber auch nicht so ganz schlüssig und die "Aufklärung" lies mich auch ein wenig unbefriedigt zurück.

Fazit: Ein unterhaltsamer Krimi mit schwieriger Thematik, der mich leider nicht wirklich mitreissen konnte. 

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Rezension zu "Die erste Lüge" von Sara Larsson

Mehr als späte Rache
meppe76vor 2 Jahren

Drei junge Männer vergewaltigen brutal ein 14-jähriges Mädchen nach einer Party. Auf Drängen der Freundin zeigt das Opfer die drei an. Sie werden freigesprochen, weil man ihnen die Tat nicht eindeutig nachweisen kann und auch die (ausschließlich männliche) Polizei kein großes Interesse daran zu haben scheint, die Wahrheit herauszufinden. Drogen und Alkohol waren im Spiel gewesen und allzu schnell hatte sich die Vorstellung durchgesetzt, dass das Mädchen wohl 'freiwillig mitgemacht' habe.

13 Jahre später. Die drei Männer haben den Kontakt zueinander abgebrochen und sich in ihren jeweiligen Leben gut eingerichtet.

Der damalige Haupttäter kann nicht nur auf eine Karriere als gefeierter Fußballstar zurückblicken, sondern lässt sich in den Medien als liebevoller Ehemann und Familienvater feiern. Bis einer der Täter per email ein anonym verschicktes Foto aus der Tatnacht erhält, das eine Lawine in Gang setzt, die die Geschehnisse von vor 13 Jahren wieder ans Licht holt und das Leben der Täter Schritt für Schritt aus den Angeln hebt.

 Wer steckt hinter den emails? Wie sind die Fotos von der Tat in die Hände eines Dritten gelangt? Wer hat ein Interesse daran, nach so vielen Jahren Rache zu üben?

Sara Larsson beschreibt schonungslos, was in der Nacht der Tat passiert ist, wie erbarmungslos und kalt die Täter sich anschließend aus der Affäre gezogen haben und wie gut es ihnen gelungen ist, ihre Schuld zu verdrängen und jeden Gedanken an das Leid des Opfers aus ihren Köpfen zu verbannen.

Der Roman ist spannend bis zum Ende. Es geht um viel mehr als nur um Rache. Vor allem geht es darum, die Täter spüren zu lassen, wie es sich anfühlt, wenn das eigene gut situierte Leben nach und nach zerfällt.


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S

Rezension zu "Die erste Lüge" von Sara Larsson

Nichts für schwache Nerven
sini3197vor 2 Jahren


Inhalt:"Gotland, 1997. Oscar, Jonas und Rikard vergewaltigen die 16jährige Josefin brutal auf einem Fest. Sie werden angeklagt, aber freigesprochen. Aussage steht gegen Aussage. Jahre später ist Oscar ein erfolgreicher Fußballer, hat Familie und schreibt einen beliebten Blog übers Vatersein. Den Urlaub verbringt er jedoch mehr in Bars als mit Frau und Kind. An einem dieser Männerabende wird er schlimm misshandelt. Gleichzeitig tauchen Bilder von der Vergewaltigung auf. Die Täter von damals werden panisch ..."

Das Buch ist sehr gut und spannend geschrieben. Die Spannung war vom Anfang bis zum Ende da. 
Die Thematik ist interessant, da die drei Täter verschieden mit der Vergewaltigung umgegangen sind bzw. umgehen. 
Ich kann das Buch empfehlen, ist aber nicht für schwache Nerven.

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